Weltwirtschaftskrise

>Das globale Wein- und Champagnerbeben hat die Weltwirtschaft tief erschüttert. Experten der Weinwirtschaft haben jetzt die Kosten der Krise taxiert: Je Erdenbewohner beliefen sich die Belastungen demnach auf etwas mehr als 1500 Dollar.

Würselen – Was kostet die Weinkrise? Experten der Weinwirtschaft haben jetzt versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Wie der Weinminister Klaus Gonzalez berichtet, kommen Ökonomen bei ihren Berechnungen auf eine Summe von 10.500 Milliarden Dollar (7300 Milliarden Euro). „Wir haben uns in der Weinkrise zwar an hohe Summen gewöhnt, aber dieser Betrag ist einfach unglaublich“, sagte Klaus Gonzalez. Je Erdenbewohner beliefen sich die Kosten damit auf etwas mehr als 1500 Dollar. Der Weinminister appelliert wiederholt an den frühen pro Kopf Verbrauch pro Jahr von 721,2 Liter Wein und Sekt per Dekret ins Grundgesetz als Mindestkonsum einzutragen.

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Monteabellon Verdejo

Wein · Weißwein · Rueda · Spanien

Monteabellón Verdejo ist ein reinsortiger Verdejo aus der DO Rueda von über 30 Jahre alten Reben – fruchtbetont und zugleich mineralisch. Feinste subtile Fruchtaromatik mit gut eingerahmten Mandeltönen und weißem Pfirsich in Duft und Geschmack, knackig und frisch.


Rueda / Kastilien-León

Die DO Rueda ist die spanische Heimat des Verdejo. Der Wein geht auf die Idee des umtriebigen Önologen Isaac Fernández und Juan Manuel García Aparicio zurück, einen eigenen, charaktervollen Verdejo auszubauen. Gefunden wurde dafür ein Wingert mit über 30 Jahre alten Verdejo-Reben; der Debütjahrgang 2008 wurde vom Feinschmecker prompt zum besten Rueda-Weißwein gekürt. Kontinentales Klima und kiesig-sandige Böden prägen den Stil.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Verdejo von alten Reben. Die kühle Vergärung im Edelstahl bewahrt die fruchtbetonte Aromatik, die Frische und die mineralische, bodengeprägte Art des Weins. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Blasses Strohgelb. In der Nase weißer Pfirsich, subtile helle Frucht und gut eingerahmte Mandeltöne, dazu ein typischer Anklang von Fenchel und Kräutern. Am Gaumen knackig und frisch, mineralisch und gut strukturiert, mit sauberem, animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Tapas, Geflügel, Spargel und frischem Käse.


Lage: DO Rueda (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón (Isaac Fernández)
Klassifikation: DO Rueda – 100 % Verdejo, trocken
Ausbau: kühle Edelstahlgärung (alte Reben, >30 Jahre)

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Jörg Geiger Alkoholfrei Prickelnd Rotfruchtig

Jörg Geiger Rotfruchtig ist die dunkelste der alkoholfreien Cuvées aus Schlat: Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere und Holunderbeere, dazu Quitte und Limette. Kräftig, fruchtig und mit feiner Kohlensäure – eine echte Alternative, wenn es mal ohne Alkohol sein soll.

Im Glas

Feines Prickeln. In der Nase dichte dunkle Beeren und Kirsche, dazu eine frische Spur Limette. Im Mund voll und saftig, die Quitte bringt eine leicht herbe Note, die Limette hält alles lebendig. Ein Getränk mit Kraft, das nicht süßlich wirkt.

Mach was draus

Rote Grütze mit Vanilleeis, Schwarzwälder Kirschtorte, ein Beerenkuchen oder ein Teller mit dunkler Schokolade. Auch solo als alkoholfreier Aperitif macht er Freude. Ideal für Familienfeste, den Brunch oder alle, die abends noch fahren müssen. Gut gekühlt servieren, am besten im Weinglas. So kommt der Duft der Beeren viel besser zur Geltung als im Becher oder in der Flöte.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zur roten Grütze ist er für mich unschlagbar. Die Säure der Sauerkirsche passt perfekt zur Sahne.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er wirklich alkoholfrei? Ja. Rotfruchtig ist ein alkoholfreies, prickelndes Fruchtgetränk aus Streuobst und Beeren.

Was gibt ihm die herbe Note? Die Quitte. Sie schmeckt leicht herb und bremst die Süße der Beeren.

