Ketschauer Hof – Restaurant Freundstück – Jens Fischer – Deidesheim

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Amuse bouche.
Marinierte Makrele mit Radieschen.
Aal mit Malzbiereis.
Gâteau und Eis von Entenstopfleber mit Süßkirschen und Erdnuss.

 

Thunfisch mediterran mit Bouillabaisecreme, Aubergine und Bottarga.

 

Oktopus mit geschmorter Rote Beete, Sepiabiskuite und Bronzefenchel.

 

Sanft gegarter Kabeljau mit Chorizowürze, pochierte Felsenauster und La Ratte-Kartoffel.

 

Bretonische Rotbarbe mit Pimientos de Padrón, Ricotta und schwarzen Oliven.

 

Rehrücken mit Wacholdercreme, Kohlrabi und Spitzmorcheln.

 

Pochierter Pfirsich mit Joghurtgâteau, Kaffeearomen und karamellisierter weißer Schokolade.

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Rebsorten

Anne Gros Hautes Côtes de Nuits blancs Cuvée Marine 2024

Weißwein · Hautes Côtes de Nuits · Chardonnay

Chardonnay Hautes Côtes de Nuits AOC Cuvée Marine · 1 ha 500-l-Fass · 30% neu 2024

Der Hautes Côtes de Nuits Blanc Cuvée Marine 2024 der Domaine Anne Gros ist ein Chardonnay aus einer nur 1 Hektar großen Parzelle. Anne Gros lässt das Lesegut sehr spät ernten und bewahrt dennoch mit Feingefühl Mineralität und Spannung – mit salzigen Nuancen, Zitrus und einem Hauch exotischer Ananas. Im kühleren Jahrgang 2024 zeigt er sich besonders frisch und rassig.


Hautes Côtes de Nuits – kühle Höhenlage

Die Hautes Côtes de Nuits liegen in den höheren, kühleren Hängen hinter der Côte de Nuits. Diese Höhenlage sorgt für Frische und Spannung – ideale Voraussetzungen für einen mineralischen Chardonnay. Die Cuvée Marine stammt aus einer einzigen, nur 1 Hektar großen Parzelle.

Die Domaine Anne Gros mit Sitz in Vosne-Romanée bewirtschaftet ihre Weinberge naturnah. Hier wird das Lesegut bewusst sehr spät geerntet, ohne dass der Wein an Frische verliert.

Jahrgang 2024 – Hautes Côtes de Nuits

2024 war im Burgund kühler und feuchter: milder, nasser Winter, früher Austrieb, ein feucht-kühles Frühjahr mit Frost und hohem Krankheitsdruck, dann ein trockenerer Sommer mit langsamer Reife und später Lese. Strenge Selektion und teils stark reduzierte Erträge prägten das Jahr.

Bei den Weißweinen ergibt das klare, feine, balancierte Weine mit pikanter Frische und kühler Eleganz – mehr Säure und Rasse als in wärmeren Jahren. Die ohnehin späte Lese und die Höhenlage spielen dieser Stilistik perfekt in die Hände.

Im Glas

In der Nase Zitronen und ein feiner Hauch exotischer Ananas, dazu leicht salzige Nuancen. Am Gaumen entfaltet sich der Wein mit Druck und stattlicher Länge, getragen von einer frischen, klar konturierten Säure – kühl, mineralisch und gespannt.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, weißes Fleisch und Geflügel in heller Sauce – oder solo als Aperitif. Die salzige Mineralität passt besonders zu Meeresfrüchten. Bei 11–12 °C servieren.


