Der richtige Zimmerschlüssel.

>

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Van Volxem Rotschiefer Kabinett 2021

Fruchtsüßer Weißwein · Saar (Rotschiefer) · Riesling

Riesling Rotschiefer Saar · Mosel Van Volxem eisenreicher roter Devonschiefer Kabinett · fruchtsüß niedriger Alkohol 2021

Der Van Volxem Rotschiefer Riesling Kabinett 2021 ist ein fruchtsüßer Saar-Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer – ein animierendes Spiel aus reifer Frucht, zarter Süße, feiner Säure und belebender Mineralität. Bei niedrigem Alkohol ein herrlich leichter, trinkanimierender Genuss, der nach dem nächsten Glas verlangt.


Rotschiefer – eisenreicher roter Devonschiefer

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar nach Handarbeit – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen.

Der Rotschiefer stammt von den eisenreichen, roten Devonschiefer-Böden der Saar. Dieser besondere Untergrund verleiht dem Riesling seine reife, würzige Frucht und jene salzig-mineralische Tiefe, die nur diese einzigartige Schieferlandschaft hervorzubringen vermag. Das eher kühle Klima an der Saar bewahrt dabei die feine, lebendige Säure.

Jahrgang 2021 – Saar

2021 war an der Saar ein kühler, klassischer Jahrgang – ideal für die feinfruchtige Kabinett-Stilistik. Die langsame Reife bewahrte eine lebendige, präzise Säure, die der reifen Frucht und der feinen Restsüße ein elegantes Gegengewicht gibt. Das Ergebnis ist ein besonders frischer, animierender und ausgewogener Kabinett.

Ausbau

Fruchtsüßer Riesling Kabinett (VDP.Gutswein) von der Saar, Jahrgang 2021; 100 % Riesling von eisenreichem rotem Devonschiefer.

Der Wein wird aus gesunden, goldgelb gereiften Beeren vinifiziert und spontan vergoren. Die Gärung wird angehalten, sodass eine feine natürliche Restsüße erhalten bleibt und der Alkoholgehalt niedrig ausfällt – die Grundlage für den leichten, animierenden Trinkfluss dieses klassischen Saar-Kabinetts.

Im Glas

Aus dem eisenreichen roten Schiefer und der kühlen Saar lebt dieser Kabinett von seinem Spiel aus Frucht und Mineralität: helles Goldgelb mit grünlichen Reflexen, dazu reife Aromen von Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich, Zitrus und gelbem Apfel, untermalt von einer rauchig-erdigen, salzigen Mineralität. Am Gaumen charmant und saftig, mit einer feinen, nie dominanten Restsüße, die von einer lebendigen Säure und mineralischem Zug perfekt aufgefangen wird – leicht, filigran und herrlich trinkanimierend.

Reife Aprikose, Mirabelle und Weinbergspfirsich über salziger Schiefer-Mineralität – feine Süße, lebendige Säure, leicht und trinkanimierend.

Ein vielseitiger, jugendlich-frischer Riesling mit gutem Reifepotenzial. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif und Solist auf der Terrasse, zu würziger asiatischer Küche, zu Sushi und leicht scharfen Gerichten sowie zu mild-würzigem Käse und fruchtigen Desserts.


Lage: Rotschiefer-Lagen an der Saar (Mosel); eisenreiche, rote Devonschiefer-Verwitterungsböden; ohne Herbizide bewirtschaftet
Klassifikation: VDP.Gutswein; Riesling Kabinett (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung, angehaltene Gärung mit feiner natürlicher Restsüße, niedriger Alkohol

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 BIO

Weißwein · Hallgarten (Rheingau) · Riesling

Riesling Hallgarten · Alte Reben Peter Jakob Kühn Oestrich · Rheingau trocken alte Reben spontane Fassgärung BIO (DE-ÖKO-003) · 2022

Der Peter Jakob Kühn Hallgarten Riesling Alte Reben 2022 ist ein Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten. Ein feingliedriger, tiefer Rheingau-Riesling, der die Handschrift des Guts und die schmeckbare Herkunft seiner Lage vereint.


Hallgarten Alte Reben – Ortsriesling mit Tiefe

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus. Im Weinberg und Keller arbeitet die Familie mit Respekt vor dem Wissen ihrer Vorfahren und mit biologischer Bewirtschaftung (DE-ÖKO-003); die Lebendigkeit der Reben eröffnet die schmeckbare Herkunft der Weine.

