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27. Juni 2011

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Gaisböhl Ruppertsberg GC 2023 BIO

Weißwein · Ruppertsberg (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Ruppertsberger Gaisböhl G.C. · Monopol Dr. Bürklin-Wolf Mittelhaardt · Pfalz Buntsandstein · Schotter mit Tonflözen Spontangärung · Doppelstück · Vollhefe biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Ruppertsberger Gaisböhl Riesling G.C. 2023 stammt aus der einzigen Monopollage des Guts. Ein Grand-Cru-Riesling von gewaltigem Körper und feiner Säure – tief, salzig und außergewöhnlich langlebig.


Ruppertsberger Gaisböhl – Monopol am Fuß der Mittelhaardt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003, Biodyvin). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C. und P.C. entsprechen den Grand Crus und Premier Crus der wertvollsten Lagen.

Der Gaisböhl ist die einzige Monopollage des Guts: Bürklin-Wolf ist Alleineigentümer dieser rund 7,6 Hektar großen Ruppertsberger Toplage, von der 5,2 Hektar als G.C. klassifiziert sind. Schon 1828 galt sie als Spitzenlage von Ruppertsberg. Die reine Südlage am Fuß der Mittelhaardt sorgt für optimale Erwärmung; Terrassenschotter mit Tonflözen verleihen dem Wein seinen gewaltigen Körper und eine feine Säure, der Buntsandstein macht ihn besonders langlebig.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Die warme Südlage, die alten Reben und die biodynamische Arbeit bewahrten Körper, salzige Mineralität und Präzision – Kraft und Frische im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Monopollage Gaisböhl, Jahrgang 2023; 100 % Riesling von Buntsandstein und Terrassenschotter mit Tonflözen.

Selektive Handlese gesunder, vollreifer Trauben, schonende Kelterung. Temperaturkontrollierte, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, mit Lagerung auf der Vollhefe bis kurz vor der Füllung. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein kerniger, körperreicher Riesling: reife gelbe Frucht und Mirabelle, dazu Zitrus, frischer Pfirsich, eine feine Kräuternote und eine tiefe, erdig-salzige Mineralität. Am Gaumen gehaltvoll und dicht, zugleich präzise strukturiert, mit feiner Säure, salziger Spannung und einem langen, druckvollen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Mirabelle und Pfirsich über Zitrus, feiner Kräuternote und erdig-salziger Mineralität – gehaltvoll und dicht, zugleich präzise, mit feiner Säure und langem, druckvollem Nachhall.

Ein großer, sehr langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Ruppertsberger Gaisböhl (Monopol), Mittelhaardt (Pfalz); reine Südlage; Buntsandstein, Terrassenschotter mit Tonflözen; Gut ist Alleineigentümer (~7,6 ha, davon 5,2 ha G.C.)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, schonende Kelterung, spontane Gärung und Ausbau im Doppelstück-Holzfass, Vollhefelager bis kurz vor der Füllung; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Länder/Regionen

Domaine Fourrier Gevrey Chambertin Cherbaudes 1er Cru 2023

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cherbaudes · 1er Cru Gevrey-Chambertin nahe Mazis/Chambertin · 2,20 ha 2023

Der Gevrey-Chambertin Cherbaudes 1er Cru 2023 der Domaine Jean-Marie Fourrier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer Top-Lage inmitten der großen Gevrey-Grand-Crus. Wild, ungeschminkt und facettenreich – ein terroirtreues Weinmonument und eine Rarität.


Les Cherbaudes – Premier Cru bei den Grand Crus

Les Cherbaudes ist eine 2,20 Hektar große Premier-Cru-Lage in Gevrey-Chambertin, eingebettet zwischen renommierten Nachbarn wie Mazis-Chambertin, Chambertin und Chapelle-Chambertin. Die Geschichte reicht tief in die burgundische Vergangenheit zurück, als Klöster und die Kanoniker von Langres das Land hüteten; der Lagenname verweist auf eine Epoche, in der hier Hanf angebaut wurde.

Die Domaine Jean-Marie Fourrier zählt zu den gesuchten Adressen der Côte de Nuits. Ihre Weine sind wild und ungeschminkt, facettenreich, und keine Lage gleicht der anderen – Terroir, täglich gelebt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Der Wein reift im Holzfass, im puristischen Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz. Durch die natürliche Füllung direkt vom Fass in die Flasche kann der Wein in der Jugend eine natürliche Kohlensäure zeigen; das ist kein Fehlton, sondern Natur pur und dient der langen Haltbarkeit. In jungen Jahren sollte er daher dekantiert werden.

