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5. November 2010

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Rebsorten

Dietrich Grauer Burgunder

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Grauer Burgunder ist ein frischer Grauburgunder mit sortentypischen Aromen nach Äpfeln und Kornblumen. Sehr mineralisch und spritzig.


Pfalz

Das Weingut Familie Dietrich bewirtschaftet 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim in der Pfalz. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr und ein fast mediterranes Klima bringen reife, fruchtbetonte Weißweine hervor. Grauburgunder ist eine der beliebtesten deutschen Weißweinsorten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grauburgunder. Der frische, fruchtbetonte Ausbau stellt die klare Frucht, die Mineralität und die Spritzigkeit in den Vordergrund. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase sortentypisch, mit Apfel und floralen Anklängen von Kornblume. Am Gaumen frisch, mineralisch und spritzig, mit klarer Frucht und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Spargel und mildem Käse.


Lage: Pfalz (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Grauburgunder, trocken
Ausbau: frisch und fruchtbetont

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Weine

1928 Martinez Gutierrez Gran Reserva

Generoso · sherryartig · trocken · Spanien

1928 Martínez Gutiérrez Gran Reserva ist ein sherryartig ausgebauter, trockener Altwein aus Spanien von Bodegas del Señorío. Bernsteinfarben und mit 17 % vol., eignet er sich als perfekter, trockener Apéritif. Er ist trinkfertig und entwickelt sich nicht mehr durch weitere Flaschenlagerung.


Spanien

Bodegas del Señorío erzeugt diesen Wein in Spanien im sherryartigen, oxidativen Stil. Die lange Reife prägt seinen Charakter als trockener, gereifter Generoso-Wein.

Herstellung und Reifung

Der Wein ist sherryartig (oxidativ) ausgebaut und über lange Zeit gereift, woraus seine bernsteinfarbene Tönung und der trockene, gereifte Charakter resultieren. Der Alkoholgehalt liegt bei 17 % vol. Er ist trinkfertig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase und am Gaumen trocken und gereift, mit nussigen, oxidativen Noten im sherryartigen Stil. Vollmundig und ausdrucksstark, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt servieren – ein perfekter, trockener Apéritif. Trinkfertig.

Klassische Begleitung: Tapas, Oliven, Mandeln, Schinken und gereifter Käse.


Herkunft: Spanien
Art: sherryartiger Generoso (trocken), 17 % vol.
Reifung: oxidativ, lange gereift (Gran Reserva)

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 BIO

Rotwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean Côte de Beaune Morey-Coffinet 0,20 ha · Reben von 1978 Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Clos Saint Jean 1er Cru 2022 ist ein eleganter, seidiger Pinot Noir aus einer winzigen 0,20-Hektar-Parzelle – historisch eine der großen Rotwein-Lagen Chassagnes. Reife rote Frucht, feine, gut eingebundene Tannine und große Finesse.


Clos Saint Jean – große Pinot-Noir-Lage in Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Clos Saint Jean ist historisch eine der großen Pinot-Noir-Lagen von Chassagne-Montrachet, lange im Besitz der Familie Pillot. Morey-Coffinet bewirtschaftet hier eine winzige Parzelle von nur 0,20 Hektar mit 1978 gepflanzten Reben auf Ton- und Kalksteinböden. Während die kalkreichen Hänge im Norden die berühmten Chardonnays bringen, eignen sich die ton- und kalkmergelreicheren Böden hervorragend für tiefgründigen, eleganten Pinot Noir.

Jahrgang 2022 – Chassagne-Montrachet

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht, Tiefe und Konzentration bei seidiger Textur. Für Morey-Coffinet markiert 2022 laut Fachpresse einen Sprung in Tiefe und Konzentration – im Clos Saint Jean ergibt das einen Wein aus voll ausgereiftem Lesegut mit feinen, gut eingebundenen Tanninen.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Chassagne-Montrachet 1er Cru, trocken.

Ausbau über 14 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit rund 50 % Neuholzanteil, unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein sehr ansprechender Rotwein aus reif gelesenem Lesegut: in der Nase rote Frucht, florale Anklänge, feiner Rauch und Gewürz. Am Gaumen breit und vollmundig, mit pulpiger, seidiger Textur und einer würzigen Spitze, die Frische und Fruchtreife verbindet. Die Tannine sind fein und gut eingebunden – ein eleganter, rassiger Pinot mit Finesse und gutem Reifepotenzial.

Breiter, seidiger Gaumen mit feinen, gut eingebundenen Tanninen – elegant, rassig und fein.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit einigen Jahren Kellerreife; profitiert vom Dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu rotem und weißem Fleisch, zu Wild und Wildgeflügel, zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Clos Saint Jean, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,20 ha, Ton- und Kalksteinböden, Reben von 1978
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; 14 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 50 % neu), unfiltriert; biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Australien

Noon Eclipse 2014

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

85 % Grenache · 8 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2014

Der Noon Eclipse 2014 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – in typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber betörend im Duft, mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Exotisch, tief und lang.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943) aus den estate-eigenen Blocks in McLaren Vale, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2014 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2014er: „Der diesjährige Wein stammt aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano. In typischer Grenache-Manier ist er nicht dunkel in der Farbe, aber er duftet herrlich, mit verführerischen Gewürzen und reifen Früchten. Es lohnt sich, ihn in einem großen Glas zu servieren, um den Genuss zu maximieren. Die Aromen sind sehr tief, um ein beeindruckendes strukturelles ‚Gerüst' angeordnet, mit schönen Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 85 % Grenache, 8 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

In typischer Grenache-Manier nicht tief in der Farbe, aber herrlich im Duft – mit verführerischen Gewürzen und reifer Frucht. Am Gaumen sehr tiefe Aromen, um ein beeindruckendes strukturelles Gerüst angeordnet, mit schönen, präsenten Tanninen im Finale. Exotisch, tief und lang.

