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23. November 2010

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Spanien

A Torna dos Pasás

Wein · Rotwein · Ribeiro · Spanien

Viña de Martín A Torna dos Pasás ist ein charaktervoller galicischer Rotwein aus autochthonen Sorten der DO Ribeiro. Eine grobe Hausnummer der Cuvée: rund 50 % Brancellao, 20 % Ferról, der Rest entfällt auf die beiden Caiño-Sorten – ein frischer, würziger und überraschend lagerfähiger Wein.


Ribeiro / Galicien

Die DO Ribeiro im atlantisch geprägten Galicien ist eine der ältesten Weinregionen Spaniens. Viña de Martín (Luis Anxo Rodríguez) zählt zu ihren angesehensten Erzeugern und arbeitet mit den heimischen, fast vergessenen Rebsorten der Region. In normalen Jahrgängen entstehen vom A Torna dos Pasás rund 8.000 Flaschen.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus etwa 50 % Brancellao, 20 % Ferról und den beiden Caiño-Sorten. Der Wein reift rund ein Jahr in kleinen, gebrauchten Barricas, wird dann abgefüllt und ruht ein weiteres Jahr auf der Flasche. Trocken ausgebaut – und mit Reifepotenzial: Zehn oder zwölf Jahre machen ihm nichts aus.

Im Glas

Helles bis mittleres Rubinrot. In der Nase frische rote Frucht, florale Noten, mediterrane Kräuter und eine feine atlantische Würze. Am Gaumen schlank, frisch und finessenreich, mit fein gewobenen Tanninen, lebendiger Säure und langem, mineralischem Abgang.

Am Tisch

Bei 15–17 °C servieren, gern leicht gekühlt – ein eleganter, vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Geflügel, gebratenem Fisch, Schweinefleisch, Pilzgerichten und mittelreifem Käse.


Lage: DO Ribeiro (Galicien, Spanien); Viña de Martín (Luis Anxo Rodríguez)
Klassifikation: DO Ribeiro – Feldblend aus ~50 % Brancellao, ~20 % Ferról & Caiño-Sorten, trocken
Ausbau: ~1 Jahr in kleinen, gebrauchten Barricas, anschließend ~1 Jahr Flaschenreife

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Feinkost

Andres Verjus Traubenmost BIO

Feinkost · Verjus · aus unreifen Trauben

Verjus („grüner Saft") aus unreifen Trauben mild-säuerliches Würzmittel alkoholfrei · keine Fermentation Alternative zu Essig & Zitrone Weingut Andres · Deidesheim Pfalz BIO (DE-ÖKO-039)

Der Weingut Andres Verjus ist ein mild-säuerliches Würzmittel aus unreifen Trauben. Das Wort Verjus stammt aus dem Französischen („vert jus") und bedeutet „grüner Saft" – eine feine, natürliche Alternative zu Essig und Zitronensaft, die den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren.


Was ist Verjus?

Verjus ist ein mild-säuerliches Würzmittel, das aus unreifen Trauben gewonnen wird. Bereits im Mittelalter fand er in der feinen Küche und als natürliche Zutat in der Medizin Verwendung. Heute erlebt Verjus eine Renaissance und wird zunehmend als vielseitige Alternative zu Essig und Zitronensaft geschätzt.

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Für diesen Verjus haben sie sich an die alte Tradition erinnert.

Herstellung

Die Herstellung beginnt mit der frühen Ernte von Trauben, die noch nicht ihren vollen Zuckergehalt erreicht haben. Diese werden schonend gepresst; der gewonnene Saft wird gefiltert und pasteurisiert, um seine Frische zu bewahren. Anders als Essig durchläuft Verjus keine Fermentation und behält so eine sanfte, natürliche Säure ohne stechende Essignoten. Je nach verwendeter Rebsorte reicht das Aroma von fruchtig-mild bis leicht herb und floral.

Im Geschmack

Das geschmackliche Profil zeichnet sich durch eine dezente Säure aus, die weicher und weniger intensiv ist als die von Essig oder Zitrone. Diese milde Frische macht den Verjus zu einer hervorragenden, wandelbaren Zutat, die feine Würze und Frucht beisteuert, ohne aufdringlich zu werden.

Eine dezente, weiche Säure – milder und weniger stechend als Essig oder Zitrone: feine Frische und Frucht, die den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren.

Vor Gebrauch gut schütteln; nach dem Öffnen gekühlt aufbewahren.

