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6. Mai 2011

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Weine

Domaine de Villaine Bouzeron Aligote 2021 BIO

Weißwein · Bouzeron · Aligoté

Aligoté (100%) Bouzeron AOC Reben 65–115 Jahre 2021 · Bio (FR-BIO-10) mergeliger Kalkboden · 17 Parzellen

Der Bouzeron Aligoté 2021 der Domaine de Villaine ist ein reinsortiger Aligoté, von Hand aus den ältesten Reben selektiert. Lage und Terroir geben ihm Finesse und Eleganz; in den ersten zwei bis drei Jahren zeigt er Frische und Frucht, mit der Zeit gewinnt er an Fülle und kann gut zehn Jahre reifen.


Bouzeron – die Heimat des Aligoté

Bouzeron in der Côte Chalonnaise ist die einzige Dorf-Appellation des Burgunds, die ausschließlich dem Aligoté vorbehalten ist. Der Wein stammt aus 17 verschiedenen Kleinstparzellen auf mergeligen Kalkböden. Je nach Weinberg sind die Reben rund 65 Jahre alt, die ältesten Anlagen erreichen bis zu 115 Jahre.

Die Domaine A. et P. de Villaine hat ihren Sitz in Bouzeron und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-10). Das hohe Rebalter und das Terroir heben diesen Aligoté über die übliche Stufe der Sorte.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der besonders die weißen Sorten traf und die Mengen stark reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure – passend zur nervigen, präzisen Art dieses Aligoté.

Assemblage und Ausbau

Zu 100 % Aligoté aus dem Jahrgang 2021, von Hand aus den ältesten Reben selektiert, aus biologischem Anbau (FR-BIO-10).

Der Ausbau erfolgt schonend, im Stil der Domaine – auf Erhalt von Frische, Nerv und der mineralischen Klarheit ausgerichtet.

Im Glas

Reife Frucht: Birne und Zitrus, dazu steinige Aromen, weiße Blüten und dezente Nussnoten. Am Gaumen viel Nerv, Druck und Klarheit; die Säure ist frisch, aber dezent. Ein mustergültiger Aligoté, der die unterschiedlichen Terroirs von Bouzeron im Glas zeigt.

Birne, Zitrus und steinige Mineralität mit viel Nerv und Klarheit – Aligoté auf einem ganz eigenen Niveau.

In den ersten zwei bis drei Jahren frisch und fruchtig, mit Reife zunehmend füllig; je nach Jahrgang gut zehn Jahre lagerfähig. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Meeresfrüchte, gegrillter Fisch, Schnecken in Kräuterbutter, Ziegenfrischkäse – oder solo als Aperitif. Die frische Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Bouzeron (Côte Chalonnaise); mergeliger Kalkboden, 17 Parzellen, Reben 65–115 Jahre
Klassifikation: Bouzeron AOC; Bio (FR-BIO-10)
Ausbau: Aligoté, alte Reben; schonender Ausbau im Stil der Domaine

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Weine

Poggiotondo Chianti DOCG Organic BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti DOCG ist ein fruchtbetonter, biozertifizierter Chianti aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Granatrot in der Farbe, bestechen in Duft und Geschmack Aromen von reifen, dunklen Kirschen und Oregano – mit samtiger Struktur bis in den Nachhall.


Toskana / Chianti

Die Reben gedeihen auf kalkhaltigen Böden im Chianti (Toskana). Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo im milderen Westen der Region, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte, traditionell ergänzt um heimische Sorten wie Canaiolo und Colorino.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Sangiovese bringt Frucht und Struktur, Canaiolo Weichheit, Colorino Farbe und Tiefe. Der Ausbau betont die fruchtbetonte, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Oregano. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit reifer Kirschfrucht, mediterraner Würze und samtiger Struktur, die bis in den Nachhall trägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Lammfleisch, Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti DOCG – Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo & Colorino, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Spanien

Jose Gil Paraje El Bardallo Rioja tinto 2024

Rotwein · Rioja DOCa · Tempranillo

Tempranillo (95 %) mit 5 % Viura Rioja DOCa Paraje El Bardallo San Vicente de la Sonsierra José Gil alte Reben · ~540 m nur 4.350 Flaschen 2024

Der José Gil Paraje El Bardallo 2024 gilt als Inbegriff der Eleganz in San Vicente de la Sonsierra – ein kalkgeprägter Lagen-Tempranillo, am Gaumen subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch. Aus alten Reben, nur 4.350 Flaschen.


