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6. November 2009

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Deutschland

Christian Ottenbreit Bacchus O schöne Welt 2024

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Bacchus Deutscher Qualitätswein Franken 19,5 g/l Restzucker Edelstahltank

Der Bacchus „O schöne Welt" 2024 ist der fruchtige Weißwein von Christian Ottenbreit aus Franken, im Edelstahltank ausgebaut. Der Jahrgang 2024 zeigt die typische Bacchus-Aromatik: Cassis und tropische Früchte mit einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Restsüße, die von frischer Säure getragen wird. Ein zugänglicher Wein, der Lust auf das nächste Glas macht.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Bacchus, eine aromatische deutsche Neuzüchtung mit Muskat- und Cassisnoten. Gärung und Ausbau erfolgen im Edelstahltank, ohne Holz, was die frische Frucht betont. 

Im Glas

In der Nase die typische Bacchus-Aromatik mit Cassis, tropischen Früchten und einem Hauch Zitrus. Am Gaumen saftig, mit einer eleganten Süße, die von frischer Säure ausbalanciert wird. Ein fruchtbetonter Wein, der mit jedem Schluck Lust auf mehr macht.

Am Tisch

Klassische Begleitung: leicht scharfe asiatische Küche, Currys, frische Salate, Frischkäse und Obstdesserts. Auch solo ein fruchtiger Aperitif. Jung und gut gekühlt genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Regnie 2015 Magnum

Rotwein · Beaujolais Cru Régnié · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Régnié Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Magnum (1,5 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Régnié 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Régnié ist der jüngste der zehn Beaujolais-Crus (seit 1988) und liegt auf rosa Granit- und Sandböden, die dem Gamay einen besonders feinen, eleganten und floral-fruchtbetonten Charakter verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Régnié, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.

Im Glas

Vom rosa Granit- und Sandboden Régniés und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Anklänge und eine feine, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und fein gezeichnet, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein eleganter Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Helle rote Frucht, florale Würze und feine Mineralität – saftig und elegant, mit feinem Tannin und langer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Régnié (Frankreich); jüngster der zehn Crus (seit 1988), rosa Granit- und Sandböden
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Magnum (1,5 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Weine

De Sousa Coteaux Champenois Blanc 2020 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Chardonnay · Bio

De Sousa Coteaux Champenois Blanc ist ein stiller Chardonnay aus biologischem Anbau aus der Côte des Blancs. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Champagne. Dieser Wein spiegelt die kalkhaltigen Böden der Region eindrucksvoll wider und entstand aus nur einem einzigen Barrique – eine echte Rarität. Im Glas ein kühler, präziser und mineralischer Weißwein.


Côte des Blancs

Die Côte des Blancs ist das Kerngebiet des Chardonnay in der Champagne, geprägt von reinen Kreideböden. Diese kalkhaltige Mineralität prägt den Charakter des stillen Weins. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-10).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus Chardonnay und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Er reift im Barrique – produziert wurde nur ein einziges Fass, was ihn zu einer seltenen Abfüllung macht.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase feine Reduktionsnoten, Zitrus, grüne Nüsse und kreidige Mineralität. Am Gaumen kühl, präzise und elegant, mit straffer Struktur und zarter Würze. Der Abgang ist klar und mineralisch.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft tut dem Wein gut. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel und gereifter Käse.


Lage: Côte des Blancs (Champagne); Kreideböden
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: Chardonnay, ein einzelnes Barrique; stiller Wein

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Feinkost

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro BIO

Feinkost · Tomaten · Italien

Podere Vannucci Cubettato di Pomodoro sind 100 % gewürfelte Tomaten aus ökologischem Anbau – und sonst nichts. Die ideale Basis für sämtliche Tomatensaucen.


Herkunft / Italien

Tomaten sind das Herzstück der italienischen Küche. Das Cubettato (gewürfelte Tomaten) von Podere Vannucci stammt aus biologischem Anbau (IT-BIO-006) und kommt ohne jeden Zusatz aus – pure Tomate als verlässliche Küchengrundlage.

Zutaten und Herstellung

Enthält ausschließlich gewürfelte Bio-Tomaten – ohne Salz, Zucker oder weitere Zusätze. Die Tomaten werden reif geerntet und schonend gewürfelt und konserviert, sodass Frische und Aroma erhalten bleiben.

Geschmack

Klar, fruchtig und natürlich nach reifer Tomate, mit feiner Süße und dezenter Säure. Die Würfelform sorgt für angenehme Textur in Saucen und Schmorgerichten.

In der Küche

Die universelle Basis für die mediterrane Küche.

Ideal: für Sugo und Pastasaucen, Pizza, Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe – pur mit Olivenöl, Knoblauch und Basilikum schnell zur Sauce verarbeitet.


