Trześniewski – Wien – Österreich

>Bekannt und berühmt sind die Schnittchen von Trześniewski ja. Das Graubrot ist allerdings mehr als fade und erinnert an in Plastiksäckchen gezwängte Backwaren. Die unterschiedlichen Zutaten auf dem traurigen und durch seinen Belag inzwischen auch schon weichen und durchnässten Brot, sind durch  den Fleischwolf gedreht und wirken auch nicht so als ob sie jemals einen Hauch von Esprit versprüht hätten. Nicht jede Tradition hat den Qualitätsanspruch gepachtet.

 

 

 

 

 

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Weine

Vinos de Encostas Xose Lois Sebio Heaven & Hell MAGNUM

Wein · Weißwein · Ribeiro · Spanien

Xosé Lois Sebio Heaven & Hell ist eine galicische Weißwein-Cuvée aus den besten und ältesten Weingärten rund um Coto de Gomariz – aus Albariño, Treixadura und Godello. Frucht, Mineralität und Intensität wirken hier in wunderbarer Weise zusammen. In der festlichen 1,5-Liter-Magnum.


Ribeiro / Coto de Gomariz

Die Trauben stammen aus den besten und ältesten Lagen rund um Coto de Gomariz in der DO Ribeiro (Galicien). Xosé Lois Sebio nennt den Wein einen „Vino de Vila" (Wein der Stadt/Gemeinde): Er soll die unterschiedlichen Eigenschaften und Rebsorten des Ribeiro-Tals symbolisieren. Das atlantisch geprägte Klima und die granitisch-schiefrigen Böden verleihen Frische und Mineralität.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Albariño, Treixadura und Godello von alten Reben. Das Zusammenspiel der autochthonen Sorten ergibt einen vielschichtigen, mineralisch geprägten Weißwein mit Frucht und Intensität. Abgefüllt in der Magnum (1,5 l), die dem Wein eine besonders harmonische Reifung schenkt. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase helle Frucht, Zitrus, weiße Blüten und klare mineralische Noten. Am Gaumen intensiv und vielschichtig, mit Frucht, Frische, salziger Mineralität, schönem Volumen und langem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – die Magnum ist ideal für besondere Anlässe und Tafelrunden.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: DO Ribeiro, Coto de Gomariz (Galicien, Spanien); Xosé Lois Sebio (Vinos de Encostas)
Klassifikation: DO Ribeiro – Cuvée aus Albariño, Treixadura & Godello (alte Reben), trocken
Ausbau: frische- und mineralitätsbetonter Ausbau
Gebinde: Magnum, 1,5 Liter

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Portugal

Niepoort Tiara branco 2023

Wein · Weißwein · Douro · Portugal

Niepoort Tiara Branco 2023 ist ein Weißwein von außergewöhnlicher Finesse, der Leichtigkeit, Spannung und Tiefe in Harmonie vereint. Seine Eleganz, feste Struktur und klare Energie sind Ausdruck eines besonderen Terroirs: hochgelegene Weinberge auf rund 600 Metern, in denen über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln.


Douro / Höhenlagen

Die Trauben für Tiara stammen aus hochgelegenen Weinbergen auf rund 600 Metern über dem Meeresspiegel in der D.O.C. Douro, wo über 60 Jahre alte Rebstöcke wurzeln. Die kühle Höhenlage verleiht dem Wein eine feine Säurestruktur und mineralische Präzision. Niepoort zählt zu den prägenden Häusern der Region.

Rebsorten und Ausbau

Überwiegend Rabigato, ergänzt um weitere autochthone Douro-Sorten. Rabigato prägt den Wein mit klarer Frische und mineralischer Präzision. Die Gärung mit natürlichen Hefen (spontan) bewahrt die Authentizität und das Terroir. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrusfrüchte, weiße Blüten und mineralische Nuancen. Am Gaumen klar und präzise, mit feiner, animierender Säurestruktur, schlankem Körper, Spannung und einem langen, mineralischen Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als eleganter Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Schalentieren, hellem Fleisch und mediterraner Küche.


