Weltwirtschaftskrise

>Das globale Wein- und Champagnerbeben hat die Weltwirtschaft tief erschüttert. Experten der Weinwirtschaft haben jetzt die Kosten der Krise taxiert: Je Erdenbewohner beliefen sich die Belastungen demnach auf etwas mehr als 1500 Dollar.

Würselen – Was kostet die Weinkrise? Experten der Weinwirtschaft haben jetzt versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Wie der Weinminister Klaus Gonzalez berichtet, kommen Ökonomen bei ihren Berechnungen auf eine Summe von 10.500 Milliarden Dollar (7300 Milliarden Euro). „Wir haben uns in der Weinkrise zwar an hohe Summen gewöhnt, aber dieser Betrag ist einfach unglaublich“, sagte Klaus Gonzalez. Je Erdenbewohner beliefen sich die Kosten damit auf etwas mehr als 1500 Dollar. Der Weinminister appelliert wiederholt an den frühen pro Kopf Verbrauch pro Jahr von 721,2 Liter Wein und Sekt per Dekret ins Grundgesetz als Mindestkonsum einzutragen.

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Weine

Eric Rodez Champagne Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru BIO

Champagner · Ambonnay Grand Cru · Chardonnay · Bio

Eric Rodez Blanc de Blancs Ambonnay Grand Cru ist ein herrlicher Bio-Champagner aus 100 % Chardonnay aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Ein Blanc de Blancs, der mit Tiefe und Cremigkeit überzeugt. Im Glas lang, mit feiner Perlage und zarten Noten von Brioche, Birne und Gestein.


Ambonnay Grand Cru

Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims. Die kalk- und kreidegeprägten Böden verleihen dem Chardonnay seine mineralischen Gesteinsnoten und Tiefe. Eric Rodez bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Der Ausbau folgt der Handschrift des Hauses im Holzfass, gefolgt von langem Hefelager. Die Dosage liegt bei rund 5 g/l und bringt eine feine Weichheit an den Gaumen.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. In der Nase zarte Brioche, Birne und mineralische Gesteinsnoten, dazu eine feine Schalennote. Am Gaumen cremig und tief, mit Länge und Balance. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Ambonnay Grand Cru, Montagne de Reims (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Grand Cru, Blanc de Blancs
Ausbau: Chardonnay, Holzfass, langes Hefelager, ~5 g/l Dosage

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Weine

Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling GG 2018

Weißwein · Piesporter Goldtröpfchen (Mosel) · Riesling

Riesling Piesporter Goldtröpfchen Piesport · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) Grauschiefer · Blau- & Rotschiefer steiles Süd-Amphitheater Großes Gewächs · trocken 2018

Der Schloss Lieser Piesporter Goldtröpfchen Riesling Großes Gewächs 2018 stammt aus einer der renommiertesten Einzellagen der Mittelmosel – einem steilen, südlich ausgerichteten Amphitheater über Piesport. Ein kühler, präziser und kraftvoller Riesling mit tiefgründiger Struktur, rauchiger Steinigkeit und langem, salzig-mineralischem Nachhall.


Piesporter Goldtröpfchen – das Amphitheater der Mosel

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Die VDP.GROSSEN GEWÄCHSE sind die trockene Spitze der besten Einzellagen – limitierte Selektionen von hoher Komplexität, Vielschichtigkeit und besonderem Lagerpotenzial. Naturnahe Bewirtschaftung und spontane Vergärung sind das Markenzeichen des Guts.

Das Piesporter Goldtröpfchen ist als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südlich ausgerichtete Hang oberhalb von Piesport bildet ein natürliches Amphitheater, das durch die Reflexion der Mosel und den Schutz vor Nordwinden ein einzigartiges Mikroklima bietet. Der Boden besteht überwiegend aus tiefgründigem, verwittertem Grauschiefer mit Anteilen von Blau- und Rotschiefer – eine geologische Vielfalt, die den Weinen ausgeprägte Mineralität, Finesse und Komplexität verleiht. Schloss Lieser bewirtschaftet hier eine der jüngsten Parzellen seines Großen-Gewächs-Portfolios.

Jahrgang 2018 – Mosel

2018 war an der Mosel ein warmer, sonnenreicher Jahrgang, der besonders reife, vollmundige und großzügige Rieslinge hervorbrachte. Auf dem vielschichtigen Schiefer des Goldtröpfchens und durch die lange Vegetationszeit ergibt das einen kraftvollen, tiefgründigen Riesling, dessen reife Statur von der kühlen, salzig-mineralischen Prägung der Lage getragen und im Gleichgewicht gehalten wird.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Piesporter Goldtröpfchen, Jahrgang 2018; 100 % Riesling.

