Tenuta San Antonio – Colognola Ai Colli Verona – Venetien – Italien

>Die Weine des Weingutes San Antonio werden Jahr für Jahr besser. Hier liegt noch Großes, in dem ein oder anderen Faß!

Trauben die für den Amarone vorgesehen sind.
Armando Castagnedi mit bereits einem Monat getrockneten Trauben.
  Weinlandschaft im Valpolicellatal.
Verabeitungshalle bei der Tenuta San Antonio.

Arbeitskeller.

Paolo Castagnedi.

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Weine

Rémi Jobard Bourgogne Côte d´Or Blanc Vieilles Vignes Chardonnay 2022 BIO

Weißwein · Bourgogne Côte d'Or · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne Côte d'Or AOC Côte de Beaune 2022 Vieilles Vignes · Bio (Ecocert)

Der Bourgogne Côte d'Or Blanc Vieilles Vignes 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein herrlich expressiver Bio-Chardonnay von alten Reben am Meursault-Dorfrand – voller Energie, mit klarer Säure und den Tugenden eines Meursault, stets dezent und mit schöner Nervigkeit.


Bourgogne Côte d'Or – alte Reben am Meursault-Dorfrand

Der Wein stammt aus sechs Parzellen direkt unterhalb des Dorfes Meursault – Randlagen, die unter der Appellation Bourgogne Côte d'Or firmieren, aber den Charakter eines Meursault tragen. Die Reben sind über 40 Jahre alt und wurzeln in ton-kalkigem Boden.

Genau dieses alte Rebmaterial gibt dem Wein seine Energie, Dichte und mineralische Klarheit.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, knackige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biologisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt zur Hälfte im Barrique (davon nur etwa 15 % neues Holz) und zur Hälfte im großen, älteren Foudre, gefolgt von rund sechs Monaten im Edelstahltank. Das Holz ist präzise und zurückhaltend gesetzt; abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

In der Nase grüne und gelbe Äpfel, grüne und gelbe Zitrusfrüchte, ein paar weiße Blüten, Stein und einige leicht angeröstete Mandeln. Am Gaumen viel Energie und eine sehr klare Säure: die weißfleischige Frucht ist saftig und verbindet sich mit Limequats und Zitronen, die Säure wirkt schnittig, leicht druckvoll und doch seidig und charmant. Es stellt sich das Hedonistische ein, das Softe und die beurres et noisettes – bei Rémi Jobard aber stets dezent, verbunden mit einer schönen Nervigkeit.

Die Tugenden eines Meursault – hedonistisch und soft, doch immer dezent und mit schöner Nervigkeit.

Bereits jung ein Genuss; Trinkfenster etwa 2025–2031. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel in Rahm, Gougères oder Schnecken nach Burgunder Art. Ein vielseitiger, frischer Begleiter.


Lage: Bourgogne Côte d'Or (Côte de Beaune); 6 Parzellen direkt unter dem Dorf Meursault, ton-kalkige Böden, Reben 40+ Jahre
Klassifikation: Régionale (Bourgogne Côte d'Or AOC)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, 50 % Barrique (15 % neu) + 50 % altes Foudre, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biologisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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Weine

Von Winning Riesling Jesuitengarten GG 2020 Magnum

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Großes Gewächs · Magnum)

Riesling Forster Jesuitengarten VDP.Großes Gewächs von Winning · Deidesheim Buntsandstein · Kalk · Basalt trocken 500-l-Eiche · 1,5 Jahre Hefe Magnum 1,5 l · 2020

Der von Winning Forster Jesuitengarten Riesling GG 2020 in der 1,5-Liter-Magnum stammt aus einer der großen Lagen von Forst, am Hang unterhalb des Ungeheuers. Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht prägen dieses seltene Große Gewächs – eines der rarsten GGs des Guts.


Forster Jesuitengarten – Großes Gewächs von drei Böden

Das Weingut von Winning in Deidesheim wurde 2007 unter Betriebsleiter Stephan Attmann neu ausgerichtet und zählt heute zu den meistdiskutierten Gütern der Pfalz. Prägend ist Attmanns Stilistik, die trockenen Lagen-Rieslinge vollständig im großen Holzfass zu vergären und lange auf der Feinhefe reifen zu lassen. Der Jesuitengarten ist eines der Flaggschiff-GGs – und das rarste GG des Guts.

