Der Landwirt

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Cazé-Thibaut Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut

Der Cazé-Thibaut Cramant Grand Cru 2021 Extra Brut ist Fabien Cazés Ausflug in die Côte des Blancs: Chardonnay aus Cramant, im Fass vergoren, 42 Monate Hefelager. Ein klarer Kontrast zum Meunier vom Marne-Ufer.

Im Glas

Blasses Stroh mit Grünreflex, feine Perlen. Duft von weißen Blüten, Weinbergpfirsich und Zitronenzeste, dazu Kreide, dahinter Brioche, Haselnuss und etwas Kamille. Im Mund geradlinig, straffe Säure, salzige Mineralität und kaum Süße. Lang und zitrisch-salzig im Abgang. 2021 war ein kühles Säurejahr – hier zeigt sich das als Präzision, nicht als Härte.

Mach was draus

Austern, Sashimi, gebeizter Saibling oder Zander mit Beurre blanc. Süße Beilagen lieber weglassen, sonst wirkt er zu sauer. Sein Platz ist der Anfang eines Menüs, wenn der Gaumen noch frisch ist. Servier ihn bei 10 bis 12 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Nicht zu kalt und im großen Weißweinglas. Nach zwanzig Minuten werden Mandel und gelber Apfel deutlicher.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was macht Cramant besonders? Das Grand-Cru-Dorf liegt auf reiner Kreide, eingebettet zwischen Chouilly und Avize. Cramant gilt als das feinste, blumigste der Chardonnay-Dörfer dort.

Wie lange hält er? Er wurde im Januar 2026 degorgiert, ist trinkreif und hält gut bis 2036.

Chardonnay 100 % · Grand-Cru-Lage Cramant, Côte des Blancs · Jahrgang 2021 · Spontangärung, ca. 10 Monate gebrauchte Fässer · 42 Monate Hefelager · degorgiert Januar 2026 · ungeschönt, unfiltriert · Extra Brut, 1,5 g/l Restzucker · Champagne Cazé-Thibaut, Châtillon-sur-Marne · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Dönnhoff Oberhäuser Brücke Monopol Riesling Spätlese 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Brücke Spätlese · fruchtsüß Dönnhoff Monopollage · Nahe Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm Edelstahl (1.250 l) 2023

Die Dönnhoff Oberhäuser Brücke Riesling Spätlese 2023 ist eine Rarität aus der Monopollage des Guts. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, feiner Frucht und tiefer Mineralität.


Oberhäuser Brücke – die Monopollage von Dönnhoff

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Die Oberhäuser Brücke ist eine rund 1,1 Hektar große VDP.Große Lage im alleinigen Besitz des Guts – eine echte Monopollage.

Die windgeschützte Tallage liegt direkt an der Nahe; der temperaturausgleichende Fluss schafft ein besonderes Mikroklima mit früher Blüte, langer Vegetationszeit und später Lese. Im Untergrund liegt Urgestein aus Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert von einer Deckschicht aus Lösslehm, die auch in Trockenjahren eine gute Wasserversorgung sichert. Hier entstehen filigrane, tiefmineralische Weltklasseweine, überwiegend restsüß.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für eine filigrane, fruchtsüße Spätlese mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese aus der Monopollage Oberhäuser Brücke, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Grau-/Tonschiefer unter Lösslehm.

100 % selektive Handlese; Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-Liter-Behälter), wodurch die rasiermesserscharfe, pikante Säure erhalten bleibt. Erträge rund 40 hl/ha; Reben etwa 25–55 Jahre alt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine feine, salzig-mineralische Ader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure und langem, mineralisch-frischem Nachhall.

Eine filigrane, sehr langlebige Nahe-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Oberhäuser Brücke (VDP.Große Lage, Monopol), Nahe; windgeschützte Tallage am Fluss; Urgestein/Grau- bzw. Tonschiefer, überlagert mit Lösslehm; ~1,1 ha, alleiniger Besitz Dönnhoff
Klassifikation: Riesling Spätlese, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, Vergärung und Reife in Edelstahl (1.250-l-Behälter); ~40 hl/ha

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Schneider Niepoort Francelina Vinho tinto Douro

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Schneider Niepoort Francelina wächst auf einer Schieferterrasse, vierhundert Meter steil über dem Douro: über 80 Jahre alte, wurzelechte Reben in einem nach seiner Besitzerin „Senhora Francelina" benannten Weinberg. Die gesamte Bewirtschaftung erfolgt mit großem händischen Aufwand nach den alten Methoden dieser historischen Region.


