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Spanien

Bimbache John Stone El Hierro blanco 2022

Weißwein · El Hierro · Kanaren

Der Bimbache John Stone El Hierro Blanco ist ein Weißwein der Kellerei Bimbache von der Kanareninsel El Hierro – eine Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Trauben stammen vom kleinen, über sechzig Jahre alten Weinberg Piedra Juan, exponiert auf dem El Monte auf sandigen Vulkangesteinsböden. „John Stone" ist die englische Übertragung des Lagennamens. Ein eigenwilliger Charakterwein mit Nerv, Frische und salziger Mineralität.


El Hierro – Piedra Juan

Bimbache wurde 2018 von Rayco Fernández und Pablo Matallana auf El Hierro gegründet, der kleinsten und jüngsten Kanareninsel und einem Biosphärenreservat. Der Einzellagen-Weinberg Piedra Juan liegt auf dem El Monte und ist über sechzig Jahre alt; die Reben stehen auf sandigen Vulkangesteinsböden. Das maritime, vom Atlantik gekühlte Klima prägt die straffe, salzige Stilistik. Bewirtschaftet wird biologisch, gelesen von Hand.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Verijadiego Blanco und Listán Blanco. Die Gärung beginnt spontan im Tank und wird im französischen Eichenfass beendet, wo der Wein anschließend reift – mit minimalem Eingriff im Keller. Enthält Sulfite.

Im Glas

Ein eigenwilliger Charakterwein. Am Gaumen mit Nerv und Frische, getragen von salziger Mineralität, subtiler Frucht und erdigen Aromen. Straff und terroirgeprägt, mit langem Abgang. Hier zeigt sich das ganze Spektrum eines Weißweins, wie es selten geworden ist.

Am Tisch

Klassische Begleitung: gegrillter Fisch, Meeresfrüchte, Ceviche und gereifter Käse. Auch zu hellem Geflügel und kräftigen Gemüsegerichten. Vor dem Servieren leicht dekantieren; Serviertemperatur 11–13 °C.


Lage Piedra Juan / El Monte, El Hierro (Kanaren), sandige Vulkangesteinsböden, über 60-jährige Reben
Klassifikation DO El Hierro
Ausbau Cuvée Verijadiego Blanco/Listán Blanco, Spontangärung im Tank, Ausbau im französischen Eichenfass

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Rebsorten

Domaine Denis Mortet Marsannay Les Longeroies 2023

Rotwein · Marsannay · Pinot Noir

Pinot Noir Marsannay AOC Les Longeroies · 1,10 ha Reben ~50 Jahre · 7.000 Flaschen 2023

Der Marsannay Les Longeroies 2023 von Denis Mortet ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der besten Lagen von Marsannay. Die südausgerichtete Parzelle gibt dem Wein eine geschmeidige Textur mit bereits gut eingebundenen Tanninen – zugänglich und schnell zu öffnen, mit klarer Terroir-Prägung.


Les Longeroies – Südhang in Marsannay

Les Longeroies ist nach Süden ausgerichtet und zieht sich den Hang entlang. Hier liegen reichlich kalkhaltige Schuttablagerungen auf tiefgründigen Böden – ein Terroir, das sich klar im Glas widerspiegelt und für Ausdruck und Komplexität sorgt. Die Parzelle umfasst 1,10 Hektar mit rund 50 Jahre alten Reben.

Marsannay ist die nördlichste Appellation der Côte de Nuits, das „Goldene Tor" südlich von Dijon, und die einzige Dorf-Appellation der Region für Rot, Weiß und Rosé. Die Rotweine zeigen einen eleganten, fruchtbetonten Stil. Die Domaine Denis Mortet zählt zu den Spitzenadressen von Gevrey-Chambertin.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Auf einen milden Winter folgte ein kühl-feuchtes Frühjahr mit Austrieb Mitte April. Häufige Niederschläge im April und Anfang Mai hielten den Mehltaudruck hoch; ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer. Die Blüte setzte Anfang Juni weitgehend störungsfrei ein, der Sommer verlief überwiegend gut.

Eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische und Balance zurück. Für die roten Burgunder steht 2023 für Tiefe, Farbe und Eleganz – klare dunkle Beerenfrucht, feine Würze und geschliffene Tannine bei großzügiger Erntemenge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023, von rund 50 Jahre alten Reben. Gesamtproduktion: 7.000 Flaschen.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf einen klaren Lagen- und Fruchtausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Klare, frische Frucht, die sich auf der Zunge entfaltet. Die Textur ist geschmeidig dank bereits gut eingebundener Tannine. Ein ausdrucksstarker, komplexer Wein, der sich schnell öffnet und die Essenz seiner Lage einfängt.

Geschmeidige Textur und gut eingebundene Tannine – ein zugänglicher Marsannay mit klarer Terroir-Prägung.

Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 15–16 °C servieren.

Am Tisch

Geflügel und Ente, Charcuterie, Gerichte mit Pilzen, Kalb, dazu mittelreifer Weichkäse. Ein vielseitiger Begleiter für die feine Küche.


Lage: Les Longeroies (Lieu-dit), Marsannay (nördliche Côte de Nuits); Südhang, kalkhaltiger Schutt auf tiefem Boden, 1,10 ha, Reben ~50 Jahre
Klassifikation: Marsannay AOC
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Feinkost

Croix Verte Huile de Noisette Haselnussöl

Feinkost · Haselnussöl · Frankreich

La Tourangelle Croix Verte Huile de Noisette ist ein feines Haselnussöl aus dem Hause La Tourangelle in Frankreich. Aus gerösteten Haselnüssen schonend gepresst – mit warmem Nussaroma, ideal für Kartoffelpüree, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Karottensalat.


Herkunft

La Tourangelle ist ein Familienunternehmen aus dem Loire-Tal in Frankreich und stellt seit über 150 Jahren handwerkliche Speiseöle her – darunter dieses Haselnussöl der Linie „Croix Verte".

Gewinnung und Herstellung

Aus sorgfältig ausgewählten Haselnüssen, die geröstet und schonend gepresst werden. So entsteht ein goldgelbes Öl mit feinem, ausgeprägtem Haselnussaroma – 100 % Haselnussöl, ohne Zusätze.

Geschmack

Goldgelb im Glas. Im Geschmack fein und nussig, mit dem warmen, leicht süßlichen Aroma gerösteter Haselnüsse. Aromatisch und harmonisch.

In der Küche

Vielseitig in süßer und herzhafter Küche: zum Verfeinern von Kartoffelpüree und Karottensalat, über Salate und Gemüse, sowie für Mousse au Chocolat und Schokoladenkuchen. Nicht stark erhitzen, damit das Aroma erhalten bleibt.

Passt zu: Kartoffelpüree, Karottensalat, Mousse au Chocolat, Schokoladenkuchen und Salaten.


Hersteller: La Tourangelle (Frankreich)
Produkt: Haselnussöl (Huile de Noisette), Linie „Croix Verte"
Zutat: 100 % Haselnussöl (aus gerösteten Haselnüssen)
Herkunft: Loire-Tal (Frankreich)
Verarbeitung: geröstet, schonend gepresst
Mindesthaltbarkeit (MHD): 03.07.2027

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Spanien

A Torna dos Pasas Escolma

Den A Torna dos Pasás Escolma gibt es nur in ausgezeichneten Jahren, die Jahrgänge zwanzig dreizehn und zwanzig vierzehn entfielen komplett. Brancellao ist sowohl für Frucht als auch für Eleganz zuständig; Ferról bringt Säure, Caiño erneut eher Frucht, insbesondere Blaubeeren. Auch hier werden alle Trauben gemeinsam gelesen, Brancellao bestimmt den Erntezeitpunkt.