El Bardallo – Eleganz am Fuß der Sierra Cantabria

José Gil zählt mit seiner Partnerin Vicky zu den gefeierten jungen Terroir-Winzern der Rioja (Tim Atkin „Young Winemaker of the Year 2021"). Aufgewachsen in den Hügeln um San Vicente de la Sonsierra und geprägt von Praktika in Burgund und an der Mosel, vinifiziert er village- und lagenspezifische Weine aus alten Buschreben – organisch, mit Spontangärung und burgundischer Eleganz statt traditioneller Holzlastigkeit.

Der Paraje El Bardallo zeigt auch 2024 eindrucksvoll, warum er als Inbegriff der Eleganz in San Vicente gilt. Die wilde, naturbelassene Umgebung am Fuß der Sierra Cantabria verbindet sich mit der Feinheit der kalkreichen Böden zu einem subtilen, harmonischen Wein. Er stammt aus drei zwischen vierzig und achtzig Jahre alten Parzellen im Tal des Bardallo auf rund 540 Metern Höhe; die Böden bestehen aus einem schluffig-sandigen Grundgerüst mit hohen Anteilen an Kalksteinen, in einer Parzelle zusätzlich mit etwas Eisen.

Jahrgang 2024 – Rioja

2024 war ein Jahr mit gut wassergesorgten Böden und vergleichsweise kühlem Sommer, was zu einer späten Reifephase führte. Mehrere Regenereignisse im Herbst machten die Lese anspruchsvoll: Mit präzisem Timing wurden alle Parzellen in nur acht Tagen geerntet. Die Rebstöcke trugen kleine, konzentrierte Trauben bei niedrigen Erträgen von nur 3.500 bis 4.000 kg/ha. Der Jahrgang steht exemplarisch für die immer feinere Arbeit von José und Vicky Gil – Weine, die ihren drei Leitbegriffen so nah sind wie selten: Ausgewogenheit, Finesse und Terroir. Zugleich konnten die Erntemengen wieder gesteigert werden, sodass mehr Flaschen zur Verfügung stehen.

Assemblage und Ausbau

Überwiegend Tempranillo, ergänzt durch 5 % Viura, aus dem Jahrgang 2024, Rioja DOCa, trocken.

Die Trauben werden von Hand gelesen und teils mit rund 20 % Rappenanteil vergoren. Anschließend reift der Wein zehn Monate in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche im historischen Kellergewölbe des Schlosses. Die Abfüllung erfolgte im September 2025; die Produktion ist mit 4.350 Flaschen bewusst klein gehalten.

Im Glas

Am Gaumen wirkt der El Bardallo subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – getragen von der Feinheit der kalkreichen Böden. Aus alten Reben und mit niedrigen Erträgen gewonnen, vereint er Klarheit, Präzision und Balance: rote Frucht, feine kreidige Tannine und ein langer, salzig-mineralischer Nachhall. Ein Wein, der für Ausgewogenheit, Finesse und Terroir steht.

Subtil, vibrierend und wunderbar harmonisch – Ausgewogenheit, Finesse und Terroir.

Schon jetzt zugänglich, mit gutem Reifepotenzial; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Reifekäse sowie zur klassischen baskisch-riojanischen Küche.


Lage: Rioja DOCa, Paraje El Bardallo, San Vicente de la Sonsierra (Spanien); drei Parzellen im Tal des Bardallo, ~540 m, schluffig-sandige Böden mit hohem Kalksteinanteil (teils etwas Eisen); Reben 40–80 Jahre
Klassifikation: Rioja DOCa, Tempranillo mit 5 % Viura (trocken); nur 4.350 Flaschen
Ausbau: Handlese, ~20 % Ganztraube/Rappen, Ausbau 10 Monate in 500-l-Fässern aus französischer Eiche im historischen Schlosskeller; organischer Anbau

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Weine

Weinreich Basis Weiss BIO

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Weinreich Basis Weiss ist eine ungemein saftige, frische und klare, biozertifizierte Weißwein-Cuvée mit hohem Riesling-Anteil. Schon beim Hineinschnuppern breiten sich Weinbergspfirsich- und Aprikosenaromen aus; im Mund packt einen die spannungsgeladene Frische des Weines – alles dabei sehr reif und fein.


Rheinhessen / Bechtheim

Das Weingut Weinreich (Marc und Jan Weinreich) liegt in Bechtheim im Wonnegau, Rheinhessen, und arbeitet konsequent ökologisch (DE-ÖKO-022). Die Basis-Linie steht für unkomplizierte, alltagstaugliche Weine, die in jeder Situation passen.

