RieslingAuf dem KalkofenVDP.Erste Lage (1G)Battenfeld-SpanierZellertal · Rheinhessenpure KalksteinbödenCool Climate · bis 280 mBIO (DE-ÖKO-006) · 2023
Der Battenfeld-Spanier Auf dem Kalkofen 1G 2023 stammt aus dem Zellertal, wo kühle Fallwinde vom Donnersberg auf pure Kalksteinböden treffen. Ein Cool-Climate-Riesling voller Mineralität und Tiefe – fokussiert, frisch und kühl-elegant.
Auf dem Kalkofen – Cool Climate im Zellertal
Das biologisch arbeitende Weingut Battenfeld-Spanier von H. O. Spanier zählt zu den führenden Adressen im rheinhessischen Wonnegau und ist für seine kalkgeprägten, präzisen Rieslinge bekannt (DE-ÖKO-006). Das Zellertal mit seinen über tausend Jahre alten, durchgehend bewirtschafteten Weinbergen fasziniert H. O. Spanier seit jeher.
Hier, wo kühle Fallwinde vom Donnersberg auf pure Kalksteinböden treffen und die Reben auf bis zu 280 Metern Höhe wachsen, entsteht ein Wein, der das „Cool Climate" eindrucksvoll in die Flasche bringt. Der Kalkofen ist H. O. Spaniers persönliche Interpretation dieses Landstrichs – ein Wein, der die charakteristische Mineralität und Tiefe des Kalksteinterroirs in sich vereint.
Jahrgang 2023 – Zellertal (Rheinhessen)
2023 war in Rheinhessen ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die kühlen Fallwinde und der reine Kalkstein bewahrten Frische, Fokus und salzige Mineralität – Reife und kühle Eleganz im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Riesling, VDP.Erste Lage (1G) aus der Lage Auf dem Kalkofen, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von purem Kalkstein.
Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vergoren und ausgebaut, ganz auf Fokus, kühle Eleganz und die Prägung des Kalksteins ausgerichtet. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).
Im Glas
In sattem, klarem Gelb leuchtend, entfaltet sich ein spannungsreicher Duft zwischen Frucht und Stein: Zitrusnoten, weißes Fruchtfleisch von Zitrone und Pfirsich, fein verwoben mit subtilen Kräuternuancen. Am Gaumen fokussiert und frisch, mit kühler Eleganz und prägnanter Mineralität, die lange nachhallt – pur Zellertal.
Zitrus, weißes Fruchtfleisch von Zitrone und Pfirsich, fein verwoben mit subtilen Kräuternuancen – fokussiert und frisch, mit kühler Eleganz und prägnanter Mineralität, die lange nachhallt.
Ein fokussierter, kühl-eleganter Kalkstein-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu asiatischer Küche sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.
Anís del Mono Dulce ist ein süßer Anislikör aus Spanien, nach traditionellem Rezept hergestellt. Nach dem Essen pur zu genießen – oder man „veredelt" einen Kamillentee mit ein paar Tropfen Anis.
Herkunft / Badalona
Die Marke Anís del Mono wurde 1870 von den Brüdern Bosch in Badalona bei Barcelona gegründet und gehört seit 1975 zur Osborne-Gruppe. Die modernistische Fabrik am Meer und das berühmte Affen-Etikett – dessen Gesicht an Charles Darwin erinnert – machen den Anislikör zu einem Klassiker der spanischen Trinkkultur.
Zutaten und Destillation
Hergestellt nach der Originalrezeptur: natürlicher Anis und weitere aromatische Pflanzen werden in den historischen Kupferbrennblasen aus dem 19. Jahrhundert destilliert, um die ätherischen Öle zu gewinnen. Diese werden mit Zucker(rohr), neutralem Alkohol und Wasser vermählt, leicht gerührt, filtriert und abgefüllt. Die Dulce-Variante (rotes Etikett) ist die süße, mildere Version.
Im Glas
Klar und kristallin. In der Nase intensives, süßliches Anis- und Lakritzaroma. Am Gaumen weich und süß mit feiner Kräuterwürze. Mit Wasser oder Eis wird der Likör milchig-trüb.
Pur und im Drink
Pur als Digestif nach dem Essen oder gekühlt mit Wasser und Eis. Ein paar Tropfen veredeln einen Kamillentee; klassisch auch als Carajillo mit Kaffee oder zum Verfeinern von Desserts und Gebäck.
