Le Petit Victor blanc Bag in Box Chardonnay Sauvignon Blanc
Wein · Weißwein · Pays d'Oc · Frankreich
Le Petit Victor Blanc ist eine frische, fruchtige Weißwein-Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc aus dem Süden Frankreichs – praktisch abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box.
Pays d'Oc / Languedoc
Der Wein stammt aus dem Languedoc im Süden Frankreichs, dessen mediterranes Klima fruchtbetonte, frische Weißweine hervorbringt. Erzeuger ist die renommierte Vereinigung Vignobles Foncalieu.
Assemblage und Ausbau
Cuvée aus Chardonnay und Sauvignon Blanc. Chardonnay bringt Fülle und Schmelz, Sauvignon Blanc Frische und krautige Würze. Der kühle Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Aromatik. Abgefüllt in der 5-Liter-Bag-in-Box, die den Wein vor Sauerstoff schützt, sodass er nach dem Anbruch mehrere Wochen frisch bleibt. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase frische helle Frucht, Zitrus und ein krautiger Anklang. Am Gaumen saftig, frisch und unkompliziert, mit feiner Frucht und sauberem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder Terrassenwein, ideal glasweise dank Bag-in-Box.
Passt zu: Salaten, Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel und leichten Sommergerichten.
Der Coteaux Bourguignons Vieilles Vignes 2024 von Anne Gros stammt aus einer höher gelegenen Einzellage südlich von Vosne-Romanée, zwischen Nuits-Saint-Georges und Flagey-Échezeaux. Ein reinsortiger Pinot Noir, der Frucht, Eleganz, seidige Textur und Frische auf exemplarische Weise verbindet – ein Wein, in den man sich schon nach dem ersten Schluck verliebt.
Alte Reben am Rand der großen Lagen
Die Parzelle umfasst 0,87 Hektar auf Kalkstein-Ton; die Reben sind im Schnitt rund 50 Jahre alt und geben dem Wein stets Spannung und Struktur. Seit dem Jahrgang 2023 hat das Gut diesen vormaligen Bourgogne Rouge zu Coteaux Bourguignons umklassifiziert – die Substanz alter Reben in einem zugänglichen, ausdrucksstarken Pinot.
Hinter der Domaine steht Anne Gros, die Ende der 1980er das Gut ihres Vaters (Domaine François Gros) in Vosne-Romanée übernahm; Gros-Familienmitglieder sind dort seit den 1830ern verwurzelt. Ihre Weine gelten als Inbegriff von Eleganz, Finesse und feinem „toucher de bouche" – heute zunehmend gemeinsam mit ihren Kindern erzeugt.
Jahrgang 2024 – Burgund (Côte de Nuits)
2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.
Bei den Rotweinen ergibt das saftige, transparente Weine mit geschmeidigem Tannin – leichter und eleganter im Ausdruck. Genau die Stilistik, die diesem feinen Pinot entgegenkommt.
Im Glas
Leicht würzige Aromen roter Früchte, getragen von einer seidigen Textur und frischer Spannung. Feine, in der Jugend noch feste Tannine, dazu eine Eleganz und Länge, die diesen „einfachen" Coteaux Bourguignons weit über seine Stufe hebt.
Am Tisch
Gebratenes oder geschmortes Fleisch, Geflügel, Wild in Maßen, Pilzgerichte oder mittelreifer Käse. Bei 15–16 °C servieren; trinkreif jung bis etwa zehn Jahre.
Rotwein · Cabernet Sauvignon · Languedoc · Frankreich
Domaine de la Baume Les Thermes Cabernet Sauvignon ist ein kräftiger Rotwein aus dem Languedoc in Südfrankreich. Im Farbspiel ein dunkles Rubinrot, mit kräftiger Nase von frischen und gereiften schwarzen Früchten. Im Glas gut strukturiert, mit strammen Tanninen und schöner Länge.
Languedoc
Die Domaine de la Baume liegt im Languedoc in Südfrankreich. Das warme, mediterrane Klima und die vielfältigen Böden bringen reife, kräftige Weine hervor. Der Wein trägt die Bezeichnung Pays d'Oc.
Rebsorte und Ausbau
Der Wein besteht aus Cabernet Sauvignon. Der Ausbau im Holzfass verleiht ihm holzige Noten, Kaffeearomen und eine gut strukturierte Tanninstruktur.
