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13. April 2010

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Frankreich

Desjourneys Moulin à Vent Styx rouge 2017

Rotwein · Moulin-à-Vent (Beaujolais) · Gamay

Gamay Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru) Cuvée Le Styx · Granit Reben Ø ~50 J. (bis 100+) · 3.601 Flaschen 2017

Der Moulin-à-Vent Le Styx 2017 der Domaine Jules Desjourneys (Fabien Duperray) ist ein reinsortiger Gamay von sehr alten Reben aus dem Beaujolais-Cru Moulin-à-Vent. Ätherisch, rotbeerig und transparent, mit Rosen, Veilchen, Schlehe, Sauerkirsche, Tabak und Rauch – eine Rarität von nur 3.601 Flaschen.


Le Styx – alter-Reben-Gamay aus Moulin-à-Vent

Moulin-à-Vent zählt zu den strukturiertesten und lagerfähigsten Crus des Beaujolais. Die Reben für den Styx stehen im an Chénas grenzenden Teil der Appellation; sie sind im Schnitt rund 50 Jahre alt, einzelne über hundert. Die Granitböden prägen den Stil und geben dem Wein Struktur und Spannung. Die Erträge bleiben sehr niedrig (um 30–35 hl/ha) bei hoher Pflanzdichte; gearbeitet wird biodynamisch.

Die Domaine Jules Desjourneys von Fabien Duperray – langjähriger Agent großer Burgunder-Güter, benannt nach dem Naturwein-Pionier Jules Chauvet – keltert ernsthafte, lagerfähige „Marathon-Weine" und zählt zur Spitze des Beaujolais.

Jahrgang 2017 – Beaujolais

2017 war im Beaujolais ein warmer, eher trockener Jahrgang mit gesunder, reifer Ernte.

Für die Crus steht 2017 für reife Frucht bei guter Struktur und Frische – die Grundlage für die ätherische, zugleich strukturierte Art dieses Styx.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2017, von sehr alten Reben; Gesamtproduktion: 3.601 Flaschen.

Vergoren als ganze Traube in offenen Holzbottichen (semi-karbonisch, Beaujolais-Stil) mit langer Maische von mindestens drei Wochen. Der Ausbau dauert mindestens 18 Monate in Demi-muids und Tanks; Duperray hat das Holz zugunsten neutraler Gefäße weitgehend zurückgenommen. Natürlicher, schonender Ausbau.

Im Glas

Strahlend und transparent, mit hellen violetten Reflexen. Rotbeerig und fein: Rosen, Veilchen, Schlehe, süß-saure Kirschen, dazu Tabak, Rauch und Stein. Am Gaumen ätherisch und doch mit granitischer Spannung, zupackender Säure und langem Nachhall.

Rosen, Veilchen und Sauerkirsche über granitischer Spannung – ätherisch, transparent und mit langem Nachhall.

Schon zugänglich, aber ein „Marathon-Wein" mit langem Reifepotenzial. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Federwild, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein ernsthafter, vielseitiger Gamay am Tisch.


Lage: Moulin-à-Vent (Beaujolais-Cru), Parzellen nahe Chénas; Granitböden; Reben Ø ~50 Jahre (teils 100+)
Klassifikation: Moulin-à-Vent AOC (Beaujolais Cru)
Ausbau: Gamay; Ganztraube, semi-karbonische Gärung, lange Maische; ≥18 Monate Demi-muid und Tank; biodynamisch

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Rebsorten

Schwedhelm Wotan-Kalkfels R Riesling trocken 2020

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan-Kalkfels -R- Riesling 2020 ist ein Lagen-Riesling von enormer Spannung. Geprägt vom reinen Kalkfels am höchsten Punkt des Zeller Kreuzberges, zeigt er erdige Noten und eine unverwechselbare Salzigkeit, die den Gaumen fordert und ihm eine klare Frische verleiht.


Pfalz / Zeller Kreuzberg – Wotanfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Der Wotanfels ist ein 8 Meter hoher, markanter Kalkalgenstock am höchsten Punkt des Zeller Kreuzberges – schon die keltischen Vorfahren nutzten ihn als Opferstätte für ihren Gott Wotan. Was der Fels oberirdisch andeutet, findet sich im Boden geballt wieder: Kalkfels in Reinform, den die Wurzeln durchdringen müssen.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling von über 40 Jahre alten Reben. Nach zweifacher Vorselektion von Hand gelesen und nach 10-stündiger Maischestandzeit gepresst. Der Most wurde kühl im Edelstahltank spontan mit einzelnen Beeren vergoren, ruhte anschließend 10 Monate auf der Vollhefe und wurde im Juli 2021 gefüllt. Danach reifte er noch 2 Jahre auf der Flasche. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch, mit erdigen Anklängen. Am Gaumen von enormer Spannung, mit einer unverwechselbaren Salzigkeit, die den Gaumen fordert, klarer Frische und einem langanhaltenden Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als gehobener Speisebegleiter.

