Botrytis im vollem Gang

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Rebsorten

Michel Sarrazin Bourgogne Pinot Noir Les Vielles Vignes 2024

Die Trauben stammen aus den Weinbergen der Lage Charnailles in Jambles, die auf klassischen Ton-Kalkstein-Böden (argilo-calcaires) der Côte Chalonnaise wachsen. Die über 50 Jahre alten Pinot Noir Reben liefern besonders konzentrierte und charaktervolle Trauben. Die Parzellen liegen am Rand des Waldes auf über 300 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und profitieren von einem kühlen Mikroklima.

Nach der Handlese werden die Trauben entrappt und mit natürlichen Hefen in offenen Holzgärbottichen vergoren. Der Ausbau erfolgt anschließend über rund zwölf Monate, überwiegend in gebrauchten Eichenfässern von François Frères, ergänzt durch einen kleinen Anteil im Tank. Die Abfüllung erfolgt ungeschönt und unfiltriert.

 

Im Glas zeigt der Wein ein mittleres Rubinrot. In der Nase verbinden sich feine Vanillenoten aus dem Holzfassausbau mit den klassischen Aromen von Kirschen und roten Beeren, die für Pinot Noir aus dieser Region typisch sind. Am Gaumen präsentiert sich der Wein elegant, saftig und fein strukturiert, mit einer knackigen Frische und einem harmonischen, langen Nachhall.

 

Ein klassischer, leichtfüßiger Pinot Noir, der sowohl jung mit seiner Frucht punktet als auch mit einigen Jahren Flaschenreife zusätzliche Tiefe und Komplexität entwickelt. Leicht gekühlt genießen!

 

 

Burgund Jahrgang 2024

 

Das Weinjahr 2024 im Burgund war ein Jahr der Geduld. Schon der Winter zeigte sich ungewöhnlich mild und zugleich ausgesprochen niederschlagsreich. Die Böden waren lange gesättigt, und die Reben starteten sehr früh in die Vegetationsphase. Ein verfrühter Austrieb brachte den Winzern zunächst Hoffnung auf einen zeitigen und harmonischen Verlauf, doch die Natur wählte 2024 leider einen komplett anderen Rhythmus.

Im Frühjahr wechselten sich feuchte Phasen mit kühlen Abschnitten ab. Wiederholte Regenfälle bestimmten immer wieder das Bild, begleitet von vereinzelten Frostnächten und regional auftretenden Hagelschauern. Die Weinberge verlangten in dieser Zeit ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Rebkrankheiten fanden in der feuchten Witterung ideale Bedingungen, sodass die Pflege der Reben viel Einsatz und Beharrlichkeit erforderte. Der Arbeitsaufwand war überdurchschnittlich, und die Ertragserwartungen sanken Schritt für Schritt.

 

Während der Blüte zeigte sich, wie sensibel die Rebe auf das Klima reagiert. Nicht jede Blüte entwickelte sich vollständig, und die Trauben wuchsen uneinheitlich heran. Der Sommer brachte schließlich stabilere, trockenere Tage. Wärme und Licht ermöglichten eine allmähliche Reife, auch wenn sie sich langsamer vollzog als in vielen der vergangenen Jahre. Gegen Ende August und zu Beginn des Septembers kehrte der Regen noch einmal lautstark zurück, bevor sich zur Lese hin eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Ernte begann später als in den letzten, oftmals sehr warmen Jahrgängen. Eine sorgfältige Selektion war entscheidend, um nur vollreifes und gesundes Lesegut zu verarbeiten. Die Erntemengen waren im Vergleich zu normalen Jahrgängen teils um bis zu 60 % reduziert, und je nach Region im Burgund mussten die Winzer auch mit Totalausfällen kämpfen. Die Mostgewichte bewegten sich eher im gemäßigten Bereich, sodass balancierte Alkoholgehalte und insgesamt leichtere Weine gekeltert wurden.

