Doros WeinSinn: 2006 Lemberger R, Qualitätswein trocken, Weingut Knauß

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2006 Lemberger R, Qualitätswein trocken, Weingut Knauß
(Alk. 14%) Strümpelbach Württemberg

Rote süße Kirschen, Brombeeren, etwas Cassis. Gewürzaromen von mildem Pfeffer und Lorbeer, ein Hauch Anis, Nelke, etwas Kakao, zartbittere Schokolade, Lakritze; leicht blumig. Eine dezente Holznote, sanfte, fast süßliche Tannine, gut eingebundene Säure. Trotz viel Alkohol sanft, für einen Lemberger fast zu mild.
Er passt zur asiatischen Küche.
(getrunken am 30. Dezember 2011)

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Rebsorten

Vanita Nero d'Avola Appassite Sicilia

Rotwein · Terre Siciliane IGT · Nero d'Avola

100 % Nero d'Avola Terre Siciliane IGT Sizilien teilweise angetrocknete Trauben Fantini by Farnese halbtrocken

Vanita Nero d'Avola Appassite ist ein konzentrierter, halbtrockener Rotwein der Fantini Group aus Sizilien: reinsortiger Nero d'Avola, zu einem Teil aus angetrockneten Trauben. Rubinrot, mit roten Beeren, Kirsche und Pflaume, dazu Schokolade und mediterrane Gewürze im Nachhall.


Nero d'Avola – die Rotweinsorte Siziliens

Nero d'Avola ist die wichtigste rote Rebsorte Siziliens und trägt den Namen der Kleinstadt Avola im Südosten der Insel, wo sie ihren Ursprung haben soll. Lange hieß sie auch Calabrese. Sie braucht Wärme und bekommt sie auf Sizilien reichlich: lange, heiße, trockene Sommer, milde Winter, viel Sonne. Darauf antwortet die Sorte mit tiefer Farbe, dunkler Pflaumen- und Kirschfrucht und weichen Gerbstoffen, dabei mit einer Säure, die für ein so warmes Gebiet bemerkenswert frisch bleibt.

Die Herkunftsbezeichnung Terre Siciliane IGT umfasst die gesamte Insel und erlaubt es, Trauben aus verschiedenen Teilen zusammenzuführen. Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, eine Erzeugergruppe mit Wurzeln in den Abruzzen, die in mehreren süditalienischen Regionen arbeitet.

Teilweises Appassimento

Reinsortiger Nero d'Avola. Ein Teil der Trauben wird nach der Lese angetrocknet, bevor er gepresst wird – das italienische Appassimento. Dabei verlieren die Beeren Wasser; Zucker, Farbe und Aromen konzentrieren sich. Der übrige Teil wird frisch verarbeitet.

Die Kombination beider Partien bestimmt den Stil. Der angetrocknete Anteil bringt Dichte, Glycerin und eine feine Restsüße, der frische Anteil hält Frucht und Säure lebendig genug, dass der Wein nicht schwer wird. Daher die Einstufung als halbtrocken und der runde, vollmundige Charakter.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase rote Beeren, Kirsche und Pflaume, dazu ein Hauch getrockneter Frucht aus dem Antrocknen. Am Gaumen konzentriert und vollmundig, mit feiner Restsüße und weichem Tannin; im Nachhall Nuancen von Schokolade und mediterranen Gewürzen. Der Abgang ist rund.

Ein Teil angetrocknet, ein Teil frisch: Nero d'Avola mit Dichte und Süße, ohne schwer zu werden.

Bei 16–18 °C servieren, nicht wärmer – sonst tritt die Restsüße zu deutlich hervor. Jung zu trinken.

Am Tisch

Ein kraftvoller Rotwein zu herzhafter Küche; die feine Restsüße passt besonders zu Würzigem. Klassische Begleitung: Schmorgerichte, würziges Lamm, reifer Käse und dunkle Schokolade – ebenso Caponata, Arancini mit Ragù und scharf gewürztes Grillfleisch.