Douro

Der Weinberg liegt auf einer Schieferterrasse rund 400 Meter über dem Douro – einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Die über 80 Jahre alten, wurzelechten Reben sind als historischer Mischsatz gepflanzt. Der Wein entstand aus der Zusammenarbeit von Markus Schneider (Pfalz) und Niepoort, das den Douro wie kaum ein anderes Haus versteht.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete und Preta, gemeinsam von uralten Reben gelesen. Die Bewirtschaftung und Verarbeitung erfolgt traditionell und mit großem händischen Aufwand; der Ausbau im Holz bewahrt Frische und Mineralität. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und zugleich elegant, mit fein gewobenen Tanninen, klarer Struktur, frischer Spannung und langem Abgang. Mit Reifepotenzial.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Begleiter zur kräftigen Küche.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Schieferterrasse (~400 m), Weinberg „Senhora Francelina" (Portugal); Markus Schneider & Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus Touriga Nacional, Malvasia (Preta), Tinta Roriz, Rufete & Preta (wurzelechte Altreben, >80 Jahre), trocken
Ausbau: traditionelle, händische Bewirtschaftung und Verarbeitung; Reifung im Holz

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Lilac Wine by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Languedoc · Frankreich

Jeff Carrel Lilac Wine ist eine eigenständige Cuvée aus Grenache und Syrah von einem spektakulären Terroir. Den Namen verdankt der Wein seiner klaren, lilafarbenen Erscheinung. Überraschend im Duft mit Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade – kräftig und würzig, ohne erschlagend zu wirken.


Languedoc / Südfrankreich

Der Weinberg gleicht einer fast unwirklichen Landschaft: reiner schwarzer Kalkstein, durchzogen von stämmigen, über 100 Jahre alten Reben. Dieses karge, mineralische Terroir prägt den Wein entscheidend. Vinifiziert vom renommierten Winzer Jeff Carrel aus dem Süden Frankreichs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Grenache und Syrah. Grenache bringt reife Kirschfrucht und Wärme, Syrah dunkle Würze und Struktur. Der Ausbau bewahrt die authentische, eigenständige Stilistik des Terroirs. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Klares, leuchtendes Lila. In der Nase überraschend vielschichtig: Curry, Lebkuchen, Kirsche und Zartbitterschokolade. Am Gaumen kräftig und würzig, mit Biss, viel Kirschfrucht und zahlreichen Facetten, die im langen Nachhall nachklingen – authentisch und fordernd.

Am Tisch

Vor dem Genuss dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein charaktervoller Begleiter.

Passt zu: gegrilltem und geschmortem Fleisch, Lamm, Wild, würzigen Schmorgerichten und kräftigem Käse.


Lage: Languedoc-Roussillon, schwarzer Kalkstein, alte Reben (Frankreich); Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – Cuvée aus Grenache & Syrah, trocken
Ausbau: terroirbetonter Ausbau
Produktion: 5.000 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese 2016

Weißwein · Rheingau · Riesling Trockenbeerenauslese

100 % Riesling Kiedrich Gräfenberg VDP.Große Lage Phyllit · bis 60 % Steigung Trockenbeerenauslese edelsüß 2016

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Trockenbeerenauslese 2016 ist die höchste Prädikatsstufe aus der bekanntesten Lage des Hauses: Beere für Beere von Hand gelesen, ausschließlich edelfaul eingeschrumpfte Trauben, hochkonzentriert und dennoch getragen von einer straffen Säure. Ein Wein, der Jahrzehnte vor sich hat.


Kiedrich Gräfenberg – der „Berg des Rheingrafen"

Der Gräfenberg wurde Ende des 12. Jahrhunderts erstmals als mons Rhingravii, Berg des Rheingrafen, erwähnt und gehört zu den ältesten dokumentierten Weinlagen Deutschlands. Er liegt oberhalb von Kiedrich, abseits des Rheinufers am Fuß des Taunus, und ist als VDP.Große Lage klassifiziert.

Die Lage ist nach Südwesten ausgerichtet und erreicht Steigungen bis zu 60 Prozent. Die Böden sind mittel- bis tiefgründig, steinig-grusig und stark von Phyllit geprägt – einem schiefrigen Gestein des Taunus, das gut entwässert und sich in der Sonne schnell erwärmt. Die Südwestneigung fängt die Nachmittagssonne, die Nähe zum Wald bringt kühle Nächte. Diese Kombination aus Wärme am Tag und Feuchte in den Morgenstunden ist es, die im Herbst die Edelfäule begünstigt.

