Weingut Sumarroca aus dem Penedes/Spanien

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Die Familie Sumarroca bewirtschaftet seit mehreren Generationen über 400 Hektar Rebland im Penedes. In den 90ern des letzten Jahrhunderts erwarb man eine alte, charmante Papiermühle, die man im Laufe der Jahre für den modernen Weinbau erweiterte und auf den neuesten, technischen Stand brachte. Heute ist Sumarroca eine der erfolgreichsten und innovativsten Kellereien in der Mittelmeerregion. Leichte, frische und fruchtbetonte Weiß- und Roséweine und erstklassige Cavas sind die großen Stärken dieser Vorzeigekellerei.



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Ungarn

Oremus Tokaji Aszu 5 Puttonyos 1972

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Aszú · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Aszú 5 Puttonyos Tokaj-Hegyalja · Ungarn Lage Oremus edelsüß · Botrytis über 50 Jahre Reife 1972

Der Oremus Tokaji Aszú 5 Puttonyos 1972 ist eine seltene, über fünfzig Jahre gereifte Rarität aus der berühmtesten Süßwein-Region der Welt. Er trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú – und stammt aus der Ära des ungarischen Staatsweinbaus. Ein edelsüßer, botrytisgeprägter Tokajer von tiefer Reife und lebendiger Säure.


Tokaj-Hegyalja und die historische Lage Oremus

Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns ist die klassische Heimat des Tokaji Aszú – des „Weins der Könige". Am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza sorgt feuchtfeuchter Herbstnebel zuverlässig für die Edelfäule (Botrytis cinerea), während die vulkanischen Böden und das kontinentale Klima den Trauben Würze und Säure geben. Seit 2002 ist die Region UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Lage Oremus bei Tolcsva gilt als Ursprungsort des Tokaji Aszú: Hier wurde im frühen 17. Jahrhundert erstmals die Herstellung dieses botrytisierten Süßweins dokumentiert. Der Lagenname trägt dieses Erbe bis heute – auch auf historischen Flaschen wie dieser.

Jahrgang 1972 – Tokaj im Staatsweinbau

Der Jahrgang 1972 stammt aus der Zeit des ungarischen Staatsmonopols: Zwischen 1949 und 1990 wurde der Tokajer zentral von der staatlichen Kombinat-Kellerei (Borkombinát) erzeugt und ausschließlich über die Außenhandelsgesellschaft Monimpex exportiert. Diese historischen Flaschen tragen den Lagennamen Oremus und entstanden Jahrzehnte vor der Gründung des heutigen, gleichnamigen Weinguts (1993). Mit über fünfzig Jahren Flaschenreife ist der Wein eine echte Rarität – ein lebendiges Stück Tokaj-Geschichte, dessen Charakter durch die lange Reife geprägt ist.

Aszú 5 Puttonyos – Herstellung und Reife

Edelsüßer Tokaji Aszú aus dem Jahrgang 1972, Stufe 5 Puttonyos – traditionell eine Cuvée auf Furmint-Basis, ergänzt um Hárslevelű und Sárga Muskotály.

Für den Aszú werden die einzeln verlesenen, edelfaulen und eingetrockneten Beeren – gemessen in „Puttonyos", den traditionellen Hotten – zum Grundwein gegeben; fünf Puttonyos stehen für eine hohe, konzentrierte Süße. Die Gärung verläuft langsam über Wochen bis Monate, gefolgt von langer Fassreife im klassisch oxidativen Tokaj-Stil. Daran schließt sich in diesem Fall eine außergewöhnlich lange Flaschenreife von über fünf Jahrzehnten an.

Im Glas

Aus Botrytis-Konzentration und über fünfzig Jahren Reife lebt dieser Tokajer von tiefer, oxidativer Komplexität: eine bernsteinfarbene bis mahagonibraune Farbe, dazu Aromen von getrockneter Aprikose, Orangenschale, Feige und Dattel, von Karamell, Walnuss, Honig und einem feinen, balsamischen Ton. Am Gaumen edelsüß und dicht, doch von einer bemerkenswert lebendigen, frischen Säure getragen, die den Wein trotz seines Alters straff und lang hält. Nichts wirkt schwer – das Finale ist würzig, nussig und sehr lang.

Bernstein bis Mahagoni, getrocknete Aprikose, Orangenschale, Karamell und Walnuss – edelsüß und dicht, von lebendiger Säure getragen, sehr lang.

Als gereifte Rarität vor dem Genuss aufrecht stehen lassen und behutsam öffnen. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Solo als meditativer Wein im Glas, zu Blauschimmel- und gereiftem Hartkäse, zu Foie gras sowie zu Desserts mit Aprikose, Walnuss oder Karamell.