Produzent Fantini by Farnese
Rebsorte 100 % Nero d'Avola
Lage Sizilien, Italien
Klassifikation Terre Siciliane IGT · halbtrocken
Vinifikation teilweises Appassimento – ein Teil der Trauben vor dem Pressen angetrocknet · Restsüße
Trinkempfehlung jung trinken

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Weine

Adega Algueira Dolio Ribeira Sacra tinto 2019

Rotwein · DO Ribeira Sacra · Cuvée

Mencía 66 % · Brancellao 20 % Sousón · Caíño · Garnacha Tintorera DO Ribeira Sacra, Galicien Steilterrassen · Schiefer und Granit Holzfassausbau 6.655 Flaschen 2019

Der Dólio Ribeira Sacra Tinto 2019 der Adega Algueira ist eine Cuvée aus fünf galicischen Rebsorten: Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %). Straff, geradlinig, mineralisch und würzig – ein Rotwein von den Steilterrassen am Sil, in 6.655 Flaschen gefüllt.


Ribeira Sacra – Steilterrassen an Sil und Miño

Die Ribeira Sacra liegt im Landesinneren Galiciens, in den Canyons von Sil und Miño. Die Reben stehen auf schmalen Steinterrassen, die teils von Mönchen im Mittelalter angelegt wurden und so steil zum Fluss abfallen, dass viele Parzellen nur zu Fuß oder mit Seilwinden erreichbar sind – Weinbau, der in Spanien als „heroisch" gilt. Die Böden bestehen aus Schiefer und Granit, oft mit wenig Feinerde.

Das Klima ist ein Grenzfall: atlantisch beeinflusst durch Feuchtigkeit und kühle Nächte, zugleich im Sommer in den tief eingeschnittenen Tälern warm, weil die Hänge die Sonne einfangen und die Flüsse Wärme speichern. Diese Mischung bringt Rotweine mit reifer Frucht, aber frischer Säure und einem mineralischen, oft würzigen Profil.

Die Hauptsorte ist Mencía. Daneben stehen alte autochthone Sorten, die in der Ribeira Sacra nur in winzigen Mengen wachsen – vor allem Brancellao, in der ganzen Denominación 2019 nur rund 49 Tonnen. Dass der Dólio ein Fünftel davon enthält, macht ihn zu einer Ausnahme. Die Adega Algueira am Sil gehört zu den Betrieben, die diese Sorten früh wieder in den Vordergrund gerückt haben.

Jahrgang 2019 – Ribeira Sacra

Der Jahrgang 2019 war für die Ribeira Sacra ein Jahr ohne Zwischenfälle: kein Frost, kein Hagel, kein schwieriges Frühjahr wie in den Jahren zuvor. Die ersten Trauben – Godello in Amandi – wurden am 28. August gelesen, den offiziellen Beginn der Lese legte der Consello Regulador auf den 19. September fest. Nach 51 Tagen endete sie am 18. Oktober.

Mit 7.262.831 Kilo Trauben war 2019 die ertragreichste Ernte in der Geschichte der Denominación, rund 1,1 Millionen Kilo mehr als im Vorjahr. Das Lesegut war gesund und von guter Reife. Für die Rotweine bedeutet das reife Frucht bei klarer, frischer Säure – die Grundlage für einen straffen, mineralischen Wein wie den Dólio.

Fünf Rebsorten und Ausbau im Holzfass

Cuvée aus Mencía (66 %), Brancellao (20 %), Sousón (6 %), Caíño (4 %) und Garnacha Tintorera (4 %), Jahrgang 2019. Jede Sorte hat ihre Rolle: Mencía gibt rote Frucht, Würze und Struktur; Brancellao ist hell, duftig und fein, bringt florale Noten und Leichtigkeit; Sousón liefert Farbe und Säure, Caíño zusätzliche Frische und Pfeffer, Garnacha Tintorera – eine der wenigen Sorten mit rotem Fruchtfleisch – Farbtiefe und Körper.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts auf Mineralität, Würze und klare Struktur ausgerichtet statt auf Holzaromen. Die Gesamtproduktion liegt bei 6.655 Flaschen.

Im Glas

Mittleres, leuchtendes Rubinrot. In der Nase Muskatnuss, weißer Pfeffer, wilde Beeren und Orangenschale, dazu Leder und frische Gewürze. Am Gaumen straff und geradlinig, mineralisch und würzig; feinkörnige Tannine stehen neben einer klaren Säure. Der Abgang ist lang und würzig.

Ein Fünftel Brancellao – von einer Sorte, die in der ganzen Ribeira Sacra 2019 keine fünfzig Tonnen brachte.