Im Glas

Wild und ungeschminkt, facettenreich: dunkle und rote Frucht, feine Würze und eine klare Mineralität. Am Gaumen energiegeladen und tief, mit festem, feinem Tannin und langem Abgang.

Wild, ungeschminkt und facettenreich – gelebtes Terroir mit Tiefe, Energie und langem Abgang.

In der Jugend großzügig dekantieren; das Potenzial reicht über viele Jahre. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Ente, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Les Cherbaudes (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); nahe Mazis-Chambertin, Chambertin und Chapelle-Chambertin, 2,20 ha
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz; natürliche Füllung (in der Jugend dekantieren)

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Weine

Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020

Weißwein · Scharzhofberg (Saar) · Riesling

Riesling Scharzhofberg Wiltingen · Saar Van Volxem blauer Devonschiefer Großes Gewächs · trocken VDP.Große Lage 2020

Der Van Volxem Scharzhofberger Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der berühmtesten Rieslinglagen der Welt – dem Scharzhofberg über Wiltingen an der Saar. Ein eleganter, feingliedriger Riesling von präziser Mineralität und kühlem Säurespiel auf blauem Devonschiefer, mit reifer Aprikose, Quitte und Mirabelle.


Scharzhofberg – der König der Saarweine

Van Volxem in Wiltingen an der Saar wurde von Roman Niewodniczanski aus einem traditionsreichen, einst verfallenen Gut zu neuem Weltruhm geführt. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich Schiefersteillagen der Saar – Hänge, die in ihren Ursprüngen bis in die Römerzeit zurückreichen und zu den ältesten Steillagen der Welt zählen.

Der Scharzhofberg ist die legendäre Schieferlage an der Saar – ein Mythos mit Weltruf und als VDP.GROSSE LAGE klassifiziert. Der steile, südexponierte Hang über Wiltingen besteht aus stark verwittertem, blauem Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen. Dieser feine Blauschiefer verleiht den Weinen ihre unverwechselbare, feingliedrig-präzise Mineralität und jenes kühle, animierende Säurespiel, das für die magische Lage typisch ist.

Jahrgang 2020 – Saar

2020 brachte an der Saar einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem kühlen Blauschiefer des Scharzhofbergs ergibt das einen besonders eleganten, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus dem Scharzhofberg, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Wie alle Van-Volxem-Weine wird auch der Scharzhofberger spontan mit den eigenen Hefen vergoren und über eine lange Reifezeit im großen Holzfass ausgebaut – handwerklich und ohne Schönung. Diese reduktive, hefebetonte Reife verleiht dem Wein Tiefe, Schmelz und eine bemerkenswerte Haltbarkeit.

Im Glas

Aus dem feinen Blauschiefer und der kühlen Lage am Scharzhofberg lebt dieser Riesling von Eleganz und Präzision: helle, reife Frucht von Aprikose, Quitte und Mirabelle, dazu Zitrus und eine erfrischende Note von Minze, untermalt von einer feingliedrigen, klar gezeichneten Mineralität. Am Gaumen rassig und animierend, mit einem lebendigen, präzisen Säurespiel, das fortwährend zum nächsten Schluck einlädt, und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife Aprikose, Quitte und Mirabelle mit erfrischender Minze über feingliedriger Blauschiefer-Mineralität – elegant, rassig und animierend, sehr lang.

Ein großer Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Perfekt zu edlen Krustentieren und Fisch, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Scharzhofberg, Wiltingen an der Saar (Mosel); stark verwitterter, blauer Devonschiefer mit eisenhaltigen Tonanteilen, steil und südexponiert; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Spontangärung mit eigenen Hefen, lange Reife im großen Holzfass, handwerklich und ohne Schönung

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Frankreich

Ghislaine Barthod Chambolle Musigny Les Cras 1er Cru 2021

Rotwein · Chambolle-Musigny Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Les Cras · 1er Cru Chambolle-Musigny über dem Dorf · Combe Ambin · 3,45 ha 2021

Der Chambolle-Musigny Les Cras 1er Cru 2021 der Domaine Ghislaine Barthod stammt aus einer Top-Lage direkt über dem Dorf. Elegant, feingliedrig und fest strukturiert, floral und sehr fruchtig – Barthods Les Cras zählt zu den intensivsten und langlebigsten Weinen dieser noch unterschätzten Lage.


