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Feinkost

Podere Vannucci Salsa Piccante BIO

Feinkost · Tomatensauce · Italien

Podere Vannucci Salsa Piccante ist eine pikante Bio-Tomatensauce mit Chili – zubereitet aus frischen Tomaten und Gemüse, Meersalz, Chili und Paprika, abgeschmeckt mit Basilikum.


Herkunft / Italien

Pikante Tomatensaucen wie die Salsa all'arrabbiata gehören zu den Klassikern der italienischen Küche. Die Salsa Piccante von Podere Vannucci stammt aus biologischem Anbau (IT-BIO-006) und verbindet reife Tomaten mit der angenehmen Schärfe von Chili.

Zutaten und Herstellung

Zubereitet aus frischen Tomaten und Gemüse, Meersalz, Chili und Paprika, abgeschmeckt mit Basilikum – alles aus ökologischem Landbau. Die Zutaten ergeben eine würzig-scharfe, fruchtige Sauce.

Geschmack

Fruchtig nach reifer Tomate, mit würziger Paprika-Note und einer angenehmen, anhaltenden Chili-Schärfe. Das Basilikum sorgt für aromatische Frische und Ausgewogenheit.

In der Küche

Schnell erhitzt eine vollwertige Sauce.

Ideal: für Pasta all'arrabbiata, Penne, Pizza, zu gegrilltem Fleisch oder als pikante Basis für Schmorgerichte.


Hersteller: Podere Vannucci (Italien)
Produkt: Salsa Piccante – pikante Tomatensauce mit Chili (Bio)
Zutaten: Tomaten, Gemüse, Meersalz, Chili, Paprika, Basilikum (aus ökologischem Landbau)
Herkunft: Italien
Mindesthaltbarkeit (MHD): 30.09.2028

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Weine

Hubert Lignier Clos de la Roche Grand Cru 2020 Magnum BIO

Rotwein · Clos de la Roche Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos de la Roche · Grand Cru Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits) Magnum (1,5 l) 2020 · Bio (FR-BIO-01)

Der Clos de la Roche Grand Cru 2020 von Hubert Lignier ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen von Morey-Saint-Denis – hier in der Magnum (1,5 l). Kraftvoll, strukturiert und langlebig, mit der mineralischen Tiefe dieses steinigen Terroirs; aus biologischem Anbau.


Clos de la Roche – Grand Cru in Morey-Saint-Denis

Der Clos de la Roche ist ein Grand Cru in Morey-Saint-Denis mit eigener Appellation, erstreckt sich über 16,9 Hektar und ist ausschließlich für Rotwein vorgesehen. Die Lage liegt an einem leicht ansteigenden Osthang zwischen 270 und 300 Metern; die braune, kalkhaltige Bodenauflage ist stellenweise nur 30 cm dünn und von Felsbrocken durchzogen. Große Felsstücke („roches") über dem Bajocium-Untergrund geben der Lage ihren Namen.

Aufgeteilt in 110 Parzellen unter über 40 Eigentümern, zählt der Clos de la Roche zu den angesehensten Grands Crus der Côte de Nuits. Die Domaine Hubert Lignier ist eine der gesuchten Adressen von Morey-Saint-Denis und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01).

Jahrgang 2020 – Côte de Nuits

2020 war ein warmer, trockener Jahrgang mit früher Lese und kleinen Erträgen. Die Reben lieferten konzentrierte, reife Trauben, die dennoch eine klare Frische bewahrten.

Für die roten Burgunder steht 2020 für Tiefe und Dichte bei feinem Tannin und tragender Säure – ein starker, lagerfähiger Jahrgang, der die Kraft des Clos de la Roche mit Spannung unterlegt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, aus biologischem Anbau (FR-BIO-01).

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – auf Struktur, Tiefe und langes Reifepotenzial ausgerichtet. Das Magnum-Format begünstigt eine langsamere, gleichmäßige Reife und eignet sich besonders für die Lagerung.

