Quinta de la Quietud Reserva ist ein kraftvoller Bio-Rotwein aus Toro von Winzer Jean François Hébrard. Kraftvoll, kompakt und voller Frucht in der Nase – ein wenig Luft tut ihm gut, dann explodieren die Aromen. Ein muskulöses Kraftpaket mit harmonischer Frucht-Gerbstoff-Kombination.
Toro
Toro im Nordwesten Spaniens (Castilla y León) ist für kräftige, konzentrierte Rotweine aus Tinta de Toro bekannt. Das kontinentale Klima und die kargen Böden bringen dichte, ausdrucksstarke Weine hervor. Der Wein stammt aus biologischem Anbau und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-016-CL).
Rebsorte und Ausbau
Der Wein besteht aus Tinta de Toro (Tempranillo). Als Reserva reift er über längere Zeit im Eichenfass, das ihm Struktur, Würze (Mokka) und eine harmonische Frucht-Gerbstoff-Kombination verleiht.
Im Glas
Tiefes, dichtes Rot. In der Nase kraftvoll, kompakt und voller Frucht. Mit etwas Luft explodieren die Aromen: dunkle Früchte, Mokka und Waldboden. Am Gaumen ein muskulöses Kraftpaket mit harmonischer Frucht-Gerbstoff-Kombination. Der Abgang ist lang.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Mit Reifepotenzial über viele Jahre.
Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte.
Wie gut ein Lagenwein aus dem Niersteiner Pettenthal reifen kann, beweist dieser spannende 2006er vom Weingut Eimermann. Das Farbspiel hat inzwischen eine goldige Farbe angenommen. Im Duft breiten sich frische Vanille, Dörrobst und reifer Apfel aus. Spannung kommt dann im Geschmack auf, wo die elegante Säurestruktur für Frische und Klarheit sorgt. Mundfüllend, perfekt gereift und ein spannender Genussmoment für Liebhaber gereifterer Rieslinge!
Der Egon Müller Scharzhof Riesling 2023 ist der Gutswein einer der größten Riesling-Legenden der Welt – fruchtsüß, finessenreich und von jener Rasse und Frische, die die Weine von der Saar so unverwechselbar macht. Ein klassischer Naturwein für die besonderen Momente.
Egon Müller – Scharzhof an der Saar
Es gibt Weine, die nach angemessener Lagerung zur Legende werden – die Weine vom Weingut Egon Müller von der Saar gehören ohne Frage zu dieser seltenen Spezies. In der Jugend noch unnahbar, widerspenstig und verschlossen, entwickeln sie über die Jahre eine Rasse und Frische, wie sie nur selten in der Weinwelt zu finden ist. Hier wird ein klassischer Vinifikationsstil gehegt und gepflegt und mit einem über 100-jährigen Wissensschatz auf die Lagerfähigkeit der Weine geachtet.
Der Scharzhof ist der Gutswein des Hauses (eingeführt 1973): Er stammt nicht aus der berühmten Einzellage Scharzhofberger, sondern aus mehreren erstklassigen Saar-Lagen – darunter Saarburger Rausch, Wawerner Jesuitengarten, Oberemmeler Rosenberg sowie Wiltinger Kupp und Braunfels, je nach Jahrgang ergänzt um etwas Scharzhofberger. Grundlage ist überall der stark verwitterte blaue Devonschiefer, der den Weinen ihre mineralische Spannung gibt.
Jahrgang 2023 – Saar
2023 brachte an der Saar aromatische, fein balancierte Rieslinge. Das kühle Klima der Region und die späte Reife auf Schiefer sorgen für die typische Spannung zwischen reifer Frucht und lebendiger Säure – die ideale Grundlage für einen fruchtsüßen Gutswein mit Trinkfluss und Reifepotenzial.
Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2023, fruchtsüß, 8,50 % vol.
Klassische, behutsame Vinifikation ohne moderne Kellertechnik: Spontangärung mit eigenen Hefen, etwa zur Hälfte im Edelstahl, zur Hälfte im traditionellen Fuder (großes Eichenfass). Die Gärung wird auf natürliche Weise gestoppt, sodass ein Teil der natürlichen Fruchtsüße im Wein verbleibt – ein Naturwein voller natürlicher Restsüße.