Im Glas
Dunkles Rubinrot. Kräftige Nase von frischen und zugleich gereiften schwarzen Früchten wie Brombeeren und Johannisbeeren, verbunden mit holzigen Noten und Aromen von Kaffeebohnen. Am Gaumen frische schwarze Früchte mit Johannisbeernote, gefolgt von einem gut strukturierten Finish mit strammen Tanninen. Schöne Länge im feinen Abgang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung tut dem Wein gut.
Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Grillfleisch und gereifter Käse.
Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos 1er Cru Jus de Chavigne 2022
Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay
ChardonnayMâcon-Pierreclos AOCMâconnais2022Erste Säfte · alte Reben
Der Mâcon-Pierreclos Premiers Jus de Chavigne 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay aus den ältesten Reben der Lage Chavigne – ein klassischer, kompromissloser Weißwein, der die großen weißen Burgunder herausfordert.
Chavigne – steile Altreben über Kalk
Jean-Marie Guffens und Maine Heynen stellen im Mâconnais Chardonnays her, die in Präzision und Spannung mit weit teureren Namen mithalten. Der Premiers Jus de Chavigne stammt von den ältesten Reben des Sektors Chavigne.
Die Parzellen liegen sehr steil, überwiegend nach Südwesten ausgerichtet, auf armen, steinigen Böden. In der Tiefe finden die Wurzeln im kalkhaltigen Untergrund Frische und mineralische Prägung – die Grundlage für die unverwechselbare Spannung dieses Weins.
Jahrgang 2022 – Mâconnais
2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten und erlebte danach lange Hitze und Trockenheit. Ein Saftstau bremste den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.
Der Premiers Jus de Chavigne zeigt sich dennoch klassisch und spiegelt den Jahrgang kaum wider – ein Wein, der nach Aussage des Erzeugers Jahrzehnte überdauern kann.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.
Für diese Cuvée werden ausschließlich die ersten, pH-niedrigen Säfte der ältesten Chavigne-Reben verwendet – schonend auf der modifizierten Coquard-Presse gewonnen. Diese strenge Selektion zielt auf die reinste, intensivste Frucht bei voller Säurespannung; der Ausbau erfolgte klassisch im Fass.
Im Glas
Intensiv und frisch: geröstete Haselnuss und getoastetes Brot, dazu Birne, weißer Pfirsich, Orangenzeste und feiner Honig, untermalt von floralen Noten und weißem Pfeffer. Am Gaumen texturreich, energiegeladen und vinös, mit Volumen, würziger Tiefe und einer salzig-mineralischen Länge.
Klassisch, kompromisslos, langlebig – ein Mâcon, der die großen weißen Burgunder herausfordert.
Bereits jetzt von hoher Klasse, idealerweise 5 bis 10 Jahre reifen lassen. Bei 12 °C servieren.
Am Tisch
Edelfisch, Hummer und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalb oder reifer Hartkäse. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.
Der Le Moine Horizon 50 ans Juliénas 2015 in der Magnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.
Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen
Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.
Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Juliénas zählt zu den nördlichsten Crus; auf Granit, Schiefer und tonig-sandigen Böden bringt der Gamay hier einen besonders kräftigen, strukturierten und würzigen Charakter hervor.
Jahrgang 2015 – Beaujolais
2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Magnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.
Ausbau
Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Juliénas, trocken; abgefüllt in der Magnum (1,5 l).
Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Magnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife.
Im Glas
Vom granitisch-schiefrigen, tonig-sandigen Boden Juliénas' und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine kräftige, würzige Mineralität. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig, kräftig und strukturiert, mit festem, feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.
Dunkle Frucht und kräftige Würze – saftig, strukturiert und tief, mit festem, feinem Tannin und langer Mineralität.
Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.
Am Tisch
Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.
Radio Boka Verdejo ist ein frischer, trockener Weißwein von Hammeken Cellars aus Spanien. Reinsortig aus der Verdejo-Traube, zeigt er sich goldgelb mit grünlichen Reflexen und sommerlich-fruchtiger Aromatik.
Castilla
Radio Boka ist die unkomplizierte Linie von Hammeken Cellars, dessen Heimat an der sonnigen Mittelmeerküste bei Valencia liegt. Der Verdejo trägt die Herkunftsangabe Vino de la Tierra de Castilla. Verdejo gilt als eine der prägenden Weißweinsorten Spaniens.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortiger Verdejo. Die Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren, um die frische, fruchtbetonte Aromatik zu bewahren. Jung gefüllt, bleibt der Wein knackig und unkompliziert.
Im Glas
Goldgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sommerliche Aromen von Zitronenschale, reifem grünem Apfel und Lindenblüten, dazu ein Hauch heller tropischer Frucht. Am Gaumen voll und saftig, mit einem schönen mineralischen Touch und frischer Säure.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder zu leichter Küche.
Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Salate und helles Fleisch.
Casa Ermelinda Flor de la Mar Tinto ist ein fruchtiger, saftiger Rotwein des Familienweinguts Casa Ermelinda Freitas von der Península de Setúbal, südlich von Lissabon. „Flor de la Mar" – Blume des Meeres – ist eine Cuvée aus Syrah, Castelão, Aragonés und Alicante Bouschet. Im Glas eine funkelnde rote Farbe, am Gaumen seidige dunkle Frucht.
Península de Setúbal
Die Halbinsel Setúbal liegt südlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Sandige Böden und ein mediterranes Klima mit atlantischem Einfluss prägen den fruchtig-saftigen Stil der Weine. Das Weingut Casa Ermelinda Freitas hat seinen Sitz im Weinort Fernando Pó.
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée vereint Syrah, Castelão, Aragonés und Alicante Bouschet. Der Ausbau erfolgt zunächst in temperaturgesteuerten Edelstahltanks, anschließend reift der Wein weitere sechs Monate in gebrauchten Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche.
Im Glas
Funkelndes Rot. Im Geschmack seidige Brombeer- und Kirschfrucht, umhüllt von Gewürznoten, Vanille und erdigen Tönen. Die Gerbstoffe sind rund und harmonisch, der Wein süffig und ausgewogen. Der Abgang ist lang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren; eine kurze Belüftung rundet ihn ab.
Klassische Begleitung: gegrilltes und geschmortes Fleisch, Lamm und kräftiger Käse.
Höbenbach · Göttweiger BergQualitätswein NiederösterreichLöss & Lehm mit KalkanteilStahltanktrocken10–12 °C
Der Josef Dockner Rosé Selektion J.D. ist ein duftiger, feinfruchtiger Rosé aus den Rotweinsorten Zweigelt und Pinot Noir. Der Winzerhof Dockner bewirtschaftet seine Weingärten in Höbenbach im Kremstal, am Fuß des Göttweiger Bergs zwischen Donau und Stift Göttweig. Der Wein bleibt hell in der Farbe, trocken im Ausbau und setzt auf Primärfrucht statt Holz.
Höbenbach am Göttweiger Berg
Die Rieden des Betriebs liegen im westlichen Kremstal, südlich der Donau, auf tiefgründigem Löss und Lehm mit Kalkanteil, stellenweise auf sandigem Löss und altem Donauschotter. Das Klima ist zweigeteilt: warme pannonische Luft aus dem Osten, kühle Fallwinde aus dem Waldviertel im Norden.
Diese Temperaturspreizung zwischen Tag und Nacht ist der Grund für den Stil des Weins – die Trauben behalten Säure, während die Aromatik reift. Genau darauf ist ein Rosé angewiesen, der aus früh gelesenen Rotweintrauben entsteht.
Assemblage und Ausbau
Die Cuvée verbindet Zweigelt und Pinot Noir. Zweigelt liefert Kirschfrucht und Struktur, Pinot Noir die feinere, kühlere Aromatik und die zurückhaltende Farbe.
Die Trauben werden früh gelesen und nach kurzer Maischestandzeit sanft abgepresst. Die Gärung und der Ausbau erfolgen ausschließlich im Stahltank, kühl geführt und ohne Holzeinsatz. Der Wein wird jung gefüllt, um Primärfrucht und Säure zu erhalten.
Im Glas
Helles Lachsrosa mit kupfrigem Schimmer. In der Nase klare Primärfrucht: Erdbeere, Sauerkirsche, dahinter etwas Himbeere und Zitruszeste. Am Gaumen schlank und elegant, die Frucht wird von einer salzig-mineralischen Ader getragen, die Säure bleibt frisch und trägt bis in den trockenen Abgang.
Ein Rosé, der die Kirschfrucht des Zweigelt mit der kühlen Zurückhaltung des Pinot Noir zusammenbringt – ohne dass eine der beiden Sorten dominiert.
Bei 10–12 °C servieren, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Frucht. Dekantieren ist nicht nötig. Der Wein trinkt sich in den ersten zwei bis drei Jahren am besten.
Am Tisch
Passt zu gegrilltem Fisch, Forelle, Vitello tonnato, Antipasti und mediterranen Vorspeisen. Auch zu hellem Geflügel wie Perlhuhn oder Putenpiccata, zu Pasta mit Tomate und Basilikum sowie zu jungem Ziegenkäse. Als Aperitif solo gut, ohne Zusatz.
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