Lage: D.O.C. Douro, Höhenlagen (~600 m) (Portugal); Niepoort
Rebsorten: überwiegend Rabigato, ergänzt um autochthone Douro-Sorten (alte Reben), trocken
Ausbau: Spontangärung mit natürlichen Hefen
Jahrgang: 2023

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Weine

Dietrich Glera Secco

Glera kennt man vom Prosecco – im Dietrich Glera Secco wird die norditalienische Rebsorte zum leichten Perlwein. Abgefüllt vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach. Halbtrocken, leicht und mit zarter Perlage: ein Secco für gesellige Stunden ohne großes Nachdenken.

Im Glas

Blass strohfarben, feine Bläschen. Der Duft ist frisch, mit heller Frucht und Blüten. Am Gaumen leicht und saftig, mit sanfter Süße und lebendigem Prickeln. Ein animierender, kurzer Abgang, der Lust auf das nächste Glas macht.

Mach was draus

Zum Anstoßen auf der Terrasse, zum Brunch oder zum Grillabend. Dazu Antipasti, Bruschetta, Fingerfood, ein frischer Salat oder leichte Vorspeisen. Natürlich schmeckt er auch einfach so, ganz ohne Anlass. Wer mag, gibt ein paar Beeren oder ein Minzblatt ins Glas. Ideale Trinktemperatur: 6 bis 8 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Der Glera Secco ist mein Tipp für Partys. Leicht, fröhlich und unkompliziert.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was ist ein Secco? Secco ist eine gängige Bezeichnung für Perlwein. Er hat weniger Kohlensäure als Sekt und perlt deshalb sanfter.

Was ist Glera? Eine weiße Rebsorte aus Nordostitalien. Sie ist die Hauptsorte im Prosecco und bringt helle Frucht und Blütenduft.

Glera · Perlwein (Secco) · halbtrocken · Weinhof Dietrich, Großkarlbach · Stand: Oktober 2026

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Weine

Julian Haart Haart Riesling 2025

Weißwein · Mosel · Riesling

Riesling Gutsriesling Piesport & Wintrich · Mosel Devonschiefer feine Restsüße Handlese · Steillage 2025

Der Julian Haart „Haart Riesling" 2025 ist der Gutsriesling eines der genauesten Betriebe der Mittelmosel. Er stammt aus den Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich, wurde von Hand gelesen und zeigt den Jahrgang klar: reife Frucht, präsente Säure, wenig Gewicht.


Steillagen um Piesport und Wintrich – Devonschiefer der Mittelmosel

Die Reben stehen in den nach Süden und Südwesten exponierten Steillagen zwischen Piesport und Wintrich, auf verwittertem Devonschiefer mit Hangneigungen von rund 50 bis über 60 Prozent. Der Boden ist flachgründig und wasserdurchlässig, die Wurzeln arbeiten sich tief in die Schieferklüfte; die dunkle Gesteinsoberfläche speichert Tageswärme und gibt sie nachts an die Reben zurück. Julian Haart bewirtschaftet mit seiner Frau Nadine rund fünf Hektar, ein Großteil davon in Einzelpfahlerziehung.

Prägend ist der Wintricher Ohligsberg, mit dem das Gut 2010 begann: eine der kühleren Toplagen der Mittelmosel, deren Schieferverwitterung gröber und eisenhaltiger ausfällt als im benachbarten Piesporter Goldtröpfchen. Aus dieser Kombination – kühlere Wintricher Parzellen, wärmere Piesporter Hangfüße – entsteht die Balance des Gutsrieslings zwischen Zug und Reife.

Die Familie Haart ist seit dem 14. Jahrhundert in Piesport dokumentiert. Ein Teil der Rebanlagen ist über hundert Jahre alt und wurzelecht, die Steillagen sind nicht befahrbar und werden vollständig von Hand bearbeitet. In den Gutsriesling fließen die jüngeren Rebzeilen und die Randparzellen der Steillagen – dieselbe Arbeit, geringere Selektionsstufe.

Jahrgang 2025 – Mosel

Nach dem frostgeschädigten Vorjahr trugen die Reben 2025 wieder voll aus. Der Austrieb verlief regulär, die Blüte um den 15. Juni fiel in eine trockene, warme Phase und verlief rasch und gleichmäßig. Der Sommer wechselte zwischen Niederschlägen und Sonnentagen bei warmen, aber nicht heißen Temperaturen – ohne Trockenstress und ohne Hitzeblockade. Anfang September setzte Regen ein, die Beeren nahmen Wasser auf, der Fäulnisdruck stieg; im Oktober verschärfte sich die Lage, flussaufwärts stärker als flussabwärts.