Die Trauben werden ausschließlich per Hand gelesen und mit großer Sorgfalt vinifiziert. Der Ausbau erfolgt traditionell und spontan vergoren, meist im Edelstahltank, um die charakteristische Klarheit und Mineralität der Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen. So entsteht ein terroirgeprägter, langlebiger Riesling mit großem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Aus dem vielschichtigen Grauschiefer des Goldtröpfchens lebt dieser Riesling von Kühle und Präzision: feine Zitrusnoten, reifer Pfirsich und grüner Apfel, dazu florale und kräuterwürzige Nuancen, untermalt von einer rauchigen Steinigkeit und salziger Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und kraftvoll, mit tiefgründiger Struktur und knackiger, klarer Säure – markant, geradlinig und mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Feine Zitrus, reifer Pfirsich und grüner Apfel über rauchiger Steinigkeit und salziger Mineralität – kühl, präzise und kraftvoll, mit langem, salzigem Nachhall.

Ein terroirgeprägter Mosel-Riesling mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Piesporter Goldtröpfchen, Piesport an der Mittelmosel; steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater; tiefgründiger, verwitterter Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditioneller Ausbau meist im Edelstahltank

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Weine

Dominio del Bendito El Primer Paso BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (40+ Jahre) Bio 6 Monate franz. Eiche 2024

Der Dominio del Bendito El Primer Paso 2024 ist ein wahrer Toro aus über 40 Jahre alten Tinto-de-Toro-Rebstöcken – eine wahre Fruchtexplosion aus Kirsche und Brombeere, mundfüllend und komplex, mit dezentem Holzeinsatz für Eleganz und Textur. Ein eleganter Gigant.


Dominio del Bendito – alte Reben in Toro

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – aus eigenen und eng betreuten Parzellen, biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Primer Paso – „der erste Schritt" – ist der Einstieg in die Range und stammt aus einem Mix wurzelechter, alter Weinberge in den berühmten Toro-Lagen La Jara und in den Höhen von Valdefinjas, mit Rebstöcken von über 40 Jahren. Die sandig-steinigen Böden und das extreme Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten geben dem Wein Struktur, Tiefe und Frische zugleich.

Jahrgang 2024 – Toro

Aus den alten Reben von Toro entsteht im Jahrgang 2024 ein kraftvoller, zugleich fruchtbetonter und frischer Rotwein. Die alte-Reben-Konzentration trifft auf den dezenten, bewusst zurückhaltenden Holzeinsatz – ein Wein mit überströmender Frucht und Eleganz, schon jung zugänglich.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Vinifikation nach handwerklicher Philosophie mit eigenen Hefen, anschließend rund 6 Monate Reife in Barriques aus französischer Eiche. Das Holz dient bewusst nicht der Aromatisierung, sondern der langsamen, harmonischen Reifung – es verschafft dem Wein Eleganz und Textur, ohne die Frucht zu überlagern. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Überströmende Aromen von Kirschen und Brombeeren – eine wahre Fruchtexplosion. Die intensive Frucht ist mundfüllend und komplex; man schmeckt den dezenten Holzeinsatz, der dem Wein eine schöne Eleganz und Textur verschafft. Im Abgang wieder fruchtige Anklänge, dazu Rauch und Cassis.

Ein eleganter Gigant – eine wahre Fruchtexplosion aus dem Herzen von Toro.

Schon jung ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: DO Toro, Lagen La Jara und Valdefinjas (Spanien); sandig-steinige Böden, wurzelechte alte Reben (40+ Jahre), extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken)
Ausbau: Tinta de Toro; ~6 Monate französische Eiche, Spontangärung; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

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Rebsorten

Joseph Colin Saint-Aubin Compendium blanc 2023

Weißwein · Saint-Aubin · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin AOC Cuvée Compendium · mehrere Parzellen Côte de Beaune 2023

Der Saint-Aubin Compendium Blanc 2023 von Joseph Colin ist ein reinsortiger Chardonnay aus verschiedenen Parzellen der Appellation Saint-Aubin. Salz, Rauchmandeln, Frühlingswiese, Minze und unreifer Pfirsich entfalten sich mit Luft; am Gaumen kraftvolle Eleganz mit fein eingebundener Säure und langem, saftigem Finish.


Saint-Aubin – das unterschätzte Weißwein-Dorf

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status; die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnays hervor, die für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt sind und stetig besser werden. Heute dominiert Chardonnay (rund 137 Hektar) gegenüber Pinot Noir.