Exotisch, tief und lang – ein beeindruckender Eclipse.

Am besten in einem großen Glas servieren, um den Genuss zu maximieren; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 85 % Grenache, 8 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Australien

Noon Reserve Cabernet 2020

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees (90 %) · Main Road (10 %) Drew Noon MW franz. Barrique 2020

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2020 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek mit klassischen Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, wunderbarer Tiefe und schönen, festen Tanninen.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2020er ist eine Assemblage aus 90 % Fruit Trees und 10 % Main Road.

Jahrgang 2020 – Langhorne Creek

Der Reserve Cabernet ist bewusst ein reiferer Cabernet-Stil, der die Cassis- und Brombeerfrucht über kräutrige Noten stellt. Der 2020er zeigt diese Handschrift mit wunderbarer Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen und einem langen Finale.

Drew Noon selbst sagt zum 2020er: „Der 2020 Reserve Cabernet zeigt klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder. Er besitzt eine wunderbare Aromentiefe. Schöne, feste Tannine geben der Generosität Balance, dazu ein langes Finale. Wie viele unserer Rotweine hat dieser Wein Körper und Struktur genug, um ihn über mehrere Tage nach dem Öffnen zu trinken – manchmal finde ich, er zeigt sich am zweiten Abend sogar noch besser –, und ich erwarte, dass er sehr schön reift, wenn man ihn einlagern möchte." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2020, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Klassische Cabernet-Aromen von süßer schwarzer Johannisbeere und Zeder, dazu erdig-würzige Anklänge. Am Gaumen wunderbare Tiefe und Generosität, getragen von schönen, festen Tanninen, die der Fülle Balance geben, und einem langen Finale. Ein Wein mit Körper und Struktur, der sich über mehrere Tage nach dem Öffnen entwickelt.

Wunderbare Aromentiefe, getragen von festen Tanninen – am zweiten Abend manchmal sogar noch besser.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (90 %) und Main Road (10 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Les Beguines

Champagner · Gueux · Meunier · Extra Brut

Jérôme Prévost La Closerie Les Béguines Extra Brut ist ein außergewöhnlicher, puristischer Champagner aus der nur zwei Hektar großen Parzelle „Les Béguines" am Rande der Champagne-Appellation. Er besteht überwiegend aus Pinot Meunier. Das Weingut arbeitet seit 1994 konsequent ökologisch und mit minimaler Intervention im Keller. Ein Champagner für Puristen und Kenner.


Les Béguines (Gueux)

Die Parzelle Les Béguines liegt am Rande der Champagne-Appellation auf rund 120 Metern Höhe mit Nord-Süd-Ausrichtung. Der Boden besteht aus kalkhaltigem Sand aus dem Thanetium (vor 55 bis 59 Millionen Jahren). Seit 1994 ökologisch bewirtschaftet, seit 1996 ohne Herbizide; der Boden wird ausschließlich manuell bearbeitet.

Assemblage und Ausbau

Die Reben in dichter Bepflanzung bestehen zu rund 94 % aus Pinot Meunier (gepflanzt 1964), ergänzt um kleine Anteile Pinot Gris und Chardonnay. Die Gärung erfolgt spontan, der Ausbau über zehn Monate vollständig in Holzfässern (225–600 l) auf der vollen Hefe. Abgefüllt schonend per Schwerkraft, als Extra Brut mit minimaler Dosage.

Im Glas

Helles Gold mit feiner Perlage. Ein vielschichtiger, terroirgeprägter Champagner mit der charakteristischen Frucht und Würze des Meunier, getragen von Tiefe und einer feinen, salzigen Spannung. Der Abgang ist lang und puristisch.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren; etwas Zeit im Glas lohnt sich. Als Apéritif oder als anspruchsvoller Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Pilzgerichte und gereifter Käse.


Lage: Les Béguines, Gueux (Champagne); kalkhaltiger Sand (Thanetium), 120 m, Nord-Süd
Klassifikation: Champagne AOC – Extra Brut
Ausbau: Spontangärung, 10 Monate Holzfass (225–600 l) auf voller Hefe, Schwerkraftabfüllung

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Portugal

Feuerheerd´s 10 years Old Tawny Port

Portwein · Tawny · 10 Jahre · Douro · Portugal

Feuerheerd's 10 Years Old Tawny Port ist ein zehn Jahre gereifter Tawny-Portwein vom traditionsreichen Haus Feuerheerd's (Barão de Vilar) aus dem Douro. Nach langer Fassreife zeigt er komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig.


Douro

Feuerheerd's (Barão de Vilar) ist ein traditionsreiches Portweinhaus aus dem Douro-Tal in Nordportugal, einer der ältesten Weinbauregionen der Welt mit steilen Schieferterrassen.

Herstellung und Reifung

Der Tawny wird aus Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca, Tinto Cão und weiteren autochthonen Douro-Sorten vinifiziert. Nach zehn Jahren Reife in Eichenholzfässern entwickelt er seine komplexen, oxidativen Aromen von Nüssen, Rosinen und Dörrobst.

Im Glas

Goldbraune bis ziegelrote Farbe. In der Nase und am Gaumen komplexe Aromen von Nüssen, Rosinen und getrockneten Früchten. Süß, weich und vielschichtig, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt bei 12–14 °C servieren, pur als Digestif oder zum Dessert.

Klassische Begleitung: Kuchen, Schokolade, Crème brûlée, Nüsse und gereifter Käse.


Herkunft: Douro (Portugal)
Art: Tawny Port, 10 Jahre (süß)
Reifung: 10 Jahre im Eichenholzfass

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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