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Spanien

CVNE Monopole Clasico Gran Reserva blanco 2015

Die Weinkellerei CVNE (Compañía Vinícola del Norte de España) war die erste Kellerei Spaniens, welche 1915 einen weißen Markenwein registriert hat. Der seinerzeit registrierte Name „Monopole“ hat heutzutage natürlich nur noch historischen Wert. Aber vor über 100 Jahren hatte CVNE mit diesem ersten Marken Weißwein Spaniens tatsächlich ein Monopol inne. Seither ist viel passiert und der Monopole blanco gehört zu den beliebtesten Weißweinen der Rioja und ganz Spaniens. Die Kellerei unterscheidet inzwischen zwischen dem einfachen Monopole, dem Monopole Clasico und den seit dem Jahrgang 2014 erschienenen Monopole Gran Reserva. Und dieser Monopole Gran Reserva blanco gehört vom Start weg zum Besten was man aus der Viura Rebsorte gewinnen kann. 

 

Die Idee hinter diesem Weißwein war es, den klassischen Herstellungsprozess von 1915 wieder in den Fokus der Weinbereitung zu stellen. Die Viura Trauben wachsen für diesen Wein auf der Finca La Plana, welche in der hochgelegenen Gemeinde Villalba liegt. Die sandigen Böden, die auf einer Höhe von über 600 Metern fussen, haben den Vorteil, dass das Wasser hier sehr gut gefiltert wird und die uralten Reben mit ihrem tiefen Wurzelwerk perfekt versorgt werden können. So können sich die Reben auch bei Wasserstress aus den unteren Schichten des Weinberges gut versorgen.

 

Alle Arbeiten im Weinberg und die mehrmalige Lese im Wingert werden ausschließlich manuell durchgeführt. Die Lese erfolgt dabei in den frühen Morgenstunden, damit die perfekt reifen Trauben in kleinen Kisten bei einer gleichbleibenden Temperatur geerntet werden können und somit nicht oxidieren. Um die ganzen Aromen der geernteten Trauben zu erhalten, werden diese noch 24 Stunden in einen Kühlraum aufbewahrt. Nach einer schonenden Pressung des nochmals selektionierten Traubenmaterials wird der Wein in drei gebrauchten 400 Rioja Eichenfässern und zwei Sherry Botas vergoren und reift dann über fünf Jahre in diesen Fässern bis zur Abfüllung weiter.

 

Der Monopole Gran Reserva 2015 überzeugt mit Noten von gerösteten Nüssen, Pilzen, nassem Holz und hat den, für einen Manzanilla Sherry so typischen oxidierten Salzton, der ein wenig an eine frische Meeresgischt erinnert. Komplex, vielschichtig und atemberaubend lang präsentiert sich dieser Wein dann im Geschmack und im ellenlangen Abgang. Wie ein Produkt aus einer anderen Zeit legt sich dieser Viura im Mundraum nieder. Die Tannine sind subtil und präsent, die Säure bringt Transparenz und Klarheit. Jede Menge Erdigkeit und überhaupt keine Primärfrucht ist die Hauptcharakteristik dieses Weißweines. Wenn die Weine 1915 wirklich so gut geschmeckt haben sollten, dann war früher doch einiges besser als heutzutage. Ein ganz großer Stoff, der heute, aber auch den nächsten Generationen noch viel Freude bereiten wird. Gesamtproduktion: 2.264 Flaschen

 

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2019 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – im reifen Jahrgang 2019 der opulenteste der Groffier-Crus, dicht und würzig, mit der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein, was dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vergoren mit hohem Ganztrauben-Anteil (rund 80–90 %), ausgebaut in etwa 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Sattes Purpur. In der Nase Kirsch und Orangenzeste über reifer roter Beerenfrucht. Am Gaumen mittelgewichtig und sehr saftig, mit gutem Gewicht und – für einen Chambolle – muskulöser Statur; reichlich schwarzer Pfeffer hebt das Finale, während die Ganztrauben dem Abgang Frische verleihen.

Opulent und reif, würzig und muskulös – der dichteste der Groffier-Crus, getragen von frischer Ganztrauben-Würze.

