Ein neuer Kultwein erobert die Weinkarten: Château Pertus!

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Whisky

Ardbeg Anthology The Harpy‘s Tale’ 13 Jahre

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay 13 Jahre Ex-Bourbon- & Sauternes-Fässer Anthology-Serie (Auftakt) rauchig & süß

Der Ardbeg Anthology The Harpy's Tale 13 Jahre ist der Auftakt der neuen Anthology-Serie der Islay-Destillerie Ardbeg. Erstmals reifte ein Teil dieses Single Malt 13 Jahre in französischen Sauternes-Süßweinfässern, der andere Teil ebenso lang in klassischen Ex-Bourbon-Fässern. So entsteht ein Wechselspiel aus kräftigem Islay-Rauch und reicher Süße. Name und Gestaltung greifen die Harpyie auf – ein Fabelwesen halb Mensch, halb Vogel aus der griechischen Mythologie –, das die zwei Seiten des Whiskys spiegelt.


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden an der Westküste Schottlands und für ihre rauchigen, torfgeprägten Single Malts bekannt. Die Destillerie Ardbeg an der Südküste der Insel zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den charakteristischen Stil aus kräftigem Rauch mit maritimer Note.

Assemblage und Ausbau

The Harpy's Tale vereint zwei jeweils 13 Jahre gereifte Komponenten: einen Teil aus französischen Sauternes-Fässern, der süße, fruchtige Noten beisteuert, und einen Teil aus Ex-Bourbon-Fässern, der den typischen Ardbeg-Rauch trägt. Für Ardbeg ist die Reifung in Sauternes-Fässern eine Premiere. Verantwortlich ist Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation, der das Reifeexperiment als bewusste Verbindung von Rauch und Süße beschreibt.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase ein öliges Profil, das an Olivenöl extra vergine erinnert, dazu erdiges Bruyère-Wurzelholz, Koriander, Salbei und ein Hauch geräucherter Zitronenschale; mit etwas Wasser kommen Leinöl, eine wachsige Note, Karbolseife und Crème brûlée hinzu. Am Gaumen weich und ölig, süß und rauchig zugleich: Eichenmoos und Melasse, Anisbonbon, süß-holziger Balsamico, geräucherte Aprikose und Eukalyptus. Der Nachhall ist lang und süß-rauchig, mit Kreuzkümmel, Kardamom und einem Hauch Kokosnuss.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; ein paar Tropfen Wasser öffnen zusätzliche Aromen. Passt zu kräftigen Begleitern wie dunkler Schokolade, reifem Blauschimmelkäse, geräuchertem Fisch und herzhaftem Trockenobst. Auch solo als Digestif eine gute Wahl.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky, 13 Jahre
Ausbau: Ex-Bourbon- und französische Sauternes-Fässer, je 13 Jahre

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Weine

Domaine des Ardoisières Argile IGP Vin des Allobroges 2023 BIO

Wein · Weißwein · Savoyen · Frankreich

Domaine des Ardoisières Argile 2023 ist eine biozertifizierte Weißwein-Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Von den Schieferböden Savoyens überzeugt er mit mineralischer Frische, dezenter Frucht und rassiger Säure.


Schieferböden Savoyens

Die Reben wachsen auf einem besonderen Terroir aus Schiefermergel und hartem, schwarzem Schiefer, durchmischt mit lehmigem Boden – jenen Schieferhängen, denen die Domaine des Ardoisières ihren Namen verdankt. Erzogen wird nach Guyot und Cordon de Royat bei rund 40 hl/ha. Das Gut zählt zu den großen Namen Savoyens und arbeitet biologisch zertifiziert (FR-BIO-01). Der Jahrgang 2023 war in Savoyen gesund und großzügig, mit reifen Trauben aus einem warmen Sommer und frischer, rassiger Säure.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay und 20 % Mondeuse Blanche. Vergoren werden ganze Trauben mit autochthonen Hefen, was den Terroir-Charakter bewahrt. Anschließend reift der Wein neun Monate im Tank und entwickelt eine ausgewogene Struktur und feine Aromatik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase dezente Fruchtaromen und klare mineralische Noten. Am Gaumen geradlinig und klar gezeichnet, mit mineralischer Frische, rassiger Säure und feiner Aromatik; präziser, langer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch und Meeresfrüchten, Schalentieren, Ziegenkäse sowie savoyardisch zu Fondue und Raclette.


