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Feinkost

Il Caruggiu Gelatina di Aceto Balsamico - Gelee aus Balsamessig

Feinkost · Balsamico-Gelee · Käsebegleiter · Italien

Il Caruggiu Gelatina di Aceto Balsamico ist ein feines Gelee aus Balsamessig vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die süß-säuerliche Spezialität fängt das Aroma des Balsamessigs in streichfähiger, gelierter Form ein. Sie passt besonders gut zu Parmesan und gereiftem Käse.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein kleiner Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, bekannt für Olivenöl und feine italienische Spezialitäten. Grundlage dieses Gelees ist Aceto Balsamico aus Italien, der vor allem in Modena in der Emilia-Romagna seine Heimat hat.

Anbau und Verarbeitung

Für das Gelee wird Balsamessig mit Gelierzutaten zu einer streichfähigen, glänzenden Masse verarbeitet. So bleibt der typische süß-säuerliche Charakter des Essigs erhalten, lässt sich aber sauber und portionsweise dosieren.

Geschmack

Dunkles, glänzendes Gelee. Im Geschmack süß-säuerlich und konzentriert, mit der typischen Tiefe des Balsamessigs.

Am Tisch

Klassisch zu Parmesan und gereiftem Hartkäse, ebenso auf der Käseplatte, zu Antipasti, gegrilltem Gemüse oder kurzgebratenem Fleisch. Ein kleiner Klecks genügt.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Gelee aus Balsamessig (Gelatina di Aceto Balsamico)
Art: süß-säuerliches Gelee
Herkunft: Italien (Hersteller in Ligurien)
Verarbeitung: Balsamessig, geliert, streichfähig
Mindesthaltbarkeit (MHD): 31.12.2029

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Länder/Regionen

Soil Therapy Le Geste blanc 2023

Weißwein · Vin de France · Cuvée

40 % Sylvaner · Pinot Blanc · Auxerrois · Pinot Gris Elsass Vin de France rund 9 Monate Ausbau ¾ Edelstahl · ¼ Holzfass 2023

Der Soil Therapy Le Geste blanc 2023 ist eine Cuvée aus dem Elsass mit Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris. Rund neun Monate auf der Hefe, überwiegend im Edelstahl, zu einem Viertel im Holzfass: jung zugänglich, trocken und klar, mit Konzentration und feiner Textur. Der Einstieg in die Weine von Thomas Schertz.


Soil Therapy – das Elsass abseits der Appellationslogik

Soil Therapy ist das Label von Thomas Schertz, einem Autodidakten, der sein Handwerk im Austausch mit Elsässer Winzern lernte; vor seinen eigenen Weinen arbeitete er im Vertrieb der Domaine Ostertag. Er denkt das Elsass nicht in Rebsorten und Appellationen, sondern in Zusammensetzungen: Cuvées statt sortenreiner Weine, langsame Entwicklung statt schneller Füllung, winzige Mengen.

Das Elsass ist eines der wenigen Weinbaugebiete Frankreichs, in dem die Rebsorte traditionell auf dem Etikett steht und das System auf reinsortige Weine ausgerichtet ist. Eine Cuvée aus vier Sorten ist dort eine bewusste Gegenposition. Schertz füllt sie als Vin de France – die Kategorie ohne Herkunftsangabe, die ihm die Freiheit lässt, Sorten und Parzellen so zusammenzuführen, wie er es für richtig hält.

Die Auswahl der Sorten ist dabei eine Stilentscheidung. Sylvaner liefert Frische, Trinkfluss und eine kräuterige Klarheit; Pinot Blanc und Auxerrois geben Rundung und Schmelz; Pinot Gris steuert Körper und eine würzige Tiefe bei. Gewürztraminer und Muscat hat Schertz bewusst weggelassen – ihre ausgeprägte Aromatik hätte die Cuvée dominiert und die präzise Linie verwischt.

Jahrgang 2023 – Elsass

Der Jahrgang 2023 war im Elsass ein warmes Jahr mit ausreichend Wasser. Nach einem feuchten Frühjahr, das die Böden gut auffüllte, folgte ein sonniger, stellenweise heißer Sommer. Die Wasserreserven aus dem Frühjahr bewahrten die Reben vor dem Trockenstress der Vorjahre, die Reife verlief gleichmäßig.

