Astillero – Getaria – Spanien

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Schaumweine

Champagne La Closerie Jérôme Prévost Grand Cru LC23

Jérôme Prévost kennt man für Meunier aus Gueux. Mit dem Grand Cru geht er an die großen Adressen: Chardonnay aus Le Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs, Pinot Noir aus Puisieulx in der Montagne de Reims. Im Burgunderfass vergoren, gefüllt als Extra Brut. LC23 steht für den Basisjahrgang 2023.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Im Duft Zitruszeste, weiße Blüten und Birne, dahinter Marzipan, Minze und ein Hauch weißer Pfeffer. Im Mund straff und präzise: Le Mesnil bringt Kreide und Säure, Puisieulx Tiefe und Griff, 2023 saftige Frucht. Am Ende salzig, kreidig und lang.

Mach was draus

Jakobsmuscheln, Steinbutt in Beurre blanc, Hummer oder Bresse-Huhn mit Morcheln. Beim Käse gereifter Comté oder Beaufort. Servier ihn bei 10 bis 12 °C im großen Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Prévosts Handschrift funktioniert auch mit Chardonnay. Nicht zu kalt trinken und Zeit lassen – nach einer Viertelstunde wird es richtig spannend.“

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Kurz gefragt

Seit wann gibt es den Grand Cru? Seit dem Basisjahrgang 2019. Das Verhältnis von Chardonnay und Pinot Noir wechselt von Release zu Release.

Wie war 2023? Eine Rekordernte mit schweren Trauben. Der Chardonnay kam gesund und reif herein, beim Pinot Noir war genaue Auslese nötig. Das Ergebnis sind saftige, fruchtbetonte Grundweine.

Chardonnay, Pinot Noir · Le Mesnil-sur-Oger (Côte des Blancs) und Puisieulx (Montagne de Reims), Grand Cru · Basisjahrgang 2023 · Handlese · Spontangärung in Burgunderfässern · Extra Brut · Jérôme Prévost, La Closerie, Gueux · Stand: Oktober 2026

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Weine

Eric Rodez Champagne Les Beurys extra brut 2016 BIO

Der Eric Rodez Les Beurys 2016 ist Pinot Noir aus einer einzigen Parzelle in Ambonnay, weiß gekeltert und im Holz ausgebaut. Ein Blanc de Noirs mit Kraft und Salz – für ein Essen, das Substanz hat.

Im Glas

Hellgold, feine Perlage. Die Nase zeigt reife rote Frucht, ein paar Röstaromen und Brioche, darunter Kalk. Am Gaumen kraftvoll und dicht, aber präzise, mit zitrischer Spannung und salziger Frische, die lange nachklingt. Die Reben sind im Schnitt rund 35 Jahre alt, das gibt ihm Tiefe.

Mach was draus

Perlhuhn mit Pfifferlingen, Rehmedaillons oder ein gereifter Saint-Nectaire. Auch zu gebratenem Kabeljau mit Chorizo macht er Freude. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Er gehört an den Tisch, nicht an die Bar. In einem großen Glas und zu Geflügel oder Wild zeigt er, was in dieser Parzelle steckt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird aus roten Trauben ein weißer Champagner? Die Pinot-Noir-Trauben werden sofort und schonend gepresst, sodass kaum Farbe aus den Schalen in den Most gelangt. Deshalb heißt er Blanc de Noirs.

Was unterscheidet ihn vom Blanc de Noirs Grand Cru? Der Blanc de Noirs Grand Cru ist eine Assemblage aus fünf bis sechs Jahrgängen. Les Beurys stammt aus einer Parzelle und einem einzigen Jahr, 2016.