In der Küche

Besonders beliebt ist Verjus in Salatdressings, da er den Geschmack der Zutaten unterstreicht, ohne sie zu dominieren. In Saucen und Marinaden verleiht er Fisch, Geflügel oder Gemüse eine feine Würze und Frucht; auch zum Ablöschen von Bratenfonds oder zum Verfeinern von Süßspeisen eignet er sich hervorragend.

Wir sind richtig froh, dass sich das Deidesheimer Weingut Andres an die alte Verjus-Tradition erinnert hat. Aus unserer Küche ist dieser Verjus nicht mehr wegzudenken.


Produkt: Verjus (Traubenmost aus unreifen Trauben), alkoholfrei; mild-säuerliches Würzmittel
Herstellung: frühe Lese, schonend gepresst, gefiltert und pasteurisiert, ohne Fermentation; Weingut Andres, Deidesheim (Pfalz)
Hinweis: biologisch erzeugt (DE-ÖKO-039); gekühlt lagern; mindestens haltbar bis 31.12.2029

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Spanien

Luis Canas Reserva Seleccion de la Familia 2019

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Luis Cañas Reserva Selección de la Familia ist ein traditionell ausgebauter Rioja-Rotwein aus bestem Traubenmaterial von über 40 Jahre alten Reben. Die Cuvée besteht hauptsächlich aus Tempranillo mit weiteren roten Sorten und reift 20 Monate in neuen Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, gefolgt von bis zu 18 Monaten Flaschenreife. Dunkelviolett im Glas, kraftvoll und tief, mit dunkler Kirsche, Beeren und süßer Würze.


Rioja Alavesa – Villabuena de Álava

Die Bodega Luis Cañas hat ihren Sitz in Villabuena de Álava in der Rioja Alavesa, am Fuße der Sierra de Cantabria. Für die Selección de la Familia werden Trauben alter Reben mit über 40 Jahren verwendet, die auf kalkhaltig-tonigen Böden wachsen. Das Klima der Rioja Alavesa verbindet atlantische und mediterrane Einflüsse und sorgt für Reife und Frische zugleich.

Assemblage und Ausbau

Cuvée hauptsächlich aus Tempranillo mit weiteren roten Sorten, von über 40 Jahre alten Reben. Der Wein reift 20 Monate in neuen Barriques aus amerikanischer und französischer Eiche, gefolgt von bis zu 18 Monaten Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Dunkles Violett. In der Nase dunkle Kirschen und Beeren, schwarzer Tee, dazu süße Gewürze, Kakao und dunkle Schokolade. Am Gaumen kraftvoll und intensiv fruchtig, mit dichter Struktur. Der Nachhall ist von balsamischen und ätherischen Noten bestimmt.

Am Tisch

Klassische Begleitung: rotes Fleisch, Lamm, Wild und Schmorgerichte, ebenso gereifter Hartkäse. Vor dem Servieren dekantieren. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage Villabuena de Álava, Rioja Alavesa (Spanien), kalkhaltig-tonige Böden, über 40 Jahre alte Reben
Klassifikation DOCa Rioja (Reserva)
Ausbau Cuvée Tempranillo u. a., 20 Monate in neuen Barriques (amerikanische und französische Eiche), bis zu 18 Monate Flaschenreife

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Weine

Forstmeister Geltz Zilliken Saarburg Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM

Weißwein · Saar · Riesling

Riesling Saar Saarburger Rausch VDP.Grosses Gewächs Devonschiefer · Diabas Magnum (1,5 l) 2019

Das Forstmeister Geltz-Zilliken Saarburger Rausch Riesling Großes Gewächs 2019 – hier in der Magnum – ist Riesling in seiner reinsten, puristischen Form: voluminös und zugleich federleicht, mit reifem Säurespiel und gewaltiger Länge. Ungekünstelt, frisch, Zilliken.


Saarburger Rausch – die Paradelage der Zillikens

Forstmeister Geltz-Zilliken in Saarburg zählt zu den renommiertesten Riesling-Gütern der Saar. Der VDP-Familienbetrieb (Weinbau seit 1742) wird heute in 11. Generation von Dorothee Zilliken gemeinsam mit ihrem Vater und Kellermeister Hanno geführt – kompromisslos dem Riesling verschrieben, mit strikter Ertragsbegrenzung, Spontangärung und klassischem Ausbau im 1.000-Liter-Fuder.