Die Weine des Jahres 2024 zeigen sich in einem klassischen Ausdruck. Die Weißweine wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische. Sie besitzen eine präzise Linienführung und eine kühle Eleganz, die ihre Herkunft deutlich erkennen lässt. Die Rotweine präsentieren eine saftige Frucht, eine transparente Farbe und eine geschmeidige Tanninstruktur. Sie verbinden Spannung mit Zugänglichkeit und sind deutlich leichter und eleganter als die Vorjahrgänge.

 

Der Jahrgang 2024 ist ein Jahr des Winzers. Die intensive Weinbergsarbeit, das richtige Gespür für die Gegebenheiten und ein sensibles Händchen für den richtigen Moment haben wieder einmal den Unterschied zwischen guten und herausragenden Weinen gezeigt.

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Rebsorten

Shaw and Smith Shiraz 2018

Wein · Rotwein · Adelaide Hills · Australien

Shaw + Smith Shiraz ist ein eleganter Cool-Climate-Shiraz aus den Adelaide Hills. Rote Früchte und süße asiatische Gewürze schweben aus dem Glas; am Gaumen geht es um feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel mit dezentem, ausgesprochen langem Finale.


Adelaide Hills / South Australia

Shaw + Smith zählt zu den renommiertesten Weingütern der Adelaide Hills in South Australia. Das kühle Höhenklima dieser Cool-Climate-Region bringt Shiraz mit Eleganz, Würze und feiner Tanninstruktur hervor – ein Gegenentwurf zu den wuchtigen, warmen Shiraz-Stilen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Shiraz. Die kühle Lage bewahrt Frische, feine Würze und eine elegante, feingliedrige Tanninstruktur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase rote Früchte und süße asiatische Gewürze. Am Gaumen feingliedrige Tannine und ein gleichmäßiges, elegantes Aromenspiel – vom Antrunk bis zu einem dezenten, aber sehr langen Finale.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter Speisebegleiter.

Passt zu: Lamm, gegrilltem und geschmortem Fleisch, Wild und mittelreifem Käse.


Lage: Adelaide Hills, South Australia (Australien); Shaw + Smith
Klassifikation: 100 % Shiraz, trocken
Ausbau: kühl-elegante Cool-Climate-Stilistik

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rüdesheim (Rheingau) · Riesling

Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Georg Breuer · Rüdesheim Spitzenlage Rüdesheims Schiefer & Quarzit trocken nur 4.242 Flaschen 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der unbestrittenen Spitzenlage Rüdesheims. Die schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, trockenen Wein mit einem Bukett reichhaltiger Aromen, aus denen zarte Pfirsich- und Nusstöne besonders hervorstechen.


Rüdesheim Berg Schlossberg – die Spitzenlage

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den bekanntesten Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht das Gut für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, naturnahe Bewirtschaftung und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Der Berg Schlossberg ist unbestritten die Spitzenlage Rüdesheims – eine extrem steile Terrassenlage über dem Rhein. Die hier vorherrschenden schiefer- und quarzhaltigen Böden ergeben einen finessenreichen, mineralischen Riesling von großer Präzision und Tiefe.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau ein warmer, trockener Jahrgang, in dem alte Reben in den Steillagen ihre tiefe Verwurzelung ausspielten. Ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure – die Grundlage für einen reifen, zugleich rassigen und finessenreichen Berg Schlossberg.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Spitzenlage Rüdesheim Berg Schlossberg, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts ausgebaut, ganz auf Finesse, Mineralität und Präzision ausgerichtet, sodass das Terroir der Steillage unverfälscht zur Geltung kommt. Nur 4.242 Flaschen.

Im Glas

Ein finessenreicher, trockener Riesling mit einem Bukett reichhaltiger Aromen: zarte Pfirsich- und Nusstöne stechen besonders hervor, ergänzt um Zitrus, gelbe Frucht und eine feine, schiefrig-salzige Mineralität. Am Gaumen präzise und mineralisch, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, klaren Nachhall.