Passt zu: edlem Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Zeller Kreuzberg / Wotanfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein (Reserve) – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: alte Reben (40+ Jahre); Spontangärung mit Ganzbeeren, 10 Monate Vollhefe, 2 Jahre Flaschenreife; reiner Kalkfels
Jahrgang: 2020

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Länder/Regionen

Caliterra Carmenere Reserva

Rotwein · Colchagua Valley · Carménère · Chile

Caliterra Reserva Carménère ist ein fruchtbetonter, süffiger Rotwein aus dem Colchagua Valley in Chile. Carménère stammt ursprünglich aus dem Bordeaux und wurde in Chile jahrzehntelang mit Merlot verwechselt, bis sie als eigene Sorte erkannt wurde. Heute gibt sie chilenischen Rotweinen ein unverwechselbares Gesicht. Im Glas ein klarer, charaktervoller Carménère mit reifer Frucht.


Colchagua Valley

Das Colchagua Valley liegt rund zwei Autostunden südlich von Santiago im chilenischen Valle Central. Granit- und Tonböden, viel Sonne und kühlende Brisen sorgen für reife, ausgewogene Trauben. Hier reift Carménère spät und gleichmäßig aus, was ihr den typischen, würzig-fruchtigen Charakter gibt.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht überwiegend aus Carménère. Nach der Gärung reift er mehrere Monate in Eichenfässern aus amerikanischer und französischer Eiche, die ihm dezente Würze und Struktur geben, ohne die saftige Frucht zu überdecken.

Im Glas

Klares Purpurrot. In der Nase reife dunkle Frucht wie Pflaume und Brombeere, dazu eine würzige, leicht pfeffrige Note. Am Gaumen saftig und süffig, mit weichem Tannin und runder Frucht. Der Abgang ist weich und unkompliziert.

Am Tisch

Bei 15–18 °C servieren; jung und unkompliziert zu genießen.

Klassische Begleitung: gegrilltes Fleisch, würzige Gerichte, Eintöpfe und mittelkräftiger Käse.


Lage: Colchagua Valley (Valle Central), Chile
Klassifikation: DO Valle de Colchagua – Reserva
Ausbau: mehrere Monate Eichenfass (amerikanische/französische Eiche)

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Frankreich

Jean-Philippe Fichet Meursault Les Gruyaches 2022

Weißwein · Meursault · Chardonnay

Chardonnay Meursault Lieu-dit · Les Gruyaches Côte de Beaune 2022 alte Reben (~80 J.)

Der Meursault Les Gruyaches 2022 der Domaine Jean-Philippe Fichet ist ein reicher, konzentrierter Chardonnay von rund 80-jährigen Reben am Fuß des Premier Cru Charmes – der fülligste von Fichets Lieux-dits, mit dem für ihn typischen Fokus, Mineralität und Länge.


Les Gruyaches – kleiner Bruder von Charmes

Die kleine Parzelle von gut 0,28 Hektar ist zu zwei Seiten vom Premier Cru Meursault-Charmes umschlossen – sie nimmt gleichsam eine Ecke aus Charmes heraus. Fichet nennt sie den „kleinen Bruder von Charmes". Die Reben wurden um 1930 gepflanzt; der Boden am Hangfuß ist etwas reicher, ton-kalkig über Kalksteinuntergrund.

Die alten Reben sorgen für natürliche Konzentration; eine in den 1990ern angelegte Drainage begrenzt den Wuchs. Das Ergebnis ist der reichste und fülligste der Fichet-Lieux-dits, ohne dessen gemeinsamen Fokus und Länge zu verlieren.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, großzügige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Bewirtschaftung in lutte raisonnée mit eigenem Kompost, Handlese bei niedrigen Erträgen. Gärung und malolaktische Gärung erfolgen im Fass; der Ausbau dauert insgesamt rund 18 Monate – gut 12 Monate im Fass (nur etwa ein Sechstel neu) und anschließend einige Monate im Tank. Auf aggressives Bâtonnage wird bewusst verzichtet.

Im Glas

Im lagen- und haustypischen Profil: Birne, Meyer-Zitrone und Jod, weiße Blüten und Akazie, dazu geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollmundig, tief und satiniert, mit der Konzentration alter Reben, kreidigem Trockenextrakt und einer salzigen, mundwässernden Länge. Fülle und mineralische Präzision in Balance.

