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23. März 2010

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Südafrika

Oude Kaap Moscato

Wein · Weißwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Moscato ist ein süffiger Weißwein mit feiner Restsüße – für alle, die es milder mögen. Sehr aromatisch, mit der typisch blumig-fruchtigen Muskatnote.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dem Weinkernland Südafrikas.

Rebsorte und Ausbau

Gekeltert aus Muskat (Moscato), der aromatischsten Rebsortenfamilie der Welt. Die Gärung erfolgt schonend im Edelstahltank und wird frühzeitig gestoppt, um die natürliche Restsüße und das intensive Muskataroma zu bewahren. Lieblich ausgebaut.

Im Glas

Helles Gelb. In der Nase intensive Muskataromatik mit Noten von Trauben, Blüten, Pfirsich und Litschi. Am Gaumen süffig und mild, mit feiner Restsüße und sauberem, fruchtigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 6–8 °C servieren – als Aperitif, Solowein oder zum Dessert.

Passt zu: frischem Obst, Obstdesserts, mildem Käse und würzig-asiatischer Küche.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – Moscato (Muskat), lieblich
Ausbau: Edelstahltank, Gärung mit erhaltener Restsüße

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Weine

Wittmann Westhofen Aulerde Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Dass dieser nach Süden ausgerichtete, leicht zum Dorf hin abfallende Hang eine besonders begnadete Weinlage ist, haben schon unsere Vorfahren erkannt. Bereits 1380 wurde die AULERDE zum ersten Mal namentlich erwähnt. Es ist unsere wärmste Lage mit früher Traubenreife.

 

Die Reben für dieses Große Gewächs aus dem rheinhessischen Westhofen fussen auf schwer durchwurzelbarem Kalkstein. Die Rieslinge haben ein elegantes, frisches Aroma nach gelben Früchten verbunden mit einer klaren, leicht salzigen Mineralität. Text Wittmann DE-ÖKO-022

 

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Rebsorten

Bessin- Tremblay Chablis Montmains 1er Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Montmains · 1er Cru 2023 15–18 Monate Feinhefe max. 10% neues Holz

Der Chablis Montmains 1er Cru 2023 der Domaine Bessin-Tremblay stammt von einer Premier-Cru-Lage am linken Ufer des Serein. Reinsortiger Chardonnay, von Hand gelesen und im thermoregulierten Tank auf der Feinhefe ausgebaut. Der Jahrgang 2023 verbindet reife Frucht mit straffer Säure – ein Chablis mit salziger Mineralität und langem Zug.


Montmains – Premier Cru am linken Ufer des Serein

Montmains zählt zu den größten und am höchsten eingestuften Premier-Cru-Lagen auf der linken, südwestlich orientierten Seite des Flusses Serein. Die Reben stehen auf kimmeridgischem Untergrund aus Kalkmergel und hartem Kalkstein, in überwiegend südöstlicher bis östlicher Exposition. Zur Lage gehören die untergeordneten Klimate Les Forêts und Butteaux.

Prägend ist die fossilreiche Mergelformation des Kimmeridgium: eingelagerte Austernschalen (Exogyra virgula) liefern den hohen Kalkanteil, der dem Wein seine salzig-mineralische Linie gibt. Die Lagen des linken Ufers gelten als straffer und reduktiver in der Jugend als die wärmeren Crus der rechten Seite.

Die Domaine Bessin-Tremblay – 1992 von Jean-Claude Bessin und Evelyne Tremblay übernommen, heute mit Sohn Romain geführt – bewirtschaftet rund 12 Hektar in Chablis und gehört im Stilbild der rive gauche zur Spitzengruppe neben Häusern wie Dauvissat und Raveneau.

Jahrgang 2023 – Chablis

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch und forderten die Winzer im Rebschutz. Ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer, die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Der Sommer brachte viel Sonne und einzelne kräftige Gewitter.

Eine Hitzewelle im August beschleunigte die Reife, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für Chablis steht 2023 für einen gesunden, mengenmäßig großzügigen Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und tragender Säure – Weißweine mit Birne, Pfirsich und Aprikose bei klarer Struktur.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023. Handlese mit Selektion innerhalb eines knappen Lesefensters von rund zehn Tagen, um die optimale Reife zu treffen.

