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Weine

Weinreich Perlen vor die Säue BIO

Hinter dem frechen Namen Weinreich „Perlen vor die Säue“ steckt ein Pétillant Naturel: Riesling und Silvaner, auf der Maische vergoren und mitten in der Gärung abgefüllt. Dort entsteht die Kohlensäure ganz von selbst – ohne Schwefel, ohne Dosage und ohne fremde Hefe.

Im Glas

Naturtrüb, mit lebhafter, feiner Perlage. Der Duft zeigt helle Frucht und viele Kräuter. Im Mund prickelnd, würzig, süffig, die Frucht klar und einer herben Struktur von der Maischegärung. Knochentrocken mit nur 0,1 g/l Restzucker und lebendiger Säure.

Mach was draus

Zum Grillabend, zu Antipasti, Flammkuchen, Salaten oder einfach zum Feierabend. Ein unkomplizierter Wein für gute Laune. Kurz vor dem Öffnen nicht schütteln, wer es klar mag – oder sanft schwenken für die trübe Variante. Serviere ihn gut gekühlt, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Name sagt es schon: Hier wird nicht gekleckert. Mein liebster Pét Nat für den Sommer.“

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Kurz gefragt

Was ist ein Pét Nat? Pétillant Naturel ist die älteste Art, Schaumwein zu machen. Der Most kommt vor dem Ende der Gärung in die Flasche, die Gärung läuft dort zu Ende und bildet die Kohlensäure.

Warum ist er trüb? Die Hefe bleibt in der Flasche, er wird nicht degorgiert und nicht filtriert.

Riesling, Silvaner · Rheinhessen, Bechtheim · bio (DE-ÖKO-022) · Maischegärung · Pétillant Naturel · ohne Schwefel, ohne Dosage, ohne Zusatzhefen · naturtrüb · Jahrgang 2021 · Restzucker 0,1 g/l · Weingut Weinreich, Bechtheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Marguet Le Parc 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Le Parc 2020 Grand Cru Brut Nature ist ein Chardonnay aus Ambonnay, der dir keine Kompromisse anbietet: keine Dosage, kein zugesetzter Schwefel, nur eine 1,37 Hektar große Lage. Für Abende, an denen du neugierig bist.

Im Glas

Hellgold, feines Mousseux. Die Nase legt sofort los: gelber Pfirsich, kandierte Zitrone und Mandel, dann eine würzige Seite mit Nelke, frischem Ingwer und weißem Pfeffer. Am Gaumen tief und aus einem Guss, mit rassiger Säure und einem salzigen Zug, der dich wach hält.

Mach was draus

Jakobsmuscheln mit Nussbutter, Wolfsbarsch in der Salzkruste oder ein Thai-Fischcurry mit Zitronengras – die Würze im Wein greift die Würze auf dem Teller auf. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein großes Glas ist hier Pflicht. Er braucht ein paar Minuten, dann kommen Ingwer und Pfeffer richtig nach vorn.“

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Kurz gefragt

Was bedeutet „ohne Schwefel“? Marguet gibt für Le Parc 0 mg/l Gesamtschwefel an, es wird also nichts zugesetzt. Lager die Flasche kühl, dunkel und liegend.

Was unterscheidet ihn von Les Bermonts? Beide sind Chardonnay aus Ambonnay. In Le Parc liegt die Kreide erst in 1,80 Metern Tiefe unter sandigem Lehm, bei Les Bermonts schon nach etwa 75 Zentimetern.

100 % Chardonnay · Lieu-dit Le Parc, Ambonnay Grand Cru, 1,37 ha, Reben von 1982 · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · 0 mg/l SO2 gesamt · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Pertois-Lebrun Champagne Le Mont de Craie Cramant Grand Cru

Der Pertois-Lebrun Le Mont de Craie 2017 ist Cramant pur: Chardonnay aus vier Parzellen des Grand-Cru-Dorfs, jede mit eigener Lage – vom Plateau über den Dorfkern bis zum Osthang und Hangfuß. Die Reben sind über 40 Jahre alt und werden von Hand gepflegt.

Im Glas

Heller Goldton, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Gebäck, Zitrone und feuchtem Kalkstein. Im Mund cremig und elegant, mit der markanten, kreidigen Textur, für die Cramant bekannt ist. Lang, präzise und salzig frisch im Abgang.

