Fette Beute: Austern 2010

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Schaumweine

Billecart-Salmon Le Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut

Der Billecart-Salmon Le Blanc de Blancs Grand Cru ist reiner Chardonnay aus vier Spitzendörfern der Côte des Blancs, alle Grand Cru. Cremig, kühl und mit salziger Feinheit – ein Champagner für besondere Vorspeisen.

Im Glas

Leuchtendes Gold mit grünem Schimmer, sehr feine Bläschen. In der Nase Brioche, frische Butter und weiße Blüten über einer kühlen, mineralischen Basis. Am Gaumen cremig, mit Mandel, Zitruszeste und einem Hauch Baiser. Hinten raus: Salz und Feinheit.

Mach was draus

Hamachi-Sashimi mit Yuzu, Krabben auf Toast oder ein Aperitif mit Grissini und Bottarga. Auch zu Jakobsmuscheln roh mit Limette ist er eine Wucht. Für einen Abend zu zweit reichen Butterbrezeln mit Fleur de Sel. Servier ihn bei rund 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Serviere ihn nicht zu kalt, rund 10 Grad sind ideal. Und wenn du es krachen lassen willst: ein Löffel Kaviar dazu.“

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Kurz gefragt

Was bringen die vier Dörfer? Chouilly gibt Frucht und Rundung, Cramant Finesse, Avize Kraft und Le Mesnil-sur-Oger salzige Spannung. Zusammen ergibt das Balance.

Ist Holz im Spiel? Nein. Billecart baut ihn komplett im Edelstahl aus. Die Cremigkeit kommt von vier bis fünf Jahren Hefereife.

100 % Chardonnay · Grand Cru Avize, Chouilly, Cramant, Le Mesnil-sur-Oger · Basisjahr plus ca. 25–40 % Reservewein · Edelstahl, ohne Holz · Méthode Traditionnelle · Extra Brut · Hefelager 4–5 Jahre · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Vega Sicilia Unico Reserva Especial Edition 2022

Rotwein · Ribera del Duero · Reserva Especial · Multi-Vintage

95% Tinto Fino · 5% Cabernet Sauvignon Ribera del Duero Cuvée 2008 · 2010 · 2011 jahrgangslos Reserva Especial

Der Vega Sicilia Único Reserva Especial (Edition 2022) ist ein jahrgangsloser Wein und eine Hommage an den Stil des Guts. Er vereint drei Único-Jahrgänge – 2008, 2010 und 2011 – zu einer Cuvée aus 95% Tinto Fino (Tempranillo) und 5% Cabernet Sauvignon. Für die Reserva Especial werden ausschließlich die besten Único-Jahrgänge verschnitten.


Finca Vega Sicilia – Ribera del Duero

Das Gut Vega Sicilia erstreckt sich über fast 1.000 Hektar, von denen 210 Hektar dem Weinbau gewidmet sind. Die Reben stehen auf 700 bis 900 Metern Höhe, in einem Mosaik aus 19 Bodenarten und 64 kleinteiligen Parzellen, geformt vom Fluss Duero. Das Durchschnittsalter der Reben liegt bei rund 36 Jahren, bei einer Pflanzdichte von 2.222 Stöcken pro Hektar.

Die Parzellenvielfalt erlaubt es, über mehrere Jahrgänge hinweg genau die Lagen auszuwählen, die für den Único Kraft und zugleich Finesse liefern – die Grundlage für den verschnittenen Stil der Reserva Especial.

Die Jahrgänge 2008, 2010 und 2011

Die Reserva Especial ist bewusst kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt aus drei gereiften Único-Jahrgängen, der den Hausstil über die Schwankungen einzelner Erntejahre stellt. Diese Edition baut auf 2008, 2010 und 2011 auf.

2008 gilt in der Ribera del Duero als kühlerer, klassisch gezeichneter Jahrgang mit Frische, 2010 als einer der strukturiertesten und langlebigsten der jüngeren Geschichte, 2011 als warmes, reifes Jahr mit Kraft. Im Verschnitt ergänzen sich Frische, Struktur und Fülle dieser drei Jahre.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 95% Tinto Fino und 5% Cabernet Sauvignon.