Sanfte pneumatische Pressung, Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in thermoregulierten, emaillierten Tanks. Ausbau 15–18 Monate auf der Feinhefe mit höchstens 10% neuem Holz, bei Bedarf leichte Schönung und Filtration. Die Weinberge werden mit reduziertem Pflanzenschutz bewirtschaftet.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitruszeste, weißfleischige Steinfrucht, Apfelblüte und feuchter Stein. Am Gaumen geradlinig und salzig, mit kühler Frucht, mittlerem Körper und einem mineralisch-zitronigen Abgang mit Austernschalen-Note.

Ein Chablis vom linken Serein-Ufer: salzige Mineralität, Zitrusfrucht und eine Säure, die den Schmelz des Jahrgangs 2023 trägt.

Jung schon zugänglich, gewinnt der Wein über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Im Glas öffnet er sich nach kurzer Belüftung; bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillte Jakobsmuscheln, Forelle oder Saibling, Geflügel in heller Sauce, junger Comté oder Chaource. Die salzige Säure hält gegen Schalentiere ebenso stand wie gegen Butter und Sahne.


Lage: Montmains, linkes Serein-Ufer; Kimmeridgium (Kalkmergel)
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: 15–18 Monate auf Feinhefe, max. 10% neues Holz; Handarbeit im Weinberg, reduzierter Pflanzenschutz

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Spanien

Zarate Albarino 2025

Weißwein · D.O. Rías Baixas, Val do Salnés · Albariño

Jahrgang 2025 Val do Salnés Xabre / Verwitterungsgranit Reben Ø 35 Jahre Handlese Spontangärung im Stahl 3 Monate Feinhefe Teilweiser BSA

Zárate Albariño ist der Gutswein eines Hauses, dessen Einzellagen zu den gesuchtesten Weißweinen Spaniens zählen – und er zeigt dieselbe Handschrift im Kleinen: Granit, Handlese, Spontangärung, keine Kosmetik. Die Referenz dafür, was Albariño im Val do Salnés kann, wenn er nicht auf Frucht getrimmt wird.


Padrenda und Sisán – Xabre-Granit am Atlantik

Die Trauben stammen aus den Gutsparzellen in Padrenda (Gemeinde Meaño) und Sisán (Ribadumia), dem historischen Kern des Val do Salnés. Der Boden heißt hier Xabre: über Jahrtausende zu grobem Sand zerfallener Granit, mager, extrem durchlässig, arm an organischer Substanz. Er bremst die Wuchskraft und legt jene salzig-steinige Ader an, für die die Subzone steht.

Die Reben stehen bei nur 50 Metern über dem Meer, unmittelbar unter atlantischem Einfluss – kühle Nächte, hohe Luftfeuchte, ständiger Wind. Erzogen wird traditionell im Emparrado, der galicischen Pergola auf Granitpfosten: Sie hält das Laub hoch, sorgt für Durchlüftung und schützt vor Fäulnis. Die Pflanzdichte liegt bei rund 1.200 Stöcken je Hektar, das Durchschnittsalter der Reben bei etwa 35 Jahren.

Zárate wurde 1707 in Meaño gegründet und wird heute von Eulogio Pomares in siebter Generation geführt. Im Weinberg wird seit 1994 auf jede Bodenbearbeitung verzichtet: Alle Parzellen tragen eine dauerhafte Naturbegrünung, Herbizide kommen nicht zum Einsatz. Seit dem Jahrgang 2006 ist das Gut nach Producción Integrada zertifiziert – ein System, das Insektizide und Akarizide ausschließt und den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark begrenzt.

Jahrgang 2025 – Rías Baixas

Während weite Teile Spaniens 2025 mit Hitze und massivem Mehltaudruck kämpften, verlief der Vegetationszyklus in Rías Baixas nahezu idealtypisch: optimale Blüte, keine nennenswerten Zwischenfälle, ein stabiler Sommer und ein ausgewogenes Temperaturprofil in der entscheidenden Endphase. Die Trauben erreichten volle Reife bei gesundem Zustand.

Die Lese zog sich vom 20. August bis zum 8. Oktober, mit einigen Regentagen im September als einziger Störung. Am Ende standen 47,5 Mio. Kilogramm – die größte Ernte der Geschichte der D.O. und ein Plus von knapp 13 % gegenüber 2024, bei einem Hektarertrag von 9.881 Kilogramm. Der Consello Regulador bewertete die Weine als „muy buena". Charakteristisch für den Jahrgang: ausdrucksstarke Frucht bei der markanten, spitzen Gesamtsäure der Region – Menge und Präzision gleichzeitig, was selten zusammenfällt.