Dieser Riesling stammt von alten Reben aus der höher gelegenen Gemarkung Hallgarten. Das Alter der Reben mit ihrem tiefen Wurzelsystem und ihrem geringen Ertrag bildet die Grundlage für einen besonders konzentrierten, feingliedrigen und mineralischen Wein.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau von Sonne geprägt, mit spärlichem Regen in Juli und August. Begrünung zur Beschattung und Kühlung der Böden sowie eine bewusst schützende Laubwand halfen, Trockenstress und Sonnenbrand zu vermeiden; die älteren Anlagen mit ausgewachsenem Wurzelsystem meisterten das Jahr souverän. Ein nachhaltiger Wetterumschwung zur Rieslinglese und eine strenge Selektion in mehreren Durchgängen reduzierten die Menge deutlich. Das Ergebnis überrascht: nichts deutet auf einen warmen Jahrgang hin – die Weine sind feingliedrig, unbeschwert, schwebend und zart.

Ausbau

Trockener Ortsriesling von alten Reben aus Hallgarten, Jahrgang 2022; 100 % Riesling, biologischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts vinifiziert; die Fässer vergären leise und spontan, ganz auf Feinheit, Tiefe und die schmeckbare Herkunft der alten Reben ausgerichtet.

Im Glas

Ein feingliedriger, tiefer Riesling: helle und gelbe Frucht nach Apfel, Pfirsich und Zitrus, dazu florale Anklänge, feine Kräuterwürze und eine klare, mineralische Prägung. Am Gaumen saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Apfel, Pfirsich und Zitrus über floralen Anklängen und feiner Würze – saftig und schwebend leicht, zugleich konzentriert und tief, mit lebendiger Säure und klarer Mineralität.

Ein feingliedriger, langlebiger Rheingau-Riesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Hallgarten (alte Reben), Rheingau; Weingut Peter Jakob Kühn, Oestrich
Klassifikation: Ortsriesling „Alte Reben", Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: spontane Fassgärung im Stil des Guts; biologischer Anbau, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

La Madriguera Rosé

Roséwein · D.O. Valencia · Bobal

Bobal 100 % Roséwein D.O.P. Valencia Terres dels Alforins

Der Antonio Arráez La Madriguera Rosé 2024 ist ein reinsortiger Rosé aus 100 % Bobal aus der D.O. Valencia. Blassrosa und leuchtend im Glas, bringt er valencianisches Sommergefühl an die Tafel – Sonne und Meeresluft der Costa del Azahar. Die Trauben wachsen im Hinterland westlich von Valencia auf rund 700 Metern Höhe. Tiefe Frucht trifft hier auf natürliche Frische.


Terres dels Alforins

Die Bobal-Reben stehen in den Terres dels Alforins westlich von Valencia, rund 90 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und auf etwa 700 Metern Höhe. Die Böden sind lehmig und karg, das Klima ist kontinental mit mediterranem Einfluss – kalte Winter, trockene Sommer. Die großen Tag-Nacht-Unterschiede erhalten Frucht und Säure. Der Wein trägt die Klassifikation D.O.P. Valencia.

Assemblage und Ausbau

Der Jahrgang 2024 besteht zu 100 % aus Bobal, einer autochthonen Rebsorte des spanischen Levante. Für den Rosé wird das Lesegut schonend und mit kurzer Maischestandzeit im Edelstahl verarbeitet, sodass die blassrosa Farbe und die klare Frucht erhalten bleiben. Hinter dem Wein steht die seit 1950 tätige Familie Arráez, die heimische Sorten modern interpretiert.

Im Glas

Blassrosa und leuchtend. In der Nase intensive Aromen von Himbeere und Erdbeere, untermalt von zarten Blütennoten. Am Gaumen frisch, klar und ausgewogen, mit saftiger Frucht und einer geradlinigen Säure. Der Abgang bleibt frisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren. Klassische Begleitung: Tapas, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und leichte Sommergerichte. Ebenso gut solo, wenn der Sommer ruft. Der 2024 ist jung und frisch und sollte in den nächsten ein bis zwei Jahren getrunken werden.



