Blog

7. April 2010

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Knab Weisser Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021

Wein · Weißwein · Baden · Deutschland

Knab Weißer Burgunder Endinger Wihlbach Spätlese trocken 2021 präsentiert sich mit saftiger Struktur, fein gezeichneter Frucht und einer klaren, kalkgeprägten Mineralität. Vielschichtig, dicht und von bemerkenswerter Intensität, mit druckvollem Finish und großem Potenzial.


Baden / Endinger Wihlbach

Das Weingut Knab ist in Endingen am Kaiserstuhl in Baden beheimatet. Der Endinger Wihlbach zählt zu den historisch gewachsenen Lagen des Kaiserstuhls – bereits in römischer Zeit stand hier ein Gutshof, und unter Kaiser Probus wurden erste Reben kultiviert. Die bis zu meterdicke Lössauflage mit hohem Kalkanteil sorgt für eine gleichmäßige Versorgung der über 35 Jahre alten Reben und bildet die Grundlage für Weine von besonderer Balance.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Weißburgunder in der Prädikatsstufe Spätlese trocken, von über 35 Jahre alten Reben. Der Ausbau bewahrt die saftige Struktur, die fein gezeichnete Frucht und die kalkgeprägte Mineralität; eine zarte Reduktionsnote verleiht zusätzliche Spannung. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis sattes Gelb. In der Nase fein gezeichnete Frucht, allen voran Williams-Christ-Birne, mit einer zarten Reduktionsnote. Am Gaumen saftig, dicht und facettenreich, mit klarer, kalkgeprägter Mineralität, bemerkenswerter Intensität und druckvollem, nachhaltigem Finish.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 11–13 °C in großen Gläsern servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Krustentieren, Geflügel, Kalb und cremigen Käsen.


Lage: Baden, Kaiserstuhl, Endingen – Endinger Wihlbach (Deutschland); Weingut Knab
Klassifikation: Lagenwein, Spätlese trocken – 100 % Weißburgunder
Ausbau: alte Reben (35+ Jahre); Löss mit hohem Kalkanteil
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Abel Mendoza Risueño rosado 2022

Rosé · Rioja · Spanien

45 % Graciano · 25 % Garnacha · 30 % Garnacha Blanca D.O.Ca. Rioja San Vicente de la Sonsierra & Labastida ohne Holz trocken 

Der Abel Mendoza Risueño Rosado 2022 ist der Rosé von Abel Mendoza und Maite Fernández aus der Rioja, geprägt von alten Weinbergen nahe San Vicente de la Sonsierra. Die Cuvée vereint Graciano, Garnacha und Garnacha Blanca von tonig-kalkhaltigen Parzellen in San Vicente de la Sonsierra und Labastida. Vergoren wird im Edelstahltank mit nur kurzer Maischestandzeit für die Farbe, ganz ohne Holz. Frisch und würzig, mit reicher Frucht und feiner Struktur – ein Rosado, der auch ein paar Jahre reifen darf. 


San Vicente de la Sonsierra & Labastida – Rioja Alta

Die Reben für den Risueño stehen in den Gemeinden San Vicente de la Sonsierra und Labastida, am Fuße der Sierra de Cantabria in der Rioja Alta. Die Trauben stammen von alten Parzellen mit stark tonig-kalkhaltigen Böden. Abel Mendoza und Maite Fernández lesen von Hand und bringen mit ihrem Wissen den Charakter dieser Lagen zum Ausdruck.

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée 2022 besteht aus 45 % Graciano, 25 % Garnacha und 30 % Garnacha Blanca – rote und weiße Trauben gemeinsam verarbeitet. Der Most vergärt im Edelstahltank, mit nur kurzer Schalenstandzeit zur Extraktion der Farbe. Bis zum folgenden Frühjahr ruht der Wein auf der Feinhefe im Stahltank, bevor er gefüllt wird. Ohne Eichenholzausbau, was die klare, fruchtige Note unterstreicht. 

Im Glas

Frisch und würzig im Auftritt. In Nase und Mund reiche Frucht – Himbeere, Walderdbeere und Pfirsich –, ergänzt durch florale Noten und getrocknete Kräuter, die von der Garnacha Blanca stammen. Eine zarte süße Note leitet über in eine feine Struktur mit eleganten Tanninen. Die Säure ist straff und verbindend, der Abgang lang.

Am Tisch

Klassische Begleitung: mediterrane Vorspeisen, gegrillter Fisch, Geflügel, Tapas und sommerliche Salate. Auch zu leicht würziger Küche ein guter Partner. Gut gekühlt servieren bei 10–12 °C. Schon trinkreif, mit der Substanz, um einige Jahre zu reifen.