Gelesen wurde früh und bei gutem Gesundheitszustand, die Mengen fielen großzügiger aus als in den knappen Jahren zuvor. Die Weine zeigen reife, klare Frucht bei erhaltener Frische. Für eine Cuvée, die auf Trinkfluss und Präzision zielt, ist das die passende Grundlage: genug Reife für die Burgundersorten, genug Säure für den Sylvaner.

Assemblage und Ausbau

Cuvée mit 40 % Sylvaner als größtem Anteil, ergänzt um Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris, Jahrgang 2023, trocken.

Ausgebaut wird rund neun Monate auf der Hefe, zu etwa drei Vierteln im Edelstahltank und zu einem Viertel im Holzfass. Der Stahl hält die Frucht und die Frische des Sylvaner, das Holz liefert eine langsame Sauerstoffzufuhr und etwas Textur, ohne Holzaroma beizusteuern. Die Hefelagerung gibt über die Mannoproteine zusätzlichen Schmelz und bindet die vier Sorten zusammen.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Apfel- und Birnenschale, dazu feine Zitrusnoten und ein kräuteriger Anklang vom Sylvaner. Am Gaumen trocken und klar, mit guter Konzentration für einen Wein dieser Kategorie; eine feine Textur aus der Hefelagerung steht neben der Frische, eine leicht mineralische Note zieht sich bis in den Abgang.

Vier Sorten ohne Aromaten, drei Viertel Stahl, ein Viertel Holz: Präzision statt Parfum.

Bei 10–12 °C servieren. Schon jung zugänglich; mit etwas Luft wird der Wein runder. Über die nächsten Jahre zu trinken.

Am Tisch

Zu Flammkuchen und elsässischer Küche, zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Quiche sowie zu frischem bis halbreifem Käse. Ebenso zu Spargel, Kräutergerichten und leichter asiatischer Küche – der Sylvaner-Anteil macht ihn zu einem guten Begleiter für Grünes.


Produzent Soil Therapy, Thomas Schertz, Elsass
Rebsorte 40 % Sylvaner, dazu Pinot Blanc, Auxerrois und Pinot Gris
Lage Elsass
Klassifikation Vin de France · trocken
Jahrgang 2023
Ausbau rund 9 Monate auf der Hefe · etwa 75 % Edelstahl, 25 % Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2028

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Spanien

Sierra de Tolono NAHIKUN Blanco 2025 BIO

Weißwein · DOCa Rioja · Rioja Alavesa · Feldblend

Rojal · Malvasía · Viura Villabuena de Álava · 5 Parzellen karge Kalkböden alte Buschreben Jahrgang 2025 Feinhefe im gebrauchten Barrique BIO · ES-ECO-026-VAS

Der Sierra de Toloño Nahikun blanco 2025 ist ein Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura von fünf kleinen Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava. Sandra Bravo liest die alten Buschreben gemeinsam und baut den Wein mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriques aus. Ein weißer Rioja, der über Salz und Spannung funktioniert, nicht über Frucht und Holz.


Fünf Parzellen über Villabuena de Álava

Villabuena de Álava liegt im Herzen der Rioja Alavesa, eingebettet zwischen dem Ebro und dem Kamm der Sierra de Toloño. Die Hänge oberhalb des Dorfes tragen karge Kalkböden mit geringer Krume und hohem Steinanteil – Böden, die wenig Wasser halten und die Reben zu kleinen Beeren und kleinsten Erträgen zwingen. Genau dort liegen die fünf Parzellen, aus denen der Nahikun blanco entsteht, bestockt mit alten Buschreben, teils fast hundertjährig.

Die Anlagen sind kein sortenreiner Weinberg, sondern ein gemischter Satz: Rojal, Malvasía und Viura stehen Stock an Stock und werden gemeinsam gelesen und vergoren. Rojal ist dabei die Rarität – eine alte Weißsorte, die in der Alavesa fast nur noch in solchen historischen Mischanlagen überlebt hat. Malvasía bringt Textur und Würze, Viura das Säuregerüst. Der Blend entsteht im Weinberg, nicht am Verschnitttisch.

