Bonito Thunfisch

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce

Weißwein · Valencia · Moscatel und Merseguera · lieblich

Moscatel · Merseguera D.O.P. Valencia Cheste Semidulce Genossenschaft seit 1918

Cheste Agraria Torre de la Pobleta Vino Blanco Semidulce ist ein lieblicher Weißwein aus Moscatel und Merseguera aus Cheste in der Provinz Valencia. Die Muskatellertraube bringt ein intensives, blumiges Bukett, die einheimische Merseguera Frische. Mild, fruchtig und zugänglich mit feiner Restsüße – ein unkomplizierter Weißwein für viele Gelegenheiten.


Cheste – Moscatel-Land im Hinterland von Valencia

Cheste Agraria wurde 1918 gegründet und gilt als erste Winzergenossenschaft der Region Valencia und als eine der ältesten Spaniens. Unter dem Namen Bodegas Reymos bewirtschaften die Mitglieder rund 2.000 Hektar Reben und liefern jährlich etwa 20 Millionen Kilogramm Trauben. Die Genossenschaft ist Spaniens größter Erzeuger von Moscatel de Alejandría.

Cheste liegt westlich der Stadt Valencia auf durchschnittlich 218 Metern Höhe. Mikroklima, Böden und die Nähe zum Mittelmeer bieten der Moscatel de Alejandría ideale Bedingungen. Der Ort gehört zur Unterzone Valentino der D.O.P. Valencia, der Heimat des traditionellen Moscatel de Valencia.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Moscatel (Muskateller) und Merseguera. Die Moscatel liefert die blumigen Muskatnoten und die natürliche Fruchtsüße. Die Merseguera, eine alte Weißweinsorte der Regionen Valencia, Alicante und Jumilla, gibt dem Wein Frische und hält die Süße im Gleichgewicht.

Der Wein wird frisch und ohne Holz ausgebaut, damit das aromatische Bukett erhalten bleibt, und halbsüß (semidulce) abgefüllt.

Im Glas

Strohgelb. In der Nase intensiv aromatisch, mit Orangenblüte, Jasmin und Muskat, dazu reife gelbe und tropische Frucht. Am Gaumen mild, rund und fruchtig, mit feiner Süße und saftigem Abgang.

Moscatel aus Cheste und einheimische Merseguera: Orangenblüte und Jasmin mit milder, runder Süße.

Jung zu trinken. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Würzige asiatische Küche, Currys, Obst und fruchtige Desserts, milder Blauschimmelkäse – oder solo als Aperitif.


Produzent Cheste Agraria Coop. V. (Bodegas Reymos), Cheste (Valencia)
Rebsorte Moscatel, Merseguera
Lage Cheste, Provinz Valencia, Spanien · ca. 218 m
Klassifikation D.O.P. Valencia · Vino blanco semidulce
Ausbau frisch, ohne Holz · halbsüß abgefüllt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Feuerheerds Colheita 2011

Portwein · Douro (Portugal) · Colheita

Colheita Port (jahrgangsrein) Douro / Porto (Portugal) fassgereift (mind. 7 Jahre) süß · aufgespritet · 0,5 l 2011

Der Feuerheerd's Colheita 2011 von Barão de Vilar ist ein jahrgangsreiner, im Fass gereifter Tawny-Port aus dem Douro. Ein süßer, aufgespriteter Wein mit verschwenderischem Bukett, intensivem Gaumen und ewig langem Nachhall – in der 0,5-Liter-Flasche.


Colheita – jahrgangsreiner Tawny aus dem Douro

Colheita ist das portugiesische Wort für „Jahrgang"; Colheita-Portweine sind aufgespritete Rotweine aus einem einzigen Jahrgang. Von Gesetz wegen müssen sie mindestens sieben Jahre im Holzfass reifen, bevor sie gefüllt werden – viele Häuser lassen ihre besten Partien jedoch deutlich länger in alten, großen Fässern, bis sie ihre ideale Trinkreife erreicht haben.

So schlummern in den ehrwürdigen Kellern in Porto bemerkenswerte Schätze. Barão de Vilar führt diese Tradition mit der Marke Feuerheerd's fort.

