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4. September 2010

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Fratelli Revello Barolo Cerretta 2020 DOCG

Rotwein · Barolo DOCG · Nebbiolo

Nebbiolo Barolo DOCG Cru Cerretta (Serralunga d'Alba) Revello Fratelli ton-kalkige Mergelböden 12 Mon. Barrique + 12 Mon. Großfass slawonische Eiche 2020

Der Revello Fratelli Barolo Cerretta 2020 DOCG stammt aus der Einzellage Cerretta in Serralunga d'Alba – Revellos einzigem Weinberg außerhalb von La Morra. Kraftvoll, konzentriert und präzise, mit einer straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren La-Morra-Stilen abhebt.


Cru Cerretta – Kraft und Struktur aus Serralunga

Der Barolo Cerretta stammt aus der gleichnamigen Einzellage in der Gemeinde Serralunga d'Alba und ist der einzige Weinberg von Revello außerhalb von La Morra. Die Lage erstreckt sich rund um den kleinen Weiler Cerretta im nördlichen Bereich der Gemeinde. Auf etwa 0,5 Hektar wachsen hier Nebbiolo-Reben mit südlicher bis südöstlicher Ausrichtung, gepflanzt zwischen 2000 und 2010.

Die ton- und kalkhaltigen Mergelböden verleihen dem Wein Kraft, Tiefe und eine markant strukturierte Stilistik. Serralunga d'Alba gilt für die kraftvollsten, langlebigsten und straffsten Baroli – ein deutlicher Kontrast zum parfümierteren, weicheren Stil von La Morra. Die Lese erfolgt in der Regel Anfang bis Mitte Oktober bei voller physiologischer Reife der Trauben.

Jahrgang 2020 – Barolo

2020 brachte im Barolo einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer Frucht, feiner Tanninstruktur und guter Balance. In einer strukturbetonten Serralunga-Lage wie Cerretta ergibt das einen festen, kraftvollen und zugleich präzisen Nebbiolo, der in der Jugend straff auftritt und über viele Jahre an Eleganz und Komplexität gewinnt.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2020, Barolo DOCG, trocken.

Der Ausbau erfolgt mit großer Sorgfalt und Geduld. Nach einer Maischestandzeit von sechs bis acht Tagen in horizontalen Rotomazeratoren wird die alkoholische Gärung in Edelstahltanks abgeschlossen, bevor der Wein die malolaktische Gärung im Barrique durchläuft. Es folgt eine zwölfmonatige Reife in französischen Barriques, davon 40 % neu und 60 % gebraucht, anschließend weitere zwölf Monate in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Die Abfüllung erfolgt im Juli des Jahres vor der Markteinführung, der Verkaufsstart im März des vierten Jahres nach der Lese.

Im Glas

Im Glas präsentiert sich der Barolo Cerretta kraftvoll, konzentriert und präzise. In der Jugend zeigt er sich fest und strukturiert, mit einer ausgeprägten, straffen Tanninarchitektur, die ihn deutlich von den weicheren Barolo-Stilen aus La Morra abhebt. Dunkle Frucht, würzige und erdige Noten verbinden sich mit Frische, Tiefe und Länge und formen einen charakterstarken, langlebigen Barolo, der mit zunehmender Reife an Eleganz und Komplexität gewinnt.

Kraftvoll, konzentriert und präzise – dunkle Frucht, würzig-erdige Tiefe und straffe Tanninarchitektur, langlebig und charakterstark.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 17–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu geschmortem Rind (Brasato al Barolo), zu Wild und Wildgeflügel, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Cru Cerretta, Serralunga d'Alba (Piemont, Italien); ca. 0,5 ha, südliche bis südöstliche Ausrichtung; ton- und kalkhaltige Mergelböden; Reben gepflanzt 2000–2010
Klassifikation: Barolo DOCG, Nebbiolo (trocken)
Ausbau: Maischestandzeit 6–8 Tage in Rotomazeratoren, Gärung in Edelstahl, Malo in Barrique; 12 Monate französische Barriques (40 % neu, 60 % gebraucht), dann 12 Monate slawonische Großfässer

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Weine

Schloss Lieser Juffer Sonnenuhr Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Sonnenuhr Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) eisenhaltiger Devonschiefer bis 80 % Steillage · älteste Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2022 entstammt kleinsten, selektierten Mengen aus den ältesten Rebbeständen dieser Spitzenlage. Ein Riesling GG von höchster Intensität und Konzentration, umspielt von Eleganz und Mineralität – ein Kraftbündel, getragen von einer rassigen, raffinierten Säure und immenser Tiefe.


