Das Blutwurstbrot

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Weine

Eric Rodez Champagne Genettes Chardonnay extra brut 2016 BIO

Der Eric Rodez Les Genettes Chardonnay 2016 kommt aus einer einzigen Parzelle in Ambonnay – mitten im Pinot-Noir-Land. Kalkig, präzise und seidig, ein Champagner für den Fischgang.

Im Glas

Goldgelb, feine Bläschen. Reife Zitrone, Mirabelle und ein wenig Brioche, darunter kühle Kreide. Am Gaumen präzise und tief, mit seidiger Textur und salziger Frische. Der Jahrgang 2016 zeigt sich hier schon entwickelt, aber hellwach. Das Holz merkst du eher an der Textur als am Geschmack.

Mach was draus

Seeteufel mit Safransoße, Austern mit Schalotten-Vinaigrette oder Hähnchenbrust mit Zitronenthymian. Ein Abend zu zweit mit gutem Fisch ist der perfekte Rahmen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Gib ihm ein großes Glas und ein paar Minuten. Mit Luft wird er breiter und zeigt, wie viel Tiefe Chardonnay in Ambonnay bekommt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Chardonnay in Ambonnay? Ambonnay ist für Pinot Noir berühmt, aber auch Chardonnay wächst dort. Er bekommt am warmen Südhang mehr Körper und Schmelz als in der Côte des Blancs.

Was heißt Einzellage hier? Alle Trauben stammen aus der Parzelle Les Genettes und aus dem Jahr 2016. Rodez baut sie getrennt im Holz aus.

100 % Chardonnay · Einzellage Les Genettes, Ambonnay Grand Cru · Jahrgang 2016 · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Länder/Regionen

Hensel Aufwind Cuvée rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Hensel Aufwind Cuvée Rot ist ein trockener Rotwein vom Weingut Thomas Hensel aus der Pfalz. Die Komposition aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent reifte kurze Zeit in gebrauchten Barriques – dunkelrot, mit Aromen von Paprika, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Pfalz

Thomas Hensel führt das Familienweingut in Bad Dürkheim (Pfalz) seit 1990 und zählt heute zu den besten Rotweinerzeugern Deutschlands. Die „Aufwind"-Linie – benannt nach Hensels Leidenschaft fürs Fliegen – ist die zugängliche Hausmarke. Die Reben stehen auf Böden aus Lehm, Sand und Mergel.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent. Die handgelesenen Trauben stehen lange auf der Maische für intensive Farb- und Aromaextraktion. Ein Teil des Weins reift kurze Zeit in gebrauchten Barriques, was ihm sanfte Holznoten verleiht, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. In der Nase die typische Cabernet-Aromatik mit Cassis und roter Paprika, unterlegt von feiner Pfefferwürze, dazu dunkle Kirsche und ein Hauch Räucherspeck. Am Gaumen kraftvoll und geschmeidig, fruchtbetont und gut ausbalanciert, mit langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, etwas Luft im Glas tut dem Wein gut. Ein unkomplizierter, kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, BBQ, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, teils in gebrauchten Barriques

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Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Rebsorten

La Villette Grenache Cinsault rose

Roséwein · Südfrankreich · Grenache/Cinsault

Grenache & Cinsault Rosé · Südfrankreich lehmiger Kalkstein getrennt vinifiziert, dann verschnitten zart · blumig · weich

Der La Villette Grenache Cinsault Rosé von Badet Clément schimmert zart rosa im Glas und deutet seine feine Eleganz schon an. Im Zentrum stehen die südfranzösischen Klassiker Grenache und Cinsault – mit leichten Himbeer- und Erdbeernoten, blumigen Anklängen und einem weichen Abgang.


Grenache & Cinsault aus Südfrankreich

Die Reben dieser urtypischen, südfranzösischen Sorten gedeihen auf lehmigem Kalkstein. Grenache und Cinsault prägen den Stil vieler großer Rosés des Midi – fein, fruchtig und auf Frische ausgerichtet.

Badet Clément et Compagnie vereint hier beide Sorten zu einem zugänglichen, eleganten Rosé im Geist des französischen Savoir-vivre.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache und Cinsault, selektiv geerntet.

Beide Sorten werden getrennt voneinander vinifiziert und anschließend harmonisch miteinander vermählt. Der schonende Ausbau bewahrt die feine, subtile Frucht und die Frische.