Das Mikroklima am Fuß der Sierra de Toloño ist der zweite Faktor: Der Bergzug hält den kalten Nordwind ab, lässt aber kühle atlantische Luft über die Pässe ziehen. Die Nächte kühlen stark ab, die Reife verlangsamt sich, die Säure bleibt erhalten. Sandra Bravo bewirtschaftet die Parzellen biologisch und biodynamisch (ES-ECO-026-VAS), mit Handarbeit im Weinberg und minimalem Schwefeleinsatz im Keller. Nach Stationen in Bordeaux, der Toskana, Neuseeland, Kalifornien und sieben Jahren im Priorat arbeitet sie seit ihrer Rückkehr in die Alavesa konsequent parzellenweise.

Jahrgang 2025 – Rioja Alavesa

2025 war in der Rioja ein Jahr, das im Weinberg entschieden wurde. Ein überdurchschnittlich nasses Frühjahr erzeugte während des gesamten Vegetationszyklus hohen Falschen-Mehltau-Druck, dazu trafen Hagelzüge große Teile der Anbaufläche. Alte Buschreben auf kargem Kalk hatten dabei zwei Vorteile: geringe Wüchsigkeit und offene Laubwände, die nach Regen schnell abtrocknen. In den Höhenlagen vor der Sierra de Toloño blieb der Pilzdruck dadurch beherrschbar, während tiefere und dichter belaubte Anlagen stärker zu kämpfen hatten.

Die Reifephase drehte den Jahrgang. Ein trockener, sonniger Herbst mit ausgeprägten Tag-Nacht-Kontrasten brachte gesunde Trauben bei moderaten Zuckerwerten und hoher Säure. In der Rioja Alavesa begann die Lese ab dem 10. bis 15. September und zog sich in gestaffelten Durchgängen bis Ende Oktober. Die Menge blieb klein: 225,5 Millionen Kilo in der gesamten DOCa Rioja, davon nur 33,8 Millionen Kilo Weißtrauben. Der Consejo Regulador stufte den Jahrgang nach der Blindverkostung von 2.176 Proben als „Excelente" ein und beschreibt die Weißweine als klar, blumig und mit tragender Säure – das Profil, auf das dieser Feldblend angelegt ist.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura, Jahrgang 2025, trocken. Die Sorten werden gemeinsam von Hand gelesen und selektiert, anschließend folgt eine schonende Gärung ohne aggressive Extraktion – die Aromatik soll aus Traube und Hefe kommen, nicht aus dem Gefäß.

Der Wein reift mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriquefässern. Gebraucht ist hier die entscheidende Angabe: Das Holz gibt Sauerstoff und Textur, aber keinen Vanille- oder Röstton. Die Feinhefe liefert das Volumen am Gaumen, das ein Wein mit dieser Säure braucht. Ausbau und Füllung erfolgen mit minimalem Schwefeleinsatz.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichem Schimmer. In der Nase Frühlingsblüten, frische Kräuter, Zitrusschale und weißer Tee, dahinter der kühle, fast metallische Ton von Quellwasser. Am Gaumen zieht der Wein straff durch: deutliche Salzigkeit, feine Bitternote im Mittelteil, cremige Textur aus dem Hefelager, dazu die Säure des Jahrgangs 2025 als Rückgrat. Das Finish bleibt trocken und lang.

Drei Sorten, ein Weinberg, ein Fass ohne Holzton: Der Nahikun blanco zeigt Kalk und alte Reben statt Sortencharakter.

Bei 10 bis 12 °C servieren, im großen Glas öffnet er sich deutlich weiter. Trinkreif ab sofort; die Säure und der Hefeausbau tragen ihn bis etwa 2031, wobei die würzige Malvasía-Seite mit den Jahren an Gewicht gewinnt.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, gegrilltem Gemüse und Spargel, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu cremigen Käsen. Die Salzigkeit passt zu Anchovis und Austern, die Textur aus dem Hefelager trägt auch Gerichte mit Butter oder Aioli.


Produzent Sierra de Toloño – Sandra Bravo, Villabuena de Álava
Rebsorte Feldblend aus Rojal, Malvasía und Viura
Lage fünf Parzellen oberhalb von Villabuena de Álava, Rioja Alavesa
Klassifikation DOCa Rioja blanco
Jahrgang 2025
Vinifikation selektive Handlese · gemeinsame Gärung des Feldblends
Ausbau mehrere Monate auf der Feinhefe in gebrauchten Barriques
Boden karge Kalkböden mit hohem Steinanteil
Rebanlage alte Buschreben, teils fast hundertjährig, kleinste Erträge
Bewirtschaftung biologisch und biodynamisch · ES-ECO-026-VAS
Trinkempfehlung 2026–2031

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Weine

Von Winning Ozyetra Riesling 2021

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling

Riesling Ozyetra (Fassselektion) Forster Pechstein von Winning · Deidesheim Basalt trocken langer Barrique-Ausbau 2021

Der von Winning Ozyetra Riesling 2021 entsteht ausschließlich aus den erlesensten Fässern des Pechstein-Weinbergs. Ein Riesling von faszinierender Komplexität und beeindruckender Konzentration – mit innerer Spannung und eleganter Feinheit.