Im Glas

Tiefe rote und dunkle Frucht, ergänzt um feine Würze, Waldboden und eine steinige Mineralität. Am Gaumen strukturiert und tief, getragen von festem, feinem Tannin und frischer Säure, mit langem Abgang.

Dunkle Frucht, Würze und steinige Mineralität über festem, feinem Tannin – ein Grand Cru für die lange Reife.

In der Jugend noch verschlossen; sein Potenzial entfaltet der Wein über viele Jahre – im Magnum besonders lange. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Clos de la Roche, Morey-Saint-Denis (Côte de Nuits); Osthang 270–300 m, dünne braune Kalkauflage über Bajocium-Untergrund, Felsen („roches"), 16,9 ha
Klassifikation: Clos de la Roche Grand Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Weine

Weingut Andres Muskateller trocken BIO

Weißwein · Gutswein · trocken

Gelber Muskateller Mittelhaardt · Pfalz Gutswein 2024 trocken Bio · DE-ÖKO-039

Der Muskateller 2024 vom Weingut Andres in Deidesheim ist ein Gutswein von der Pfälzer Mittelhaardt, gekeltert aus 100 % Gelbem Muskateller. Michael und Thomas Andres bewirtschaften ihre Parzellen seit der Betriebsübernahme 2015 biologisch. Der Wein setzt die Sortenaromatik trocken um: Muskatbukett ohne Restsüße, getragen von der kühlen Säure des Jahrgangs.


Mittelhaardt – Parzellen zwischen Deidesheim, Forst und Königsbach

Die Rebflächen des Weinguts liegen verstreut über die Mittelhaardt, zwischen Haardt, Deidesheim, Forst, Ruppertsberg und Königsbach. Der Haardtrand schirmt die Hänge nach Westen gegen Wetterfronten ab, die Ostexposition zur Rheinebene bringt frühe Morgensonne und rasche Erwärmung. Das Ergebnis ist eine der wärmsten und niederschlagsärmsten Weinbauzonen Deutschlands.

Die Bodenspanne ist auf engem Raum groß: von kargem Buntsandstein über Löss und Lösslehm bis zu Kalkmergel. Für einen aromatischen Weißwein wie den Muskateller sind die kühleren, kalkhaltigen Anteile der ausschlaggebende Faktor – sie halten die Säure fest, während die Sorte in reinen Wärmelagen schnell breit und parfümiert wird.

Im Weinberg wird biologisch gearbeitet, ergänzt durch biodynamische Grundsätze; die Zertifizierung läuft unter DE-ÖKO-039. Der Eingriff bleibt bewusst gering – die Handschrift entsteht über Standort und Lesezeitpunkt, nicht über Kellertechnik.

Jahrgang 2024 – Pfalz

Auf einen milden Winter folgte ein früher Austrieb. Der Spätfrost im April traf die Pfalz deutlich weniger hart als andere deutsche Anbaugebiete, die Schäden blieben regional begrenzt. Kühle Wochen in Mai und Juni verzögerten Blüte und Entwicklung wieder. Der Sommer brachte wiederholte Regenphasen mit hohem Druck durch Falschen Mehltau – der Pflanzenschutzaufwand lag pfalzweit beim Anderthalbfachen des Üblichen, für Biobetriebe der arbeitsintensivste Teil des Jahres. Hagel spielte kaum eine Rolle: fünf Einsätze der Hagelabwehr statt sonst rund 25.

Die Hauptlese begann Anfang September und wurde zügig durchgezogen. Insgesamt kamen rund 2,2 Millionen Hektoliter in die Pfälzer Keller, etwa vier Prozent unter Vorjahr; ökologisch wirtschaftende Betriebe lagen mit etwa zehn Prozent Minus darunter. Anfangs leicht überdurchschnittliche Mostgewichte wurden vom Septemberregen auf Normalwerte zurückgeführt. Der Jahrgang steht damit für prägnante Säure bei niedrigen Alkoholwerten – eine Konstellation, die aromatischen Sorten wie dem Muskateller entgegenkommt.