Der fülligste der Fichet-Lieux-dits – alte-Reben-Konzentration mit kreidiger, salziger Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2025–2032. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer, Steinbutt, Poularde in Rahm oder gereifter Comté. Die Fülle trägt auch kräftigere Gerichte.


Lage: Meursault „Les Gruyaches" (Côte de Beaune); ~0,28 ha am Fuß von Charmes, ton-kalkiger Boden, Reben von ~1930
Klassifikation: Meursault (Village-Lieu-dit)
Ausbau: Chardonnay; Gärung und Malo im Fass, ~18 Monate (12+ Monate Fass, ~1/6 neues Holz, +Tank), wenig Bâtonnage · lutte raisonnée

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Rebsorten

Künstler Hochheimer Hölle Riesling TBA 2015

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Hochheimer Hölle Trockenbeerenauslese edelsüß 0,375 l 2015

Die Künstler Hochheimer Hölle Riesling Trockenbeerenauslese 2015 ist die edelsüße Krönung einer der großen Hochheimer Lagen – monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich, von enormer Länge und Fülle. Eine seltene Schatzkammer in der 0,375-Liter-Flasche.


Hochheimer Hölle – Lage und Boden

„Hölle" leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „Halde(a) = steiler Berg" ab. Diese Südlage mit 15 Prozent Neigung zieht sich östlich der Hochheimer Altstadt auf den Main zu. Der Tonmergelboden besteht aus feinsten Tonpartikeln und reichlich Kalk – ein mineralisches Kraftpaket. Durch den darüber liegenden, lockeren, braunen Lösslehm erhält die Rebe reichlich Wasser und Luft zum Gedeihen.

Die Lage Hölle hat monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich; ihre Weine zeigen enorme Länge und Fülle. Sie ist die kraftvollste der Hochheimer Lagen – eine ideale Basis für eine konzentrierte, langlebige Trockenbeerenauslese.

Jahrgang 2015 – Rheingau

2015 gilt im Rheingau als herausragender Riesling-Jahrgang: ein warmer, sonnenreicher Sommer und ein optimaler Herbst brachten vollreifes, kerngesundes Lesegut mit großer Substanz und feiner Säure. Ideale Bedingungen für edelsüße Spitzenweine, in denen sich die Edelfäule (Botrytis) in ihrer reinsten, konzentriertesten Form zeigt.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2015, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß, 0,375 l.

Selektive Lese einzelner, edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren in mehreren Durchgängen von Hand – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine echte Rarität.

Im Glas

Leuchtendes Bernsteingold. In der Nase ein betörendes, hochkonzentriertes Bukett von kandierter Aprikose und Quitte, Honig, Dörrfrüchten (Feige, Rosine), Orangenmarmelade und exotischer Frucht, untermalt von der typischen Botrytis-Würze und einem mineralischen Zug. Am Gaumen von dichter, fast öliger Fülle und enormer Konzentration, die dennoch von einer rassigen, lebendigen Säure getragen und ausbalanciert wird – monumental und zugleich elegant.

Monumentale Kraft und mineralische Eleganz – von enormer Länge und Fülle.

Ein Wein für die Ewigkeit mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial; der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Hochheimer Hölle (Deutschland); Südlage mit 15 % Neigung zum Main, Tonmergel mit Kalk unter lockerem braunem Lösslehm
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß; 0,375 l
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Frankreich

Domaine Duroche Gevrey Chambertin 2021

Rotwein · Gevrey-Chambertin · Pinot Noir

Pinot Noir Gevrey-Chambertin AOC 9 Parzellen · 3,15 ha Reben ab 1934 2021

Der Gevrey-Chambertin 2021 von Pierre Duroché ist ein noch junger Meilenstein des Guts. Reinsortiger Pinot Noir mit Erde, Tiefgang, Kraft und formidabler Länge – ein Wein zum Träumen, Trinken und Weglegen.


Gevrey-Chambertin – Parzellen alter Reben

Gevrey-Chambertin ist die größte Gemeinde der Côte de Nuits und Heimat berühmter Grand Crus rund um Chambertin. Dieser Dorfwein entsteht aus mehreren Parzellen mit kalk- und mergelreichen, teils sandigen Böden und teils sehr alten Reben – das Zusammenspiel der Lagen prägt Tiefe und Spannung.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – der dem Tiefgang dieses Gevrey eine spannungsvolle Frische verleiht.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, eine Assemblage mehrerer Parzellen mit teils sehr alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Tiefe, inneren Extrakt und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Sinnlich und erdgeprägt, mit Tiefgang, Kraft und innerem Extrakt. Am Gaumen geschliffen und tief, mit klarer Frucht und einer formidablen Länge im Abgang.