Lage: Hautes Côtes de Nuits, 1-ha-Parzelle; höhere, kühlere Hanglage
Klassifikation: Bourgogne Hautes Côtes de Nuits AOC
Ausbau: Chardonnay, spät gelesen; 500-l-Fässer, 30% neu; naturnahe Bewirtschaftung

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Whisky

Ardbeg Heavy Vapours Limited Edition

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe ohne Purifier destilliert Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered 46 % vol. Limited Edition / Ardbeg Day 2023

Der Ardbeg Heavy Vapours ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day 2023. Erstmals wurde der Whisky ohne den Purifier destilliert – jenen Filter über der Brennblase, der normalerweise schwere Dämpfe durch Reflux zurückhält und Ardbeg seine Balance aus Torfrauch und floraler Fruchtigkeit gibt. Ohne ihn gelangen schwerere Dämpfe in den Brand, daher der Name „Heavy Vapours". Das verschiebt das „torfige Paradoxon" deutlich zugunsten der rauchigen, dunklen Noten. Non chill-filtered, 46 % vol.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Das Besondere am Heavy Vapours liegt in der Destillation: Ardbeg verzichtete erstmals auf den Purifier an der Brennblase. Dieser Reflux-Filter lässt sonst die schwersten Dämpfe in die Blase zurückfallen und sorgt für die typische florale Fruchtigkeit. Ohne ihn gelangen mehr schwere, robuste Aromen in das Destillat. Gereift wurde der Whisky in klassischen Ex-Bourbon-Fässern, ohne Altersangabe, und non chill-filtered abgefüllt. Director of Whisky Creation Dr. Bill Lumsden beschreibt den Verzicht auf den Purifier als lange gehegtes Experiment.

Im Glas

Strohgelb im Glas. In der Nase aufsteigender Rauch mit etwas Süße – intensiv, würzig und aromatisch, mit einem typischen Bauernhofduft, knusprigen Noten alter Eisenbahnschwellen und geteerten Seilen; ein Spritzer Wasser setzt dunkle Schokocreme und geräucherte Artischocke frei. Am Gaumen brechen Ardbegs dunkle Aromen hervor: ein bittersüßer Schub über aschigem Kohlestaub, Kardamom, Pfefferminz und Kaffeemehl, dazu dunkle Schokolade mit Menthol-Eukalyptus sowie Anis, Zimtgebäck und antiseptische Bonbons. Der Nachhall ist lang und kräftig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein Spritzer Wasser unterbricht die Dämpfe und öffnet weitere Aromen. Passt zu geräuchertem Fleisch, dunkler Schokolade, reifem Hartkäse und über Holzkohle Gegrilltem. Ein Whisky für Liebhaber des kompromisslos rauchigen Ardbeg-Stils.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, Limited Edition, Ardbeg Day 2023)
Ausbau: klassische Ex-Bourbon-Fässer; erstmals ohne Purifier destilliert

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Australien

Noon Eclipse 2015

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

90 % Grenache · 3 % Shiraz · 7 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2015

Der Noon Eclipse 2015 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – vollmundig und konzentriert, dabei von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance, mit festen Tanninen und einem autoritativen Finale.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben des 2015ers stammen von den estate-eigenen Blocks Winery Block, Almond Block und BJ's Block in McLaren Vale, von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934 und 1943), ergänzt um etwas Shiraz und Graciano.

Jahrgang 2015 – McLaren Vale

Drew Noon zum 2015er: „Der diesjährige Eclipse stammt aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, allesamt in McLaren Vale auf dem Winery Block, Almond Block und BJ's Block gewachsen. Er hat ein wunderbares Aroma, das parfümierte Frucht und erdige Noten auf geradezu fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen schmeckt der Wein sehr vollmundig und konzentriert – und besitzt dennoch bemerkenswerte Zurückhaltung und Balance. Feste Tannine sorgen für ein autoritatives Finale. Wir finden, der Geschmackseindruck ähnelt dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!" (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 90 % Grenache, 3 % Shiraz und 7 % Graciano, Jahrgang 2015, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein wunderbares Aroma, das parfümierte rote Frucht und erdige Noten auf fesselnde Weise verbindet. Am Gaumen sehr vollmundig und konzentriert, zugleich von bemerkenswerter Zurückhaltung und Balance; feste, reife Tannine sorgen für ein autoritatives, langes Finale.

Ähnlich dem ersten Satz von Beethovens 5. Sinfonie – ziemlich dramatisch!

