Adega Sameiras – Antonio Cajide Gulin – Ribadavia – Ribeiro – Spanien

>Antonio Cajide Gulin kommt zwar aus der Lebensmittelbranche, hat aber im Jahre 2002 seine Firma verkauft und hat als Quereinsteiger seinen Lebenstraum vom eigenen Weingut gestartet. Auf 6 Hektar eigenem Land baut er in dem verschlafenen Ort Ribadavia seine naturbelassenen Tropfen an. Aus ausschließlich autochthonen Rebsorten gelingen ihm leichte, aber nachhaltige Produkte. Seine Rebanlagen gehören sicherlich zu den gepflegtesten in ganz Spanien. Eine extrem sorgfältige Laubarbeit und mehrfache grüne Lese ergeben Jahr für Jahr kerngesunde Trauben, welche in seiner Garagenkellerei sorgfältigst ausgebaut werden.

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Spirituosen

Hendrick s Gin

Gin · Rose und Gurke · Girvan · Schottland

Hendrick's Gin ist ein schottischer Dry Gin, bekannt für seine Infusion von Rose und Gurke. Aromen von Wacholder, Rosen, Blüten und Zitrone treffen auf einen frischen, milden und weichen Charakter mit einem Hauch Süße – klassisch im Gin Tonic mit Gurke serviert.


Herkunft

Hendrick's wird seit 1999 von William Grant & Sons in der Hendrick's Gin Palace in Girvan (Schottland) hergestellt, entwickelt von Master Distiller Lesley Gracie. Der Gin gilt als einer der Wegbereiter der modernen Gin-Renaissance.

Botanicals und Destillation

Hendrick's vereint elf Botanicals – darunter Wacholder, Zitrone, Orange, Kamille und Holunderblüte – und wird ungewöhnlich auf zwei verschiedenen Brennblasen destilliert: einer Bennett-Pot-Still und einer seltenen Carter-Head-Still. Nach dem Verschnitt kommen die Essenzen von bulgarischer Rose und Gurke hinzu.

Im Glas

In der Nase floral und frisch, mit Rose, Gurke, mildem Wacholder und Zitruszesten. Am Gaumen weich und rund, mit Wacholder, blumigen Noten und erfrischender Gurke. Langer, floraler Abgang mit einem Hauch Süße.

Pur und im Drink

Klassisch im Gin Tonic – statt Zitrone mit drei Gurkenscheiben, die die Signatur des Gins aufgreifen. Ebenso fein im Martini oder in floralen Cocktails.

Klassisch im Drink: Gin Tonic mit Gurke, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Girvan, Schottland
Art: Dry Gin (mit Rose und Gurke)
Botanicals: 11 Botanicals, u. a. Wacholder, Zitrone, Kamille, Holunderblüte; dazu Rose und Gurke

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Spanien

Jade Gross Time is on my side 2023

Rotwein · Rioja Alavesa · Tempranillo / Graciano

Tempranillo / Graciano Rioja Alavesa La Cantera (Labastida) · Laguardia Jade Gross 17 Monate Foudre nur 1.380 Flaschen 2023

Der Jade Gross Time is on my Side 2023 ist ein handwerklicher Rioja aus der Rioja Alavesa, der erstmals Graciano in den Blend integriert und dem Wein mehr Reifezeit einräumt als in der Region üblich – mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und straffer Säurestruktur.


Jade Gross – Terroir-Rioja mit Handschrift

Jade Gross ist eine in Hongkong geborene, chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin, die nach einer Laufbahn in der Spitzengastronomie (u. a. Mugaritz) 2019 ihr eigenes Weinprojekt in der Rioja begann – unter der Mentorschaft des Ikonen-Winzers Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich und mit minimaler Intervention, mit autochthonen Hefen und klarem Fokus auf den Ausdruck von Rebsorte und Terroir.

Time is on my Side vereint Tempranillo aus dem Weinberg La Cantera in Labastida (auf rund 600 m) mit Graciano aus Laguardia, dem geografischen Zentrum der Rioja Alavesa. Beide Parzellen liegen auf kalkhaltigen Tonböden, die Mineralität fördern, Struktur und aromatische Tiefe liefern und die natürliche Frische der Trauben erhalten.