100 % Pinot Noir · Einzelparzelle Les Beurys, Ambonnay Grand Cru · Reben ca. 35 Jahre · Jahrgang 2016 · Méthode Traditionnelle · Holzfass · langes Hefelager · Extra Brut · Champagne Eric Rodez, Ambonnay · Bio, FR-BIO-01 · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Wachenheimer Böhlig P.C. 2020 BIO

Weißwein · Wachenheim (Pfalz) · Riesling (Premier Cru)

Riesling Wachenheimer Böhlig P.C. (Premier Cru) Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Sandsteingeröll mit Kalk Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2020

Der Dr. Bürklin-Wolf Wachenheimer Böhlig Riesling P.C. 2020 stammt aus einer der großen Lagen Wachenheims. Ein Premier-Cru-Riesling, der körperreich und präzise die kalkdurchzogene Herkunft in tiefgründige, an Burgund erinnernde Mineralität übersetzt.


Wachenheimer Böhlig – Premier Cru der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Der Böhlig ist eine 4,94 Hektar große Toplage im Herzen der Mittelhaardt, am Fuße des Haardtgebirges; der Anteil des Guts beträgt 3,11 Hektar. Ihr Ursprung reicht ins hohe Mittelalter zurück. Die südliche Hangneigung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, die das rote und gelbe, mit Kalkgestein durchzogene Sandsteingeröll erwärmt; die Rebwurzeln werden hier sehr gut mit Mineralien und Wasser versorgt.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 verlief in Teilen ähnlich wie 2019 und blieb doch eigenständig: ein strahlendes Frühjahr, zeitiger Austrieb und eine homogene Blüte. Die Sommermonate brachten warmes, nicht zu heißes Wetter; die Weinberge profitierten von den Winterniederschlägen und gelegentlichem Sommerregen. Aus gesunden Trauben wurde früh gelesen – ein Jahrgang mit reifer Frucht und klarer Frische.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation P.C./Premier Cru) aus der Wachenheimer Lage Böhlig, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von kalkdurchzogenem Sandsteingeröll.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben im September, anschließend schonende Kelterung. Spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein körperreicher, präziser Riesling: gelbe Frucht und Zitrus, dazu weißer Pfirsich, feine Kräuterwürze und eine tiefgründige, kalkig-erdige Mineralität, die an Burgund erinnert. Am Gaumen gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure, klarer Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Gelbe Frucht, Zitrus und weißer Pfirsich über feiner Würze und tiefgründiger, kalkig-erdiger Mineralität – gehaltvoll und straff zugleich, mit lebendiger Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein körperreicher, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Wachenheimer Böhlig, Mittelhaardt (Pfalz); rotes/gelbes Sandsteingeröll mit Kalkgestein, Südhang; Gutsanteil 3,11 ha (Lage gesamt 4,94 ha)
Klassifikation: Riesling P.C. (gutseigene Premier-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, Spontangärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Spanien

Zarate El Palomar Albarino 2022

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage El Palomar Zárate Granit · wurzelechte Reben > 100 J. 2.200-l-Fuder · langes Hefelager nur 0,50 ha · ~38 hl/ha 2022

Der Zárate El Palomar Albariño 2022 stammt aus einer der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas' – ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit über 100-jährigen, wurzelechten Albariño-Reben. Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Albariños überhaupt: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig.


El Palomar – die älteste Albariño-Lage der Rías Baixas

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der von Hand arbeitet, mit Kompost und ohne Herbizide, und neue Reben ausschließlich per Massselektion aus den ältesten Stöcken zieht.

Die Einzellage El Palomar ist ein gerade einmal 0,50 Hektar großer Wingert mit Albariño-Rebstöcken, die weit über 100 Jahre alt sind – eine der ältesten dokumentierten Weinlagen ganz Rías Baixas'. Der Boden ist granitisch und flach; die Wurzeln der wurzelechten Reben dringen tief in das massive Felsgestein ein, um ihre Nahrung zu sichern, was dem Wein seinen besonderen mineralischen Charakter verleiht. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei niedrigen 38 hl/ha.

