Ahnenforschung: Fürst von Trinkgut zu Gonzalez – Der Urahn des Weinministers

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Rebsorten

Pietroso Brunello di Montalcino

Wein · Rotwein · Montalcino · Italien

Pietroso Brunello di Montalcino ist ein intensiv-fruchtiger Rotwein, der vor Kraft und Struktur strotzt. Reife Aromen von Pflaumen, dezente Vanille und samtige Tannine machen diesen Sangiovese zum idealen Begleiter von Lammfleisch.


Montalcino / Toskana

Die Azienda Agricola Pietroso ist ein kleines Familienweingut in Montalcino, 1978 gegründet und heute von Gianni Pignattai und seiner Familie geführt. Die Reben wachsen in Höhenlagen um 400–500 Meter auf den klassischen Montalcino-Böden aus Galestro, Ton, Kalk und Sand – ideale Voraussetzungen für eleganten, konzentrierten Sangiovese.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Sangiovese (dem Brunello-Klon). Nach Handlese und Spontangärung mit Naturhefen reift der Wein über mehrere Jahre in großen slawonischen Eichenfässern (botti), gefolgt von einer Flaschenreife; unfiltriert abgefüllt. Als Brunello di Montalcino DOCG erreicht er erst nach mindestens fünf Jahren Reife seine Trinkreife. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Rubinrot mit granatfarbenen Reflexen. In der Nase intensiv und vielschichtig, mit Pflaume, roten Beeren, Unterholz und dezenter Vanille. Am Gaumen vollmundig, kraftvoll und gut strukturiert, mit reifen, samtigen Tanninen und langem, harmonischem Abgang.

Am Tisch

Bei rund 18 °C servieren und vor dem Genuss dekantieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Lamm, rotem Fleisch, Wild, Steinpilzrisotto und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brunello di Montalcino, Montalcino (Toskana, Italien); Azienda Agricola Pietroso
Klassifikation: Brunello di Montalcino DOCG – 100 % Sangiovese, trocken
Ausbau: Reifung in großen slawonischen Eichenfässern (botti) über mehrere Jahre, Flaschenreife; unfiltriert

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Italien

Montevertine 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Radda in Chianti Montevertine 24 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine 2022 ist der gleichnamige Flaggschiff-Wein einer Kult-Adresse aus Radda in Chianti – ein Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, der durch Eleganz und Vielschichtigkeit besticht. Filigran und saftig zugleich. Ein Wein mit Schliff.


Montevertine – Kult-Sangiovese aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen, kalk- und mergelreichen Böden (Galestro, Alberese) – ein Terroir, das dem Sangiovese ein besonders frisches, feines Profil verleiht. Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen, kompromisslosen Stil weiter.

Der gleichnamige Wein „Montevertine" ist das Aushängeschild des Guts. Die Trauben stammen vor allem aus einer 2,5 Hektar großen, südost- bis südexponierten Parzelle mit überwiegend 1982 gepflanzten Reben unterhalb des Hauses.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese (Anfang Oktober). Das ergibt im Montevertine einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation zugleich seine Frische und Balance bewahrt – vielschichtig und ausgewogen.

Assemblage und Ausbau

Sangiovese, verschnitten mit Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung mit anschließender Maischestandzeit im Betontank (rund drei Wochen), danach reift der Wein 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, ungefiltert.

Im Glas

Er besticht durch seine Eleganz und die Vielschichtigkeit der Aromen – rote Kirsche und Himbeere, dazu Kräuter, balsamische Anklänge und feine Lakritznoten. Am Gaumen mundet er filigran und saftig zugleich, mit feinkörnigen, gut eingebundenen Tanninen und vibrierender Frische im langen Abgang. Ein Wein mit Schliff.

Elegant und vielschichtig, filigran und saftig zugleich – ein Wein mit Schliff.

Schon jetzt zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu toskanischen Klassikern wie Bistecca und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); ~425 m, steinige Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Hauptparzelle 2,5 ha, Reben überwiegend 1982
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 24 Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche, ungefiltert

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Weine

Domaine des Sénons Mons Paronis Chardonnay 2023 BIO

Weißwein · Yonne · Chardonnay

Chardonnay IGP Yonne Sénonais (Yonne) 2023 · Bio (FR-BIO-01) 12,5% vol · minimaler Eingriff

Der Mons Paronis Chardonnay 2023 der Domaine des Sénons stammt aus dem Sénonais bei Sens im nördlichen Burgund (IGP Yonne). Mit minimalem Kellereingriff erzeugt, zeigt er weiße Blüten, knackigen Pfirsich und frische Brotkruste – mineralisch, straff und doch von einem fruchtigen Kern getragen.