Jahrgang 2011 – Douro

Herbst- und Winterregen des Vorjahres hatten die Bodenwasserspeicher gut auf den heißen, trockenen Sommer vorbereitet; die Wachstumsperiode verlief weitgehend problemlos. Der Hochsommer brachte jedoch sehr hohe Temperaturen bis nahe an einen Dürrezustand; einige Trauben gingen durch Sonnenbrand oder Rosinenbildung verloren. Erleichternde Regenfälle kamen Ende August bis Anfang September.

Ein fantastischer Altweibersommer brachte die Trauben zur vollen phenolischen Reife. Trotz reduzierter Erntemenge war die Qualität herausragend: hohe Fruchtkonzentration, ausgefeilte Tannine und eine grandiose Struktur prägen den 2011er.

Assemblage und Ausbau

Aufgespriteter Portwein aus traditionellen Douro-Rebsorten, Jahrgang 2011.

Die lange Reife in alten, großen Holzfässern verleiht dem Wein die typische Tawny-Aromatik und eine seidige Textur, bevor er gefüllt wird.

Im Glas

Bernsteinfarben mit Reife. In der Nase getrocknete Feigen, Datteln und Rosinen, Karamell und Toffee, Walnuss und Mandel, Orangenzeste und feine Gewürze. Am Gaumen süß und seidig, mit intensivem Geschmacksbild und einem ewig langen, delikaten Nachhall.

Getrocknete Früchte, Karamell und Walnuss über seidiger Süße – ein verschwenderisches Bukett mit ewig langem Nachhall.

Bei 14–16 °C servieren; nach dem Öffnen über Wochen haltbar. Für besondere Momente.

Am Tisch

Zu kräftigem und blauem Käse, dunkler Schokolade, Desserts und Nüssen – oder solo als Digestif. Ein Gaumenschmeichler für besondere Anlässe.


Lage: Douro / Porto (Portugal)
Klassifikation: Porto DOP – Colheita (jahrgangsreiner Tawny)
Ausbau: aufgespritet; jahrgangsrein, lange Reife im großen Holzfass

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Von Winning Riesling Pechstein GG 2021

Weißwein · Pfalz · Riesling VDP.Großes Gewächs

100 % Riesling Forster Pechstein · VDP.Große Lage Basalt, Sandstein und Kalk Spontangärung im 500-l-Fass 1,5 Jahre auf der Hefe trocken 2021

Der von Winning Forster Pechstein Riesling GG 2021 stammt aus der bekanntesten Basaltlage der Pfalz, am Hang im Norden von Forst. Spontan im 500-Liter-Eichenfass vergoren und anderthalb Jahre auf der Hefe gereift: ein dichter, intensiver Riesling mit rauchiger Mineralität – und aus einem kühlen Jahrgang, der ihm Spannung gibt.


Forster Pechstein – Riesling vom Basalt

Forst liegt im Herzen der Mittelhaardt, zwischen Deidesheim und Wachenheim, und hat mit Pechstein, Jesuitengarten, Kirchenstück und Ungeheuer einige der bekanntesten Lagen Deutschlands. Der Pechstein liegt am Hang im Norden des Ortes und ist als VDP.Große Lage klassifiziert.

Der Name verweist auf das Gestein: dunkler, fast pechschwarzer Basalt, der hier – anders als in fast allen anderen Pfälzer Lagen – einen großen Teil des Bodens ausmacht. Er stammt aus dem nahen Pechsteinkopf, einem Rest vulkanischer Tätigkeit, und liegt im Weinberg zwischen Buntsandstein und Kalk. Das dunkle Gestein nimmt tagsüber viel Wärme auf und gibt sie nachts ab; zugleich ist es mineralreich und gut durchlässig. Das Ergebnis sind Rieslinge mit Kraft und Dichte und einer rauchigen, feuersteinartigen Note, die man mit dem Pechstein verbindet.

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet. Seine Handschrift: Die trockenen Lagen-Rieslinge werden vollständig im Holz vergoren und reifen lange auf der Feinhefe – für die Pfalz lange ungewöhnlich, heute stilprägend. Der Pechstein gehört zu den Flaggschiffen des Hauses.