Jahrgang 2023 – Rioja Alavesa

Der Jahrgang 2023 zeigt den Wein mit satter, präziser dunkler Frucht und straffer Säure. Die kalkhaltigen Tonböden und die Höhenlage bewahren auch in einem warmen Jahr Frische und Spannung – die Grundlage für einen Rioja, der Tiefe und Zug verbindet.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo und Graciano, Jahrgang 2023, trocken.

Der Graciano wird vollständig entrappt; rund 30 % des Tempranillos vergären als ganze Trauben in offenen Behältern. Der Ausbau erfolgt über 17 Monate in einem 1.000-Liter-Foudre aus französischer Eiche, gefolgt von 15 Monaten Flaschenreife vor der Markteinführung. Gesamtproduktion: 1.380 Flaschen.

Im Glas

Die Nase zeigt dunkle Beerenfrucht – Brombeere, schwarze Kirsche –, unterlegt von getrockneten Kräutern, Graphit und einer deutlichen mineralischen Note. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit satter, präziser Frucht, fest integrierten Tanninen und einer straffen Säurestruktur, die Spannung und Zug bis in den langen Abgang trägt.

Erstmals Graciano im Blend, mehr Reifezeit als üblich – Spannung und Zug bis in den langen Abgang.

Durch den ausgedehnten Keller- und Flaschenausbau bei Erscheinen gut zugänglich, mit deutlichem Lagerpotenzial. Dekantieren empfohlen (30–60 Minuten). Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lammrücken mit Kräuterkruste, Ibérico-Schwein, gereifter Manchego. Der Graciano-Anteil bringt Würze ins Glas, die kräftig gewürzten Gerichten entgegenkommt.


Lage: Rioja Alavesa (Spanien); Tempranillo aus La Cantera, Labastida (~600 m), Graciano aus Laguardia; kalkhaltige Tonböden
Klassifikation: DOCa Rioja, Tempranillo/Graciano (trocken); nur 1.380 Flaschen
Ausbau: Graciano voll entrappt, ~30 % Tempranillo als Ganztrauben; 17 Monate 1.000-l-Foudre (franz. Eiche) + 15 Monate Flaschenreife; handwerklich, autochthone Hefen

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Feinkost

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Olivenöl Picual BIO

Feinkost · Olivenöl · Picual · Murcia · Bio

Deortegas Aceite de Oliva Virgen Extra Picual ist ein natives Bio-Olivenöl extra aus 100 % Picual-Oliven aus Murcia in Spanien. Es duftet nach frisch geschnittenen Wiesenkräutern und ist kraftvoll in Geschmack und Abgang. Ein wahrhaft großes Olivenöl.


Herkunft

Das Olivenöl stammt aus Murcia im Südosten Spaniens, einer für hochwertige Olivenöle bekannten Region. Es wird aus biologisch angebauten Oliven gewonnen und ist Bio-zertifiziert (Öko-Kontrollstelle ES-ECO-024-MU).

Anbau und Verarbeitung

Das Öl wird zu 100 % aus der Olivensorte Picual gewonnen, die für kräftige, ausdrucksstarke Öle bekannt ist. Als natives Olivenöl extra wird es schonend kalt gepresst.

Geschmack

Goldgelb-grünlich. In der Nase frisch geschnittene Wiesenkräuter. Im Geschmack kraftvoll und ausdrucksstark, mit der typischen Würze und einer markanten Note im Abgang.

Am Tisch

Am besten roh und kalt verwenden, um die kräftige Aromatik voll zur Geltung zu bringen.

Klassische Verwendung: zu kräftigen Salaten, Gegrilltem, Suppen und über Brot.


Hersteller: Deortegas
Produkt: Aceite de Oliva Virgen Extra (natives Olivenöl extra)
Sorte: 100 % Picual
Herkunft: Murcia (Spanien)
Verarbeitung: kalt gepresst, nativ extra
Mindesthaltbarkeit (MHD): 10.2027

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Rebsorten

J. J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023

Weißwein · Wehlen (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage reiner Devonschiefer Steilhang 60–100 % 2023

Der J.J. Prüm Wehlener Sonnenuhr Riesling Kabinett 2023 ist ein Klassiker von der Mosel: filigran, feinfruchtig und elegant, aus einer der berühmtesten Riesling-Lagen der Welt. Perfekt ausbalanciert mit feiner Restsüße und tollem Reifepotenzial.