Les Cras – Top-Premier-Cru über Chambolle

Les Cras liegt direkt über dem Dorf Chambolle-Musigny und umfasst 3,45 Hektar – südlich des Premier Cru Les Fuées, jenseits dessen der Grand Cru Bonnes-Mares beginnt; im Westen grenzt das Lieu-dit Le Village. Der Hang neigt sich leicht nach Westen in die Combe Ambin, ein kleines Tal in der Steilwand der Côte d'Or.

Die Combe prägt ein besonderes Terroir: Die Reben sind nach Südosten ausgerichtet und erhalten viel Sonne, die durch kühlende Westwinde aus dem Tal gemildert wird – so gewinnen die Beeren an Geschmack und behalten ihre Säure (ein Effekt wie in der Combe de Lavaux in Gevrey). Die Kalk-Mergel-Böden ähneln Bonnes-Mares, mit höherem Tonanteil als Musigny, was den Weinen etwas mehr Kraft gibt. Die Domaine Ghislaine Barthod zählt zu den gesuchten Erzeugern von Chambolle.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein wochenlanger, schwerer Frost mit Tiefstwerten bis −8 °C, der einen Großteil der Ernte vernichtete. Eine kühle, trockene Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die roten Burgunder steht 2021 für kleine Erträge und einen klassischen, frischen Stil mit feiner Struktur und moderatem Alkohol – wie geschaffen für die feingliedrige, spannungsvolle Art von Les Cras.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit zurückhaltendem Holzeinsatz, ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Floral und sehr fruchtig, mit kleinen Waldbeeren und einem Hauch Veilchen. Am Gaumen elegant, feingliedrig und fest strukturiert, mit großer Länge – der Wein tanzt und vibriert auf der Zunge.

Kleine Waldbeeren und Veilchen über feingliedriger, fester Struktur – intensiv, langlebig und voller Spannung.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 15–16 °C servieren; eine Belüftung lohnt sich.

Am Tisch

Geflügel und Federwild, Kalb, Gerichte mit Pilzen, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein eleganter Begleiter ohne Schwere.


Lage: Les Cras (1er Cru), Chambolle-Musigny (Côte de Nuits); über dem Dorf, Kalk-Mergel mit höherem Tonanteil, SO-Lage an der Combe Ambin, 3,45 ha
Klassifikation: Chambolle-Musigny Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir; Holzfassausbau, zurückhaltender Holzeinsatz

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Rebsorten

Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Langhorne Creek Reserve Fruit Trees · Main Road Block Drew Noon MW franz. Barrique 2019

Der Noon Reserve Cabernet Sauvignon 2019 ist die kultige Cabernet-Spitze des Hauses – ein reinsortiger Cabernet aus Langhorne Creek, den Drew Noon zu seinen besten überhaupt zählt. Die Jahrgangsbedingungen passten perfekt zum spät reifenden Cabernet.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommen die Trauben für die Reserve-Weine aus dem etwas südlicher gelegenen Langhorne Creek – seit dem ersten Reserve Cabernet 1996 stets aus den Blocks Fruit Trees und Main Road des Borrett-Vineyards. Die Reben (gepflanzt 1972) wachsen auf tiefen, alluvialen Lehmböden der Bremer-River-Flutebene, deren gute Wasserspeicherung eine langsame, vollständige Reife ermöglicht. Der 2019er ist eine Assemblage aus 66 % Fruit Trees und 34 % Main Road.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Nach einem warmen Start zur Lese kühlte es 2019 ab Anfang März ab, sodass der Cabernet langsam und zur Perfektion ausreifen konnte – das Lesegut war bei der Ernte in tadelloser Gesundheit. Ein Jahrgang, der den spät reifenden Cabernet ideal traf.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Cabernet ist mein Favorit für den Wein des Jahrgangs und möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt. Die Jahrgangsbedingungen kamen dem spät reifenden Cabernet wunderbar entgegen, und das Lesegut war bei der Ernte in perfekter Gesundheit." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Cabernet Sauvignon aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit ständigem Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife rund 16 bis 18 Monate in französischen Barriques (225 l), bei einem moderaten Anteil neuer Fässer. Crushen, Gären, Reifen und Abfüllen erfolgen auf dem Gut; ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein vollmundiger, reiner Cabernet im reiferen Noon-Stil, der die Brombeer- und Cassisfrucht über kräutrige Noten stellt: dazu feine Zedernoten und erdig-mineralische Anklänge. Am Gaumen Tiefe und Fülle, dabei mit der typischen Cabernet-Zurückhaltung und Balance, getragen von einem festen, reifen Tannin, das dem langen Abgang Halt und großes Reifepotenzial verleiht.