Die Saarburger Rausch ist die Paradelage des Guts, in der die Zillikens mit rund 11 Hektar der größte Eigentümer sind. Hier dominiert feinblättriger, stark verwitterter Devonschiefer, durchsetzt von Quarzit und Diabas, einem grünlich schimmernden Vulkangestein. Das Traubenmaterial für das Große Gewächs stammt aus den ältesten und besten Parzellen, in denen teils bis zu 130 Jahre alte, teilweise wurzelechte Reben tief im Schiefer- und Diabasboden verwurzelt sind.

Jahrgang 2019 – Saar

2019 gilt an der Saar als herausragender Riesling-Jahrgang: ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Präzision, mit reifer Frucht, animierender Säure und klarer Mineralität. Im Rausch GG ergibt das einen besonders spannungsreichen, langlebigen Wein – und in der Magnum reift er noch langsamer und harmonischer.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2019, trocken, VDP.Grosses Gewächs. Magnum (1,5 l).

Spontangärung mit weingutseigenen Hefen und klassischer Ausbau im traditionellen 1.000-Liter-Fuder, wie für den Zilliken-Stil typisch – für maximale Transparenz, Mineralität und Langlebigkeit. Die Magnum begünstigt eine besonders langsame, harmonische Flaschenreife.

Im Glas

Ein Sinnes- und Geschmacksrausch: Duft nach reifen Quitten und Aprikosen, im Geschmack Apfel. Voluminös und zugleich federleicht tanzt dieser 2019er Saarburg Rausch mundfüllend über den Gaumen. Reifes Säurespiel mit einer gewaltigen Länge im Finish. Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Riesling in seiner reinsten, puristischen Form – ungekünstelt, frisch, Zilliken.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber – gerade in der Magnum – mit Kellerreife deutlich an Tiefe; profitiert vom Dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zur asiatisch inspirierten Küche sowie zu kräftigerem Hartkäse – ein idealer Wein für die große Tafel.


Lage: Saar, Saarburger Rausch (Deutschland); verwitterter Devonschiefer mit Quarzit und Diabas, älteste Parzellen (teils bis 130 J. alte, wurzelechte Reben); VDP.Grosse Lage
Klassifikation: Saar, Riesling VDP.Grosses Gewächs (trocken); Magnum (1,5 l)
Ausbau: Riesling; Spontangärung, klassischer Ausbau im 1.000-l-Fuder

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Rebsorten

Keller Riesling von der Fels 2025

Weißwein · Rheinhessen (Wonnegau) · Riesling

Riesling von der Fels Weingut Keller Flörsheim-Dalsheim · Wonnegau Kalkstein · Tonmergel trocken Spontangärung · langes Hefelager 2025

Der Weingut Keller Riesling „von der Fels" 2025 ist der Kalkstein-Gutsriesling eines der besten Rieslingerzeuger der Welt. Präzise, mineralisch und geradlinig – reine Ausdrucksform der kalkhaltigen Weinberge von Flörsheim-Dalsheim.


von der Fels – Kalkstein-Gutsriesling

Das Weingut Keller in Flörsheim-Dalsheim im rheinhessischen Wonnegau zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für trockenen Riesling. Klaus-Peter und Julia Keller arbeiten kompromisslos herkunftsbetont: akribische Handarbeit im Weinberg, geringe Erträge, strenge Selektion und ein minimalistischer, burgundisch inspirierter Ausbau.

„von der Fels" steht sinnbildlich für den Kalkstein, der die Top-Lagen des Guts prägt: schwerer Tonmergel mit Kalksteineinlagen über einem felsigen, wasserführenden Kalksteinuntergrund. Der Wein bündelt die Kalksteinherkunft der Kellerschen Weinberge und übersetzt sie in einen mineralisch-präzisen, geradlinigen Riesling.

Jahrgang 2025 – Rheinhessen

Der kalkgeprägte Untergrund und die kühle, herkunftsbetonte Kellerarbeit bewahren auch in wärmeren Jahren Frische, Säurespannung und mineralische Präzision. So zeigt sich der Jahrgang klar und harmonisch, mit lebendiger Säure und salziger Kalksteinmineralität – Frucht und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Gutsriesling aus Flörsheim-Dalsheim (Wonnegau), Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Kalkstein und Tonmergel.