Die Reserva Especial entsteht aus bereits nach dem Vega-Sicilia-Prinzip langgereiften Único-Jahrgängen – mehrjähriger Ausbau in Holz (Barrique und große Holztanks) und ausgedehnte Flaschenreife – die anschließend verschnitten werden. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Tiefe mehrerer Erntejahre in sich trägt.

Im Glas

Tiefes, gereiftes Rot. Komplex und vielschichtig, mit reifer dunkler Frucht, Leder, Tabak, Edelholz und feiner Würze. Am Gaumen seidig und tief, mit feinem Tannin und langem Abgang – die Reife der Einzeljahrgänge zeigt sich in der Geschlossenheit des Verschnitts.

Kein Jahrgangswein, sondern ein Verschnitt der Zeit: drei gereifte Único-Jahrgänge, vereint zum Hausstil von Vega Sicilia.

Schon jetzt zugänglich, bei optimaler Lagerung aber über viele Jahre haltbar. Vor dem Servieren großzügig dekantieren; bei rund 18 °C ausschenken.

Am Tisch

Lamm, Rind und Wild, Schmorgerichte und Edelstücke vom Grill, dazu gereifter Hartkäse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Finca Vega Sicilia, Ribera del Duero (Spanien); 700–900 m, 19 Bodenarten / 64 Parzellen
Klassifikation: Ribera del Duero DO
Ausbau: 95% Tinto Fino, 5% Cabernet Sauvignon; Verschnitt der Jahrgänge 2008, 2010, 2011; mehrjähriger Holz- und Flaschenausbau

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Schaumweine

Metzger Blanc de Blancs brut

Der Metzger Blanc de Blancs Brut ist Pfälzer Weißburgunder als Sekt: fein, trocken und herrlich unkompliziert. Der Sekt für Feierabend und Freunde, wenn es kein großes Programm braucht.

Im Glas

Hellgelb, feine Perlage. Zarte Hefe- und Briochenoten, dahinter leise Frucht. Am Gaumen gut gebaut, trocken und vielschichtig, mit langem Abgang. Weißburgunder bringt eher Schmelz als Säurespitzen. Kein Sekt zum Analysieren, sondern zum Genießen: frisch, sauber und mit Substanz.

Mach was draus

Spargel mit Hollandaise, Flammkuchen, Backfisch oder Brezel mit Obatzda. Als Aperitif passt Käsegebäck. Er passt auch zur Geburtstagsfeier im Büro oder als Begrüßungsdrink auf der Gartenparty. Und wenn Freunde spontan vorbeikommen, ist er schnell kalt gestellt und macht ohne große Erklärung allen Freude. Servier ihn kälter als die Brut-Nature-Sekte, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich schenke ihn gern zu herzhaftem Gebäck aus. Gut gekühlt ist er ein toller Start in einen langen Abend.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Blanc de Blancs bei einem Sekt? Weißer Schaumwein aus weißen Trauben. Hier ist es Weißburgunder statt Chardonnay.

Wie trocken ist er? Brut, also trocken mit einer kleinen Dosage. Damit ist er runder als die Brut-Nature-Sekte des Hauses.

100 % Weißburgunder · Pfalz · Hefelager · Brut · Weingut Metzger, Grünstadt-Asselheim · Stand: Oktober 2026

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Frankreich

Benjamin Leroux Volnay Clos de la Cave des Ducs Monopole Premier Cru 2017

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Cave des Ducs · 1er Cru Monopole 2017 1–2 Jahre Holzfass · unfiltriert

Der Volnay Clos de la Cave des Ducs 1er Cru 2017 von Benjamin Leroux stammt aus einer Monopollage – einer Premier-Cru-Parzelle, die das Haus allein bewirtschaftet. Reinsortiger Pinot Noir mit klarer Eleganz, satter Frucht und präziser Säure. Der Jahrgang 2017 gibt dem Wein Frische und Zugänglichkeit.