Lage San Vicente de la Sonsierra & Labastida · Rioja Alta
Klassifikation D.O.Ca. Rioja
Ausbau Edelstahltank, kurze Maischestandzeit, ohne Holz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Pimentón Picante Ahumado

Feinkost · Gewürz · Spanien

El Avión Pimentón Picante Ahumado ist ein scharfes, geräuchertes Paprikapulver aus Spanien. Seine Besonderheit ist die leicht rauchige Note, die durch ein traditionelles Räucherverfahren über Eichenholz entsteht – ein Gewürz für alle, die es würzig und pikant mögen.


Herkunft

Hinter El Avión steht ein spanisches Familienunternehmen aus Aspe (Alicante), das seit 1918 Safran und Gewürze verarbeitet. Pimentón gehört zu den meistverwendeten Gewürzen der spanischen Küche.

Herstellung und Räucherung

Verarbeitet werden reife rote Paprikaschoten der scharfen Sorte. Nach dem Trocknen und Mahlen wird das Pulver leicht über Eichenholz angeräuchert. So entsteht die typische rauchige Note, die sich mit der Schärfe der Paprika verbindet.

Geschmack

Tiefrotes Pulver mit kräftigem Paprikageschmack, deutlicher Schärfe und einer fein rauchigen Komponente. Verleiht Gerichten zugleich Farbe, Würze und Pikanz.

In der Küche

Zum Würzen und Färben vieler Gerichte – sparsam einsetzen, Schärfe und Aroma sind intensiv. Klassisch in der Paella, ebenso zu Fleisch, Fisch und Eintöpfen.

Passt zu: Paella, Schmorgerichten, Fleisch, Fisch und Eintöpfen.


Hersteller: El Avión (seit 1918, Aspe/Alicante)
Produkt: Pimentón (Paprikapulver)
Sorte: Picante Ahumado (scharf, geräuchert)
Herkunft: Spanien
Verarbeitung: über Eichenholz geräuchert, gemahlen
Mindesthaltbarkeit (MHD): 27.05.2028

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Büsser-Paukner Bacchus

Weißwein · Rheinhessen · Bacchus

100 % Bacchus Rheinhessen Weingut Büsser-Paukner mit Restsüße

Büsser-Paukner Bacchus ist ein fruchtiger, saftiger Weißwein aus Rheinhessen mit feinen Aromen von Papaya und Honigmelone und einer spürbaren, gut eingebundenen Restsüße. Ein unkomplizierter Wein, der von seiner Frucht lebt.


Bacchus – eine deutsche Aromasorte

Bacchus ist eine deutsche Neuzüchtung. Sie entstand 1933 am Institut Geilweilerhof in der Pfalz aus einer Kreuzung von Silvaner und Riesling, die mit Müller-Thurgau weitergekreuzt wurde, und wurde 1972 als Sorte zugelassen. Bacchus reift früh, bringt auch in kühleren Jahren hohe Mostgewichte und zeigt eine ausgeprägte Aromatik mit exotischer Frucht und Holunderblüte. Die Säure ist eher mild.

In Rheinhessen, dem größten deutschen Anbaugebiet, gehört Bacchus zu den verbreiteten Aromasorten. Das trockene, warme Klima im Rheinknie und die Löss- und Kalkböden lassen die Trauben sicher ausreifen; die Aromatik entwickelt sich dabei voll. Hinter dem Wein steht das Weingut Büsser-Paukner.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Bacchus. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, exotische Frucht, und ein Teil des natürlichen Zuckers bleibt als Restsüße im Wein. Bei einer Sorte mit milder Säure ist das eine bewusste Entscheidung: Die Süße unterstreicht die Frucht, und die Säure reicht aus, um sie frisch zu halten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase fruchtig und exotisch, mit Papaya und Honigmelone. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit feiner Restsüße, die von einer frischen Säure getragen wird. Der Abgang ist klar und fruchtig.

Eine Aromasorte aus Deutschland, ausgebaut mit etwas Süße: Papaya und Melone, getragen von frischer Säure.

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Jung trinken.

Am Tisch

Solo oder zum Essen. Die Restsüße ist ein Vorteil bei Schärfe: Passt zu scharfer asiatischer Küche, würzigen Currys, frischem Obst und mildem Käse – etwa zu Thai-Curry, Sichuan-Gerichten oder Obstsalat.