Assemblage und Ausbau

Weißwein-Cuvée mit einem hohen Anteil Riesling. Der Riesling bringt klare Frucht, Frische und Säurespiel; ergänzende Sorten runden die Cuvée saftig ab. Der Ausbau bewahrt die frische, klare und reife Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Weinbergspfirsich und Aprikose. Am Gaumen saftig, klar und spannungsgeladen frisch, mit reifer Frucht, feinem Säurespiel und animierendem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder vielseitiger Speisebegleiter.

Passt zu: Fisch, Geflügel, Salaten, Spargel und leichten Sommergerichten – oder einfach solo.


Lage: Rheinhessen, Bechtheim (Wonnegau, Deutschland); Weingut Weinreich
Klassifikation: Weißwein – Cuvée mit hohem Riesling-Anteil, trocken
Ausbau: frische- und fruchtbewahrend

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Frankreich

Duroche Charmes Chambertin Grand Cru 2023

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin Côte de Nuits 2023

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2023 von Pierre Duroché ist ein reinsortiger Pinot Noir in besonders dichter, kompakter Form. Extrakt und Frucht prägen den Wein, der sich erst mit viel Luft langsam öffnet – ein Grand Cru, der noch Zeit zur vollen Entfaltung braucht.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin ist einer der Grand Crus von Gevrey-Chambertin und mit rund 30 Hektar (inklusive Mazoyères) einer der größeren der Chambertin-Familie. Er liegt am Mittelhang unterhalb von Chambertin auf Kalk- und Mergelböden mit Tonanteil und gilt als der zugängliche, charmante unter den Chambertin-Lagen.

Pierre Duroché zählt zu den gesuchten Adressen von Gevrey-Chambertin; seine Handschrift zielt auf Finesse, Präzision und einen klaren Terroir-Ausdruck.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – ganz auf Extrakt, Dichte und einen klaren Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Pinot Noir in kompakter, dichter Form – Extrakt und Frucht öffnen sich erst mit viel Luft. Unreife Himbeeren, Veilchen und Frühlingswiese treffen auf Graphit, nasse Steine und ätherische Anklänge. Ein Wein, der noch Zeit braucht.

Unreife Himbeere, Veilchen und Graphit über nassen Steinen – dicht, extraktreich und mit großer Zukunft.

In der Jugend noch verschlossen; sein volles Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre Flaschenreife. Vor dem Genuss großzügig dekantieren; bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Charmes-Chambertin, Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); Kalk/Mergel mit Ton, Mittelhang
Klassifikation: Charmes-Chambertin Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau

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Weine

Morey-Coffinet Bourgogne Côte d’Or Pinot Noir 2022 BIO

Rotwein · Bourgogne Côte d'Or · Pinot Noir

Pinot Noir Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune Morey-Coffinet alte Reben (1968/1978) Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2022

Der Morey-Coffinet Bourgogne Côte d'Or Pinot Noir 2022 ist ein klassischer, eleganter Bio-Pinot aus dem Burgund – mit Veilchen, einem Hauch Leder und Waldfrüchten. Am Gaumen mittelschwer, zart und frisch. Ein Einstieg ins Sortiment auf hohem Niveau.


Côte d'Or – Pinot Noir aus Chassagne

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (Ecocert, FR-BIO-01). Auch wenn die Côte de Beaune vor allem für Weißweine berühmt ist: Thibault beherrscht Pinot Noir und Chardonnay gleichermaßen.

Der Bourgogne Côte d'Or stammt aus 0,81 Hektar mit 1968 und 1978 gepflanzten Reben, aus Parzellen am Rand von Chassagne Richtung Santenay und Puligny – die eine auf tiefem, kompaktem Ton, die andere feiner und kalkhaltiger. Die Appellation Bourgogne Côte d'Or (seit 2017) hebt diese Herkunft von der Côte d'Or eigens hervor: Hangterroirs, die stilistisch klar über generischem Bourgogne stehen.

Jahrgang 2022 – Bourgogne

2022 verlief an der Côte de Beaune warm und sonnig, dank guter Wasserreserven aber ausgewogen: Die Rotweine zeigen reife, klar definierte Frucht bei seidiger Textur und animierender Frische. Im Bourgogne Côte d'Or ergibt das einen zugänglichen, eleganten Pinot mit feiner Säurestruktur.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, Bourgogne Côte d'Or AOC, trocken.

Ausbau über rund 10 Monate in 228-Liter-Eichenfässern mit etwa 30 % Neuholzanteil – im präzisen, terroirbetonten Stil des Hauses. Biodynamischer Anbau (Ecocert), FR-BIO-01.