Schon jetzt mit kräftigem Essen ein Genuss, lässt sich aber gut bis zu zehn Jahre lagern; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); Winery Block, Almond Block, BJ's Block; wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 90 % Grenache, 3 % Shiraz, 7 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

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Weine

Kühling- Gillot Hipping Riesling Großes Gewächs 2024 BIO

Weißwein · Nierstein (Rheinhessen) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Niersteiner Hipping VDP.Großes Gewächs Kühling-Gillot Roter Hang · Nierstein Rotliegendes (Urgestein) Spontangärung · 1.200-l-Stückfass BIO (DE-ÖKO-006) · 2024

Der Kühling-Gillot Niersteiner Hipping Riesling GG 2024 stammt aus einem der einzigartigsten Terroirs am Roten Hang. Ein vielschichtiger, finessenreicher Riesling, der saftige Frucht mit markanter Würze und der Schiefermineralik des Rotliegenden verbindet.


Niersteiner Hipping – Amphitheater am Roten Hang

Das biologisch arbeitende Weingut Kühling-Gillot von Carolin Spanier-Gillot und H. O. Spanier in Bodenheim zählt zu den führenden Adressen am Roten Hang bei Nierstein (DE-ÖKO-006). Der Hipping wurde um 1550 erstmals als „Hupbuhl" urkundlich erwähnt – mundartlich „Ziegenhügel".

Wie ein Parabolspiegel vereinen sich die beiden Parzellen des Guts im höchsten Punkt des Hipping und erinnern mit Nord-Ost- und Süd-West-Hang an ein kleines, natürliches Amphitheater. Gelegen auf 80–170 Metern mit bis zu 60 % Hangneigung genießt die Lage volle Sonneneinstrahlung. Die rund 280 Millionen Jahre alten, kargen Urgesteinsböden des Rotliegenden speichern die Tageswärme, während die kühlen Nachtwinde des Seitentals die Säure erhalten.

Jahrgang 2024 – Roter Hang (Rheinhessen)

2024 war in Rheinhessen ein kühlerer, anspruchsvoller Jahrgang, der Präzision im Weinberg belohnte. Die strenge Handselektion und die wärmespeichernden Rotliegend-Böden sicherten reifes Lesegut, während die kühlen Nachtwinde für Frische und Säurespannung sorgten – Kraft und Eleganz im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Niersteiner Hipping, Jahrgang 2024; 100 % Riesling von Urgestein des Rotliegenden.

Die Trauben werden streng selektiert von Hand gelesen, der Most spontan vergoren und behutsam im 1.200-Liter-Stückfass ausgebaut. Biologischer Anbau (DE-ÖKO-006).

Im Glas

In sattem Gelb strahlend, duftet er nach Steinobst mit würzigen Akzenten, die an Sesam und grünen Tee erinnern. Die extraktreich reduzierte Frucht ist sofort präsent, die markante Säure agiert im Hintergrund. Am Gaumen baut er rasch enormen Druck auf und verbindet mit viskoser Haptik saftige Frucht und markante Würze: gelbe und rote Früchte sowie Orangennoten, engmaschig verwoben mit langem rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und der typischen Schiefermineralik des Rotliegenden. Ein vielschichtiger Typ mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Steinobst mit Sesam und grünem Tee, gelbe und rote Früchte und Orangennoten, verwoben mit rotem Kampot-Pfeffer, Kräutern und Rotliegend-Mineralik – druckvoll und viskos, mit kühlem Finish und frappanter Länge.

Ein vielschichtiger, langlebiger Rotliegend-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Leitmotiv des Hipping ist die Verbindung von Frucht und Würze: zu würziger asiatischer Küche, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Niersteiner Hipping (VDP.Große Lage), Roter Hang, Rheinhessen; 80–170 m, bis 60 % Hangneigung; Urgestein des Rotliegenden
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Rheinhessen (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strenge Handlese, Spontangärung, behutsamer Ausbau im 1.200-l-Stückfass; biologisch, DE-ÖKO-006

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Frankreich

Raquillet Mercurey Les Veleys 1er Cru blanc 2021

Weißwein · Mercurey Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Mercurey · 1er Cru Les Veleys Côte Chalonnaise Reben 55 Jahre · 0,7 ha 2021

Der Mercurey Les Veleys 1er Cru Blanc 2021 von François Raquillet ist ein Chardonnay von einer 0,7 Hektar großen Parzelle mit 55 Jahre alten Reben. Kraft und Eleganz treffen auf frische florale Frucht, mineralische Länge und ein herausragendes Preis-Genuss-Verhältnis – ein noch unentdeckter weißer Burgunder.