Mach was draus

Steinbutt mit Waldpilzen, Kalbsbries aus der Pfanne, Sashimi oder ein Carpaccio vom Kalb. Ein Champagner für ein feines Menü, bei dem jeder Gang ein kleines Ereignis ist. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Le Mont de Craie ist für mich der Inbegriff von Cramant. Diese Kreide schmeckt man – fein, salzig und lang.“

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Kurz gefragt

Welche Parzellen stecken drin? Vier Lagen in Cramant: Les Bauves (unten am Hang, nach Norden), La Fontaine des Crochets (Osthang), Les Champs du Soleil (mitten im Ort) und Les Moyens (oben auf dem Plateau).

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein ruht zehn Monate im Stahltank, die Flasche danach fünf Jahre und länger auf der Hefe. Die Dosage beträgt 1 g/l.

100 % Chardonnay · Cramant Grand Cru, vier Parzellen · reine Kreide · Reben über 40 Jahre · Kompost und Pflanzenpräparate · nur erste Pressung · 10 Monate Feinhefe im Stahl · ungeschönt, unfiltriert · mind. 5 Jahre Hefelager · Jahrgang 2017 · Extra Brut, 1 g/l Restzucker · Champagne Pertois-Lebrun, Cramant · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dominio del Bendito Las Sabias 2023 BIO

Rotwein · D.O. Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro Pago la Jara · Valdefinjas 2023 wurzelecht · 45–80 Jahre 2.000–3.000 kg/ha 16–18 Monate Barrique Bio · ES-ECO-002-CL

Der Dominio del Bendito Las Sabias 2023 ist ein Toro aus wurzelechten Buschreben zwischen 45 und 80 Jahren, gewachsen in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Antony Terryn arbeitet hier ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL) und mit Erträgen von 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar. 2023 war in Toro ein niederschlagsreicher Jahrgang, der von der Appellation als „excelente" eingestuft wurde.


Pago la Jara und die Höhen von Valdefinjas

Die D.O. Toro liegt in der Provinz Zamora auf einem Hochplateau zwischen rund 620 und 750 Metern über dem Meer. Das Klima ist ausgeprägt kontinental: heiße, trockene Sommer, harte Winter, nur etwa 350 bis 400 Millimeter Jahresniederschlag und eine Tag-Nacht-Amplitude, die im Spätsommer 20 Grad erreichen kann. Diese Spanne zwischen Hitze am Tag und kühlen Nächten ist der Grund, warum Tinta de Toro trotz voller physiologischer Reife noch Säure und Aroma behält. Der Pago la Jara im Süden der Appellation gilt als eine der besten Herkünfte der Region; Antony Terryn hat seinen Betrieb – rund 22 bewirtschaftete Hektar, davon 15 im Eigenbesitz – von Anfang an auf diese Lage ausgerichtet.

Entscheidend ist der Boden: tiefe, arme Sande über Kies und Lehm. Sand bietet der Reblaus keinen Lebensraum, weshalb in Toro Rebanlagen die Phylloxera überstanden haben und bis heute wurzelecht stehen – ohne amerikanische Unterlage, mit einem Wurzelwerk, das über Jahrzehnte in die Tiefe gewachsen ist. Genau solche Parzellen liefern Las Sabias. Die Stöcke sind im traditionellen Buschschnitt erzogen, stehen weit auseinander und tragen wenig: Die 2.000 bis 3.000 Kilogramm je Hektar entsprechen etwa 14 bis 21 Hektolitern – ein Bruchteil dessen, was die Appellation zulässt.

Die Parzellen auf den Höhen von Valdefinjas östlich von Toro liegen am oberen Ende des Höhenbandes der Appellation und werden später reif als die Sandböden im Süden. Sie bringen Frische, Säure und ein feineres Tannin in die Assemblage, während der Pago la Jara Tiefe und Wucht beisteuert. Beide Herkünfte werden getrennt gelesen.

Jahrgang 2023 – D.O. Toro

2023 fiel in Toro deutlich mehr Niederschlag als 2022 und mehr als im langjährigen Mittel – in einer Region, die chronisch unter Wassermangel steht, war das der prägende Faktor des Jahres. Der Austrieb verlief je nach Lage ungleichmäßig, der weitere Vegetationsverlauf dann regulär. Bemerkenswert für einen feuchteren Jahrgang: Der Krankheitsdruck blieb praktisch aus, das Lesegut kam gesund in den Keller. Die alten, wurzelechten Buschreben mit ihrem tiefen Wurzelwerk profitierten von der besseren Wasserversorgung, ohne in vegetatives Wachstum zu kippen.

