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Spirituosen

Andres Mirabellenwasser

Spirituose · Pfalz · Obstbrand (Mirabelle)

Mirabellenwasser Obstbrand aus Mirabellen Pfalz Weingut Andres · Deidesheim klar destilliert aromatisch

Das Andres Mirabellenwasser ist ein feiner Obstbrand aus Mirabellen von den Gebrüdern Andres aus Deidesheim in der Pfalz – ein klarer, aromatischer Brand mit dem typischen, milden Mirabellencharakter.


Andres Mirabellenwasser – Obstbrand aus der Pfalz

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt. Neben ihren Weinen und Sekten stammt aus ihrem Hause auch dieses feine Mirabellenwasser – ein klassischer Obstbrand aus der Pfalz.

Herstellung

Mirabellenwasser ist ein Obstbrand, der durch Vergärung und anschließende Destillation reifer Mirabellen gewonnen wird. Charakteristisch sind seine klare Erscheinung und das feine, mild-fruchtige Aroma der goldgelben Pflaumenfrucht.

Im Glas

Klar und aromatisch, mit dem typischen, milden Duft und Geschmack reifer Mirabellen und einer feinen Note vom Kern. Am Gaumen weich und fein, mit einem sauberen, langen Nachhall.

Klar und aromatisch – der milde, reife Duft und Geschmack der Mirabelle mit feiner Kernnote, weich und fein, mit sauberem, langem Nachhall.

Am besten leicht gekühlt bei 8–12 °C aus dem Tulpenglas genießen.

Zum Genuss

Als Digestif nach dem Essen, als Begleitung zu Obst- und Cremedesserts oder zum Verfeinern in der feinen Küche und Patisserie.


Produkt: Mirabellenwasser (Obstbrand aus Mirabellen)
Herkunft: Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Genuss: als Digestif; leicht gekühlt servieren

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Schaumweine

Bouvet-Ladubay Excellence Cremant de Loire Rosé

Der Bouvet-Ladubay Excellence Crémant de Loire Rosé ist reiner Cabernet Franc, die rote Leitsorte der Loire, gewachsen auf den Kalkböden rund um Saumur. In der Flasche vergoren und auf der Hefe gereift, verbindet er frische rote Frucht mit einer feinen, cremigen Perlage.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen. In der Nase Erdbeere und Himbeere. Im Mund elegant und balanciert, saftige Frucht, weiche Mousse. Fein und harmonisch im Abgang, leicht und lebendig. Die Säure des Cabernet Franc hält ihn schön frisch, ohne dass er streng wirkt.

Mach was draus

Lachstatar, Garnelen, ein Sommersalat mit Erdbeeren, Ziegenkäse oder eine Himbeertarte. Ideal für das Picknick, den Geburtstag im Garten oder einfach als Aperitif an einem warmen Abend. Wer Rosé-Champagner mag, findet hier eine leichte, günstigere Alternative. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und trink ihn jung, solange die Frucht frisch ist.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Rosé-Crémant ist für mich Sommer im Glas. Dieser hier macht einfach gute Laune.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Woraus wird er gemacht? Aus 100 % Cabernet Franc, der wichtigsten roten Rebsorte an der Loire.

Wie lange hält er? Er ist für den baldigen Genuss gemacht – am besten innerhalb von zwei, drei Jahren.

100 % Cabernet Franc · Crémant de Loire AOP · Gärung im Edelstahl · Flaschengärung, Hefelager · Rosé Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Von Winning Chardonnay Royal 2024

Weißwein · Pfalz · Chardonnay

Chardonnay VDP.Gutswein von Winning · Deidesheim Ruppertsberg · Mittelhaardt trocken Tonneau & Feinhefe 2024

Der von Winning Chardonnay Royal 2024 stammt von mehreren Parzellen in der Ruppertsberger Ebene. Er wird in gebrauchten Tonneaus vergoren und auf der Feinhefe ausgebaut. Der Pfälzer Jahrgang 2024 brachte feine Frucht, prägnante Säure und moderate Alkoholwerte. Das gibt diesem Einstiegs-Chardonnay eine kühle, straffe Linie.