Clos de la Cave des Ducs – Monopole in Volnay

Der Clos de la Cave des Ducs ist eine Premier-Cru-Monopollage von Benjamin Leroux: Das Haus ist alleiniger Bewirtschafter, was den ganzen Ehrgeiz auf diese eine Parzelle lenkt. Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault, auf einem osthängigen, gut entwässerten Kalksteinhang in einem günstigen Mikroklima.

Die Appellation umfasst 222 Hektar, davon 133 Hektar Premier Cru auf 28 Klimaten. Volnay gilt als die Adresse für besonders feine, elegante Pinots – im Kontrast zu den kräftigeren Weinen der Nachbargemeinden. Benjamin Leroux, seit 2007 mit eigenem Haus in Beaune, arbeitet konsequent terroirbezogen und mit wenig Eingriffen.

Jahrgang 2017 – Volnay (Côte de Beaune)

Nach dem frostgeschädigten 2016 brachte 2017 eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein früher Austrieb, nur begrenzte Frostschäden und ein warmer, trockener Sommer führten zu einer frühen Lese.

Für die roten Volnay steht 2017 für aromatische, feingliedrige Weine mit frischer Säure, klarer Frucht und zugänglicher Struktur – ein charmanter, früh antrinkbarer Jahrgang mit klassischem Profil.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Selektive Lese, am Sortiertisch noch einmal von Hand verlesen.

Langsame Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in großen, traditionellen Holztanks. Anschließend Reife über ein bis zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern verschiedener Größen. Vor der Abfüllung weder geschönt noch filtriert – ganz auf den Ausdruck des Terroirs ausgerichtet.

Im Glas

Klare Eleganz und satte Pinot-Frucht treffen auf eine punktgenaue, knackige Säure. Am Gaumen energiegeladen und beweglich, mit einem Abgang aus einem Potpourri roter Früchte.

Pure Eleganz und satte Pinot-Frucht, getragen von einer punktgenauen Säure – im Mund wie ein kleiner Wirbelwind.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren; eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Die feine Säure und die klare Frucht passen zu eleganten, nicht zu schweren Speisen.


Lage: Clos de la Cave des Ducs (Monopole), Volnay; Osthang, gut entwässerte Kalkböden
Klassifikation: Volnay Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Pinot Noir; 1–2 Jahre in gebrauchten Holzfässern, ohne Schönung und Filtration

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Rebsorten

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Ziereisen Jaspis Nägelin Chardonnay 2023 ist ein sortentypischer Einzellagen-Chardonnay des Weinguts Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Dreiländereck. Der Wein stammt aus der Nägelin-Parzelle, wird zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut – eine klare, trockene Linie mit mineralischem Zug.


Markgräflerland / Nägelin-Lage

Efringen-Kirchen liegt am südlichsten Punkt Badens, im Markgräflerland, direkt am Dreiländereck D/F/CH. Das Klima ist warm und sonnenstark, geprägt durch Föhneinfluss und die Wärmespeicherung der Rheinebene. Die Böden der Nägelin-Lage bestehen aus Keuper mit Muschelkalk-Anteilen, ein Untergrund, der dem Chardonnay Mineralität und Zug gibt. Klassifiziert als Landwein Oberrhein, was Ziereisen bewusst für weingesetzliche Freiheit im Keller wählt. Die „Jaspis"-Linie umfasst die besonderen Einzellagenweine des Guts.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay, zu 100 % handgelesen und unfiltriert ausgebaut. Der unfiltrierte Ausbau hinterlässt feine Trubstoffe, die den Charakter mitprägen. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase Zitrusschale, weißer Pfirsich und ein Hauch gebrannter Feuerstein – ein mineralischer Zug, der auf den Kalkstein-Untergrund verweist. Am Gaumen eine cremige, leicht griffige Textur bei straffer Säure. Der Abgang ist mittellang, salzig-mineralisch, mit nachhallender Zitrusfrucht.