Jahrgang 2021 – Mittelhaardt

Der Jahrgang 2021 war an der Mittelhaardt ein kühles Jahr, wie es die Pfalz seit Längerem nicht erlebt hatte. Ein kaltes Frühjahr verzögerte Austrieb und Blüte, der Sommer blieb wechselhaft und feucht, der Druck durch Falschen Mehltau war hoch. Die Erträge fielen deutlich geringer aus als in den warmen Jahren zuvor.

Ein trockener, sonniger Herbst ließ die Trauben lange hängen; gelesen wurde spät, teils bis weit in den Oktober. Die Rieslinge zeigen eine ausgeprägte Säure, moderate Alkoholwerte und eine klare, straffe Struktur. Für eine warme Basaltlage wie den Pechstein ist das eine glückliche Konstellation: Der Boden liefert Kraft und Reife, der Jahrgang die Spannung.

Spontangärung im 500-Liter-Fass, lange Hefereife

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021. Vergoren wird spontan mit den weinbergseigenen Hefen in 500-Liter-Eichenfässern – größer als ein Barrique, sodass das Holz kaum Aroma abgibt, aber mehr Sauerstoff an den Wein lässt als ein Edelstahltank.

Danach reift der Wein anderthalb Jahre auf der Hefe. Die Hefe schützt vor Oxidation und gibt Mannoproteine ab, die Schmelz und Dichte aufbauen. Gerade in einem säurebetonten Jahrgang wie 2021 ist diese lange Hefezeit der Ausgleich: Sie rundet die Säure, ohne ihr die Spannung zu nehmen.

Im Glas

Kräftiges Goldgelb. In der Nase reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus und der rauchig-feuersteinige Ton des Basalts. Am Gaumen dicht und kraftvoll, mit Schmelz aus der langen Hefereife, einer straffen, kühlen Säure und einer salzigen Mineralität. Der Nachhall ist lang und tief.

Warmer Basalt, kühler Jahrgang, anderthalb Jahre Hefe: Kraft und Spannung in einem Glas.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren. Ein sehr langlebiges Großes Gewächs, das in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse. Die rauchige Note passt besonders zu Geräuchertem – Aal, Forelle, Räucherlachs.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Forster Pechstein, VDP.Große Lage, Pfalz · Hanglage im Norden von Forst · Basalt, Buntsandstein und Kalk
Klassifikation VDP.Großes Gewächs · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation Spontangärung in 500-l-Eichenfässern
Ausbau 1,5 Jahre auf der Hefe
Trinkempfehlung jetzt bis 2038

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Christian Ottenbreit Silvaner Hucklkätz 2025

Weißwein · Franken · Naturwein

100 % Silvaner Deutscher Landwein Main Obernbreit · Franken 10 Monate Eichenfass ungeschönt & unfiltriert

Der Silvaner „Hucklkätz" 2025 ist der im Eichenfass gereifte Naturwein-Silvaner von Christian Ottenbreit aus Obernbreit in Franken. Handgelesen, spontan vergoren, über zehn Monate im Holzfass gereift und ungeschönt sowie unfiltriert gefüllt. Als Deutscher Landwein Main wurzeln die Reben auf Muschelkalk, der dem Wein seine salzig-kreidige Mineralität gibt. Trocken, mit Substanz und Griff.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Obernbreit liegt im Maindreieck im Süden des Anbaugebiets Franken. Die Reben wachsen auf Muschelkalk, der für straffe, mineralisch geprägte Weine steht; in den Lagen des Weinguts trifft Muschelkalk auf Keuper. Christian Ottenbreit führt das Weingut seit dem ersten Jahrgang 2017, abgefüllt wird als Gutsabfüllung, klassifiziert als Deutscher Landwein Main.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner aus handgelesenen Trauben. Vergoren und über zehn Monate im Eichenholzfass gereift, anschließend ohne Schönung und Filtration gefüllt. Trocken ausgebaut. Das Weingut empfiehlt das Dekantieren vor dem Servieren.