Mein Favorit für den Wein des Jahrgangs – möglicherweise unser bester Cabernet überhaupt.

Schon jetzt ein Genuss, klassisch zu gegrilltem Lamm, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu char-gegrilltem Lamm, zu rotem Fleisch und Steak, zu Wild sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, Blocks Fruit Trees (66 %) und Main Road (34 %), tiefe alluviale Lehmböden (Bremer-River-Flutebene), Reben seit 1972
Klassifikation: Langhorne Creek, Cabernet Sauvignon (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Cabernet Sauvignon; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, ~16–18 Monate franz. Barrique; ungeschönt, ungefiltert

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Frankreich

Rotem & Mounir Inopia blanc Cotes du Rhone Villages 2022

Weißwein · Côtes du Rhône Villages · Rhône-Cuvée

Roussanne · Grenache Blanc · Marsanne · Clairette Inopia blanc Côtes du Rhône Villages Orange · Rhône Rotem & Mounir Saouma Zementei & gebrauchtes 500-l-Holz 18 Monate auf der Vollhefe 2022

Der Rotem & Mounir Saouma Inopia blanc Côtes du Rhône Villages 2022 ist eine Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette. Ein vollmundiges weißes „Traumwässerchen" mit erstaunlicher Frische – erinnert an einen sehr guten weißen Châteauneuf-du-Pape, bietet nur mehr Trinkfluss und kommt kühler daher. Komplex und sehr spannend zugleich.


Inopia – aus dem Nichts geschaffen

Rotem und Mounir Saouma sind als Eigentümer des legendären Micro-Négoce Lucien Le Moine im Burgund weltberühmt. 2011 erwarben sie eine öde, verlassene Parzelle bei Orange – der minimalistische Ansatz und das Bild dieses ursprünglich kargen Landes inspirierten den Namen „Inopia", lateinisch für „aus dem Nichts geschaffen".

Auf Côtes-du-Rhône-Villages-Niveau folgt der Inopia blanc derselben Philosophie wie die großen Weißweine des Guts: außergewöhnliches Terroir, hochwertige, ertragsschwache Trauben und ein langer, ungestörter Hefeausbau. So entsteht ein Weißwein, der weit über sein Appellations-Niveau hinausweist.

Jahrgang 2022 – südliche Rhône

2022 war in der südlichen Rhône ein warmer, trockener Jahrgang, der reife, konzentrierte Trauben hervorbrachte. Dank kühler Nächte und Mounir Saoumas Stil bewahrt der Inopia blanc dennoch eine bemerkenswerte Frische und Spannung: reife Fülle und kühle Eleganz zugleich.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne und Clairette, Jahrgang 2022, trocken.

Der Ausbau erfolgte über 18 Monate auf der Vollhefe im Zementei und in gebrauchten 500-Liter-Eichenfässern. Dieser lange, burgundisch inspirierte Hefeausbau verleiht dem Wein seine mundfüllende Fülle, seine Textur und seine komplexe Aromatik – ohne die Frische zu überdecken.

Im Glas

Ein vollmundiges, weißes Traumwässerchen mit Noten von getrockneten Aprikosen, Datteln, Nüssen, Rosinen und ein wenig Rumtopf. Geschmacklich dann erstaunlich frisch, dennoch mundfüllend und lang am Gaumen. Der Wein erinnert an einen sehr guten weißen Châteauneuf-du-Pape, bietet nur mehr Trinkfluss und kommt kühler daher. Komplex und sehr spannend zugleich.

Getrocknete Aprikosen, Datteln, Nüsse, Rosinen und ein wenig Rumtopf – erstaunlich frisch, dennoch mundfüllend und lang. Wie ein sehr guter weißer Châteauneuf, nur kühler.

Jung wie gereift ein Genuss; ruhig etwas Luft geben. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Krustentieren, zu Geflügel und Kalb in heller Sahnesauce, zu cremigen Pasta- und Risottogerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Parzelle bei Orange, südliche Rhône (Frankreich); Rotem & Mounir Saouma; ertragsschwache Reben, minimalistisch bewirtschaftet
Klassifikation: AOC Côtes du Rhône Villages (blanc); Cuvée aus Roussanne, Grenache Blanc, Marsanne, Clairette (trocken)
Ausbau: 18 Monate auf der Vollhefe im Zementei und in gebrauchten 500-l-Eichenfässern

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Spanien

Equipo Navazos Manzanilla Pasada Bota 59

Likörwein · Manzanilla Pasada Sherry · Sanlúcar de Barrameda · Spanien

Equipo Navazos La Bota de Manzanilla Pasada 59 „Capataz Rivas" ist eine echte Manzanilla Pasada aus Sanlúcar de Barrameda. Eine nummerierte Auswahl aus der La-Guita-Solera, deren „Umwandlung" in einen Amontillado bewusst hinausgezögert wurde – komplex, ausdrucksstark, mit leicht oxidativen, aber frischen Aromen. 3.500 Flaschen.