Jahrgang 2022 – Rías Baixas

2022 war im Val do Salnés ein warmer, trockener Jahrgang, der besonders konzentrierte, vollmundige Albariños hervorbrachte. In der alten Granitlage El Palomar ergibt das einen dichten, kraftvollen und zugleich spannungsgeladenen Wein mit festem Kern, mineralischer Tiefe und großem Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2022, Rías Baixas, trocken.

Die Weinlese erfolgt manuell mit Selektion bereits im Weinberg. Die Trauben werden entrappt und einem langen, sanften Pressvorgang unterzogen, was einen niedrigen Mostertrag zur Folge hat. Der Most fermentiert in einem 15 Jahre alten, 2.200 Liter fassenden Fuderfass aus französischer Vogesen-Eiche – das führt zu geringer Eichenextraktion, aber zu einer leicht oxidativen Reifung im Kontakt mit dem Hefesatz, ohne Umfüllung bis nach der spontan einsetzenden malolaktischen Gärung. Nach dem ersten Abstich bleibt der Wein drei weitere Monate auf der Feinhefe bis zur Abfüllung.

Im Glas

Ohne Frage einer der besten und lagerfähigsten Weine, die aus der Rebsorte Albariño gewonnen werden: reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig im Mund und lang und zitrusfruchtig im Nachhall. Die alte Granitlage verleiht ihm Dichte, festen Kern und eine salzig-mineralische Tiefe, die mit Flaschenreife weiter gewinnt.

Reich an grünen Aromen, spannungsgeladen, frisch und vielschichtig – lang und zitrusfruchtig im Nachhall.

Schon jetzt faszinierend, mit großem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten (besonders Austern, Muscheln, Krustentiere), zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel und Kalb in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage El Palomar (Meaño, Galicien, Spanien); flacher Granitboden, ~0,50 ha; wurzelechte Reben > 100 Jahre; ~38 hl/ha
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Entrappung, lange sanfte Pressung; Gärung/Reife im 15 J. alten 2.200-l-Fuder (franz. Vogesen-Eiche), spontane Malo, langes Feinhefelager, erst spät abgestochen

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Frankreich

Benjamin Leroux Volnay Clos de la Cave des Ducs Monopole Premier Cru 2017

Rotwein · Volnay Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Cave des Ducs · 1er Cru Monopole 2017 1–2 Jahre Holzfass · unfiltriert

Der Volnay Clos de la Cave des Ducs 1er Cru 2017 von Benjamin Leroux stammt aus einer Monopollage – einer Premier-Cru-Parzelle, die das Haus allein bewirtschaftet. Reinsortiger Pinot Noir mit klarer Eleganz, satter Frucht und präziser Säure. Der Jahrgang 2017 gibt dem Wein Frische und Zugänglichkeit.


Clos de la Cave des Ducs – Monopole in Volnay

Der Clos de la Cave des Ducs ist eine Premier-Cru-Monopollage von Benjamin Leroux: Das Haus ist alleiniger Bewirtschafter, was den ganzen Ehrgeiz auf diese eine Parzelle lenkt. Volnay liegt in der Côte de Beaune zwischen Pommard und Meursault, auf einem osthängigen, gut entwässerten Kalksteinhang in einem günstigen Mikroklima.

Die Appellation umfasst 222 Hektar, davon 133 Hektar Premier Cru auf 28 Klimaten. Volnay gilt als die Adresse für besonders feine, elegante Pinots – im Kontrast zu den kräftigeren Weinen der Nachbargemeinden. Benjamin Leroux, seit 2007 mit eigenem Haus in Beaune, arbeitet konsequent terroirbezogen und mit wenig Eingriffen.

Jahrgang 2017 – Volnay (Côte de Beaune)

Nach dem frostgeschädigten 2016 brachte 2017 eine gesunde, mengenmäßig großzügige Ernte. Ein früher Austrieb, nur begrenzte Frostschäden und ein warmer, trockener Sommer führten zu einer frühen Lese.

