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14. Januar 2010

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Weine

Schäfer-Fröhlich Felsenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Schlossböckelheimer Felsenberg GG · Riesling

Riesling VDP.Großes Gewächs Schlossböckelheimer Felsenberg Nahe Schäfer-Fröhlich Vulkanporphyr & Quarz Spontangärung · reduktiv 2021

Der Schäfer-Fröhlich Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Steillagen der Nahe – einer südexponierten Vulkanporphyr-Lage mit Quarz, direkt neben der berühmten Kupfergrube. Ein vielschichtiger, würzig-mineralischer Riesling von Fülle, Finesse und Tiefe.


Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkanporphyr und Quarz

Der Felsenberg ist eine VDP.Große Lage in Schlossböckelheim an der Nahe – eine steile, südexponierte Felslage hoch über dem Fluss, unmittelbar neben der legendären Kupfergrube. Wie der Stromberg ist er von verwittertem vulkanischem Porphyr geprägt, hier jedoch zusätzlich von Quarz durchzogen. Dieser Boden verleiht dem Riesling Fülle, würzige Mineralität und eine vielschichtige, zugleich elegante Struktur.

Die steile Hanglage erfordert Handlese; die intensive Sonneneinstrahlung der Südausrichtung und das kühle Mikroklima sorgen für langsame, vollständige Reife bei erhaltener Säure. Das ist die Grundlage für ein langlebiges, terroirgenaues Großes Gewächs.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr und Quarz des Felsenberg ergibt das ein Großes Gewächs von feiner Spannung, würziger Mineralität und Vielschichtigkeit – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Schlossböckelheimer Felsenberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).

Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Felsenberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.

Im Glas

Vom vulkanischen Porphyr und Quarz des Felsenberg lebt dieses Große Gewächs: reife Zitrus- und exotische Frucht, gelbes Steinobst, dazu eine feine Kräuterwürze und rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen zeigt er Fülle und Präzision zugleich, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer würzig-salzigen Tiefe. Vielschichtig und fein gezeichnet, mündet er in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Zitrus, exotische Frucht, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – vielschichtig und präzise, mit würzig-salziger Tiefe und langem Nachhall.

Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheimer Felsenberg, Nahe (Deutschland); VDP.Große Lage, südexponierte Steillage über der Nahe neben der Kupfergrube; verwitterter vulkanischer Porphyr mit Quarz
Klassifikation: VDP.Großes Gewächs, Riesling (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, langes Vollhefelager, reduktiver Stil; Handlese

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Spirituosen

Thompson's Bordelais Grape Gin

Spirituose · Gin · Bordeaux · Frankreich

Thompson's Bordelais Grape Gin ist ein französischer Gin, dessen Besonderheit in der Verbindung von Wacholder und der Frucht des Bordelais liegt – ein Gin mit weinig-aromatischem Charakter aus dem Bordeaux.


Herkunft / Bordeaux

Der Gin stammt aus dem Bordelais in Frankreich – einer der berühmtesten Weinregionen der Welt. Diese Herkunft prägt den Gin, der die Tradition des Bordeaux mit der Welt der Wacholderdestillate verbindet.

Botanicals und Destillation

Wie für Gin charakteristisch steht der Wacholder im Zentrum, ergänzt um weitere Botanicals. Die Verbindung zum Bordelais verleiht dem Gin eine feine, traubig-weinige Note. (Genaue Basis, Botanicals und Destillationsangaben bitte dem Etikett/Steckbrief entnehmen.)

Im Glas

Klar. In der Nase Wacholder mit feiner, traubig-fruchtiger Note. Am Gaumen aromatisch und ausgewogen, mit der typischen Gin-Würze und einer eleganten, weinig-fruchtigen Komponente.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur oder als Basis für Longdrinks und Cocktails.

Ideal: im Gin Tonic, im Martini oder in fruchtigen Gin-Cocktails.


Herkunft: Bordeaux / Bordelais (Frankreich); Thompson's
Art: Gin (Bordelais Grape Gin)
Botanicals: Wacholder u. a. (genaue Liste laut Etikett)

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Weine

Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2021

Weißwein · Mittelmosel · Riesling (6er-GG-Kollektion)

6 Große Gewächse · Riesling handsigniert von Thomas Haag exkl. Bernkasteler Doctor GG Wehlener Sonnenuhr · Graacher Himmelreich Niederberg Helden · Juffer Sonnenuhr Piesporter Goldtröpfchen edle Holzkiste · limitiert 2021 · trocken

Die Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2021 vereint die Großen Gewächse der besten Terroirs der Mittelmosel in einer edlen Holzkiste. Nur in dieser Kiste erhält man exklusiv das aktuelle Bernkasteler Doctor Große Gewächs – zusammen mit den GGs Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr und Piesporter Goldtröpfchen. Alle sechs Einzelflaschen sind von Thomas Haag handsigniert.


