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14. Juni 2011

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Weine

Dominio del Bendito El Primer Paso Magnum BIO

Rotwein · Toro · Tinta de Toro

Tinta de Toro DO Toro Alte Reben (40+ Jahre) Bio 6 Monate franz. Eiche Magnum 1,5 l 2024

Der Dominio del Bendito El Primer Paso 2024 ist ein wahrer Toro aus über 40 Jahre alten Tinto-de-Toro-Rebstöcken – eine wahre Fruchtexplosion aus Kirsche und Brombeere, mundfüllend und komplex, mit dezentem Holzeinsatz für Eleganz und Textur. Ein eleganter Gigant in der Magnum.


Dominio del Bendito – alte Reben in Toro

Dominio del Bendito ist das Projekt des Franzosen Antony Terryn, der 2003 nach Toro kam, vom Potenzial der alten Reben gefangen war und 2004 sein Weingut gründete. Seither entstehen hier handwerkliche, authentische Rotweine aus Tinta de Toro – aus eigenen und eng betreuten Parzellen, biologisch bewirtschaftet, ohne Pestizide und Kunstdünger.

El Primer Paso – „der erste Schritt" – ist der Einstieg in die Range und stammt aus einem Mix wurzelechter, alter Weinberge in den berühmten Toro-Lagen La Jara und in den Höhen von Valdefinjas, mit Rebstöcken von über 40 Jahren. Die sandig-steinigen Böden und das extreme Kontinentalklima mit heißen Tagen und kühlen Nächten geben dem Wein Struktur, Tiefe und Frische zugleich.

Jahrgang 2024 – Toro

Aus den alten Reben von Toro entsteht im Jahrgang 2024 ein kraftvoller, zugleich fruchtbetonter und frischer Rotwein. Die alte-Reben-Konzentration trifft auf den dezenten, bewusst zurückhaltenden Holzeinsatz – ein Wein mit überströmender Frucht und Eleganz, schon jung zugänglich.

Ausbau

Reinsortige Tinta de Toro aus dem Jahrgang 2024, trocken. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l).

Vinifikation nach handwerklicher Philosophie mit eigenen Hefen, anschließend rund 6 Monate Reife in Barriques aus französischer Eiche. Das Holz dient bewusst nicht der Aromatisierung, sondern der langsamen, harmonischen Reifung – es verschafft dem Wein Eleganz und Textur, ohne die Frucht zu überlagern. Aus biologischem Anbau (ES-ECO-002-CL).

Im Glas

Überströmende Aromen von Kirschen und Brombeeren – eine wahre Fruchtexplosion. Die intensive Frucht ist mundfüllend und komplex; man schmeckt den dezenten Holzeinsatz, der dem Wein eine schöne Eleganz und Textur verschafft. Im Abgang wieder fruchtige Anklänge, dazu Rauch und Cassis.

Ein eleganter Gigant – eine wahre Fruchtexplosion aus dem Herzen von Toro.

Schon jung ein Genuss, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von etwas Luft. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem und geschmortem rotem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu kräftigen Eintöpfen sowie zu gereiften Hartkäsen. Die Magnum ist der ideale Begleiter für die große Tafel.


Lage: DO Toro, Lagen La Jara und Valdefinjas (Spanien); sandig-steinige Böden, wurzelechte alte Reben (40+ Jahre), extremes Kontinentalklima
Klassifikation: DO Toro, Tinta de Toro (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: Tinta de Toro; ~6 Monate französische Eiche, Spontangärung; biologischer Anbau (ES-ECO-002-CL)

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Rebsorten

Von Winning Pinot Noir I 2011

Rotwein · Pfalz · Spätburgunder (Pinot Noir)

Spätburgunder (Pinot Noir) Pinot Noir I von Winning · Deidesheim Deidesheimer Herrgottsacker & Ruppertsberger Reiterpfad offener Holzbottich · spontan Malo im Barrique · unfiltriert trocken · Reife 2011

Der von Winning Pinot Noir I 2011 ist ein feiner, eleganter Spätburgunder vom Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad. Saftige Beerenfrucht, verbunden mit einer typisch feurigen Würze – heute in schöner, gereifter Trinkphase.