Im Glas

Ein klassischer, eleganter Pinot Noir aus dem Burgund: Noten von Veilchen, ein Hauch von Leder und unreifen Waldfrüchten zeichnen ihn aus. Seine Vielfalt besticht durch Eleganz. Am Gaumen präsentiert er sich mittelschwer, zart, mit einer kraftvollen und frischen Säurestruktur.

Klassisch und elegant – mittelschwer und zart, mit kraftvoller, frischer Säurestruktur.

Schon jung mit viel Trinkfreude; profitiert von einem kräftigen Karaffieren (15–30 Min.) in der Jugend. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Kalb, zu gebratenem Fisch mit Fleischjus (z. B. Wolfsbarsch), zu Pilzgerichten sowie zu mittelreifem Weichkäse.


Lage: Bourgogne Côte d'Or, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); 0,81 ha am Rand von Chassagne (Richtung Santenay/Puligny), tiefer Ton bzw. feinerer, kalkhaltiger Boden; Reben 1968/1978
Klassifikation: Bourgogne Côte d'Or AOC, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~10 Monate in 228-l-Eichenfässern (ca. 30 % neu); biodynamisch (Ecocert), FR-BIO-01

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Weine

Georges Laval Les Longues Violes 2016 Brut Nature BIO

Der Georges Laval Les Longues Violes 2016 Brut Nature kommt aus einer Parzelle, die seit Generationen der Familie gehört und nie chemisch behandelt wurde. Darauf stehen alte Meunier-Stöcke von 1947 und Pinot Noir von 1964 und 1984. Eine der seltensten Flaschen des Hauses.

Im Glas

Helles Gold, lebhafte, feine Perlen. In der Nase frische Kräuter, Stein, junges Kernobst und Wildblumen. Im Mund extrem trocken und kompromisslos, zuerst fast streng, dann trägt eine vibrierende Säure alles nach vorn. Viel Mineralität und ein enorm langer Nachhall.

Mach was draus

Austern, roher Kaisergranat, Jakobsmuscheln mit Zitrone oder ein Stück alter Comté. Er ist ein Champagner für Kenner, die einen besonderen Abend feiern wollen – vielleicht sogar ganz ohne Essen, nur mit Zeit und Gesprächen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den öffne ich nur mit Menschen, die zuhören wollen. Er verändert sich im Glas von Minute zu Minute.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist das Besondere an der Parzelle? Zwischen 2003 und 2020 bekam der Boden keinerlei Dünger. Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren dort ist in der Champagne außergewöhnlich.

Was heißt massale Selektion? Die Reben wurden aus eigenen alten Stöcken vermehrt statt aus Klonen aus der Rebschule. Das erhält die Vielfalt im Weinberg.

Meunier (gepflanzt 1947) und Pinot Noir (1964, 1984) · Einzellage Les Longues Violes, Cumières · massale Selektion · nie synthetisch behandelt · Jahrgang 2016 · Brut Nature, 0 g/l Restzucker · Champagne Georges Laval, Cumières · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Rebsorten

Dietrich Im Großen Garten Riesling Gold

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Dietrich Im Großen Garten Riesling Gold ist ein spontan vergorener Riesling mit wildem Duft nach Frühlingskräutern, Marille, reifem Apfel und einem Hauch Honig. Kraftvoll und druckvoll am Gaumen – ein Wein, der Zeit und Luft zum Atmen braucht.


Pfalz / Im Großen Garten

Die Trauben stammen aus der Pfälzer Lage Im Großen Garten. Erzeuger ist das Weingut Familie Dietrich, das 25 Hektar Rebfläche rund um Großkarlbach, Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaftet. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr bringen reife, ausdrucksstarke Trauben hervor.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling, spontan vergoren mit den natürlichen Hefen des Weinbergs. Die Spontangärung verleiht dem Wein seinen wilden, vielschichtigen Charakter sowie Kraft und Druck am Gaumen. Trocken ausgebaut, mit Reifepotenzial.

Im Glas

Goldgelb. In der Nase wild und vielschichtig, mit Frühlingskräutern, Marille, reifem Apfel und einem Hauch Honig. Am Gaumen kraftvoll und druckvoll, mit dichter Frucht, lebendiger Säure und langem Abgang – noch jung und entwicklungsfähig.

Am Tisch

Am besten rund eine Stunde vor dem Genuss dekantieren und bei 10–12 °C servieren.

Passt zu: kräftigem Fisch, Geflügel, hellem Fleisch in cremigen Saucen, Spargel und reifem Käse.


Lage: Pfalz, Im Großen Garten (Deutschland); Weingut Familie Dietrich
Klassifikation: Pfalz – 100 % Riesling (Lagenwein), trocken
Ausbau: spontan vergoren, kraftvoll und reifebedürftig

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