Wer früh und schnell las, brachte gesundes Lesegut ein. An der Mittelmosel wurde vielfach in knapp zwei Wochen bis Anfang Oktober durchgeerntet. Riesling erreichte an der Mosel Mostgewichte zwischen 70 und 95 °Oechsle, die Erntemenge lag mit rund 780.000 Hektolitern etwa 52 % über 2024 und 11 % über dem langjährigen Mittel – die Mosel gehörte damit zu den wenigen deutschen Gebieten über dem Zehnjahresschnitt. Die Säure blieb präsent, geschmacklich aber gut eingebunden: 2025 ist an der Mosel ein Jahrgang mit klarer Frucht, moderatem Alkohol und Zug, nicht mit Wucht.

Assemblage und Ausbau

100 % Riesling, Jahrgang 2025, aus den Steillagen um Piesport und Wintrich. Vollständige Handlese mit Selektion im Weinberg – im Jahrgang 2025 der entscheidende Schritt, weil nur zügig und sauber gelesene Partien die Klarheit behielten.

Im Keller wird minimalistisch gearbeitet: schonende Pressung, Vergärung ohne technische Eingriffe, anschließend längerer Ausbau auf der Feinhefe. Die Gärung endet mit einer feinen Restsüße, die der Säure des Jahrgangs Gegengewicht gibt, ohne den Wein süß erscheinen zu lassen. Kein Holzeinfluss, keine Aromakorrektur – Schiefer und Frucht sollen unverstellt durchkommen.

Im Glas

Helles Gelbgrün. In der Nase gelber Pfirsich und Aprikose, Zitruszeste, weiße Blüten und ein feuersteiniger Zug, wie er aus flachgründigem Schiefer kommt. Am Gaumen straff und schlank, die Frucht bleibt kühl, die Säure zieht gerade durch die Mitte, die Restsüße legt sich darunter statt darüber. Im Abgang salzig-schiefrig mit einem Kräuterton.

Ein Gutsriesling, der die Handschrift der Steillage schon auf Einstiegsebene zeigt: gelber Pfirsich über Schiefersalz, getragen von der geraden Säure des Jahrgangs 2025.

Bei 9–11 °C servieren, kein Dekantieren nötig. Trinkreif ab sofort; die Säurestruktur von 2025 trägt den Wein problemlos bis etwa 2032, mit Entwicklung in Richtung Zitrusschale und Feuerstein.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Sushi und rohem Fisch, zu gebratenem Zander oder Forelle mit Butter, zu Kalbsbrust, Geflügel und hellem Schwein. Zu asiatischer Küche mit Schärfe und Ingwer spielt die Restsüße ihre Rolle aus, ebenso zu jungem Ziegenkäse und Frischkäse.


Produzent Weingut Julian Haart, Piesport, Mosel
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Devonschiefer-Steillagen um Piesport und Wintrich
Klassifikation Gutsriesling, Mosel
Jahrgang 2025
Vinifikation Handlese · schonende Pressung · Vergärung ohne technische Eingriffe
Ausbau Feinhefelager · kein Holzeinfluss · feine Restsüße
Trinkempfehlung 2026–2032
Rebenalter teils über 100 Jahre, in Teilen wurzelecht
Bewirtschaftung Steillage, Einzelpfahlerziehung, Handarbeit

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Weine

Dr. Bürklin Wolf Riesling Pechstein Forst GC 2023 BIO

Weißwein · Forst (Pfalz) · Riesling (Grand Cru)

Riesling Forster Pechstein G.C. (Grand Cru) Dr. Bürklin-Wolf Forst · Pfalz schwarzer Basalt trocken biodynamisch (DE-ÖKO-003) · 2023

Der Dr. Bürklin-Wolf Forster Pechstein Riesling G.C. 2023 stammt aus einer der großen Basaltlagen von Forst. Ein Grand-Cru-Riesling von außergewöhnlicher Mineralität – tief, salzig und geradlinig.