Ruppertsberger Ebene – Sand, Lehm und Kalk am Haardtrand

Ruppertsberg grenzt im Süden an Deidesheim und gehört zur Mittelhaardt. Rund 400 Hektar Reben wachsen hier auf wechselnden Böden aus Stein, Sand, Löss und Lehm. Eine geologische Besonderheit liegt im Untergrund: Als sich das Haardtgebirge hob, wurde eine Scholle tertiärer Kalkablagerungen nach oben gedrückt. Deshalb ist Kalk in die sandig-lehmigen Böden eingestreut. Die Parzellen für den Royal verbinden Lehm, Sandstein und Kalk.

Klimatisch liegt die Mittelhaardt im Regenschatten des Pfälzerwalds. Die Station Neustadt an der Weinstraße misst rund 600 mm Jahresniederschlag bei etwa 11 °C Jahresmittel. In klaren Nächten fließt die Kaltluft von den Hängen der Haardt in die Ebene ab. Die flacheren Rebflächen kühlen deshalb nachts stärker aus als die Hanglagen. Für Chardonnay bedeutet das mehr Säureerhalt, im Frühjahr aber auch mehr Frostrisiko.

Die Keller von Winning in Deidesheim reichen bis 1849 zurück, zu Leopold von Winning. Unter Stephan Attmann setzt das Gut bei Riesling wie bei den Burgundersorten auf Holzausbau. Die Chardonnay-Linie ist gestaffelt: Royal, Imperiale und der „500“, darüber die Erste-Lage-Weine Herrenletten, Herzog, Bürgergarten und Paradiesgarten.

Jahrgang 2024 – Pfalz: Frost, Regen, klassische Säure

Ein milder Winter ließ die Reben früh austreiben. In den Nächten auf den 22. und 23. April kam Luftfrost über die deutschen Weinbaugebiete, die Triebe waren da schon weit entwickelt. In der Pfalz traf es vor allem junge Triebe und Knospen, trotz Frostkerzen blieben in einzelnen Lagen Schäden. Rheinhessen und die Pfalz kamen aber deutlich glimpflicher davon als die nördlichen Anbaugebiete.

Das erste Halbjahr war ungewöhnlich nass und kühl. Echter und Falscher Mehltau setzten die Reben unter Druck. Das üppige Wachstum verlangte viel Laubarbeit. Die Blüte begann verzögert und zog sich lange hin. Danach folgte ein heißer, trockener Sommer. Am 19. August wurden in der Pfalz die ersten Trauben für Federweißen gelesen. Die Reife lag zeitlich zwischen 2022 und 2023. Nach einem Wetterumschwung verlief die Hauptlese schnell und endete früh.

Die Pfalz erntete 2024 rund 2,23 Millionen Hektoliter Weinmost. Das DLR Rheinpfalz ordnet den Jahrgang als klassisch ein, vergleichbar mit den 1990er- und 2000er-Jahren: feine Fruchtaromatik, prägnante Säure, niedrige Alkoholwerte. Die Vegetationsperiode war lang und wurde nicht durch Trockenstress unterbrochen. Die Jungweine zeigten ausgeprägte Sortenaromatik bei gut gepufferter, reifer Säure. Die Burgundersorten fielen bei geringen Erträgen qualitativ besonders stark aus.

Gebrauchte Tonneaus und Feinhefe – Ausbau des Royal

100 % Chardonnay, trocken ausgebaut. Vergärung und Reife laufen vollständig im Holz ab, in gebrauchten Tonneaus mit 500 Litern, mit langem Kontakt zur Feinhefe.

Das große, vorbelegte Fass gibt kaum Holzaroma ab und lässt über die Poren wenig Sauerstoff an den Wein. Die Feinhefe liefert Textur und Schmelz. Im säurebetonten Jahrgang 2024 hält dieser Ausbau die Säure im Gleichgewicht, ohne dem Wein die Spannung zu nehmen.