Die Lage liegt am Hang unterhalb des Ungeheuers in Forst. Im Boden finden sich Buntsandstein, Kalk und Basalt – eine vielschichtige Kombination, die dem Wein Würze, Struktur und Tiefe verleiht: Der Buntsandstein gibt Fülle, der Kalk Frische und Salzigkeit, der Basalt Wärme und eine rauchige Prägung.

Jahrgang 2020 – Pfalz

2020 war in der Pfalz ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die vielschichtigen Böden des Jesuitengartens und der lange Holzfassausbau bewahrten Würze, Tiefe und Spannung – Fülle und Frische im Gleichgewicht. Das Magnumformat, das langsamer und gleichmäßiger reift, unterstreicht die Langlebigkeit des Weins.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Forster Jesuitengarten, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Buntsandstein, Kalk und Basalt. Abgefüllt in der 1,5-Liter-Magnum.

Der Wein wird spontan in 500-Liter-Eichenholzfässern vergoren und reift anschließend 1,5 Jahre auf der Hefe. Diese lange Feinhefereife im Holz verleiht ihm feine Reduktion, Schmelz und Tiefe, ohne die Frucht mit Holz zu überlagern. Naturnahe Bewirtschaftung.

Im Glas

Ein tiefgründiges Großes Gewächs voller Würze und feiner Reduktion: reife gelbe Frucht und Steinobst, dazu Zitrus, ein rauchig-feuriger Anklang vom Basalt und eine kalkig-salzige Mineralität. Am Gaumen dicht und tief, mit langem Feinhefe-Schmelz, präziser Struktur und einem energiegeladenen, mineralischen Nachhall.

Würze, feine Reduktion und tiefe Frucht – reife gelbe Frucht und Steinobst über rauchigem Basalt und kalkig-salziger Mineralität, dicht und tief, mit langem Schmelz.

Ein großes, sehr langlebiges GG im Magnumformat; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu Gerichten mit Butter- und Rahmsaucen sowie zu gereiftem Hartkäse – ein Großformat für die festliche Tafel.


Lage: Forster Jesuitengarten (VDP.Große Lage), am Hang unterhalb des Ungeheuers, Forst, Pfalz; Buntsandstein, Kalk und Basalt
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Pfalz (trocken); 100 % Riesling; Magnum 1,5 l
Ausbau: Spontangärung in 500-l-Eichenholzfässern, 1,5 Jahre auf der Hefe; naturnahe Bewirtschaftung

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Weine

Metzger Glühvieh Glühwein weiß

Glühwein · Weiß · Pfalz · Deutschland

Metzger Glühvieh Glühwein weiß ist Glühwein mal anders – ein weißer Glühwein vom Weingut Uli Metzger aus der Pfalz. Seine Frische und Leichtigkeit machen ihn zum idealen Begleiter für die kalten Tage. Mit feinen Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken.


Pfalz

Das Weingut und die Weinmanufaktur Metzger liegen in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Aus den Weinen entsteht dieser weiße Glühwein – ein aromatisiertes, weinhaltiges Getränk für die kalte Jahreszeit.

Herstellung

Basis ist ein Weißwein, der mit Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken zu einem aromatisierten, weinhaltigen Getränk verfeinert wird. Der Stil bleibt bewusst frisch und leicht.

Im Glas

Hell in der Farbe. In der Nase und am Gaumen feine Aromen von Orangen, Mandarinen, Zimt und Nelken. Fruchtig, frisch und leicht – ein harmonisches Zusammenspiel von Weißwein und Gewürzen.

Zum Genuss

Heiß, aber nicht kochend servieren (ca. 70 °C); auf Wunsch mit einer Orangen- oder Mandarinenscheibe garnieren.

Klassische Begleitung: Weihnachtsgebäck, Lebkuchen, Bratäpfel und winterliche Snacks.