Lage: Savoyen, Schieferböden (Frankreich); Domaine des Ardoisières
Klassifikation: IGP Vin des Allobroges – Cuvée aus 40 % Jacquère, 40 % Chardonnay & 20 % Mondeuse Blanche, trocken
Ausbau: Ganztraubengärung mit autochthonen Hefen, 9 Monate Tank
Jahrgang: 2023

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Weine

1937 Martinez Gutierrez Gran Reserva

Generoso · sherryartig · trocken · Spanien

1937 Martínez Gutiérrez Gran Reserva ist ein sherryartig ausgebauter, trockener Altwein aus Spanien von Bodegas del Señorío. Bernsteinfarben eignet er sich als perfekter, trockener Apéritif. Er ist trinkfertig und entwickelt sich nicht mehr durch weitere Flaschenlagerung.


Spanien

Bodegas del Señorío erzeugt diesen Wein in Spanien im sherryartigen, oxidativen Stil. Die lange Reife prägt seinen Charakter als trockener, gereifter Generoso-Wein.

Herstellung und Reifung

Der Wein ist sherryartig (oxidativ) ausgebaut und über lange Zeit gereift, woraus seine bernsteinfarbene Tönung und der trockene, gereifte Charakter resultieren. Der Alkoholgehalt liegt bei Er ist trinkfertig.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase und am Gaumen trocken und gereift, mit nussigen, oxidativen Noten im sherryartigen Stil. Vollmundig und ausdrucksstark, mit langem Abgang.

Zum Genuss

Leicht gekühlt servieren – ein perfekter, trockener Apéritif. Trinkfertig.

Klassische Begleitung: Tapas, Oliven, Mandeln, Schinken und gereifter Käse.


Herkunft: Spanien
Art: sherryartiger Generoso (trocken).
Reifung: oxidativ, lange gereift (Gran Reserva)

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Rebsorten

Domaine Guffens-Heynen Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022

Weißwein · Mâcon-Pierreclos · Chardonnay

Chardonnay Mâcon-Pierreclos AOC Mâconnais 2022 Tank & Fass je 50 %

Der Mâcon-Pierreclos En Crazy 2022 der Domaine Guffens-Heynen ist ein präziser, salzig-frischer Chardonnay aus dem Mâconnais – Kultwein eines Erzeugers, der seit Jahrzehnten beweist, dass großer Chardonnay keinen Grand-Cru-Status braucht.


En Crazy – Chardonnay aus Pierreclos

Jean-Marie Guffens und Maine Heynen ließen sich 1976 in Vergisson nieder und erwarben 1979 ihre ersten Parzellen in Pierreclos. Seither stellen sie im Mâconnais Weißweine her, die in Präzision, Mineralität und Spannung mit weit teureren Namen der Côte de Beaune mithalten.

Der En Crazy stammt aus der Lage Chavigne, von den unteren Teilen des Weinbergs. Guffens arbeitet eigenwillig: kein Entblättern, kein Gipfeln, späte Lese reifer, kleiner Beeren in mehreren Durchgängen – ungewöhnlich für Burgund, aber prägend für den Stil des Hauses.

Jahrgang 2022 – Mâconnais

2022 entkam das Gut nur knapp den Frösten, indem zweimal geschnitten wurde. Danach setzten Hitze und Trockenheit über lange Zeit ein. Ein Saftstau verhinderte das Wachstum der Trauben – bremste aber zugleich den Zuckeranstieg und erhielt so die Säure.