Im Glas – Royal 2024

Grüner Apfel, Birne und Limettenschale, dahinter ein Hauch Haselnuss und frisches Brot aus dem Hefelager. Am Gaumen schlank bis mittelgewichtig, die Säure straff und präsent. Das Holz bildet nur den Rahmen. Der kalkige Untergrund zeigt sich in einem kühlen, leicht salzigen Nachhall.

Kühler Jahrgang, kalkiger Boden, gebrauchte Tonneaus: Der Royal 2024 zeigt Apfel und Zitrus mit straffer Säure und einem Hauch Hefe.

Jetzt schon zugänglich, mit Potenzial für die nächsten Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch – Pfälzer Chardonnay zum Essen

Zu gebratenem Zander oder Saibling mit Beurre blanc, zu Jakobsmuscheln, zu Kalbsschnitzel oder Hähnchen mit Rahmsauce, zu Spargel mit Sauce hollandaise und zu Risotto mit Zitrone und Parmesan. Die straffe Säure passt auch zu gereiftem Bergkäse.


Produzent Weingut von Winning, Deidesheim (Pfalz)
Rebsorte 100 % Chardonnay
Lage verschiedene Parzellen in der Ebene von Ruppertsberg, Mittelhaardt
Klassifikation VDP.Gutswein, Qualitätswein Pfalz, trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation Vergärung im Holz
Ausbau in gebrauchten Tonneaus (500 l) auf der Feinhefe
Flaschengröße 0,75 l
Trinkempfehlung ab sofort bis ca. 2029
Boden Lehm, Sandstein und Kalk

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Länder/Regionen

Domaine Bachelet Cote de Nuits Villages 2022

Rotwein · Côte de Nuits-Villages · Pinot Noir

Pinot Noir Côte de Nuits-Villages AOC Reben 70+ Jahre 2022 Côte de Nuits

Der Côte de Nuits-Villages 2022 von Denis Bachelet wächst auf einer gut ein Hektar großen Parzelle mit über 70 Jahre alten Reben. Ein reinsortiger Pinot Noir, fein und ausbalanciert, mit ordentlich Druck, Volumen und Energie – ein Wein voller Trinkfreude.


Côte de Nuits-Villages – alte Reben

Côte de Nuits-Villages ist eine Appellation aus den Gemeinden an den Enden der Côte de Nuits. Die Frucht für diesen Wein stammt von einer gut ein Hektar großen Parzelle, deren Reben über 70 Jahre alt sind – das geringe Ertragsniveau alter Stöcke liefert Konzentration und Tiefe.

Denis Bachelet führt in Gevrey-Chambertin eine kleine, traditionell arbeitende Domaine, die für Finesse und Klarheit bekannt ist. Diese Handschrift prägt auch den Côte de Nuits-Villages.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Wein Druck und Volumen gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben.

Nach der Lese vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass. Die Vinifikation folgt der traditionellen, auf Finesse ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

Klare dunkle Beerenfrucht mit feiner Würze. Am Gaumen fein und ausbalanciert, mit Druck, Volumen und Energie, getragen von geschliffenen Tanninen und frischer Säure. Ein Wein mit viel Trinkfluss.

Fein, ausbalanciert und energiegeladen – ein Pinot Noir von alten Reben, der von Trinkfreude lebt.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Côte de Nuits-Villages, ~1-ha-Parzelle; Reben über 70 Jahre
Klassifikation: Côte de Nuits-Villages AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spanien

Jose Gil El Calado del Espino Viura blanco 2023

Weißwein · Rioja DOCa · Viura

Viura Rioja DOCa San Ginés (Labastida) & El Bardallo José Gil sehr alte Reben Bocoy & Glasballon · 11 Mon. Hefe nur 1.780 Flaschen 2023

Der José Gil El Calado del Espino 2023 ist der große Viura-Weißwein des Hauses – ein seltenes, charakterstarkes Beispiel für präzise, kalkgeprägte Viura aus der Sonsierra: klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant. Ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.


