RieslingScharzhofbergWiltingen · SaarVan Volxemblauer DevonschieferBeerenauslese · edelsüßBotrytis · alte Reben0,375 l · 2011
Die Van Volxem Scharzhofberger Riesling Beerenauslese 2011 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Eine extraktreiche, edelsüße Rarität von alten Reben auf blauem Devonschiefer: feinste Nase nach wildem Honig und reifer Frucht, getragen von einer formidablen, rassen Säure.
Scharzhofberg – der König der Saarweine
Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde im Jahr 2000 von Roman Niewodniczanski übernommen, um die alte Tradition großer Saarweine wiederherzustellen. Mit gerade einmal rund 25 hl/ha sind die Erträge sehr gering, das Durchschnittsalter der Reben liegt bei etwa 40 Jahren; gearbeitet wird ausschließlich von Hand in besten Steillagen und nach naturnahen Gesichtspunkten.
Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf, schon im 19. Jahrhundert als „König aller Weine des Trierschen Landes" gerühmt. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, der den Weinen ihre unverwechselbare, tiefgründige Mineralität verleiht.
Jahrgang 2011 – Saar
2011 gilt an der Saar als herausragender Jahrgang, der besonders für die edelsüßen Spezialitäten ideale Bedingungen bot: Eine gesunde, vollreife Lese mit feiner Edelfäule (Botrytis cinerea) brachte konzentrierte, zugleich elegante Beeren hervor. Auf dem Scharzhofberg ergab das eine Beerenauslese von großer Dichte und Extraktsüße, die von der für die Lage typischen kristallinen Säure im Gleichgewicht gehalten wird.
Herstellung und Ausbau
Edelsüße Beerenauslese aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2011; 100 % Riesling von über 40 Jahre alten Reben, gefüllt in der 0,375-Liter-Flasche.
Für die Beerenauslese werden einzeln verlesene, edelfaule und vollreife Beeren gelesen. Der hochkonzentrierte Most vergärt spontan mit den eigenen Hefen über eine sehr lange Zeit – fast ein Jahr lang –, wobei aufgrund des enormen Zuckergehalts nur ein Teil vergärt: So bleibt eine üppige natürliche Süße erhalten, während der Alkoholgehalt sehr niedrig bleibt. Das Ergebnis ist ein extraktreicher, langlebiger Wein von subtiler Feinheit.
Im Glas
In der Natur gewachsen, um dann fast ein Jahr vor sich hin zu gären, ist diese extraktreiche Beerenauslese ein kleines Wunder, was die Natur dem Menschen schenkt. Feinste Nase nach wildem Honig, reifen Marillen, Pfirsich, Maracuja, aber auch Limetten machen sich bemerkbar. Zunächst ein Maul voll Süße am Gaumen, bis die formidable Säure den Mund wieder frei putzt und diesen frisch, sauber und klar nach dem nächsten Schluck schreien lässt. Extraktreich, auf subtile Art und Weise fein und „fett". Verspielt, sehr, sehr, sehr lang und einfach zum Verlieben!
Wilder Honig, reife Marille, Pfirsich, Maracuja und Limette – ein Maul voll Süße, bis die formidable Säure den Mund frei putzt. Sehr, sehr lang.
Noch in seiner Jugendphase, sollte der Wein noch locker ein paar Jahrzehnte in der Flasche weiterreifen können. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Vor allem solo als meditativer Genuss im Glas. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit Aprikose, Pfirsich oder Crème brûlée.
Tempranillomit etwas ViuraRioja DOCaParaje La Canoca (Single Vineyard)San Vicente de la SonsierraJosé Gilalte Terrassen · ~700 mnur 3.000 Flaschen2024
Der José Gil Paraje La Canoca 2024 ist ein präziser, klar definierter und zugleich harmonischer Single-Vineyard-Tempranillo aus der Sonsierra – fein austariert, mit einem Hauch Viura. Er fängt die Eleganz und stille Ausdruckskraft der hohen Lagen von San Vicente authentisch ein.