Pinot Noir I – Spätburgunder aus zwei Toplagen

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Neben seinen fassvinifizierten Rieslingen baut von Winning auch Spätburgunder konsequent burgundisch aus. Der Pinot Noir I ist die gehobene Spätburgunder-Cuvée des Guts.

Die Trauben stammen vom Deidesheimer Herrgottsacker und vom Ruppertsberger Reiterpfad. Diese Herkunft mit ihren wärmeren, sandig-kalkigen Böden bildet die Grundlage für einen feinen, eleganten Pinot mit saftiger Frucht und würziger Tiefe.

Jahrgang 2011 – Pfalz

2011 war in der Pfalz ein warmer, früher Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht. Nach über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, gereiften Phase – die primäre Beerenfrucht ist von Tertiäraromen wie Waldboden, Leder und getrockneten Kräutern durchsetzt.

Ausbau

Trockener Spätburgunder vom Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad, Jahrgang 2011.

Die kleinbeerigen Trauben wurden handverlesen und im offenen Holzbottich spontan vergoren; die malolaktische Gärung fand anschließend in Barriques statt. Unfiltriert in Flaschen gefüllt, mit hohem Entwicklungspotenzial.

Im Glas

Ein feiner, eleganter Spätburgunder: saftige rote Beerenfrucht, verbunden mit einer typisch feurigen Würze, dazu – aus der Reife – Anklänge von Waldboden, getrockneten Kräutern und feinem Leder. Am Gaumen seidig und harmonisch, mit reifen, gut eingebundenen Tanninen, lebendiger Säure und einem langen, würzigen Nachhall.

Saftige Beerenfrucht mit typisch feuriger Würze, dazu reife Anklänge von Waldboden, Kräutern und Leder – seidig und harmonisch, mit reifen Tanninen und langem, würzigem Nachhall.

Ein gereifter, eleganter Pinot in schöner Trinkphase; vor dem Genuss dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und Ente, zu Kalb und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu mittelkräftigem, gereiftem Käse.


Lage: Deidesheimer Herrgottsacker und Ruppertsberger Reiterpfad, Pfalz; Weingut von Winning, Deidesheim
Klassifikation: Spätburgunder, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Handlese, Spontangärung im offenen Holzbottich, Malo im Barrique, unfiltriert gefüllt

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Länder/Regionen

Penfolds Grange Bin 95 2010

Rotwein · South Australia · Shiraz

Shiraz (96 %) Cabernet Sauvignon (4 %) South Australia Grange Bin 95 100 % neue amerik. Eiche 2010

Der Penfolds Grange Bin 95 2010 ist der Shiraz aus Down Under – Australiens berühmtester Wein. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich hier die Klinke in die Hand. Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.


Penfolds Grange – Australiens Ikone

Penfolds erzeugt seit 1844 Weine in South Australia und prägte die Entwicklung des australischen Spitzenweins wie kein zweites Haus. Kellermeister Max Schubert schuf ab 1951 mit dem Grange den ersten australischen Wein von wahrhaft internationalem Format – inspiriert von Bordeaux, aber kompromisslos australisch, geprägt von Shiraz und der charakteristischen Würze amerikanischer Eiche. Heute zählt Grange zu den begehrtesten Sammlerweinen der Welt.

Grange ist ein Multi-Region-Blend aus South Australia: Der 2010er vereint Trauben aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und dem historischen Magill Estate. Aus diesen über die Weinregionen verteilten Spitzenlagen – viele mit sehr alten Reben – komponiert Penfolds Jahr für Jahr einen Wein von konstanter, monumentaler Größe.