El Calado del Espino – große Viura aus der Sonsierra

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er in San Vicente de la Sonsierra village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung, langem Hefelager und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

El Calado del Espino ist der große Viura-Weißwein des Hauses. Er stammt überwiegend aus der historischen Parzelle San Ginés in Labastida, ergänzt durch eine weitere, kalkreiche Lage in El Bardallo in San Vicente de la Sonsierra. Beide Weinberge sind sehr alt und liefern extrem klare, fein strukturierte Trauben, die das volle Potenzial der Viura zum Ausdruck bringen.

Jahrgang 2023 – Rioja

2023 war in der Rioja ein Jahr voller Herausforderungen und Überraschungen, das Vicky und José Gil besonders geprägt hat: extreme Temperaturkontraste, ein milder Frühling, ein warmer Sommer und überdurchschnittliche Niederschläge. Zwei heftige Hagelstürme trafen besonders die Lagen Camino de Ribas und das Bardallo-Gebiet – der Schaden zwang zu einer rigorosen Selektion und reduzierte die Produktion um über 40 %. Nach einer kurzen Hitzephase Ende August brachte der September mildere Temperaturen und Regen; die Ernte begann frühzeitig am 17. September.

Assemblage und Ausbau

Reinsortige Viura aus dem Jahrgang 2023, Rioja DOCa, trocken.

Die Lese erfolgt sorgfältig von Hand in kleinen 250-kg-Kisten. Im Keller wird der Wein mit maximaler Ruhe und Präzision ausgebaut: 70 % reifen in 500-Liter-Bocoyfässern aus französischer Eiche, die übrigen 30 % in traditionellen 54-Liter-Glasballons. Insgesamt verbringt der Wein elf Monate auf der Hefe, bevor er im September 2024 abgefüllt wird. Gesamtproduktion: nur 1.780 Flaschen.

Im Glas

Ein präzises, kalkgeprägtes Beispiel großer Viura: klar, fein und mineralisch, mit reifer, aber zurückhaltender Frucht, salziger Spannung und cremiger Textur aus dem langen Hefelager. Am Gaumen lang, straff und außergewöhnlich elegant – ein Weißwein von Tiefe und Reifepotenzial.

Klar, fein, mineralisch und außergewöhnlich elegant – ohne Frage einer der ganz großen Weißweine der Rioja.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Reisgerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Rioja DOCa (Spanien); überwiegend San Ginés (Labastida), ergänzt durch El Bardallo (San Vicente de la Sonsierra), kalkreiche Böden; sehr alte Reben
Klassifikation: Rioja DOCa, Viura (trocken); nur 1.780 Flaschen
Ausbau: Handlese (250-kg-Kisten), 11 Monate auf der Hefe – 70 % in 500-l-Bocoy (franz. Eiche), 30 % in 54-l-Glasballons; organischer Anbau

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Clos de Vougeot Grand Cru 2021

Rotwein · Clos de Vougeot Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de Vougeot · Grand Cru unterer Clos · 240 m Reben ~50 Jahre · 1.500 Flaschen 18 Monate Holz · 70% neu

Der Clos de Vougeot Grand Cru 2021 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir von seltener Eleganz. Auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos wurzeln die rund 50 Jahre alten Reben in tiefem, mergeligem Boden – das gibt dem Wein einen dichten, erdverbundenen Charakter.


Clos de Vougeot – Grand Cru der Côte de Nuits

Der Clos de Vougeot wurde im 11. Jahrhundert von Zisterziensermönchen angelegt und 1937 als Grand Cru klassifiziert. Mit rund 50 Hektar ist er nach Corton der zweitgrößte Grand Cru der Côte d'Or, aufgeteilt in 18 Lieux-dits und über 80 Eigentümer; das Terroir ist entsprechend uneinheitlich.