Der Ausbau dieses Weines hat sich im Laufe der Jahre ebenfalls verändert. Anfangs reifte der Wein nur in kleinen Barricas, doch da geriet das Holzaroma zu intensiv. Größere Barricas waren unpraktisch, sie passten nicht ins Lager. Daher kaufte Luis Ánxo einen dreitausend Liter fassenden Holztank, in dem der Wein seit dem Jahrgang zwanzig siebzehn ausgebaut wird. So es denn genug Trauben für diesen Wein gibt, das Tankvolumen ist schon etwas großzügig kalkuliert. Im Jahr zwanzig achtzehn war die Ernte zu knapp, die alten Barricas kamen wieder zum Einsatz. Die Fassreifedauer war früher auf ein Jahr begrenzt, inzwischen ist diese Ziffer variabel, sie hängt vor allem von dem Ernteverlauf des Folgejahres ab: so die Menge zu gering ausfällt, bleibt der Vorgänger etwas länger im Holztank, um diesen nicht zu lange leerstehen zu lassen. Auf die Gesamtreifezeit wirkt sich dies nicht aus, da der rote Escolma auch erst vier Jahre nach der Lese auf den Markt kommt. Auch dieser Wein braucht Zeit zum Reifen. Text: El oso aleman

 

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Weine

Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 BIO

Weißwein (Maischevergoren) · Burgenland · Roter Traminer

Roter Traminer Burgenland · Gols Freyheit (Tonflasche) Heinrich maischevergoren 17 Monate Amphore Biodynamie (AT-BIO-402) 2021

Der Heinrich Roter Traminer Freyheit 2021 ist ein maischevergorener, in Amphoren ausgebauter Naturwein aus dem Burgenland – würzig, spritzig und vielschichtig, mit Orangenzesten, Rosenblättern und Litschi. So schmecken außergewöhnliche Weine, mit viel Liebe produziert.


Freyheit – Heinrichs Amphorenweine in der Tonflasche

Gernot und Heike Heinrich in Gols zählen zu den Topbetrieben Österreichs und gelten als Pioniere für eleganten Naturwein. Rund 100 Hektar, biodynamisch zertifiziert (Demeter und Respekt-BIODYN seit 2006), Spontangärung, langes Feinhefelager und minimale Eingriffe im Keller prägen den Stil – präzise und rein statt laut.

Die „Freyheit"-Linie (benannt nach Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit") umfasst die maischevergorenen Amphorenweine des Guts, erkennbar an der charakteristischen Tonflasche – ganz im Sinne des Ausbaus. Der Rote Traminer wird hier bewusst auf der Schale vergoren, um die ganze aromatische Vielfalt der Beerenhaut einzufangen, und kommt nahezu ohne Schwefelzusatz aus.

Jahrgang 2021 – Burgenland

2021 gilt in Österreich als klassischer, kühlerer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Im Roten Traminer Freyheit trifft diese Frische auf die Würze und Textur der langen Maische- und Amphorenreife – ein spannungsreicher, eigenständiger Wein.

Ausbau

Reinsortiger Roter Traminer aus dem Jahrgang 2021, trocken; ohne DAC, Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402).

Maischevergoren und über 17 Monate in Amphoren ausgebaut, im minimal-invasiven Stil des Hauses (Spontangärung, kaum Schwefel). Daraus entsteht ein rosa-/bernsteinfarbener „Weißwein" von Würze und Struktur. Abgefüllt in die charakteristische Tonflasche.

Im Glas

Dieser Rote Traminer benötigt nach dem Entkorken der Tonflasche erst einmal jede Menge Luftkontakt. Wenn die deutlich wahrnehmbare Sauerkraut-Note verfliegt, schälen sich Orangenzesten, Rosenblätter und Litschi-Aromen heraus. Würzig und spritzig präsentiert er sich dann im Glas. Der Abgang spielt mit den Sinnen: Er vereint Kraft, Eleganz und eine profunde Säurestruktur mit Biss, Druck und Länge.

Würzig und spritzig – Orangenzeste, Rosenblätter, Litschi; im Abgang Kraft, Eleganz und Säure mit Biss.

Unbedingt großzügig dekantieren und belüften; gewinnt mit Luft deutlich. Bei 12–14 °C servieren.

Am Tisch

Zur asiatisch-würzigen Küche, zu kräftigem Geflügel und Schwein, zu Gerichten mit Kraut und Sauerkraut sowie zu gereiftem, würzigem Käse.