Assemblage und Ausbau

Sortenrein 100 % Gelber Muskateller, Jahrgang 2024, trocken ausgebaut. Die Trauben stammen aus den Gutsweinparzellen der Mittelhaardt und werden früh gelesen, um die Säure des Jahrgangs und das Primäraroma zu sichern.

Der Ausbau bleibt reduktiv und ohne Holz. Kühle Gärung und kurzer Hefekontakt halten die Terpenaromatik der Sorte fest, die bei Wärme und langer Lagerung rasch ins Parfümierte kippt.

Im Glas

In der Nase klares Muskatbukett: Holunderblüte, Limettenzeste, weiße Traube, dahinter ein Hauch Pfirsichhaut. Am Gaumen geradlinig, Grapefruit und Zitrus tragen den Mittelbau, die Säure des Jahrgangs zieht den Wein schmal und straff nach hinten. Der Abgang bleibt salzig-herb statt blumig-süßlich.

Muskateller ohne Restsüße: Die prägnante Säure des Jahrgangs 2024 stellt das Muskatbukett auf ein süßes Polster.

Bei 9–11 °C servieren. Der Wein ist ab sofort auf dem Punkt und sollte jung getrunken werden – die Terpenaromatik verliert nach dem zweiten Jahr an Präzision.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Spargel mit Sauce hollandaise, zu Ziegenfrischkäse, zu Sushi und Sashimi. Die Kombination aus Muskataroma und trockenem Finish trägt scharf gewürzte asiatische Küche – grünes Thai-Curry, vietnamesische Sommerrollen, Szechuan-Gemüse. Zu Desserts passt er nicht; dafür fehlt die Restsüße.


Produzent Weingut Andres, Deidesheim (Pfalz)
Rebsorte 100 % Gelber Muskateller
Lage Mittelhaardt – Parzellen um Deidesheim, Forst, Ruppertsberg und Königsbach
Klassifikation Gutswein, trocken
Jahrgang 2024
Vinifikation frühe Lese · kühle Gärung
Ausbau reduktiv ohne Holz · kurzer Hefekontakt
Trinkempfehlung 2026–2028
Böden Buntsandstein · Löss und Lösslehm · Kalkmergel
Bewirtschaftung biologisch, DE-ÖKO-039, ergänzt durch biodynamische Grundsätze

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Rebsorten

Angerville Bourgogne rouge 2020

Rotwein · Bourgogne AOC · Pinot Noir

100 % Pinot Noir · Pinot d'Angerville Bourgogne AOC Parzellen in Volnay rund 1,85 ha · Reben ~30 Jahre höchstens 20 % neues Holz 2020

Der Bourgogne Rouge 2020 der Domaine Marquis d'Angerville stammt aus Parzellen im flacheren Teil der Gemeinde Volnay und wird mit derselben Sorgfalt vinifiziert wie die Premiers Crus des Guts – vom hauseigenen Pinot-d'Angerville-Material, entrappt, mit wenig neuem Holz. Frisch, sortentypisch und ein vielseitiger Essensbegleiter.


Bourgogne rouge aus dem flachen Teil von Volnay

Die Hanglagen von Volnay mit ihren Premiers Crus stehen auf Kalkstein und Mergel. Unterhalb davon, im flacheren, östlichen Teil der Gemeinde Richtung Ebene, ändert sich der Boden: Er wird tief, sehr lehmig und arm an Kalk. Diese Parzellen dürfen nicht den Namen Volnay tragen, sondern laufen als Bourgogne. Die Trauben für diesen Wein stammen aus mehreren solcher Lagen, darunter Grandes Terres, Condemaine und Coulezain.