Mortets Parzelle liegt auf 240 Metern im unteren Bereich des Clos. Die 50 Jahre alten Reben wurzeln in tiefgründigem, mergeligem Tertiärboden mit hohem Ton- und feinem Schluffanteil, was dem Wein Dichte und Erdverbundenheit verleiht. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 forderte die Winzer. Auf einen milden Winter folgten kalte Phasen und Ende März kurze Wärme bis 27 °C, die einen frühen Austrieb auslöste. Drei Frostperioden im April mit Tiefstwerten bis −8 °C und nächtlichem Schneefall richteten erhebliche Schäden an; starke Hagelgewitter im Juni und Fruchtansatzabfall reduzierten den Ertrag weiter.

Sommerliches Wetter in der ersten Septemberhälfte ließ die Trauben gut ausreifen; die Lese begann am 17. September. Die Erntemenge war etwa halbiert, die Trauben jedoch gesund und reif. Für 2021 stehen eine feine Tanninqualität sowie ein ausgewogener, frischer Charakter.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, von Hand in kleinen Kisten gelesen und streng selektiert. Die Gärung erfolgt ausschließlich mit wilden Hefen, bei sehr moderater Extraktion.

Ausbau über 18 Monate im Eichenfass, davon 70 % neu. Gesamtproduktion: rund 1.500 Flaschen; seinen Höhepunkt erreicht der Wein 12 bis 14 Jahre nach der Ernte.

Im Glas

Aromen von Kirschen, Veilchen und roten Beeren. Der Wein mündet in ein langes Finale und zeigt mit der Zeit eine immer präzisere und seidigere Textur – ein Ausdruck von Terroir und Handwerk.

Kirsche, Veilchen und rote Beeren, ein langes Finale und eine mit der Zeit immer seidigere Textur.

In der Jugend dicht und noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über 12 bis 14 Jahre. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de Vougeot, unterer Bereich (240 m); tiefer mergeliger Tertiärboden (Ton/Schluff), Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Clos de Vougeot Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, Spontangärung; 18 Monate Holz (70% neu)

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Rebsorten

Hensel Höhenflug Grauer Burgunder

Weißwein · Grauer Burgunder · Pfalz · Deutschland

Hensel Höhenflug Grauer Burgunder ist ein trockener, im Barrique ausgebauter Weißwein vom Weingut Thomas Hensel aus der Pfalz. Reinsortiger Grauburgunder mit Aromen von Buttertoast, gerösteten Haselnüssen und Vanille – würzig-fruchtig, kraftvoll und dennoch frisch.


Pfalz

Thomas Hensel führt das Familienweingut in Bad Dürkheim (Pfalz) seit 1990. Die „Höhenflug"-Linie steht – wie der Name, der aus Hensels Fliegerleidenschaft stammt – für die gehobenen, im Holz ausgebauten Gewächse des Hauses.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Grauer Burgunder. Der Wein reift im Barrique, was ihm Buttertoast-, Nuss- und Vanillenoten sowie Körper und Schmelz verleiht – ohne Frucht und Frische zu verdecken.

Im Glas

In der Nase Barrique-Aromen von Buttertoast, gerösteten Haselnüssen und einem Hauch Vanille, dazu würziges Herbstlaub und saftige Birne. Am Gaumen würzig-fruchtig, ausgewogen in Süße und Körper, geschmeidig mit Kraft und Volumen, ohne an Frische zu verlieren. Langes Finale mit einem erfrischenden Spritzer Zitrone im Nachhall.

Am Tisch

Bei 10–12 °C servieren. Ein kraftvoller, holzgeprägter Weißwein, der auch kräftigere Gerichte trägt.

Klassische Begleitung: Geflügel, Kalb, cremige Pasta, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Weißwein (trocken)
Ausbau: Barrique

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit haben die Riesling GGs 2022 einen moderaten Alkoholgehalt, eine feine Eleganz sowie eine spannende Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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