Der Compendium ist eine Cuvée aus mehreren Saint-Aubin-Parzellen – ein „Kompendium" der Appellation, komponiert von Joseph Colin aus der renommierten Winzerfamilie Colin.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.

Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – die Grundlage für die salzig-mineralische, zugleich kraftvolle Art dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, eine Cuvée aus verschiedenen Saint-Aubin-Parzellen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Frische, Salz und Mineralität ausgerichtet.

Im Glas

Mit zunehmendem Luftkontakt entfalten sich eine frische Meeresbrise, Salz, Rauchmandeln, Frühlingswiese, Minzblätter, unreifer Pfirsich und etwas Zitrone. Am Gaumen kraftvolle Eleganz; die Säure ist fein in die Frucht eingebunden und mündet in ein saftiges, langes Finish.

Salz, Rauchmandeln und Minze über kraftvoller Eleganz, mit saftigem, langem Finish – berauschend lecker.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Die salzige Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (Côte de Beaune); verschiedene Parzellen, Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin AOC
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2022

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2022

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2022 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2022 – Toscana

2022 war in der Toskana ein intensiv warmes, sonnenreiches Jahr mit später Lese. Das ergibt im Pian del Ciampolo einen Wein mit reifer, dunkler Frucht und etwas mehr Volumen, der dank der kühlen Höhenlage und der traditionellen Vinifikation seine Saftigkeit und Balance bewahrt – samtig und sehr trinkfreudig.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2022, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

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Weine

Markus Schneider Mele Kalikimaka 2021

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Mele Kalikimaka 2021 ist der limitierte Weihnachts-Rotwein des Guts – „Fröhliche Weihnachten" auf Hawaiianisch, benannt nach dem Weihnachtslied von Robert Alex Anderson (1949). Eine festliche Cuvée, die nur in kleiner Auflage und wenige Tage vor den Feiertagen erhältlich ist.


Pfalz / Ellerstadt

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben für diese Cuvée stammen aus den Premiumlagen des Guts und wurden ausschließlich von Hand gelesen sowie in kleinen Chargen behutsam eingebracht.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus Merlot und Cabernet Dorsa. Beide Sorten wurden aufgrund unterschiedlicher Lesezeitpunkte getrennt vinifiziert, vergoren und anschließend in neuen und gebrauchten französischen Barriques ausgebaut, bevor sie zum fertigen Wein vermählt wurden. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase reife Pflaume, Cassis und Brombeere, begleitet von winterlichen Gewürznoten und zarten Röstaromen. Am Gaumen kräftig und dicht, zugleich fein und geschmeidig, mit gut eingebundenen Tanninen, marmeladig-kompottiger Frucht und langem, würzigem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren – der ideale Wein für die festliche Küche.

Passt zu: Gänsebraten, Wild, geschmortem Lamm, Rinderfilet und kräftig gewürzten Weihnachtsgerichten.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (limitiert) – Merlot & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: Handlese, getrennte Vinifikation, neue und gebrauchte französische Barriques
Jahrgang: 2021

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USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2017

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache ist ein seltener, vielschichtiger Grenache aus dem Walla Walla Valley im Nordwesten der USA – oft genannt als einer der besten Grenache außerhalb Südfrankreichs. Er stammt aus dem Umfeld von Cayuse und Christophe Baron, der seine Lagen im Rocks District biodynamisch bewirtschaftet. Ein mittelkräftiger, fast burgundisch wirkender Grenache von Eleganz und Reinheit. Im Glas florale Noten, wilde Erdbeere und ein würziges Finish.


Walla Walla Valley

Der Wein stammt aus dem „Rocks District of Milton-Freewater" im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln, die den Weinen ihren würzig-rauchigen Charakter geben. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, bewirtschaftet die Reben biodynamisch.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein ist ein Grenache. Nach der Gärung reift er im Holzfass, überwiegend in gebrauchten Fässern, die die feine, florale Frucht und den würzigen Rocks-Charakter bewahren.

Im Glas

Mittleres Rubin- bis Purpurrot. In der Nase Himbeere und wilde Erdbeere, dazu blumige Noten, gemahlener Pfeffer und Veilchen. Am Gaumen mittelkräftig bis kräftig, opulent und zugleich ätherisch, mit reifem Tannin und einem tragenden Säuregerüst. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Bereits zugänglich, gewinnt aber mit ein bis drei Jahren Reife und entwickelt sich über das folgende Jahrzehnt weiter; eine längere Belüftung lohnt sich. Serviertemperatur 16–18 °C.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, geschmortes Fleisch und würzige mediterrane Gerichte.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Ausbau: Holzfass, überwiegend gebraucht; biodynamischer Weinbau

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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