Bei 16 °C servieren, nicht wärmer – sonst verliert der Wein seine Straffheit. Eine halbe Stunde offen genügt. Schon zugänglich, über einige Jahre gut lagerfähig.

Am Tisch

Gegrilltes Fleisch, Lamm, Schwein, Wild und Schmorgerichte, dazu gereifter Käse. In Galicien passt er zu Pulpo á feira, Lacón con grelos und Empanada; die frische Säure trägt auch Thunfisch und Lachs vom Grill.


Produzent Adega Algueira, Ribeira Sacra
Rebsorte Mencía 66 %, Brancellao 20 %, Sousón 6 %, Caíño 4 %, Garnacha Tintorera 4 %
Lage Ribeira Sacra, Galicien, Spanien · Steilterrassen am Sil · Schiefer und Granit
Klassifikation DO Ribeira Sacra · trocken
Jahrgang 2019
Ausbau Holzfass
Trinkempfehlung jetzt bis 2029
Auflage 6.655 Flaschen

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Rebsorten

Georg Breuer Pfaffenwies Lorch Riesling 2020

Weißwein · Lorch (Rheingau) · Riesling

Riesling Lorch Pfaffenwies Georg Breuer · Rüdesheim Steillage · Südwest Hunsrückschiefer · Taunusquarzit bis 55 J. Reben trocken · nur 2.586 Flaschen 2020

Der Georg Breuer Lorch Pfaffenwies Riesling 2020 stammt aus einer der Spitzenlagen von Lorch. Die Rieslinge der Pfaffenwies tragen eine fast salzige Mineralität in sich und werden von feinen Fruchtaromen heimischer Früchte bestimmt.


Lorch Pfaffenwies – Steillage über dem Rhein

Das Weingut Georg Breuer in Rüdesheim zählt zu den ikonischen Gütern des Rheingaus. Heute von Theresa Breuer geführt, steht es für kompromisslose Handarbeit in den Steillagen, Handarbeit im Weinberg, frühe Lese und einen kühlen, herkunftsbetonten Ausbau.

Die Pfaffenwies erstreckt sich über die gesamte Höhe der Lorcher Weinbergslagen, vom Rhein bis zum Fuße des Waldes. An steilen, südwestlich ausgerichteten Hängen wachsen bis zu 55 Jahre alte Rebstöcke auf von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit geprägten Böden – die Grundlage für die fast salzige Mineralität dieser Lage.

Jahrgang 2020 – Rheingau

2020 war im Rheingau ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Die frühe Lese, die alten Reben und der kühle, schonende Ausbau des Guts bewahrten Finesse, Mineralität und Spannung – reife Frucht und lebendige Säure im Gleichgewicht.

Ausbau

Trockener Lagen-Riesling aus der Steillage Lorch Pfaffenwies, Jahrgang 2020; 100 % Riesling von Hunsrückschiefer und Taunusquarzit, bis 55 Jahre alte Reben.

Nach selektiver Handlese wird der Wein spontan vergoren und lange im großen Holzfass ausgebaut – im bewusst zurückhaltenden Stil des Guts, ohne unnötige Eingriffe. So bewahrt er die salzige Mineralität, Finesse und ein enormes Reifepotenzial. Handarbeit im Weinberg. Nur 2.586 Flaschen.

Im Glas

Ein Riesling von fast salziger Mineralität: feine Fruchtaromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst – dazu Zitrus und ein Hauch Kräuter über einer schiefrig-salzigen, mineralischen Prägung. Am Gaumen geradlinig und präzise, mit lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, salzig-mineralischen Nachhall.

Fast salzige Mineralität, dazu feine Aromen heimischer Früchte – Apfel, Birne und Steinobst über schiefriger Prägung: geradlinig, präzise, mit langem, salzig-mineralischem Nachhall.

Ein finessenreicher, langlebiger Steillagen-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu cremigen Gerichten und mildem Hartkäse.


Lage: Lorch Pfaffenwies, Rheingau; steile, südwestlich ausgerichtete Hänge vom Rhein bis zum Waldrand; Hunsrückschiefer und Taunusquarzit; bis 55 Jahre alte Reben
Klassifikation: Lagen-Riesling, Rheingau (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, Spontangärung, langer Ausbau im großen Holzfass; Handarbeit im Weinberg; 2.586 Flaschen

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Weine

Billecart-Salmon Le Reserve Brut Doppelmagnum

Die Billecart-Salmon Le Réserve Brut Doppelmagnum ist eine Ansage: drei Liter Champagner für ein Fest mit vielen Gästen. Frisch, klar und präzise – und schon beim Einschenken ein Erlebnis.