Brauneberger Juffer Sonnenuhr – die Sonnenlage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und spontane Vergärung sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Die Brauneberger Juffer Sonnenuhr zählt zu den renommiertesten Steillagen der Mosel. Ihre perfekte Süd-Südwest-Exposition, verbunden mit einer Steigung von bis zu 80 %, sorgt für maximale Sonneneinstrahlung und ein besonderes Mikroklima. Der karge, eisenhaltige Devonschiefer speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts gleichmäßig an die Reben ab – ein entscheidender Faktor für Reife und aromatische Tiefe. Der Name „Sonnenuhr" verweist auf eine historische Sonnenuhr in dieser Lage. Schloss Lieser bezieht seine Trauben ausschließlich aus den ältesten Parzellen der Lage.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai forderte eine lange Hitze- und Dürreperiode die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen; dank tiefer Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven hielten sie stand. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – bewahrte Frische und Zartheit. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit haben die Riesling GGs 2022 einen moderaten Alkoholgehalt, eine feine Eleganz sowie eine spannende Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Jahrgang 2022; 100 % Riesling aus den ältesten Parzellen, in kleinster selektierter Menge.

Nach strengster, selektiver Handlese wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager ausgebaut, um Herkunft und Präzision klar herauszuarbeiten. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus den ältesten Reben und dem eisenhaltigen Schiefer der Sonnenlage lebt dieser Riesling von Dichte und Ausdruck: reife gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Quitte und florale Würze, untermalt von einer kühlen, rauchig-salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen ein Kraftbündel von höchster Intensität und Konzentration, das dennoch elegant bleibt – getragen von einer rassigen, raffinierten Säure mit viel Saft, immenser Tiefe und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Reife Steinfrucht, Zitrus und Quitte über kühler, salziger Schiefermineralität – ein Kraftbündel von höchster Konzentration, getragen von rassiger Säure und immenser Tiefe.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Brauneberg an der Mittelmosel; Süd-Südwest, karger eisenhaltiger Devonschiefer, Steillage bis 80 % Neigung; älteste Parzellen; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling; kleinste selektierte Menge
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, traditionell im Edelstahltank mit langem Feinhefelager

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Weine

Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Oberhausen (Nahe) · Riesling (Kabinett, fruchtsüß)

Riesling Oberhäuser Leistenberg Kabinett · fruchtsüß Dönnhoff Nahe grauer Tonschiefer Süd-Ost-Steillage 2023

Der Dönnhoff Oberhäuser Leistenberg Riesling Kabinett 2023 stammt aus einer Süd-Ost-Steillage auf grauem Tonschiefer – der perfekten Lage für Kabinettweine. Ein filigraner, frischer und mineralischer Kabinett.


Oberhäuser Leistenberg – perfekte Lage für Kabinett

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Leistenberg gilt als ideale Lage für filigrane, fruchtsüße Kabinettweine.

Die Rebstöcke gedeihen in einer Süd-Ost-Steillage mit grauem Tonschieferboden. Die Morgensonne trocknet die Trauben, während die Nachmittagssonne weniger direkt einfällt – so bleiben die Trauben gesund und reifen sehr lange, ohne überreif zu werden. Ideale Voraussetzungen für einen leichten, frischen Kabinett.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, fruchtsüßen Kabinett mit klarer Balance aus Süße und Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett aus dem Oberhäuser Leistenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von grauem Tonschiefer.

Nach selektiver Handlese wird der Wein herkunftsbetont im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Säure des Kabinetts bewahrt.

Im Glas

Ein filigraner, fruchtsüßer Kabinett: Apfel und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, florale Anklänge und eine feine, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Säure getragen wird, und einem frischen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Zitrus und weißer Pfirsich über floralen Anklängen und feiner, salziger Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger, klarer Säure.

Ein filigraner, frischer Nahe-Kabinett. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer Küche und Currys, zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu mildem bis mittelkräftigem Käse.