Der tiefe Lehm speichert Wasser und gibt dem Pinot Noir Fülle und runde Frucht; die kalkige Straffheit der Hanglagen fehlt dagegen. Was den Wein trotzdem über das übliche Niveau hebt, sind zwei Dinge: das Rebalter von im Schnitt rund 30 Jahren auf etwa 1,85 Hektar – und das Pflanzmaterial.

Die Domaine Marquis d'Angerville gehört zu den bekanntesten Häusern in Volnay. Früher als die meisten Güter in Burgund setzte sie auf eine eigene Selektion aus alten Reben des Guts, den „Pinot d'Angerville": Stöcke mit kleinen, lockerbeerigen Trauben, die weniger tragen und konzentriertere Weine liefern als die ertragreichen Klone, die sich im 20. Jahrhundert verbreiteten. Auch der Bourgogne steht auf diesem Material.

Jahrgang 2020 – Côte de Beaune

Der Jahrgang 2020 war in Burgund das dritte warme Jahr in Folge und eines der frühesten überhaupt. Nach einem milden Winter setzte der Austrieb zeitig ein, Frühjahr und Sommer blieben trocken und heiß. Die Trockenheit hielt die Beeren klein, die Erträge fielen niedrig aus. Gelesen wurde in der Côte de Beaune bereits ab der zweiten Augusthälfte.

Die frühe Lese war die Antwort auf die Hitze: Die Trauben kamen reif, aber mit erhaltener Säure in den Keller. Auf Bourgogne-Niveau bringt das mehr Konzentration als üblich; die tiefen Lehmböden im flachen Teil von Volnay hielten die Reben mit Wasser versorgt, während Hanglagen stärker litten.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2020, vom hauseigenen Pinot d'Angerville. Vinifiziert wird mit der gleichen Sorgfalt wie die Premiers Crus: Die Trauben werden entrappt, die Extraktion bleibt sanft, damit der Pinot fein und nicht schwer wird.

Der Ausbau erfolgt im Fass mit höchstens 20 % neuem Holz – genug für Struktur, zu wenig, um die Frucht zu überdecken. Gefüllt wird unfiltriert.

Im Glas

Leuchtendes, mittleres Rubinrot. In der Nase frisch und deutlich sortentypisch, mit dezenten Erd- und Gewürznoten. Am Gaumen rote und dunkle Frucht – Cranberry, Erdbeere, schwarze Kirsche –, dazu Lakritz und würzige Kräuter, mit feinem Tannin und frischer Säure bis in den saftigen Abgang.

Eigenes Pflanzmaterial, dreißig Jahre alte Reben, Sorgfalt wie bei den Premiers Crus: Bourgogne, der aus Volnay kommt.

Bei 15–16 °C servieren. Schon jung zugänglich, über einige Jahre gut trinkbar.

Am Tisch

Geflügel, Kalb, Schmorgerichte, Charcuterie oder mild gereifter Käse. Besonders gut zu Ente, Coq au vin, Pâté en croûte und Époisses.


Produzent Domaine Marquis d'Angerville, Volnay
Rebsorte 100 % Pinot Noir (Selektion Pinot d'Angerville)
Lage Parzellen im flachen, östlichen Teil von Volnay, u. a. Grandes Terres, Condemaine, Coulezain · Côte de Beaune · tiefe, lehmige, kalkarme Böden · rund 1,85 ha
Klassifikation Bourgogne AOC · trocken
Jahrgang 2020
Vinifikation entrappt · sanfte Extraktion
Ausbau Fassausbau mit höchstens 20 % neuem Holz · unfiltriert
Trinkempfehlung jetzt bis 2028
Rebenalter im Schnitt rund 30 Jahre

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Schaumweine

Bouvet-Ladubay Cremant de Loire Cuvée Excellence brut

Der Bouvet-Ladubay Crémant de Loire Excellence Brut ist der Klassiker aus Saumur: Chenin Blanc und Chardonnay, in der Flasche vergoren und mindestens zwölf Monate auf der Hefe gereift. Ein frischer, eleganter Crémant für viele Gelegenheiten.