Im Glas

Zartgold, feine Perlen. In der Nase Zitrus, reife Birne, Blüten und ein Hauch Nuss. Am Gaumen klar und frisch, mit feinem Mousseux und einer kreidigen Salzigkeit darunter. Im großen Format reift er besonders langsam und gleichmäßig.

Mach was draus

Hochzeit, Firmenjubiläum, Silvester mit vielen Freunden. Dazu Austern, Lachsröllchen und Gougères. Auch zu Pilz-Vol-au-vent oder Hähnchen-Fingerfood passt er. Plane genug Zeit zum Kühlen ein: Drei Liter werden im Eiskübel viel langsamer kalt als eine normale Flasche. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Eine Doppelmagnum öffnest du nicht nebenbei. Ich packe sie unten mit zwei Händen und gieße in große Gläser – das ist schon die halbe Show.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie viele Gläser stecken drin? Rund 24 Gläser. Genug für ein Fest mit 15 bis 20 Gästen.

Warum Brut und nicht Extra Brut? Bei den Großflaschen dosiert Billecart-Salmon teils anders als bei der 0,75-Liter-Flasche. Die Doppelmagnum ist als Brut einen Hauch runder.

Meunier, Pinot Noir, Chardonnay · hoher Anteil Reservewein · kalte Vorklärung, kühle Gärung im Edelstahl · Méthode Traditionnelle · Brut · Doppelmagnum 3 l · Billecart-Salmon, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Weine

Julia Schittler Grauer Burgunder Bag in Box 3 Liter

Weißwein · Rheinhessen · Grauburgunder

100 % Grauburgunder Rheinhessen Gutswein trocken Bag-in-Box · 3 l

Julia Schittler Grauer Burgunder Bag-in-Box 3 Liter ist ein trockener, fruchtbetonter Grauburgunder aus Rheinhessen im Großformat – gemacht für Picknick, Terrasse und Gartenparty. Reife Birne, Honigmelone und Mandel, dazu Frische und feiner Schmelz. Dank Bag-in-Box bleibt der Wein auch nach dem Anzapfen über Wochen frisch.


Rheinhessen – Grauburgunder auf Löss und Kalk

Rheinhessen ist das größte deutsche Anbaugebiet, ein Hügelland im Rheinknie zwischen Worms, Mainz und Bingen. Das Klima ist mild und trocken, geschützt durch Hunsrück, Taunus und Donnersberg; die Böden bestehen weithin aus Löss und Kalk. Der Löss speichert Wasser und gibt den Weinen Fülle, der Kalk bringt Frische und eine feine Mineralität.

Für Grauburgunder – in Frankreich Pinot Gris, in Italien Pinot Grigio – sind das gute Bedingungen. Die Sorte ist eine Mutation des Pinot Noir, reift früh und bringt auf warmen, wasserhaltenden Böden Körper und reife Frucht. Rheinhessen gehört heute zu den wichtigsten Herkünften der Sorte in Deutschland. Hinter dem Wein stehen die Vereinigten Weingüter Schittler & Becker mit Winzerin Julia Schittler.

Rebsorte, Ausbau und Gebinde

Reinsortig aus Grauburgunder, trocken ausgebaut. Der Ausbau zielt auf das typische Burgunderbukett, auf Frische und einen feinen Schmelz – ein Gutswein, der auf Frucht und Trinkfluss angelegt ist.

Abgefüllt wird im 3-Liter-Bag-in-Box-Format. Der Wein steckt in einem luftdichten Beutel, der sich beim Zapfen zusammenzieht; Sauerstoff kommt an den Wein nicht heran. Deshalb hält er sich nach dem Anzapfen über Wochen, während eine geöffnete Flasche nach wenigen Tagen nachlässt. Drei Liter entsprechen vier Flaschen.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase ein fein nuanciertes Burgunderbukett mit reifer Birne, Honigmelone und einem Hauch frischer Mandel. Am Gaumen kraftvoll und frisch zugleich, mit gut eingebundener Säure und feinem Schmelz. Der Abgang ist harmonisch.