Der En Crazy vereint die ersten Säfte des unteren En-Crazy-Hangs mit den zweiten Pressungen der besseren Parzellen – eine jugendlich-zugängliche, klar gezeichnete Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Die Trauben werden leicht angequetscht und auf einer modifizierten Coquard-Presse schonend gepresst – die ersten, pH-niedrigen Säfte sind der Schlüssel zur typischen Säurespannung. Der Ausbau erfolgte je zur Hälfte im Edelstahltank und im Fass.

Im Glas

Ein reines, einladendes Bouquet aus weißem Pfirsich, Nektarine, weißen Blüten, Muskatnuss und frischem Brot, dazu ein Hauch geröstete Haselnuss. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, satinig und texturreich, getragen von feiner Säure und einer salzigen Note bis ins frische Finale.

Großer Chardonnay braucht keinen Grand-Cru-Status – präzise, salzig und voller Spannung.

Schon jung zugänglich, über Jahre lagerfähig (etwa 2024–2033). Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Ziegenkäse oder eine feine Gemüseküche. Ein vielseitiger, animierender Speisebegleiter.


Lage: Mâcon-Pierreclos, Lage Chavigne (Mâconnais); Kalk-Ton-Untergrund
Klassifikation: Mâcon-Pierreclos AOC
Ausbau: Chardonnay; je 50 % Edelstahltank und Fass, Coquard-Presse

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Schaumweine

Gvantsa´s Wine Tsitska Pet-Nat 2023

Naturtrüb, lebendig und aus Westgeorgien: der Gvantsa’s Wine Tsitska Pet-Nat 2023. Dahinter stehen zwei Schwestern, Gvantsa und Baia Abuladze, die in Obcha in Imeretien Wein machen. Die Rebsorte Tsitska ist alt, weiß und nur in dieser Gegend zu Hause.

Im Glas

Naturtrüb und wild, mit feinen Perlen. Im Duft reife Birne, grüner Apfel und ein Hauch Nuss. Am Gaumen lebhaft und saftig, mit Griff, getragen von kräftiger Säure und salzigem Zug; ein Hauch Gerbstoff verlängert das Finale.

Mach was draus

Zu leichten Vorspeisen, Meeresfrüchten oder frischen Salaten. Auch als Aperitif oder einfach pur, um georgischen Naturwein kennenzulernen. Gut gekühlt servieren.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Tsitska als Pet-Nat ist für mich eine echte Entdeckung. Wild, frisch und voller Leben.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist ein Pet-Nat? Ein Pétillant Naturel nach der Méthode ancestrale: Der Wein kommt noch während der ersten Gärung in die Flasche und gärt dort fertig. So entsteht die Kohlensäure ganz natürlich.

Wie wird er gemacht? Reiner Tsitska, spontan vergoren mit Hefen aus dem Weinberg. Ohne Filtration, ohne Degorgieren und ohne Dosage. Er enthält Sulfite.

Wer steht dahinter? Baia und Gvantsa Abuladze, zwei Schwestern aus Obcha, die das Familienweingut in vierter Generation führen.

100 % Tsitska · Imeretien, Obcha (Westgeorgien) · Jahrgang 2023 · Pet-Nat (Méthode ancestrale) · Spontangärung · ungefiltert · nicht degorgiert · ohne Dosage · Baia’s Wine, Obcha (Imeretien) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Forlong Burbuja PetNat Blanco 2021 BIO

Burbuja heißt Bläschen – und genau das ist dieser Wein: der erste Schaumwein der Bodega de Forlong. Reiner Palomino Fino aus der Lage Pago de Balbaína Alta bei El Puerto de Santa María, gewachsen auf hellem Albariza-Kalk und als Pet-Nat abgefüllt. Es gibt nur 668 Flaschen.

Im Glas

Gelb mit feinem, zartem Mousseux. Der erste Eindruck erinnert an gereifte, oxidative Weine, dann weht eine Brise Meer heran. Dahinter Frühlingswiese, weißer Tee, Nüsse und Kräuter aus der Wildnis. Im Mund leicht und präzise, kräuterwürzig, mit langem, klarem Nachhall.

