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Spanien

Real Agrado Rioja tinto 12er Set

Wein · Rotwein · Rioja · Spanien

Real Agrado Rioja Tinto wurde aus Garnacha und Tempranillo gekeltert. Das feine Fruchtaroma von roten Beeren ist gut schmeckbar und gibt dem Wein eine intensive Struktur – erdig, würzig, frisch und aromatisch. Hier im günstigen 12er-Vorteilspaket.


Rioja

Der Wein stammt aus der Rioja, einer der renommiertesten Weinregionen Spaniens. Erzeuger ist Viñedos de Alfaro im östlichen Teil der Rioja. Tempranillo und Garnacha sind die klassischen Rotweinsorten der Region.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Garnacha und Tempranillo. Garnacha bringt reife rote Frucht und Wärme, Tempranillo Struktur und Würze. Der fruchtbetonte Ausbau bewahrt die frische, aromatische Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Sattes Rubinrot. In der Nase feine rote Beerenfrucht mit erdig-würzigen Anklängen. Am Gaumen frisch und aromatisch, mit roter Frucht, intensiver Struktur, milden Tanninen und rundem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter und idealer Schoppenwein.

Passt zu: Tapas, gegrilltem Fleisch, Pasta, Eintöpfen und mittelreifem Käse.


Lage: Rioja (Spanien); Viñedos de Alfaro
Klassifikation: Rioja – Cuvée aus Garnacha & Tempranillo, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau
Gebinde: 12er-Paket (12 Flaschen à 0,75 Liter)

Ehrliche und gute Schoppenweine zum besonderen Vorteilspreis im 12er-Paket – versandkostenfrei innerhalb Deutschlands (12 Flaschen à 0,75 Liter). Lieferzeit 7 Tage. Nur Online-Bestellung möglich.

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Schaumweine

Étienne Calsac L´echappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut

Der Étienne Calsac L’Échappée Belle Blanc de Blancs Extra Brut ist der Champagner, mit dem du Calsac kennenlernst: reiner Chardonnay aus drei Ecken der Champagne, salzig und animierend. Wie gemacht für den Aperitif.

Im Glas

Hellgold, elegante Perlen. Limette, Holunderblüte und ein wenig Hefegebäck in der Nase. Am Gaumen straff, mit salziger Note und viel Frische – ein Schluck zieht den nächsten nach sich. Der Anteil Holz gibt ihm etwas Rundung. Ein Champagner ohne Schnickschnack, aber mit Charakter.

Mach was draus

Aperitivo mit Oliven und Grissini, Austern, Fischtacos oder Sushi. Für den Feierabend reicht eine Schale Salzmandeln. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Mein Tipp für den Aperitif mit Freunden: Austern, ein paar Oliven und dazu L’Échappée Belle. Unkomplizierter wird Champagner nicht.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woher kommen die Trauben? Côte des Blancs, Côte de Sézanne und Grande Vallée de la Marne liefern die Trauben. Die Mischung bringt Frische und Fülle zusammen.

Was unterscheidet ihn von Les Rocheforts? L’Échappée Belle verbindet Chardonnay aus drei Regionen und ist der zugängliche Einstieg. Les Rocheforts stammt aus einer einzigen Kreidelage und ist straffer.

100 % Chardonnay · Côte des Blancs, Côte de Sézanne, Grande Vallée de la Marne · Spontangärung · Edelstahl und ca. 20 % Holz · Reserveweine · unfiltriert · Extra Brut, 5 g/l Restzucker · Étienne Calsac, Avize · Stand: Oktober 2026

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Weine

Domaine Thierry Mortet Bourgogne Cuvée Les Terroirs de Daix 2022 BIO

Weißwein · Bourgogne (Daix) · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne · Les Terroirs de Daix Côte de Dijon 2022 Bio

Der Thierry Mortet Bourgogne „Les Terroirs de Daix" 2022 ist ein reinsortiger Bio-Chardonnay aus zwei Parzellen oberhalb von Daix an der wiederentdeckten Côte de Dijon – vielschichtig, cremig und von mineralischer Präzision.


Les Terroirs de Daix – die Lage

Diese Bourgogne-Blanc-Cuvée stammt aus zwei Parzellen mit insgesamt 0,83 Hektar Rebfläche in der Gemeinde Daix an der Côte de Dijon. Die erste Parzelle ist rund 45 Jahre alt und wurzelt in ton- und kalkhaltigen Böden mit Mergelanteil, die zweite, etwa 30 Jahre alte Parzelle steht auf reinem Kalkstein. Diese Kombination verleiht dem Wein sowohl Struktur als auch Frische und mineralische Präzision.

