Domaine de Bichery Les Fontaines 2021 Rosé Brut Nature BIO
Champagner · Rosé · Côte des Bar · Brut Nature · Bio
Domaine de Bichery Les Fontaines Rosé Brut Nature ist ein Bio-Rosé-Champagner aus 100 % Pinot Noir aus der Côte des Bar. Ohne Dosage abgefüllt, zeigt er eine intensive rotfruchtige Aromatik. Im Glas vibrierende Struktur und Klarheit – ein aufregendes Mundgefühl.
Côte des Bar
Die Domaine de Bichery liegt in der Côte des Bar (Aube), dem südlichen Teil der Champagne und klassischem Pinot-Noir-Land. Die kalk- und mergelgeprägten Böden verleihen dem Champagner Frische und Tiefe. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).
Rebsorte und Ausbau
Der Rosé besteht zu 100 % aus Pinot Noir. Er wird ohne Dosage als Brut Nature (0 g/l) abgefüllt – naturherb, klar und puristisch.
Im Glas
Zartes Rosa mit feiner Perlage. Intensive rotfruchtige Aromatik, dominiert von saftigem rotem Apfel und feinen würzigen Noten. Am Gaumen vibrierende Struktur und Klarheit, mit aufregendem Mundgefühl. Der Abgang ist lang, leicht herb und würzig.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.
Klassische Begleitung: Geflügel, Fisch, Krustentiere und würzige Gerichte.
Joseph Colin Chassagne-Montrachet Hereditas blanc 2022
Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay
ChardonnayChassagne-Montrachet AOCCuvée Les Hereditas · 3 ParzellenReben 70+ Jahre · um Criots-Bâtard2022
Der Chassagne-Montrachet Les Hereditas Blanc 2022 von Joseph Colin ist ein spannender, energiegeladener Chardonnay aus drei Parzellen rund um den Grand Cru Criots-Bâtard-Montrachet. Kühl, frisch und mit viel Nerv – er überzeugt nicht mit Muskeln, sondern mit zarter, druckvoller Eleganz.
Les Hereditas – drei Parzellen um Criots-Bâtard
Der Les Hereditas stammt aus drei Parzellen – Les Meix Goudard, Blanchot Dessous und En Journoblot –, die alle rund um die Grand-Cru-Lage Criots-Bâtard-Montrachet liegen. Die Chardonnay-Reben sind allesamt über siebzig Jahre alt und wurzeln auf Ton-Kalkstein-Böden.
Chassagne-Montrachet an der Côte de Beaune ist berühmt für seine Chardonnays; besonders die feineren Kalksteinstrukturen im Norden bringen weltweit angesehene Weißweine hervor. Joseph Colin stammt aus der renommierten Winzerfamilie Colin.
Jahrgang 2022 – Côte de Beaune
2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.
Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für den kühlen, nervigen Stil dieses Les Hereditas.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von über 70 Jahre alten Reben, vergoren mit autochthonen Hefen.
Der Ausbau erfolgt zu zwei Dritteln in gebrauchten 500-Liter-Fässern und zu einem Drittel in gebrauchten 228-Liter-Fässern; anschließend wird der Wein ungeschönt und ungefiltert gefüllt.
Im Glas
Kühl und frisch, mit viel Nerv, innerem Extrakt und vibrierender Frische. Zitrus, weiße Blüten und eine steinige Mineralität münden in ein langes Finish – zarte, druckvolle Eleganz statt Muskeln.
Kühl, nervig und vibrierend, mit innerem Extrakt und langem Finish – zarte, druckvolle Eleganz.
Jung schon zugänglich, mit gutem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 12–13 °C servieren.
Am Tisch
Fisch in heller Sauce, Krustentiere, Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die feine weiße Küche.
Der Sottimano Barbaresco Pajoré 2021 stammt aus der renommierten Treiso-Lage Pajoré – ein kühler, puristischer Cru-Nebbiolo, der weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Straff und spannungsvoll, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen.
Pajoré – kühle Strenge aus Treiso
Sottimano in Neive zählt zu den Top-Adressen des Barbaresco. Das Familienweingut – von Rino Sottimano ab Ende der 1960er aufgebaut, heute von Andrea und seinen Geschwistern geführt – arbeitet seit über vierzig Jahren biozertifiziert und konsequent traditionell: Spontangärung mit wilden Hefen, sehr lange Maischestandzeiten, Ausbau im Holz, ungeschönt und ungefiltert.
Die Trauben für diesen Barbaresco stammen aus der renommierten Lage Pajoré in Treiso. Die nur 1,5 Hektar große Parzelle ist von hellen, weißen Böden geprägt und mit 40 bis 50 Jahre alten Reben bestockt. Pajoré ist bekannt für seine eher kühle, strenge Stilistik, die weniger auf Opulenz als auf Präzision, Mineralität und Langlebigkeit setzt. Die Produktion ist auf rund 6.000 Flaschen begrenzt.