Schloss Lieser & die Terroir-Kiste 2021

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Diese limitierte Kiste ist die einzige Möglichkeit, das aktuelle Bernkasteler Doctor GG zu erhalten, und versammelt sechs der berühmtesten Einzellagen der Mittelmosel in einer handsignierten Kollektion – ein Terroir-Querschnitt für Kenner und Sammler.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Großen Gewächse 2021 zeichnen sich durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus – ein klassischer Jahrgang für die präzise, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Die sechs Großen Gewächse

Bernkasteler Doctor: Eine der berühmtesten und exklusivsten Einzellagen der Welt, hoch über Bernkastel-Kues auf feinstem Devonschiefer in extremer Steillage. Schloss Lieser bewirtschaftet eine kleine Parzelle mit teils über hundertjährigen Reben in reiner Handarbeit – ein kraftvoller, präziser Riesling mit vielschichtiger Würze, druckvoller Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Wehlener Sonnenuhr: Legendäre Südwestlage gegenüber Wehlen mit 60–100 % Neigung auf reinem Devonschiefer-Verwitterungsboden, in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Hier entstehen einige der langlebigsten und feinsten Rieslinge der Welt – filigran, tiefgründig und von kristalliner Mineralität.

Graacher Himmelreich: Steile Südwest-Exposition zwischen Bernkastel und Wehlen auf reinem Devonschiefer, der tagsüber Wärme speichert und nachts abgibt. In der Jugend etwas zugänglicher als die Nachbarlagen, mit klarer Mineralität, feiner Säure und großem Reifepotenzial – druckvoll und präzise, mit vibrierender Frische.

Niederberg Helden: Mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer und Steigungen bis 80 %. Diese lange vernachlässigte Lage zählt heute zu den facettenreichsten der Mosel und bringt expressive Spitzenrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Brauneberger Juffer Sonnenuhr: Renommierte Steillage in perfekter Süd-Südwest-Ausrichtung mit bis zu 80 % Neigung auf kargem, eisenhaltigem Devonschiefer. Aus den ältesten Parzellen, traditionell im Edelstahl mit langem Feinhefelager ausgebaut – tiefgründig und vielschichtig, mit feinen Steinobstnoten, kühler Schiefermineralität und brillanter, salziger Länge.

Piesporter Goldtröpfchen: Steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater oberhalb von Piesport auf tiefgründigem Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen. Spontan vergoren, meist im Edelstahltank – kühl, präzise und kraftvoll, mit rauchiger Steinigkeit, feinen Zitrusnoten und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Im Glas

So unterschiedlich die sechs Lagen sind, so klar eint sie die Handschrift von Thomas Haag: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure, feiner Frucht und einer packenden, salzig-mineralischen Schieferprägung. Vom kraftvoll-würzigen Doctor über die filigrane Wehlener Sonnenuhr bis zum kühl-rauchigen Piesporter Goldtröpfchen zeigt die Kollektion die ganze Bandbreite großer Mosel-Terroirs – trocken, tiefgründig und mit enormem Reifepotenzial.

Sechs große Lagen, eine Handschrift: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure und packender Schiefermineralität – trocken, tiefgründig und langlebig.

Ideal für eine vergleichende Terroir-Probe der Mittelmosel. Junge GGs profitieren vom Dekantieren; alle mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse – und nicht zuletzt als Sammlerstück und handsigniertes Geschenk für Liebhaber großer Moselrieslinge.


Lage: sechs VDP.GROSSE LAGEN der Mittelmosel – Bernkasteler Doctor, Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Piesporter Goldtröpfchen; steile Devonschiefer-Lagen
Klassifikation: 6× VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken), 100 % Riesling, Jahrgang 2021; alle Flaschen von Thomas Haag handsigniert; limitierte Holzkiste
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau auf der Feinhefe (überwiegend Edelstahl)

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Frankreich

Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

100 % Pinot Noir Cinq Climats · fünf Premiers Crus Volnay 1er Cru AOC vollständig entrappt rund 5 % neues Holz elf Fässer 2021

Der Michel Lafarge Volnay Cinq Climats 1er Cru 2021 ist ein Wein, den es nur gibt, weil der Frost ihn erzwungen hat: Im Jahrgang 2021 verlor die Domaine rund 80 Prozent ihrer Ernte, und zum ersten Mal in ihrer Geschichte assemblierte Frédéric Lafarge alle fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen des Hauses in einer einzigen Cuvée. Das Ergebnis füllte gerade elf Fässer.