Die Reben liegen auf rund 300 Metern Höhe, ostexponiert und gut belüftet – ein frisches Mikroklima, das die natürliche Säure bewahrt und den mineralischen Charakter betont. Daix gehört zum historischen Weinbau rund um Dijon, der seit September 2023 als eigene geografische Bezeichnung „Bourgogne Dijon" von der INAO anerkannt ist.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 brachte im Burgund nach mildem Start einen warmen, sonnenreichen Sommer mit gesunden, reifen Trauben und – dank rechtzeitiger Niederschläge – guter Balance.

Die Weißweine zeigen reife Frucht und runde Fülle, gehalten von erfreulicher Frische; ein zugänglicher, ausgewogener Jahrgang.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Nach schonender Pressung klärt sich der Most über eine natürliche Vorklärung von 24 Stunden, anschließend wird er abgezogen. Die alkoholische Gärung setzt spontan ein und verläuft temperaturkontrolliert zwischen 18 und 24 °C. Danach reift der Wein zu zwei Dritteln im Holzfass und zu einem Drittel im Edelstahltank über rund elf Monate; nach der malolaktischen Gärung bringen die unterschiedlich ausgebauten Partien je eigene Nuancen ein, die sich nach der Assemblage harmonisch verbinden. Eine leichte Schönung mit Bentonit sorgt für Stabilität und Klarheit. Der Ertrag liegt bei etwa 50 hl/ha (rund 5.000 Flaschen).

Bio-zertifiziert (FR-BIO-01).

Im Glas

Vielschichtig und fein: In Nase und am Gaumen entfaltet er komplexe Aromen zwischen cremiger Fülle und Frische – reifer Pfirsich, Zitrusfrüchte, feine Vanillenoten sowie ein elegantes mineralisches Finale.

Ein charaktervoller, ausgewogener Bourgogne Blanc mit Tiefe, Eleganz und terroirtypischer Handschrift.

Trinkreif nach einigen Monaten Flaschenruhe, mit Reifepotenzial von vier bis fünf Jahren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem oder gedünstetem Fisch (Kabeljau, Forelle, Seeteufel), zu hellem Fleisch in Rahmsauce, zu Krustentieren und Garnelen mit Zitrus sowie zu frischem Ziegenkäse.


Lage: Les Terroirs de Daix, Côte de Dijon, Bourgogne (Frankreich); 2 Parzellen (0,83 ha), Ton-Kalk mit Mergel (~45 J.) und reiner Kalkstein (~30 J.), ~300 m
Klassifikation: Bourgogne AOC (Dénomination Dijon), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ⅔ Holzfass, ⅓ Edelstahltank, ~11 Monate; Bio (FR-BIO-01)

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Rebsorten

Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2020

Der Lucien Le Moine Clos de la Roche Grand Cru 2020 stammt aus dem größten und kraftvollsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein tiefgründiger, mineralischer Pinot Noir mit Struktur und Lagerpotenzial. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos de la Roche – kraftvollster Grand Cru von Morey

Der Clos de la Roche ist die größte Grand-Cru-Lage von Morey-Saint-Denis, rund 16,9 Hektar, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Er liegt auf einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern, geprägt von Felsbrocken und einer braunen, kalkhaltigen Bodenauflage, die stellenweise nur 30 cm dünn ist. Der Jura-Unterboden und die großen Felsstücke („roches"), die der Lage ihren Namen geben, prägen ihren Charakter.

Stilistisch steht Clos de la Roche für Kraft, Struktur und ausgeprägte Mineralität – das kraftvollere, langlebigere Pendant zum feineren Clos Saint-Denis. Bei Lucien Le Moine wird daraus ein besonders herkunftsgenauer Grand Cru, dessen Ausbau Reinheit, Textur und Tiefe betont.

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 gilt an der Côte de Nuits als herausragender Rotwein-Jahrgang: warm und reif, brachte er besonders konzentrierte, dichte und zugleich balancierte Pinot Noirs mit tiefer Frucht, samtigem Tannin und großem Reifepotenzial. In einer kraftvollen Lage wie Clos de la Roche ergibt das einen tiefgründigen, strukturreichen Grand Cru mit großer Substanz – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, Clos de la Roche Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Vom felsigen, dünnen Kalkboden des Clos de la Roche lebt dieser Grand Cru von Kraft und Mineralität: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine tiefe, steinig-würzige Note von Unterholz und Gewürz. Aus dem reifen Jahrgang 2020 gewinnt er Dichte und samtiges Tannin, die das lange Vollhefelager und das neue Holz in eine seidige, dichte Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen kraftvoll und tiefgründig, mit festem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Wein für die lange Reife.