Hersteller: Podere Vannucci (Italien)
Produkt: Cubettato di Pomodoro – gewürfelte Tomaten (Bio)
Zutaten: 100 % Tomaten aus ökologischem Anbau
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.07.2028

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Hauts Doix 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix 2019

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Hauts Doix 1er Cru 2019 stammt von alten Reben direkt neben der legendären Lage Les Amoureuses – der „kleine Bruder" der Amoureuses, parfümiert und fein, mit der reifen Frucht des Jahrgangs 2019.


Les Hauts Doix – die Lage

Les Hauts Doix liegt im südöstlichen Teil von Chambolle-Musigny, unmittelbar an der Grenze zur berühmten Lage Les Amoureuses, entlang der Straße zwischen Chambolle und Vougeot. Die ostexponierte Parzelle gilt als eine der feinsten Premier-Cru-Lagen des Dorfes.

Die Reben wurzeln auf flachgründigen, kalkgeprägten Böden, die direkt auf dem Muttergestein aufliegen; der hohe Anteil an Steinen und Kies macht sie karg und stark drainierend – ideal für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben. Groffiers Reben hier sind rund 70 bis 80 Jahre alt.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, feines Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019.

Vor der Gärung rund eine Woche kalt mazeriert, vergoren mit 50 % Ganztrauben, ausgebaut in französischen Barriques. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden bei Groffier jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Helles, leuchtendes Purpur. Eine kraftvolle, sehr parfümierte Nase mit Iris und Waldboden über dunkler Beerenfrucht und dunkler Himbeere. Am Gaumen mittelgewichtig, spannungsreich und präzise, mit feinkörnigem Tannin und einem frischen, mineralischen Finale; junge, noch leicht kompakte Struktur.

Parfümiert, fein und spannungsreich – ein eleganter Chambolle neben Les Amoureuses, gebaut für die lange Reife.

Jung noch verschlossen: braucht drei bis vier Jahre Flaschenreife, profitiert von Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Geflügel, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Hauts Doix, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); flachgründige kalkig-steinige Böden, alte Reben (~70–80 J.), an Les Amoureuses
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Hauts Doix), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 50 % Ganztrauben; französische Barriques

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Rebsorten

Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Rheingau Riesling 2022

Weißwein · Rheingau · Riesling

100 % Riesling Rüdesheim Berg Schlossberg Terrassen-Steillage über dem Rhein Schiefer & Quarzit traditionelles Holzfass trocken 2022

Der Georg Breuer Rüdesheim Berg Schlossberg Riesling 2022 stammt aus der bekanntesten Lage Rüdesheims, einer extrem steilen Terrassenlage über dem Rhein. Die schiefer- und quarzithaltigen Böden ergeben einen trockenen Riesling mit großer Präzision, in dem zarte Pfirsich- und Nusstöne hervortreten. Die Auflage liegt bei 4.242 Flaschen.


Berg Schlossberg – Terrassen unter der Burg Ehrenfels

Der Rüdesheimer Berg ist das westliche Ende des Rheingaus: Hier biegt der Rhein nach Norden ab und tritt bei Bingen in das enge Tal des Mittelrheins ein. Der Berg Schlossberg liegt direkt an diesem Knick, unterhalb der Burgruine Ehrenfels, der die Lage ihren Namen verdankt. Die Terrassen sind nach Süden und Südwesten ausgerichtet und fallen so steil zum Fluss ab, dass die Arbeit fast ausschließlich von Hand erfolgt.

Der Boden besteht aus Schiefer und Quarzit des Taunus – hartes, steiniges Gestein mit wenig Feinerde. Die Reben müssen tief wurzeln, um an Wasser zu kommen, und liefern kleine, konzentrierte Erträge. Der Rhein wirkt dabei als Wärmespeicher und reflektiert das Licht auf die Hänge. Das Ergebnis ist ein Riesling, der Reife und Kraft aus der Wärme bezieht und seine Präzision, Würze und salzige Kontur aus dem kargen Gestein.

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim gehört zu den prägenden Gütern des Rheingaus und hat den trockenen Lagen-Riesling früh zur Maxime gemacht. Heute führt Theresa Breuer das Gut; der Stil setzt auf Handarbeit in den Steillagen und einen herkunftsbetonten, trockenen Ausbau im traditionellen Holzfass.

Jahrgang 2022 – Rheingau

Der Jahrgang 2022 war im Rheingau von Hitze und Trockenheit geprägt. Nach einem frühen Austrieb blieb der Sommer lange ohne nennenswerten Regen, und in den flachgründigen Steillagen gerieten junge Reben unter Wasserstress. Alte Anlagen mit tiefen Wurzeln kamen besser durch – gerade in einer Lage wie dem Berg Schlossberg entscheidet das Rebalter in solchen Jahren über die Qualität.

Regenfälle zum Ende des Sommers entspannten die Lage kurz vor der Lese, kühlere Nächte im September hielten die Säure. Gelesen wurde gesundes, reifes Lesegut. Die Rieslinge des Jahrgangs zeigen reife Frucht und Fülle; wo die Lagen kühl genug blieben, auch Spannung und Präzision.