Lage: Terres dels Alforins, Valencia (~700 m)
Klassifikation: D.O.P. Valencia
Ausbau: schonende Rosé-Bereitung im Edelstahl

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2015

Rotwein · Grenache · Walla Walla Valley · USA

Cayuse God Only Knows Grenache 2015 gehörte in diesem sehr heißen Jahrgang zu den am höchsten bewerteten Weinen des Nordwestens – nur 519 Kisten wurden gefüllt. Ein Grenache von kaleidoskopischer Aromatik, konzentriert ohne Schwere, mit salzigem Finale.


Armada, Walla Walla Valley

God Only Knows stammt aus der Lage Armada im Rocks District of Milton-Freewater, dem steinigen Teil des Walla Walla Valley. Die Reben wurden 2001 mit 1.815 Stöcken pro Acre gepflanzt – damals die dichteste Pflanzung der Region – und wurzeln in runden Basaltkieseln. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und hält die Erträge winzig klein.

Rebsorte und Ausbau

Rund 90 % Grenache; die übrigen rund zehn Prozent verrät Christophe Baron nicht – daher der Name „God Only Knows“. 2015 lag der Ertrag bei nur 1,2 Tonnen pro Acre. Vergoren mit 70 bis 80 % ganzen Trauben, anschließend 21 Monate in gebrauchten Demi-Muids und Foudres aus französischer Eiche.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase Hagebutte und Pfingstrose, reife Kirsche, Himbeere und Orangenschale, dazu Garrigue, Lakritz, Lorbeer und Olivenpaste. Am Gaumen voll, vielschichtig und weit, mit tiefem Fruchtkern, sehr feinkörnigen, samtigen Tanninen und frischer Säure. Langes, salziges Finale – trotz des heißen Jahres knackig und lebendig.

Am Tisch

Jetzt in der besten Trinkphase, mit Potenzial bis etwa 2040. Etwas Luft im Dekanter lohnt sich. Bei 15–17 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lammkarree mit Kräutern, Ente, Wachtel und gereifter Manchego.


Lage: Armada, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Grenache
Jahrgang: 2015 (sehr heißer Jahrgang, 519 Kisten)
Ausbau: ca. 90 % Grenache; 70–80 % Ganztraube, 21 Monate gebrauchte Demi-Muids und Foudres

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Marie-Courtin Résonance Extra Brut BIO

Der Marie-Courtin Résonance Extra Brut ist reiner Pinot Noir vom oberen Hang in Polisot, im Tank ausgebaut und ohne Zucker abgefüllt. Der klarste Ausdruck des Hausstils: Frucht und Kalk, nichts dazwischen.

Im Glas

Helles Gold, feine, gut eingebundene Perlen. Ruhig und fokussiert in der Nase: rote Johannisbeere, Himbeere, etwas Sauerkirsche, zarte Blüten und Kalk, mit Luft eine leichte Würze. Im Mund straff und klar, zugleich ausgewogen, mit lebendiger Säure, Beerenfrucht und salziger Frische. Trocken und sauber im Abgang. Ohne Dosage kommt die Frucht des Pinot Noir besonders klar heraus.

Mach was draus

Brathähnchen, Wachtel, Garnelen, Lachs vom Grill oder ein Tatar vom Rind. Er ist ein vielseitiger Begleiter vom Aperitif bis zum Hauptgang. Ein Champagner für ein entspanntes Essen mit Freunden, bei dem es trotzdem besonders schmecken soll. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Résonance ist der Champagner, mit dem ich Marie-Courtin am liebsten vorstelle. Klar, beerig und ganz ehrlich.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Im Tank, damit Frucht und Präzision erhalten bleiben. Danach reift er mindestens zwei Jahre in der Flasche.

Hat er Zucker? Nein. Er wird ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · oberer Hang, Polisot, Côte des Bar · Kalk und Kimmeridge · Ausbau im Tank · mind. 2 Jahre Flaschenreife · Extra Brut, ohne Dosage · Champagne Marie-Courtin, Polisot · Bio, FR-BIO-09 · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Sottimano Pairolero Barbera d Alba 2024 Superiore DOC

Rotwein · Barbera d'Alba Superiore DOC · Barbera

100 % Barbera Neive · Basarin 2024 Spontangärung Malo und Ausbau im Holzfass ungeschönt · ungefiltert

Der Sottimano Pairolero Barbera d'Alba Superiore 2024 kommt aus Neive im Barbaresco-Gebiet, wo die Familie Sottimano vor allem für ihre Einzellagen-Barbaresco bekannt ist. Andrea Sottimano behandelt seinen Barbera mit derselben Sorgfalt: wilde Hefen, mehrere Wochen auf der Maische, Ausbau in gebrauchtem Holz, ungeschönt und ungefiltert gefüllt. Der kühle, regenreiche Jahrgang 2024 gibt ihm eine frische, saftige Linie.


