Endlich gelungen: Das Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern

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Feinkost

La Tourangelle Huile de Noix Walnußöl

Feinkost · Walnussöl · Frankreich

La Tourangelle Huile de Noix ist ein feines Walnussöl aus Frankreich. Aus gerösteten Walnüssen schonend gepresst – mit fein-nussigem Aroma, ideal zum Verfeinern herzhafter Salate, etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her. Das Walnussöl ist die traditionsreiche Kernkompetenz des Hauses.

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Walnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Nussaroma – 100 % Walnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem typisch warmen Aroma gerösteter Walnüsse. Aromatisch und ausgewogen, mit dezenter Röstnote.

In der Küche

Vor allem kalt zum Verfeinern: über Salate – etwa mit Rotkohl und Ziegenkäse –, über geraspelte Karotten, Endivien, Rote Bete oder zu Käse. Auch über warme Gerichte oder in Dressings und Gebäck. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Salaten, Ziegenkäse, Roter Bete, Endivien und Dressings.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Walnussöl (Huile de Noix)
Zutat: 100 % Walnussöl (aus gerösteten Walnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 20.10.2027

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Rebsorten

Markus Schneider Weissburgunder

Duft und Geschmack nach Birne bestimmen diesen sehr trinkfreudigen und knackigen Weißburgunder. Weich am Gaumen und spritzig im Abgang!

 

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Weine

Orimos Chardonnay 2024

Weißwein · Chardonnay · Languedoc · Frankreich

Fonjoya Orimos Chardonnay ist ein trockener Weißwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Reinsortiger Chardonnay von kalkhaltigen Tonböden – goldgelb, mit Aromen reifer Früchte, Zitrus und Blüten und einer feinen Röstnote, frisch und ausgewogen.


Saint-Saturnin-de-Lucian

Die Weinberge liegen bei Saint-Saturnin-de-Lucian im Hérault, an den Ausläufern der Séranne und des Mont Saint-Baudille, zwischen duftenden Olivenbäumen. Die Reben wurzeln auf kalkhaltigem Ton am Fuß der Kellerei Fonjoya.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay. Der Name „Orimos" stammt aus dem Griechischen und bedeutet Reife: Angestrebt wird ein optimales Gleichgewicht aus Säure und phenolischer Reife. Nur vollreife Trauben bilden die Basis – für einen harmonischen Wein, der sein Terroir widerspiegelt.

Im Glas

Schönes Goldgelb. In der Nase reife Früchte, Zitrus und blumige Noten. Am Gaumen frisch und ausgewogen, mit reifer Frucht und einer feinen Röstnote, die dem Wein Tiefe verleiht. Harmonischer Abgang.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren. Ein vielseitiger, fruchtbetonter Chardonnay – solo oder zu leichter und mittelkräftiger Küche.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, cremige Pasta und mittelkräftiger Käse.


Lage: Hérault, Languedoc (Frankreich)
Klassifikation: IGP – Weißwein (trocken)
Ausbau: aus vollreifem Lesegut, mit feiner Röstnote

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Schaumweine

Guy Charbaut Bruit Blanc 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Bruit Blanc 1er Cru Brut ist ein Blanc de Blancs aus reinem Chardonnay. Die Trauben stammen allesamt aus Bisseuil, einem kleinen Premier-Cru-Ort im Marnetal, der selten im Rampenlicht steht. Die Basis bildet der Jahrgang 2017, dazu kommen 15 % Reserveweine. Sieben Jahre lag er auf der Hefe.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. In der Nase helle Blüten, Haselnuss und etwas Zitrusschale. Im Mund straff gebaut, dabei mit cremiger Textur, salziger Note und viel Präzision; die Länge erstaunt.