Lage: Oberhäuser Leistenberg, Nahe; Süd-Ost-Steillage; grauer Tonschieferboden
Klassifikation: Riesling Kabinett, Nahe (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, kühle Gärung, herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts

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Rebsorten

Joblot Givry Clos du Cellier aux Moines rouge 1er Cru 2021

Rotwein · Givry Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Givry · 1er Cru Clos du Cellier aux Moines Côte Chalonnaise Finesse · Intensität + Leichtigkeit 2021

Der Givry Clos du Cellier aux Moines 1er Cru 2021 der Domaine Joblot besticht durch seine Finesse und verbindet gekonnt Intensität mit spielerischer Leichtigkeit. Ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Givry.


Cellier aux Moines – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für seine Pinot Noirs bekannt. Der Clos du Cellier aux Moines geht auf einen historischen Klosterkeller zurück und zählt zu den renommiertesten Premier Crus der Appellation.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die finessenreiche, leichtfüßige Art dieses Cellier aux Moines.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Finesse und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Finessenreich und fein gezeichnet: rote Frucht und feine Würze verbinden sich mit einer spielerischen Leichtigkeit bei gleichzeitiger Intensität. Am Gaumen frisch, mit feinem Tannin und langem Abgang.

Finesse trifft Intensität und spielerische Leichtigkeit – ein fein gezeichneter, frischer Givry Premier Cru.

Schon zugänglich, über einige Jahre Flaschenreife gewinnend. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Käse. Ein eleganter, vielseitiger Begleiter.


Lage: Clos du Cellier aux Moines (1er Cru), Givry (Côte Chalonnaise); historischer Kloster-Clos
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Rebsorten

Büsser-Paukner Bacchus

Weißwein · Rheinhessen · Bacchus

100 % Bacchus Rheinhessen Weingut Büsser-Paukner mit Restsüße

Büsser-Paukner Bacchus ist ein fruchtiger, saftiger Weißwein aus Rheinhessen mit feinen Aromen von Papaya und Honigmelone und einer spürbaren, gut eingebundenen Restsüße. Ein unkomplizierter Wein, der von seiner Frucht lebt.


Bacchus – eine deutsche Aromasorte

Bacchus ist eine deutsche Neuzüchtung. Sie entstand 1933 am Institut Geilweilerhof in der Pfalz aus einer Kreuzung von Silvaner und Riesling, die mit Müller-Thurgau weitergekreuzt wurde, und wurde 1972 als Sorte zugelassen. Bacchus reift früh, bringt auch in kühleren Jahren hohe Mostgewichte und zeigt eine ausgeprägte Aromatik mit exotischer Frucht und Holunderblüte. Die Säure ist eher mild.

In Rheinhessen, dem größten deutschen Anbaugebiet, gehört Bacchus zu den verbreiteten Aromasorten. Das trockene, warme Klima im Rheinknie und die Löss- und Kalkböden lassen die Trauben sicher ausreifen; die Aromatik entwickelt sich dabei voll. Hinter dem Wein steht das Weingut Büsser-Paukner.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Bacchus. Der Ausbau bewahrt die ausdrucksstarke, exotische Frucht, und ein Teil des natürlichen Zuckers bleibt als Restsüße im Wein. Bei einer Sorte mit milder Säure ist das eine bewusste Entscheidung: Die Süße unterstreicht die Frucht, und die Säure reicht aus, um sie frisch zu halten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase fruchtig und exotisch, mit Papaya und Honigmelone. Am Gaumen saftig und fruchtbetont, mit feiner Restsüße, die von einer frischen Säure getragen wird. Der Abgang ist klar und fruchtig.

Eine Aromasorte aus Deutschland, ausgebaut mit etwas Süße: Papaya und Melone, getragen von frischer Säure.

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Jung trinken.

Am Tisch

Solo oder zum Essen. Die Restsüße ist ein Vorteil bei Schärfe: Passt zu scharfer asiatischer Küche, würzigen Currys, frischem Obst und mildem Käse – etwa zu Thai-Curry, Sichuan-Gerichten oder Obstsalat.


Produzent Weingut Büsser-Paukner, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Bacchus
Lage Rheinhessen, Deutschland
Klassifikation Rheinhessen · mit Restsüße
Trinkempfehlung jung trinken

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Schaumweine

Krug Clos d'Ambonnay Blanc de Noirs 2006 Brut

Zu den seltensten Champagnern der Welt gehört der Krug Clos d'Ambonnay 2006. Er stammt aus einem einzigen, Weinberg von gerade 0,68 Hektar im Grand-Cru-Dorf Ambonnay, eingefasst von Mauern aus dem Jahr 1766. Eine Lage, eine Rebsorte, ein Jahr – und 2006 erst der sechste Jahrgang überhaupt.