Produzent Weingut Büsser-Paukner, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Bacchus
Lage Rheinhessen, Deutschland
Klassifikation Rheinhessen · mit Restsüße
Trinkempfehlung jung trinken

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin

Dry Gin · Schwarzwald · 47 Botanicals

47 Botanicals Wacholderbetont Schwarzwald Steingut-gereift

Der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin ist ein komplexer, aber milder Gin aus dem Schwarzwald – wacholdergeprägt, mit Aromen von Zitrone und fruchtigen Noten wie Holunder und Preiselbeere. 47 handverlesene Botanicals und die Reifung in Steingutfässern geben ihm seine typische Würze, Pfeffernote und herbe Frucht.


Schwarzwald – Black Forest Distillers

Monkey 47 entsteht bei den Black Forest Distillers im Schwarzwald, gegründet von Alexander Stein und Christoph Keller; die erste Abfüllung erfolgte 2010. Die Gründungslegende rankt sich um Wing Commander „Monty" Collins und den Affen „Max", dessen wiederentdecktes Rezept den Anstoß gab.

Der Gin vereint britische Gin-Tradition, die Gewürze Indiens und die Flora des Schwarzwaldes – getragen von besonders weichem regionalem Quellwasser.

47 Botanicals

Namensgebend sind die 47 sorgfältig ausgewählten, handverlesenen Botanicals. Neben dem Wacholder gelten rund 15 weitere als Hauptzutaten – darunter Zitrone, Preiselbeere, Holunder, Schlehe, Fichte und Brombeerblätter, viele davon aus den Wäldern der Region.

Zitrusschalen kommen frisch hinzu; die Vielfalt der Zutaten verleiht dem Gin seine außergewöhnliche Komplexität und Balance.

Destillation und Reifung

Auf Basis eines Melasse-Spirituose werden die Botanicals in Quellwasser und Alkohol mazeriert und anschließend doppelt destilliert; der Dry Gin kommt ohne Zuckerzusatz aus und wird ungefiltert abgefüllt.

Vor der Abfüllung reift das Destillat rund drei Monate (etwa 100 Tage) in traditionellen Steingutfässern, deren Wände leicht atmen können. Mit weichem Quellwasser wird der Gin auf Trinkstärke eingestellt.

Im Glas

Komplex und zugleich mild: ein wacholdergeprägter Auftakt, ergänzt um Zitrone und fruchtige Noten von Holunder und Preiselbeere, dazu harzige Fichten- und Kräuternuancen. Am Gaumen Würze, eine feine Pfeffernote und herbe Frucht, getragen von der Tiefe der vielen Botanicals und einem langen, aromatischen Nachhall.

Komplex, aber mild – Wacholder, Zitrus und herbe Schwarzwald-Frucht mit feiner Pfeffernote.

An der Bar

Klassisch als Gin & Tonic, das die fruchtig-würzige Komplexität betont, ebenso überzeugend im Martini, Gimlet oder Sling. Pur und gut gekühlt zeigt sich die ganze Vielschichtigkeit der Botanicals.


Herkunft: Schwarzwald, Deutschland · Black Forest Distillers
Stil: Schwarzwald Dry Gin; 47 Botanicals, Melasse-Basis, doppelt destilliert, ungefiltert, ~3 Monate Steingut-Reifung

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Kühling-Gillot Pettenthal Riesling Großes Gewächs 2020 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Pettenthal VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein roter Schieferton (Rotliegendes) steilste Parzelle Rheinhessens BIO (DE-ÖKO-006) · 2020

Der Kühling-Gillot Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2020 stammt von der steilsten Weinbergsparzelle Rheinhessens am Roten Hang. Ein Riesling von fast burgundischem Charakter, in dem der Stein dominiert: Tabak, Würze, Wildheit – schmelzig am Gaumen, mit schier unendlichem Nachhall.


Niersteiner Pettenthal – wo der Stein dominiert

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Südlich an den Rothenberg anschließend liegt das Pettenthal; beide Lagen gehen als Teil des Roten Hangs ineinander über, mit fast identischer Ausrichtung, Hangneigung und Bodenzusammensetzung. Der Name rührt vermutlich aus der Zeit kirchlichen Besitzes (Paters Tal = Tal der Mönche).

Auch hier dominiert der rote Schieferton, das berühmte „Rotliegende". Mit rund 170 Metern liegt das Pettenthal etwas höher als der Rothenberg, der Boden ist dadurch noch einen Tick karger; die Reben müssen tief in den weichen Stein wurzeln. Die Gutsparzelle ist mit mehr als 70 % Neigung die steilste Weinbergsparzelle Rheinhessens: Das Felsband des Roten Hangs tritt hier am ausgeprägtesten zutage, die Humusschicht ist extrem dünn, Nährstoffe finden sich nur tief im steinigen Boden. Mechanische Bewirtschaftung ist unmöglich – hier kann nur von Hand gearbeitet werden.