Die Lese in der D.O. Toro lief vom 21. August bis zum 16. Oktober, der Großteil der Betriebe war bis Ende September fertig. Insgesamt wurden 22,48 Millionen Kilogramm eingebracht, gegenüber einem Vorjahresmittel von rund 19,1 Millionen – davon 20,83 Millionen Kilogramm Tinta de Toro. Der Kontrollrat stufte die Añada als „excelente" ein. Für Las Sabias bleibt die Menge dennoch klein: Die Ertragsbegrenzung kommt hier aus den Parzellen selbst, nicht aus dem Jahrgang.

Assemblage und Ausbau

100 % Tinta de Toro, Jahrgang 2023, aus wurzelechten Buschreben von 45 bis 80 Jahren in kleinen Parzellen im Pago la Jara und auf den Höhen von Valdefinjas. Handlese, Selektion parzellenweise, Ertrag 2.000–3.000 kg/ha. Die Weinberge sind ökologisch zertifiziert (ES-ECO-002-CL).

Vergoren wird in kleinen Beton- und Epoxidharztanks – Gebinde ohne eigene Aromatik, die die Gärtemperatur über die Masse puffern und den Wein nicht mit Holz überlagern, bevor er strukturiert ist. Anschließend folgen 16 bis 18 Monate in französischen Barriques. Das Holz arbeitet hier an der Gerbstoffstruktur des Toro, nicht an der Würze: Die dicken Beerenschalen der Tinta de Toro liefern reichlich Tannin, das über die lange Fasszeit gerundet wird.

Im Glas

Ein fast undurchdringliches, sehr dunkles Rot mit schmalem violettem Rand. In der Nase schwarze Kirsche, Brombeere und Pflaume, dahinter Teer, Mokka, Lakritz und eine rauchige Note aus dem Fassausbau. Am Gaumen dicht und breitschultrig, mit reifem, körnigem Tannin und deutlichem Extrakt; die Frucht bleibt trotz der Wucht klar konturiert. Der Anteil aus den höheren Lagen hält den Wein aufrecht und verhindert, dass die Dichte in Marmelade kippt. Sehr langer, kräftiger Abgang mit dunkler Schokolade und Salz.

14 bis 21 Hektoliter je Hektar von wurzelechten Buschreben – die Dichte dieses Toro entsteht im Weinberg, nicht im Fass.

Der 2023er ist jung noch verschlossen und braucht Luft: zwei Stunden vorher karaffieren, bei 16–18 °C servieren. Über zwei bis drei Jahre auf der Flasche baut sich das Tannin weiter ein; Trinkfenster bis etwa 2035.

Am Tisch

Zu kastilischem Milchlamm aus dem Holzofen, Lammkeule mit Rosmarin, Entrecôte und Rinderrippe vom Grill, geschmortem Ochsenschwanz und Wildgerichten wie Hirschrücken oder Wildschweinragout. Bei Käse zu langgereiftem Manchego und kräftigem Hartkäse. Für leichte Küche ist dieser Wein die falsche Wahl – er braucht Fett, Röstaromen und Zeit.


Produzent Dominio del Bendito, Antony Terryn, Toro, Zamora
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage Pago la Jara und Höhen von Valdefinjas, Sandböden über Kies und Lehm
Klassifikation D.O. Toro
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · Gärung in kleinen Beton- und Epoxidharztanks
Ausbau 16–18 Monate französische Barriques
Trinkempfehlung 2026–2035
Rebenalter 45–80 Jahre, wurzelecht, traditionelle Buschreben
Ertrag 2.000–3.000 kg je Hektar
Bewirtschaftung biologisch zertifiziert, ES-ECO-002-CL

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Weine

Monteabellon Barrica roble 5 meses

Wein · Rotwein · Ribera del Duero · Spanien

Monteabellón Roble (5 Monate Barrique) zeigt Vanille-, Kokosnuss- und Kirschnoten in Duft und Geschmack. Ein Wein, der mit Extrakt und Eleganz zugleich gesegnet ist – ein „Maul voll Wein", das in der Region rund um den Duero seinesgleichen sucht.