Mach was draus

Ein ernsthafter Aperitif oder Begleiter zu Austern, Jakobsmuscheln, Seezunge oder Geflügel. Auch zu einem jungen Comté sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas. Er trinkt sich jetzt schon gut und hat Reserven bis über 2030 hinaus.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Bruit Blanc ist ein Blanc de Blancs mit viel Reife und wenig Lärm. Mein Tipp für Chardonnay-Fans.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Nur im Edelstahl vinifiziert, ohne Holz. Danach sieben Jahre Hefelager in den alten Kreidekellern unter Mareuil-sur-Aÿ.

Wie trocken ist er? Brut, mit einem Restzucker von 4,8 g/l.

Wer steht dahinter? Champagne Guy Charbaut aus Mareuil-sur-Aÿ, ein Familienhaus in dritter Generation.

100 % Chardonnay (Blanc de Blancs) · Bisseuil Premier Cru, Grande Vallée de la Marne · Basis 2017, 15 % Reserveweine · Edelstahl · 7 Jahre Hefelager · Brut, Restzucker 4,8 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Raúl Moreno El Proposito 2023

Weißwein · Vino de Pasto · Palomino

100 % Palomino (Clon 84) Pago Miraflores Alto, Sanlúcar Albariza · Nordlage Reben über 100 Jahre 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben 8 Monate unter Flor 2023

Der Raúl Moreno El Propósito 2023 ist ein Vino de Pasto aus Palomino von über hundertjährigen Reben im Pago Miraflores Alto in Sanlúcar de Barrameda. Mit den Füßen getreten, sieben Tage mit ganzen Trauben auf der Maische vergoren und acht Monate unter dem Flor gereift: ein unaufgespriteter Weißwein aus dem Sherry-Land, frisch und geradlinig, mit salziger Mineralität und knackiger Säure.


Pago Miraflores Alto – alte Reben auf Albariza

Der Pago Miraflores gehört zu den bekanntesten Lagen von Sanlúcar de Barrameda, nur wenige Kilometer von der Atlantikküste und der Mündung des Guadalquivir entfernt. Die Reben stehen auf Albariza, dem weißen Kalkmergel des Marco de Jerez mit rund 30 bis 40 Prozent Kalkanteil. Der Boden speichert die Winterfeuchte unter einer verkrusteten Oberfläche und gibt sie über den regenlosen Sommer an die Wurzeln ab; die helle Farbe reflektiert die Sonne und hält die Rebzone kühler.

Die Parzelle für El Propósito liegt im höheren Teil der Lage, Miraflores Alto, und ist nach Norden ausgerichtet – im heißen Andalusien die kühlste denkbare Exposition. Dazu kommt der feuchte Westwind Poniente vom Atlantik, der die Nächte abkühlt. Die Reben sind über hundert Jahre alt, tragen wenig und wurzeln tief genug, um auch in Trockenjahren an Wasser zu kommen.

Vino de Pasto bezeichnet die historische Form des Weins aus dieser Region: Palomino, der nicht aufgespritet wird, sondern als Tischwein getrunken – bevor sich im 19. Jahrhundert der Sherry als Exportprodukt durchsetzte. Raúl Moreno gehört zu der kleinen Gruppe von Winzern, die diese Tradition wiederbeleben und zeigen, was die Albariza jenseits der Solera kann.

Jahrgang 2023 – Sanlúcar de Barrameda

Das Weinjahr 2023 war im Marco de Jerez erneut von Trockenheit geprägt. In den Lagen fielen zwischen 425 und 480 Litern je Quadratmeter, deutlich unter den rund 600 Litern eines normalen Jahres. Der Regen kam vor allem im Dezember und Januar; im Juni fielen noch einmal 40 bis 50 Liter, die die Wasserreserven im Boden auffrischten. Hier zeigte die Albariza ihren Wert: Sie hält Niederschlag über Monate fest. Hagel traf im Juni einzelne Lagen im Norden der Denominación, bei Trebujena und Lebrija, nicht aber Sanlúcar.