Grauburgunder für draußen: vier Flaschen in einer Box, und der Rest bleibt wochenlang frisch.

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren; die Box passt in die Kühlschranktür. Jung trinken.

Am Tisch

Ideal für Picknick, Terrasse und Gartenparty. Passt zu Fisch, Geflügel, hellem Fleisch, Antipasti, Spargel und mildem Käse – ebenso zu Flammkuchen, Grillgemüse und Salaten mit Ziegenkäse.


Produzent Vereinigte Weingüter Schittler & Becker, Julia Schittler, Rheinhessen
Rebsorte 100 % Grauburgunder
Lage Rheinhessen, Deutschland · Löss und Kalk
Klassifikation Gutswein · trocken
Flaschengröße Bag-in-Box · 3 l
Trinkempfehlung jung trinken; angezapft mehrere Wochen haltbar

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Weine

Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling GG 2020

Weißwein · Wehlener Sonnenuhr (Mosel) · Riesling

Riesling Wehlener Sonnenuhr Wehlen · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) reiner Devonschiefer 60–100 % Steillage Großes Gewächs · trocken 2020

Der Schloss Lieser Wehlener Sonnenuhr Riesling Großes Gewächs 2020 stammt von einer der größten Rieslinglagen der Welt – der berühmten Sonnenuhr gegenüber von Wehlen, auf reinem Devonschiefer in extremer Steillage. Ein trockener Riesling von filigraner Eleganz und enormer Mineralität, mit einem tollen Frucht-Säure-Spiel bei moderatem Alkoholgehalt.


Wehlener Sonnenuhr – Weltklasse-Steillage

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – führte Schloss Lieser an der Mittelmosel in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Bearbeitung der Weinberge und spontane Vergärung sind seit jeher das Markenzeichen des Guts und spiegeln die Wertschätzung der Natur gegenüber wider.

Die VDP.GROSSE LAGE® Wehlener Sonnenuhr erstreckt sich imposant gegenüber von Wehlen entlang der Mosel und weist eine beeindruckende Hangneigung von 60 bis 100 Prozent auf. Die Südwestlage profitiert von einem einzigartigen Mikroklima durch lange Sonnenscheindauer und die starke Wärmereflexion der Böden sowie der nahen Mosel. Die Reben wachsen auf reinem Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, großenteils in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Ihren Namen erhielt die Lage von einer Sonnenuhr, die der Wehlener Winzer Jodocus Prüm 1842 in den Hang setzen ließ. Hier entstehen einige der spannendsten, langlebigsten und besten Rieslinge der Welt.

Jahrgang 2020 – Mosel

2020 brachte an der Mosel einen ausgewogenen Jahrgang mit reifer, kerngesunder Frucht und zugleich frischer, präziser Säure. Auf dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr ergibt das einen besonders filigranen, klar gezeichneten Riesling, in dem reife Frucht und kristalline mineralische Spannung in feiner Balance stehen.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Wehlener Sonnenuhr, Jahrgang 2020; 100 % Riesling.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wird der Wein spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein glasklarer, tiefgründiger Riesling mit der kristallinen Schiefermineralität dieser Weltklasse-Lage.

Im Glas

Aus dem reinen Devonschiefer der Sonnenuhr lebt dieser Riesling von Filigranität und Präzision: helle Frucht von weißem Pfirsich und Aprikose, dazu Limette, Zitrone und grüner Apfel, untermalt von floralen Anklängen und einer kühlen, feuersteinig-kristallinen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, filigran und dennoch tiefgründig, mit moderatem Alkohol und einer vibrierenden, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Eleganz verleiht – mit langem, glasklarem, salzig-mineralischem Nachhall.

Weißer Pfirsich, Limette und grüner Apfel über kühler, kristalliner Schiefermineralität – trocken und filigran, mit vibrierender Säure und langem, salzigem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Wehlener Sonnenuhr, gegenüber Wehlen an der Mittelmosel; Südwest, reiner Devonschieferverwitterungsboden mit hohem Gesteinsanteil, 60–100 % Neigung, 110 bis über 320 m; Einzelpfahlerziehung; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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USA

Cayuse Camaspelo 2019

Rotwein · Bordeaux-Cuvée · Walla Walla Valley · USA

Cayuse Camaspelo 2019 ist die seltene Bordeaux-Cuvée des Kultweinguts Cayuse aus dem Walla Walla Valley. Der Jahrgang 2019 erinnert in seinem Duft an große Graves: Johannisbeere, Tabak, Sandelholz und Bleistiftspäne, dazu steinige Mineralität – dicht, elegant und mit langem Leben vor sich.