Finessenreich und trocken, mit reichhaltigem Bukett – zarte Pfirsich- und Nusstöne über schiefrig-salziger Mineralität, präzise und mineralisch, mit langem, klarem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau; extrem steile Terrassenlage über dem Rhein; schiefer- und quarzhaltige Böden
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; 4.242 Flaschen

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Spirituosen

Suntory Roku Gin

Spirituose · Gin · Japan

Suntory Roku Gin – Select Edition ist ein japanischer Craft Gin mit sechs typisch japanischen Botanicals: Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.


Herkunft

Suntory ist eines der renommiertesten Spirituosenhäuser Japans. Roku (japanisch für „sechs") wird in der Liquor-Atelier-Craftdestillerie am Standort Osaka hergestellt. Der Name verweist auf die sechs japanischen Botanicals, die über die vier Jahreszeiten jeweils zur optimalen Erntezeit (shun) geerntet werden.

Botanicals und Destillation

Roku vereint sechs japanische Botanicals – Sakura-Blüte, Sakura-Blatt, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Gyokuro-Tee und Sansho-Pfeffer – mit acht klassischen Gin-Botanicals (u. a. Wacholder, Koriander, Angelikawurzel, Kardamom, Zitrusschalen). In einem für Roku einzigartigen Verfahren werden die Botanicals in vier verschiedenen Brennblasentypen getrennt destilliert: die zarte Sakura-Blüte schonend per Vakuumdestillation, die Yuzu-Schale in Kupferblasen. Die Select Edition ist die höher eingestellte Variante für Bar und Cocktail.

Im Glas

Klar. In der Nase floral und süßlich mit Kirschblüte und grünem Tee, dazu spritzige Yuzu-Zitrusnote. Am Gaumen vielschichtig und harmonisch: klassische Wacholder-Basis, darüber die japanischen Botanicals mit Yuzu in der Spitze, seidige Textur. Im Abgang bringt der Sansho-Pfeffer eine feine, würzige Schärfe.

Pur und im Drink

Pur auf Eis oder als Gin & Tonic – klassisch mit Yuzu oder Ingwer garniert. Die höhere Trinkstärke macht die Select Edition besonders durchsetzungsstark im Cocktail.

Ideal für: Gin & Tonic, Gin Fizz, Martini und japanisch inspirierte Cocktails.


Herkunft: Japan; Suntory, Liquor Atelier (Osaka)
Art: Japanese Craft Gin (Roku Select Edition) – 14 Botanicals, davon 6 japanische
Destillation: getrennte Destillation der Botanicals in vier Brennblasentypen (u. a. Vakuum- und Kupferdestillation)

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USA

Saxum Paderewski Vineyard 2017

Rotwein · Paderewski Vineyard · Rhône-Cuvée

Syrah-dominierte Cuvée Paderewski Vineyard Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) kalkreicher Boden 31 % Ganztraube ~19 Monate · ~55 % neue Eiche 2017

Der Saxum Paderewski Vineyard 2017 ist eine rare, Syrah-dominierte Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Groß, reich und kraftvoll – einer der strukturiertesten und tanninbetontesten Weine des Guts, der die Rhône-Sorten mit den ursprünglichen Reben der Lage verbindet.


Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles ist ein wunderschönes Anwesen im Besitz von Bill und Liz Armstrong (Epoch Estate) – und der Ort des legendären Weinbergs von Ignacy Jan Paderewski, des weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmanns. Justin Smith hat den ursprünglichen Standort neu bestockt.

Für einen Wein aus dem Paderewski Vineyard war es Saxum wichtig, die ursprünglichen Sorten der Lage – Zinfandel und Petite Sirah – mit den geliebten Rhône-Reben des Guts zu vereinen. Die kargen, kalkhaltigen Böden, die in Paso Robles selten sind, geben dem Wein Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.