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich ist das Haus, das diese Lage bekannt gemacht hat. Die edelsüßen Weine aus dem Gräfenberg entstehen nur in Jahren, in denen die Botrytis sauber einsetzt, und nur in winzigen Mengen – Voraussetzung sind Präzision im Weinberg und eine Selektion bei der Lese, die in einem gewöhnlichen Jahr gar nicht möglich wäre.

Jahrgang 2016 – Rheingau

Das Jahr 2016 begann im Rheingau mit einem ungewöhnlich nassen Frühjahr und Frühsommer. Im Juni fiel an vielen Tagen Regen, der Druck durch Falschen Mehltau war enorm, und wer nicht konsequent arbeitete, verlor Ertrag. Ab Juli drehte das Wetter: Hochsommer und September waren warm und trocken, die Reben holten den Rückstand auf.

Der Herbst brachte die Bedingungen, die edelsüße Weine brauchen: sonnige Tage, neblige Morgen und eine saubere, spät einsetzende Botrytis. Die Trauben schrumpften ein, ohne zu faulen, Zucker und Säure konzentrierten sich gleichermaßen. Die Mengen für Trockenbeerenauslesen blieben winzig, die Qualität der edelfaulen Beeren war hoch – mit einer Säure, die die Süße über Jahrzehnte tragen kann.

Beerenauslese von Hand, Gärung über Monate

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß. Gelesen werden ausschließlich einzelne, vollständig edelfaul eingeschrumpfte Beeren – von Hand, Beere für Beere, in mehreren Durchgängen durch dieselbe Parzelle. Die Botrytis durchlöchert die Beerenhaut, Wasser verdunstet, zurück bleibt ein Saft mit extremer Konzentration von Zucker, Säure und Extrakt.

Aus einer solchen Lese entsteht nur ein Bruchteil der Mostmenge einer normalen Ernte. Die Gärung verläuft wegen des hohen Zuckergehalts sehr langsam und kommt von selbst zum Stillstand, lange bevor der Zucker vergoren ist: Die natürliche Restsüße bleibt fast vollständig im Wein. Trockenbeerenauslese ist die höchste und aufwendigste Stufe der deutschen Prädikatsweine.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Goldgelb. In der Nase hochkonzentriert: kandierte Aprikose, Quitte und Mango, dazu Honig, Karamell, Feige, Rosine und Orangenmarmelade, getragen von der würzigen Note der Botrytis und einem mineralischen Unterton.

Am Gaumen dicht und fast ölig, mit großer Konzentration – und darunter eine straffe, rassige Säure, die die Süße ausbalanciert und den Wein nicht klebrig werden lässt. Der Abgang ist vielschichtig und klingt sehr lange nach.

Beere für Beere gelesen, Gärung, die von selbst stehen bleibt: So viel Süße braucht die Säure des Gräfenbergs, um im Gleichgewicht zu sein.

Bei 8–10 °C servieren, in kleinen Gläsern mit enger Öffnung. Trinkbar schon jetzt, mit einem Reifepotenzial, das weit über Jahrzehnte reicht.

Am Tisch

Als Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse wie Roquefort oder Stilton. Die Säure trägt auch Tarte Tatin, Crème brûlée und gereiften Comté – nur sehr süße Desserts sollte man ihm nicht zumuten, sie lassen den Wein flach wirken.


Produzent Weingut Robert Weil, Kiedrich
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Kiedrich Gräfenberg, Rheingau · VDP.Große Lage · Südwestlage mit bis zu 60 % Steigung · steinig-grusige Böden mit hohem Phyllitanteil
Klassifikation Prädikatswein · Trockenbeerenauslese · edelsüß
Jahrgang 2016
Vinifikation selektive Handlese einzelner edelfauler Beeren in mehreren Durchgängen · langsame Gärung · natürliche Restsüße
Trinkempfehlung jetzt bis weit über 2060

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Kabinett Terrassen 2024

Weißwein · Mosel · Riesling Kabinett (fruchtsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch · Terrassen Mosel Kabinett · fruchtsüß alte wurzelechte Reben

Der Thörnicher Ritsch „Terrassen" Riesling Kabinett 2024 von Hermann Ludes ist ein geradliniger, mineralischer Mosel-Riesling von alten, teils wurzelechten Reben – klassisch, präzise und voller Energie. Ein Riesling, wie man ihn liebt.