Mercurey – Premier Cru der Côte Chalonnaise

Mercurey in der Côte Chalonnaise ist eine von fünf Gemeinde-Appellationen der Region; angebaut werden vor allem Pinot Noir und Chardonnay. Die Appellation (gegründet 1936, inklusive Saint-Martin-sous-Montaigu) umfasst rund 650 Hektar auf vielen kleinen Kalksteinhügeln, davon 32 Hektar als Premier Cru. Historisch zählten die Mercurey-Weine zu den besten und lagerfähigsten der Côte Chalonnaise.

Deutlich wärmer als die nördlichen Burgunder Appellationen, gelingt hier eine zuverlässige Reife. Die Reben für Les Veleys sind rund 55 Jahre alt; François Raquillet zählt zu den führenden Erzeugern von Mercurey.

Jahrgang 2021 – Côte Chalonnaise

2021 war im Burgund ein Wechselbad: Auf eine frühe Frühlingswärme folgte ab dem 6. April ein schwerer, wochenlanger Frost, der die Mengen reduzierte. Eine kühle Phase und atlantische Regenfälle mit Mehltaudruck folgten, bevor stabileres Wetter im August und September die Reife sicherte.

Für die weißen Burgunder steht 2021 für einen klassischen, frischen Stil mit klarer Säure und moderatem Alkohol – passend zur mineralischen, frischen Art dieses Mercurey.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, von rund 55 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass; der dezente Holzeinsatz gibt feine Vanille- und Toastnoten, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Kraft und Eleganz mit frischer, floraler Frucht: weiße Blüten, Vanille und Toast. Am Gaumen geschmeidig, aber komplex, mit Haselnuss und Honig. Der Abgang ist intensiv und frisch, mit mineralischer Länge.

Weiße Blüten, Haselnuss und Honig über geschmeidigem Gaumen – ein Chardonnay mit intensiver, mineralischer Länge.

Jung schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter mit gutem Preis-Genuss-Verhältnis.


Lage: Les Veleys (1er Cru), Mercurey (Côte Chalonnaise); Kalksteinhügel; Reben 55 Jahre, 0,7 ha
Klassifikation: Mercurey Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau (dezenter Holzeinsatz)

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Länder/Regionen

Lenotti Le Olle Bardolino Superiore

Wein · Rotwein · Bardolino Superiore DOCG · Italien

Lenotti Le Olle Bardolino Superiore ist der etwas andere Bardolino: nach der Amarone-Methode aus teils getrockneten Trauben erzeugt. Kraftvoll, dicht und intensiv, mit getrockneten Früchten und Gewürzen im Duft – weit entfernt vom leichten Bardolino.


Bardolino / Gardasee

Die Cantine Lenotti liegen in Bardolino am Ostufer des Gardasees (Veneto). Die Trauben stammen aus der Lage „La Prà" in den klassischen Hügeln (Classico) auf moränischem, steinigem Boden. Der Name „Le Olle" geht auf antike Tonkrüge (ital. olle) zurück, die im Weinberg ausgegraben wurden.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Corvina (65 %), Rondinella (25 %) und Cabernet Sauvignon (10 %). Ein Teil der Trauben wird nach der Ernte direkt gepresst, ein weiterer Teil zunächst einige Wochen getrocknet (Appassimento, Amarone-Methode), um die Aromen zu konzentrieren. Nach der Gärung mit täglichem Délestage reift der Wein teils im Eichenholzfass, teils im Edelstahl. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Tiefes, kräftiges Rot. In der Nase getrocknete Früchte, dunkle Kirsche, Pflaume und Gewürze. Am Gaumen kraftvoll, dicht und vollmundig, mit reifer Frucht, samtiger Struktur und sehr langem, intensivem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, am besten etwas dekantiert – ein kraftvoller Begleiter für herzhafte Gerichte.