Im Glas
Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase fein und präzise: Weinbergspfirsich, weiße Blüten und Zitrus (Limette, kandierte Grapefruit), dazu zarte Kräuternoten und der für die Saar typische Hauch von Schiefer und Rauch. Am Gaumen mittelgewichtig und finessenreich, mit dezenter, gut eingebundener Süße, die von einer rassigen, lebhaften Säure getragen wird – nie schwer, nie leicht, sondern wunderbar balanciert.
Rasse, Frische und natürliche Restsüße – ein klassischer Egon Müller für die besonderen Momente im Leben.
Schon jung ein Genuss, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife deutlich an Tiefe. Bei 9–11 °C servieren.
Am Tisch
Zu asiatischer Küche und leicht scharfen Gerichten, zu gebratenem Fisch und Geflügel, zu würzigem Weichkäse sowie als finessenreicher Solist.
Josef Dockner Grüner Veltliner Göttweiger Berg ist ein typischer, fruchtintensiver Grüner Veltliner aus der Großlage Göttweiger Berg. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel, unterlegt mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen leicht pfeffrig und zart würzig – ein frischer Veltliner für viele Anlässe.
Kremstal / Göttweiger Berg
Der Winzerhof Familie Dockner liegt in Theiß im Kremstal (Niederösterreich). Die Trauben für diesen Wein stammen aus der Großlage Göttweiger Berg rund um das Stift Göttweig, deren Löss- und Verwitterungsböden dem Grünen Veltliner Fülle und feine Würze verleihen. Grüner Veltliner ist die Leitsorte Österreichs.
Rebsorte und Ausbau
Reinsortig aus Grünem Veltliner. Der Ausbau erfolgt fruchtbetont im Edelstahltank, um die klare Frucht, die Frische und das sortentypische Pfefferl zu bewahren. Trocken ausgebaut.
Im Glas
Helles Grüngelb. In der Nase eleganter Duft nach grünem Apfel mit feinen Zitrusnoten und einem Hauch Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und fruchtig, leicht pfeffrig und zart würzig, mit klarer Frische und sauberem Abgang.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.
Passt zu: Wiener Schnitzel, Fisch, Spargel, Gemüsegerichten und leichter Küche.
Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.
Eric Rodez Champagne de Terroir Empreinte Noire Grand Cru 2011
Champagner · Ambonnay Grand Cru · Pinot Noir · Extra Brut
Eric Rodez Empreinte Pinot Noir Grand Cru ist ein ausdrucksstarker Blanc de Noirs aus 100 % Pinot Noir aus dem Grand-Cru-Dorf Ambonnay. Die Trauben stammen aus den Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs, mit durchschnittlich über 30 Jahre alten Reben. Vollständig im großen Holzfass ausgebaut, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Ein Champagner für Kenner.
Ambonnay Grand Cru
Ambonnay ist eine als Grand Cru klassifizierte Gemeinde der Montagne de Reims und eines der besten Dörfer für Pinot Noir. Die Reben der Lagen La Pierre aux Larrons, Le Moulin, Les Fournettes und Les Secs wurzeln tief in den kalkreichen Böden und verleihen dem Wein seine charakteristische Struktur und Mineralität.
Rebsorte und Ausbau
Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs). Der Ausbau erfolgt vollständig im großen Holzfass, ohne malolaktische Gärung und ohne Filtration. Die Dosage liegt unter 3 g/l und hält den Wein in Balance zwischen Kraft, Präzision und Frische.
Im Glas
Goldene Reflexe mit feiner Perlage. In der Nase reife rote Früchte, kandierte Orangenschale und feine Röstnoten, dazu ein Hauch Rauch und Gewürz. Am Gaumen kraftvoll, dicht und vielschichtig, getragen von präziser Säure und feiner salziger Mineralität. Der Abgang ist lang, elegant und voller Spannung.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; ein großzügiges Glas und etwas Luft betonen die Aromatik. Als anspruchsvoller Speisenbegleiter.
Klassische Begleitung: Geflügel, Wild, Fisch und gereifter Käse.
Etienne Sauzet Puligny Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 BIO
Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay
ChardonnayLes Referts · 1er CruPuligny-MontrachetSauzet-Parzelle 0,70 ha (1964)2023 · Bio (FR-BIO-01)
Der Puligny-Montrachet Les Referts 1er Cru 2023 der Domaine Etienne Sauzet ist ein kraftvoller Chardonnay-Riese mit Wumms, Kraft und subtiler Mineralität, der in einen schier unendlichen Abgang mündet. Sauzet besitzt hier ein 0,70 Hektar großes Filetstück, 1964 mit besten Klonen bestockt.