Jahrgang 2017 – Paso Robles

2017 war an der kalifornischen Central Coast ein warmer, reifer Jahrgang, der vollmundige, dichte Weine mit kräftiger Struktur hervorbrachte. Auf dem kalkreichen Terroir des Paderewski Vineyard ergibt das einen besonders großen, kraftvollen und tanninbetonten Wein, der in der Jugend noch verschlossen wirkt und dessen Fülle von einer mineralischen Frische und lebendigen Säure im Zaum gehalten wird.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro (Mourvèdre), 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo und 4 % Viognier, Jahrgang 2017, trocken.

Syrah gibt dem Wein das dunkle, würzig-pfeffrige Fruchtrückgrat und die mineralische Tiefe; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Fülle; Zinfandel saftige, brombeerige Frucht und Gewürz; Petite Sirah – wie Zinfandel eine Hommage an die ursprüngliche Bestockung – Farbe, dunkle Frucht und festes Tannin; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Vergoren mit rund 31 % Ganztrauben, reift der Wein etwa 19 Monate in französischer Eiche, davon ungefähr die Hälfte neu, ein großer Teil in einem großen Holzfoudre, der die Mineralität der Lage betont. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Syrah-dominierten Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Kraft und Struktur: tiefes, dichtes Purpur im Glas, dazu dunkle und blaue Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Maulbeere, gemahlener Pfeffer, getrocknete Kräuter, Graphit und florale Anklänge. Am Gaumen vollgewichtig, groß und kraftvoll, mit dichtem, festem Tannin und einer guten, lebendigen Säure – noch verschlossen und nach innen gekehrt, von mineralischer Frische getragen und mit langem, würzigem Nachhall.

Tiefes Purpur, Brombeere, Blaubeere und Maulbeere über Pfeffer, Kräutern und Graphit – groß, dicht und tanninbetont, mit langem, würzigem Finale.

Noch jung und verschlossen; braucht Zeit und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Paderewski Vineyard (Epoch Estate, Bill und Liz Armstrong), westlich von Paso Robles (Kalifornien, USA); karge, kalkhaltige Böden; einst Weinberg von Ignacy Jan Paderewski, von Saxum neu bestockt; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles; Cuvée aus 43 % Syrah, 25 % Mataro, 10 % Zinfandel, 9 % Petite Sirah, 9 % Tempranillo, 4 % Viognier (trocken)
Ausbau: ~31 % Ganztraube, ~19 Monate in französischer Eiche (ca. 55 % neu, großer Teil im Holzfoudre); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Frankreich

Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023

Weißwein · Châteauneuf-du-Pape · Grenache Blanc

Grenache-Blanc-Cuvée Magis blanc Châteauneuf-du-Pape Kalkstein · Bédarrides Rotem & Mounir Saouma neue 500-l-Fässer 2 Jahre auf der Hefe · Bâtonnage 2023

Der Rotem & Mounir Saouma Châteauneuf-du-Pape Magis blanc 2023 ist ein außergewöhnlicher Rhône-Weißwein, hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc. Zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-Liter-Fässern gereift, ist er kraftvoll und geschmeidig zugleich – mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung.


Magis – weißes Châteauneuf von Kalkstein

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. Als großer Weißwein-Erzeuger des Burgunds ließ sich Mounir Saouma von den Möglichkeiten der weißen Sorten Châteauneufs verzaubern – nur rund 6 % der Appellation sind Weißwein, und fast alles wird jung gefüllt. Der Magis geht den umgekehrten Weg.

Die Trauben stammen aus kalksteinreichen Lagen rund um Bédarrides. Der hohe, aktive Kalkanteil im Boden verleiht dem Wein seine unverwechselbare, salzig-mineralische Spannung, seine Frische und seine Länge – Eigenschaften, für die der Magis bereits mit großen weißen Burgundern verglichen wurde. „Magis" bedeutet „mehr, viel mehr" – Programm für einen Weißwein von außergewöhnlicher Tiefe.