Forster Pechstein – Riesling auf Basalt

Das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim zählt zu den führenden Rieslinggütern der Pfalz und bewirtschaftet seine Weinberge seit 2005 biologisch-dynamisch (DE-ÖKO-003). Seine Qualitätspyramide orientiert sich am burgundischen Prinzip und lehnt sich an die Königlich-Bayerische Lagenklassifikation von 1828 an: G.C.- und P.C.-Rieslinge stammen aus den wertvollsten Lagen, darunter folgen Orts- und Gutsrieslinge.

Die Forster Toplage Pechstein umfasst 21 Hektar, der Anteil des Guts beträgt 2,33 Hektar. Ihren Namen und ihre außerordentliche Mineralität verdankt sie dem hohen Anteil an schwarzem, vulkanischem Basalt. Oberhalb, im Wald, liegt der Pechsteinkopf, wo bis Ende der 1970er Jahre in zwei Basaltbrüchen Gestein abgebaut wurde.

Jahrgang 2023 – Pfalz

2023 war in der Pfalz ein Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und lebendiger Säure. Der Basaltboden und die biodynamische Arbeit bewahrten Frische, salzige Mineralität und Spannung – Kraft und Präzision im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Riesling (gutseigene Klassifikation G.C./Grand Cru) aus der Forster Lage Pechstein, Jahrgang 2023; 100 % Riesling vom Basaltboden.

Der Wein wird herkunftsbetont im Stil des Guts ausgebaut, ganz auf die Bewahrung der basaltgeprägten Mineralität, Präzision und Tiefe ausgerichtet. Biologisch-dynamischer Anbau (DE-ÖKO-003).

Im Glas

Ein tiefer, geradliniger Basalt-Riesling: Zitrus und weißer Pfirsich, dazu grüner Apfel, feine Kräuterwürze und eine markante, rauchig-salzige Mineralität. Am Gaumen straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Zitrus, weißer Pfirsich und grüner Apfel über feiner Würze und rauchig-salziger Basaltmineralität – straff und dicht, mit lebendiger Säure, kühler Präzision und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer, langlebiger Pfalz-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Hummer und Jakobsmuscheln, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Forster Pechstein, Forst (Pfalz); schwarzer, vulkanischer Basalt; Gutsanteil 2,33 ha (Lage gesamt 21 ha)
Klassifikation: Riesling G.C. (gutseigene Grand-Cru-Klassifikation), Pfalz (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: herkunftsbetonter Ausbau im Stil des Guts; biologisch-dynamisch, DE-ÖKO-003

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Schaumweine

Bouvet Ladubay Saumur Tresor rose brut

Der Bouvet-Ladubay Trésor Rosé Saumur Brut ist der kräftige Bruder des Excellence Rosé: reiner Cabernet Franc, im Eichenfass vergoren und ausgebaut, dann in der Flasche gegoren und von Hand gerüttelt. Ein Rosé mit Statur.

Im Glas

Lachsrosa, feine Perlen. In der Nase Röstaromen, Nüsse und getrocknete Datteln, dazu ein Hefeton. Im Mund kraftvoll, das Mousseux zart, die Textur cremig. Lang und würzig im Abgang – ein Rosé, der mehr kann als nur erfrischen.

Mach was draus

Ente mit Kirschen, Perlhuhn, ein Burger mit Röstzwiebeln, Lachs vom Grill oder ein milder Hartkäse. Ein Schaumwein für den Hauptgang, nicht nur für den Aperitif. Schön für ein Herbstessen mit Freunden oder ein Grillfest mit Anspruch. Servier ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Den Trésor Rosé schenke ich gern zu Ente ein. Die Nussnoten und die Kirsche passen einfach perfekt.“

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Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Der Grundwein gärt in Eichenfässern und reift dort einige Monate. Nach der Flaschengärung liegt er lange auf der Hefe, gerüttelt wird von Hand.

Was unterscheidet ihn vom Excellence Rosé? Der Holzausbau. Er gibt dem Trésor Röstnoten, mehr Körper und Cremigkeit.