Im Glas

Die Farbe ist ein strahlendes Strohgold mit zartem Glanz, die Perlen sind sehr fein. Im Duft reife rote Früchte, Brioche, geröstete Haselnüsse, Gewürze und feine Holznoten. Am Gaumen intensiv und dabei schwerelos, kraftvoll gebaut, mit lebendiger Frische. Der Nachhall scheint kein Ende zu nehmen.

Mach was draus

Kalbsfilet, Steinbutt, Wolfsbarsch mit Fenchel oder gegrillter Oktopus. Oder ganz allein, für einen Moment, der in Erinnerung bleiben soll. Ideal sind 10 bis 12 °C und ein großes Glas – bitte nicht eiskalt. Er hat Reifepotenzial für viele Jahre.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ein Glas Clos d'Ambonnay erlebt man nicht oft im Leben. Teile es mit Menschen, die es zu schätzen wissen.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie kam Krug zu diesem Weinberg? Rémi und Henri Krug suchten nach dem Clos du Mesnil eine Pinot-Noir-Lage. Sie fanden die Parzelle 1991, kauften sie 1994, und 1995 entstand der erste Jahrgang.

Wie viele Flaschen gibt es? Vom Jahrgang 2006 wurden 4.514 Flaschen und 800 Magnums gefüllt, jede einzeln nummeriert.

Rebsorte: Pinot Noir, weiß gekeltert · Lage: Clos d'Ambonnay (Montagne de Reims, Grand Cru), 0,68 ha, Mauer von 1766 · Jahrgang 2006, sechster Jahrgang der Lage · erste Gärung im kleinen Eichenfass · über 10 Jahre Hefelager · 4.514 Flaschen, 800 Magnums · Brut · Champagne Krug, Reims · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

En Coteaux Pinot Noir by Jeff Carrel

Wein · Rotwein · Pyrenäen · Frankreich

Jeff Carrel Pinot Noir En Coteaux ist ein Pinot Noir von alten Reben am Fuße der Pyrenäen. Klare, reife Frucht von Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeeren und Wiesenkräutern, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Art am Gaumen.


Pyrenäen / Südfrankreich

Jeff Carrel ist ein renommierter Winzer und Négociant aus dem Süden Frankreichs. Für diesen Pinot Noir hat er am Fuße der Pyrenäen in Hanglagen („en coteaux") auf 220 bis 254 Höhenmetern ein Stück Land mit alten Reben gefunden. Die Höhenlage und Kühle bringen einen Pinot von erstaunlicher Frische und Finesse hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Pinot Noir von alten Reben. Der Ausbau betont die klare, reife Frucht und die feine Struktur der Burgundersorte, ohne sie mit Holz zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase Veilchenpastillen, Kirsche, Walderdbeere und Wiesenkräuter. Am Gaumen saftig und vielschichtig, mit leichtem Schmelz, zarter Säurestruktur und einer charaktervoll-wilden Note; mit Luft kommt eine weiche, runde Art hinzu.

Am Tisch

Am besten leicht gekühlt bei 14–16 °C aus einem großen Burgunderglas genießen.

Passt zu: leichteren Speisen, Geflügel, gebratenem Fisch, Pilzgerichten und mildem Käse.


Lage: Hanglagen am Fuße der Pyrenäen (220–254 m), Südfrankreich; Jeff Carrel
Klassifikation: Pays d'Oc IGP – 100 % Pinot Noir, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau (alte Reben)

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Weine

Poggiotondo Chianti DOCG Organic BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti DOCG ist ein fruchtbetonter, biozertifizierter Chianti aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Granatrot in der Farbe, bestechen in Duft und Geschmack Aromen von reifen, dunklen Kirschen und Oregano – mit samtiger Struktur bis in den Nachhall.


Toskana / Chianti

Die Reben gedeihen auf kalkhaltigen Böden im Chianti (Toskana). Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo im milderen Westen der Region, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte, traditionell ergänzt um heimische Sorten wie Canaiolo und Colorino.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Sangiovese bringt Frucht und Struktur, Canaiolo Weichheit, Colorino Farbe und Tiefe. Der Ausbau betont die fruchtbetonte, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Oregano. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit reifer Kirschfrucht, mediterraner Würze und samtiger Struktur, die bis in den Nachhall trägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Lammfleisch, Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti DOCG – Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo & Colorino, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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