La Canoca – stille Eleganz aus der Höhe
José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit Fokus auf Textur und Reinheit des Terroirs statt auf Holz.
Die Trauben stammen aus drei rund fünfzig Jahre alten Terrassenlagen unterhalb des Dorfes Peciña, die mit ihren Nord-, Ost- und Westausrichtungen das gesamte Spektrum des Valle de La Canoca abbilden. Auf knapp 700 Metern Höhe reifen die Beeren in einem kühlen, windoffenen Klima, geprägt von schluffigen Böden mit leichtem Kalkanteil. Die Parzellen sind von wilden aromatischen Kräutern umgeben – ein Detail, das sich subtil in der aromatischen Signatur des Weins widerspiegelt.
Jahrgang 2024 – Rioja
2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. In der hochgelegenen, kühlen Lage La Canoca ergibt das einen besonders feinen, klar definierten Tempranillo. Aufgrund der geringen Erträge dieses Jahrgangs stehen nur 3.000 Flaschen zur Verfügung.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Tempranillo mit einem Hauch Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.
Die Lese erfolgt von Hand; anschließend werden die Trauben weitgehend entrappt, mit einem kleinen Anteil von 5 % Rappen für zusätzliche Struktur. Die Gärung findet in unbehandelten Betontanks statt, bevor der Wein zehn Monate lang in gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche reift. Ganz im Stil von José Gil steht hier nicht das Holz, sondern die Textur und die Reinheit des Terroirs im Vordergrund. Abgefüllt im September 2025.
Im Glas
Ein fein austarierter Höhen-Tempranillo von stiller Ausdruckskraft: klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und eine kräutrige Würze, die das von wilden Kräutern umgebene Terroir widerspiegelt. Am Gaumen kühl, präzise und harmonisch, mit feiner Textur, lebendiger Frische und elegantem, gut eingebundenem Tannin – Eleganz statt Kraft.
Präzise, klar definiert und harmonisch – fein austariert, mit der stillen Eleganz der hohen Lagen von San Vicente.
Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Gerichten mit mediterranen Kräutern sowie zu mittelreifem Käse.
Niepoort Tiara Branco 2023 ist ein Weißwein von außergewöhnlicher Finesse, der Leichtigkeit, Spannung und Tiefe in Harmonie vereint. Seine Eleganz, feste Struktur und klare Energie sind Ausdruck eines besonderen Terroirs: hochgelegene Weinberge auf rund 600 Metern, in denen über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln.
Douro / Höhenlagen
Die Trauben für Tiara stammen aus hochgelegenen Weinbergen auf rund 600 Metern über dem Meeresspiegel in der D.O.C. Douro, wo über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln. Die kühle Höhenlage verleiht dem Wein eine feine Säurestruktur und mineralische Präzision. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region.
Rebsorten und Ausbau
Überwiegend Rabigato, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten. Rabigato prägt den Wein mit klarer Frische und mineralischer Präzision. Die Gärung mit natürlichen Hefen (spontan) bewahrt die Authentizität und das Terroir. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, weiße Blüten und mineralische Nuancen. Am Gaumen klar und präzise, mit feiner, animierender Säurestruktur, schlankem Körper, Spannung und einem langen, mineralischen Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.
Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.
Der K.H. Schneider Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling trocken 2023 stammt von einer der besten Einzellagen Schlossböckelheims – der steilen, vulkangeprägten Felsenberg-Lage am Nordufer der Nahe. Ein Riesling von großer Tiefe und Konzentration, der innere Kraft mit intensiver, knackiger Art verbindet. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.
Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkan-Steillage
Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region; seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine. Schlossböckelheim ist ein Weinort im oberen Nahetal mit fantastischen, von Vulkangestein geprägten Lagen; als beste gelten unter Kennern und Winzern die Kupfergrube und der Felsenberg.