Ozyetra – Fassselektion aus dem Forster Pechstein

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, trockene Rieslinge im Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Ozyetra ist – als Pendant zum Marmar aus dem Ungeheuer – die Selektion der allerbesten Fässer aus dem Pechstein.

Der Forster Pechstein ist eine der berühmtesten Basaltlagen der Pfalz. Das dunkle vulkanische Gestein speichert Wärme und verleiht dem Riesling eine markante, rauchig-mineralische Prägung, verbunden mit Kraft, Würze und Tiefe.

Jahrgang 2021 – Pfalz

2021 war an der Mittelhaardt ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht – ideale Bedingungen für einen konzentrierten, zugleich rassigen Riesling. Der wärmespeichernde Basalt des Pechsteins und der lange Barrique-Ausbau bewahrten Kraft, Spannung und Feinheit im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, Fassselektion aus dem Forster Pechstein, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Basalt.

Für den Ozyetra werden die erlesensten Fässer selektiert; der lange Ausbau im Barrique verleiht dem Wein eine subtile, stützende Holznote, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht zu überlagern. Handarbeit im Weinberg.

Im Glas

Noten von frischen Limetten, Bergamotte und Apfel prägen den Auftakt, ergänzt um eine rauchig-basaltige Mineralität. Im Geschmack zeigt er sich wild, würzig und äußerst kraftvoll, mit deutlichem Druck und einer subtilen, stützenden Präsenz von feinem Holz aus dem langen Barrique-Ausbau. Das verleiht ihm eine sagenhafte Länge und ein riesiges Potenzial.

Limette, Bergamotte und Apfel über rauchig-basaltiger Mineralität – wild, würzig und kraftvoll, mit deutlichem Druck, feinem Holz und sagenhafter Länge.

Ein kraftvoller, sehr langlebiger Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst, Pfalz; Basalt; Selektion der besten Fässer
Klassifikation: Riesling, Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Fassselektion, langer Ausbau im Barrique; Handarbeit im Weinberg

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Weine

Le Moine Horizon 50 ans Beaujolais Cru Brouilly 2015 Doppelmagnum

Rotwein · Beaujolais Cru Brouilly · Gamay

Gamay Beaujolais Cru Brouilly Serie „Horizon 50 ans" Mounir Saouma (Le Moine) auf lange Reife angelegt Doppelmagnum (3,0 l) 2015

Der Le Moine Horizon 50 ans Brouilly 2015 in der Doppelmagnum ist Mounir Saoumas ernsthafte, lagerfähige Interpretation des Beaujolais – ein Cru-Gamay aus einem Ausnahmejahrgang, bewusst für die lange Reife abgefüllt. Weine, die unsere Kinder und Enkel in 50 Jahren am optimalen Genusspunkt erleben können.


Horizon 50 ans – Beaujolais, ernst genommen

Hinter dem Beaujolais steckt weit mehr als der leichte, fruchtige Beaujolais Nouveau: Vor vielen Jahrzehnten waren die besten Lagen ebenso hoch angesehen wie die großen Weine des nördlichen Burgunds. Die qualitative Spitze der Gamay-Weine wächst im Norden der Appellation – unter den Cru-Namen Brouilly, Chénas, Chiroubles, Côte de Brouilly, Fleurie, Juliénas, Morgon, Moulin-à-Vent, Saint-Amour und Régnié.

Für die Serie „Horizon 50 ans" hat Mounir Saouma – der Mann hinter Lucien Le Moine – Cru-Gamay aus Top-Lagen vinifiziert und in zwei Formaten abgefüllt: 0,75-Liter-Flaschen für den früheren Genuss sowie Magnum und Doppelmagnum für die ganz lange Lagerung. Der Name ist Programm: Weine mit einem Reifehorizont von einem halben Jahrhundert. Dieser Brouilly stammt aus dem südlichsten und größten der Beaujolais-Crus, dessen Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue") dem Gamay Tiefe, Struktur und Mineralität verleihen.