Johannisbeere (schwarz), Sauerkirsche, Holunder, Limette, Quitte · alkoholfrei, mit Kohlensäure · Streuobstwiesen der Schwäbischen Alb · Manufaktur Jörg Geiger, Schlat · Stand: Oktober 2026

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Champagne Marguet Yuman 22 Blanc de Blancs Premier Cru BIO

Der Champagne Marguet Yuman 22 Blanc de Blancs Premier Cru ist der Champagner für den Moment, in dem die Austern auf den Tisch kommen. Reiner Chardonnay, kein Gramm Zucker, viel Kreide – Benoît Marguet von seiner hellsten Seite.

Im Glas

Hellgold, feine Bläschen. In der Nase Brioche und reife Mirabelle, dahinter Zitronenschale. Am Gaumen hat er mehr Körper, als du von einem Blanc de Blancs erwarten würdest: Der Ausbau im Holz bringt Struktur und eine leicht weinige Textur. Hinten raus wird er kalkig, kühl und lang.

Mach was draus

Austern natur, rohe Jakobsmuscheln mit Zitrone oder ein Krabbenbrot am Samstagmittag. Zum Aperitivo passt er auch, am Tisch zeigt er aber mehr. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich trinke eine Flasche jetzt und lege die zweite für ein paar Jahre weg. Jung ist er straff und kreidig, mit Zeit gewinnt er an Tiefe. Zu Meeresfrüchten ist er schon heute großartig.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie trocken ist Yuman? Knochentrocken: Laut Steckbrief hat er 0 g Restzucker pro Liter, es kommt also keine Dosage dazu.

Wo wachsen die Trauben? In den Premier-Cru-Gemeinden Villers-Marmery und Villeneuve-Renneville – nicht in Marguets eigenen Grand-Cru-Weinbergen in Ambonnay.

100 % Chardonnay · Premier Cru Villers-Marmery und Villeneuve-Renneville · Méthode Traditionnelle · Holzausbau · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Domaine Bretaudeau Granite Clos des Perrières Muscadet 2023 BIO

Weißwein · Muscadet · Melon de Bourgogne

Melon de Bourgogne Clos des Perrières Granitböden 2023 · Bio (FR-BIO-01) 24 Monate Feinhefe (Beton)

Der Granite Clos des Perrières Muscadet 2023 der Domaine Bretaudeau ist ein vollmundiger Muscadet aus biodynamischem Anbau. Die rund 30 Jahre alten Reben (Melon de Bourgogne) wachsen auf mineralreichen Granitböden; der Wein reift 24 Monate auf der Feinhefe. Ausdrucksstark, expressiv mineralisch und elegant.


Clos des Perrières – Granit im Pays Nantais

Der Clos des Perrières liegt im Pays Nantais an der Loire, der Heimat des Muscadet aus der Sorte Melon de Bourgogne. Die rund 30 Jahre alten Reben stehen auf mineralreichen Granitböden, die von weißen und rosafarbenen Quarzadern durchzogen sind.

Dieser Granituntergrund liefert die salzig-mineralische Linie des Weins. Die Domaine Bretaudeau arbeitet biodynamisch und biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2023 – Pays Nantais

2023 brachte im Pays Nantais einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein feuchteres Frühjahr sorgte für vitale Reben, ein trockener, sonniger Sommer für reife Trauben.

Für den Muscadet steht 2023 für reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für die mineralische Spannung dieses Weins.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Melon de Bourgogne aus dem Jahrgang 2023, von Hand gelesen, aus biodynamischem Anbau (FR-BIO-01).

Vinifiziert ohne zugesetzte Hefen, Enzyme oder önologische Zusätze. Anschließend reift der Wein 24 Monate auf der Feinhefe im Betongebinde – das gibt ihm Textur, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ausgesprochen mineralisch, mit feinen floralen und rauchigen Noten. Am Gaumen eine sanfte, fast cremige Textur, fein ausbalanciert von Frische und präziser Säure. Salzige und mineralische Nuancen geben Tiefe und langen Nachhall – ausdrucksstark, etwas wild und zupackend.

Expressiv mineralisch, salzig und ein bisschen wild – hier wird Muscadet auf ein neues Niveau gehoben.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, Schalentiere, gegrillter Fisch, Sushi und Sashimi, dazu Ziegenfrischkäse. Die salzige Mineralität passt besonders zu Austern.


Lage: Clos des Perrières, Pays Nantais (Loire); mineralreicher Granitboden mit Quarzadern, Reben ~30 Jahre
Klassifikation: Muscadet AOC; Bio (FR-BIO-01), biodynamisch
Ausbau: Melon de Bourgogne; 24 Monate Feinhefe im Beton; ohne önologische Zusätze

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Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 MAGNUM

Weißwein · Kanzemer Altenberg (Saar) · Riesling

Riesling Kanzemer Altenberg Saar · Mosel Van Volxem Devonschiefer & Rhyolith bis 70 % Steillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken Magnum 1,5 l · 2020

Der Van Volxem Altenberg Alte Reben Riesling Großes Gewächs 2020 in der Magnum (1,5 l) stammt aus dem Kanzemer Altenberg – einer der steilsten Schieferlagen der Saar. Von uralten, teils wurzelechten Reben: ein unheimlich mächtiger, kraftvoller und würziger Riesling, der wie ein ganz großer weißer Burgunder schmeckt, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.


