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26. Januar 2010

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Deutschland

Baum-Barth Frühburgunder-R- 2022

Rotwein · Ingelheim (Rheinhessen) · Frühburgunder

Frühburgunder Frühburgunder „R" Baum-Barth Ingelheim · Selztal windoffenes Plateau sehr frühe Lese (20. August) 14 Tage Maische · franz. Barrique 2022

Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.


Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition

Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.

Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.

Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)

2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.

Ausbau

Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.

Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.

Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.

Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Herkunft: Ingelheim (Selztal), Rheinhessen; windoffenes Plateau; Weingut Baum-Barth
Klassifikation: Frühburgunder, Rheinhessen (trocken); 100 % Frühburgunder
Ausbau: 14 Tage Maischegärung, Ausbau in französischen Barriquefässern

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Spanien

Envinate Migan Teneriffa tinto 2023

Rotwein · Teneriffa · Valle de la Orotava · Listán Negro

100 % Listán Negro Teneriffa · Valle de la Orotava Migan (La Perdoma) Envínate Vulkanboden · bis 120-J.-Reben neutrales Holz & Beton 2023

Der Envínate Migan 2023 ist ein reinsortiger Listán Negro von bis zu 120-jährigen Rebstöcken auf den Vulkanböden Teneriffas – geprägt von sehr feiner, fast kühler Frucht nach Himbeeren und Rosen, mit dezenter Würze. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.


Migan – Listán Negro aus dem Valle de la Orotava

Envínate („wine yourself") ist das Kultprojekt von vier befreundeten Önologen – Roberto Santana, Alfonso Torrente, Laura Ramos und José Martínez –, die Atlantik-geprägte Terroirs auf den Kanaren, in der Ribeira Sacra und in Almansa erkunden. Ihre Philosophie: jede Parzelle möglichst pur zum Ausdruck bringen – ohne Chemie im Weinberg, mit Handlese, Wildhefen und minimalem Eingriff.

Migan ist der alte Name des Orts La Perdoma im Valle de la Orotava (Nordhang des Teide), woher dieser Rotwein stammt. Bis zu 120 Jahre alte, wurzelechte Listán-Negro-Reben – traditionell im geflochtenen „Cordón trenzado" erzogen – gedeihen hier auf Vulkanböden aus Ton, Sand und Basalt. Anders als die steilen Anaga-Lagen ist das Terrain etwas flacher, was die feine, fast kühle Frucht des Migan begünstigt.

Jahrgang 2023 – Teneriffa

Das atlantische Klima und die Vulkanböden des Valle de la Orotava prägen auch 2023 einen frischen, hochtonigen und vibrierenden Listán Negro mit klarer roter Frucht, feiner Würze und lebendiger Säure. Migan wird bewusst ein Jahr später freigegeben, damit der Wein zugänglicher und harmonischer in die Flasche kommt.

Ausbau

Reinsortiger Listán Negro aus dem Jahrgang 2023, Teneriffa / Valle de la Orotava, trocken.

Handlese aus mehreren alten Parzellen, Gärung im Betontank mit (teils ganzen) Trauben, anschließend rund ein Jahr Ausbau in neutralem französischem Holz (228/600 l) und Beton. Unfiltriert, mit nur minimalem Schwefel abgefüllt.

Im Glas

Geprägt von einer sehr feinen, fast kühlen Frucht nach Himbeeren und Rosen, bei der zugleich eine gewisse Würze schmeckbar ist. Im Nachhall wirken dezente ätherische Aromen wie Minze sowie weiche Tannine, die den Tinto wunderbar ausbalancieren. Ein smarter, eleganter Vertreter aus Spanien, der das Terroir der Vulkaninseln perfekt widerspiegelt.

Feine, fast kühle Frucht nach Himbeeren und Rosen – würzig, mit ätherischer Minze und weichen, balancierten Tanninen.

Leicht gekühlt servieren; profitiert von etwas Luft im Glas. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fleisch und Geflügel, zu kräftigen Fischgerichten, zur würzig-mediterranen Küche sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Teneriffa, Valle de la Orotava (Gegend La Perdoma; Kanaren, Spanien); Vulkanböden mit Ton, Sand und Basalt; wurzelechte Reben bis ~120 Jahre (Cordón trenzado)
Klassifikation: Rotwein, Teneriffa / Valle de la Orotava; 100 % Listán Negro (trocken)
Ausbau: Handlese, Gärung im Beton mit teils ganzen Trauben, ~1 Jahr in neutralem franz. Holz (228/600 l) und Beton, unfiltriert; organischer Anbau

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Rebsorten

Dönnhoff Oberhäuser Brücke Monopol Riesling Spätlese 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese · fruchtsüß Dönnhoff Monopollage · Nahe Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm Edelstahl (1.250 l) 2023

Die Dönnhoff Oberhäuser Brücke Riesling Spätlese 2023 ist eine Rarität aus der Monopollage des Guts. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, feiner Frucht und tiefer Mineralität.