Lage: Lage Oremus, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; historischer Ursprungsort des Tokaji Aszú
Klassifikation: Tokaji Aszú 5 Puttonyos (edelsüß); Furmint-basierte Cuvée; Erzeugung im Staatsweinbau (Borkombinát/Monimpex)
Ausbau: traditionelle Aszú-Bereitung, lange Fassreife im oxidativen Tokaj-Stil; über 50 Jahre Flaschenreife

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Weine

Ruppert-Leroy Champagne Martin Fontaine Brut Nature BIO

Champagner · Côte des Bar · Chardonnay · Brut Nature · Bio

Ruppert-Leroy Martin Fontaine Brut Nature ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Chardonnay aus Essoyes an der Côte des Bar. Bénédicte Ruppert und Emmanuel Leroy stehen für einen eigenständigen, handwerklichen Weg, fernab des standardisierten Champagnerstils. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er Präzision, Spannung und Tiefe. Im Glas klar, salzig und mineralisch.


Essoyes (Côte des Bar)

Ruppert-Leroy bewirtschaftet rund vier Hektar in Essoyes an der Côte des Bar, dem südlichen Teil der Champagne, auf kalk- und mergelhaltigen Böden. Die Arbeit erfolgt konsequent biologisch und biodynamisch, mit intensiver Handarbeit, um die natürliche Bodenaktivität und gesunde Reben zu fördern, die ihr Terroir unverfälscht widerspiegeln.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Chardonnay (Blanc de Blancs). Die Moste vergären spontan mit natürlichen Hefen, der Ausbau erfolgt überwiegend im Holz, gefolgt von langem Hefelager. Auf Schönung, Filtration und Dosage wird verzichtet; Schwefel kommt, wenn überhaupt, nur in minimalen Mengen zum Einsatz.

Im Glas

Helles Gold mit natürlicher, feiner Perlage. Die Aromatik zeigt eine klare, salzige Mineralität und eine kühle, feine Frucht. Am Gaumen stehen Struktur, Textur und Länge im Vordergrund – präzise, spannungsgeladen und tief statt vordergründig opulent. Der Abgang ist lang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Austern, Meeresfrüchte, Fisch und feine Vorspeisen.


Lage: Martin Fontaine, Essoyes, Côte des Bar (Champagne); Kalk/Mergel
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Blancs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Chardonnay, Spontangärung, überwiegend Holz, langes Hefelager, ohne Dosage

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Rebsorten

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2021 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2021 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – ein dichter, würziger Pinot Noir mit der Kraft des Terroirs und der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein – nach Nicolas Groffier nur etwa 40 cm eisenreicher Ton, der dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war in der Côte de Nuits ein kühler, von Frost geprägter Jahrgang mit kleinen Erträgen. Die alten Reben in Les Sentiers wurden vom Frost getroffen und brachten nur reduzierte Mengen.

Was gesund in den Keller kam, ergab klassische, frische und präzise Pinot Noirs mit feiner Säure, transparenter Frucht und parfümierter Aromatik.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, 13,50 % vol.

Im Jahrgang 2021 vergor Groffier sämtliche Rotweine mit 100 % Ganztrauben; ausgebaut wurde Les Sentiers in etwa einem Drittel neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Leuchtendes Karminrot. Über der saftigen, vibrierenden roten Kirsche legt sich die feine weiße Pfeffernote der Ganztrauben; dazu Himbeere und ein Hauch Bitterorange. Am Gaumen Fluss und natürliche Eleganz – die erdige Ganztrauben-Würze gewinnt Lift und Parfüm, getragen von feingliedrigem Tannin und einem mineralisch-salinen, gehobenen Finale.

Ausdrucksstark und rotfruchtig, würzig und mineralisch – ein verführerischer Chambolle mit feinem Tannin.

Jung noch dicht und straff: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 100 % Ganztrauben; ca. ⅓ Neuholz

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Weine

Sierra de Tolono NAHIKUN blanco 2024 BIO

Weißwein · Rioja Alavesa · Feldblend (Rojal · Malvasía · Viura)

Rojal · Malvasía · Viura Nahikun blanco (Feldblend) Sierra de Toloño (Sandra Bravo) Villabuena de Álava · 5 Parzellen karge Kalkböden alte Buschreben · kleinste Erträge gebrauchtes Barrique · Feinhefe BIO (ES-ECO-026-VAS) · 2024

Der Sierra de Toloño Nahikun blanco 2024 stammt von fünf kleinen Parzellen oberhalb des Rioja-Dorfes Villabuena de Álava. Gewonnen aus Rojal, Malvasía und Viura, ist dieser Weißwein ein Paradebeispiel dafür, wie ein Terroirwein der neuen Schule aus der Rioja schmecken kann und sollte – ein kleiner Frischebrunnen.