Jahrgang 2020 – Roter Hang (Rheinhessen)

2020 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der karge rote Schieferton und die extreme Steillage bewahrten Würze, steinige Tiefe und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Pettenthal, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Schieferton (Rotliegendes).

Nach reiner Handarbeit im Steilhang und strenger Handlese wird der Most spontan vergoren und behutsam im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf steinige Würze, Tiefe und Schmelz ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

Ein steingeprägter Riesling von fast burgundischem Charakter: Statt vordergründiger Frucht dominieren Tabak, Würze und eine gewisse Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln. Am Gaumen verführerisch schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität, lebendiger Säure und einem schier unendlichen Nachhall.

Statt Frucht dominieren Tabak, Würze und Wildheit, durchzogen von einem feinen Ton nach weißen Mandeln – verführerisch schmelzig und tiefgründig, mit salziger Mineralität und schier unendlichem Nachhall.

Ein tiefgründiger, sehr langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in würziger Sauce, zu Gerichten mit Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Pettenthal (VDP.Große Lage), Roter Hang, Nierstein (Rheinhessen); ~170 m, >70 % Neigung (steilste Parzelle Rheinhessens); roter Schieferton (Rotliegendes)
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: reine Handarbeit, strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im Stil des Guts; biologisch, DE-ÖKO-006

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2016

Rotwein · Toscana IGT · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Toscana IGT Collezione De Marchi Barberino Val d'Elsa Chianti-Classico-Zone 24 Monate Barrique 2016

Der Isole e Olena Cabernet Sauvignon 2016 ist ein reinsortiger Spitzen-Cabernet aus der Toskana – aus der Reihe Collezione De Marchi, von Paolo De Marchi in einem klassischen, ausgewogenen Jahrgang erzeugt. Kraftvoll und zugleich von feiner Eleganz.


Isole e Olena – Cabernet aus der Collezione De Marchi

Isole e Olena, 1956 durch Zusammenlegung der Nachbargüter Isole und Olena entstanden, liegt im westlichen Teil der Chianti-Classico-Zone bei Barberino Val d'Elsa. Paolo De Marchi prägte das Gut seit den 1970er Jahren und zählt zu den Pionieren der Qualitätsrenaissance des Chianti Classico – berühmt vor allem für den reinsortigen Sangiovese Cepparello. Der Jahrgang 2016 entstand noch unter seiner Hand.

Die Weinberge liegen auf 350–450 m über galestro und mergeligem Schiefer. Der Cabernet Sauvignon wurde ab 1984 gepflanzt – die ersten Reben auf altes Canaiolo gepfropft; heute stehen rund fünf Hektar der Sorte auf dem Gut. Unter dem Namen Collezione De Marchi (auch Collezione Privata) erscheint daraus ein reinsortiger Cabernet als Toscana IGT.

Jahrgang 2016 – Toskana

2016 gilt als einer der ganz großen toskanischen Jahrgänge – von vielen sogar als klassischer und ausgewogener als das wärmere 2015. Ein gemäßigter Witterungsverlauf mit warmen Tagen und kühlen Nächten brachte vollreifes, gesundes Lesegut mit perfekt ausgereiften Tanninen. Beim Cabernet Sauvignon entstehen so Weine von großer Frische, Präzision und Finesse, getragen von reifer Frucht und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2016.

Nach Entrappung und sanfter Pressung Maischestandzeit und Gärung über rund vier Wochen bei kontrollierter Temperatur. Anschließend etwa 24 Monate Reife in Barriques, überwiegend französische Eiche (rund zwei Fünftel neu), ein kleiner Teil amerikanische Eiche. Nach der Abfüllung reift der Wein noch mehrere Jahre im Flaschenlager, bevor er in den Verkauf kommt. Lagerpotenzial: rund 10 bis 25 Jahre.

Im Glas

Tiefes Dunkelrot. In der Nase reine Cassis- und Brombeerfrucht, dazu Kirsche, etwas Tabak, Wildkräuter und ein Hauch Eukalyptus, untermalt von feinen, würzigen Holznoten. Am Gaumen präzise und fein gewoben, mit elegant ausgereiften Tanninen, klarer schwarzer Frucht und der frischen, höhenlagengeprägten Spannung, die für Isole e Olena typisch ist – Kraft und Finesse in seltener Balance.

Ein Spitzen-Cabernet aus der Toskana – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.