Ideal: pur als Digestif, mit Wasser/Eis, im Carajillo oder zum Backen.
Weingut Metzger Riesling Mühlheim Ortswein stammt aus den besten Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz. Ein charakterstarker Riesling mit präziser Mineralität und klarer Aromatik. In der Nase kühler, nasser Stein und saftig-grüne Apfelnoten, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste.
Mühlheim (Pfalz)
Die Lagen rund um Mühlheim in der Pfalz sind von kalkreichen Böden geprägt, die dem Riesling seine präzise, steinige Mineralität verleihen. Das Weingut Metzger keltert hieraus einen Ortswein mit klarem Terroir-Profil.
Rebsorte und Ausbau
Der Wein besteht zu 100 % aus Riesling. Der Ausbau stellt die kalkgeprägte Mineralität und die knackige Säure in den Vordergrund und bewahrt die klare, fokussierte Frucht.
Im Glas
Helles Strohgelb. In der Nase ein Wechselspiel aus kühlem, nassem Stein und saftig-grünem Apfel, dazu wilde Kräuter und Zitruszeste. Am Gaumen straff und elegant, mit knackiger, zupackender Säure und mineralischer Textur. Der Nachhall ist kühl, lang und tief.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.
Klassische Begleitung: Fisch, Meeresfrüchte, Sushi, Geflügel und Spargel.
Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Spätlese Speyer 2021 Late Release
Weißwein · Mosel · Riesling Spätlese (fruchtsüß)
RieslingThörnicher Ritsch · Im SpeyerMoselSpätlese · fruchtsüßLate Release · gereift
Der Thörnicher Ritsch „Im Speyer" Riesling Spätlese 2021 Late Release von Hermann Ludes ist ein bereits gereifter, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – spät freigegeben und damit trinkreif, aus einer der spannungsgeladensten Parzellen der Ritsch.
Thörnicher Ritsch – Im Speyer
Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel. Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage.
Die Parzelle „Im Speyer" erhebt sich extrem steil und optimal nach Süden ausgerichtet aus dem Moseltal. Der devonische Schiefer speichert Wärme und bietet den Reben nur wenig Wasser und Nährstoffe – das ergibt niedrige Erträge, aber Trauben von hoher Konzentration und mineralischer Prägung. Innerhalb der ohnehin renommierten Ritsch ist „Im Speyer" noch einmal eine ganze Klasse spannungsgeladener.
Jahrgang 2021 – Mosel
2021 war an der Mosel ein kühler, klassischer Jahrgang mit spätem Herbst und später Lese. Er brachte präzise, filigrane Rieslinge mit lebendiger Säure, moderaten Mostgewichten und großer Klarheit – eine gefeierte Rückkehr zum klassischen Mosel-Stil.
Als „Late Release" wurde dieser Wein erst nach mehrjähriger Reife freigegeben und zeigt heute bereits erste Reifenoten, ohne die Spannung der Ritsch zu verlieren.
Vinifikation und Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, klassischer Prädikatswein (Spätlese, fruchtsüß).
Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Vor der Freigabe reifte der Wein mehrere Jahre – Ludes füllt und veröffentlicht seine Weine bewusst dann, wenn sie ihm am besten gefallen.
Im Glas
Über der kühlen Mosel-Frucht aus Apfel, Weinbergspfirsich und Zitrus zeigen sich beginnende Reifenoten von Honig und getrocknetem Obst, dazu feine Schieferwürze. Am Gaumen balanciert die rassige, gaumenreinigende Säure die fruchtige Süße; straff, salzig-mineralisch und lang im Abgang, mit der zusätzlichen Spannung der Speyer-Parzelle.
Kühle Frucht und beginnende Reife, getragen von rassiger Säure und salziger Mineralität.
Bereits trinkreif, mit weiterem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.
Am Tisch
Zu würziger asiatischer Küche, Geflügelcurry, kräftigem Fisch oder reifem Käse. Auch ein eleganter Solist mit Flaschenreife.
Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Pays d'Auge. Das gleichnamige Gut liegt nahe Saint-Pierre im Herzen der Appellation und produziert seit Generationen Cidre und Calvados. Dieser Réserve reift lange in Holzfässern, die ihm zarte Vanillenoten geben. Im Glas ein weicher, vollmundiger Calvados mit feinem Bukett.