Kanzemer Altenberg – Grauschiefer in extremer Steillage

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Kanzemer Altenberg gegenüber dem Ort Kanzem ist eine Welt für sich: ein majestätischer, bis zu mehr als 70 % steiler Hang in idealer süd-südöstlicher Ausrichtung, dessen Nähe zur Saar für Wärme, Lichtverstärkung und kühle Nächte sorgt. Der Boden besteht aus verwittertem Devon-Grauschiefer und Rotliegendem (Rhyolith); darin stehen viele Jahrzehnte alte, teils wurzelechte Reben, die tief in den Schiefer wurzeln. Niedrige Erträge und dieses karge, dramatische Terroir geben dem Wein seine rauchig-mineralische Tiefe.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem warmen, kargen Schiefer des Altenbergs ergibt das einen besonders kraftvollen und konzentrierten Riesling, dessen mächtige Statur von einer klaren, mineralischen Säure getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Kanzemer Altenberg, Jahrgang 2020, gefüllt in der Magnum (1,5 l); 100 % Riesling von alten, teils wurzelechten Reben.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Altenberg spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im traditionellen Fuderfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit. Im großen Magnumformat reift er besonders langsam und gewinnt zusätzliches Potenzial.

Im Glas

Das von Grauschiefer geprägte Terroir verschmilzt hier mit der Riesling-Rebe zu einer fantastischen Symbiose, wie sie die Welt lange nicht mehr getrunken hat. Unheimlich mächtig, voller Kraft, Würze, reifer südländischer Frucht und von einem minutenlangen Abgang geprägt. Er schmeckt wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar und der expressiven Frucht der Riesling-Traube.

Unheimlich mächtig, voller Kraft und Würze – wie ein ganz großer Chardonnay aus dem Burgund, gesegnet mit den Schiefertönen der Saar.

Unbedingt dekantieren! Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Hummer, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse. Dank seiner Kraft auch ein Begleiter für würzige asiatische Küche.


Lage: Kanzemer Altenberg, Kanzem an der Saar (Mosel); verwitterter Devon-Grauschiefer mit Rotliegendem/Rhyolith, süd-südöstlich, bis über 70 % Steillage; alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; „Alte Reben"
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im traditionellen Fuderfass, handwerklich und ohne Schönung; Magnum 1,5 l

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Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling trocken 2020 BIO

Weißwein · Mölsheim/Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Erste Lagen)

Riesling Mölsheim VDP.Aus Ersten Lagen Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen nackter Kalkfels · Schotterauflage großes Holzfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Battenfeld-Spanier Mölsheim Riesling 2020 stammt aus den kühlsten, kargsten Lagen des Guts im Zellertal – der kleine Bruder der Großen Gewächse. Rauchig-kühl mit Feuerstein, fein ziseliert und salzig-mineralisch.


Mölsheim – nackter Kalkfels im kühlen Zellertal

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Mölsheim ist als VDP.Aus Ersten Lagen klassifiziert; nur Trauben aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen fließen ein.

Die Weinberge um Mölsheim liegen höher und sind deutlich kühler als die Hohen-Sülzener Lagen: Das Zellertal verjüngt sich hier, sodass die kühlen Winde des Donnersbergmassivs wie durch eine Düse hindurchziehen. Die Reben wurzeln im nackten Kalkfels, der nur von einer dünnen Schotterauflage bedeckt ist – Jahr für Jahr müssen Kalksteine abgetragen werden. Diese Kargheit prägt den Wein: zurückgenommene Frucht, dafür filigrane Noten von Feuerstein und Kräutern.

Jahrgang 2020 – Zellertal (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der nackte Kalkfels und die kühlen Donnersberg-Winde bewahrten Kargheit, salzige Mineralität und die feine Feuerstein-Würze – Frische und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Mölsheim, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von nacktem Kalkfels mit dünner Schotterauflage.

Nach der Handlese wird der Wein herkunftsbetont im großen Holzfass ausgebaut, ganz auf Kargheit, salzige Mineralität und feine Feuerstein-Würze ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein karger, kalkgeprägter Riesling: zurückgenommene Frucht, dafür saline Noten nach nassem Stein, deutlicher Feuerstein und feine nördliche Kräuter. Am Gaumen kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und einem langen, rauchig-mineralischen Nachhall.