100 % Cabernet Franc · Saumur AOP · Gärung und Ausbau im Eichenfass · Méthode traditionnelle, Handrüttelung · langes Hefelager · Rosé Brut · Bouvet-Ladubay, Saumur · Stand: Oktober 2026

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Schaumweine

Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature

Eine Lage, eine Rebsorte: Der Mabe Les Petits Prévosts Bonneil Brut Nature besteht nur aus Meunier, gewachsen auf der gleichnamigen Parzelle in Bonneil. Das Dorf liegt im westlichen Marnetal, wo Meunier traditionell den Ton angibt. Spontan vergoren, im Holz gereift, ohne Dosage.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Die Nase pendelt zwischen dunkler Frucht und einem exotischen Hauch, darunter liegt herzhafte Würze mit einem Anflug von Rauch. Am Gaumen straff geführt und doch geschmeidig, fast etwas fleischig, mit klarem Gerüst und frischer Spannung. Im Finale Salz und Erde statt Opulenz.

Mach was draus

Charcuterie, Geflügel, Pilzgerichte oder Speisen mit milder Würze. Er braucht einen gedeckten Tisch, mehr als einen Stehempfang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Les Petits Prévosts zeigt, wie ernst Meunier sein kann. Würzig, rauchig und salzig.“

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Kurz gefragt

Warum Meunier im Marnetal? Meunier beginnt im Frühjahr später zu treiben als Pinot Noir und ist dennoch früher reif. Das macht ihn ideal für die kühlen Lagen an der Marne, wo Spätfrost droht.

Was macht der Ton? Tonreiche Böden halten Wasser. Sie geben dem Meunier Saft, Substanz und Struktur.

Wie wird er gemacht? Alkoholische Gärung und Malo laufen spontan, danach reift der Wein auf der Hefe im Eichenfass. Die zweite Gärung findet unter Korken statt; geschönt, gefiltert oder dosiert wird nicht.

100 % Meunier (Blanc de Noirs) · Einzellage Les Petits Prévosts in Bonneil (Marnetal) · Ton · Spontangärung · Eichenfass mit wenig neuem Holz · Tirage unter Korken · ungeschönt, unfiltriert · Brut Nature, 0 g/l · Champagne Mabe, Venteuil · Stand: Oktober 2026

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USA

Cayuse En Chamberlin Vineyard Syrah 2011

Rotwein · Syrah · Walla Walla Valley · USA

Cayuse En Chamberlin Syrah 2011 stammt aus dem kühlen Jahrgang 2011 und zeigt sich heute seidig und fast ätherisch: dunkle Früchte, nasser Stein und Charcuterie, dazu Noten von Mandarinen- und Blutorangenschale – ein gereifter Syrah von großer Finesse.


En Chamberlin, Walla Walla Valley

Die Lage En Chamberlin liegt im alten Flussbett des Walla Walla River auf der Oregon-Seite des Tals, im Rocks District of Milton-Freewater. Die Oberschicht aus schluffigem Lehm und runden Basaltkieseln ist nur 30 bis 45 Zentimeter tief; darunter liegen Schichten aus reinem, verdichtetem Kiesel, stellenweise viele Meter mächtig. Christophe Baron, der aus einer Champagner-Familie stammt, bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit.

Rebsorte und Ausbau

100 % Syrah aus dem Jahrgang 2011. Der Wein reift in großen Fässern aus französischer Eiche mit nur geringem Neuholzanteil, damit die Aromatik der Lage im Vordergrund bleibt.

Im Glas

Tiefes, gereiftes Rot. In der Nase dunkle Früchte, nasser Stein, Charcuterie und Mandarinenschale. Am Gaumen von seidiger, fast ätherischer Textur, mit Schwarzkirsche, Umami, gesalzenem Fleisch, Schwarztee und Blutorange. Langer, würziger Nachhall.

Am Tisch

Ein gereifter Syrah, der jetzt mit großem Genuss getrunken werden kann. Vorsichtig dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Lamm, Wild, Ente und Charcuterie.


Lage: En Chamberlin, Rocks District, Walla Walla Valley (USA); Basaltkiesel
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Syrah
Jahrgang: 2011 (kühler Jahrgang)
Ausbau: 100 % Syrah; große Fässer aus französischer Eiche, geringer Neuholzanteil

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