Jahrgang 2015 – Beaujolais

2015 gilt im Burgund und besonders im Beaujolais als Ausnahmejahrgang – vielfach als Jahrhundertjahrgang bezeichnet. Warm und reif, brachte er Gamay-Weine von seltener Konzentration, Dichte und Tiefe bei gutem Reifepotenzial. In der Doppelmagnum und im langen Ausbau ergibt das einen Wein, der auf Jahrzehnte angelegt ist.

Ausbau

Reinsortiger Gamay aus dem Jahrgang 2015, Beaujolais Cru Brouilly, trocken; abgefüllt in der Doppelmagnum (3,0 l).

Im Stil von Mounir Saouma: langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, mit minimalem Schwefel und behutsamer Kellerarbeit – ganz auf Tiefe, Textur und Langlebigkeit ausgerichtet. Das große Doppelmagnum-Format begünstigt eine besonders langsame, harmonische Reife und ist ein eindrucksvolles Format für Sammler und große Anlässe.

Im Glas

Vom granitisch-blausteinigen Brouilly-Boden und aus dem reifen Jahrgang 2015 lebt dieser Cru-Gamay: dunkle Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine feine, steinige Würze. Der lange Ausbau bindet eine seidige, dichte Textur ein und verleiht dem Wein mehr Tiefe und Ernst, als man dem Beaujolais gemeinhin zutraut. Am Gaumen saftig und konzentriert, mit feinem Tannin, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall – ein Gamay mit echtem Reifepotenzial.

Dunkle Kirsche, florale und steinige Würze – saftig und konzentriert, mit feinem Tannin und langer, mineralischer Tiefe.

Schon jetzt zugänglich, doch auf Jahrzehnte angelegt; in der Jugend großzügig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Geflügel und Ente, zu Wild sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Beaujolais Cru Brouilly (Frankreich); südlichster und größter der Beaujolais-Crus, Granit- und blaue Diorit-Böden („pierre bleue")
Klassifikation: Beaujolais Cru, Gamay (trocken); Serie „Horizon 50 ans", Doppelmagnum (3,0 l)
Ausbau: Gamay; langer Ausbau im Holzfass und auf der Hefe, minimaler Schwefel; auf lange Reife angelegt

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Frankreich

Jean-Marc Vincent Santenay Vieilles Vignes rouge 2023

Rotwein · Santenay · Pinot Noir

Pinot Noir Santenay (Village) Vieilles Vignes Côte de Beaune Jean-Marc Vincent alte Reben kalk-mergeliger Boden 2023

Der Jean-Marc Vincent Santenay „Vieilles Vignes" rouge 2023 ist ein Pinot Noir von alten Reben aus der südlichsten Gemeinde der Côte de Beaune – saftig, würzig und fein strukturiert, mit der erdig-mineralischen Prägung des Santenay-Terroirs.


Santenay Vieilles Vignes – Pinot Noir aus dem Süden der Côte

Santenay ist die südlichste Weinbaugemeinde der Côte de Beaune, seit 1937 mit eigener Appellation, und liegt am äußersten Ende des Kalksteinrückens der Côte d'Or. Überwiegend werden hier Rotweine aus Pinot Noir erzeugt. Charakteristisch ist der hohe Anteil an Mergelstein, den Santenay mit der nahen Côte Chalonnaise teilt – das prägt die feste, etwas rustikalere und zugleich erdig-mineralische Stilistik der Weine.