Passt zu: kräftigen Pastagerichten, Schmorbraten, gegrilltem rotem Fleisch, Wild und gereiftem Käse.


Lage: Weinberg „La Prà", Bardolino Classico, Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Bardolino Superiore DOCG Classico – Corvina, Rondinella, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Appassimento (Amarone-Methode), teils Eichenholzfass, teils Edelstahl

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Länder/Regionen

Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2021

Rotwein · Volnay 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Volnay 1er Cru Clos des Chênes Côte de Beaune Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz · unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Volnay Clos des Chênes 1er Cru 2021 stammt aus einem der bekanntesten Crus von Volnay – ein eleganter, fein strukturierter Pinot Noir mit heller Frucht, feinen Tanninen und lebendiger Säure. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Volnay Clos des Chênes – Eleganz am Mittelhang

Volnay bringt die elegantesten Rotweine der Côte de Beaune hervor – reine Pinot Noirs von kalkreichen Hängen zwischen Pommard und Meursault, bekannt für Finesse statt Kraft. Clos des Chênes zählt zu den bekanntesten und besten Premiers Crus der Appellation: helle Fruchtcharakteristik, feine Tannine, gute Säure und sehr viel Eleganz.

Die Lage liegt südlich des Dorfes Volnay an der Grenze zu Monthélie, benannt nach den Eichen („Chênes") an ihrem westlichen Rand. Am höheren Teil des Hangs Richtung Monthélie ist die Ausrichtung etwas südlicher – das gibt den Trauben Sonne und reiferen, sortentypischen Charakter, während kühle Brisen und Nächte die Reife verlangsamen und die Säure bewahren. Die Böden aus Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen und geringer Wasserversorgung sorgen für niedrige Erträge und konzentrierte Beeren.

Jahrgang 2021 – Côte de Beaune

2021 war an der Côte de Beaune ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer strukturierten Lage wie Clos des Chênes ergibt das einen besonders eleganten, fein gezeichneten Volnay mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Volnay Clos des Chênes 1er Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Sehr kleine Stückzahl.

Im Glas

Vom höher gelegenen, kalkmergeligen Clos-des-Chênes-Hang lebt dieser Volnay: helle rote Frucht wie Himbeere und Kirsche, florale Nuancen und eine steinig-mineralische Würze. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und einer langen, kühl-mineralischen Linie.

Helle rote Frucht, florale und steinige Würze – seidig und elegant, mit feinem Tannin und kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Geflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Volnay Clos des Chênes 1er Cru, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); höherer Mittelhang Richtung Monthélie, süd-/südöstliche Ausrichtung; Kalkmergel und Ton mit felsigen Stellen
Klassifikation: Premier Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Rebsorten

Conte di Campiano Sangiovese del Conte

Rotwein · Sangiovese · Emilia-Romagna · Italien

Conte di Campiano Sangiovese del Conte ist ein rubinrot funkelnder Rotwein aus der Emilia-Romagna, der drei Monate in kleinen Barriques reifte. In allen Facetten duftet und schmeckt er nach reifer Kirschfrucht. Für einen Sangiovese ist er ungemein reif und vollmundig – mit geschmeidigem Abgang.


Emilia-Romagna

Die Emilia-Romagna in Norditalien ist für ihre fruchtbetonten, zugänglichen Rotweine bekannt. Sangiovese, die klassische Rotweinsorte Mittelitaliens, bringt hier einen reifen, vollmundigen Stil hervor.

Rebsorte und Ausbau

Der Wein besteht aus Sangiovese. Er reift drei Monate in kleinen Barriques, bevor er auf die Flasche gezogen wird – das gibt ihm Struktur und einen geschmeidigen Charakter.

Im Glas

Rubinrot funkelnd. In Nase und Geschmack durchgehend reife Kirschfrucht. Am Gaumen für einen Sangiovese ungemein reif und vollmundig, mit großer Konzentration und einem geschmeidigen, weichen Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Pasta mit Tomatensugo, Grillfleisch, Pizza und mittelreifer Käse.


Lage: Emilia-Romagna (Italien)
Klassifikation: Sangiovese (Emilia-Romagna)
Ausbau: Sangiovese, 3 Monate Barrique

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