Herkunft: Pfalz (Deutschland)
Art: Glühwein weiß (aromatisiertes weinhaltiges Getränk)
Aromatik: Orange, Mandarine, Zimt, Nelken

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Rebsorten

Arnaud Mortet Gevrey Chambertin La Perrière 1er Cru 2022

Rotwein · Gevrey-Chambertin Premier Cru · Pinot Noir

Pinot Noir La Perrière · 1er Cru Gevrey-Chambertin Reben ~60 Jahre 2022

Der Gevrey-Chambertin La Perrière 1er Cru 2022 von Arnaud Mortet ist eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Pinot-Noir-Reben am Fuß der Grand-Cru-Lage Mazis-Chambertin. Ein konzentrierter Rotwein mit samtiger Textur, eleganten Tanninen und langem Finale.


La Perrière – Premier Cru in Gevrey-Chambertin

La Perrière ist eine Premier-Cru-Lage von Gevrey-Chambertin am Fuß des Grand Cru Mazis-Chambertin. Der Wein stammt aus zwei Parzellen mit unterschiedlichen Böden: mal dominieren ton-kalkhaltige Böden, mal Mergel.

Daraus entstehen konzentrierte Rotweine, die die Handschrift des kalkhaltigen Terroirs und die kraftvolle Struktur des Tons tragen. Arnaud Mortet führt die Domaine (Denis Mortet) in Gevrey-Chambertin, eine der Spitzenadressen des Ortes.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der die Konzentration des La Perrière schön trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022, eine Assemblage aus zwei Parzellen mit rund 60 Jahre alten Reben.

Der Wein reift im Eichenfass, ganz im Sinne der auf Finesse und Terroir-Ausdruck ausgerichteten Handschrift des Guts.

Im Glas

In der Nase schwarze Kirschen und Feigen, dazu Veilchen, Unterholz und frisch gepflückte Himbeeren. Am Gaumen sanft und samtig, mit eleganten Tanninen und einem sehr langen Finale.

Schwarze Kirsche, Feige und Veilchen über samtiger Textur – ein konzentrierter Gevrey-Chambertin mit endlos langem Finale.

In der Jugend zugänglich, mit Flaschenreife über viele Jahre gewinnend. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Pilzen oder Trüffel, dazu gereifter Käse. Ein Wein für gehaltvollere Gerichte und den besonderen Anlass.


Lage: La Perrière (1er Cru), Gevrey-Chambertin (Côte de Nuits); am Fuß von Mazis-Chambertin, Ton-Kalk/Mergel, Reben ~60 Jahre
Klassifikation: Gevrey-Chambertin Premier Cru
Ausbau: Pinot Noir, alte Reben; Holzfassausbau

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Spirituosen

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve

Calvados · Pays d'Auge · Apfelbrand · Réserve

Marquis de Saint-Loup Calvados Réserve ist ein normannischer Apfelbrand aus dem Pays d'Auge. Das gleichnamige Gut liegt nahe Saint-Pierre im Herzen der Appellation und produziert seit Generationen Cidre und Calvados. Dieser Réserve reift lange in Holzfässern, die ihm zarte Vanillenoten geben. Im Glas ein weicher, vollmundiger Calvados mit feinem Bukett.


Pays d'Auge

Das Pays d'Auge in der Normandie ist die hochwertigste Herkunftsregion des Calvados und besitzt eine eigene AOC, die eine zweifache Brennblasen-Destillation vorschreibt. Apfelgärten, milde Lagen und das maritime Klima prägen den Charakter. Verwendet werden Äpfel von hochstämmigen Obstgärten.

Herstellung und Reifung

Der Calvados entsteht durch zweifache Pot-Still-Destillation von Cidre, also vergorenem Apfelmost. Anschließend reift er lange in kleinen Eichenfässern, vielfach ehemaligen Sherry- und Portfässern, die für mehr Austausch sorgen und feine Vanille- und Würznoten beisteuern.

Im Glas

Bernsteinfarben. In der Nase ein feines Bukett von reifem und gebackenem Apfel, dazu zarte Vanille und ein Hauch Gewürz. Am Gaumen weich und vollmundig, rund und harmonisch. Der Abgang ist lang und sanft.