Oberhäuser Brücke – die Monopollage von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Oberhäuser Brücke ist eine rund 1,1 Hektar große VDP.Große Lage im alleinigen Besitz des Guts – eine echte Monopollage.

Die windgeschützte Tallage liegt direkt an der Nahe; der temperaturausgleichende Fluss schafft ein besonderes Mikroklima mit früher Blüte, langer Vegetationszeit und später Lese. Im Untergrund liegt Urgestein aus Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert von einer Deckschicht aus Lösslehm, die auch in Trockenjahren eine gute Wasserversorgung sichert. Hier entstehen filigrane, tiefmineralische Weltklasseweine, überwiegend restsüß.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für eine filigrane, fruchtsüße Spätlese mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus der Monopollage Oberhäuser Brücke, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm.

100 % selektive Handlese; Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-Liter-Behälter), wodurch die rasiermesserscharfe, pikante Säure erhalten bleibt. Erträge rund 40 hl/ha; Reben etwa 25–55 Jahre alt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure und langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Eine filigrane, sehr langlebige Nahe-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Oberhäuser Brücke (VDP.Große Lage, Monopol), Nahe; windgeschützte Tallage am Fluss; Urgestein/Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert mit Lösslehm; ~1,1 ha, alleiniger Besitz Dönnhoff
Klassifikation: Riesling Spätlese, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-l-Behälter); ~40 hl/ha

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Schaumweine

Biscardo Prosecco Vino Frizzante

Leicht und sanft prickelnd: So kommt der Biscardo Prosecco Vino Frizzante aus dem Veneto ins Glas – ideal für den Aperitif und gesellige Abende. Er stammt aus reiner Glera aus dem Gebiet des Prosecco DOC und wird von der Familie Biscardo bei Verona gemacht.

Im Glas

Hellgelb, mit feinem, sanftem Prickeln. Im Duft Apfel und Birne, dazu ein Hauch Blüten. Im Mund sanft und ganz unkompliziert; im Abgang zeigt sich der feine Mandelton, den Glera so oft mitbringt.

Mach was draus

Als Aperitif, zu Antipasti, Fingerfood, Vorspeisen oder leichtem Fisch. Auch eine prima Basis für einen Spritz. Serviere ihn gut gekühlt bei 5 bis 7 °C und trink ihn jung.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Frizzante ist Prosecco zum Entspannen. Leicht, fruchtig, einfach gut.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist der Unterschied zum Spumante? Ein Frizzante hat weniger Kohlensäure und prickelt nur sanft. Ein Spumante perlt kräftiger.

Wie wird er gemacht? Die Glera-Trauben werden sanft gepresst, der Grundwein gärt im Edelstahl. Die Perlage entsteht im Tank nach der Martinotti-Methode.

Wer steht dahinter? Die Familie Biscardo aus dem Veneto, heute geführt von den Brüdern Maurizio und Martino. Ihr Haus ist auch für Amarone bekannt.

Wie süß ist er? Er hat rund 11 Gramm Restzucker pro Liter und wirkt fruchtig-weich.

100 % Glera · Prosecco DOC · Frizzante · Edelstahl · Martinotti-Methode · Restzucker ca. 11 g/l · Familie Biscardo (Mabis), Venetien · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Gran Dominio Crianza Rioja

Rotwein · Rioja · Tempranillo · Crianza · Spanien

Bodegas LAN Gran Dominio Crianza ist ein hervorragender Rotwein aus der Rioja, hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Ein voller, kräftiger Wein mit reichem Bouquet. Im Glas Cassis, Kirsche und ein Hauch Vanille.


Rioja

Bodegas LAN ist ein renommiertes Weingut in der Rioja im Norden Spaniens. Das ausgewogene Klima und die kalk- und tonhaltigen Böden bringen ausdrucksstarke Tempranillo-Weine hervor.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo, verfeinert mit einem kleinen Anteil Garnacha. Als Crianza reift der Wein zwölf Monate in amerikanischen Eichenholzfässern und anschließend fünfzehn Monate in der Flasche, was ihm Fülle, Kraft und ein reiches Bouquet verleiht.