Mach was draus

Ein Allrounder für den Tisch: Tapas, Gemüse, Reis, Fisch und Meeresfrüchte, auch exotische Küche oder Schmorgerichte. Pur als Aperitif genauso schön. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Burbuja ist für mich Andalusien in der Flasche. Ein Hauch Meer, ein Hauch Sherry-Seele, ganz viel Leben.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Der Most gärt zunächst im Tank und wird abgefüllt, bevor die Gärung zu Ende ist. Dort entsteht die Kohlensäure von selbst. Anschließend reift er noch mehrere Monate auf seiner Hefe.

Warum kein Sherry? Er läuft als Vino de la Tierra de Cádiz, also außerhalb der geschützten Sherry-Herkunft. Ein Pet-Nat ist eben ein ganz eigener Wein.

Wer steht dahinter? Alejandro Narváez und Rocío Áspera, die die Bodega de Forlong 2007 gegründet haben und biodynamisch arbeiten.

100 % Palomino Fino · Pago de Balbaína Alta · Albariza · Jahrgang 2021 · Pet-Nat (Méthode ancestrale) · Hefelager · Vino de la Tierra de Cádiz · 668 Flaschen · bio (ES-ECO-001-AN) · enthält Sulfite · Bodega de Forlong, El Puerto de Santa María (Cádiz) · Stand: Oktober 2026

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Weine

Hermann Ludes Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010

Weißwein · Mosel · Riesling Auslese (edelsüß)

Riesling Thörnicher Ritsch Mosel Auslese · edelsüß Traumjahrgang 2010

Der Thörnicher Ritsch Riesling Auslese 2010 von Hermann Ludes ist ein edelsüßer Mosel-Riesling aus einem der ganz großen Jahrgänge – eine in Wein gemeißelte Schönheit mit allen Facetten, die große Weine begehrenswert machen.


Thörnicher Ritsch – Monument aus Schiefer

Das Weingut Hermann Ludes bewirtschaftet 5,5 Hektar Riesling in verschiedenen Kleinparzellen der Steillage Ritsch – einem beeindruckenden Monument, einem in den Fels gehauenen Weinberg mit alten, teils wurzelechten Rieslingstöcken. Bizarre Formationen aus Schiefer und Holz prägen das Bild; die Wingertspfähle ragen wie die Speerspitzen eines Riesenheeres in den Himmel.

Eingerahmt von den Seitentälern des Karlbach und der Salm, verdankt der Weinberg seine Einzigartigkeit in Terroir und Ausdruck dieser besonderen Lage.

Jahrgang 2010 – Mosel

2010 zählt zu den ganz großen Mosel-Jahrgängen – was viele erst in den letzten Jahren bemerkt haben. In der Jugend brachte er ein großes Säuregerüst mit; wo der Winzer Frucht und Extrakt einfangen konnte, entstanden Weine von außergewöhnlicher Balance.

Gerade edelsüße Prädikate profitieren hier: Die hohe natürliche Säure trägt die Süße und sorgt für ein jahrzehntelanges Entwicklungspotenzial.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2010, klassischer Prädikatswein (Auslese, edelsüß).

Selektive Handlese vollreifer, teils edelfauler Beeren in der Steillage, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau ohne Schönung. Ein Wein, der bereits gereift ist und über weitere Jahrzehnte zulegen wird.

Im Glas

Hier spielen Frucht – stählerner Pfirsich, saftiger Apfel –, nasse Schieferaromatik und ein omnipräsentes Säurespiel ein weitreichendes Konzert in Duft und Gaumen, ergänzt um Anklänge von Honig, Aprikose und exotischer Frucht. Zeitlos, frisch und bemerkenswert lang anhaltend, mit spritziger Zitrus-Gesteinsfrische und dem besonderen Etwas, das nur den ganz großen Rieslingen vorbehalten ist. Ein doppeltes Wow – kann denn so ein Riesling Sünde sein?

„Freude, schöner Götterfunken, wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum." (Friedrich Schiller)

Bereits wunderbar gereift, mit großem weiterem Potenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Zu Foie gras, kräftigem Blauschimmelkäse oder fruchtigen Desserts wie Tarte und Crème brûlée – ebenso ein großer Solist und Meditationswein.