Für die roten Volnay steht 2017 für aromatische, feingliedrige Weine mit frischer Säure, klarer Frucht und zugänglicher Struktur – ein charmanter, früh antrinkbarer Jahrgang mit klassischem Profil.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2017. Selektive Lese, am Sortiertisch noch einmal von Hand verlesen.

Langsame Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen in großen, traditionellen Holztanks. Anschließend Reife über ein bis zwei Jahre in gebrauchten Holzfässern verschiedener Größen. Vor der Abfüllung weder geschönt noch filtriert – ganz auf den Ausdruck des Terroirs ausgerichtet.

Im Glas

Klare Eleganz und satte Pinot-Frucht treffen auf eine punktgenaue, knackige Säure. Am Gaumen energiegeladen und beweglich, mit einem Abgang aus einem Potpourri roter Früchte.

Pure Eleganz und satte Pinot-Frucht, getragen von einer punktgenauen Säure – im Mund wie ein kleiner Wirbelwind.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren; eine kurze Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Ente und Geflügel, Federwild, Gerichte mit Pilzen, Kalb oder mittelreifer Weichkäse. Die feine Säure und die klare Frucht passen zu eleganten, nicht zu schweren Speisen.


Lage: Clos de la Cave des Ducs (Monopole), Volnay; Osthang, gut entwässerte Kalkböden
Klassifikation: Volnay Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Pinot Noir; 1–2 Jahre in gebrauchten Holzfässern, ohne Schönung und Filtration

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Weine

Jérôme Blin OEil de Perdrix Coteaux Champenois blanc 2022 BIO

Weißwein · Coteaux Champenois · Meunier · Bio

Jérôme Blin Œil de Perdrix Coteaux Champenois Blanc ist eine echte Rarität: ein stiller, weiß gekelterter Meunier aus der Champagne. Coteaux Champenois ist die stille Variante der Region; ein weiß gekelterter Meunier ist darüber hinaus eine Seltenheit. Der Wein stammt aus über 45 Jahre alten Meunier-Reben. Im Glas ein spannungsgeladener, leicht oxidativer Stillwein.


Vincelles & Dormans

Die über 45 Jahre alten Meunier-Reben wachsen auf besten lehm- und kalkhaltigen Böden in Vincelles und Dormans im Vallée de la Marne. Diese Herkunft verleiht dem Wein Druck, Struktur und einen facettenreichen Säurebogen. Der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle FR-BIO-01).

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht zu 100 % aus weiß gekeltertem Meunier und wird als stiller Coteaux Champenois ausgebaut. Der Ausbau erfolgt im gebrauchten Holzfass und in der Amphore, wo der Wein unter einer Flor langsam reift – daher die oxidative Prägung.

Im Glas

Goldgelber Farbton. Duft und Geschmack zeigen sich leicht oxidativ, mit Aromen von Nüssen, Wald, Herbstlaub und dunkler Schokolade. Am Gaumen spannungsgeladen und von pulsierender Länge, mit Druck und Struktur, während der facettenreiche Säurebogen für Frische und Eleganz sorgt.

Am Tisch

Bei rund 12–14 °C servieren; etwas Luft betont die oxidative Komplexität. Als Speisenbegleiter ebenso wie solo zu genießen.

Klassische Begleitung: gereifter Hartkäse, Geflügel, Pilzgerichte und helles Fleisch.


Lage: Vincelles & Dormans, Vallée de la Marne (Champagne); Lehm/Kalk
Klassifikation: Coteaux Champenois AOC – Blanc
Ausbau: weiß gekelterter Meunier, gebrauchtes Holzfass + Amphore, Reifung unter Flor

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Weine

Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2021

Weißwein · Mittelmosel · Riesling (6er-GG-Kollektion)

6 Große Gewächse · Riesling handsigniert von Thomas Haag exkl. Bernkasteler Doctor GG Wehlener Sonnenuhr · Graacher Himmelreich Niederberg Helden · Juffer Sonnenuhr Piesporter Goldtröpfchen edle Holzkiste · limitiert 2021 · trocken

Die Schloss Lieser Terroir GG Kiste 2021 vereint die Großen Gewächse der besten Terroirs der Mittelmosel in einer edlen Holzkiste. Nur in dieser Kiste erhält man exklusiv das aktuelle Bernkasteler Doctor Große Gewächs – zusammen mit den GGs Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr und Piesporter Goldtröpfchen. Alle sechs Einzelflaschen sind von Thomas Haag handsigniert.