Die Lese lief vom 3. August bis zum 15. September. Insgesamt wurden im Marco de Jerez 49,9 Millionen Kilo Trauben verarbeitet, rund zwölf Prozent mehr als im besonders kleinen Vorjahr, aber weiter unter dem langjährigen Mittel. Das Lesegut war gesund. Für einen Wein aus Nordlage und alten Reben bedeutet das: moderate Mengen, erhaltene Säure – genau die Voraussetzung für einen Palomino, der ohne Aufspritung auskommen soll.

Fußtreten, ganze Trauben und acht Monate unter Flor

Reinsortiger Palomino (Clon 84) aus dem Jahrgang 2023, trocken. Die Trauben werden zwei bis drei Stunden mit den Füßen getreten – schonender als jede Presse, weil Kerne und Stiele dabei nicht zerbrechen. Es folgt eine siebentägige Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen und mit sehr sanfter Extraktion. Die Gärung startet spontan in offenen Behältern; gepresst wird noch vor ihrem Ende, damit der Schalenkontakt nicht zu viel Gerbstoff einbringt.

Danach reift der Wein acht Monate unter dem Flor, der Hefedecke, die auch Manzanilla und Fino prägt – in einer gebrauchten Manzanilla-Bota aus Eiche und in einem alten Bocoy aus Kastanienholz zu 600 Litern, in dem früher Amontillado lag. Die Hefe schirmt den Wein vom Sauerstoff ab und gibt ihm die salzig-hefige Note; die alten Fässer bringen eine leichte oxidative Tiefe mit, ohne die Frische zu überdecken. Aufgespritet wird nicht – das unterscheidet El Propósito von jedem Sherry.

Im Glas

Helles Gold mit leichtem Schimmer aus dem Schalenkontakt. In der Nase Kamille, Mandel und ein hefig-salziger Ton aus der Florzeit, dahinter gelber Apfel und Zitrusschale.

Am Gaumen geradlinig und schlank gebaut, mit knackiger Säure und einer salzigen Ader, die bis in den Abgang trägt. Die Maischegärung gibt eine feine Griffigkeit, die alten Fässer einen Hauch Würze und Tiefe. Frische und Herkunft stehen im Vordergrund, nicht die Kraft.

Palomino unter Flor, aber ohne Aufspritung: So schmeckte Sanlúcar, bevor es Sherry gab.

Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter, in einem Weißweinglas. Nach einer Viertelstunde öffnet sich der Wein deutlich. Trinkreif, mit Reserve für einige Jahre.

Am Tisch

Zu Meeresfrüchten und gebratenem Fisch, zu Jamón und Mandeln, zu Tortilla und Tapas sowie zu eingelegtem Gemüse und Oliven. Die salzige Ader und die Griffigkeit aus der Maischegärung tragen auch Schwierigeres: Artischocken, Spargel, Eintöpfe mit Kichererbsen – Gerichte, an denen die meisten Weißweine scheitern.


Produzent Raúl Moreno, Sanlúcar de Barrameda
Rebsorte 100 % Palomino (Clon 84)
Lage Pago Miraflores Alto, Sanlúcar de Barrameda · Albariza · Nordausrichtung
Klassifikation Vino de Pasto (Stilbezeichnung) · trocken, nicht aufgespritet
Jahrgang 2023
Vinifikation Fußtreten · 7 Tage Maischegärung mit ganzen Trauben, ohne Entrappen · Spontangärung in offenen Behältern · Pressung vor Gärende
Ausbau 8 Monate unter Flor in gebrauchter Manzanilla-Bota (Eiche) und Bocoy aus Kastanienholz (600 l)
Rebenalter über 100 Jahre
Trinkempfehlung jetzt bis 2029

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Weine

Domaine Trapet Schoenenbourg Riesling Grand Cru 2014 BIO

Weißwein · Alsace Grand Cru · Riesling

Riesling Alsace Grand Cru Schoenenbourg Riquewihr / Zellenberg Biodynamie (Demeter) 2014

Der Domaine Trapet Schoenenbourg Riesling Grand Cru 2014 ist ein außergewöhnlicher, gereifter Elsässer Riesling – noch jugendlich frisch, vollmundig, mit mineralischer Präzision, feiner Würze und beeindruckender Spannung.