Lage: Thörnicher Ritsch (Mittelmosel); steile Schiefer-Steillage, alte, teils wurzelechte Reben
Klassifikation: Riesling Auslese (Prädikatswein, edelsüß)
Ausbau: Riesling; selektive Handlese, Spontangärung mit Naturhefen, klassisch-reduktiver Ausbau, keine Schönung

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USA

Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2013

Rotwein · Walla Walla Valley · Syrah

Syrah The Rocks District Walla Walla Valley (USA) 2013

Der Horsepower Vineyards The Tribe Vineyard Syrah 2013 ist ein Kult-Syrah von Christophe Baron (Cayuse) – konzentriert, vollmundig und salzig, mit Hermitage-artiger „scorched earth"-Würze von den Basaltsteinen des Rocks District und zwei Jahrzehnten Reifepotenzial.


The Tribe Vineyard – Basalt im Rocks District

Der drei Acre kleine Syrah-Weinberg liegt direkt neben Christophe Barons En-Chamberlin-Lage im Rocks District of Milton-Freewater – der einzigen US-Appellation, deren Grenzen allein über den Bodentyp definiert sind. Große, alte Basalt-Gerölle wie im Châteauneuf-du-Pape speichern die Sonnenwärme und strahlen sie an die Trauben zurück, was den unverwechselbar würzig-umamihaften Charakter dieser Syrahs prägt.

Gepflanzt ist The Tribe ultra-dicht im „sur echalas"-Stil – eine Rebe pro Pfahl, rund 3.555 Stöcke pro Acre. Die Enge zwingt die Reben zu intensivem Wettbewerb und schafft bemerkenswerte Spannung und Konzentration.

Jahrgang 2013 – Walla Walla Valley

2013 gilt in Washington als warmer, reifer Jahrgang, der vollreife, gesunde Trauben hervorbrachte.

Ein idealer Jahrgang für tief konzentrierte, kraftvolle und zugleich balancierte Syrahs mit langem Reifepotenzial.

Anbau und Ausbau

Reinsortiger Syrah aus dem Jahrgang 2013.

Christophe Baron gehörte ab 2002 zu den Ersten, die in Walla Walla mit Pferdezug und Kompostwirtschaft arbeiteten. Horsepower wird nach einem astrologischen Kalender und vollständig ohne Herbizide, synthetische Dünger oder chemische Pflanzenschutzmittel bearbeitet. Namensgebend sind die Zugpferde, die die eng gepflanzten Reihen kultivieren – Handarbeit im Stil des 19. Jahrhunderts. Die Erzeugungsmengen sind winzig, der Wein ist streng allokiert.

Im Glas

Ein dunkles, brütend-präzises Bouquet: schwarze Kirsche, Cassis und Brombeere über schwarzer Olive, geräuchertem Schinken, Steak Tartar und Schießpulver, dazu zerdrückte Veilchen, Lagerfeuer, nasser Stein, Funk und Torf. Am Gaumen konzentriert, vollmundig und geschichtet, mit Hermitage-artiger „scorched earth"-Würze, salziger Mineralität und großer Tiefe – ein klar im Côte-Brune-Stil gehaltener Syrah.

Konzentriert, salzig und tief – ein Hermitage-naher Côte-Brune-Syrah von den Basaltsteinen des Rocks District.

Noch jung und straff: braucht Kellerzeit und profitiert vom Dekantieren. Potenzial bis etwa 2033. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lammkeule, gegrilltem Rind, Wild, kräftigem BBQ oder gereiftem Hartkäse. Ein intensiver Begleiter für herzhafte, würzige Gerichte.


Lage: The Tribe Vineyard, Rocks District of Milton-Freewater, Walla Walla Valley (USA); Basalt-Gerölle, ultra-dichte Pflanzung
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Syrah (trocken)
Ausbau: Syrah; Pferdezug, Erziehung sur échalas

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