Wehlener Sonnenuhr – VDP.Große Lage von Weltklasse

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Die Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich gegenüber von Wehlen entlang der Mosel, mit einer Hangneigung von 60 bis 100 Prozent. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, zwischen 110 und über 320 Metern, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Die lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion von Boden und Mosel schaffen ein einzigartiges Mikroklima. Die historische Sonnenuhr, 1842 von Jodocus Prüm erbaut, ist Wahrzeichen und Namensgeberin zugleich.

Jahrgang 2023 – Mosel

2023 war an der Mosel ein Jahrgang mit reifer, aromatischer Frucht und lebendiger Säure. Sorgfältige Selektion in den Steillagen sicherte gesundes, präzises Lesegut – ideale Voraussetzungen für einen filigranen, feinfruchtigen Kabinett mit klarer Schiefermineralität und tänzelnder Säure.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom reinen Devonschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur tänzelnden Säure erhalten bleibt. So entsteht ein filigraner, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

Ein filigraner, feinfruchtiger Moselklassiker: saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf eine tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität. Am Gaumen elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße und einem langen, mineralischen Nachhall.

Saftiger Pfirsich, Zitrus und florale Noten treffen auf tänzelnde Säure und kühle Schiefermineralität – elegant und perfekt ausbalanciert, mit feiner Restsüße.

Ein filigraner, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr (VDP.Große Lage), gegenüber Wehlen, Mosel; Steilhang 60–100 %, 110 bis über 320 m; reiner Devonschieferverwitterungsboden, großenteils Einzelpfahlerziehung
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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Rebsorten

Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling (Spätlese, fruchtsüß)

Riesling Graacher Domprobst Spätlese #05 · fruchtsüß Willi Schäfer VDP.Große Lage · Mittelmosel Blau- und Grauschiefer Steillage 45–75 % 2025

Die Willi Schäfer Graacher Domprobst Riesling Spätlese #05 2025 stammt aus einer der besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Eine fruchtsüße Spätlese von filigraner Eleganz, aromatischer Tiefe und typischer Schiefermineralität.


Graacher Domprobst – Steillage über der Mittelmosel

Das Weingut Willi Schäfer in Graach zählt zu den stillen Größen der Mittelmosel: kompromissloser Riesling von Schiefer aus drei herausragenden Lagen – Graacher Domprobst, Graacher Himmelreich und Wehlener Sonnenuhr.

Die VDP.Große Lage Domprobst liegt oberhalb von Graach und gehört zu den besten Riesling-Einzellagen Deutschlands. Die nach Südwest bis Süd-Südwest ausgerichteten Weinberge fallen mit 45 bis 75 % Neigung zur Mosel ab (110–260 m) und bestehen aus Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil – die Grundlage für Mineralität und gutes Wasserspeichervermögen. Ein besonderes Merkmal sind die teils noch erhaltenen wurzelechten Reben, die über 100 Jahre alt sein können und maßgeblich zur Komplexität beitragen. Schon der Trierer Domprobst sicherte sich im 18. Jahrhundert Anteile der Erträge.

Jahrgang 2025 – Graach (Mosel)

2025 startete vielversprechend: milder Frühling, warmer Frühsommer und ein hochsommerlicher August brachten die Weinberge in prächtigen Zustand, vergleichbar mit 2018. Der September mit ergiebigen Regenfällen setzte das Leseteam unter Druck – penible Selektion am Stock entschied über alles. Am 6. Oktober 2025 war die Lese beendet, früher als je zuvor in der Geschichte des Weinguts. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Schliff und klarer Schiefermineralität.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling Spätlese (#05) aus der Graacher Domprobst, Jahrgang 2025; 100 % Riesling von Blau- und Grauschiefer.

Nach penibler Selektion und Handlese wird der Wein traditionell im Stil des Guts vinifiziert, mit kühler Gärung, die die feine Restsüße und die lebendige Schiefersäure der Spätlese bewahrt.

Im Glas

Eine filigrane, fruchtsüße Spätlese: reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Blüten und eine tiefe, salzig-mineralische Schieferader. Am Gaumen leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, die von einer lebendigen, klaren Mosel-Säure getragen wird, und einem langen, mineralisch-frischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht, Pfirsich und Aprikose über Zitrus und weißen Blüten, mit tiefer, salzig-mineralischer Schieferader – leicht und schwebend, mit feiner Restsüße, getragen von lebendiger Mosel-Säure.