Jung noch etwas stämmig: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~80–90 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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Länder/Regionen

Piero Busso Barbaresco Mondino 2022

Rotwein · Barbaresco DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barbaresco DOCG Mondino (Neive) Piero Busso große Fässer · 18+ Monate nur 7.295 Flaschen 2022

Der Piero Busso Barbaresco Mondino 2022 ist der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine des Hauses – ein eleganter Nebbiolo aus Neive mit intensivem rubinrotem Bukett, roter Beerenfrucht und seidigen Tanninen.


Mondino – die Bricco-Mondino-Lage in Neive

Piero Busso zählt zu den Referenz-Erzeugern des Barbaresco, besonders für die hochgelegenen, ausdrucksstarken Lagen rund um Neive. Das Familienweingut wurde 1948 von Guido Busso gegründet; heute führen Piero mit seiner Frau Lucia und den Kindern Pierguido und Emanuela das rund 10 Hektar große Gut – seit 2019 biozertifiziert, traditionell und handwerklich gearbeitet, mit autochthonen Hefen, langen Maischestandzeiten und Ausbau in großen Holzfässern.

Der Barbaresco Mondino stammt aus den Weinbergen auf dem Hügel Bricco Mondino in der Gemeinde Neive. Auf 1,60 Hektar und einer Höhe von 240 Metern über dem Meeresspiegel wachsen die Nebbiolo-Reben auf südwestlich ausgerichteten, kalkhaltig-sandigen Böden. Die Reben sind 40 bis 50 Jahre alt und werden nach dem Guyot-System erzogen.

Jahrgang 2022 – Barbaresco

2022 war im Piemont ein warmes, trockenes Jahr, das früh reifende, fruchtbetonte und zugängliche Nebbioli mit weichem Tannin hervorbrachte. Das kommt dem Charakter des Mondino besonders entgegen: ein offener, charmanter Barbaresco mit klarer roter Frucht, der schon jung viel Freude bereitet.

Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2022, Barbaresco DOCG, trocken.

Die Vinifikation erfolgt durch Gärung und Mazeration in Stahltanks bei kontrollierter Temperatur von 28 bis 30 °C. Der Ausbau findet in großen Fässern über mehr als 18 Monate statt, gefolgt von einer Flaschenreifung von mindestens 6 Monaten. Gesamtproduktion: 7.295 Flaschen.

Im Glas

Der Barbaresco Mondino zeichnet sich durch ein intensives rubinrotes Bukett aus, das fruchtige Aromen von kleinen roten Beeren offenbart. Seine seidigen, gut entwickelten Tannine sorgen für ein weiches und elegantes Mundgefühl. Ein strukturierter Wein – der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine von Piero Busso, der als erster den Keller verlässt und damit eine hervorragende Wahl für alle ist, die sich mit diesem klassischen Rotwein vertraut machen möchten.

Der fruchtigste und zugänglichste der Barbaresco-Weine von Piero Busso – seidig und elegant.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Pasta mit Fleischragout, zu geschmortem und gebratenem rotem Fleisch, zu Pilzgerichten und Risotto sowie zu mittelreifem Hartkäse.


Lage: Barbaresco DOCG, Bricco Mondino (Zone Balluri), Neive (Piemont, Italien); 1,60 ha, ~240 m, Südwest-Exposition, kalkhaltig-sandige Böden, Reben 40–50 Jahre
Klassifikation: Barbaresco DOCG, Nebbiolo (trocken); nur 7.295 Flaschen
Ausbau: 100 % Nebbiolo; Gärung/Mazeration im Stahltank (28–30 °C), >18 Monate große Fässer, ≥6 Monate Flaschenreife

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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USA

Epoch Tempranillo 2015

Wein · Rotwein · Paso Robles · USA

Epoch Tempranillo 2015 zeigt einen eleganten, nahtlosen Stil, der an große Tempranillos aus Spanien erinnert. Viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit gehen in einen vollmundigen Rotwein mit schwereloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und kraftvollem Finish über. Von Jeb Dunnuck mit 98 Punkten bewertet.


Paso Robles / Willow Creek District

Epoch Estate Wines (Bill & Liz Armstrong, Winemaker Jordan Fiorentini) zählt zu den renommiertesten Adressen von Paso Robles, im Willow Creek District. Der Tempranillo stammt überwiegend vom historischen Paderewski Vineyard aus eigenem, biodynamisch bewirtschaftetem Anbau auf kalkstein- und schiefergeprägten Böden – eine spannende kalifornische Interpretation der spanischen Leitsorte.