Jahrgang 2021 – Barbaresco
2021 gilt im Piemont als herausragender, klassischer Nebbiolo-Jahrgang von großer Präzision: kühl geprägt, mit feiner Frucht, lebendiger Säure und einer festen, edlen Tanninstruktur. In der hochgelegenen Lage Pajoré in Treiso ergibt das einen besonders straffen, mineralischen und langlebigen Wein.
Ausbau
Reinsortiger Nebbiolo aus dem Jahrgang 2021, Barbaresco DOCG, trocken.
Nach sorgfältiger Selektion erfolgt die alkoholische Gärung spontan mit natürlichen Hefen. Der Wein verbringt außergewöhnlich lange Zeit auf der Maische, wobei die Gärung unter untergetauchtem Tresterhut bis zum 20. Januar 2022 andauerte – eine der längsten Maischestandzeiten des Weinguts. Anschließend reift der Wein im Holz, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Eine weitere Flaschenreife von etwa einem Jahr verleiht dem Barbaresco zusätzliche Tiefe und Ausdruck.
Im Glas
In der Nase zeigt sich der Wein klar und fokussiert, mit Noten von Gewürzen, Tabak und einer kühlen, steinigen Mineralität. Am Gaumen wirkt er straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und Frische sowie Nuancen von Sauerkirsche, Cassis, Pfeffer und Minze. Die Struktur ist fest und spannungsvoll, getragen von griffigen, exakt gezeichneten Tanninen. Der lange Abgang vereint fruchtige, balsamische und mineralische Anklänge und unterstreicht den puristischen, langlebigen Charakter dieses Barbaresco aus Treiso.
Straff und präzise, mit ausgeprägter Salzigkeit und exakt gezeichneten Tanninen – puristisch und langlebig.
Benötigt etwas Reife, um sein volles Potenzial zu entfalten; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu geschmortem rotem Fleisch (Brasato), zu Wild, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
Clos Beauregard Pomerol ist ein klassischer Bordeaux-Rotwein vom kleinen, aber feinen Pomerol-Gut Clos Beauregard – ein echter Geheimtipp am rechten Ufer der Gironde. Hauptdarsteller ist die Merlot, ergänzt um etwas Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Im Glas üppig, samtig und tief.
Pomerol
Pomerol am rechten Ufer der Gironde bringt aus der Rebsorte Merlot einige der gesuchtesten Weine der Welt hervor. Clos Beauregard ist ein noch eher unbekanntes, kleines Château und gilt als echter Geheimtipp. Die lehm- und kiesgeprägten Böden verleihen den Merlot-Weinen Dichte und Tiefe.
Assemblage und Ausbau
Hauptdarsteller ist die Merlot, ergänzt um Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Nach selektiver Handernte erfolgt die klassische Fermentation in wärmeregulierten Holzbottichen; anschließend reift der Wein in besten französischen Eichenfässern – das garantiert den typischen Bordeaux-Stil.
Im Glas
Tiefes Rot. Der Duft ist sehr üppig, mit starken Weichseltönen und den unverkennbaren Pflaumennoten der Merlot, dazu Mokka, Wintertrüffel, dunkle Schokolade und Röstaromen aus dem Eichenfass. Im Geschmack mediterrane Kräuter, Rumtopf und Pflaumenkompott. Der Abgang ist lang, mit weichen Gerbstoffen und großer Intensität.
Am Tisch
Bei 16–18 °C servieren; eine längere Belüftung im Dekanter lohnt sich. Schon jetzt ein großer Trinkgenuss, mit immensem Lagerpotenzial.
Klassische Begleitung: Rind, Lamm, Wild und geschmortes Fleisch.
Jean-Marie Fourrier Chambertin Clos de Beze Grand Cru 2015
Rotwein · Chambertin Clos de Bèze Grand Cru · Pinot Noir
Pinot NoirChambertin Clos de Bèze · Grand CruGevrey-ChambertinJean-Marie Fourrier (Négoce) · ~20% neues Holz2015
Der Chambertin Clos de Bèze Grand Cru 2015 von Jean-Marie Fourrier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einem der größten Grand Crus des Burgunds. Tief, kraftvoll und zugleich elegant, mit reifer dunkler Frucht und samtigem, festem Tannin – aus dem großen, sonnenreichen Jahrgang 2015.