Jahrgang 2023 – Châteauneuf-du-Pape

2023 war in der südlichen Rhône ein warmer, aber ausgewogener Jahrgang. Ein feuchtes Frühjahr mit gewissem Krankheitsdruck ging in einen heißen, trockenen Sommer über; die gesunde, vollreife Lese brachte großzügige, aromatische Weine hervor. Die besten Weißweine verbinden reife Frucht mit klarer Struktur und guter Frische – kraftvoll und zugleich präzise, mit gutem Reifepotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Grenache Blanc, verfeinert durch kleine Anteile Clairette, Roussanne und Bourboulenc, Jahrgang 2023, trocken.

Der Wein wurde in neuen 500-Liter-Fässern vergoren und reifte dort zwei Jahre auf der Hefe. Durch das regelmäßige Aufrühren (Bâtonnage) gewann er zusätzliche Tiefe, Textur und Komplexität. Diese lange Reife im Holz verleiht ihm Fülle und Charakter, ohne dabei seine Frische zu überdecken – ein burgundisch inspirierter Ausbau, wie ihn Mounir Saouma bei Lucien Le Moine perfektioniert hat.

Im Glas

Im Duft entfaltet sich ein intensives Aromenspiel von reifer Mandarine, Limettenschale und feinen orientalischen Gewürznoten, begleitet von Anklängen an Toffee, Vanille und geröstete Nüsse. Am Gaumen präsentiert sich der Magis kraftvoll und geschmeidig, mit cremigem Schmelz und feiner, salziger Spannung. Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und einer zarten Meeresbrise verleihen ihm Energie und Präzision. Das lange, mineralisch-frische Finale unterstreicht einmal mehr die Klasse dieses außergewöhnlichen Weißweins aus der Rhône.

Reife Mandarine, Limettenschale und orientalische Gewürze über Toffee und gerösteten Nüssen – kraftvoll und cremig, mit feiner, salziger Spannung und langem, mineralischem Finale.

Verfügt über großartiges Reifepotenzial; jung wie gereift ein Genuss. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: kalksteinreiche Lagen um Bédarrides, Châteauneuf-du-Pape (südliche Rhône, Frankreich); hoher aktiver Kalkanteil
Klassifikation: AOC Châteauneuf-du-Pape (blanc); Cuvée hauptsächlich Grenache Blanc mit Clairette, Roussanne, Bourboulenc (trocken)
Ausbau: Gärung und zwei Jahre auf der Hefe in neuen 500-l-Fässern mit Bâtonnage; ohne Abstich, minimaler Schwefel

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Weine

Weingut Andres Riesling vom Buntsandstein BIO

Weißwein · Pfalz · Riesling

Riesling vom Buntsandstein (Gutswein) Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein trocken · leicht im Alkohol 20 % großes Holzfass / 80 % Edelstahl BIO · 2024

Der Weingut Andres Riesling vom Buntsandstein trocken 2024 ist der Gutsriesling der Gebrüder Andres, gelesen aus ihren Buntsandstein-Toplagen entlang der Mittelhaardt. Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität – ein toller Terrassen- und Sommerwein.


Riesling vom Buntsandstein – Gutswein der Mittelhaardt

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Dieser Riesling ist ihr Gutswein – das Fundament ihres Riesling-Programms.

Die Vor- und Hauptlese aller Toplagen erfolgt entlang der Mittelhaardt, deren prägendes Bodengefüge der Buntsandstein ist. Dieser Untergrund verleiht dem Riesling seine frische, leichte Frucht und eine dezente, feine Mineralität.

Jahrgang 2024 – Pfalz

2024 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Säure. Die Buntsandsteinlagen und der schonende, herkunftsbetonte Stil des Weinguts bewahrten Frische, Leichtigkeit und Trinkfluss – ein animierender, moderat alkoholischer Riesling.

Ausbau

Trockener Gutsriesling von den Buntsandstein-Toplagen der Mittelhaardt, Jahrgang 2024; 100 % Riesling.