Erde, Tiefgang und Kraft mit formidabler Länge – ein Pinot Noir zum Träumen und Weglegen.

In der Jugend bereits faszinierend, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); mehrere Parzellen, kalk-/mergelreich, teils sandig, teils sehr alte Reben
Klassifikation: Gevrey-Chambertin AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Feinkost

Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen

Feinkost · Antipasti · Spanien

Die Bernal Oliven gefüllt mit Sardellen sind grüne Manzanilla-Oliven mit einer Füllung aus Sardellen vom Kantabrischen Meer. Manzanilla gilt als die meistgegessene Tafelolive Spaniens. Bernal stellt sie nach eigener Rezeptur und mit ausgewogenem Salzgehalt her. Die Kombination aus fruchtiger Olive und salzig-würziger Sardelle macht sie zu einem Tapas-Klassiker – ideal als Aperitif.


Herkunft

Bernal ist ein spanischer Oliven- und Encurtidos-Hersteller mit Sitz in der Region Murcia. Die Manzanilla-Oliven werden vor allem in Andalusien rund um Sevilla angebaut; wegen ihrer hellgrünen Farbe und ihres milden Geschmacks gilt die Sorte als „Königin der Tafeloliven". Die Sardellen für die Füllung stammen aus dem Kantabrischen Meer im Norden Spaniens.

Anbau und Verarbeitung

Die Manzanilla-Oliven werden entsteint und mit einer Sardellenpaste gefüllt. Bernal verarbeitet sie in der eigenen Produktion nach hauseigener Rezeptur; das Produkt ist pasteurisiert. 

Geschmack

Hellgrüne, feste Oliven mit fruchtigem Kern. Die Sardellenfüllung bringt eine salzig-würzige, umamireiche Note, die mild bleibt und die Olive nicht überdeckt. Im Mund saftig und kräftig im Geschmack, mit dem typisch herzhaften Spiel aus Frucht und Salz.

Am Tisch

Klassisch als Tapa und Aperitif, pur zu einem Glas Sherry, Wermut, Weißwein oder Bier. Ebenso gut auf Antipasti-Platten, in Salaten, auf Pizza oder als Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten. Gut gekühlt servieren.


Hersteller Bernal (Aceitunas Bernal, Spanien)
Produkt Grüne Oliven, gefüllt mit Sardellen
Sorte Manzanilla
Herkunft Spanien (Oliven aus Andalusien, Sardellen aus dem Kantabrischen Meer)
Verarbeitung entsteint, mit Sardellenpaste gefüllt, pasteurisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD) 15.01.2030

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Länder/Regionen

Le Moine Charmes Chambertin Grand Cru 2017

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin Grand Cru Gevrey-Chambertin · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2017

Der Lucien Le Moine Charmes-Chambertin Grand Cru 2017 stammt aus einem der großen Grand Crus von Gevrey-Chambertin – ein kraftvoller, zugleich eleganter Pinot Noir mit Tiefe und Charme. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Charmes-Chambertin – Grand Cru von Gevrey

Charmes-Chambertin ist eine der großen Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin in der Côte de Nuits, südlich des Dorfes am Hang unterhalb des Chambertin gelegen und ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Es ist einer der größeren und damit variableren Grands Crus Gevreys; in die Appellation darf auch der benachbarte Mazoyères-Chambertin einfließen. Stilistisch verbindet Charmes-Chambertin die Kraft und Fülle Gevreys mit einer zugänglichen, charmanten Eleganz – daher der Name.

Die kalkstein- und tonhaltigen Böden am gut exponierten Hang bringen tiefe, körperreiche und zugleich harmonische Pinot Noirs hervor. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2017 – Côte de Nuits

2017 war an der Côte de Nuits ein klassischer, ausgewogener Rotwein-Jahrgang mit reifer, klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. In einem körperreichen Grand Cru wie Charmes-Chambertin ergibt das einen tiefgründigen, zugleich eleganten und harmonischen Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017, Charmes-Chambertin Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom kalk-tonigen Hang von Gevrey lebt dieser Grand Cru: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Aus dem ausgewogenen Jahrgang 2017 zeigt er reife Frucht und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen körperreich und zugleich harmonisch, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, würzige Tiefe und feine Röstwürze – körperreich und seidig, mit samtigem Tannin und langer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Charmes-Chambertin Grand Cru, Gevrey-Chambertin, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Hang südlich des Dorfes unterhalb des Chambertin; kalkstein- und tonhaltige Böden (Mazoyères-Chambertin darf einfließen)
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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