Handlese, Spontangärung, drei Monate Feinhefe

Gelesen wird ausschließlich von Hand, mit Selektion bereits in der Parzelle. Die Trauben werden entrappt und sanft gepresst; die Mostausbeute bleibt bewusst niedrig. Nach leichter Vorklärung vergärt der Most spontan mit den weinbergseigenen Hefen im Edelstahl – kein Reinzuchthefe-Impuls, keine Aromatisierung über die Gärführung.

Anschließend reift der Wein drei Monate auf der Feinhefe, was ihm Textur und einen Hauch Cremigkeit gibt, ohne die Frucht zu überdecken. Der biologische Säureabbau wird nur teilweise zugelassen: Ein Teil der Partien läuft durch, der Rest behält die volle Apfelsäure. Genau diese Mischung erzeugt das Gleichgewicht aus Zug und Rundung, für das der Gutswein steht. Kein Holz, keine Schönung der Aromatik – gefüllt wird im Frühjahr nach der Ernte.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase klar und primärfruchtig: Zitrone und grüner Apfel, weißer Pfirsich, dazu Zitrusblüte und ein Hauch Fenchel, unterlegt mit einer kühlen, steinigen Note. Am Gaumen bestimmt die vibrierende Säure des Jahrgangs die Richtung – schlank, gerade, mit feinem Zug –, während das Hefelager für eine leicht cremige Textur an den Rändern sorgt.

Frisch, geradlinig, mineralisch grundiert: ein Albariño, der über Spannung funktioniert und nicht über Fülle.

Der Nachhall ist salzig und trocken. Jung bereits zugänglich, gewinnt aber über zwei bis vier Jahre an Tiefe. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Der Klassiker des Val do Salnés gehört zu allem, was aus dem Atlantik kommt: Austern, Venusmuscheln, Gambas al ajillo, gegrillter Oktopus mit Pimentón und Olivenöl. Ebenso überzeugend zu gebratenem Wolfsbarsch, zu Sushi und Ceviche oder zu einer Empanada de bonito. Für die vegetarische Seite: grüner Spargel, junge Erbsen, Ziegenfrischkäse mit Kräutern. Als Apéritif braucht er nichts weiter als ein größeres Glas.


Lage: Gutsparzellen in Padrenda (Meaño) und Sisán (Ribadumia), Val do Salnés – Verwitterungsgranit (Xabre), 50 m ü. NN, Emparrado, Reben Ø 35 Jahre
Klassifikation: D.O. Rías Baixas, Subzone Val do Salnés
Ausbau: Handlese, Entrappen, sanfte Pressung, Spontangärung im Edelstahl, 3 Monate auf der Feinhefe, teilweiser biologischer Säureabbau; handwerklicher Weinbau ohne Bodenbearbeitung seit 1994, Producción Integrada seit 2006

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Länder/Regionen

Markus Schneider Black Print

Wein · Rotwein · Pfalz · Deutschland

Markus Schneider Black Print ist die vielleicht bekannteste Rotwein-Cuvée des Guts – Rotwein Made in Germany. Dunkle Frucht und viel Konzentration verdankt der Wein dem Zusammenschluss von hochreifem Lesegut und individuellen Standorten.


Pfalz

Das Weingut Markus Schneider ist in Ellerstadt in der Pfalz beheimatet. Die Trauben stammen von individuellen Standorten; die größte Herausforderung liegt darin, für die sehr unterschiedlichen Rebsorten jeweils den optimalen Erntezeitpunkt zu treffen.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée aus St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos und Cabernet Dorsa. Aus hochreifem Lesegut entsteht ein dunkelfruchtiger, konzentrierter Rotwein von internationaler Statur. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Frucht wie Brombeere und Cassis, verbunden mit feiner Würze und Röstnoten. Am Gaumen konzentriert und kräftig, mit dichter Frucht, samtigem Tannin und einem langen, druckvollen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; jüngere Flaschen profitieren vom Dekantieren.

Passt zu: Braten, Steak, Lamm, Schmorgerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Pfalz, Ellerstadt (Deutschland); Weingut Markus Schneider
Klassifikation: Rotwein-Cuvée – St. Laurent, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Mitos & Cabernet Dorsa, trocken
Ausbau: dunkelfruchtig und konzentriert, aus hochreifem Lesegut

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Weine

Ellermann Spiegel Grauburgunder

Weißwein · Grauburgunder · Pfalz · Deutschland

Ellermann-Spiegel Grauburgunder ist ein trockener, saftiger Weißwein vom Weingut Ellermann-Spiegel aus der Pfalz. Reinsortiger Grauburgunder mit typisch erdigen Noten, harmonisch und weich, mit mineralischem Spiel, leichter Nussigkeit und Aromen von Stachelbeere und Birne.