Der Ausbau erfolgt zu 20 % im großen Holzfass und zu 80 % im Edelstahltank, wobei alle großen Holzfässer aus Pfälzer Eiche sind. Vergoren wird mit natürlichen Hefen; ein langes Hefelager verleiht dem Riesling zusätzliche Feinheit und Struktur, ohne die leichte, frische Art zu überdecken. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität: helle Steinobst- und Zitrusnoten, ein Hauch Apfel, dazu eine feine, buntsandsteingeprägte Würze. Am Gaumen leicht, saftig und animierend, mit lebendiger Säure und – bei moderatem Alkohol – erfrischend leichtem, klarem Nachhall.

Ein wunderbares Spiel aus frischer, leichter Frucht und dezenter Mineralität – saftig, animierend und leicht im Alkohol. Ein toller Terrassen- und Sommerwein.

Ein leichter, erfrischender Sommer- und Terrassenwein. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu leichten Vorspeisen und Salaten, zu Fisch und hellem Fleisch sowie zu würziger asiatischer Küche und mildem Käse.


Lage: Buntsandstein-Toplagen der Mittelhaardt, Pfalz; prägendes Bodengefüge Buntsandstein
Klassifikation: Gutsriesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Vergärung mit natürlichen Hefen, 20 % großes Holzfass (Pfälzer Eiche) / 80 % Edelstahltank, langes Hefelager; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

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Italien

Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024

Rotwein · Langhe DOC · Nebbiolo

Nebbiolo Langhe DOC Neive jüngere Reben Piero Busso große Eichenfässer 2024

Der Piero Busso Langhe Nebbiolo 2024 ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung – kein „verpasster Barbaresco", sondern ein feiner, harmonischer Nebbiolo mit fruchtigem Bukett und eleganter, gut integrierter Tanninstruktur. Ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.


Langhe Nebbiolo – bewusste Selektion aus Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet.

Der Langhe Nebbiolo ist das Ergebnis einer bewussten Leseentscheidung und nicht als „verpasster Barbaresco" zu verstehen. Er wird aus Nebbiolo-Trauben von jüngeren Rebstöcken gewonnen, die auf fruchtbaren, tonhaltig-sandigen Böden in der Gemeinde Neive wachsen. Die Weinberge liegen auf 180 bis 200 Metern über dem Meeresspiegel und sind südwestlich ausgerichtet.

Jahrgang 2024 – Langhe

Der Jahrgang 2024 bringt im Langhe Nebbiolo einen frischen, fruchtbetonten Wein mit klarer Frucht und feinem Tannin. Die jüngeren Reben und der zugängliche Ausbau betonen die elegante, harmonische Seite des Nebbiolo – ein Wein, der schon jung viel Trinkfreude bereitet.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2024, Langhe DOC, trocken.

Die Vinifikation erfolgt durch Gärung und Mazeration in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur von 28 bis 30 °C. Der Ausbau findet in großen Eichenfässern statt, bevor der Wein in der Flasche weiter reift.

Im Glas

Der Langhe Nebbiolo präsentiert sich in einem leuchtenden Rubinrot. Sein harmonisches Bukett wird von fruchtigen Aromen geprägt, begleitet von einer eleganten Tanninstruktur. Mit einem ausgeglichenen Alkoholgehalt und gut integrierten Tanninen ist dieser Wein harmonisch und ausgewogen – ideal für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Harmonisch und ausgewogen, mit gut integrierten Tanninen – für Liebhaber eines feineren Nebbiolos.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu Geflügel und Vitello, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Langhe DOC, Neive (Piemont, Italien); tonhaltig-sandige Böden, 180–200 m, Südwest-Exposition; jüngere Reben
Klassifikation: Langhe DOC, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Gärung/Mazeration im Stahltank (28–30 °C), Ausbau in großen Eichenfässern, anschließende Flaschenreife

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