Eine filigrane, sehr langlebige Mosel-Spätlese. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu würziger asiatischer Küche, zu Currys, zu kräftigem und blauem Käse sowie zu Desserts mit Frucht; auch solo ein Genuss.


Lage: Graacher Domprobst (VDP.Große Lage), Mittelmosel; Süd-West- bis Süd-Süd-West-Steillage, 45–75 % Neigung, 110–260 m; Blau- und Grauschiefer mit geringem Tonanteil; teils wurzelechte, über 100 Jahre alte Reben
Klassifikation: Riesling Spätlese, Mosel (fruchtsüß); 100 % Riesling
Ausbau: penible Selektion, Handlese, kühle Gärung, traditioneller Ausbau im Stil des Guts

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Schaumweine

Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut – das „Echo der Verwurzelten“ – ist eine Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay. Die Trauben wachsen in drei Premier-Cru-Dörfern im Marnetal: Mareuil-sur-Aÿ, Avenay Val d'Or und Bisseuil. Ihr Kennzeichen: mindestens sieben Jahre Hefelager.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt die lange Reife: geröstete Früchte, getrocknete Feige und ein Hauch alter Rosen. Im Mund voll und seidig, weich und doch präsent, mit Apfel und eingekochten roten Beeren. Ein langer, runder, warmer Abgang.

Mach was draus

Geflügel, Kalb, edler Fisch, Krustentiere oder reifer Hartkäse. Ein Champagner für ein gutes Abendessen – oder für den ruhigen Ausklang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Écho des Enracinés zeigt, was Zeit aus Champagner macht. Ich liebe ihn zu gebratenem Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Die Grundweine reifen im Edelstahl, dazu kommen 30 % Reserveweine. Danach liegt der Champagner mindestens sieben Jahre auf der Hefe.

Wie trocken ist er? Brut mit 5,6 g/l Dosage – sie stützt die Frucht, ohne süß zu wirken.

60 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay · Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil, Avenay Val d'Or (Premier Cru) · Edelstahl · Reserveanteil 30 % · Hefelager mind. 7 Jahre · Brut, 5,6 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Weine

Dönnhoff Roxheimer Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025

Trockener Weißwein · Nahe, Roxheim · Riesling VDP.Großes Gewächs

VDP.Große Lage Rotliegendes Reben 30–40 Jahre ca. 40 hl/ha großes Eichenholzfass 8 Monate Hefelager Jahrgang 2025

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2025 ist der neunte Jahrgang dieses Großen Gewächses. Die Trauben stammen aus dem Mittelteil des Roxheimer Höllenpfads, wo die ältesten Rieslingstöcke des Guts auf verwittertem rotem Sandstein stehen. 2025 brachte an der Nahe die früheste Lese, die es je gab, und kleine, dickschalige Beeren mit hoher Konzentration.


Höllenpfad im Mühlenberg – Rotliegendes über Roxheim

Roxheim liegt nordwestlich von Bad Kreuznach in einem Seitental der Nahe, abseits des Flusses und im Windschatten von Soonwald und Pfälzer Bergland. Der Höllenpfad ist ein nach Süden gewandter Steilhang zwischen etwa 150 und 200 Metern Höhe. Der Name verweist auf die Steilheit des Geländes und auf die Hitze, die sich im Sommer am Hang staut.

Der Untergrund gehört zum Rotliegenden, Sedimenten aus dem Perm, die vor rund 290 Millionen Jahren abgelagert wurden. An der Oberfläche verwittert das Gestein zu einem kargen, rot gefärbten Boden mit viel Fels und wenig Feinerde. Die dunkle Farbe nimmt Sonnenwärme auf und gibt sie nachts an die Rebzone ab; die geringe Wasserhaltefähigkeit hält die Erträge dagegen von selbst klein.