Pfalz

Das Weingut Ellermann-Spiegel liegt in Kleinfischlingen an der Südlichen Weinstraße. Winzer Frank Spiegel keltert moderne, fruchtbetonte Weine nach dem Motto „Dir muss ES schmecken". Der Grauburgunder gehört zu den Aushängeschildern des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Grauburgunder. Der Ausbau erfolgt im Edelstahltank, um die sortentypische Frucht und Frische zu bewahren. So entsteht ein zugänglicher, fruchtbetonter Weißwein mit cremigem Schmelz.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase reife Birne und Apfel mit erdigen, leicht nussigen Noten und einem Hauch Stachelbeere. Am Gaumen saftig, harmonisch und weich, mit gut eingebundener Säure und mineralischem Spiel. Runder, anhaltender Abgang.

Am Tisch

Bei 8–10 °C servieren. Ein vielseitiger Essensbegleiter – ebenso solo als Terrassenwein.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte, Spargel und milder Käse.


Lage: Pfalz – Südliche Weinstraße (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein (Gutswein) – Weißwein (trocken)
Ausbau: Edelstahltank

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Südafrika

Oude Kaap Klassiek Rood

Wein · Rotwein · Western Cape · Südafrika

Oude Kaap Klassiek Rood ist eine kirschfruchtige Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Cinsault (je 40 %) sowie Shiraz und Ruby Cabernet. Von der Sonne des Western Cape verwöhnt, brilliert die reife Johannisbeerfrucht mit leichten Anklängen von Waldbeeren. Saftig, weich und rund am Gaumen.


Western Cape / Südafrika

Oude Kaap ist eine Weinlinie von DGB (Douglas Green Bellingham), einem der größten unabhängigen Weinerzeuger Südafrikas, mit Wurzeln im Franschhoek-Tal. Die Trauben stammen aus dem Western Cape, dessen sonnenreiches Klima für reife, fruchtbetonte Weine sorgt.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Cinsault (je 40 %) sowie Shiraz und Ruby Cabernet. Cabernet Sauvignon gibt Struktur, Cinsault und Ruby Cabernet steuern saftige Frucht bei, Shiraz würzige Tiefe. Fruchtbewahrender Ausbau im Edelstahltank für einen unkomplizierten, weichen Stil.

Im Glas

Kirschrot. In der Nase reife Johannisbeere und Kirsche mit leichten Anklängen von Waldbeeren. Am Gaumen saftig, weich und rund, mit weichen Tanninen und animierendem Trinkfluss.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein unkomplizierter Allrounder für viele Gelegenheiten.

Passt zu: Pizza, Pasta, Gegrilltem, hellem und rotem Fleisch sowie mildem Käse.


Lage: Western Cape (Südafrika); Oude Kaap / DGB (Douglas Green Bellingham)
Klassifikation: Western Cape – Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Cinsault, Shiraz & Ruby Cabernet
Ausbau: fruchtbewahrender Ausbau im Edelstahltank

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Weine

Schenk-Siebert Grauer Burgunder BIO

Weißwein · Deutscher Qualitätswein trocken · Bio

Grauer Burgunder Grünstadt-Sausenheim, Pfalz 2025 Sand und Muschelkalk Bio · DE-ÖKO-022 trocken

Grauer Burgunder aus dem Norden der Pfalz: Der 2025er von Schenk-Siebert wächst in Grünstadt-Sausenheim auf Sand über Muschelkalk, im Regenschatten der Haardt. Der Jahrgang brachte kleine, gesunde Beeren und eine Lese, die Ende August begann und schon am 23. September abgeschlossen war. Im Glas reife Birne, saftiger Apfel und eine feine Kalkwürze – Frucht vor Wucht, trocken ausgebaut.


Grünstadt-Sausenheim – Sand über Muschelkalk im Leiningerland

Sausenheim gehört zu Grünstadt und liegt am nördlichen Ende der Deutschen Weinstraße, dort wo die Rheinebene in die Hügel des Leiningerlands übergeht. Die Familien Schenk und Siebert bewirtschaften hier 37 Hektar auf Sand- und Muschelkalkböden – zwei Untergründe, die im selben Wein zwei verschiedene Dinge tun.