Lage: Burgenland, Gols (Österreich); biodynamischer Anbau
Klassifikation: Roter Traminer (trocken), ohne DAC; Wein aus biologischem Anbau (AT-BIO-402)
Ausbau: maischevergoren, 17 Monate in Amphoren, kaum geschwefelt; biodynamisch; Abfüllung in Tonflasche

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Whisky

Ardbeg Traigh Bhan 19 years old Batch 3

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 19 Jahre Batch 3 (2021) Ex-Bourbon- & Oloroso-Sherryfässer non chill-filtered

Der Ardbeg Traigh Bhan 19 Jahre Batch 3 ist die dritte, 2021 veröffentlichte Auflage der jährlich limitierten 19-jährigen Reihe der Islay-Destillerie Ardbeg. Benannt ist sie nach Traigh Bhan, dem „singenden" Sandstrand auf Islay. Mit 19 Jahren ist dies einer der reiferen, vielschichtigeren Ardbegs. Gereift in amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern, non chill-filtered und mit natürlicher Farbe abgefüllt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Namensgeber dieser Reihe ist der nahe Strand Traigh Bhan, dessen Sand bei Wind „singt". Atlantik, Torf und Meeresluft prägen den maritimen Stil.

Assemblage und Ausbau

Batch 3 reift 19 Jahre in einer Kombination aus amerikanischer Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässern. Jede Auflage der Reihe folgt demselben Grundgedanken, variiert aber leicht in der Fassauswahl; Batch 3 gilt als etwas würziger. Jede Charge trägt einen eigenen Batch-Code und die Signatur eines Teammitglieds – hier Dr. Bill Lumsden. Abgefüllt wird non chill-filtered und ohne künstliche Färbung.

Im Glas

Tiefes Gold im Glas. In der Nase Holzrauch, frische Meeresbrise und Eukalyptus, dazu Limette, Asche, Pinienteer, Vanille und Anis sowie Anklänge von Menthol und Orangenschale. Am Gaumen ölig und kräftig, zugleich überraschend süß: reiches Fudge, Torfrauch, Anis, Toffee und Kaffee, durchzogen von Gewürzen wie Ingwer, Kardamom und Zimt. Der Nachhall ist herzhaft, rauchig und lang.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser öffnen die reiferen Aromen. Passt zu geräuchertem Fisch, gereiftem Hartkäse, dunkler Schokolade und herzhaften Trockenfrüchten. Ein vielschichtiger Islay-Malt für besondere Anlässe.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 19 Jahre (Traigh Bhan Batch 3, 2021)
Ausbau: amerikanische Ex-Bourbon-Eiche und Oloroso-Sherryfässer, 19 Jahre

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Rebsorten

K. H. Schneider Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling trocken 2023

Weißwein · Schlossböckelheimer Felsenberg (Nahe) · Riesling

Riesling Felsenberg (Einzellage) Schlossböckelheim · Nahe K.H. Schneider verwitterter Vulkanboden trocken · spontan vergoren Steillage · Handarbeit 2023

Der K.H. Schneider Schlossböckelheimer Felsenberg Riesling trocken 2023 stammt von einer der besten Einzellagen Schlossböckelheims – der steilen, vulkangeprägten Felsenberg-Lage am Nordufer der Nahe. Ein Riesling von großer Tiefe und Konzentration, der innere Kraft mit intensiver, knackiger Art verbindet. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.


Schlossböckelheimer Felsenberg – Vulkan-Steillage

Das Weingut K.H. Schneider aus Bad Sobernheim an der Nahe wurde 1956 gegründet und zählt heute zu den Aushängeschildern der Region; seit dem Jahrgang 2007 verantworten die Brüder Andi und Christoph Schneider die Weine. Schlossböckelheim ist ein Weinort im oberen Nahetal mit fantastischen, von Vulkangestein geprägten Lagen; als beste gelten unter Kennern und Winzern die Kupfergrube und der Felsenberg.

Der Felsenberg erstreckt sich entlang des nördlichen Naheufers, wo der steinige, verwitterte Vulkanboden tagsüber rasch von der Sonne erwärmt wird. Die aufgeheizten Steine halten die Temperaturen auch in kühlen Nächten höher und unterstützen so die Reife; warme, topografisch bedingte Luftströmungen verhindern weitgehend Frost. Die außergewöhnliche Steilheit und günstige Ausrichtung führen zu sehr langen Reifezeiten – die Grundlage für Weine von großer Tiefe und Konzentration.