Im Glas

Tiefes Rot. In der Nase eine verführerische Mischung aus schwarzen Johannisbeeren, Kirschen und einem Hauch Vanille. Am Gaumen fruchtig und kräftig, kraftvoll und zugleich trinkreif. Der Abgang ist von milden Tanninen geprägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Kalk/Ton
Klassifikation: Rioja DOCa – Crianza
Ausbau: Tempranillo mit Garnacha, 12 Monate amerikanische Eiche, 15 Monate Flasche

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Feinkost

Vigilante Atun claro en aceite vegtal - Heller Thunfisch in Pflanzenöl

Feinkost · Thunfisch · Spanien

Vigilante Atún Claro en Aceite Vegetal ist heller Thunfisch in Pflanzenöl aus Spanien – ein vielseitiger Klassiker der Vorratskammer.


Herkunft / Spanien

Konservierter Thunfisch gehört zu den Grundpfeilern der spanischen Küche – ob in Salaten, Empanadas oder als Tapa. Atún Claro (heller Thunfisch) ist eine geschätzte, milde Thunfischsorte. Hier von der Marke Vigilante.

Zutaten und Herstellung

Heller Thunfisch (Atún Claro), eingelegt in Pflanzenöl. Das Öl hält den Fisch saftig und bewahrt sein mildes Aroma. (Genaue Zutatenliste laut Etikett.)

Geschmack

Mild und saftig, mit dem typisch hellen, feinen Thunfischaroma. Zarte Textur, die sich gut zerteilen und vielseitig verarbeiten lässt.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar – kalt wie warm.

Ideal: für Salate (z. B. Ensalada mixta), Empanadas und Empanadillas, Pasta, Pizza, gefüllte Paprika und Tomaten oder als Tapa.


Hersteller: Vigilante (Spanien)
Produkt: Atún Claro en Aceite Vegetal – heller Thunfisch in Pflanzenöl
Zutaten: heller Thunfisch (Atún Claro), Pflanzenöl, Salz
Herkunft: Spanien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 01.01.2029

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Länder/Regionen

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Baudes 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Baudes · 1er Cru Chambolle-Musigny steiniger Mergel/Kalk · 3,4 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Baudes 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod vereint Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit zu einem virtuosen Ganzen. Ein dichter, mineralischer Pinot Noir aus einer Höhenlage zwischen Chambolle und Morey-Saint-Denis.


Les Baudes – Höhenlage zwischen Chambolle und Morey

Les Baudes ist ein 3,4 Hektar großer Premier Cru, der auf einer Höhe und auf halber Strecke zwischen Chambolle-Musigny und Morey-Saint-Denis liegt. Steiniger Mergel mit hohem Kalkstein- und Tonanteil prägt die Lage und verleiht den Weinen hohe Dichte, Mineralität und Kraft.

Chambolle-Musigny im Herzen der Côte de Nuits gilt als Inbegriff von Eleganz und Finesse. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern der Gemeinde.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der die Dichte und Mineralität von Les Baudes mit Spannung verbindet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Dicht und mineralisch, mit roter Frucht und floralen Noten. Am Gaumen vereinen sich Kraft und Finesse zu einer seidigen, vielschichtigen Struktur, getragen von frischer Säure und einem langen, mineralischen Abgang.

Kraft, Finesse, Seidigkeit und Vielschichtigkeit – ein dichter, mineralischer Chambolle als virtuoses Ganzes.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter mit Spannung.


Lage: Les Baudes (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); Höhenlage zwischen Chambolle & Morey-Saint-Denis, steiniger Mergel mit hohem Kalk- und Tonanteil, 3,4 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Spätlese · fruchtsüß großer Jahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese 2010 von Hermann Ludes ist ein gereifter, mineralischer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Mosel-Jahrgänge – ein Manifest der Sinne von alten Reben, frisch, zeitlos und bemerkenswert lang.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

Dass 2010 an der Mosel einer der ganz großen Jahrgänge ist, haben viele erst in den letzten Jahren bemerkt. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit und erschien manchen schlicht zu sauer.

Wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, wird der Genießer schon heute mit ganz großen Gewächsen belohnt – Weine, die sich über weitere Jahrzehnte in der Flasche positiv entwickeln werden.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Riesling, der mit Reife und etwas Luft im Glas sein ganzes Potenzial entfaltet.

Im Glas

Ein Manifest der Sinne: stählerner Pfirsich und saftiger Apfel, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel bilden ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen. Hier passt alles zusammen, was zusammengehört – zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow.

Frucht, nasser Schiefer und ein omnipräsentes Säurespiel – ein doppeltes Wow.

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, kräftigem Fisch, gereiftem Käse oder Geflügelcurry. Auch ein großer Solist mit reichlich Luft im Glas.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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