Im Glas

Zartes Rosa. In Duft und Geschmack dominieren leichte Himbeer- und Erdbeernoten mit allen Facetten. Am Gaumen mittelschwer, mit blumigen Attributen und einem weichen Abgang – Savoir-vivre im Glas.

Himbeere, Erdbeere und blumige Noten, fein und subtil, mit weichem Abgang – Savoir-vivre im Glas.

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein idealer Begleiter für warme Tage.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Salaten, gegrilltem Fisch, mediterranen Vorspeisen und leichter Sommerküche. Ein vielseitiger, geselliger Rosé.


Lage: Südfrankreich; lehmiger Kalkstein
Klassifikation: Roséwein (vmtl. IGP Pays d'Oc)
Ausbau: Grenache & Cinsault; getrennt vinifiziert, dann verschnitten

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Spanien

Lopez de Haro Reserva

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Reserva ist ein klassischer Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra. Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano und reift zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz. Das Bukett ist erdig, mit zarten Noten von Kokosnuss und frischer Vanille. Am Gaumen frische Brotkruste und reife Beeren, in reifer, runder Art.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Das 2003 gegründete Gut arbeitet mit alten Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse und sorgt für eine ausgewogene Reife der Trauben.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tempranillo mit etwas Graciano. Der Ausbau erfolgt über zwanzig Monate in kleinen Eichenfässern aus amerikanischem und französischem Holz, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefes Kirschrot mit Reifetönen. In der Nase erdig, mit zarter Kokosnuss, frischer Vanille und frischer Brotkruste. Am Gaumen reife Beeren, rund und harmonisch, mit feinen Tanninen aus der langen Fassreife. Der Abgang bleibt lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftige Speisen wie Lamm, Rind, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Käse. Durch seine runde Reife auch solo zu genießen. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Reserva)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Graciano, 20 Monate in kleinen Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche, anschließend Flaschenreife

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Rebsorten

Marco Felluga Collio Pinot Grigio

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Pinot Grigio leuchtet gelb im Glas und duftet nach Akazien und Blüten. Im Geschmack Aromen von Apfel und Birne, kraftvoll und elegant im Nachhall.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Grigio. Nach Handlese, Kaltmazeration auf den Schalen und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend rund sechs Monate auf der Feinhefe, was ihm zusätzlichen Schmelz und Struktur verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes Gelb mit goldenen Reflexen. In der Nase Akazienblüte und florale Noten, dazu Apfel und Birne sowie eine mineralisch-salzige Nuance. Am Gaumen kraftvoll und elegant, frisch und mit feinem Schmelz, mit langem, persistentem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Risotto, hellem Fleisch und Frischkäse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Pinot Grigio, trocken
Ausbau: Edelstahltank, ~6 Monate auf der Feinhefe

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Rebsorten

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022

Fruchtsüßer Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer Kabinett · feine Restsüße niedriger Alkohol 2022

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2022 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen auf reinem Devonschiefer. Ein klassisch fruchtig-süßer Kabinett mit verspielter Leichtigkeit, feiner Restsüße und unverkennbar schiefriger Mineralität, getragen von einer pikanten, reifen Säure.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer Jahrgang. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die Reben, die dank tiefer Verwurzelung standhielten; der späte Wetterumschwung vor der Ernte bewahrte Frische und Zartheit. So zeigt sich der Kabinett mit reifer, runder Frucht und einer pikanten, reifen Säure, die für anhaltende Frische sorgt.

Ausbau

Fruchtig-süßer Riesling Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, verspielten Trinkfluss dieses klassischen Mosel-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Kabinett von Frische und feiner Frucht: ein harmonisches Zusammenspiel diverser Fruchtnoten von weißem Pfirsich, Aprikose und Apfel, dazu Zitrus und florale Anklänge, untermalt von einer unverkennbar schiefrigen, kühl-salzigen Mineralität. Am Gaumen verspielt und leicht, mit einer feinen, ausbalancierten Restsüße, die von einer pikanten, reifen Säure aufgefangen wird – ein herrlich trinkanimierender Riesling mit anhaltender Frische und klarem, mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Aprikose und Apfel über schiefrig-salziger Mineralität – verspielt und leicht, mit feiner Restsüße und pikanter, reifer Säure. Anhaltende Frische.

Ein eleganter, jugendlich-frischer Kabinett mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: Riesling Kabinett (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett # 03 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Kabinett #03 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Kabinett #03 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (#03) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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