Im Glas

Leichtes Strohgelb. In der Nase ätherische Anklänge, Kräuter und eine rauchige Spur. Am Gaumen herb-saftige, fest gefügte Frucht mit deutlich vegetabilen Aromen, dazu nussige, pflanzliche und hefige Töne. Die Säure ist fein und präsent, der Gerbstoff mürbe und greifbar, darunter viel Kreide und Salz. Gute Substanz und Tiefe, etwas gelbe Würze, ein Hauch Speck. Der Abgang ist fest und recht komplex, mit Zug, kühlem Saft und erneutem Griff.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gebratener Zander, Geflügel mit Pilzen, Kalbsbraten und gereifter Hartkäse. Die salzig-kreidige Art passt auch zu Spargel und herzhafter fränkischer Küche. Der Jahrgang 2025 lässt sich bereits gut trinken, gewinnt mit Luft aber deutlich; bei kühler, dunkler Lagerung begleitet er bis etwa 2031. Serviertemperatur rund 11–12 °C.


Lage Obernbreit, Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Landwein Main
Ausbau 10 Monate Eichenfass, ohne Schönung und Filtration

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Chateauneuf-du-Pape Arioso 2014

Rotwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache

100 % Grenache Lieu-dit Pignan Rotem & Mounir Saouma Pflanzung 1930er-Jahre Ganztraubengärung 36 Monate auf der Feinhefe 2014

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Arioso 2014 ist ein reinsortiger Grenache aus dem Lieu-dit Pignan, von Reben aus den 1930er-Jahren. Mit ganzen Trauben vergoren und drei Jahre ohne Abstich auf der Feinhefe gereift – in einem kühlen, schwierigen Jahrgang, der dem Wein eine für Châteauneuf ungewöhnlich schlanke, transparente Gestalt gibt.


Arioso – alte Grenache aus Pignan

Rotem und Mounir Saouma haben ihren Ruf mit dem Micro-Négoce Lucien Le Moine in Beaune aufgebaut. Ihr Einstieg in Châteauneuf-du-Pape war eine kleine Parzelle im Lieu-dit Pignan, unmittelbar neben den Lagen von Château Rayas. Dort steht reiner Grenache aus den 1930er-Jahren, der von Natur aus nur winzige Erträge bringt – das Ausgangsmaterial des Arioso.

Pignan liegt im Nordosten der Appellation, mit Blick auf den Mont Ventoux, und hat mit dem gängigen Bild von Châteauneuf wenig gemein. Statt großer galets roulés prägen Sand und Stein den Boden. Sand speichert kaum Wärme, entwässert schnell und hält den Wuchs knapp; der Grenache reift darauf langsamer und bringt hellere Frucht und feinkörnigere Gerbstoffe hervor als auf den warmen Kieselböden im Zentrum der Appellation.

Das Rebalter verstärkt diesen Effekt. Achtzigjährige Stöcke setzen von sich aus wenig Trauben an, wurzeln tief und reifen gleichmäßig – die Konzentration entsteht im Weinberg, nicht durch Extraktion im Keller.

Jahrgang 2014 – Châteauneuf-du-Pape

2014 war in der südlichen Rhône das Gegenteil eines typischen Mittelmeerjahres. Auf einen milden, feuchten Winter folgte ein früher Austrieb und ein warmes Frühjahr; dann schlug das Wetter um. Juli und August blieben kühl und regnerisch, die Reife verlief schleppend, und der Fäulnisdruck stieg. Grenache mit seinen kompakten Trauben und dünnen Schalen traf das härter als Syrah oder Mourvèdre.

Im September brachten Unwetter weiteren Regen in die Lese; wer Qualität wollte, musste scharf selektieren und Partien zurücklassen. Das Ergebnis sind leichtere, frischere Weine mit moderatem Alkohol und klarer Säure – ein klassisches Profil, das sich deutlich von den warmen Nachbarjahrgängen abhebt. Auf dem Sand von Pignan, der ohnehin auf Finesse statt Wucht ausgelegt ist, passt ein solches Jahr zum Charakter der Lage.