Schloss Lieser & die Terroir-Kiste 2021

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Handarbeit in den Steillagen und die spontane Vergärung der Weine sind das Markenzeichen für den sorgfältigen Umgang von Thomas Haag und seiner Familie mit den gegebenen Ressourcen.

Diese limitierte Kiste ist die einzige Möglichkeit, das aktuelle Bernkasteler Doctor GG zu erhalten, und versammelt sechs der berühmtesten Einzellagen der Mittelmosel in einer handsignierten Kollektion – ein Terroir-Querschnitt für Kenner und Sammler.

Jahrgang 2021 – Mosel

Das Jahr 2021 hat ein klassisches, moseltypisches Rieslingjahr beschert. Nach einem kühlen, langgezogenen Frühjahr und wechselhaftem Sommer war der September von viel Sonne geprägt und förderte mit kühlen Nächten eine tolle Aromenentwicklung. Die hoch selektive Ernte belohnte die intensive Handarbeit mit perfekt gesundem Lesegut bei geringen Erträgen. Die Großen Gewächse 2021 zeichnen sich durch enorme Mineralität mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt aus – ein klassischer Jahrgang für die präzise, mineralische Stilistik von Schloss Lieser.

Die sechs Großen Gewächse

Bernkasteler Doctor: Eine der berühmtesten und exklusivsten Einzellagen der Welt, hoch über Bernkastel-Kues auf feinstem Devonschiefer in extremer Steillage. Schloss Lieser bewirtschaftet eine kleine Parzelle mit teils über hundertjährigen Reben in reiner Handarbeit – ein kraftvoller, präziser Riesling mit vielschichtiger Würze, druckvoller Struktur und langem, salzigem Nachhall.

Wehlener Sonnenuhr: Legendäre Südwestlage gegenüber Wehlen mit 60–100 % Neigung auf reinem Devonschiefer-Verwitterungsboden, in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Hier entstehen einige der langlebigsten und feinsten Rieslinge der Welt – filigran, tiefgründig und von kristalliner Mineralität.

Graacher Himmelreich: Steile Südwest-Exposition zwischen Bernkastel und Wehlen auf reinem Devonschiefer, der tagsüber Wärme speichert und nachts abgibt. In der Jugend etwas zugänglicher als die Nachbarlagen, mit klarer Mineralität, feiner Säure und großem Reifepotenzial – druckvoll und präzise, mit vibrierender Frische.

Niederberg Helden: Mit bis zu 120-jährigen wurzelechten Reben auf 100 % blauem Schiefer und Steigungen bis 80 %. Diese lange vernachlässigte Lage zählt heute zu den facettenreichsten der Mosel und bringt expressive Spitzenrieslinge mit außergewöhnlichem Reifepotenzial hervor.

Brauneberger Juffer Sonnenuhr: Renommierte Steillage in perfekter Süd-Südwest-Ausrichtung mit bis zu 80 % Neigung auf kargem, eisenhaltigem Devonschiefer. Aus den ältesten Parzellen, traditionell im Edelstahl mit langem Feinhefelager ausgebaut – tiefgründig und vielschichtig, mit feinen Steinobstnoten, kühler Schiefermineralität und brillanter, salziger Länge.