Sénonais – ein wiederbelebtes Weinland bei Sens

Die Domaine des Sénons liegt im Sénonais rund um Sens im äußersten Norden Burgunds (Yonne). Die Weinbaugeschichte der Region reicht bis in die Antike zurück; im Mittelalter genossen die Weine von Sens und seinen Dörfern – besonders Paron – an der Tafel der französischen Könige Berühmtheit. Im 19. Jahrhundert bedeckten die Weinberge über 400 Hektar; die Weine gelangten über Yonne und Seine bis in die Pariser Bistros.

Auf kalk- und tonhaltigen Böden belebt die Domaine dieses Erbe mit den burgundischen Sorten Chardonnay und Pinot Noir neu. Der Name „Mons Paronis" verweist auf das Dorf Paron. Gearbeitet wird biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Yonne

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die straffe, mineralische Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 12,5 % vol, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Die Eingriffe im Keller sind auf ein Minimum reduziert; im Fokus steht die Verarbeitung ausschließlich hochwertiger Trauben. Der Ausbau ist auf Erhalt von Frische, Mineralität und Fruchtkern ausgerichtet.

Im Glas

Aromen von weißen Blüten, ergänzt um die knackige Frische von Pfirsich und den Duft frisch gebackener Brotkruste. Mineralisch in der Textur, straff in der Art und doch von einem fruchtigen Kern getragen, der mit Kraft und Struktur im Nachhall glänzt.

Weiße Blüten, knackiger Pfirsich und Brotkruste über mineralisch-straffer Textur – ein Chardonnay mit Kraft im Nachhall.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die straffe Mineralität passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Sénonais bei Sens (Yonne, nördliches Burgund); kalk- und tonhaltige Böden
Klassifikation: IGP Yonne; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; minimaler Kellereingriff

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Schaumweine

Pertois- Lebrun Champagne L´ambitieuse Grand Assemblage Grand Cru

Champagner · Côte des Blancs · Chardonnay · Grand Cru · Extra Brut

Pertois-Lebrun L'Ambitieuse Grand Assemblage Grand Cru vereint die Frische des Jahrgangs mit der Tiefe einer über Jahre gepflegten „perpétuelle réserve". Der Blanc de Blancs besteht aus 100 % Chardonnay aus den Grand-Cru-Lagen Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry und Cramant. Im Glas großzügig, klar und kreidig.


Côte des Blancs

Die Trauben stammen aus den Grand-Cru-Lagen Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry und Cramant in der Côte des Blancs. Die kreidegeprägten Böden verleihen dem Wein seine kalkige Mineralität und Spannung. Die Reben werden naturnah mit organischen Düngern, mechanischer Bodenbearbeitung und biodynamischen Prinzipien gepflegt.

Assemblage und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay, assembliert aus 50 % des aktuellen Jahrgangs und 50 % perpétuelle réserve (mehrere ältere Jahrgänge). Verwendet wird ausschließlich die erste Pressung. Nach Gärung bei 17 °C und malolaktischer Gärung reift er zehn Monate auf der Feinhefe, teils im Edelstahltank, teils im Eichenfass, ohne Schönung und Filtration. Nach vier Jahren Hefelager mit 2 g/l als Extra Brut abgefüllt.

Im Glas

Helles Gold mit sanfter, cremiger Perlage. In der Nase zunächst feine Zitrus- und Kreidenoten, die sich mit Luft zu Gebäck, Mandeln, frischer Butter und gerösteten Nüssen entwickeln. Am Gaumen großzügig und klar, mit präziser Spannung zwischen zitrischer Frische und kalkiger Mineralität. Der Abgang ist lang, harmonisch und von einer zarten salzigen Note geprägt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Chouilly, Le Mesnil-sur-Oger, Oiry, Cramant (Grand Cru), Côte des Blancs
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Extra Brut, Blanc de Blancs
Ausbau: Erstpressung, 50 % Jahrgang / 50 % Perpetual Reserve, teils Edelstahl / teils Eichenfass, 4 Jahre Hefelager, 2 g/l