Der Felsenberg erstreckt sich entlang des nördlichen Naheufers, wo der steinige, verwitterte Vulkanboden tagsüber rasch von der Sonne erwärmt wird. Die aufgeheizten Steine halten die Temperaturen auch in kühlen Nächten höher und unterstützen so die Reife; warme, topografisch bedingte Luftströmungen verhindern weitgehend Frost. Die außergewöhnliche Steilheit und günstige Ausrichtung führen zu sehr langen Reifezeiten – die Grundlage für Weine von großer Tiefe und Konzentration.
Jahrgang 2023 – Nahe
2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in der Steillage sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen tiefen, konzentrierten Lagenriesling, in dem vulkanische Mineralität und rassige Frische im Gleichgewicht stehen.
Ausbau
Trockener Lagenriesling aus der Einzellage Schlossböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom verwitterten Vulkanboden.
Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein vulkanisches Terroir mit großer Tiefe widerspiegelt.
Im Glas
Der Felsenberg gehört ohne Zweifel zu den besten Rieslingen dieser Weinbergslage. Er punktet nicht nur mit seiner inneren Kraft, sondern auch mit seiner intensiven, knackigen Art. Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen wirbelt er durch den Mund und baut nassen Stein, Kernobst, rassige Würze, eine packende und spritzige Länge sowie viel Spiel und Druck auf. Die Säure ist perfekt integriert und begeistert mit einer intensiven Länge. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.
Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen: nasser Stein, Kernobst, rassige Würze, viel Spiel und Druck – perfekt integrierte Säure und intensive, spritzige Länge.
Ein tiefer, sehr lagerfähiger Nahe-Riesling; in der Jugend gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.
Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2021
Rotwein · Santenay · Pinot Noir
Pinot NoirSantenay (Village)Vieilles VignesCôte de BeauneJean-Marc Vincentalte Rebenkalk-mergeliger Boden2021
Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2021 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.
Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte
Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.
Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.
Jahrgang 2021 – Côte de Beaune
2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders feine, klar gezeichnete Pinot Noirs mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Wein mit frischer, transparenter Frucht.
Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Santenay (Village), trocken.
Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg naturnah und biologisch orientiert, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.
Im Glas
Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: helle und dunkle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein, frisch und transparent, während die alten Reben Konzentration und Substanz geben, die der Ausbau im Holzfass in eine geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.
Helle und dunkle rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig, fein und frisch, mit weichem Tannin und langem Nachhall.
Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.
Am Tisch
Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.
Der José Gil Viñedos en Labastida 2022 ist der Ortswein von José und Vicky Gil im zweiten Jahrgang – ein harmonischer Village-Wein aus 45 und 80 Jahre alten Reben, mit reifer Tempranillo-Frucht und schöner Ernsthaftigkeit.
Viñedos en Labastida – Ortswein aus alten Reben
José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.
Der Ortswein aus Labastida liegt hier im zweiten Jahrgang vor. Er wird aus zwei unterschiedlichen Weinbergen mit 45 und 80 Jahre altem Rebmaterial aus den Weinbergen von Labastida in der Rioja Alavesa gewonnen – ein Wein, der die Geschichte seines Terroirs erzählt.
Jahrgang 2022 – Rioja
2022 brachte in der Rioja einen warmen, sonnenreichen Jahrgang mit reifer, konzentrierter Frucht, der durch das kühle Höhenklima der Sonsierra-Lagen Frische und Balance bewahrte. Aus den alten Labastida-Reben ergibt das einen eleganten Village-Wein mit reifer Tempranillo-Frucht und feiner Struktur. Gesamtproduktion: 3.600 Flaschen.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus einem hohen Anteil reifer Tempranillo-Trauben, ergänzt durch 10 % Garnacha sowie die weißen Sorten Viura und Palomino, aus dem Jahrgang 2022, Rioja DOCa, trocken.
Tempranillo gibt mit reifer Frucht den Ton an, Garnacha unterstützt das Fruchtkonzert, während Viura und Palomino Säure, Biss und die nötige Note Kargheit beisteuern. Der Ausbau in gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche unterstützt die feinkörnigen Gerbstoffe und verleiht dem Wein eine schöne Ernsthaftigkeit.