Im Glas

Blasses Strohgelb, zarte Perlen. Fruchtig und blumig in der Nase, mit reifem Apfel und etwas getrockneter Frucht. Im Mund rund, weinig und fein, mit lebendiger Säure vom Chenin. Ein langer, harmonischer Ausklang.

Mach was draus

Gougères, Räucherlachs auf Blini, Flammkuchen, gebratene Forelle oder eine Obsttarte zum Kaffee. Er ist der Crémant für den Sonntagsbrunch, die Gartenparty und den spontanen Feierabend. Und für alle, die gern Champagner trinken, aber nicht jeden Tag Champagner bezahlen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C und trink ihn jung, solange die Frucht frisch ist.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Excellence ist mein Hauswein unter den Crémants. Er passt fast immer und macht nie etwas falsch.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist Crémant de Loire? Schaumwein aus dem Loiretal, hergestellt wie Champagner: mit Flaschengärung und einem Jahr Reife auf der Hefe als Minimum.

Welche Rebsorten stecken drin? Chenin Blanc, die typische weiße Sorte der Loire, und Chardonnay.

Chenin Blanc und Chardonnay · Crémant de Loire AOP · Grundwein im Stahltank · zweite Gärung in der Flasche, Hefelager ab 12 Monaten · Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Spanien

Zarate Tras da Vina Albarino 2020

Weißwein · Rías Baixas · Albariño

100 % Albariño Rías Baixas · Val do Salnés Einzellage Tras da Viña Zárate Granitboden (Xabre) 30 Monate Feinhefe nur 0,6 ha 2020

Der Zárate Tras da Viña Albariño 2020 stammt von der nur 0,6 Hektar kleinen Lage „Tras da Viña" – handgelesen, spontan vergoren und 30 Monate auf der Feinhefe gereift. Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden: mineralisch, komplex und mit enormem Spannungsbogen.


Tras da Viña – Granit-Albariño aus dem Val do Salnés

Bodegas Zárate im Val do Salnés, der Wiege des Albariño, blickt auf eine Geschichte bis 1707 zurück. In siebter Generation führt Eulogio Pomares das Gut – ein kompromissloser Verfechter herkunftsgenauer, lagerfähiger Albariños, der von Hand arbeitet, mit Kompost und ohne Herbizide. Seine Einzellagenweine zählen zu den größten Weißweinen Spaniens.

Die nur 0,6 Hektar kleine Parzelle Tras da Viña wurde 1970 mit Stecklingen aus der uralten El-Palomar-Lage bepflanzt. Ihr Boden aus zersetztem, gelblichem Granit („Xabre") ist etwas reicher als auf den übrigen Güterlagen – das verleiht dem Wein Körper und Gewicht bei rassigem, energiegeladenem Kern. Man schmeckt förmlich den Granitboden.

Jahrgang 2020 – Rías Baixas

2020 war im Val do Salnés ein klassischer, frischer Albariño-Jahrgang mit lebendiger Säure und klarer Frucht. In der Granitlage Tras da Viña und nach 30 Monaten auf der Feinhefe ergibt das einen besonders vielschichtigen, mineralisch geprägten Wein mit großem Spannungsbogen.

Ausbau

Reinsortiger Albariño aus dem Jahrgang 2020, Rías Baixas, trocken.

Die Trauben werden per Hand geerntet und selektioniert, anschließend spontan vergoren. Der Wein verbrachte eine sehr lange Reifezeit von 30 Monaten auf der Feinhefe, die ihm seine Komplexität und Individualität verlieh.

Im Glas

Sehr frisch am Gaumen, man schmeckt förmlich den Granitboden. Eine schöne Mineralität, Aromen von Zitrone, Steinobst, Vanille und Wiesenblumen machen sich im Glas breit. Nach Luftkontakt zeigen sich noch intensivere, fast cremige Aromen von Honig und Kräutern, perfekt ausbalanciert und mit einem enormen Spannungsbogen versehen.