Trockener Ausbau im Holzfass

Trockener Lagen-Riesling aus dem Rüdesheimer Berg Schlossberg, Jahrgang 2022, 100 % Riesling von Schiefer und Quarzit.

Ausgebaut wird im traditionellen Holzfass. Bei den großen Fassformaten des Rheingaus gibt das Holz praktisch kein Aroma ab, sondern nur einen langsamen Sauerstoffkontakt, der die Säure rundet und die Textur öffnet. Im Keller wird bewusst wenig eingegriffen – im Vordergrund soll die Lage stehen, nicht die Technik. Die Auflage liegt bei 4.242 Flaschen.

Im Glas

Helles Goldgelb. In der Nase zarte Pfirsich- und Nusstöne, dazu Zitrus, gelbe Frucht und ein schiefrig-rauchiger Ton. Am Gaumen präzise und klar gebaut, mit der Reife des warmen Jahrgangs, getragen von einer straffen Säure und einer salzigen, steinigen Mineralität. Der Nachhall ist lang und klar.

Schiefer und Quarzit unter den Terrassen, der Rhein als Wärmespeicher davor: Kraft aus der Wärme, Präzision aus dem Gestein.

Jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren, nicht kälter. Ein langlebiger Steillagen-Riesling, der in den kommenden Jahren an Tiefe gewinnt.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse. Besonders gut zu Hecht in Rieslingsauce, Lachsforelle und Kalbsrücken mit Pfifferlingen.


Produzent Weingut Georg Breuer, Rüdesheim
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Rüdesheim Berg Schlossberg, Rheingau · Terrassen-Steillage über dem Rhein · Schiefer und Quarzit
Klassifikation Lagen-Riesling · Rheingau · trocken
Jahrgang 2022
Ausbau traditionelles Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2040
Auflage 4.242 Flaschen

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Bourgogne Blanc Les Graviers 2021

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Blanc AOC Les Graviers · Gilly-lès-Cîteaux · 0,50 ha Holz & Amphore · >1 Jahr 2021

Der Bourgogne Blanc Les Graviers 2021 der Domaine Ghislaine Barthod zeigt, dass die für ihre Rotweine berühmte Winzerin auch einen vorzüglichen Weißwein keltert. Ein eleganter, tiefsinniger, mineralischer und komplexer Chardonnay – ausgebaut je zur Hälfte in gebrauchtem Eichenholz und in Terrakotta-Amphore.


Les Graviers – Chardonnay bei Chambolle

Der nur 0,50 Hektar große Weinberg Les Graviers liegt in Gilly-lès-Cîteaux bei Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits und wurde Mitte der 2010er-Jahre mit Chardonnay bepflanzt. Die Rebanlage ist noch jung und muss sich durch den sehr steinigen Boden in tiefere Untergründe kämpfen – schon jetzt glänzt der Wein mit der Brillanz eines großen Weißweins.

Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle-Musigny; dieser Bourgogne Blanc ist eine kleine, feine Rarität des Guts.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – die Grundlage für die mineralische, vibrierende Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, selektiv gelesen.

Der Ausbau dauert über ein Jahr, je zur Hälfte in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern und in Terrakotta-Amphoren; anschließend wird der Wein gefüllt. Das gibt cremige Textur und Tiefe, ohne die Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Vielschichtiges Bukett nach unreifem Apfel- und Birnenobst, Brioche und gerösteten Mandeln. Am Gaumen cremige Textur, getragen von feiner Mineralität, die in ein sehr langes, vibrierendes Finish mit Biss und eleganter Säure mündet.

Apfel, Birne, Brioche und geröstete Mandeln über cremiger Textur – ein mineralischer Weißwein mit vibrierendem Finish.

Jung schon zugänglich, über mehrere Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Les Graviers, Gilly-lès-Cîteaux (Côte de Nuits); sehr steiniger Boden, 0,50 ha
Klassifikation: Bourgogne Blanc AOC
Ausbau: Chardonnay; je zur Hälfte gebrauchtes 500-l-Eichenfass und Terrakotta-Amphore, über ein Jahr

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Weine

Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 BIO

Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)

Tempranillo & alte Sorten Ribera del Duero · Einzellage La Aguilera Bio 2014

Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.


Canta la Perdiz – die Einzellage

„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.

Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.

Jahrgang 2014 – Ribera del Duero

2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.

Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.

Ausbau

Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014.

Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.

Im Glas

Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.

Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.

Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.


Lage: Canta la Perdiz (Einzellage), La Aguilera, Ribera del Duero (Spanien); helle Sand-/Kalksteinböden, wurzelechte Reben (100–150 J.), ~890 m, südexponiert
Klassifikation: DO Ribera del Duero, Feldmischsatz (Tempranillo dominant), trocken
Ausbau: Co-Fermentation ganzer Trauben in Beton (~8–9 Mon.), ~31 Monate alte franz. Fässer; unfiltriert; Bio (ES-ECO-016-CL)

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