Schon zugänglich, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu dunklem Fleisch und deftigen Wildgerichten, zu Terrinen und Pasteten, zu Braten vom Rind sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Toscana IGT, Isole e Olena, Barberino Val d'Elsa, Chianti-Classico-Zone (Italien); 350–450 m, galestro und mergeliger Schiefer
Klassifikation: Toscana IGT, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; ~24 Monate Barrique (überwiegend franz. Eiche, ~2/5 neu), mehrjährige Flaschenreife vor Verkauf

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Matsu El Recio

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro DO Toro · Zamora Reben rund 90 Jahre 22 Tage Maischestandzeit 14 Monate neue französische Eiche unfiltriert und ungeschönt

Matsu El Recio – „der Starke" – ist der mittlere Wein der Matsu-Reihe aus Toro: reinsortiger Tinta de Toro von rund 90 Jahre alten Reben, 22 Tage auf der Maische, 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern. Dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, Vanille, Toffee und Zedernholz; dicht, vollmundig und mit langem Abgang.


Neunzig Jahre alte Reben auf Sand und Granit

Die Bodega Matsu der Vintae-Gruppe erzeugt in der DO Toro drei Weine, deren Etiketten Winzer unterschiedlichen Alters zeigen – und deren Reben von Wein zu Wein älter werden. El Recio steht in der Mitte der Reihe; das Etikett zeigt einen Mann mittleren Alters. Die Trauben stammen von rund 90 Jahre alten Stöcken.

Reben dieses Alters sind in Toro keine Seltenheit, und das hat einen Grund im Boden. Die Weinberge stehen auf Sand mit hohem Granitanteil. In solchen Böden fand die Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts fast alle europäischen Weinberge zerstörte, kaum Halt; viele Anlagen in Toro stehen deshalb bis heute auf eigenen Wurzeln. Alte Stöcke tragen nur wenige Trauben, wurzeln tief und überstehen die extrem trockenen Sommer der kastilischen Hochebene besser als junge.

Die DO liegt in der Provinz Zamora am Duero, zwischen rund 620 und 750 Metern. Heiße Tage und kühle Nächte lassen Tinta de Toro – den lokalen Klon des Tempranillo mit kleinen, dickschaligen Beeren – voll ausreifen, ohne dass die Säure verloren geht. Aus der Kombination von altem Holz und dicker Schale kommen die Farbtiefe und die Gerbstoffdichte, die den Namen „der Starke" erklären.

Lange Maischestandzeit und neues Holz

Reinsortig aus Tinta de Toro. Gelesen wird von Hand, die Trauben werden anschließend selektiert. Danach bleibt der Most 22 Tage auf den Schalen – deutlich länger als beim jüngeren El Pícaro. In dieser Zeit gehen Farbe, Gerbstoffe und Aromen aus den Schalen in den Wein über, und die Gerbstoffe verbinden sich zu längeren, weicheren Ketten.

Die malolaktische Gärung läuft in neuen französischen Eichenfässern, in denen der Wein anschließend 14 Monate reift. Neues Holz gibt mehr Aroma ab als gebrauchtes – daher Vanille, Toffee und Zeder –, und die Konzentration dieser alten Reben braucht genau so viel Holz, damit es eingebunden wird statt zu dominieren. Abgefüllt wird unfiltriert und ungeschönt; ein Depot ist normal. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rubinrot. In der Nase dunkle Schokolade, Brom- und Heidelbeere, dazu Vanille, Toffee und Zedernholz aus dem neuen Fass. Am Gaumen dicht und vollmundig, mit samtigen Tanninen und einem langen, würzigen Abgang.

Neunzig Jahre alte Reben, drei Wochen auf der Maische, vierzehn Monate neues Holz: El Recio trägt seinen Namen zu Recht.

Bei 16–18 °C servieren, eine bis zwei Stunden vorher karaffieren und dabei vom Depot trennen. Schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre.

Am Tisch

Passt zu kräftigem rotem Fleisch, Wild, Schmorgerichten, Gegrilltem und reifem Käse. In Toro steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Rinderrippe, Wildschweinragout und gereifter Manchego.


Produzent Bodega Matsu (Vintae), DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage DO Toro, Zamora, Kastilien-León · sandige Böden mit hohem Granitanteil
Klassifikation DO Toro · trocken
Vinifikation Handlese und Traubenselektion · 22 Tage Maischestandzeit · malolaktische Gärung im neuen französischen Eichenfass
Ausbau 14 Monate in neuen französischen Eichenfässern · unfiltriert und ungeschönt
Trinkempfehlung jetzt bis in die nächsten zehn Jahre
Rebenalter rund 90 Jahre

Mehr erfahren ...