Innerhalb der Ersten Lage Höllenpfad ist der Mittelteil mit der steilsten Neigung, zwischen 30 und 50 Prozent, und den ältesten Stöcken das Kernstück. Diese Gewanne wurde unter ihrem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg“ in die Weinbergsrolle eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Seit dem Jahrgang 2017 liest Dönnhoff die Parzelle getrennt und baut sie als eigenes Großes Gewächs aus. Unter den Dönnhoff-Lagen ist sie die einzige auf Sandstein; Hermannshöhle, Felsenberg und Brücke stehen auf Schiefer und vulkanischem Gestein.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann mit ausreichendem Niederschlag und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen. Spätfrost blieb in den meisten Lagen aus, lokal gab es Hagel. Ein warmer, trockener August hielt die Trauben gesund und trieb die Zuckerreife schnell voran; Anfang September stiegen die Mostgewichte deutlich, teils in den dreistelligen Oechslebereich.

Die VDP-Betriebe an der Nahe begannen Anfang September zu lesen und waren Ende September oder Anfang Oktober fertig – der früheste Leseschluss, der für das Gebiet je verzeichnet wurde. Trotz der schnellen Reife blieb die Säure erhalten, ein Muster, das die Winzer mit 2015 vergleichen. Der Riesling wurde über einen längeren Zeitraum geerntet als die Burgundersorten. Mit dem Starkregen am 23. und 24. September musste in den Rieslinglagen streng selektiert werden.

Die Erntemenge der Nahe lag mit rund 246.000 Hektolitern drei Prozent unter dem Vorjahr und gut 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Grund waren kleine Beeren mit wenig Saft. Für den Mühlenberg beschreibt Dönnhoff genau dieses Bild: kleinbeerige Trauben, dicke Schalen, hohe innere Konzentration.

Handlese in Durchgängen und acht Monate Hefe

Die 30 bis 40 Jahre alten Reben lieferten rund 40 Hektoliter je Hektar. Gelesen wurde ausschließlich von Hand und in mehreren Durchgängen, damit nur gesunde, voll ausgereifte Trauben in den Keller kamen. Nach schonender Pressung gärte der Most im großen Eichenholzfass, in dem der Wein auch ausgebaut wurde.

Sechs Monate lag der junge Riesling auf der Vollhefe, danach weitere zwei Monate auf der Feinhefe. Das große, gebrauchte Holz gibt keinen Holzgeschmack ab, erlaubt aber einen langsamen Sauerstoffaustausch; das lange Hefelager baut Textur und Tiefe auf. Wie bei allen Großen Gewächsen des VDP kommt der Wein erst im Herbst nach der Lese in den Verkauf, hier ab September 2026.

Im Glas – Steinobst, Pfeffer und rotes Gestein

Der warme Sandstein und die frühe Reife sprechen für reifes Steinobst im Duft, gelber und roter Pfirsich, dazu Quitte und Zitrusschale. Typisch für den Höllenpfad ist eine würzige Seite, die an weißen Pfeffer und sonnenwarmen, trockenen Stein erinnert – ein Gegenpol zur kühleren, rauchigen Art der Dönnhoff-Weine von Schiefer und Vulkangestein.

Am Gaumen bringen die kleinen, dickschaligen Beeren Dichte und Extrakt, ohne den Wein schwer zu machen: Die im Jahrgang erhaltene Säure zieht eine klare Linie durch die Frucht. Die acht Monate auf der Hefe geben dem Riesling eine runde, fast cremige Mitte, das große Holz hält ihn offen und frei von Holzaromen. Im Nachhall kehren Pfirsichkern, Zitruszeste und eine leicht salzige, steinige Note zurück.

Die einzige Dönnhoff-Lage auf Sandstein: Wärme aus dem roten Fels, Spannung aus der Säure eines Jahrgangs mit der frühesten Lese der Nahe.

Am Tisch – Riesling GG zu Kalb, Geflügel und Fluss­fisch

Die Kombination aus Fruchtdichte und würziger Note verlangt nach Gerichten mit Substanz. Gut passen Kalbsbries oder Kalbsrücken mit brauner Butter, Perlhuhn mit Pfifferlingen, Zander auf Rahmsauerkraut oder Schweinebauch mit Quitte. Auch zu milden Currys mit Kokos und zu gereiftem Bergkäse hält der Wein mit.