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Rebsorten

Anne Gros Coteaux Bourguignons Vieilles Vignes rouge 2024

Rotwein · Coteaux Bourguignons · Pinot Noir

Pinot Noir Coteaux Bourguignons AOC Vieilles Vignes · ~50 Jahre · 0,87 ha Eichenfass · ~30% neu 2024

Der Coteaux Bourguignons Vieilles Vignes 2024 von Anne Gros stammt aus einer höher gelegenen Einzellage südlich von Vosne-Romanée, zwischen Nuits-Saint-Georges und Flagey-Échezeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir, der Frucht, Eleganz, seidige Textur und Frische auf exemplarische Weise verbindet – ein Wein, in den man sich schon nach dem ersten Schluck verliebt.


Alte Reben am Rand der großen Lagen

Die Parzelle umfasst 0,87 Hektar auf Kalkstein-Ton; die Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt und geben dem Wein stets Spannung und Struktur. Seit dem Jahrgang 2023 hat das Gut diesen vormaligen Bourgogne Rouge zu Coteaux Bourguignons umklassifiziert – die Substanz alter Reben in einem zugänglichen, ausdrucksstarken Pinot.

Hinter der Domaine steht Anne Gros, die Ende der 1980er das Gut ihres Vaters (Domaine François Gros) in Vosne-Romanée übernahm; Gros-Familienmitglieder sind dort seit den 1830ern verwurzelt. Ihre Weine gelten als Inbegriff von Eleganz, Finesse und feinem „toucher de bouche" – heute zunehmend gemeinsam mit ihren Kindern erzeugt.

Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Nuits)

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Rotweinen ergibt das saftige, transparente Weine mit geschmeidigem Tannin – leichter und eleganter im Ausdruck. Genau die Stilistik, die diesem feinen Pinot entgegenkommt.

Im Glas

Leicht würzige Aromen roter Früchte, getragen von einer seidigen Textur und frischer Spannung. Feine, in der Jugend noch feste Tannine, dazu eine Eleganz und Länge, die diesen „einfachen" Coteaux Bourguignons weit über seine Stufe hebt.

Am Tisch

Gebratenes oder geschmortes Fleisch, Geflügel, Wild in Maßen, Pilzgerichte oder mittelreifer Käse. Bei 15–16 °C servieren; trinkreif jung bis etwa zehn Jahre.


Lage: höher gelegene Einzelparzelle südlich von Vosne-Romanée (zwischen Nuits-Saint-Georges und Flagey-Échezeaux); Kalkstein-Ton; alte Reben (~50 Jahre), 0,87 ha
Klassifikation: Coteaux Bourguignons AOC (vormals Bourgogne Rouge, ab 2023 umklassifiziert)
Ausbau: 100% Pinot Noir; Ausbau im Eichenfass, ca. 30% neues Holz

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Hautes Cotes de Nuits Les Dames Huguette 2023

Rotwein · Bourgogne Hautes Côtes de Nuits · Pinot Noir

Pinot Noir Hautes Côtes de Nuits AOC Côte de Nuits 2023 Les Dames Huguette · 1,45 ha

Der Bourgogne Hautes Côtes de Nuits Les Dames Huguette 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist die straffste und mineralischste der drei Hautes-Côtes-Cuvées – ein linearer, spannungsreicher Pinot Noir von dünnen Kalksteinböden über Nuits-St-Georges.


Les Dames Huguette – dünne Kalksteinböden über Nuits

Der 1,45 Hektar große Weinberg liegt oberhalb von Nuits-St-Georges und bildet die Fortsetzung von Aux Chaumes, dort wo der Hang zu den großen NSG-Premiers-Crus abfällt. Die Böden sind ärmer, dünner und noch kalksteinreicher als bei Chaumes – Grundlage für die ausgeprägte mineralische Spannung und den linearen Stil. Die Reben sind 35 bis 55 Jahre alt.

Die Lage hält ihre Säure gut und reift ein bis zwei Tage später; sie ergibt die spannungsreichste der drei Hautes-Côtes-Cuvées. Die in Vosne-Romanée beheimatete Domaine vinifiziert sie seit 2019.