Cinq Climats – fünf Premiers Crus in einem Wein

Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault und hat eine der dichtesten Reihen an Premiers Crus der Côte. Die Lagen ziehen sich über die Hangmitte, auf Kalkstein mit wechselndem Tonanteil: Weiter oben ist der Boden dünn und steinig, die Weine werden straffer und duftiger; weiter unten nimmt der Ton zu, die Weine gewinnen an Fülle. Jede Premier-Cru-Lage hat dadurch ihr eigenes Profil – deshalb werden sie normalerweise getrennt abgefüllt.

2021 reichten die Mengen dafür nicht. Aus keiner der fünf Lagen wäre genug Wein für eine eigene Abfüllung gekommen. Frédéric Lafarge führte sie deshalb zusammen – ein Schritt, der in Burgund bei Premiers Crus dieses Rangs selten ist. Er selbst beschreibt den Wein als einen, der die Großzügigkeit, die Mineralität und die Noblesse seiner Premiers Crus zugleich zeigt. Der Name Cinq Climats – „fünf Lagen" – sagt genau das.

Die Domaine Michel Lafarge gehört zu den klassischen Adressen des Ortes. Frédéric und Chantal Lafarge bewirtschaften rund zwölf Hektar; der Stil des Hauses setzt auf Transparenz, entrappte Trauben und wenig neues Holz.

Jahrgang 2021 – Volnay

Der Jahrgang 2021 begann mit einer Falle. Ungewöhnlich warme Tage Ende März ließen die Reben früh austreiben; Anfang April folgten Schnee und mehrere Frostnächte, die die jungen Triebe erfrieren ließen. Kaum ein Gebiet Burgunds blieb verschont. Bei Lafarge fielen rund 80 Prozent der Ernte aus.

Der Sommer blieb kühl und feucht, der Pilzdruck hoch. Gelesen wurde spät, nach einem freundlicheren September. Was in den Keller kam, war wenig, aber gesund und ohne Fäulnis. Die Rotweine des Jahrgangs sind klassisch gebaut: mittelgewichtig, frisch, mit präziser Säure und feinem Tannin – ein Profil, das an die kühlen Burgunder-Jahre vor der Serie warmer Jahrgänge erinnert.

Gemeinsam vergoren, wenig neues Holz

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021. Die Trauben aller fünf Lagen wurden von Hand vollständig entrappt und gemeinsam in einem Tank vergoren – die Assemblage entstand also nicht am Ende, sondern von Anfang an. Ohne Stiele bleibt die Frucht im Vordergrund, die Gerbstoffe fallen weicher aus.

Ausgebaut wurde in überwiegend gebrauchten Fässern, mit nur rund 5 Prozent neuem Holz. Gefüllt wurde ohne Schönung und ohne Filtration. Insgesamt entstanden elf Fässer.

Im Glas

Mittleres, leuchtendes Rubin. In der Nase rote Beeren und Kirsche, dazu Brombeerranke, zerstoßener Stein und eine feine, pfeffrige Note. Am Gaumen mittelgewichtig, mit feinkörnigen Tanninen und frischer Säure; die fünf Lagen verbinden sich zu einem geschlossenen Bild. Der Abgang ist saftig und lang.

Ein Frostjahr mit 80 Prozent Ausfall – und daraus der einzige Wein, in dem alle fünf Volnay-Premiers-Crus von Lafarge zusammenkommen.

Bei 15–17 °C servieren. Eine halbe Stunde offen genügt; jung zugänglich, mit Potenzial für viele Jahre.

Am Tisch

Zu Ente, Reh, Taube, gegrilltem Lamm, Gerichten mit Pilzen oder mittelreifem Weichkäse. Die frische Säure des Jahrgangs passt besonders zu Geflügel mit Kirschen, Kalbsbries mit Morcheln und Époisses.