Der Sand erwärmt sich früh, treibt Austrieb und Reife voran und liefert die weiche, fruchtige Seite. Der Muschelkalk darunter hält Wasser in den Mergelbändern und gibt dem Wein den salzig-trockenen Zug im Abgang. Dazu kommt das Klima: Der Pfälzerwald hält die Regenfronten aus Westen ab, die nördliche Pfalz zählt zu den trockensten und wärmsten Weinbauregionen Deutschlands. Das Ergebnis sind kleine Beeren mit dicker Schale und klarer Aromatik statt breiter Fülle.

Die Sieberts zählen zu den ältesten Winzerfamilien in Grünstadt, die Schenks bauen seit dem 18. Jahrhundert Wein an. Betriebsleiter ist Gerhard Siebert, im Keller arbeitet Christoph Siebert. Die Flächen für diesen Wein werden ökologisch bewirtschaftet (DE-ÖKO-022).

Jahrgang 2025 – Pfalz

Das Jahr verlief in der Pfalz warm und über weite Strecken trocken. Entscheidend war die Trockenphase während der Zellteilung nach der Blüte: Die Beeren blieben klein, das Verhältnis von Schale zu Saft verschob sich, die Aromen konzentrierten sich. In der Reifephase reichte die Wasserversorgung aus, hohe Temperaturen trieben die Reife dann rasch voran. Erst Mitte September setzte Regen ein – zu einem Zeitpunkt, an dem ein Großteil der Weißweintrauben bereits im Keller war. Der Gesundheitszustand der Trauben war entsprechend gut, der Krankheitsdruck gering.

Frühe Sorten erreichten schon Mitte August Mostgewichte auf Qualitätsweinniveau, viele Betriebe begannen Ende August mit der Lese. Weil praktisch alle Rebsorten gleichzeitig reif wurden, presste sich die gesamte Ernte in einen Sprint von rund drei Wochen; am 23. September war die Lese beendet – so früh wie selten. Die Menge blieb klein: Die Pfalz erntete rund 1,85 Millionen Hektoliter, etwa 17 Prozent unter 2024 und 18 Prozent unter dem Zehnjahresmittel. Wenig Wein, aber mit reifer Frucht bei erhaltener Säurestruktur – ein Jahrgang, der bei Burgundersorten Klarheit statt Opulenz bringt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Grauer Burgunder aus ökologischem Anbau, Jahrgang 2025, trocken ausgebaut. Das früh und schnell gelesene Traubenmaterial kam gesund in den Keller, entsprechend sauber und fruchtbetont fällt der Wein aus.

Der Ausbau verzichtet auf Holz – keine Röst- oder Vanillenote überlagert die Frucht. Bei bleibt der Wein schlank genug, um die Birnen- und Apfelaromatik im Vordergrund zu halten, statt sie mit Alkohol zu unterlegen. Die Verarbeitung erfolgt vegan, ohne tierische Klärhilfsmittel.

Im Glas

In der Nase reife Birne, dazu saftiger, frisch aufgeschnittener Apfel und ein Hauch Mandel. Am Gaumen zeigt der Wein Kraft und zugleich feine Textur: fruchtbetont, zart, mit klarer Kontur statt Breite. Der Muschelkalk meldet sich als salzige Würze im Mittelteil, das Finish läuft weich und ohne Kanten aus.

Ein Grauer Burgunder, der seine Kraft aus kleinen Beeren zieht, nicht aus Alkohol – Birne und Apfel vorn, Kalkwürze hinten.

Bei 10 bis 12 Grad servieren, nicht kälter, sonst verschwindet die Birne. Aus dem großen Glas gewinnt der Wein nach zehn Minuten an Fülle. Der Jahrgang 2025 ist jung schon zugänglich und hält dank seiner Säurestruktur bis etwa 2029.

Am Tisch

Der klassische Allrounder für mittelschwere Küche: Pouletbrust mit Rahmsauce, Kalbsschnitzel, Schweinerücken mit Pilzen, Kürbisrisotto, gebratener Zander, Flammkuchen mit Ziegenkäse. Auch zu leicht gewürzten asiatischen Gerichten trägt die Frucht. Solo funktioniert er ebenso – ein Wein für den Abend, an dem nichts Bestimmtes auf dem Tisch steht.


Produzent Weingut Schenk-Siebert, Grünstadt-Sausenheim, Pfalz
Rebsorte Grauer Burgunder
Lage Rebflächen um Grünstadt-Sausenheim, Leiningerland
Klassifikation Deutscher Qualitätswein trocken
Jahrgang 2025
Boden Sand über Muschelkalk
Bewirtschaftung ökologisch · DE-ÖKO-022
Ausbau ohne Holz · vegan
Trinkempfehlung 2026–2029

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