Am Tisch

Jetzt trinkreif, entwickelt sich bei kühler, dunkler Lagerung bis 2028–2030 weiter. Vor dem Servieren 30–45 Minuten dekantieren; bei 11–13 °C servieren.

Passt zu: gegrilltem Steinbutt, Kalbsbries, gereiftem Ziegenkäse und Kräuterrisotto.


Lage: Markgräflerland, Nägelin-Lage, Efringen-Kirchen (Baden, Deutschland); Weingut Ziereisen
Klassifikation: Landwein Oberrhein – 100 % Chardonnay (Einzellage), trocken
Ausbau: handgelesen, unfiltriert (feine Trubstoffe)
Jahrgang: 2023

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Weine

Weinreich Basis Rosé BIO

Wein · Roséwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Rosé ist ein biozertifizierter Rosé, der durch frische, leichte und natürliche Frucht besticht. Weinig und mit leichter Würze landet er im Mund und entfaltet sich frisch am Gaumen, ergänzt um herzhafte, knackige Fruchtaromen und ein frech eingebundenes Mineralitätsspiel.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Der Basis Rosé gehört zur Gutsweinlinie und stellt unkomplizierten, fruchtbetonten Trinkgenuss in den Vordergrund.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Portugieser, Spätburgunder und Dornfelder. Nach kurzem Schalenkontakt zur Gewinnung der zarten Farbe wird der Most schonend vergoren, was die frische, natürliche Frucht und das mineralische Spiel bewahrt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Zartes Lachsrosa. In der Nase frische, natürliche Frucht mit leichter Würze. Am Gaumen frisch und weinig, mit herzhaften, knackigen Fruchtaromen und einer frech eingebundenen Mineralität; animierender, sauberer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Sommer- und Terrassenwein.

Passt zu: Grillgerichten, Salaten, Antipasti und leichten Sommergerichten – oder einfach solo im Grünen.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Roséwein – Cuvée aus Portugieser, Spätburgunder & Dornfelder, trocken
Ausbau: kurzer Schalenkontakt, schonende Gärung (fruchtbewahrend)

 

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Vin de France · Cuvée

40 % Sylvaner · Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass Vin de France rund 9 Monate Ausbau ¾ Edelstahl · ¼ Holzfass 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 ist eine Cuvée aus dem Elsass mit Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Rund neun Monate auf der Hefe, überwiegend im Edelstahl, zu einem Viertel im Holzfass: jung zugänglich, trocken und klar, mit Konzentration und feiner Textur. Der Einstieg in die Weine von Thomas Schertz.


Soil Therapy – das Elsass abseits der Appellationslogik

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem Autodidakten, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte; vor seinen eigenen Weinen arbeitete er im Vertrieb der Domaine Ostertag. Er denkt das Elsass nicht in Rebsorten und Appellationen, sondern in Zusammensetzungen: Cuvées statt sortenreiner Weine, langsame Entwicklung statt schneller Füllung, winzige Mengen.

Das Elsass ist eines der wenigen Weinbaugebiete Frankreichs, in dem die Rebsorte traditionell auf dem Etikett steht und das System auf reinsortige Weine ausgerichtet ist. Eine Cuvée aus vier Sorten ist dort eine bewusste Gegenposition. Schertz füllt sie als Vin de France – die Kategorie ohne Herkunftsangabe, die ihm die Freiheit lässt, Sorten und Parzellen so zusammenzuführen, wie er es für richtig hält.

Die Auswahl der Sorten ist dabei eine Stilentscheidung. Sylvaner liefert Frische, Trinkfluss und eine kräuterige Klarheit; Pinot Blanc und Auxerrois geben Rundung und Schmelz; Pinot Gris steuert Körper und eine würzige Tiefe bei. Gewürztraminer und Muscat hat Schertz bewusst weggelassen – ihre ausgeprägte Aromatik hätte die Cuvée dominiert und die präzise Linie verwischt.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 war im Elsass ein warmes Jahr mit ausreichend Wasser. Nach einem feuchten Frühjahr, das die Böden gut auffüllte, folgte ein sonniger, stellenweise heißer Sommer. Die Wasserreserven aus dem Frühjahr bewahrten die Reben vor dem Trockenstress der Vorjahre, die Reife verlief gleichmäßig.