Ganztraubengärung und drei Jahre auf der Feinhefe

Reinsortiger Grenache, Jahrgang 2014. Die Trauben gehen samt Stielen in die Gärung, nach rund elf Tagen kühler Mazeration; Mounir Saouma wendet die Ganztraubengärung nach eigener Aussage nur beim alten Grenache von Châteauneuf an. Die Stiele liefern Struktur und eine würzige Frische – in einem kühlen Jahr ein Beitrag zur Kontur, nicht zur Härte.

Danach liegt der Wein rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 Litern, ohne Abstich und ohne Schwefel bis kurz vor der Füllung. Die Hefe zehrt den eindringenden Sauerstoff auf und polstert über ihre Mannoproteine die Textur. Das gebrauchte Holz dieser Größe steuert kaum Aroma bei – die seidige Geschmeidigkeit kommt aus der Zeit auf der Hefe.

Im Glas

Hellrubin mit deutlichem Ziegelrand – mehr Transparenz, als man von Châteauneuf erwartet. In der Nase Himbeere, rote Johannisbeere, Süßholz und Lakritz, dazu getrocknete Kräuter, Rosenblätter und ein steiniger Ton.

Am Gaumen schlank, seidig und fein gezeichnet, mit zarten Gerbstoffen und einer Säure, die den kühlen Jahrgang verrät. Die Textur aus der langen Hefezeit trägt den Wein, ohne ihn schwer zu machen. Der Abgang ist würzig, salzig und lang.

Ein kühles Jahr auf Sand, dazu drei Jahre Hefe statt neuem Holz: Châteauneuf in seiner leichtesten Form.

Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren; ein Depot ist nach dieser Zeit normal. Bei 16–18 °C servieren. Jetzt in einer schönen Trinkphase, mit Reserve für die kommenden Jahre.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem Rind und Ente, zu kräuterwürzigen mediterranen Schmorgerichten sowie zu Trüffelgerichten und gereiftem Käse. Das schlanke Profil des Jahrgangs empfiehlt ihn besonders für feinere Gerichte: Taube, Perlhuhn, Kalb mit Morcheln, Pilzrisotto.


Produzent Rotem & Mounir Saouma, Orange, südliche Rhône
Rebsorte 100 % Grenache
Lage Lieu-dit Pignan, Châteauneuf-du-Pape · sandig-steinige Böden · Nachbarlage von Château Rayas
Klassifikation AOC Châteauneuf-du-Pape · trocken
Jahrgang 2014
Vinifikation Ganztraubengärung mit Stielen · rund 11 Tage kühle Mazeration · ohne Abstich · Schwefelgabe erst kurz vor der Füllung
Ausbau rund 36 Monate auf der Feinhefe in Fässern zu 228 und 500 l
Rebenalter Pflanzung in den 1930er-Jahren
Trinkempfehlung jetzt bis 2032

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Billecart-Salmon Champagner Le Réserve Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Réserve Extra Brut ist der Champagner, den du immer kalt stehen haben willst: drei Rebsorten, Reserveweine aus 15 Jahrgängen, rund 50 Monate Hefereife. Frisch, klar und erstaunlich tief für eine Hauscuvée.

Im Glas

Zartgold, ganz feine Bläschen. Zitrus, weißer Pfirsich und eine nussige, steinige Note in der Nase. Am Gaumen präzise und frisch, mit einem Hauch Schmelz von der langen Hefereife. Trocken bis in den langen Abgang – ohne den süßlichen Schluss, den viele Hauscuvées haben.

Mach was draus

Afterwork mit Austern, eine Sushi-Platte für alle oder gegrillter Fisch am Wochenende. Dank Meunier mag er auch Herzhaftes wie Pilz-Quiche oder Brathähnchen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den kannst du durch ein ganzes Menü trinken, vom Aperitif bis zum Fischgang. Genau das macht für mich eine gute Hauscuvée aus.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist neu an Le Réserve? Er löst den früheren Brut Réserve ab: deutlich längere Hefereife, rund 50 statt 30 Monate, und eine niedrigere Dosage.