Piesporter Goldtröpfchen: Steiles, südlich ausgerichtetes Amphitheater oberhalb von Piesport auf tiefgründigem Grauschiefer mit Blau- und Rotschiefer-Anteilen. Spontan vergoren, meist im Edelstahltank – kühl, präzise und kraftvoll, mit rauchiger Steinigkeit, feinen Zitrusnoten und langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Im Glas

So unterschiedlich die sechs Lagen sind, so klar eint sie die Handschrift von Thomas Haag: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure, feiner Frucht und einer packenden, salzig-mineralischen Schieferprägung. Vom kraftvoll-würzigen Doctor über die filigrane Wehlener Sonnenuhr bis zum kühl-rauchigen Piesporter Goldtröpfchen zeigt die Kollektion die ganze Bandbreite großer Mosel-Terroirs – trocken, tiefgründig und mit enormem Reifepotenzial.

Sechs große Lagen, eine Handschrift: glasklare, präzise Rieslinge mit lebendiger Säure und packender Schiefermineralität – trocken, tiefgründig und langlebig.

Ideal für eine vergleichende Terroir-Probe der Mittelmosel. Junge GGs profitieren vom Dekantieren; alle mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu gereiftem Hartkäse – und nicht zuletzt als Sammlerstück und handsigniertes Geschenk für Liebhaber großer Moselrieslinge.


Lage: sechs VDP.GROSSE LAGEN der Mittelmosel – Bernkasteler Doctor, Wehlener Sonnenuhr, Graacher Himmelreich, Niederberg Helden, Brauneberger Juffer Sonnenuhr, Piesporter Goldtröpfchen; steile Devonschiefer-Lagen
Klassifikation: 6× VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken), 100 % Riesling, Jahrgang 2021; alle Flaschen von Thomas Haag handsigniert; limitierte Holzkiste
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, Ausbau auf der Feinhefe (überwiegend Edelstahl)

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USA

Pášxa River Rock Vineyard Grenache 2018

Wein · Rotwein · Walla Walla Valley · USA

The Walls Pášxa Grenache 2018 aus dem River Rock Vineyard zeigt ein leuchtendes, durchscheinendes Rubinpurpur und ein betörendes Bukett von Himbeere, Walderdbeere und Blaubeere, verwoben mit warmer Erde, Gewürzen und Anklängen von Kräutern der Provence. Mittel- bis vollgewichtig, rund und nahtlos; von Jeb Dunnuck mit 95 von 100 Punkten bewertet.


The Rocks District / Walla Walla

The Walls Vineyards aus dem Walla Walla Valley arbeitet unter dem renommierten Winemaker Todd Alexander. Die Frucht stammt aus dem River Rock Vineyard im The Rocks District of Milton-Freewater – einer für ihre steinigen, von Flussgeröll geprägten Böden berühmten Lage, die würzig-mineralische Rhône-Sorten hervorbringt. In Washington fertiggestellte Weine dieser Lage tragen die übergeordnete Walla Walla Valley AVA.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Grenache. Die Gärung erfolgt in Beton und Stahl, der Ausbau in Großgebinden aus überwiegend gebrauchter französischer Eiche, sodass die strahlende Frucht und die mineralische Prägung der Lage im Vordergrund bleiben. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Leuchtendes, durchscheinendes Rubinpurpur. In der Nase Himbeere, Walderdbeere und Blaubeere, dazu warme Erde, Gewürze und Kräuter der Provence sowie ein Hauch der typischen „Rocks"-Würze. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, rund, geschmeidig und nahtlos, mit großer Reinheit der Frucht und langem Abgang. Lagerpotenzial von 10–12 Jahren.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein eleganter, würziger Begleiter.

Passt zu: Lamm, Geflügel, Wild, mediterranen Schmorgerichten und kräuterbetonten Speisen.


Lage: Walla Walla Valley AVA – The Rocks District, River Rock Vineyard (USA); The Walls Vineyards
Klassifikation: Walla Walla Valley – 100 % Grenache (Rocks District), trocken
Ausbau: Gärung in Beton/Stahl; Reifung in Großgebinden, überwiegend gebrauchte französische Eiche
Bewertung: Jeb Dunnuck 95/100 (Jahrgang 2018)

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