Jahrgang 2010 – South Australia

2010 war in South Australia ein gemäßigter, relativ trockener Jahrgang, der einen der gefeiertsten Granges überhaupt hervorbrachte – von Kritikern in einer Reihe mit den legendären Jahrgängen 1952, 1955, 1971, 1996 und 2006 genannt. Tiefe Konzentration und Intensität treffen auf eine schlanke, klassische Eleganz: zugänglicher als mancher junge Grange, aber mit dem Stoff für Jahrzehnte.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 96 % Shiraz und 4 % Cabernet Sauvignon, Jahrgang 2010.

Ganz in der Tradition von Max Schubert beendet der Wein seine Gärung in der Fasslagerung und reift anschließend 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads. Die amerikanische Eiche setzt einen würzigen Akzent, wird aber von der enormen Fruchtkonzentration getragen, die ihre eigene kräuterige Würze mitbringt.

Im Glas

Sehr tiefes, purpurschwarzes Farbbild. Dunkle Früchte und vollendeter Extrakt geben sich die Klinke in die Hand – frische, jugendliche schwarze Frucht mit Anklängen von Blaubeere, dazu Kampfer, Anis, eine zedrige Würze und der typische Hauch amerikanischer Eiche. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, straff und fein gebaut, mit festen, gleichmäßigen Tanninen, großer Konzentration und wunderbarer Länge.

Ewiger Nachhall und ein Moment für nachfolgende Generationen.

Ein Wein für die Ewigkeit: noch sehr jung, mit Reifepotenzial über mehrere Jahrzehnte; profitiert von langem Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Wild (Rind, Reh), zu Schmorgerichten und Grillfleisch mit dunkler Würze sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: South Australia; Multi-Region-Blend aus Barossa Valley, Clare Valley, Adelaide Hills, McLaren Vale und Magill Estate
Klassifikation: South Australia, Shiraz-Cuvée (Grange Bin 95), trocken
Ausbau: 96 % Shiraz, 4 % Cabernet Sauvignon; 17 Monate in 100 % neuen amerikanischen Eichen-Hogsheads

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Frankreich

Dujac Charmes Chambertin Grand Cru 2022

Rotwein · Charmes-Chambertin Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Charmes-Chambertin · Grand Cru Gevrey-Chambertin 0,70 ha · ~85% Ganztraube 14–18 Monate Holz

Der Charmes-Chambertin Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der Grand-Cru-Lagen von Gevrey-Chambertin. In 2022 einer der kraftvollsten Weine des Kellers: tief, dicht und vielschichtig, getragen von seidigem, sehr feinem Tannin. Die Pinots von Dujac gelten als wahre Weinlegenden.


Charmes-Chambertin – Grand Cru in Gevrey-Chambertin

Charmes-Chambertin liegt zwischen Morey-Saint-Denis und Gevrey-Chambertin. Den Untergrund prägen zwei Kalkarten: kompakter Comblanchien-Kalkstein im östlichen Teil trifft auf Entroques-Kalk (calcaire à Entroques) im Westen – ein Hinweis auf eine Verwerfung unter der Lage.

Die Domaine Dujac bewirtschaftet hier rund 0,70 Hektar in vier Parzellen, verteilt auf Aux Charmes und Mazoyères, gepflanzt in den 1950er- und 1970er-Jahren. Dujac, gegründet von Jacques Seysses (1967) und heute von Jeremy, Diana und Alec geführt, arbeitet biologisch zertifiziert (seit 2011, biodynamische Praxis ab 2003).

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Bei Dujac begann die Lese am 29. August.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – beim Charmes-Chambertin von Dujac mit besonders viel Kraft und Substanz (rund 14,1 % vol).

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, aus vier Parzellen in Aux Charmes und Mazoyères.

Rund 85 % wurden als ganze Trauben vergoren, mit zurückhaltender Extraktion und natürlichen Hefen. Anschließend reift der Wein 14 bis 18 Monate im Eichenfass – ganz auf die Balance zwischen Festigkeit und Geschmeidigkeit des Tannins ausgerichtet.