Nach der Handlese wird der Most ausschließlich mit den weinbergseigenen Hefen spontan vergoren; die Gärung verläuft langsam über viele Wochen. Ein langes Hefelager und ein behutsamer Ausbau ohne unnötige Eingriffe – überwiegend in gebrauchten großen Holzfässern – verleihen dem Wein Struktur, Tiefe und Präzision, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Ein klarer, präziser Kalkstein-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, salzig-kalkige Mineralität. Am Gaumen geradlinig und straff, mit lebendiger, gut eingebundener Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralisch-salzigen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und salzig-kalkiger Mineralität – geradlinig und straff, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein präziser Kalkstein-Riesling mit gutem Reifepotenzial. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Herkunft: Flörsheim-Dalsheim, Wonnegau (Rheinhessen); Kalkstein und Tonmergel über felsigem Kalksteinuntergrund
Klassifikation: Gutsriesling „von der Fels", Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung mit natürlichen Hefen, langes Hefelager, behutsamer Ausbau überwiegend im gebrauchten großen Holzfass

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Weine

Peter Jakob Kühn Oestrich Riesling Quarzit 2022 BIO

Weißwein · Oestrich (Rheingau) · Riesling

Riesling Oestrich „Quarzit" Peter Jakob Kühn Doosberg · Klosterberg · Lenchen Lösslehm mit grauem Quarzit trocken spontane Fassgärung BIO/Demeter (DE-ÖKO-003) · 2022

Der Peter Jakob Kühn Oestrich Riesling „Quarzit" 2022 hat seinen Ursprung in den Oestricher Lagen Doosberg, Klosterberg und Lenchen. Ein typischer Riesling aus den tiefgründigen Oestricher Lagen: saftig und tief, mit reifer Frucht und erdiger Würze.


Oestrich „Quarzit" – Ortsriesling aus drei Lagen

Das Weingut Peter Jakob Kühn in Oestrich zählt zu den herausragenden Adressen des Rheingaus und arbeitet seit 2004 als zertifiziertes Demeter-Mitglied biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Prägend ist der entschleunigte Ausbau in traditionellen Stückfässern mit langem Hefelager, der den Weinen Tiefe und Anmut verleiht.

Der „Quarzit" stammt aus den Lagen Oestricher Doosberg, Klosterberg und Lenchen. Im Boden findet sich humoser, teils etwas toniger Lösslehm, der von grauem Quarzit durchzogen wird. Die optimale Wasserführung im Doosberg versorgt die Reben auch in heißen Sommermonaten ausreichend – die Grundlage für einen saftigen, tiefen Riesling, der den Boden widerspiegelt, auf dem er gewachsen ist.

Jahrgang 2022 – Rheingau

2022 war im Rheingau von Sonne geprägt, mit spärlichem Regen in Juli und August. Begrünung zur Beschattung und Kühlung der Böden sowie eine bewusst schützende Laubwand halfen, Trockenstress und Sonnenbrand zu vermeiden; die älteren Anlagen mit ausgewachsenem Wurzelsystem meisterten das Jahr souverän. Ein nachhaltiger Wetterumschwung zur Rieslinglese und eine strenge Selektion in mehreren Durchgängen reduzierten die Menge deutlich. Das Ergebnis überrascht: nichts deutet auf einen warmen Jahrgang hin – die Weine sind feingliedrig, unbeschwert, schwebend und zart.

Ausbau

Trockener Ortsriesling aus den Oestricher Lagen Doosberg, Klosterberg und Lenchen, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von quarzitdurchzogenem Lösslehm.

Der Wein wird im herkunftsbetonten Stil des Guts vinifiziert; die Fässer vergären leise und spontan, ganz auf Saftigkeit, Tiefe und die schmeckbare Herkunft der Oestricher Lagen ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (Demeter, DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein saftiger, tiefer Riesling, der den Quarzitboden widerspiegelt: reife gelbe Frucht nach Apfel und Pfirsich, dazu Zitrus, eine erdige Würze und feine, steinig-mineralische Anklänge. Am Gaumen saftig und schwebend, zugleich tief und griffig, mit lebendiger Säure und einem langen, würzig-mineralischen Nachhall.

Saftig und tief, mit reifer Frucht und erdiger Würze – reifer Apfel und Pfirsich über Zitrus und steinig-mineralischer Prägung, schwebend und griffig zugleich, mit langem Nachhall.

Ein tiefer, herkunftsklarer Rheingau-Ortsriesling. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Oestricher Doosberg, Klosterberg und Lenchen, Rheingau; humoser, teils toniger Lösslehm, von grauem Quarzit durchzogen
Klassifikation: Ortsriesling „Quarzit", Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: spontane Fassgärung im Stil des Guts, langes Hefelager; biologisch-dynamisch, Demeter, DE-ÖKO-003

Fotos: A. Durst

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Feinkost

Giuliano Tartufi Crema Tartufata Trüffelcreme

Feinkost · Trüffelcreme · Italien

Giuliano Tartufi Crema Tartufata ist eine cremige Trüffelzubereitung mit 2 % Sommertrüffel – ein Klassiker der Trüffelküche. Aromatisch geprägt von schwarzen Oliven, Champignons und einem feinen Trüffelton, mit besonders cremiger Textur.