Zurückgenommene Frucht über salinen Noten nach nassem Stein, deutlichem Feuerstein und feinen Kräutern – kühl, steinig und fein ziseliert, mit lebendiger Säure, salziger Spannung und langem, rauchig-mineralischem Nachhall.

Ein kühler, karger Kalk-Riesling; früh zugänglich, mit Reifepotential – jung dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Spargel, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Mölsheim (VDP.Aus Ersten Lagen), Zellertal, Rheinhessen; ~200 m, ~40 % Neigung; nackter Kalkfels mit dünner Schotterauflage; aus klassifizierten Ersten und Großen Lagen
Klassifikation: Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, herkunftsbetonter Ausbau im großen Holzfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière Côte de Beaune 2023

Der Thomas Morey Puligny-Montrachet La Truffière 1er Cru 2023 ist ein eleganter, finessenreicher Chardonnay aus einem der kleinsten Premier Crus der Appellation – expressiv, mineralisch und mit großer Persistenz.


La Truffière – der kleinste 1er Cru von Puligny

Mit knapp 2,5 Hektar ist La Truffière einer der kleinsten Premier Crus von Puligny-Montrachet. Den Namen verdankt die Lage dem burgundischen Trüffel, der hier früher kultiviert wurde und einst den Tisch der französischen Könige zierte. Der eher flache Boden ist rötlich gefärbt und durchzogen von zahllosen kleinen Kieselsteinen, die nachts die gespeicherte Sonnenwärme zurückgeben.

So reifen die Trauben gut aus – obwohl La Truffière in einer für Premier-Cru-Lagen ungewöhnlichen Höhe von rund 300 bis 330 Metern liegt, am oberen, südlichen Rand der Appellation Richtung Saint-Aubin. Kalksteingeprägtes Terroir und kühlere Höhenluft geben dem Wein seine feine Mineralität und feste Struktur.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen, Reife auf sehr feiner Hefe ohne übermäßige Bâtonnage in Fässern von 228 und 350 Litern mit nur rund 20 % neuem Holz; anschließend Lagerung im Tank und Abfüllung nach 16 bis 18 Monaten. Schwefel wird im strikten Minimum und nie während der Gärung eingesetzt – eine puristische, terroirbetonte Vinifikation.

Im Glas

Ein expressiver, schon in der Jugend hochparfümierter Puligny mit Anklängen von reifer Ananas und Mandelcreme. Am Gaumen elegant und finessenreich, mit klarer Mineralität, fester Struktur und guter Persistenz – ein Wein, der alle Merkmale eines großen Burgunders besitzt.

Finesse, Mineralität und Länge – La Truffière vereint die Eleganz von Puligny mit Thomas Moreys präziser Handschrift.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer oder Languste, zu Jakobsmuscheln, zu gegrilltem oder gebratenem Meeresfisch, zu Bresse-Geflügel in Sauce sowie zu mildem Ziegenkäse oder Reblochon.


Lage: Puligny-Montrachet 1er Cru La Truffière, Côte de Beaune (Frankreich); ~2,5 ha, ~300–330 m Höhe, rote, kieselige Kalksteinböden
Klassifikation: Puligny-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, Fässer 228/350 L, 16–18 Monate, Feinhefe ohne übermäßige Bâtonnage; minimaler Schwefel

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Jeff Carrel Eclipse X BIO

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Eclipse X ist eine spannende, biozertifizierte Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Grenache, die farbintensiv im Glas erstrahlt. Cabernet Sauvignon steuert klare Cassisfrucht und feine Tannine bei, Grenache eine minzig-samtige Himbeerfrucht.


Languedoc / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Languedoc-Roussillon, bekannt für charaktervolle Weine aus dem Süden Frankreichs. Der Wein stammt aus biologischem Anbau (FR-BIO-01). Der Name spielt auf das intensive Farbspiel des Weins an – wie bei einer Sonnenfinsternis.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Grenache. Cabernet Sauvignon bringt Struktur, Cassisfrucht und feine Tannine, Grenache samtige Himbeerfrucht und eine minzige Note. Der Ausbau betont Frucht und Tiefe. Trocken ausgebaut – der Wein braucht etwas Luft.

Im Glas

Farbintensives, tiefes Rubinrot. In der Nase klare Cassisfrucht und minzig-samtige Himbeere. Am Gaumen kraftvoll und aromenreich, mit reifer Frucht, feinen Tanninen und gutem Zug; mit Luftkontakt gewinnt er an Tiefe und Geschmeidigkeit.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild und reifem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Cabernet Sauvignon & Grenache, trocken
Ausbau: fruchtbetont; Wein aus biologischem Anbau
Produktion: 6.000 Flaschen

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