Dunkle Frucht und steinig-würzige Tiefe – kraftvoll und seidig, mit festem, feinkörnigem Tannin und langer Mineralität.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wild und Wildgeflügel, zu Rind und Lamm in kräftiger Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Clos de la Roche Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); leicht ansteigender Osthang, 270–300 m, ~16,9 ha; felsig, dünne braune Kalkauflage über Jura-Unterboden
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Spanien

Mauro 2023

Rotwein · Vino de la Tierra de Castilla y León · Tempranillo-Cuvée

80 % Tempranillo · 20 % Syrah und Cabernet Sauvignon VT Castilla y León Tudela de Duero · Traspinedo Ton und Kalk 16 Monate Barrique und Foudre 2023

Der Mauro 2023 ist der Rotwein, mit dem Mariano García 1978 sein eigenes Weingut in Tudela de Duero begründete. Tempranillo mit Syrah und Cabernet Sauvignon aus Weinbergen in Tudela de Duero und Traspinedo, gereift in Barriques und Foudres aus französischer Eiche. Ein kraftvoller und zugleich seidig strukturierter Rotwein aus einem heißen Jahrgang mit früher Lese.


Tudela de Duero – Ton und Kalk knapp außerhalb der Ribera

Mariano García war rund 30 Jahre technischer Direktor bei Vega Sicilia. Mit Bodegas Mauro gründete er 1978 sein eigenes Projekt in Tudela de Duero bei Valladolid. Der Ort hat eine lange Weinbautradition: Schon 1562 befreite Philipp II. ihn wegen der Qualität seiner Reben von Abgaben. Ausbaukeller und Flaschenlager liegen in einem kastilischen Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert, seit 2004 wird in einem modernen Gebäude vinifiziert, in dem die Trauben per Schwerkraft in die Gärtanks gelangen.

Tudela de Duero liegt knapp außerhalb der DO Ribera del Duero, und Mauro verwendet Rebsorten wie Syrah, die dort nicht zugelassen sind. Deshalb trägt der Wein die Herkunft Vino de la Tierra de Castilla y León. Die Weinberge umfassen rund 80 Hektar in verschiedenen Lagen in Tudela de Duero und Traspinedo, bepflanzt vor allem mit Tempranillo und Syrah.

Die Böden sind je nach Parzelle kalkig oder tonig-kalkig. Das Klima im Duero-Tal ist streng kontinental, mit wenig Niederschlag, heißen Sommern und kalten Wintern. Die Erträge liegen bei nur 3.000 bis 5.000 Kilogramm je Hektar.

Jahrgang 2023 – Castilla y León

Ein regenreicher Winter füllte 2023 die Wasserreserven der Böden gut auf. Darauf folgte ein trockenes Frühjahr und ein Sommer, der zum Ende hin sehr heiß wurde. Der Farbumschlag der Trauben setzte bereits Mitte Juli ein.

Die Lese begann früher als üblich, am 28. August. Die Wasserreserven aus dem Winter halfen den Reben durch den heißen Sommer. 2023 ergibt bei Mauro einen Wein mit reifer, saftiger Frucht, runden, feinen Tanninen und guter Frische.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 80 % Tempranillo und 20 % Syrah und Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2023. Die Trauben werden von Hand in kleinen Kisten gelesen, im Keller sorgfältig selektiert und nach Sorte und Lage getrennt vinifiziert.

Anschließend reifte der Wein 16 Monate in Barriques und Foudres aus französischer Eiche unterschiedlichen Alters. Die großen Fässer halten das Holz im Hintergrund und lassen Frucht und Tannin zusammenwachsen. Abgefüllt wurde im April 2025.

Im Glas

Intensive, elegante Nase mit roter Frucht in Konfitürenart, dunklen Beeren und einem zarten floralen Hauch. Am Gaumen körperreich und energisch, mit fester, eleganter Struktur, runden, saftigen Tanninen, guter Säure und einem langen, frischen Abgang.

Tempranillo und Syrah von Ton und Kalk in Tudela de Duero, 16 Monate Barrique und Foudre: Kraft mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Profitiert von einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Lechazo und andere kastilische Braten, rotes Fleisch und Lamm vom Grill, Ibérico-Schwein sowie gereifte Hartkäse.