Produzent Domaine Michel Lafarge, Frédéric und Chantal Lafarge, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir
Lage Assemblage der fünf Volnay-Premier-Cru-Lagen der Domaine, Côte de Beaune · Kalkstein mit wechselndem Tonanteil
Klassifikation Volnay 1er Cru AOC · trocken
Jahrgang 2021
Vinifikation von Hand vollständig entrappt · gemeinsame Gärung aller fünf Lagen in einem Tank
Ausbau überwiegend gebrauchte Fässer, rund 5 % neues Holz · ohne Schönung und Filtration
Trinkempfehlung jetzt bis 2036
Auflage elf Fässer

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Weine

Battenfeld Spanier Zellerweg am schwarzen Herrgott Riesling GG 2022 BIO

Weißwein · Zellertal (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Zellerweg am Schwarzen Herrgott VDP.Großes Gewächs Battenfeld-Spanier Zellertal · Rheinhessen Kalk und Kalkschotter Grenze Rheinhessen/Pfalz BIO (DE-ÖKO-006) · 2022

Der Battenfeld-Spanier Zellerweg am Schwarzen Herrgott Riesling GG 2022 wächst auf Kalk an der Grenze zwischen Rheinhessen und der Pfalz. Ein kraftvoller, tiefgründiger Riesling mit salinem, dunklem Charakter.


Schwarzer Herrgott – Kalk an der Grenze zur Pfalz

Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Der Zellerweg am Schwarzen Herrgott ist eine VDP.Große Lage auf 170 bis 250 Metern, mit etwa 40 % Neigung und einem Boden aus Kalk und Kalkschotter; die klassifizierte Fläche misst 11 Hektar.

Bereits Ende der 1990er Jahre überzeugte H. O. Spanier das Potenzial des Zellertals. Der gleiche Kalkstein-Sockel, der den Frauenberg prägt, zieht sich bis nach Mölsheim. Der Schwarze Herrgott bildet die Grenze Rheinhessens zur Pfalz und gehört zu den ältesten urkundlich erwähnten Lagen; seit 2007 ist er als Große Lage klassifiziert.

Jahrgang 2022 – Zellertal (Rheinhessen)

2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der Kalksockel und die exponierte Grenzlage sicherten reifes Lesegut, während die Höhenlage für Frische, salzige Spannung und den typisch dunklen, tiefgründigen Charakter sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Zellerweg am Schwarzen Herrgott, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von Kalk und Kalkschotter.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Kraft, salinen Tiefgang und den dunklen, mineralischen Charakter ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein kraftvoller, kalkgeprägter Riesling mit dunklem Charakter: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu Quitte, würzige Steinaromen und eine markante, salzig-mineralische Kalksteinnote. Am Gaumen tiefgründig und straff, mit salinem Grip, lebendiger Säure, kühler Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus und weißer Pfirsich über Quitte, würzigen Steinaromen und salzig-mineralischer Kalksteinnote – kraftvoll und tiefgründig, mit salinem Grip, lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Zellerweg am Schwarzen Herrgott (VDP.Große Lage), Zellertal, Rheinhessen; 170–250 m, ~40 % Neigung; Kalk und Kalkschotter; Grenze Rheinhessen/Pfalz; klassifizierte Fläche 11 ha (seit 2007)
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, herkunftsbetonte Vergärung und Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

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Weine

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum ist ein rassiger, mineralischer Lagen-Riesling der Familie Metzger aus der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Selektion stammt aus dem Filetstück „Am Hesselbrunnen" im Mühlheimer Sonnenberg, wo die Reben tief im Kalkfels wurzeln. Frisch, knackig, säurebetont und steinig, mit langem Abgang. Ein puristischer Riesling mit innerer Kraft.


Mühlheimer Sonnenberg – Am Hesselbrunnen

Die Gewanne „Am Hesselbrunnen" ist ein kleines Filetstück innerhalb der Top-Lage Mühlheimer Sonnenberg in der Pfalz. Die Wurzeln der Riesling-Rebstöcke bohren sich tief in den puren Kalkfels; eine leichte, lockere Auflage aus Löss und Lehm steuert den Wasserhaushalt während des Vegetationszyklus. Daraus entsteht ein karger, mineralisch-salziger Riesling.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv und per Hand gelesen. Nach einer Maischestandzeit von 12 Stunden wurde der Most über 8,5 Stunden sehr sanft in der Korbpresse gepresst und ohne Vorklärung ins Halbstück-Fass gelegt. Es folgten Spontangärung und über neun Monate Reife auf der Vollhefe. Vor der Abfüllung nur eine leichte, grobe Filtration. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam und harmonisch reifen.