Sanlúcar de Barrameda / La Guita

Equipo Navazos wählt herausragende Sherry-Fässer aus und füllt sie nummeriert ab. Dieser Wein stammt aus einer kleinen 15-Fässer-Solera der Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín) in Sanlúcar de Barrameda, die Capataz Rafael Rivas 1986 aus den feinsten alten Manzanillas anlegte. Reinsortig aus Palomino.

Bereitung und Reifung

Eine Manzanilla Pasada: lange biologisch unter Flor gereift, bis die Florschicht schwächer wird und eine sanfte Oxidation einsetzt. Um den Wein im Manzanilla-Charakter zu halten und die Fino-Noten zu intensivieren, statt ihn in einen Amontillado übergehen zu lassen, wurde er mit bestem Wein aus der La-Guita-Solera aufgefrischt. Durchschnittsalter rund 15 Jahre. Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen. Trocken, leicht aufgespritet.

Im Glas

Goldgelb bis kupfrig, kristallklar. In der Nase komplex und tief: geröstete Nüsse, getrocknete Aprikose, Brotteig und Hefe, altes poliertes Holz und Orangenschale, dazu salzig-maritime Würze. Am Gaumen geschmeidig und ausdrucksstark, mit balancierter Frische, leicht oxidativer Eleganz und kräftiger Salzigkeit. Langer, würzig-rauchiger Abgang.

Am Tisch

Bei rund 12 °C in mäßig großem Glas servieren – enorm vielseitig am Tisch.

Passt zu: kräftigen Fischgerichten, Reisgerichten mit Fisch, Charcuterie, Rührei mit Steinpilzen, cremigem Schafskäse und würziger asiatischer Küche.


Lage: Sanlúcar de Barrameda, Jerez (Spanien); Bodega La Guita (Hijos de Rainera Pérez Marín)
Klassifikation: Manzanilla Pasada (Sherry), trocken – 100 % Palomino; Auswahl & Abfüllung Equipo Navazos „La Bota 59 – Capataz Rivas"
Ausbau: ~15 Jahre, biologische Reifung unter Flor mit beginnender Oxidation (15-Fässer-Solera); Saca Juni 2015, 3.500 Flaschen

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Weine

Etienne Sauzet Hautes Cotes de Beaune Jardin du Calvaire 2024 BIO

Weißwein · Hautes Côtes de Beaune · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Beaune AOC Lieu-dit Jardin du Calvaire 2024 · Bio (FR-BIO-01) Spontangärung · Eichenfass

Der Hautes Côtes de Beaune Jardin du Calvaire 2024 der Domaine Etienne Sauzet zeigt, dass Chardonnay alles andere als eindimensional ist. Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei stets fein und elegant – ein regionaler Wein aus der Hand einer Weißwein-Spitzenadresse.


Hautes Côtes de Beaune – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Beaune liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Beaune. Diese Höhenlage und die kalksteinreichen Böden sorgen für Frische und Mineralität – gute Voraussetzungen für einen lebhaften Chardonnay. Dieser Wein stammt aus der Parzelle „Jardin du Calvaire".

Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903, ansässig in Puligny-Montrachet) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds; ihre Handschrift prägt auch diese regionale Stufe.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein anspruchsvoller, eher feuchter Jahrgang mit höherem Krankheitsdruck und insgesamt geringeren Mengen. Sorgfältige Arbeit im Weinberg war entscheidend.

Die Weißweine 2024 zeigen sich klar, fein strukturiert und von pikanter Frische bei moderatem Alkohol – passend zur mineralischen Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Ein Kraftpaket voller Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant. Florale Noten und Zitrus treffen auf steinige Mineralität; am Gaumen tänzelt der Wein leichtfüßig und endet lang.

Mineralität, Tiefe und Länge, dabei fein und elegant – ein Chardonnay, der durch den Mund tanzt.

Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger weißer Begleiter.


Lage: Hautes Côtes de Beaune; Lieu-dit Jardin du Calvaire; höhere, kühlere Hanglage, kalksteinreich
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Beaune AOC; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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