Walla Walla Valley

Cayuse liegt im „Rocks District of Milton-Freewater“ im Walla Walla Valley – einem Gebiet mit auffälligen, runden Basaltkieseln im Boden. Christophe Baron, ursprünglich aus der Champagne, erkannte in diesen Steinböden ein Terroir wie in den großen französischen Appellationen. Er bewirtschaftet die Reben mit Pferdezug und Handarbeit und keltert daraus charaktervolle, eigenständige Weine.

Assemblage und Ausbau

Eine Cuvée im Bordeaux-Stil, überwiegend Cabernet Sauvignon, ergänzt um Cabernet Franc und Merlot, vom Jahrgang 2019. Der Wein reift im Barrique aus französischer Eiche, das ihm Struktur und feine Würze gibt.

Im Glas

Sehr tiefe Farbe. In der Nase rote und schwarze Johannisbeere, Brombeere und Schwarzkirsche, dazu verbrannte Erde, Tabak, Sandelholz, Bleistiftspäne, Lorbeer und ein Hauch wilder Kräuter. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, nahtlos und elegant, mit großer Dichte, steiniger Mineralität, viel Frische und sehr feinkörnigen Tanninen. Langer, würziger Nachhall.

Am Tisch

Bereits zugänglich, mit Reifepotenzial über viele Jahre – Kritiker sehen ihn 25 bis 30 Jahre auf der Höhe. Vorher dekantieren und bei 16–18 °C servieren.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, Wild und gereifter Hartkäse.


Lage: Rocks District, Walla Walla Valley (USA)
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA – Bordeaux-Cuvée
Jahrgang: 2019
Ausbau: überwiegend Cabernet Sauvignon, dazu Cabernet Franc und Merlot; Barrique (französische Eiche)

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Länder/Regionen

Joblot Givry Mademoiselle blanc 1er Cru 2022

Weißwein · Givry Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Givry · 1er Cru (Cuvée Mademoiselle) Servoisine + alte Reben En Veau Côte Chalonnaise 2022

Der Givry Mademoiselle 1er Cru Blanc 2022 der Domaine Joblot ist ein eleganter, würziger und feingliedriger Chardonnay mit ausgewogener Struktur. Schon jung trinkreif, besitzt er zugleich großes Lagerpotential – eine Cuvée aus den Lagen Servoisine und den alten Reben von En Veau.


Cuvée Mademoiselle – Premier Cru in Givry

Givry liegt in der Côte Chalonnaise und ist für Pinot Noir und Chardonnay bekannt. Die Cuvée Mademoiselle vereint Trauben aus der Premier-Cru-Lage Servoisine mit jenen der alten Rebstöcke von En Veau (Vaux) – das gibt dem Wein mineralische Komplexität und Feinheit.

Die Domaine Joblot zählt zu den führenden Erzeugern von Givry und gilt als Maßstab der Appellation.

Jahrgang 2022 – Côte Chalonnaise

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die würzig-mineralische Art dieser Cuvée.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, eine Cuvée aus Servoisine und den alten Reben von En Veau.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – der maßvolle Holzeinsatz gibt Struktur und cremige Textur, ohne Frucht und Mineralität zu überdecken.

Im Glas

Elegant, würzig und feingliedrig, mit ausgewogener Struktur. Die mineralische Komplexität wird von einem Potpourri verschiedener Früchte untermalt, während Zitrusnoten für einen frischen, klaren Abgang sorgen.

Würzig, feingliedrig und mineralisch komplex, mit klarem Zitrus-Finish – jung trinkreif und doch lagerfähig.

Schon jung zugänglich, mit großem Reifepotenzial über mehrere Jahre. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu milder Weichkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger Begleiter.


Lage: Givry (Côte Chalonnaise); Cuvée aus Servoisine und alten Reben von En Veau (beide 1er Cru)
Klassifikation: Givry Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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