Thörnicher Ritsch – Terrassen

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel, an denen die Reben seit Jahrhunderten individuell kultiviert werden.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit dieser besonderen Lage. Die Trauben für diese Cuvée stammen von den terrassierten Steillagen der Ritsch auf devonischem Schiefer.

Jahrgang 2024 – Mosel

Der Jahrgang 2024 präsentiert sich klassisch und präzise: mit frischer Frucht, eleganter Säure und viel Energie.

Es ist ein Jahrgang, der der geradlinigen, säurebetonten Ludes-Stilistik entgegenkommt – Bedingungen für vibrierende, animierende Kabinette.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2024, klassischer Prädikatswein (Kabinett, fruchtsüß).

Handlese in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung, Schraubverschluss. Die Weine der Ritsch profitieren in der Jugend von Luft, um ihr volles Potenzial zu zeigen.

Im Glas

Ein geradliniger Kabinett: frische Frucht und feine Schieferwürze, getragen von eleganter Säure und viel Energie. Vibrierend, zeitlos und ewig lang, stets verspielt am Gaumen – die fruchtige Süße bleibt durch die rassige Säure präzise eingebunden.

Vibrierend, geradlinig, ewig lang und stets verspielt – ein Riesling, wie man ihn liebt.

Jung mit etwas Luft zugänglich, mit Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, Sushi, gebratenem Geflügel mit Ingwer oder kräftigem Käse. Ebenso ein animierender Aperitif.


Lage: Thörnicher Ritsch „Terrassen" (Mittelmosel); steile Schiefer-Terrassen, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Kabinett (Prädikatswein, fruchtsüß)
Ausbau: Riesling; Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung, Schraubverschluss

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Anne Gros Richebourg Grand Cru 2022

Rotwein · Richebourg Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Richebourg · Grand Cru Vosne-Romanée 2022 Côte de Nuits

Der Richebourg Grand Cru 2022 der Domaine Anne Gros ist der Spitzenwein des Hauses – ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der renommiertesten roten Grand-Cru-Lagen des Burgunds in Vosne-Romanée. Richebourg verbindet Kraft mit samtiger Textur; der Jahrgang 2022 unterlegt das mit reifer Frucht und Frische.


Richebourg – Grand Cru in Vosne-Romanée

Richebourg liegt in der Gemeinde Vosne-Romanée in der Côte de Nuits, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lagen wie Romanée-Conti und La Romanée. Auf rund acht Hektar Mittelhang aus Mergel und Kalkstein entstehen Weine, die als kraftvoll und zugleich samtig gelten – am opulenteren Ende des Burgunder Spektrums, dabei stets fein.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet hier eine kleine Parzelle mit alten Reben; der Richebourg ist ihr Aushängeschild. Die Weinberge werden von Hand gepflegt.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein sehr starker Jahrgang, der dem Richebourg Tiefe und Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus Bewirtschaftung von Hand.

Nach sorgfältiger Lese und Selektion vergärt der Wein und reift anschließend im Holzfass mit einem Anteil neuer Eiche. Die Vinifikation ist ganz auf den Ausdruck der Lage ausgerichtet.

Im Glas

Richebourg zeigt sich tief und vielschichtig: dunkle und rote Frucht, florale Noten und feine Würze, getragen von einer kraftvollen, zugleich samtigen Struktur. Das Tannin ist fein, der Abgang lang.

Kraft und samtige Textur im Gleichgewicht – Richebourg am opulenten, aber stets feinen Ende des Burgunds.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Richebourg, Vosne-Romanée (Côte de Nuits); Mergel/Kalk, Mittelhang
Klassifikation: Richebourg Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Fassausbau mit Neuholzanteil; Handarbeit im Weinberg

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

El Rey Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Rey Pasa Tinto ist ein Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura – eine eigenständige Cuvée aus Tempranillo, Macabeo und den autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird vor der Verarbeitung rosiniert (angetrocknet), anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Opulent und vielschichtig im Duft, weich und samtig am Gaumen, mit fruchtiger Süße im Abgang.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird rosiniert (angetrocknet), was Konzentration und süße Fruchttiefe bringt. Anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase opulent und vielschichtig: weiße Schokolade, Milchcreme, Rosinen, Feigen und Mokka. Am Gaumen Rumtopf, Hagebutte, Schokolade und Rosine, weich, samtig und rund. Der Abgang ist harmonisch, mit fruchtiger Süße und guter Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftiges, dunkles Schmorfleisch, Wild und reifer Käse. Auch zu dunkler Schokolade und Desserts ein spannender Begleiter. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, teils aus rosinierten Trauben, einige Monate im Barrique

Mehr erfahren ...