Gelesen wurde früh und bei gutem Gesundheitszustand, die Mengen fielen großzügiger aus als in den knappen Jahren zuvor. Die Weine zeigen reife, klare Frucht bei erhaltener Frische. Für eine Cuvée, die auf Trinkfluss und Präzision zielt, ist das die passende Grundlage: genug Reife für die Burgundersorten, genug Säure für den Sylvaner.

Assemblage und Ausbau

Cuvée mit 40 % Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, Jahrgang 2023, trocken.

Ausgebaut wird rund neun Monate auf der Hefe, zu etwa drei Vierteln im Edelstahltank und zu einem Viertel im Holzfass. Der Stahl hält die Frucht und die Frische des Sylvaner, das Holz liefert eine langsame Sauerstoffzufuhr und etwas Textur, ohne Holzaroma beizusteuern. Die Hefelagerung gibt über die Mannoproteine zusätzlichen Schmelz und bindet die vier Sorten zusammen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Apfel- und Birnenschale, dazu feine Zitrusnoten und ein kräuteriger Anklang vom Sylvaner. Am Gaumen trocken und klar, mit guter Konzentration für einen Wein dieser Kategorie; eine feine Textur aus der Hefelagerung steht neben der Frische, eine leicht mineralische Note zieht sich bis in den Abgang.

Vier Sorten ohne Aromaten, drei Viertel Stahl, ein Viertel Holz: Präzision statt Parfum.

Bei 10–12 °C servieren. Schon jung zugänglich; mit etwas Luft wird der Wein runder. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse. Ebenso zu Spargel, Kräutergerichten und leichter asiatischer Küche – der Sylvaner-Anteil macht ihn zu einem guten Begleiter für Grünes.


Produzent Soil Therapy, Thomas Schertz, Elsass
Rebsorte 40 % Sylvaner, dazu Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris
Lage Elsass
Klassifikation Vin de France · trocken
Jahrgang 2023
Ausbau rund 9 Monate auf der Hefe · etwa 75 % Edelstahl, 25 % Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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Weine

Château La Nerthe Les Cassagnes Côtes-du-Rhone-Villages 2023 BIO

Rotwein · Côtes-du-Rhône-Villages · Rhône · Bio

Château La Nerthe Les Cassagnes Côtes-du-Rhône-Villages Rouge ist ein Bio-Rotwein aus dem südlichen Rhônetal vom renommierten Châteauneuf-du-Pape-Gut Château La Nerthe. Die Cuvée aus Grenache, Syrah und Mourvèdre stammt aus Weinbergen mit reduzierten Erträgen. Im Glas würzig, dunkelfruchtig und kraftvoll.


Côtes-du-Rhône-Villages

Die Trauben stammen aus dem südlichen Rhônetal, aus Lagen der Appellation Côtes-du-Rhône-Villages. Das warme, mediterrane Klima und die geröll- und kalkgeprägten Böden verleihen dem Wein Würze und Kraft. Château La Nerthe bewirtschaftet seine Reben ökologisch; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Grenache, Syrah und Mourvèdre aus reduzierten Weinbergserträgen. Der Ausbau betont die reife, dunkle Frucht und die provenzalische Würze, ohne den Wein zu überformen.

Im Glas

Tiefes Rot. Sofort nach dem Einschenken entströmt dem Glas ein Strauß provenzalischer Gewürze. Im Geschmack dominieren dunkle Aromen von schwarzen Johannisbeeren und Blaubeeren. Am Gaumen wärmend, vielschichtig und voller weicher Kraft, mit langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.

Klassische Begleitung: Lamm, Grillfleisch, Schmorgerichte und würzige mediterrane Küche.


Lage: Südliches Rhônetal (Côtes-du-Rhône-Villages); Geröll/Kalk
Klassifikation: Côtes-du-Rhône-Villages AOC – Rouge
Ausbau: Grenache/Syrah/Mourvèdre, reduzierte Erträge

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