Chambertin Clos de Bèze – Spitze von Gevrey
Chambertin-Clos de Bèze erstreckt sich über rund 15 Hektar am oberen Mittelhang von Gevrey-Chambertin und steht – gemeinsam mit Le Chambertin – an der Spitze der Chambertin-Familie. Kalkstein und fossilreicher Ostrea-acuminata-Mergel prägen den Boden; die Lage bringt tiefe, kraftvolle und zugleich elegante, sehr lagerfähige Weine hervor und zählt zu den größten Grands Crus Burgunds.
Dieser Wein stammt aus dem Négociant-Label von Jean-Marie Fourrier (gegründet 2011), bei dem er Trauben aus erlesenen Lagen nach derselben Philosophie wie auf der Domaine ausbaut. Fourrier – geprägt von Henri Jayer und Domaine Drouhin – gilt als Maßstab für puristischen, terroirtreuen Gevrey.
Jahrgang 2015 – Côte de Nuits
2015 war ein warmer, trockener und sonnenreicher Jahrgang. Die Reben lieferten kleine, konzentrierte Beeren mit tiefer Farbe und reifem, samtigem Tannin.
Für die roten Burgunder steht 2015 für Tiefe, Fülle und reife Frucht bei guter Balance – ein großer, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de Bèze prachtvoll trägt.
Assemblage und Ausbau
Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2015.
Im Stil von Fourrier überwiegend entrappt (je nach Jahrgang mit etwas Ganztraube), mit Spontangärung und sanfter Extraktion. Der Ausbau erfolgt im Holzfass mit höchstens rund 20 % neuem Holz, ohne Abstich und oft mit Füllung direkt vom Fass – daher kann der Wein in der Jugend eine natürliche Kohlensäure zeigen und sollte dann dekantiert werden.
Im Glas
Tiefe, reife dunkle Frucht, ergänzt um florale Noten, feine Würze und eine erdig-mineralische Tiefe. Am Gaumen kraftvoll und vielschichtig, mit samtigem, zugleich festem Tannin und sehr langem Abgang.
Reife dunkle Frucht, florale Würze und erdige Tiefe über samtig-festem Tannin – ein großer Grand Cru für die lange Reife.
In der Jugend großzügig dekantieren; das Potenzial reicht über viele Jahre, oft Jahrzehnte. Bei 16 °C servieren.
Am Tisch
Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den ganz großen Anlass.
Der Baum-Barth Ingelheimer Spätburgunder 2022 ist ein Ortswein zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen. Ein Spätburgunder von schönem Terroir-Ausdruck, mit Cassis, rauchiger Tiefe und frischem, druckvollem Trinkfluss.
Ingelheimer Spätburgunder – Ortswein
Das Weingut Baum-Barth in Ingelheim wird von den Brüdern Christoph und Thomas Baum-Barth geführt und steht für die lange Rotweintradition des Selztals. Der Ingelheimer Spätburgunder ist der Ortswein des Guts, zu 100 % aus den renommierten Ingelheimer Lagen.
Die Trauben werden in liebevoller Handarbeit von über 20 Jahre alten Rebstöcken gelesen. Ein Ganztraubenanteil von 10–20 % verleiht dem Wein eine besondere Finesse und Frische.
Jahrgang 2022 – Ingelheim (Selztal)
2022 präsentierte sich – ähnlich wie 2018 – als sehr trockenes, sonnenreiches Jahr. Während das Gras im Sommer braun wurde, blieben die Reben grün und trotzten der Hitze mit erstaunlicher Robustheit. Ein Wetterumschwung mit moderaten Temperaturen und Regen im September bremste den Säureverlust und förderte Aromabildung und Reife. Ein Jahr der Burgundersorten, das präzise, ausgewogene Rotweine hervorbrachte.
Ausbau
Trockener Spätburgunder (Ortswein) aus den Ingelheimer Lagen, Jahrgang 2022; von über 20 Jahre alten Reben.
Der Wein wird mit einem Ganztraubenanteil von 10–20 % vinifiziert und reift in einer Mischung aus neuen und gebrauchten französischen Barriquefässern, die ihm Struktur und Tiefe verleihen, ohne die Frucht zu überlagern.
Im Glas
In der Nase ein typischer Ingelheimer Terroir-Ausdruck mit schönem Cassis-Duft; eine leichte Reduktion und rauchige Nuancen verleihen zusätzliche Komplexität. Am Gaumen zeigt sich der Spätburgunder von seiner frischen Seite: eine wunderbar eingebundene Säure sorgt für harmonischen Trinkfluss, während eine druckvolle Länge und Tiefe das Geschmackserlebnis vervollständigen.
Schöner Cassis-Duft mit leichter Reduktion und rauchigen Nuancen – am Gaumen frisch, mit wunderbar eingebundener Säure, harmonischem Trinkfluss und druckvoller Länge und Tiefe.
Ein frischer, druckvoller Spätburgunder mit Tiefe; jung gern dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Ente und Geflügel, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.