Schoenenbourg – Grand Cru über Riquewihr

Die Grand-Cru-Lage Schoenenbourg zieht sich über die sonnenverwöhnten Südhänge oberhalb von Riquewihr und Zellenberg und steigt steil von 265 auf 380 Meter über dem Meeresspiegel an. Mit fast 54 Hektar zählt sie zu den größeren der 51 Grand-Cru-Lagen des Elsass. Die südliche Ausrichtung beschert den Reben Sonne über den ganzen Vormittag und frühen Nachmittag – ideal für optimale Reife.

Die Böden sind vielfältig und prägen den Charakter der Weine: vorherrschend Mergel (lokal Keuper), oft von einer feinen Sandschicht überzogen, durchzogen von Gips – ein Relikt aus der Zeit, als die Region vor über 150 Millionen Jahren vom Meer bedeckt war. Dieser Mix sorgt für die besondere mineralische Note und eine hohe Wasserspeicherfähigkeit. Das kontinentale Klima mit geringen Niederschlägen und dem Schutz der Vogesen macht die Sommer hier zu den trockensten und wärmsten Nordfrankreichs.

Jahrgang 2014 – Elsass

2014 war im Elsass ein kühlerer Jahrgang: nach einem wechselhaften, regnerischen Sommer brachte ein sonniger, trockener Herbst mit kühlen Nächten die Rettung. Gerade beim Riesling entstanden so rassige, präzise Weine mit lebhafter Säure, klarer Frucht und ausgeprägter Mineralität.

Solche Jahrgänge gelten beim Riesling als besonders langlebig. Mit rund einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt der Schoenenbourg seine ganze Tiefe – die jugendliche Frische ist erhalten, ergänzt um reife, vielschichtige Aromen.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Sorgfältige Parzellen-Selektion, langsame Spontangärung mit indigenen Hefen ohne Zusätze, Reife in alten Foudres auf der Feinhefe. Reduzierter Schwefeleinsatz für einen möglichst reinen Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Biodynamie (Demeter), FR-BIO-01.

Im Glas

Trotz seiner elf Jahre noch jugendlich frisch und vollmundig, mit dezenten Reifenoten und einem Hauch Honig. Eine offene, einladende Nase von beeindruckender Intensität: gelbe Zitrone und Orange treffen auf duftende weiße Blüten, mit Luft dazu kandierte Ananas und eine feine, rauchig-mineralische Note. Am Gaumen seidig und fast cremig, getragen von kompakter Säure und einer zarten Fruchtrestsüße, die den Wein umspielt, ohne ihn süß wirken zu lassen – er bleibt trocken.

Ein perfekt ausbalancierter Riesling mit Tiefe, Finesse und einem außergewöhnlichen Ausdruck seines Terroirs.

Der lange Abgang ist von mineralischer Präzision und Energie geprägt; die feinen, lagentypischen Bitterstoffe fügen sich harmonisch ein und schaffen beeindruckende Spannung. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Hummer und Langustinen, zu gebratenem Fisch mit feiner Sauce, zu Geflügel oder Kalb mit Pilzen sowie zu mittelreifem Munster oder gereiftem Comté.


Lage: Alsace Grand Cru Schoenenbourg, Riquewihr/Zellenberg (Frankreich); Südhang, 265–380 m Höhe, Keupermergel mit Sand und Gips
Klassifikation: Alsace Grand Cru AOC, Riesling (trocken)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit indigenen Hefen, alte Foudres, Feinhefe, reduzierter Schwefel; Biodynamie (Demeter)

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Weine

Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 BIO

Weißwein · Hallgarten (Rheingau) · Riesling

Riesling Hallgarten · Alte Reben Peter Jakob Kühn Oestrich · Rheingau trocken alte Reben spontane Fassgärung BIO (DE-ÖKO-003) · 2022

Der Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 ist ein Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten. Ein feingliedriger, tiefer Rheingau-Riesling, der die Handschrift des Guts und die schmeckbare Herkunft seiner Lage vereint.