Wie trocken ist er? Extra Brut mit 3,9 g Zucker pro Liter. Er schmeckt klar trocken, aber nicht hart.

43 % Meunier, 29 % Chardonnay, 28 % Pinot Noir · über 50 % Reservewein aus 15 Jahrgängen · ca. 8 % Holzausbau · Méthode Traditionnelle · ca. 50 Monate Hefelager · Extra Brut, 3,9 g/l · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Südafrika

Bon Courage Pinotage

Rotwein · Robertson · Pinotage · Südafrika

Bon Courage Pinotage ist ein Rotwein aus 100 % Pinotage aus dem Robertson Valley in Südafrika. Pinotage ist die südafrikanische Kreuzung aus Pinot Noir und Cinsault und gilt als heimische Spezialität des Landes. Das Familienweingut Bon Courage wird seit 1927 von der Familie Bruwer geführt, heute in dritter Generation. Im Glas ein dunkler, runder Pinotage mit reifer Frucht, Mokka und Würze.


Robertson

Das Robertson Valley liegt im Breede River Valley rund 150 Kilometer östlich von Kapstadt. Kalkhaltige, mineralreiche Böden und ein Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten geben den Rotweinen Tiefe und Frische. Drei Flüsse durchziehen das Tal und haben unterschiedliche Bodentypen abgelagert.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Pinotage. Nach der Gärung reift er über zwölf Monate in Barriquefässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Das Holz macht den Wein rund am Gaumen, gibt ihm Schmelz und einen eleganten Abgang.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase Backpflaume, kräftiger Mokka und schwarze Johannisbeere. Am Gaumen kommen reife, dunkle Früchte hinzu, die sich mit indischen Gewürzen verbinden. Der Wein ist rund und schmelzig, der Abgang elegant und lang.

Am Tisch

Schon zugänglich; eine kurze Belüftung im Dekanter tut ihm gut. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Schmorgerichte, Wild und kräftiger Käse.


Lage: Robertson Valley (Breede River Valley), Südafrika
Klassifikation: W.O. Robertson
Ausbau: über 12 Monate Barrique, amerikanische/französische Eiche

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Domaine de Bichery Champagne la source R20 BIO

Der Domaine de Bichery Champagne La Source R20 ist die Cuvée, mit der Hannah und Raphaël Piconnet begonnen haben. R20 steht für die Ernte 2020: Pinot Noir und Chardonnay zu gleichen Teilen, biologisch angebaut an der Côte des Bar und ohne Dosage gefüllt.

Im Glas

Hellgold, mit zarter, feiner Perlage. Der Duft zeigt frische Früchte, Zitrus und eine leichte Note von Hefegebäck. Im Mund klar und trocken, mit feiner Mineralität und viel Frische. Ein langer, sauberer Abgang ohne jede Süße.

Mach was draus

Ein schöner Einstieg in die Welt der Brut-Nature-Champagner. Dazu passen Muscheln, Garnelen, Forelle, Hähnchen mit Kräutern oder kleine Vorspeisen. Auch solo als Aperitif ein Vergnügen. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„La Source ist der perfekte Einstieg zu Bichery. Klar, fruchtig und ganz ohne Zucker.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was bedeutet R20? R steht für Récolte, also Ernte. Die Cuvée stammt vollständig aus dem Jahr 2020, ohne Reserveweine.

Wie arbeitet die Domaine? Jede Cuvée stammt aus einer einzigen Ernte. Vergoren wird spontan mit natürlichen Hefen, teils in gebrauchten Burgunderfässern, teils im Edelstahl. Gefüllt wird ungeschönt, unfiltriert und mit sehr wenig Schwefel.

Wie wird er gemacht? Biologisch angebaut, spontan vergoren, ungeschönt und unfiltriert, ohne Dosage. Bio-Kontrollstelle FR-BIO-01.

Pinot Noir, Chardonnay · Côte des Bar (Aube), Kalk und Mergel · Ernte 2020 (R20) · bio, FR-BIO-01 · Spontangärung · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature · Domaine de Bichery, Neuville-sur-Seine · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...