Jahrgang 2023 – Hautes Côtes de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Gerade in warmen Jahrgängen spielt die kühlere Höhenlage ihren Vorteil aus: kühle Reife und erhaltene Frische bei klarer Linie.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, rund zehn Tage Kaltmazeration, anschließend Spontangärung über 10–30 Tage. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, mit bewusst reduziertem Anteil neuen Holzes (Regional-Niveau etwa 20–25 %). Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; biologische Bewirtschaftung (nicht zertifiziert).

Im Glas

Ein florales, elegantes Bouquet mit dem Eindruck weißer Steine und einer tiefen, reifen Erdbeerfrucht. Am Gaumen straffer und spannungsreicher als die beiden anderen Hautes-Côtes-Weine: kiesiger Grip und eine salzige Länge tragen die rote Frucht in einem deutlich mineralisch-linearen Stil. Das in der Jugend noch präsente Holz fügt sich mit Reife ein; der Abgang wirkt fast sinnlich.

Kiesiger Grip und salzige Länge – die mineralischste, linearste der drei Hautes-Côtes-Cuvées.

Trinkfenster etwa 2027–2033. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Federwild, Geflügel, Pilzgerichte oder mittelkräftiger Käse. Ein präziser, mineralischer Begleiter für die feine Küche.


Lage: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits „Les Dames Huguette"; oberhalb Nuits-St-Georges, dünne, kalksteinreiche Böden, 1,45 ha, Reben 35–55 Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, ~10 Tage Kaltmazeration, 15–18 Monate Fass, ca. 20–25 % neues Holz, ungeschönt und unfiltriert · biologisch (nicht zertifiziert)

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Weine

El Rey Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Rey Pasa Tinto ist ein Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura – eine eigenständige Cuvée aus Tempranillo, Macabeo und den autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird vor der Verarbeitung rosiniert (angetrocknet), anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Opulent und vielschichtig im Duft, weich und samtig am Gaumen, mit fruchtiger Süße im Abgang.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird rosiniert (angetrocknet), was Konzentration und süße Fruchttiefe bringt. Anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase opulent und vielschichtig: weiße Schokolade, Milchcreme, Rosinen, Feigen und Mokka. Am Gaumen Rumtopf, Hagebutte, Schokolade und Rosine, weich, samtig und rund. Der Abgang ist harmonisch, mit fruchtiger Süße und guter Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftiges, dunkles Schmorfleisch, Wild und reifer Käse. Auch zu dunkler Schokolade und Desserts ein spannender Begleiter. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, teils aus rosinierten Trauben, einige Monate im Barrique

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Weine

Frank John Pinot Noir Kalkstein 2020 BIO

Rotwein · Pinot Noir · Pfalz · Deutschland

Frank John Pinot Noir Kalkstein ist ein biodynamischer Spätburgunder aus der Pfalz. Das Traubenmaterial stammt ausschließlich von Lagen mit hohem Kalkanteil; Maischegärung, bis zu zwei Jahre Fassreife und unfiltrierte Füllung ergeben einen klaren, würzigen und facettenreichen Pinot mit Tiefe.


Kalkstein

Frank John – Das Hirschhorner Weinkontor in Neustadt-Königsbach (Pfalz) arbeitet biodynamisch (Demeter, Kontrollstelle DE-ÖKO-003). Das Traubenmaterial für den Pinot Noir wächst ausschließlich auf Pfälzer Lagen mit hohem Kalkanteil – der Kalkboden gibt dem Wein Finesse, Würze und Tiefe.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir (Spätburgunder). Die Trauben werden in traditioneller Art auf der Maische vergoren, anschließend folgt der biologische Säureabbau. Der Wein reift bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern und wird erst dann unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase rote Frucht – Kirsche, Himbeere –, dazu feine Würze und erdig-mineralische Noten vom Kalkboden. Am Gaumen klar und facettenreich, mit seidiger Textur, feinkörnigen Tanninen und Tiefe. Langer, würziger Abgang mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 14–16 °C servieren; etwas Luft tut ihm gut. Ein eleganter Speisenbegleiter mit Reifepotenzial.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Kalkstein-Lagen
Klassifikation: Pinot Noir / Spätburgunder – Rotwein (trocken), biodynamisch (Demeter)
Ausbau: Maischegärung, biologischer Säureabbau; bis zu zwei Jahre in 225- und 500-l-Fässern, unfiltriert

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