Hallgarten Alte Reben – Ortsriesling mit Tiefe

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus. Im Weinberg und Keller arbeitet die Familie mit Respekt vor dem Wissen ihrer Vorfahren und mit biologischer Bewirtschaftung (DE-ÖKO-003); die Lebendigkeit der Reben eröffnet die schmeckbare Herkunft der Weine.

Dieser Riesling stammt von alten Reben aus der höher gelegenen Gemarkung Hallgarten. Das Alter der Reben mit ihrem tiefen Wurzelsystem und ihrem geringen Ertrag bildet die Grundlage für einen besonders konzentrierten, feingliedrigen und mineralischen Wein.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau von Sonne geprägt, mit spärlichem Regen in Juli und August. Begrünung zur Beschattung und Kühlung der Böden sowie eine bewusst schützende Laubwand halfen, Trockenstress und Sonnenbrand zu vermeiden; die älteren Anlagen mit ausgewachsenem Wurzelsystem meisterten das Jahr souverän. Ein nachhaltiger Wetterumschwung zur Rieslinglese und eine strenge Selektion in mehreren Durchgängen reduzierten die Menge deutlich. Das Ergebnis überrascht: nichts deutet auf einen warmen Jahrgang hin – die Weine sind feingliedrig, unbeschwert, schwebend und zart.

Ausbau

Trockener Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten, Jahrgang 2022; 100 % Riesling, biologischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts vinifiziert; die Fässer vergären leise und spontan, ganz auf Feinheit, Tiefe und die schmeckbare Herkunft der alten Reben ausgerichtet.

Im Glas

Ein feingliedriger, tiefer Riesling: helle und gelbe Frucht nach Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge, feine Kräuterwürze und eine klare, mineralische Prägung. Am Gaumen saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Pfirsich und Zitrus über floralen Anklängen und feiner Würze – saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure und klarer Mineralität.

Ein feingliedriger, langlebiger Rheingau-Riesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Hallgarten (alte Reben), Rheingau; Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich
Klassifikation: Ortsriesling „Alte Reben", Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: spontane Fassgärung im Stil des Guts; biologischer Anbau, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Rebsorten

Hensel Höhenflug Spätburgunder

Rotwein · Spätburgunder · Pfalz · Deutschland

Hensel Höhenflug Spätburgunder ist ein trockener, im Barrique ausgebauter Rotwein vom Weingut Thomas Hensel aus der Pfalz. Reinsortiger Spätburgunder mit Aromen von Schokolade, Tabak, Walderdbeere und Kirsche – seidig und gut balanciert.


Pfalz

Thomas Hensel führt das Familienweingut in Bad Dürkheim (Pfalz) seit 1990 und zählt zu den besten Rotweinerzeugern Deutschlands. Die „Höhenflug"-Linie steht für die gehobenen, im Holz ausgebauten Gewächse des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Spätburgunder (Pinot Noir). Der Wein reift im Barrique, das ihm Schokoladen- und Tabaknoten sowie eine seidige Textur verleiht, ohne die feine Frucht zu überdecken.

Im Glas

In der Nase ein vielschichtiges Bukett aus Schokolade, Tabak, saftig-würziger Walderdbeere und Kirsche. Am Gaumen seidig und fein, mit reifer Frucht, feinem Tannin und guter Balance. Langer, eleganter Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, etwas Luft im Glas tut dem Wein gut. Ein feiner Pinot für besondere Anlässe.

Klassische Begleitung: Wild, Ente, Lamm, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Rotwein (trocken)
Ausbau: Barrique

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