Nahikun blanco – Feldblend alter Weißreben

Sierra de Toloño ist das Projekt von Sandra Bravo. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat kehrte sie in die Rioja Alavesa zurück, um in den höchsten und ältesten Lagen der Region herkunftsgetreue Weine zu erzeugen – minimalistisch, biologisch und biodynamisch, mit schonender Handarbeit und kaum Schwefel.

Die Basis des Nahikun blanco bilden fünf verschiedene kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava. Gewachsen auf kargen Kalkböden, von alten Reben, die hier in Buscherziehung gedeihen und mit kleinsten Erträgen bewirtschaftet werden, entspringt hier ein kleiner Frischebrunnen. Die alten, teils fast hundertjährigen Weißreben – Rojal, Malvasía und Viura – ergeben einen Feldblend von großer Spannung und mineralischer Prägung.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Die karg-kalkigen Höhenböden und das kühle, atlantisch beeinflusste Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño bewahren Frische, rassige Säure und aromatische Präzision. Zusammen mit den geringen Erträgen der alten Reben ergibt der Jahrgang 2024 einen klaren, salzig-mineralischen Weißwein – Frische und Tiefgang im Gleichgewicht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura, Jahrgang 2024, trocken; von alten Buschreben auf kargem Kalkboden.

Nach selektiver Handlese und schonender Gärung reift der Wein mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern. Diese Machart ohne prägenden Holzton verleiht ihm Textur, Mineralität und Spannung, während die Frucht klar und herkunftsgetreu bleibt. Die Reben werden biologisch/biodynamisch bewirtschaftet (ES-ECO-026-VAS).

Im Glas

Die Mineralik plus der mehrmonatige Ausbau auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern lassen ihn klar und vor Spannung platzend riechen und schmecken. Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee sorgen hier für ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Klar und vor Spannung platzend: Frühlingsblumen, frische Kräuter, viel Salz, Gletscherwasser, Zitrusfrüchte und weißer Tee – ein Erlebnis, das alle Sinne erfreut.

Ein rassig-frischer, mineralischer Terroir-Weißwein. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu gegrilltem Gemüse und Spargel, zu Geflügel und hellem Fleisch sowie zu cremigen Käsen.


Lage: fünf kleine Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien); karge Kalkböden; alte Buschreben, kleinste Erträge
Klassifikation: DOCa Rioja (blanco); Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura (trocken)
Ausbau: selektive Handlese, schonende Gärung, mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern; biologisch/biodynamisch, ES-ECO-026-VAS

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Schaumweine

Dom Perignon Champagner brut 2013

Wein · Champagner · Champagne · Frankreich

Dom Pérignon Brut 2013 ist der jahrgangsreine Prestige-Champagner des Hauses. Frisch, kristallklar und auf den Punkt: ein vielschichtiges Bukett mit floralen und mineralischen Noten, einem Anflug von weißem Pfeffer und Gardenie, das mit zunehmender Reife an Tiefe gewinnt.


Champagne

Dom Pérignon ist der Prestige-Champagner von Moët & Chandon und wird ausschließlich als Vintage – aus einem einzigen Jahrgang – erzeugt. Die Trauben stammen aus den besten Lagen der Champagne, deren Kreideböden und kühles Klima die Grundlage für Finesse, Frische und Reifepotenzial bilden. Jeder Jahrgang wird nur in dafür geeigneten Jahren deklariert.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Chardonnay und Pinot Noir. Der Champagner entsteht in klassischer Flaschengärung und reift viele Jahre auf der Hefe, was ihm seine vielschichtige Aromatik, cremige Textur und feine Perlage verleiht. In der Geschmacksrichtung brut ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold mit feiner, anhaltender Perlage. In der Nase florale und mineralische Noten, weißer Pfeffer, Gardenie und mit der Reife ein Hauch Torf. Am Gaumen vollmundig und komplex, mit Anis, getrocknetem Ingwer sowie Birne und Mango; ein langes, geschmeidiges und ausgereiftes Finale.

Zum Genießen

Gut gekühlt bei 8–10 °C in großen Gläsern servieren – als festlicher Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Austern und Meeresfrüchten, edlem Fisch, Geflügel, Kalb und feiner Küche.