Pays d'Auge
Das Pays d'Auge in der Normandie ist die hochwertigste Herkunftsregion des Calvados und besitzt eine eigene AOC, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Apfelgärten, milde Lagen und das maritime Klima prägen den Charakter. Verwendet werden Äpfel von hochstämmigen Obstgärten.
Herstellung und Reifung
Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Anschließend reift er lange in kleinen Eichenfässern, vielfach ehemaligen Sherry- und Portfässern, die für mehr Austausch sorgen und feine Vanille- und Würznoten beisteuern.
Im Glas
Bernsteinfarben. In der Nase ein feines Bukett von reifem und gebackenem Apfel, dazu zarte Vanille und ein Hauch Gewürz. Am Gaumen weich und vollmundig, rund und harmonisch. Der Abgang ist lang und sanft.
Zum Genuss
Pur als Digestif bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen, ebenso in Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.
Passt außerdem zu reifem Käse wie Camembert, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.
RieslingNackenheimVDP.Aus Ersten LagenKühling-GillotRoter Hang · Nackenheimroter Tonschiefer (Rotliegendes)große alte Stückfässer · langes HefelagerBIO (DE-ÖKO-006) · 2022
Der Kühling-Gillot Nackenheim Riesling 2022 ist ein Prototyp des Rieslings vom Roten Schiefer. Von der Tonschieferbank, die in Nackenheim an die Oberfläche tritt – kristallklar, würzig und tief.
Nackenheim – wo die Tonschieferbank an die Oberfläche tritt
Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang (DE-ÖKO-006). Der Rote Hang ist von der namensgebenden Tonschieferbank geprägt, die in Nackenheim an die Oberfläche tritt, bevor sie südlich von Nierstein wieder verschwindet.
In diesem kurzen Abschnitt wachsen nicht nur die berühmten Rieslinge der historischen Großen Lagen, sondern auch der Riesling der Ersten Lage Nackenheim: auf 90 bis 140 Metern, mit einer Neigung von 75 bis 120 % und einem Boden aus rotem Tonschiefer. Der Wein ist ein Prototyp für diese einzigartige Gesteinsformation, die den Roten Hang zu internationaler Größe führte.
Jahrgang 2022 – Roter Hang (Rheinhessen)
2022 war in Rheinhessen ein warmer, sonnenreicher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Der rote Tonschiefer bewahrte steinige Würze, Klarheit und salzige Spannung – Reife und Frische im Gleichgewicht.
Ausbau
Trockener Riesling, VDP.Aus Ersten Lagen aus Nackenheim, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von rotem Tonschiefer des Roten Hangs.
Nach der Handlese wird der Wein in großen, alten Stückfässern mit langem Hefelager ausgebaut, was ihm Fülle und elegante Cremigkeit verleiht. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).
Im Glas
Ein kristallklarer Riesling vom Roten Schiefer: gelbe Frucht und Zitrus, dazu Sommerkräuter, tabakige Anklänge und eine ausgeprägte, rauchig-steinige Würze. Am Gaumen klar und tiefgründig, mit lebendiger Säure, feiner Cremigkeit aus dem langen Hefelager und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.
Gelbe Frucht und Zitrus über Sommerkräutern, tabakigen Anklängen und rauchig-steiniger Würze – klar und tiefgründig, mit lebendiger Säure, feiner Cremigkeit und langem, würzig-mineralischem Nachhall.
Ein kristallklarer, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.
Am Tisch
Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Kräutern und Pilzen sowie zu gereiftem Hartkäse.
Der Baum-Barth Frühburgunder „R" 2022 ist ein herausragendes Beispiel für die lange Ingelheimer Rotweintradition. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft – dicht, warm und vollmundig, mit feiner Frische.
Frühburgunder – Ingelheimer Rotweintradition
Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition dieser Region im Selztal. Der Frühburgunder ist ein herausragendes Beispiel dieser Tradition.
Die Rebstöcke dieser Parzelle gedeihen auf einem windoffenen Plateau, wo die Trauben langsam reifen und dabei ihre Gesundheit bewahren. Die Ernte erfolgte 2022 bereits sehr früh am 20. August, um die Frische und Finesse der Früchte zu bewahren.
Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)
2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.
Ausbau
Trockener Frühburgunder aus Ingelheim, Jahrgang 2022; von einem windoffenen Plateau, sehr früh gelesen.
Nach einer 14-tägigen Maischegärung wird der Wein in französischen Barriquefässern ausgebaut. Dieser Ausbau verleiht ihm Dichte, Struktur und eine feine Würze, ohne die Frucht zu überlagern.
Im Glas
In der Nase ein reiches Bouquet von Kirsche und Cassis, begleitet von einem Hauch Kräuterwürze. Im Vergleich zum Spätburgunder zeigt sich dieser Frühburgunder deutlich wärmer und vollmundiger: am Gaumen von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weicheren, feiner strukturierten Tanninen. Ein Wein von bemerkenswerter Eleganz und Ausdruckskraft.
Kirsche und Cassis mit einem Hauch Kräuterwürze – warm und vollmundig, von beeindruckender Dichte und kraftvollem Körper, mit weichen, fein strukturierten Tanninen.
Ein dichter, eleganter Rotwein mit Ausdruckskraft. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Käse.
Der Tua Rita Per Sempre Syrah 2013 ist einer der großen italienischen Syrahs – ein reinsortiger Top-Wein in limitierter Auflage von der toskanischen Küste. Kraft, Eleganz und enorme Komplexität machen ihn zu einem unvergesslichen Wein.
Tua Rita – Syrah von der toskanischen Küste
Tua Rita wurde 1984 von Rita Tua und Virgilio Bisti in Suvereto gegründet und zählt heute zu den herausragenden Gütern der toskanischen Küste – weltberühmt vor allem für den reinsortigen Merlot Redigaffi. Bewirtschaftet werden die Weinberge zertifiziert biologisch, mit indigenen Hefen auch im Keller.
Der Per Sempre existiert nur aus dem Eigensinn und der Experimentierlust Virgilios: Er pflegte den Syrah-Weinberg persönlich, beobachtete ihn und wartete, bis die Trauben für eine eigenständige Vinifikation bereit waren. Das Etikett ist ihm als Gründer gewidmet – auf die Frage, welchen seiner Weine er bevorzuge, antwortete er ohne Zögern: „La Syrah, per sempre" – die Syrah, für immer. Die Reben stehen auf den ausgeprägt tonigen, von Kieseln durchsetzten Böden der mineralreichen Hügel um Suvereto.
Jahrgang 2013 – Toskana
2013 brachte an der toskanischen Küste einen klassisch-eleganten Syrah, bei dem Kraft und Finesse im Gleichgewicht stehen – anders als in sehr warmen, frühreifen Jahren, in denen die muskulöse Struktur das Bukett zu überdecken droht. Hier zeigt der Wein Kraft und Großzügigkeit in gleichem Maße, getragen von vielschichtiger Aromatik. (Den Jahrgang 2014 erzeugte das Gut wegen beschädigter Beerenhäute gar nicht.)
Ausbau
Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013, 15,00 % vol.
Nach der Vinifikation reifte der Wein 18 Monate in Barriquefässern; auf eine Schönung wird verzichtet. Limitierte Auflage. Die organoleptische Entwicklung nach dieser Fassreife bestätigte Virgilios Gespür – der Per Sempre wurde von Presse und Markt sofort gefeiert.
Im Glas
Intensiv aromatisch und für die toskanische Küste ungewöhnlich floral-würzig: Brombeere und rotfleischige Frucht treffen auf süßen Tabak, Rosenblätter, Salbei, Minze und Wildblumen, untermalt von dunkler Würze, Schokolade und einem Hauch geräucherter Noten. Am Gaumen kraftvoll und zugleich fein gewoben, mit großer Tiefe, Nuancenreichtum und enormer Komplexität – Kraft und Eleganz in vollkommener Balance.
Ein unvergesslicher Syrah von Virgilio – Kraft, Eleganz und enorme Komplexität.
Lang und nachhallend im Abgang, mit einem finalen aromatischen Nachklang über der reifen Suvereto-Frucht. Großes Reifepotenzial über viele Jahre; empfiehlt sich zu dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Wild und Schmorgerichten, zu rotem Fleisch vom Grill, zu Lamm mit Kräutern sowie zu gereiften Hartkäsen.
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