Im Glas

Tiefe, reife Frucht nach Pflaume und Kirsche, dazu Menthol, Potpourri, Orangenzeste, Würze und erdig-rauchige Anklänge. Am Gaumen vollmundig, dicht und vielschichtig, mit seidigem, sehr feinem Tannin (weniger griffig als viele) und langem Abgang.

Pflaume und Kirsche mit Menthol und Würze über seidigem, sehr feinem Tannin – kraftvoll und doch von großer Finesse.

In der Jugend noch verschlossen, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


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Schaumweine

Petit Clergeot Champagne Parcelle Chevry Cuvée Cuve V21 Pinot Noir

Champagner · Pinot Noir · Blanc de Noirs · Brut Nature

Petit Clergeot Parcelle Chevry Cuvée Cuve V21 ist ein Einzellagen-Champagner aus 100 % Pinot Noir, komplett ohne Dosage und damit knochentrocken abgefüllt. Ein sehr eleganter, spritziger Blanc de Noirs. Im Glas feinste Perlage, klare mineralische Textur und ein fokussierter Abgang.


Parcelle Chevry

Der Champagner stammt von der Einzelparzelle „Chevry" des Hauses Petit Clergeot in der Aube (Côte des Bar), dem südlichen Teil der Champagne. Die kalkgeprägten Böden verleihen dem Pinot Noir seine klare, mineralische Textur und Frische.

Rebsorte und Ausbau

Der Champagner besteht zu 100 % aus Pinot Noir (Blanc de Noirs) aus der Einzelparzelle Chevry. Der Ausbau erfolgt im Tank (Cuve); abgefüllt komplett ohne Dosage – knochentrocken.

Im Glas

Helles Gold mit feinster Perlage. Frisch und spritzig, mit klarer, mineralischer Textur. Am Gaumen spannungsgeladen, tänzelnd und fokussiert, mit einem präzisen, trockenen Abgang. Ein individueller, eigenständiger Champagner.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren, als Apéritif oder als Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und feine Vorspeisen.


Lage: Parzelle Chevry, Aube / Côte des Bar (Champagne)
Klassifikation: Champagne AOC – Brut Nature, Blanc de Noirs (Einzellage)
Ausbau: 100 % Pinot Noir, Tank (Cuve), ohne Dosage

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Weine

Schittler Becker Selzener Gottesgarten Riesling trocken

Wein · Weißwein · Rheinhessen · Deutschland

Schittler & Becker Selzener Gottesgarten Riesling ist ein mineralischer Charmeur, der mit verführerischem Pfirsichgeflüster von seinen salzigen Geheimnissen erzählt. Ein Wein mit klarer Frucht und mineralischer Spannung.


Rheinhessen / Selzener Gottesgarten

Die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker sind in Rheinhessen beheimatet. Die Trauben stammen vom Selzener Gottesgarten, einer kleinen Lage am Rande des Zornheimer Bergs. Der Boden besteht hauptsächlich aus Kalk, der dem Wein seine mineralische Spannung verleiht.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die klare Pfirsichfrucht und die salzig-mineralische Prägung der Kalklage. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase verführerische Pfirsichfrucht mit salzigen Anklängen. Am Gaumen mineralisch und spannungsvoll, mit klarer Frucht, animierender Säure und einem salzig-mineralischen, langen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – solo ein Genuss oder als vielseitiger Speisebegleiter. Schon zu einer gut gewürzten Leberwurst entfaltet er dank seiner fruchtigen Aromatik eine kleine Geschmacksexplosion.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel und einem sahnigen „Coq au Riesling".


Lage: Rheinhessen, Selzener Gottesgarten (am Zornheimer Berg, Deutschland); Vereinigte Weingüter Schittler & Becker
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkboden)

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Spirituosen

Cardenal Mendoza Angelus Likör

Spirituose · Likör · Jerez de la Frontera · Spanien

Cardenal Mendoza Angêlus ist ein origineller Likör auf Basis des bekannten Cardenal-Mendoza-Brandys. Ihm werden Orangenschalen, Bitterorangen und Kardamom beigemischt; in alten Sherryfässern reift er zu einem ausbalancierten, zitrus-würzigen Likör.