Lage: Champagne (Frankreich); Dom Pérignon / Moët & Chandon
Klassifikation: Champagne AOC – Vintage-Champagner, Cuvée aus Chardonnay & Pinot Noir, brut
Ausbau: klassische Flaschengärung, lange Hefereife
Jahrgang: 2013

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Rebsorten

Domaine Pierre Vincent Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2024

Weißwein · Puligny-Montrachet 1er Cru (Côte de Beaune) · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet 1er Cru Les Referts Domaine Pierre Vincent Reben von 1949 · 0,15 ha Kalkmergel (argilo-calcaire) ~12 Mon. Fass + ~6 Mon. Tank 2024

Der Domaine Pierre Vincent Puligny-Montrachet 1er Cru „Les Referts" 2024 stammt aus einer winzigen Parzelle uralter Reben, gepflanzt 1949. Pierre Vincent – zuvor prägend bei der Domaine Leflaive und der Domaine de la Vougeraie – übersetzt dieses große Terroir in einen präzisen, tiefen und zugleich fülligen Puligny.


Les Referts – 1er Cru an der Grenze zu Meursault

Pierre Vincent zählt zu den angesehensten Winzern des Burgund: von 2006 bis 2016 Technischer Direktor der biodynamisch arbeitenden Domaine de la Vougeraie, danach bis Ende 2024 Kellermeister und Geschäftsführer der legendären Domaine Leflaive in Puligny-Montrachet. 2023 übernahm er mit Partnern die Domaine des Terres de Velle in Auxey-Duresses und benannte sie in Domaine Pierre Vincent um – ein kleines Gut von rund 5,7 Hektar über etwa zwanzig Appellationen, geprägt von alten Reben, biodynamischer Bewirtschaftung und minimalistischem Ausbau mit bewusst zurückhaltendem Neuholz.

Die Lage Les Referts ist ein Premier Cru von Puligny-Montrachet, der direkt an Meursault grenzt und daher als einer der fülligeren, runderen Puligny-Crus gilt. Auf kalkmergeligem Boden (argilo-calcaire) bewirtschaftet Vincent hier nur 0,15 Hektar – eine Parzelle, die bereits 1949 bepflanzt wurde. „Der Unterschied sind die alten Reben im Weinberg", sagt Vincent; ihr geringer Ertrag und ihre tiefe Verwurzelung schenken dem Wein Konzentration, Tiefe und mineralische Präzision.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein kühleres, feuchtes Jahr. Auf einen milden, nassen Winter folgten früher Austrieb und ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost- und Hagelrisiko sowie hohem Krankheitsdruck; die Blüte verlief uneinheitlich. Ein trockenerer Sommer brachte eine langsame Reife, die Lese fiel spät aus, mit strenger Selektion und teils stark reduzierten Erträgen. Die Mostgewichte blieben moderat – die Weißweine zeigen sich klar und fein, mit pikanter Frische, kühler Eleganz und lebendiger Säure.

Ausbau

Trockener Puligny-Montrachet 1er Cru aus der Lage Les Referts, Jahrgang 2024; 100 % Chardonnay von 1949 gepflanzten Reben.

Im Sinne seines minimalistischen Ansatzes lässt Pierre Vincent Frucht und Terroir sprechen: schonende Pressung, Vergärung mit den eigenen Hefen und ein Ausbau von rund zwölf Monaten im Fass mit bewusst zurückhaltendem Neuholzanteil, gefolgt von etwa sechs Monaten im Tank zur Reife vor der Füllung. Die Reben werden biodynamisch bewirtschaftet.

Im Glas

Ein Puligny von großer Klarheit und zugleich fülliger Textur: Aromen von Zitrus und Pomelo, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu weiße Blüten, ein Hauch Haselnuss und eine feine, kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht, aber nie schwer – präzise und energiegeladen, getragen von einer lebendigen Säure und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, Pomelo und weißer Pfirsich über weißen Blüten, Haselnuss und kalkig-salziger Mineralität – dicht, aber nie schwer, präzise und energiegeladen, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, langlebiger 1er Cru mit großem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Les Referts, Puligny-Montrachet 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund); an der Grenze zu Meursault, Kalkmergel (argilo-calcaire); Parzelle 0,15 ha, Reben von 1949
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru, AOC (trocken); 100 % Chardonnay
Ausbau: schonende Pressung, Vergärung mit natürlichen Hefen, ~12 Monate im Fass (zurückhaltendes Neuholz), danach ~6 Monate im Tank; biodynamische Bewirtschaftung

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Feinkost

Raguso Orecchiette

Feinkost · Pasta · Apulien · Italien

Raguso Orecchiette sind ein absoluter Klassiker der süditalienischen Küche. Italienisch für „Öhrchen", zeichnen sie sich durch ihre kuppelförmige Gestalt mit rauer Oberfläche aus – ideal, um Saucen aufzunehmen.