Sehr frisch – man schmeckt förmlich den Granitboden: Zitrone, Steinobst, Wiesenblumen und ein enormer Spannungsbogen.

Schon jetzt faszinierend, mit gutem Reifepotenzial; profitiert von Luft und einem größeren Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Der perfekte Begleiter zu Meeresfrüchten – zu Austern, Muscheln und Krustentieren, zu gegrilltem Fisch sowie zu Geflügel in heller Sauce.


Lage: Rías Baixas, Val do Salnés, Einzellage Tras da Viña (Galicien, Spanien); zersetzter gelblicher Granit (Xabre), ~0,6 ha; 1970 mit Stecklingen aus El Palomar bepflanzt
Klassifikation: Rías Baixas, 100 % Albariño (trocken); rare Einzellagen-Abfüllung
Ausbau: Handlese mit Selektion, Spontangärung, 30 Monate auf der Feinhefe; organische Düngung, mechanische Bodenbearbeitung

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Schaumweine

Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut

Der Weingut Andres 1215 Blanc et Noir brut verbindet Weißburgunder und weiß gekelterten Spätburgunder – daher „Blanc et Noir“. Die Zahl 1215 erinnert an den Dezember 2015, als Michael und Thomas Andres im elterlichen Weingut einstiegen.

Im Glas

Goldgelb, mit feiner, eleganter Perlage. Im Duft Apfel und Birne, etwas Zitrus, Brioche von der Hefe und eine leise rotbeerige Note, die der Spätburgunder beisteuert. Im Mund frisch, gut gebaut und cremig, mit trockenem, zupackendem Abgang.

Mach was draus

Zu Flammkuchen, Pfälzer Saumagen, gebratenen Pilzen, Fisch, Geflügel oder mildem Käse. Auch als Aperitif sehr schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm ein paar Minuten Luft.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„1215 ist mein Tipp für Pfälzer Küche. Zu Flammkuchen einfach perfekt.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Weißburgunder und Spätburgunder? Weißburgunder bringt eine frische Zitrusnote, der weiß gekelterte Spätburgunder Körper und einen Hauch roter Beeren.

Wer steht dahinter? Thomas und Michael Andres, zwei Brüder aus Deidesheim. Der eine studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn, der andere Weinbau in Geisenheim. Ende 2015 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung.

Wie wird er gemacht? Spontangärung mit wilden Hefen im großen Holzfass, dann klassische Flaschengärung und Reife auf der Hefe. Dosiert als brut.

Weißburgunder, Spätburgunder (weiß gekeltert) · Deidesheim, Mittelhaardt · Löss, Buntsandsteinverwitterung · Grundwein spontan im großen Fass vergoren · Flaschengärung · brut · Weingut Andres, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

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Weine

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 trocken Magnum

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Kreuzberg Riesling 2023 vom Zeller Kreuzberg strotzt nur so vor packender, klarer Mineralik. Ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich sowie ein Hauch frischer Kräuter vollenden den genussvollen Trinkfluss – hier in der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Pfalz / Zeller Kreuzberg

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der nördlichen Pfalz beheimatet. Die Lage Zeller Kreuzberg mit ihren kalkmergelgeprägten Böden ist bekannt für mineralische, spannungsreiche Rieslinge mit klarer Herkunftshandschrift.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau stellt die packende, klare Mineralität und die frische Frucht der Lage in den Vordergrund. In der 1,5-Liter-Magnum, die eine besonders harmonische, langsame Reifung begünstigt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase ein Aromenpotpourri von Aprikose, Zitrone und Pfirsich mit einem Hauch frischer Kräuter. Am Gaumen packend mineralisch und klar, mit saftiger Frucht, animierender Säure und einem genussvollen, langen Trinkfluss.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen; die Magnum ist ideal für besondere Anlässe.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Zeller Kreuzberg (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: mineralitätsbetont (Kalkmergel)
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter
Jahrgang: 2023

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