Im Glas

In der Nase Duftwolken von unreifem Pfirsich, frisch geschältem Apfel und Limette, dazu Meeresgischt und nasser Stein. Am Gaumen rassig, frisch, knackig und straff, säurebetont, mineralisch-salzig und steinig. Facettenreich, mit langem, zügigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft entfaltet der Wein zusätzliche Tiefe. Das Magnum-Format eignet sich für die große Tafel und zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Austern, Sushi, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Mühlheimer Sonnenberg – Gewann „Am Hesselbrunnen", Pfalz
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Spontangärung, Halbstück-Fass, über 9 Monate auf der Vollhefe; 1,5-l-Magnum

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Weine

Georges Laval Les Longues Violes 2016 Brut Nature BIO

Der Georges Laval Les Longues Violes 2016 Brut Nature kommt aus einer Parzelle, die seit Generationen der Familie gehört und nie chemisch behandelt wurde. Darauf stehen alte Meunier-Stöcke von 1947 und Pinot Noir von 1964 und 1984. Eine der seltensten Flaschen des Hauses.

Im Glas

Helles Gold, lebhafte, feine Perlen. In der Nase frische Kräuter, Stein, junges Kernobst und Wildblumen. Im Mund extrem trocken und kompromisslos, zuerst fast streng, dann trägt eine vibrierende Säure alles nach vorn. Viel Mineralität und ein enorm langer Nachhall.

Mach was draus

Austern, roher Kaisergranat, Jakobsmuscheln mit Zitrone oder ein Stück alter Comté. Er ist ein Champagner für Kenner, die einen besonderen Abend feiern wollen – vielleicht sogar ganz ohne Essen, nur mit Zeit und Gesprächen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den öffne ich nur mit Menschen, die zuhören wollen. Er verändert sich im Glas von Minute zu Minute.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere an der Parzelle? Zwischen 2003 und 2020 bekam der Boden keinerlei Dünger. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren dort ist in der Champagne außergewöhnlich.

Was heißt massale Selektion? Die Reben wurden aus eigenen alten Stöcken vermehrt statt aus Klonen aus der Rebschule. Das erhält die Vielfalt im Weinberg.

Meunier (gepflanzt 1947) und Pinot Noir (1964, 1984) · Einzellage Les Longues Violes, Cumières · massale Selektion · nie synthetisch behandelt · Jahrgang 2016 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Château Montrose St. Estèphe 2010

Rotwein · Saint-Estèphe · Cabernet Sauvignon · Deuxième Grand Cru Classé

Château Montrose Saint-Estèphe ist ein monumentaler Bordeaux-Rotwein und ein Deuxième Grand Cru Classé aus der Appellation Saint-Estèphe am linken Ufer der Gironde. Das Weingut zählt zu den Spitzenadressen des Médoc. Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert. Im Glas fast schwarz, dicht, facettenreich und sehr komplex.


Saint-Estèphe

Saint-Estèphe ist die nördlichste der großen Médoc-Gemeinden, bekannt für besonders kraftvolle, langlebige Rotweine. Château Montrose liegt auf einem Kiesplateau nahe der Gironde; die kies- und tonhaltigen Böden verleihen dem Wein Struktur, Dichte und Tiefe. Montrose ist ein Deuxième Grand Cru Classé (1855).

Assemblage und Ausbau

Die Assemblage wird von Cabernet Sauvignon dominiert, ergänzt um Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot. Der Wein reift im Barrique mit hohem Anteil neuer Eiche, was ihm Struktur, Würze und enormes Reifepotenzial verleiht.

Im Glas

Fast schwarzes, tiefes Rot. In der Nase intensive dunkle Frucht: dunkle Pflaumen, geschmortes Obst, schwarze Kirschen und Brombeeren. Am Gaumen dicht, facettenreich und sehr komplex; im Nachhall krautige Würze, fleischig und intensiv tanninig. Enormes Reifepotenzial.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine lange Belüftung im Dekanter ist zu empfehlen. Der Wein trägt über Jahrzehnte und gewinnt mit Reife an Harmonie.

Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.


Lage: Saint-Estèphe, Médoc (Bordeaux); Kies/Ton
Klassifikation: Saint-Estèphe AOC – Deuxième Grand Cru Classé (1855)
Ausbau: Cabernet Sauvignon-dominiert, Barriqueausbau (hoher Neuholzanteil)

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