Basarin in Neive – Barbera aus einer Barbaresco-Lage

Die Trauben für den Pairolero wachsen in Neive, vor allem in der Lage Basarin, einer der fünf Crus, aus denen Sottimano auch Barbaresco erzeugt. Die Böden bestehen aus kalkhaltigem Mergel mit sandigen Adern in mittlerer Höhenlage. Der Kalk hält die Säure der Barbera hoch, der Sand macht die Weine duftiger und feiner im Gerbstoff.

Rino Sottimano kaufte Ende der 1960er Jahre einen kleinen Hof in Neive; 1974 wurde daraus das Weingut. Heute führt Sohn Andrea den Keller, die Familie bewirtschaftet rund 19 Hektar in Neive und den Nachbarlagen. Im Weinberg verzichtet Sottimano nach eigenen Angaben seit den Anfängen auf Herbizide, die Rebzeilen sind begrünt und werden nur zwei- bis dreimal im Jahr gemäht.

Jahrgang 2024 – Langhe und Roero

Nach zwei sehr trockenen Jahren brachte 2024 dem Piemont endlich Wasser: Bis zum Sommer fiel etwa doppelt so viel Regen wie im Mittel der letzten 25 Jahre, vor allem im Frühjahr. Mai und Juni waren kühl, die Feuchtigkeit sorgte für hohen Druck durch Falschen und Echten Mehltau und verlangte viel Handarbeit im Weinberg. Juli und August lagen dann deutlich über den langjährigen Temperaturwerten, mit guten Unterschieden zwischen Tag und Nacht.

Die Reife verlief rund eine Woche später als in den Vorjahren, die Barbera wurde in den Langhe meist Ende September gelesen. Die Mengen lagen im Piemont etwa 5 % über 2023, die Mostgewichte spürbar niedriger als in den heißen Vorjahren. 2024 bringt deshalb Rotweine mit moderatem Alkohol, klarer Frucht und präsenter Säure – feiner und schlanker als 2022 und 2023.

Lange Maische, Malo im Holz

Der Pairolero ist ein reinsortiger Barbera. Nach Handlese mit Selektion gärt der Most spontan mit den eigenen Hefen des Hofs im Edelstahltank. Maischegärung und Mazeration dauern 25 bis 30 Tage – lang für Barbera, und der Grund für Tiefe und Struktur.

Anschließend kommt der Wein in überwiegend gebrauchte Holzfässer, wo er die malolaktische Gärung durchläuft und rund neun Monate reift. Das gebrauchte Holz rundet ab, ohne die Frucht zu überdecken. Als Superiore muss der Wein mindestens zwölf Monate reifen, davon vier im Holz. Gefüllt wird er ungeschönt und ungefiltert. Die Jahresmenge liegt bei rund 12.000 Flaschen.

Im Glas

Tiefes Rubinrot mit violettem Rand. In der Nase Sauerkirsche und Amarena, rote Johannisbeere, dazu Pflaume, Veilchen und ein Hauch Pfeffer. Am Gaumen saftig und mittelgewichtig: Die Barbera-typische Säure trägt den Wein, das Tannin ist fein und kaum spürbar, das Holz bleibt im Hintergrund. Der Abgang ist frisch, fruchtig und hat eine leicht kräuterige Note.

Barbera aus einer Barbaresco-Lage in Neive, vier Wochen auf der Maische und im gebrauchten Holz gereift: Struktur ohne Schwere.

Wir empfehlen, ihn eine halbe Stunde vor dem Essen zu öffnen und bei 16–17 °C zu servieren. Unsere Trinkempfehlung: jetzt bis 2032.

Am Tisch

Barbera gehört im Piemont auf den Alltagstisch, und dort passt auch der Pairolero: Tajarin mit Ragù, Agnolotti del plin, Vitello tonnato, Brasato oder Salsiccia von der Bratwurstschnecke aus Bra. Die Säure macht ihn außerdem zum Begleiter für Pizza, Lasagne, Pilzrisotto und Hartkäse wie Castelmagno oder Toma.