Herkunft

Die familiengeführte Bodega Sánchez Romate Hnos. (gegr. 1781) in Jerez de la Frontera ist vor allem für ihren Brandy Cardenal Mendoza und ihre Sherrys bekannt. Angêlus entstand als jüngste Kreation des Hauses, inspiriert vom Duft der Orangenblüte, der im Frühjahr den Bodega-Patio erfüllt.

Zutaten und Reifung

Auf Basis des klassischen Cardenal-Mendoza-Brandys werden natürliche Zutaten mazeriert – vor allem Bitterorangen und Orangenschalen (Sevilla-Orangen) sowie Kardamom, dazu Zitrone und Nelke. Anschließend reift die Cuvée in alten, mit Sherry belegten Fässern, bis sie ihre ausgewogene Balance erreicht.

Im Glas

Helles Mahagoni mit bernsteinfarbenen Reflexen. In der Nase frische, vielschichtige Zitrus- und Gewürznoten mit Anklängen von Dörrfrucht. Am Gaumen eine Explosion von Zitrustönen mit der Bitterkeit der Bitterorange, feiner Würze und einem leichten Röstton – getragen von dezenter Süße. Sehr langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur auf Eis mit einer Orangenscheibe, als Long Drink mit Tonic oder Soda – oder pur mit etwas Honig als wärmender Digestif. Vielseitig in Cocktails wie Margarita, Cosmopolitan oder Sidecar.

Ideal: auf Eis, als Digestif oder in Zitrus-Cocktails.


Herkunft: Jerez de la Frontera (Spanien); Bodega Sánchez Romate Hnos.
Art: Likör auf Basis von Brandy de Jerez
Zutaten: Cardenal-Mendoza-Brandy, Bitterorange & Orangenschale, Kardamom, Zitrone, Nelke
Reifung: Mazeration der Zutaten, anschließend Reifung in alten Sherryfässern

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Spanien

Equipo Navazos Oloroso Bota 46

Generoso · Oloroso · Montilla-Moriles · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Oloroso 46 „Montilla" ist ein alter, trocken ausgebauter Oloroso aus Montilla-Moriles. Dunkles Gold mit raffiniertem, intensivem Aroma; am Gaumen fleischig, vielschichtig und sehr lang – rund wie ein PX, aber trocken. Geschätztes Alter rund 25 Jahre.


Montilla-Moriles

Equipo Navazos wählt herausragende Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Oloroso stammt aus Montilla-Moriles (Bodega Pérez Barquero) im Süden Spaniens. Dort ist – anders als im Jerez – Pedro Ximénez die klassische Rebsorte, die hier trocken zum Oloroso ausgebaut wird.

Bereitung und Reifung

Ein trockener Oloroso: rein oxidativ gereift (ohne Flor), wodurch sich Farbe, Dichte und nussig-würzige Tiefe entwickeln. Mit einem geschätzten Durchschnittsalter von rund 25 Jahren ein altes, seltenes Fass. Unfiltriert abgefüllt.

Im Glas

Tiefes Gold bis Bernstein. In der Nase raffiniert und intensiv, mit getrockneter Orangenschale, gerösteten Mandeln und Nüssen, feiner Würze und salziger Note. Am Gaumen fleischig, dicht und ausdrucksstark, vollmundig mit guter Säure und Salzigkeit – rund und cremig wie ein PX, dabei trocken; sehr langer, komplexer Abgang.

Am Tisch

Bei rund 14–16 °C servieren – ein kraftvoller Begleiter zu herzhaften Gerichten.

Passt zu: Schmorgerichten, rotem Fleisch, Wild, reifem Hartkäse, Pilzgerichten und Nüssen.


Lage: Montilla-Moriles (Spanien); Bodega Pérez Barquero
Klassifikation: Oloroso (Generoso), trocken – Pedro Ximénez; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 46 – Montilla"
Ausbau: rein oxidative Reifung (Solera), geschätzt ~25 Jahre; unfiltriert

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