Zum Genuss

Pur als Digestif bei Zimmertemperatur in einem bauchigen Glas genießen, ebenso in Cocktails oder klassisch als „trou normand" zwischen den Gängen.

Passt außerdem zu reifem Käse wie Camembert, Apfeldesserts und dunkler Schokolade.


Herkunft: Pays d'Auge, Normandie (Frankreich)
Art: Calvados Pays d'Auge AOC, Réserve
Reifung: lange Reifung in Eichenfässern (u. a. Sherry/Port)

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Rebsorten

Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021

Weißwein · Wachau · Grüner Veltliner

Grüner Veltliner Wachau Ried Rothenhof Alte Reben (80+ Jahre) trocken 2021 13,00 % vol

Der Pichler-Krutzler Grüner Veltliner Rothenhof Alte Reben 2021 ist ein Wachauer Veltliner der neuen Schule – dicht und kompakt, mit traumhafter innerer Spannung, jugendlichem Esprit und dezenter Pfeffernote, der neben seiner Kraft durch Eleganz und Finesse überzeugt.


Ried Rothenhof – alte Reben am Steilhang

„Alte Reben" bedeutet in der Lage Rothenhof beim Weingut Pichler-Krutzler über 80 Jahre alte Grüne-Veltliner-Rebstöcke. Die Ried Rothenhof wurde 1756 erstmals urkundlich erwähnt, hat eine imposante Hangneigung von 21 bis hin zu 81 Grad und ist mit knapp über fünf Hektar Rebfläche relativ klein.

Schwarze Erde und viel Schotter lassen die Reben hier ihre so typische Mineralik inhalieren. Die Kombination aus extremem Steilhang, kargem Boden und sehr altem Rebbestand ist die Grundlage für die Dichte und Tiefe dieses Weins.

Jahrgang 2021 – Wachau

2021 gilt in der Wachau als herausragender, klassisch-kühler Jahrgang. Ein langer, gemäßigter Reifeverlauf brachte Weine von großer Frische, Präzision und animierender Säure – ideale Voraussetzungen für einen Grünen Veltliner, der innere Kraft mit Eleganz und Finesse verbindet.

Ausbau

Reinsortiger Grüner Veltliner aus dem Jahrgang 2021, trocken, 13,00 % vol.

Trauben von über 80 Jahre alten Reben der Ried Rothenhof, schonend vinifiziert und auf der Feinhefe ausgebaut, um die typische Mineralik und die innere Spannung der Lage in den Wein zu tragen.

Im Glas

Ein Wein mit traumhafter innerer Spannung, dicht und kompakt, der mit jugendlichem Esprit und einer dezenten Pfeffernote begeistert. Die Säure ist substanziell, aber auch sehr gut in den Wein eingebunden. Im Geschmack ein Hauch Zitrone, wilde Kräuter und unreife Birnenfrucht. Der Abgang ist lang und intensiv.

Ein Wachauer Grüner Veltliner der neuen Schule – innere Kraft, Eleganz und Finesse zugleich.

Schon jetzt mit viel Trinkfreude, mit Reifepotenzial über einige Jahre. Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Wiener Schnitzel und gebratenem Geflügel, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zu mild-würziger asiatischer Küche.


Lage: Wachau, Ried Rothenhof (Österreich); Steillage 21–81° Hangneigung, ~5 ha, schwarze Erde und Schotter; erstmals 1756 urkundlich erwähnt
Klassifikation: Qualitätswein Wachau, Grüner Veltliner (trocken); Alte Reben (80+ Jahre)
Ausbau: Grüner Veltliner; Trauben von über 80 J. alten Reben, Ausbau auf der Feinhefe

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Weine

Etienne Sauzet Puligny Montrachet Champ-Canet 1er Cru 2024 BIO

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Champ Canet · 1er Cru Puligny-Montrachet Sauzet-Parzelle 1 ha (1959) 2024 · Bio (FR-BIO-01)

Der Puligny-Montrachet Champ Canet 1er Cru 2024 der Domaine Etienne Sauzet ist ein dichter, satter und facettenreicher Chardonnay aus einer 1959 bepflanzten Parzelle. Champ Canet bringt spannungsgeladene, mineralische Weine hervor – im kühlen Jahrgang 2024 besonders frisch und knackig.