Herkunft / Apulien

Orecchiette sind eng mit Apulien verbunden. Ihre Herkunft ist nicht eindeutig geklärt – diskutiert werden Wurzeln in der Provence (eingeführt durch die Anjou-Dynastie) ebenso wie eine Verbindung zur normannischen Herrschaft in Apulien. Regionale Varianten sind etwa die „strascinati" in der Basilikata oder die größeren „Priesterohren" aus Cisternino. Hier von Pasta Raguso.

Zutaten und Herstellung

Traditionell gefertigt aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Der Teig wird geknetet, in kleine Stücke geschnitten und mit dem Daumen zur typischen Öhrchenform gedrückt – ein handwerkliches Verfahren, das Geschick und Übung erfordert. Die raue Oberfläche sorgt dafür, dass Saucen besonders gut haften.

Geschmack

Angenehm bissfest mit dem typisch nussig-getreidigen Aroma guten Hartweizens. Die kuppelige Form und raue Oberfläche geben dem Gericht Biss und nehmen Sauce hervorragend auf.

In der Küche

In reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.

Klassisch: Orecchiette con le cime di rapa (mit Stängelkohl), Varianten mit Sardellen oder Peperone Crusco, oder als Orecchiette alla materana überbacken mit Tomaten, Lammhack, Mozzarella und Schafskäse.


Hersteller: Pasta Raguso (Italien)
Produkt: Orecchiette – Hartweizengrießnudeln
Zutaten: Hartweizengrieß, Wasser (genaue Liste laut Etikett)
Herkunft: Apulien (Italien)
Mindesthaltbarkeit (MHD): 23.01.2029

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Italien

Baglio Gibellina Passimiento U Passiento

Rotwein · Sizilien · Appassimento

Der Baglio Gibellina U Passimiento ist eine sizilianische Rotwein-Cuvée aus 70 % Nero d'Avola und 30 % Frappato, gewonnen aus angetrockneten Trauben im Appassimento-Stil – dem sizilianischen Gegenstück zum Amarone. Erzeugt wird der Wein rund um den befestigten Gutshof Baglio Gibellina bei Gibellina in der Provinz Trapani. Die Konzentration der getrockneten Beeren bringt Aromen von Rosinen, dunklen Früchten und Schokolade, während die früh gelesene Frappato für Frische sorgt. Das Ergebnis ist ein weicher, halbtrockener Rotwein mit reifer Kirsche und weichem Tannin.


Gibellina – Trapani, Sizilien

Baglio Gibellina liegt im Westen Siziliens, eingebettet zwischen den Hügeln von Salemi und Santa Ninfa. Die Weinberge stehen in Hügellagen zwischen rund 300 und 600 Metern über dem Meer, erzogen im Guyot-System auf lehmigen, tonhaltigen Böden mit begrenzten Erträgen. Das mediterrane Klima und die Höhenlage prägen Reife und Frische der Trauben. Eingestuft ist die Cuvée als Sicilia DOC.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Nero d'Avola und 30 % Frappato. Die Frappato-Trauben werden früh bei einsetzender Reife gelesen, um ihre Frische zu erhalten, und langsam in kleinen Edelstahltanks vergoren. Die Nero d'Avola-Trauben bleiben besonders lange am Rebstock und trocknen dort natürlich an, ähnlich einer Trockenbeerenauslese; nach schonender Pressung vergären sie temperaturkontrolliert. Beide Moste reifen im Edelstahltank und werden anschließend zur fertigen Cuvée vermählt.

Im Glas

Im Glas ein dunkles, leuchtendes Rot. In der Nase ein konzentriertes Bukett aus Rosinen, dunklen Früchten und reifer Kirsche, dazu Vollmilchschokolade und Noten von Rumtopf. Am Gaumen weich und halbtrocken, mit konzentrierter Frucht, weichen, eleganten Tanninen und einer frischen Säure, die die Süße der getrockneten Beeren ausbalanciert. Der Abgang bleibt warm und harmonisch.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, geschmortes rotes Fleisch, Wild und gegrilltes Gemüse. Der weiche, halbtrockene Stil trägt auch kräftigen Hartkäse – oder den Wein solo am Kamin. Trinkreif ab sofort; bei kühler, dunkler Lagerung bis etwa 2030. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Gibellina, Trapani (Sizilien), Hügellagen 300–600 m, lehmige Böden, Guyot
Klassifikation Sicilia DOC
Ausbau Appassimento aus angetrockneten Trauben, Frappato früh gelesen, Nero d'Avola am Rebstock getrocknet, Vergärung und Reifung im Edelstahltank

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