Der „Vieilles Vignes" von Jean-Marc Vincent stammt von alten Reben; deren tiefes Wurzelwerk und die niedrigen Erträge geben dem Wein Konzentration, Tiefe und feine Würze. Der kalk-mergelige Boden verleiht ihm seine mineralische Prägung und feste Struktur.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune eine reife, großzügige und zugleich frische Rotwein-Ernte mit klar definierter Frucht, feiner Säure und seidigem Tannin. Von alten Reben auf kalk-mergeligem Boden ergibt das einen saftigen, würzigen und fein strukturierten Pinot Noir mit gutem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, Santenay (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan und reift im Holzfass – ein Ausbau, der Frucht und Terroir-Prägung bewahrt und dem Wein Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Vom kalk-mergeligen Boden Santenays und den alten Reben lebt dieser Pinot Noir: dunkle und rote Frucht wie Kirsche und Brombeere, florale Anklänge und eine erdig-würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Die alten Reben geben Konzentration und Substanz, die der Ausbau im Holzfass in eine feine, geschmeidige Textur einbindet. Am Gaumen saftig und fein strukturiert, mit weichem, feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Dunkle und rote Frucht, erdig-würzige Tiefe – saftig und fein, mit weichem Tannin und langem, mineralischem Nachhall.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Schwein in feiner Sauce, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Santenay, Village (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); südlichste Gemeinde der Côte de Beaune, kalk-mergeliger Boden; alte Reben
Klassifikation: AOC Santenay (Village), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Spontangärung, Reifung im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Rebsorten

Dietrich Chardonnay Weissburgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Chardonnay & Weißburgunder ist eine elegant-frische Weißwein-Cuvée. Neben Aromen von Birne, Quitte, Haselnuss und Butter zeigt sie weiche, schmelzige Nuancen und einen vollmundigen Abgang.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Chardonnay und Weißburgunder sind zwei verwandte Burgundersorten, die sich ideal ergänzen.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay. Der Weißburgunder bringt feine Eleganz und Frische, der Chardonnay Fülle, Schmelz und Struktur. Der Ausbau betont die weiche, schmelzige Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Birne, Quitte, Haselnuss und ein Hauch Butter. Am Gaumen weich und schmelzig, mit feiner Frucht, eleganter Frische und vollmundigem, langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Pasta in cremigen Saucen und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – Cuvée aus Weißburgunder & Chardonnay, trocken
Ausbau: elegant, frisch und schmelzbetont

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha

Garnacha Rioja Alavesa San Andrés · San Vicente de la Sonsierra Buschreben Jade Gross 12 Monate franz. Eiche 2024

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2024 ist die fünfte Cuvée dieses Garnacha-Weins und zugleich der erste Jahrgang aus einem neu erworbenen Weinberg in San Andrés. Der Name ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre – und steht sinnbildlich für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.


Peace, Love & Garnacha – neuer Weinberg in San Andrés

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir. Der Name dieser Cuvée ist eine Hommage an die Freiheitsbewegung der 1960er-Jahre und steht für einen offenen, unverfälschten Ausdruck der Garnacha.

Die Trauben stammen aus einer einzelnen Parzelle mit Buschreben in San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra, die auf sandig-tonigen Böden wachsen. Diese Böden verleihen der Garnacha eine besonders leichte, würzige und fruchtbetonte Stilistik. Mit der neuen Lage hat sich der Stil des Weins verändert und erinnert nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule.

Jahrgang 2024 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2024 war im Weinberg von Herausforderungen geprägt: Frost und Hagel reduzierten den Ertrag deutlich und führten zu kleineren Trauben und lockeren Traubenstrukturen. Das Ergebnis ist ein konzentrierter, zugleich eleganter und frischer Garnacha, in dem Erde und Würze den Ton angeben.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2024, trocken.

Die Lese erfolgte am 29. September 2024 von Hand in 18-kg-Kisten. Rund 80 % der Trauben wurden entrappt, bevor die Gärung in offenen Gärbehältern stattfand. Anschließend reifte der Wein zwölf Monate in französischen Eichenfässern mit 225 und 500 Litern Fassungsvermögen, davon etwa 10 % in neuen Fässern. Produktion: 2.550 Flaschen.

Im Glas

Durch die neue Lage erinnert der Wein nun an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule: viel Erde, würzige Noten und eine dezente Schärfe, dazu mehr Eleganz und Frische. Die Frucht tritt stärker in eine unterstützende Rolle, während die Balance dieses Weins beinahe als magisch zu bezeichnen ist.

Erinnert an große Châteauneuf-du-Pape der klassischeren Schule – die Balance beinahe magisch.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem und gegrilltem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu würzigen Eintöpfen sowie zu kräuterbetonten mediterranen Gerichten.


Lage: Rioja Alavesa, San Andrés bei San Vicente de la Sonsierra (Spanien); einzelne Parzelle mit Buschreben, sandig-tonige Böden
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); 2.550 Flaschen
Ausbau: Garnacha; ~80 % entrappt, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate franz. Eiche (225 und 500 l, ~10 % neu); handwerklich

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