Champ Canet – Premier Cru im Norden von Puligny

Die Einzellage Champ Canet umfasst 5,6 Hektar im nördlichen Teil der Puligny-Montrachet-Appellation und liegt auf gleicher Höhenlinie wie das Perrières-Climat von Meursault. Der exponierte Premier-Cru-Weinberg bietet bröckeligen Kalkstein als Untergrund, bedeckt von einer dünnen Schicht steinigen Mergels – beste Voraussetzungen für spannungsgeladene, frische und mineralische Weine.

Die Familie Sauzet bepflanzte hier 1959 ein rund 1 Hektar großes Teilstück mit Chardonnay. Die Domaine Etienne Sauzet (gegründet 1903) zählt zu den großen Weißwein-Adressen des Burgunds.

Jahrgang 2024 – Côte de Beaune

2024 war im Burgund ein Jahr der Geduld: ein ungewöhnlich milder, sehr niederschlagsreicher Winter, ein früher Austrieb, dann ein feucht-kühles Frühjahr mit Frostnächten, regionalem Hagel und hohem Krankheitsdruck. Die Blüte verlief uneinheitlich; erst der stabilere, trockenere Sommer brachte eine langsame Reife, bevor sich zur Lese eine freundlichere Wetterphase einstellte.

Die Lese begann spät, mit strenger Selektion; die Erträge waren teils um bis zu 60 % reduziert. Bei moderaten Mostgewichten entstanden balancierte, leichtere Weine. Die Weißweine 2024 wirken klar, fein strukturiert und von pikanter Frische mit kühler Eleganz – das unterstreicht die dichte, mineralische Art des Champ Canet.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2024, biologisch (FR-BIO-01).

Die Gärung erfolgt im Stil des Guts spontan in großen Eichenfässern, temperaturreguliert; der gesamte Ausbau bis zur Feinhefelagerung dauert bis zu 18 Monate und gibt dem Wein Tiefe und Textur.

Im Glas

Dicht, satt und facettenreich: Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss treffen auf steinige Mineralität und feinen Schmelz aus dem Hefelager. Am Gaumen spannungsgeladen, im kühlen 2024er mit besonders frischer, knackiger Säure und langem Abgang.

Zitrus, weiße Blüten und Haselnuss über steiniger Mineralität – dicht, spannungsgeladen und im kühlen 2024er besonders frisch.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Champ Canet (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); bröckeliger Kalkstein unter steinigem Mergel, Höhe wie Meursault Perrières; Sauzet 1 ha (1959), 5,6 ha gesamt
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru; Bio (FR-BIO-01)
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung im großen Eichenfass, bis 18 Monate inkl. Feinhefe

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Weine

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 BIO

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Scheuermann Riesling Ruppertsberger Reiterpfad 2019 ist ein karger, biozertifizierter Gesteins-Riesling. Würzig-kräutrig im Geschmack, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten – kernig und mineralisch im langen Nachhall.


Pfalz / Ruppertsberger Reiterpfad

Das Weingut Scheuermann liegt in der Pfalz. Die renommierte Lage Ruppertsberger Reiterpfad ist für ihre kargen, gesteinsgeprägten Böden bekannt, die kernige, mineralische Rieslinge mit Würze und Länge hervorbringen. Das Gut arbeitet biologisch (DE-ÖKO-039).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Der Ausbau betont die karge, gesteinsbetonte Stilistik mit würzig-kräutriger Aromatik und mineralischer Tiefe. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase würzig-kräutrig, mit frischen Anklängen von Steinobst und gelben Früchten. Am Gaumen kernig und mineralisch, mit klarer Frucht, präziser Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Ruppertsberger Reiterpfad (Deutschland); Weingut Scheuermann
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: gesteins- und mineralitätsbetont
Jahrgang: 2019

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