Jahrgang 2023 – Nahe

2023 war an der Nahe ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Handlese und geringe Erträge in der Steillage sicherten gesundes, vollreifes Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen tiefen, konzentrierten Lagenriesling, in dem vulkanische Mineralität und rassige Frische im Gleichgewicht stehen.

Ausbau

Trockener Lagenriesling aus der Einzellage Schlossböckelheimer Felsenberg, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom verwitterten Vulkanboden.

Der Wein wird spontan vergoren; Most und Wein werden bewusst vor Sauerstoff geschützt, um reine, natürliche Aromen zu bewahren. Der Ausbau in alten Holzfässern und lange Hefestandzeiten sorgen für einen rassigen, strahlenden und finessenreichen Riesling, der sein vulkanisches Terroir mit großer Tiefe widerspiegelt.

Im Glas

Der Felsenberg gehört ohne Zweifel zu den besten Rieslingen dieser Weinbergslage. Er punktet nicht nur mit seiner inneren Kraft, sondern auch mit seiner intensiven, knackigen Art. Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen wirbelt er durch den Mund und baut nassen Stein, Kernobst, rassige Würze, eine packende und spritzige Länge sowie viel Spiel und Druck auf. Die Säure ist perfekt integriert und begeistert mit einer intensiven Länge. So schmecken die besten Rieslinge der Welt.

Wie eine Ballerina mit Boxhandschuhen: nasser Stein, Kernobst, rassige Würze, viel Spiel und Druck – perfekt integrierte Säure und intensive, spritzige Länge.

Ein tiefer, sehr lagerfähiger Nahe-Riesling; in der Jugend gern dekantieren. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und gereiftem Hartkäse.


Lage: Schlossböckelheimer Felsenberg, Nahe (Nordufer); steile, verwitterte Vulkanböden; Handarbeit, Dauerbegrünung, geringe Erträge
Klassifikation: Riesling-Lagenwein (Einzellage), Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: Handlese, Spontangärung, reduktiver (vor Sauerstoff geschützter) Ausbau in alten Holzfässern, lange Hefestandzeit

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Weine

Claus Preisinger Puszta Libre! 2024 BIO

Rotwein · Zweigelt & St. Laurent · Burgenland · Bio

Claus Preisinger Puszta Libre! ist ein Bio-Rotwein aus Zweigelt und St. Laurent aus der Puszta – so heißt auf Ungarisch das freie, weite Land der pannonischen Tiefebene. Eine Hommage an guten Beaujolais: süffig und leicht, ein Rotwein, der fast nach Weißwein schmeckt. Auch im Sommer schön, dann gut gekühlt.


Burgenland / Pannonische Tiefebene

Die Trauben stammen aus der pannonischen Tiefebene rund um den Neusiedler See im Burgenland (Österreich) – der „Puszta". Das warme, weite Land prägt den unkomplizierten, fruchtbetonten Charakter des Weins. Claus Preisinger arbeitet naturnah; der Wein ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle AT-BIO-402).

Assemblage und Ausbau

Die Cuvée vereint Zweigelt und St. Laurent. Der Ausbau zielt auf einen leichten, süffigen Stil im Geiste eines guten Beaujolais – mit viel frischer Frucht und wenig Tannin. Abgefüllt ohne gesetzliche Ursprungsbezeichnung.

Im Glas

Helles Rot. In der Nase frische rote Frucht. Am Gaumen leicht und süffig, saftig und unkompliziert – ein Rotwein, der fast wie ein Weißwein wirkt. Der Abgang ist frisch und animierend.

Am Tisch

Frisch gekühlt bei 12–14 °C servieren – auch im Sommer ein Genuss.

Klassische Begleitung: Charcuterie, Geflügel, leichte Gerichte und sommerliche Küche.


Lage: Pannonische Tiefebene / Burgenland (Österreich)
Klassifikation: Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung (Österreich) – Rotwein
Ausbau: Zweigelt/St. Laurent, leichter, fruchtbetonter Stil

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