Im Glas
Ein Village-Wein mit reifer Frucht und Ernsthaftigkeit: kräftige, klar definierte rote Frucht vom Tempranillo, untermalt von der Fülle der Garnacha. Viura und Palomino schenken Säure, Biss und eine feine, mineralische Kargheit. Am Gaumen elegant strukturiert, mit feinkörnigen Gerbstoffen und gutem Trinkfluss.
Reife Tempranillo-Frucht, feinkörnige Gerbstoffe und eine schöne Ernsthaftigkeit – Terroir aus Labastida.
Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.
Rotwein · Ribera del Duero · Tempranillo (Feldmischsatz)
Tempranillo & alte SortenRibera del Duero · EinzellageLa AguileraBio201414,00 % vol
Der Dominio del Águila Canta la Perdiz 2014 ist ein rarer Einzellagenwein von Jorge Monzón – aus 100 bis 150 Jahre alten, oft wurzelechten Reben in La Aguilera. Nur 1.053 Flaschen.
Canta la Perdiz – die Einzellage
„Canta la Perdiz" (Das Rebhuhn singt) ist eine der ältesten Lagen im Dorf La Aguilera am Südrand der Ribera del Duero. Der südexponierte Wingert liegt auf rund 890 Metern und ist mit ungepfropften Reben bestockt, von denen viele bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen.
Der Boden ist einzigartig: hell, sandig und kalkhaltig, in horizontalen Schichten abgelagert wie Schiefer. Wie alle Lagen des Guts steht der Wingert als Feldmischsatz da – dominiert von Tempranillo, ergänzt um eine Vielzahl alter Sorten wie Albillo, Garnacha, Bobal und Bruñal, die gemeinsam vergoren werden.
Jahrgang 2014 – Ribera del Duero
2014 war in der Ribera del Duero ein ausgewogener Jahrgang, der reife, aber frische Trauben mit guter Säurestruktur brachte.
Ein Profil, das die für La Aguilera typische Spannung und Eleganz unterstreicht.
Ausbau
Feldmischsatz mit dominierendem Tempranillo aus dem Jahrgang 2014, 14,00 % vol.
Handlese; die ganzen Trauben werden ohne Entrappung per Fuß getreten und gemeinsam co-fermentiert. Spontangärung mit eigenen Hefen über rund 8–9 Monate im Betontank, anschließend etwa 31 Monate Reife in alten französischen Fässern in den kühlen, in den Fels gegrabenen Kellern. Ohne Schönung, Filtration oder Klärung. Bio-zertifiziert (ES-ECO-016-CL). Gesamtproduktion: 1.053 Flaschen.
Im Glas
Aromen von dunkler Frucht und Würze, getragen von kreidigem Tannin und einem schönen Mundgefühl. Ein Wein, geprägt von Spannung, Kraft und Eleganz.
Spannung, Kraft und Eleganz – ein herausragender Einzellagenwein aus uralten Reben.
Vor dem Servieren dekantieren; großes Reifepotenzial. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Rind vom Grill oder Schmorgericht, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse wie Manchego.
Oude Kaap Shiraz Reserve wird aus selektiertem Spitzen-Traubenmaterial zu einem intensiv-fruchtigen Wein verarbeitet. Neben Aromen von Cassis, Karamell und Holunderbeeren sind weiche Tannine schmeckbar.
Western Cape / Südafrika
Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Für den Shiraz Reserve wird nur das beste Traubenmaterial aus dem Western Cape ausgewählt.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Shiraz. Als Wein der Reserve-Linie reift er in Eichenholz, was ihm zusätzliche Struktur und die feine Karamellnote verleiht und die weichen Tannine einbindet. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Tiefes Rot. In der Nase intensiv-fruchtig, mit Cassis, Holunderbeeren und einer feinen Karamellnote. Am Gaumen saftig und vollmundig, mit weichen Tanninen und langem Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren, jung gern karaffieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.
Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild, Wildgeflügel und gereiftem Käse.
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