Martin Waßmer Pinot Rosé Sekt brut ist ein deutscher Winzersekt aus 100 % Spätburgunder – hier in der Magnum. In traditioneller Flaschengärung erzeugt, zeigt er eine mittelfeine Perlage und eine schöne Roséfärbung. Champagner-ähnlich, fein und frisch.
Baden
Martin Waßmer zählt zu den renommierten Winzern Badens im Südwesten Deutschlands, bekannt für hochwertige Burgundersorten. Das warme Klima und die kalk- und lösshaltigen Böden bringen reife, ausdrucksstarke Spätburgunder hervor.
Rebsorte und Ausbau
Der Sekt besteht zu 100 % aus Spätburgunder (Pinot Noir). Als Jahrgangssekt entsteht er in traditioneller Flaschengärung mit Hefelagerung, die ihm seine mittelfeine Perlage und Finesse verleiht. Brut dosiert.
Im Glas
Schöne Roséfärbung mit mittelfeiner Perlage. Faszinierender Duft nach kleinen Walderdbeeren und feinem Puderzucker. Am Gaumen sehr frisch, voller subtiler Erdbeerfrucht. Das Finish ist lang und fein.
Am Tisch
Gut gekühlt bei 7–9 °C servieren; das Magnum-Format eignet sich für festliche Anlässe. Als Apéritif oder Speisenbegleiter.
Klassische Begleitung: Apéritif, Lachs, helles Fleisch, Sushi und Desserts mit roten Früchten.
Der Saxum Paderewski Vineyard 2019 ist eine rare Single-Vineyard-Cuvée des Kult-Erzeugers Saxum aus einem historischen, kalkreichen Weinberg von Paso Robles. Syrah-dominiert und gemeinsam vergoren, zeigt er sich vielschichtig und parfümiert, vollgewichtig und zugleich frisch – mit nahtlos verwobener Textur.
Paderewski Vineyard – Kalkstein mit Geschichte
Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Neben der Heimatlage James Berry bezieht das Gut Frucht von einigen ausgesuchten Spitzenlagen – darunter das Paderewski Vineyard westlich von Paso Robles an der Peachy Canyon Road. Der historische Weinberg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom weltberühmten Pianisten und polnischen Staatsmann Ignacy Jan Paderewski bewirtschaftet; Justin Smith hat ihn mit wiederbelebt und neu bestockt.
Die Lage ist von kargen, steinig-kalkhaltigen Böden geprägt, die in Paso Robles selten sind und den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe geben. Kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Saxum arbeitet organisch im Weinberg und minimalistisch im Keller – von Hand gelesen, mit Spontangärung und behutsamem Ausbau.
Jahrgang 2019 – Paso Robles
2019 gilt an der kalifornischen Central Coast als ausgewogener, klassischer Jahrgang. Anders als die wärmeren Jahre des vorangegangenen Jahrzehnts brachte er hier einen besonders frischen, mineralisch geprägten und fein gezeichneten Stil – mit klar definierter Frucht, lebendiger Säure und kühler Eleganz, ohne die Tiefe und Fülle der Lage einzubüßen.
Assemblage und Ausbau
Gemeinsam vergorene Cuvée aus 53 % Syrah, 18 % Mataro (Mourvèdre), 11 % Zinfandel, 8 % Graciano, 7 % Tempranillo und 3 % Viognier, Jahrgang 2019, trocken.
Syrah gibt dem Wein das dunkle Fruchtrückgrat, Pfeffer und Würze; Mataro Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Zinfandel saftige rote Frucht und Gewürz; Graciano Farbe, florale Frische und Säure; Tempranillo rote Frucht und Schmelz; der mitvergorene Viognier hebt die Aromatik floral an. Der Ausbau erfolgt in französischer Eiche verschiedener Größen – die gemeinsame Gärung der Sorten verwebt sie zu einem nahtlosen Ganzen.
Im Glas
Aus der gemeinsam vergorenen Cuvée und dem kalkreichen Terroir lebt dieser Wein von Parfüm und Tiefe: dunkle und rote Frucht wie Brombeere, Blaubeere und Kirsche, dazu florale Anklänge von Veilchen und Orangenblüte, Lakritz, süße Gewürze und eine herzhaft-würzige Note. Am Gaumen vollgewichtig und vielschichtig, mit einer nahtlosen, geschmeidigen Textur ohne harte Kanten, getragen von feinem Tannin, einer kalkig-mineralischen Frische und langem, parfümiertem Nachhall.
Brombeere, Blaubeere, Veilchen und Orangenblüte über Lakritz und Würze – vollgewichtig, nahtlos und frisch, mit langem, parfümiertem Nachhall.
Benötigt Luft; in der Jugend großzügig dekantieren. Mit gutem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.
Am Tisch
Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.
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