Jung profitiert das Große Gewächs von einer Stunde in der Karaffe; Trinktemperatur 10 bis 12 °C, im weiten Weißweinglas. Seine volle Tiefe zeigt der Mühlenberg nach einigen Jahren Flaschenreife.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen/Nahe

Rebsorte Riesling

Lage Höllenpfad im Mühlenberg, Roxheim; Rotliegendes (roter Sandstein, Perm)

Klassifikation VDP.Große Lage, VDP.Großes Gewächs, Qualitätswein Nahe

Jahrgang 2025

Vinifikation Handlese in mehreren Durchgängen, schonende Pressung, Gärung im großen Eichenholzfass

Ausbau Großes Eichenholzfass, 6 Monate Vollhefe, 2 Monate Feinhefe

Trinkreife 2028–2040

Rebenalter 30–40 Jahre

Ertrag ca. 40 hl/ha

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Spanien

Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023

Rotwein · Rioja · Garnacha

Garnacha DOCa Rioja Alto de Najerilla · Cordovín Buschreben 100+ Jahre Jade Gross 12 Monate franz. Eiche nur 1.200 Flaschen 2023

Der Jade Gross Peace, Love & Garnacha 2023 ist ein kraftvoller, expressiver Naturwein aus 100 % Garnacha von über 100 Jahre alten Buschreben – Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn. Würzig, energiegeladen und doch sensibel und lang am Gaumen.


Peace, Love & Garnacha – alte Reben im Alto de Najerilla

Jade Gross, in Hongkong geborene chinesisch-amerikanische Quereinsteigerin aus der Spitzengastronomie, begann ihr Rioja-Projekt 2019 unter der Mentorschaft von Abel Mendoza. Ihre Weine entstehen handwerklich, mit minimaler Intervention und klarem Fokus auf den unverfälschten Ausdruck der Rebsorte – wofür „Peace, Love & Garnacha" sinnbildlich steht.

Dieser Wein ist aus 100 % Garnacha vinifiziert, gewachsen auf über 100 Jahre alten Buschreben im hochgelegenen Tal des Alto de Najerilla in Cordovín. Die eisenhaltigen Lehmböden verleihen dem Wein seine Tiefe und Struktur, während die Handlese und die behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern seine Ursprünglichkeit bewahren.

Jahrgang 2023 – Rioja

Der Jahrgang 2023 war in der Rioja ein herausforderndes Jahr: Besonders warme und trockene Bedingungen ließen Reben und Menschen mit den Herausforderungen des Klimawandels kämpfen. Im Vorteil waren – wie schon in den Jahren davor – die alten Rebanlagen in den Höhenlagen vor der Sierra Cantabria. Starke Hagelstürme dezimierten die Ernte weiter und führten zu einer Minderernte; nur wer das ganze Jahr über sorgsam die Laubarbeit beherrschte und zum richtigen Zeitpunkt las, wurde mit hochwertigem Traubenmaterial belohnt.

Ausbau

Reinsortige Garnacha aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Handlese, behutsame Vinifikation in offenen Gärbehältern zur Wahrung der Ursprünglichkeit. Der Ausbau erfolgte über 12 Monate in französischen Eichenfässern. Gesamtproduktion: 1.200 Flaschen.

Im Glas

In der Nase eine klare, saftige Himbeerfrucht, untermalt von würzigen Noten wie schwarzem Tee, Brotkruste, Eukalyptus und einem Hauch von wildem Pfeffer. Am Gaumen viel Extrakt, eine straffe Säure und spürbare Energie – ein Naturwein mit Ecken und Kanten, der sich trotzdem sensibel und lang am Gaumen hält.

Biss, Charakter und ein kleines bisschen Wahnsinn – das ist „Peace, Love & Garnacha".

Am besten leicht gekühlt genießen. Bei 14–16 °C servieren.

Am Tisch

Zu gegrilltem Fleisch und Geflügel, zu würzigen mediterranen Gerichten, zu Tapas und Wurst sowie zu mittelreifem Käse – vielseitig und unkompliziert.


Lage: DOCa Rioja, Alto de Najerilla bei Cordovín (Spanien); hochgelegenes Tal, eisenhaltige Lehmböden, über 100 J. alte Buschreben
Klassifikation: DOCa Rioja, Garnacha (trocken); nur 1.200 Flaschen
Ausbau: Garnacha; Handlese, Gärung in offenen Behältern; 12 Monate französische Eiche; Naturwein, handwerklich

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