Herkunft

Giuliano Tartufi ist ein italienischer Trüffelspezialist mit Sitz in Pietralunga (Umbrien), einer Region mit langer Trüffeltradition. Die Tartufata gehört zu den klassischen Trüffelzubereitungen Italiens.

Zutaten und Herstellung

Basis sind Champignons und schwarze Oliven, verfeinert mit Sommertrüffel (Tuber aestivum, 2 %) und Olivenöl. Die Zutaten werden zu einer feinen, streichfähigen Creme verarbeitet.

Geschmack

Besonders feine, cremige Textur. Herzhaft und erdig, geprägt von schwarzen Oliven und Champignons, abgerundet von einem dezenten Trüffelton. Schon eine kleine Menge verleiht Gerichten eine elegante, trüffelige Note.

In der Küche

Vielseitig einsetzbar: als Aufstrich für Bruschetta und Toast, zur Veredelung von Pizza, Pasta oder Risotto oder zum Abrunden von Fleisch- und Eierspeisen. Sparsam dosieren – das Aroma ist intensiv.

Passt zu: Bruschetta, Pasta, Risotto, Fleisch und Eiergerichten.


Hersteller: Giuliano Tartufi (Pietralunga, Umbrien)
Produkt: Trüffelcreme (Tartufata)
Sorte: Sommertrüffel, schwarze Oliven, Champignons
Herkunft: Italien (Umbrien)
Verarbeitung: feine, streichfähige Creme
Mindesthaltbarkeit (MHD): 12.02.2029

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Italien

Montevertine Le Pergole Torte 2021

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

100 % Sangiovese Toscana IGT Le Pergole Torte Radda in Chianti Montevertine 2 Jahre Holz (Barrique + Botte) unfiltriert 2021

Der Montevertine Le Pergole Torte 2021 ist die Ikone des Guts – der erste reinsortige Sangiovese der modernen Toskana. Er versprüht eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann, ist vielschichtig und sehr langlebig. Wahre italienische Winzerkunst.


Le Pergole Torte – die Sangiovese-Ikone aus Radda

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Le Pergole Torte (frei übersetzt „die krummen Pergolen") war die erste Lage, die Sergio Ende der 1960er pflanzte – und mit dem Jahrgang 1977 der erste reinsortige Sangiovese der Radda-Region, ein Pionier der Supertoskaner. Heute stammt der Wein aus den ältesten Parzellen des Guts (ab 1968), reinsortig Sangiovese, von den hochgelegenen, mineralischen Alberese-Böden. Er entsteht nur in herausragenden Jahrgängen.

Jahrgang 2021 – Toscana

2021 gilt in der Toskana als klassischer, ausgewogener Jahrgang: ein gemäßigter, nicht zu heißer Vegetationsverlauf brachte Sangiovese von feiner Frische, klarer Frucht und präziser Tanninstruktur. Im Le Pergole Torte ergibt das einen besonders eleganten, mineralisch geprägten Wein mit großer Spannung und langem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Sangiovese aus dem Jahrgang 2021, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank mit rund dreiwöchiger Maischestandzeit, anschließend zweistufiger Ausbau über zwei Jahre: ein Jahr in kleinen Allier-Barriques (gebraucht) und ein Jahr in großen Fässern aus slawonischer Eiche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Der Le Pergole Torte versprüht für einen Rotwein eine Frische und Saftigkeit, wie sie nur in der Toskana wachsen kann; zudem ist er vielschichtig und sehr langlebig. Im Geschmack dominieren reife Kirschfrüchte und Zedernholz neben balsamischen Noten. Sehr harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen – ein wahrer Connaisseur-Wein italienischer Winzerkunst.

Frisch und saftig, vielschichtig und langlebig – harmonisch am Gaumen, mit seidigen Tanninen.

Schon jetzt zugänglich nach kräftigem Dekantieren, mit großem Reifepotenzial über 20+ Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Bistecca alla Fiorentina und geschmortem Rind, zu Wild und Lamm, zu Pasta mit Fleischsugo sowie zu gereiftem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Alberese-/Galestro-Böden (~350–450 m); älteste Parzellen, ab 1968
Klassifikation: Toscana IGT, 100 % Sangiovese (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 2 Jahre Holz (ein Jahr Allier-Barrique, ein Jahr großes slawonisches Fass), unfiltriert

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