Les Referts – Premier Cru an der Grenze zu Meursault
Les Referts erstreckt sich über 5,50 Hektar bis zur Gemeindegrenze von Meursault, westlich von Les Combettes und südwestlich von Les Perrières. Die Chardonnay-Reben wachsen hier auf einem deutlich lehmhaltigeren Mergel-Untergrund mit weniger ausgeprägtem Kalk als in anderen Puligny-1er-Crus. Dadurch reifen die Trauben besser aus, die Säure ist dezenter, und die Weine geraten fruchtiger, maskuliner und mächtiger als ihre Nachbarn.
Die Familie Sauzet bestockte hier 1964 ihre Parzelle. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.
Jahrgang 2023 – Côte de Beaune
Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein. Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück.
Für die weißen Burgunder steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die Kraft des Les Referts schön trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, biologisch (FR-BIO-01), von 1964 gepflanzten Reben.
Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.
Im Glas
Kraftvoll und mächtig, dabei fein gezeichnet: reife gelbe Frucht trifft auf subtile Mineralität und einen fülligen, runderen Körper. Am Gaumen Wumms und Kraft, getragen von einer dezenten Säure, mit einem schier unendlichen Abgang.
Kraft und Fülle mit subtiler Mineralität – ein maskuliner Puligny mit schier unendlichem Abgang.
Jung schon zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.
Der Schäfer-Fröhlich Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling GG 2021 stammt aus einer der großen Steillagen der Nahe – einer südexponierten Vulkanporphyr-Lage mit Quarz, direkt neben der berühmten Kupfergrube. Ein vielschichtiger, würzig-mineralischer Riesling von Fülle, Finesse und Tiefe.
Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkanporphyr und Quarz
Der Felsenberg ist eine VDP.Große Lage in Schlossböckelheim an der Nahe – eine steile, südexponierte Felslage hoch über dem Fluss, unmittelbar neben der legendären Kupfergrube. Wie der Stromberg ist er von verwittertem vulkanischem Porphyr geprägt, hier jedoch zusätzlich von Quarz durchzogen. Dieser Boden verleiht dem Riesling Fülle, würzige Mineralität und eine vielschichtige, zugleich elegante Struktur.
Die steile Hanglage erfordert Handlese; die intensive Sonneneinstrahlung der Südausrichtung und das kühle Mikroklima sorgen für langsame, vollständige Reife bei erhaltener Säure. Das ist die Grundlage für ein langlebiges, terroirgenaues Großes Gewächs.
Jahrgang 2021 – Nahe
2021 war an der Nahe ein klassischer, kühler Jahrgang, der besonders präzise, klar gezeichnete Rieslinge mit lebendiger Säure, kühler Eleganz und großer aromatischer Schärfe hervorbrachte. Auf dem Vulkanporphyr und Quarz des Felsenberg ergibt das ein Großes Gewächs von feiner Spannung, würziger Mineralität und Vielschichtigkeit – ein Jahrgang wie geschaffen für den filigran-mineralischen Stil des Hauses.
Ausbau
Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2021, Schlossböckelheimer Felsenberg, trocken (VDP.Großes Gewächs).
Wie alle Großen Gewächse des Guts vergärt der Felsenberg spontan mit den weinbergseigenen Hefen, langsam und kühl, und reift anschließend lange auf der Vollhefe. Aus der reduktiven, sauerstoffarmen Vinifikation stammt die für Schäfer-Fröhlich typische rauchig-feuersteinige Note, die sich mit Luft öffnet und dem Wein zusätzliche Tiefe und Salzigkeit verleiht.
Im Glas
Vom vulkanischen Porphyr und Quarz des Felsenberg lebt dieses Große Gewächs: reife Zitrus- und exotische Frucht, gelbes Steinobst, dazu eine feine Kräuterwürze und rauchig-feuersteinige Mineralität, die sich mit Luft entfaltet. Am Gaumen zeigt er Fülle und Präzision zugleich, getragen von einer lebendigen, kühlen Säure und einer würzig-salzigen Tiefe. Vielschichtig und fein gezeichnet, mündet er in einen langen, salzig-mineralischen Nachhall.
Reife Zitrus, exotische Frucht, Kräuterwürze und rauchiger Feuerstein – vielschichtig und präzise, mit würzig-salziger Tiefe und langem Nachhall.
Profitiert stark von Luft; jung großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 10–12 °C servieren.
Am Tisch
Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Jakobsmuscheln und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.
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