Ribera del Duero

Bodegas Monteabellón liegt in Nava de Roa im Herzen der Ribera del Duero (Kastilien-León). Die hochgelegenen Weinberge mit großen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen bringen konzentrierte, kräftige Rotweine hervor. Tempranillo (hier Tinta del País) ist die Leitsorte der Region.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tempranillo (Tinta del País). Der Wein reift rund fünf Monate im Eichenfass (Roble), was ihm die feinen Noten von Vanille und Kokosnuss sowie Struktur verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Kirschrot. In der Nase Vanille, Kokosnuss und reife Kirsche. Am Gaumen vollmundig und extraktreich, zugleich elegant, mit reifer Frucht, weichen Tanninen und gutem, langem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der spanischen Küche.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Tapas, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Ribera del Duero, Nava de Roa (Kastilien-León, Spanien); Bodegas Monteabellón
Klassifikation: Ribera del Duero – 100 % Tempranillo (Tinta del País), trocken
Ausbau: ca. 5 Monate im Eichenfass (Roble)

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Ungarn

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2016

Oremus Tokaji 3 Puttonyos 2016.

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Weine

Marguet Les Bermonts 2020 Grand Cru Brut Nature BIO

Der Marguet Les Bermonts 2020 Grand Cru Brut Nature kommt aus einem einzigen kleinen Weinberg in Ambonnay: reiner Chardonnay von Reben, die 1952 gepflanzt wurden. Ein Champagner für den Austern-Abend, an dem du genau hinschmeckst.

Im Glas

Hellgold, feinperlig. Anfangs etwas verhalten, dann Limette, Orangenzeste, ein Hauch kandierte Zitrone und Mandel. Am Gaumen dicht und kraftvoll, aber nie schwer. Die Salzigkeit zieht sich bis in das sehr lange Finale. Kein Wunder: Die Kreide liegt hier nur etwa 75 Zentimeter unter der Oberfläche.

Mach was draus

Fines de Claire, Seezunge Müllerin oder ein Zitronenrisotto mit Jakobsmuscheln. Er funktioniert auch solo, wenn ihr in kleiner Runde probieren wollt. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nimm ein großes Glas. Les Bermonts ist am Anfang zurückhaltend und öffnet sich mit jeder Minute ein Stück mehr.“

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Kurz gefragt

Wie selten ist er? Sehr: Die Parzelle misst nur 0,47 Hektar, Marguet gibt die Produktion mit 1.972 Flaschen an.

Was unterscheidet ihn von Shaman? Shaman ist eine Assemblage aus Pinot Noir und Chardonnay mehrerer Parzellen. Les Bermonts ist reiner Chardonnay aus einer einzigen Lage und einem Jahrgang.

100 % Chardonnay · Lieu-dit Les Bermonts, Ambonnay Grand Cru, 0,47 ha, Reben von 1952 · Méthode Traditionnelle · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Marguet, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Portugal

Justino´s Madeira Fine Dry

Madeira · Likörwein · trocken · Portugal

Justino's Madeira Fine Dry ist ein trockener Madeira aus Portugal – ein gespriteter Likörwein aus den Rebsorten Negra Mole und Complexa. Mit leicht oxidativen Noten und getrockneten Früchten eignet er sich als Aperitif ebenso wie zum Verfeinern kräftiger Saucen.


Madeira

Madeira liegt als subtropische Insel im Atlantik, rund 850 km vom portugiesischen Festland entfernt. Justino's Madeira zählt mit Wurzeln bis 1870 zu den ältesten und größten Madeira-Häusern der Insel.

Bereitung und Reifung

Aus Negra Mole und Complexa. Die Gärung wird durch Zugabe von Weindestillat gestoppt; bei der trockenen Stilistik geschieht das spät, sodass kaum Restsüße bleibt. Anschließend durchläuft der Wein die typische Estufagem (Erwärmung auf 45–50 °C) und reift drei Jahre im Eichenfass.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase leicht oxidative Noten, getrocknete Datteln und Unterholz. Am Gaumen trocken und würzig, mit Anklängen von dunklem, frischem Brot, Nuss und Karamell, getragen von einer lebhaften Säure. Langer, herber Abgang.

Als Aperitif

Leicht gekühlt bei 10–13 °C servieren – ein klassischer Starter in den Abend oder Aperitif, auch auf Eis mit einer Zeste Zitrone. In der Küche verfeinert er kräftige Saucen und Schmorgerichte.

Passt zu: Oliven, Mandeln, Suppen, herzhaften Saucen und Hartkäse.


Lage: Madeira (Portugal)
Klassifikation: Madeira DOP – Fine Dry (trocken, 3 Jahre)
Ausbau: Estufagem, 3 Jahre im Eichenfass

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