Produzent Azienda Agricola Sottimano, Neive
Rebsorte 100 % Barbera
Lage Neive, vor allem Basarin · kalkhaltiger Mergel mit Sandadern
Klassifikation Barbera d'Alba Superiore DOC
Jahrgang 2024
Vinifikation Handlese · Spontangärung im Edelstahl · 25–30 Tage Maischestandzeit
Ausbau ca. 9 Monate gebrauchtes Holzfass · Malo im Fass · ungeschönt, ungefiltert
Trinkempfehlung jetzt bis 2032
Auflage ca. 12.000 Flaschen

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Sekthaus Krack Blanc de Blancs Brut Nature

Reiner Weißburgunder aus der Pfalz steckt im Sekthaus Krack Blanc de Blancs Brut Nature. Spontan vergoren, in der Flasche zum zweiten Mal gegoren und mehr als zwei Jahre mit der Hefe gereift – danach ohne einen Gramm Zucker gefüllt. Ein Sekt, der nichts kaschiert.

Im Glas

Hellgelb mit lebhafter, feiner Perlage. Der Duft ist zurückhaltend und präzise: feuchter Stein, junge Birne, Zitrone und geröstete Mandeln. Im Mund straff gespannt und fokussiert, nie hart. Ein langes, trockenes Finale mit feiner Salzigkeit.

Mach was draus

Austern, Muscheln, Sashimi, Forelle oder Hähnchen mit Zitrone. Auch zu kleinen Snacks wie Gougères oder Radieschen mit Butter macht er Freude. Ein Aperitif für Puristen und alle, die Sekt einmal ganz ohne Zucker erleben wollen. Serviere ihn kühl, bei 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Wer Brut Nature liebt, sollte diesen Weißburgunder probieren. Ganz pur, ganz klar.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Brut Nature? Nach der Hefereife wird kein Zucker zugegeben. Der Restzucker liegt bei 0 g/l.

Wie arbeitet das Sekthaus? Die Trauben werden von Hand gelesen und als ganze Trauben gepresst. Der Grundwein gärt überwiegend im Holzfass und bleibt bis zum folgenden Sommer auf der Vollhefe. Gerüttelt und degorgiert wird im eigenen Haus.

Warum Weißburgunder? Weißburgunder bringt Struktur und eine ruhige, mineralische Art mit – ideal für einen Sekt ohne Dosage.

100 % Weißburgunder · Pfalz, Deidesheim · Spontangärung · Hefelager mehr als 2 Jahre · traditionelle Flaschengärung · Jahrgang 2022 · Brut Nature, 0 g/l · Sekthaus Krack, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Feinkost

Jacques Gonidec Pikante Sardinen Olivenöl 115 gr. BIO

Feinkost · Sardinen · Bio · Frankreich

Gonidec Pikante Sardinen in Olivenöl sind pikante Bio-Sardinen aus der Bretagne, eingelegt in nativem Olivenöl extra. Handwerklich hergestellt von der Conserverie Gonidec – mit feuriger Chili-Note, ideal als Apéritif oder Snack. 115 g.


Herkunft

Die Conserverie Gonidec in Concarneau (Bretagne), gegründet 1959, ist die letzte Fischkonservenfabrik der Stadt und führt ihre Premiummarke „Les Mouettes d'Arvor" in dritter Generation. Die Sardinen stammen aus nachhaltigem Küstenfang vor der Bretagne. Bio-Qualität, FR-BIO-10.

Zutaten und Herstellung

Sardinen in nativem Olivenöl extra aus biologischem Anbau, verfeinert mit Chili und Kräutern. Die frisch gefangenen Sardinen werden von Hand gereinigt, getrocknet, gebraten und von Hand in die Dose gelegt – traditionelles bretonisches Handwerk.

Geschmack

Festes, sanftes Sardinenfleisch im fruchtigen Olivenöl, mit deutlicher Chili-Schärfe und kräutriger Würze. Reich an Omega-3. Pikant, aber ausgewogen.

Zum Genießen

Direkt aus der Dose als Apéritif oder Snack, auf frischem Baguette oder geröstetem Brot. Ebenso in Salaten oder zu Pasta. Vor dem Öffnen kurz kühlen.

Passt zu: Baguette, geröstetem Brot, Salaten und Pasta.


Hersteller: Conserverie Gonidec (Concarneau, Bretagne)
Marke: Les Mouettes d'Arvor
Produkt: pikante Sardinen in nativem Olivenöl extra
Herkunft: Frankreich (Bretagne)
Inhalt: 115 g
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.10.2029

Mehr erfahren ...