Rebsorte und Ausbau

Überwiegend reinsortig aus Tempranillo (gelegentlich um kleine Anteile Graciano, Syrah oder Grenache ergänzt). Der Ausbau in französischer Eiche verleiht Struktur und feine Würze, ohne die Frucht zu überdecken, und ergibt einen vollmundigen, dennoch eleganten Rotwein mit großem Reifepotenzial. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, dunkles Rot. In der Nase viel schwarze Frucht, Holzkohle, geschmortes Fleisch und Graphit. Am Gaumen vollmundig, mit schwereloser, nahtloser Textur, sich aufbauenden Tanninen und einem kraftvollen, langen Finish. Großes Lagerpotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren. Trinkreife 2022 bis 2033.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, Lamm, Wild, Schmorgerichten und reifem Hartkäse.


Lage: Paso Robles AVA, Willow Creek District (Kalifornien, USA); Epoch Estate Wines
Klassifikation: Paso Robles – Tempranillo, trocken
Ausbau: Reifung in französischer Eiche
Bewertung: Jeb Dunnuck 98/100; Jahrgang 2015

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Weine

Jose Gil Vinedos En Labastida 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo mit ~20 % Garnacha & weißen Sorten Rioja DOCa Viñedos en Labastida Labastida (Rioja Alavesa) José Gil uralte Reben (80–100 J.) nur 1.000 Flaschen 2024

Der José Gil Viñedos en Labastida 2024 ist ein besonderer Vino de Pueblo, erstmals aus drei uralten Rebland-Hektar (Reben 80–100 Jahre) – ein sehr seriöser Wein, der den reinen, ursprünglichen Ausdruck dieses Dorfes widerspiegelt. José Gil vergleicht ihn gern mit einem Chambolle-Musigny aus dem Burgund.


Viñedos en Labastida – uralte Reben, burgundische Eleganz

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Reben – organisch, mit burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Dieser Vino de Pueblo aus Labastida wird erstmals aus drei uralten Rebland-Hektar gewonnen, deren Rebstöcke zwischen 80 und 100 Jahre alt sind – ein Wein, der den reinen und ursprünglichen Ausdruck des Dorfes auf bestmögliche Weise widerspiegeln soll; José Gil vergleicht ihn gern mit einem Chambolle-Musigny. Die Reben wachsen auf Parzellen mit unterschiedlichen Böden, Höhenlagen und Klonen und umfassen einen bedeutenden Anteil an weißen Rebsorten, was zur Komplexität und Säurebildung im finalen Wein beiträgt.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, das zu einer späten, präzise gelesenen Reife führte. Aus den uralten Labastida-Reben ergibt das einen besonders feinen, vielschichtigen Village-Wein mit klarer Frucht, lebendiger Säure und floraler Eleganz – in einer limitierten Auflage von nur 1.000 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Basis aus Tempranillo und rund 20 % Garnacha, ergänzt durch einen kleinen Anteil weißer Sorten (Viura, Palomino, Garnacha Blanca), aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Fermentation erfolgt in Edelstahltanks, wobei 20 % der Rappen für zusätzliche Struktur einbezogen werden. Die Reifung erstreckt sich über zehn Monate in einer Kombination aus Betonbehältern und gebrauchten 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche – im traditionellen Calado an den Hängen der Burg von San Vicente de la Sonsierra. Abgefüllt im September 2025.

Im Glas

Ein feiner, fast burgundisch anmutender Village-Wein: helle, klar definierte rote Frucht, florale Anklänge und feine Würze, getragen von der Frische und Säure, die der Anteil weißer Sorten beisteuert. Am Gaumen seidig, präzise und harmonisch, mit elegantem Tannin und langem, herkunftsgenauem Nachhall – der reine Ausdruck von Labastida.