Produzent Bodegas Mauro (Mariano García), Tudela de Duero
Rebsorte 80 % Tempranillo · 20 % Syrah und Cabernet Sauvignon
Lage Tudela de Duero und Traspinedo, Valladolid · kalkige und tonig-kalkige Böden · kontinentales Klima
Klassifikation Vino de la Tierra de Castilla y León
Jahrgang 2023
Vinifikation Handlese · Lesebeginn 28. August · Traubenselektion · getrennte Vinifikation nach Sorte und Lage
Ausbau 16 Monate Barriques und Foudres aus französischer Eiche unterschiedlichen Alters · Abfüllung April 2025

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Rebsorten

Henri Prudhon St. Aubin Cuvee Frisson D´Avril 1er Cru 2021

Weißwein · Saint-Aubin Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Saint-Aubin · 1er Cru Cuvée Frisson d'Avril Côte de Beaune · Kalk/Mergel 2021

Der Saint-Aubin Frisson d'Avril 1er Cru 2021 von Henri Prudhon ist ein Weißwein aus 100 % Chardonnay aus einer Premier-Cru-Lage von Saint-Aubin (Côte de Beaune). Zwischen Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet gelegen, zeigt er sich fein, mineralisch und elegant.


Saint-Aubin – Côte de Beaune

Saint-Aubin liegt in einem Seitental der Côte de Beaune, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Puligny-Montrachet und Chassagne-Montrachet. Fast drei Viertel der Lagen besitzen Premier-Cru-Status. Die kalk- und mergelgeprägten Hänge bringen mineralische, elegante Chardonnay-Weine hervor.

Die Domaine Henri Prudhon ist eine etablierte Familienadresse in Saint-Aubin und steht für präzise, terroirtreue Weißweine.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die mineralische Eleganz dieses Saint-Aubin.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021.

Nach burgundischer Tradition reift der Wein im Holzfass, das ihm Struktur, feine Würze und cremige Textur verleiht, ohne die mineralische Frische zu überdecken.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase Zitrus, weiße Blüten, Steinobst und ein Hauch Haselnuss. Am Gaumen fein und elegant, mit cremiger Textur und einer klaren, mineralischen Spannung. Der Abgang ist lang und frisch.

Zitrus, weiße Blüten und Steinobst über cremiger Textur und mineralischer Spannung – fein, elegant und lang.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–13 °C servieren; ein Burgunderglas betont die Aromatik.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel und Gerichte mit heller Sauce, dazu Ziegenkäse. Die mineralische Frische passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Saint-Aubin (1er Cru), Côte de Beaune (Burgund); Kalk/Mergel
Klassifikation: Saint-Aubin Premier Cru – Blanc
Ausbau: 100% Chardonnay, Holzfassreife

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2012

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2012 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klarer Cassisfrucht, einem frischen Lift und einer wundervollen Balance, die schon jetzt großen Trinkgenuss bietet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht.

Jahrgang 2012 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2012er zeigt diese Handschrift mit satter Frucht und großer Klarheit, getragen von einem feinen, eher zurückhaltenden Tannin und einer frischen Note, die dem Wein einen schönen Lift und eine wundervolle Balance verleiht.

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2012, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Seit jeher einer der liebsten Noons – endlich unter Schraubverschluss, was sich direkt in der Nase mit ganz klaren Cassisbeeren zeigt, dazu etwas Rumtopfwürze. Im Mund dann satte Frucht: Cassis pur, schwarzer Fliederbeersaft, Kokosschoko, Nelke – jedoch keine extreme Konzentration, sondern ein Übergang in eine frische Note, vielleicht Minze, die dem Wein einen schönen Lift verleiht. Die Tannine sind vorhanden, aber eher im Hintergrund, dabei sehr lang; klar, dass der Wein altern kann. Eine wundervolle Balance schon jetzt.

Wundervolle Balance schon jetzt – diese Flasche war von allen als erste leer getrunken.

(Verkostungsnotiz: Jeanine Hildebrand.) Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees und Main Road, tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Graacher Himmelreich Kabinett · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–65 % 2025

Der Willi Schäfer Graacher Himmelreich Riesling Kabinett 2025 stammt aus einer Paradelage der Mittelmosel. Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett mit feiner Schiefermineralität.


Graacher Himmelreich – Paradelage der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Graacher Himmelreich ist ein Paradebeispiel für das Potenzial der Mittelmosel-Rieslinge; teils stehen die Reben noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die nach Süd-Südwest bis Südwest ausgerichteten Weinberge (110–260 m, 45–65 % Neigung) profitieren von der reflektierenden, wärmespeichernden Wirkung der Mosel und dem natürlichen Windschutz des Tals. Die Böden aus leicht erwärmbarem Blau- und Grauschiefer prägen die Mineralität; Wasseradern im Hang sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Der Name „Himmelreich" stammt vermutlich aus dem Keltischen und bedeutet „kleiner Hügel".

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Graacher Himmelreich, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein verspielt-fruchtiger, filigraner Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Ein verspielt-fruchtiger, langlebiger Mosel-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-Südwest- bis Südwest-Steillage, 45–65 % Neigung, 110–260 m; leicht erwärmbarer Blau- und Grauschiefer; teils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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