Ein sehr seriöser Wein – der reine, ursprüngliche Ausdruck von Labastida, gern verglichen mit einem Chambolle-Musigny.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Geflügel, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Rioja DOCa, Viñedos en Labastida (Rioja Alavesa, Spanien); drei Hektar uralte Reben (80–100 J.), unterschiedliche Böden, Höhenlagen und Klone, hoher Anteil weißer Sorten
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit ~20 % Garnacha und etwas Viura, Palomino, Garnacha Blanca (trocken); nur 1.000 Flaschen
Ausbau: Gärung im Stahltank, 20 % Ganztraube/Rappen, 10 Monate in Beton und gebrauchten 500-l-Fässern (franz. Eiche) im Calado des Schlosskellers; organischer Anbau

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Elsass (Vin de France) · Cuvée (Sylvaner)

Sylvaner-Cuvée Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass / Vin de France Soil Therapy Stahl & Holz · Hefelager 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 fängt die Vielfalt des Elsass ein – jung zugänglich und doch vielschichtig. Eine Sylvaner-geführte Cuvée, trocken, rein und mit schöner Konzentration. Ein ausdrucksstarker Elsässer mit Charakter und Eleganz.


Soil Therapy – neue Welle aus dem Elsass

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem autodidaktischen Winzer, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte (zuvor im Vertrieb der renommierten Domaine Ostertag). Der Name ist Programm: biodynamische „Therapie" für den Boden, Wein als Therapie für die Seele. Statt der üblichen AOC-Logik setzt er auf instinktives Arbeiten, Field-Blends direkt im Weinberg, organisch-biodynamisches Lesegut und langsame Entwicklung – in winzigen Mengen.

Der „Le Geste" ist seine Sylvaner-geführte Cuvée und ein idealer Einstieg in seinen Stil. Die Assemblage besteht überwiegend aus Sylvaner (40 %), ergänzt durch Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Gewürztraminer und Muscat wurden bewusst weggelassen, um eine klare, präzise Stilistik zu erhalten.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 bringt im Le Geste einen frischen, präzisen Weißwein mit reifer, klarer Frucht und lebendiger Balance. Die Sylvaner-Basis sorgt für Trinkfluss und mineralische Klarheit, während die Burgundersorten Textur und Tiefe beisteuern.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus überwiegend Sylvaner (40 %), ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Ausbau über rund 9 Monate, etwa zu einem Viertel im Holzfass und zu drei Vierteln im Edelstahltank, mit Hefelagerung. Das bewahrt die Frische der Frucht und verleiht dem Wein zugleich Textur und Tiefe. Etikettiert als Vin de France.

Im Glas

Frische Aromen von Apfel- und Birnenschalen, unterlegt mit feinen Zitrusnoten, prägen das Bouquet. Am Gaumen zeigt er sich trocken, rein und mit schöner Konzentration. Subtile mineralische Anklänge verweben sich harmonisch mit der Frucht. Die feine Textur und der Einfluss der Hefelagerung verleihen Tiefe, während der Wein stets seine Frische bewahrt.

Trocken, rein und konzentriert – feine Textur, mineralische Tiefe und stets bewahrte Frische.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von etwas Luft. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse.


Lage: Elsass (Frankreich), etikettiert als Vin de France; organisch-biodynamisches Lesegut
Klassifikation: Vin de France, Weiß-Cuvée (trocken); überwiegend Sylvaner mit Pinot Blanc, Auxerrois, Pinot Gris
Ausbau: ~9 Monate, ca. 25 % Holzfass / 75 % Edelstahl, Hefelagerung

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Spanien

Fernandez de Pierola Tempranillo blanco

Der Tempranillo Blanco ist eine echte Rarität aus der Rioja, entstanden 1988 durch eine spontane Mutation der roten Tempranillo-Traube. Heute zählt diese weiße Variante zu den spannendsten Entdeckungen der Region und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig Rioja-Weine sein können.

 

Die Trauben für diesen Wein stammen aus verschiedenen Parzellen rund um Moreda de Álava, aus Peñarcón, Valdevilla, El Somo, Labraza und Beraza. Nach der Lese wird ausschließlich der feinste Vorlaufmost verwendet. Eine schonende Vorklärung sorgt für glasklare Aromen, bevor der Wein rund 19 Tage lang in Edelstahltanks vergoren wird. Anschließend ruht er auf der Feinhefe, was ihm Fülle und Struktur verleiht, ohne an Frische einzubüßen.

 

Im Glas leuchtet er hellgelb mit zarten Goldreflexen. In der Nase zeigen sich tropische Fruchtnoten von Ananas, Banane und Mango, begleitet von reifer Birne, Apfel und einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen wirkt er rund, ausgewogen und cremig, getragen von einer pikanten Säure. Ein junger, ausdrucksstarker Weißwein mit eleganter Struktur und herrlicher Trinkfreude.

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