Taverna El Glop – Barcelona – Spanien

>Manchmal möchte man in einem Restaurant einen Abend mit einem leckeren Manzanilla Sherry aus Sanlucar beginnen, vergisst aber, dass unter derselben Wortbezeichnung in Spanien auch Kamillentee gereicht wird. Da man mit diesem Getränk außer in schwerwiegenden Krankheitsfällen in der Regel nichts zu tun haben möchte, beginnt so ein Gastronomiebesuch nicht gerade verheißungsvoll, wenn man eben diesen Tee bekommt. Umso überraschter ist man, nachdem man in Plastikschalen aus besten Ikea-Zeiten Platz genommen hat, was die hiesige Küche zu bieten hat. Zunächst bekommt man ein Lätzchen um den Hals gelegt und wird dazu aufgefordert, Plastikhandschuhe anzuziehen. Sodann kommen frisch gegrillte Calcots (eine Art frischer Lauchzwiebel) und eine schmackhafte Romanesco-Sauce auf den Tisch. Diese saisonale Spezialität wird dann mit den Händen geschält und  in die Sauce getunkt. Eine herrlich leckere Sauerei! Auch die anderen typisch katalanischen Speisen machen Lust auf mehr und die Taverna El Glop im ältesten Stadtteil Barcelonas García ist sicher ein Tipp für ein rustikales Insiderlokal.

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Dietrich Pinot Noir rosé

Roséwein · Pinot Noir · Pfalz · Deutschland

Dietrich Pinot Noir rosé ist ein trocken ausgebauter Roséwein aus 100 % Pinot Noir vom Weinhof Dietrich in Großkarlbach in der Pfalz. Geführt wird das Familienweingut von den Brüdern Arnd und Gerrit Dietrich, die 25 Hektar Rebfläche von Großkarlbach bis Weisenheim am Sand und Laumersheim bewirtschaften. Der Rosé stammt aus einer einzelnen Lage und zeigt die helle, feine Frucht, für die Pinot Noir in der Pfalz steht.


Herkunft

Die Trauben wachsen rund um Großkarlbach im Norden der Pfalz, geschützt durch den Haardtrand. Über 1.800 Sonnenstunden im Jahr sorgen für ein warmes, fast mediterranes Klima und reife Trauben. Der Wein ist als Qualitätswein (QbA) aus der Pfalz eingestuft.

Assemblage und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Pinot Noir (Spätburgunder). Nach einer sehr kurzen Maischestandzeit wird der Most schonend abgepresst – das gibt dem Rosé seine helle Farbe und feine Frucht. Die kühle Vergärung im Edelstahltank bewahrt die frischen Fruchtaromen. Ausgebaut ist der Wein trocken, mit harmonisch eingebundener Restsüße.

Im Glas

Zartes, helles Rosa mit geringer Farbintensität. In der Nase Johannisbeere, Himbeere und Erdbeere. Am Gaumen fruchtbetont und frisch, die feine Restsüße stützt sich auf eine klare Säure, der Abgang bleibt saftig.

Am Tisch

Ein Rosé für die Terrasse und den Sommer. Klassische Begleitung: leichte Gerichte mit Meeresfrüchten, Salate und mediterrane Vorspeisen. Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren.


Herkunft: Pfalz, Großkarlbach
Klassifikation: Qualitätswein (QbA), trocken
Ausbau: kurze Maischestandzeit, kühle Vergärung im Edelstahltank

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Portugal

Niepoort Museu dos Lagares tinto 2019

Wein · Rotwein · Douro · Portugal

Niepoort Museu dos Lagares Tinto 2019 ist ein Meilenstein in der Geschichte von Niepoort und zählt zu den großen terroirgeprägten Rotweinen. Dieser außergewöhnliche Einzellagenwein verkörpert die Essenz des Douro-Tals und spiegelt die Vielschichtigkeit uralter Rebstöcke wider, die mit dem genetischen Erbe von mehr als 30 autochthonen Rebsorten verwoben sind.


Douro

Niepoort zählt zu den prägenden Häusern des Douro. Der Museu dos Lagares stammt von einer einzigen Parzelle mit uralten Reben, die als historischer Mischsatz (Feldblend) gepflanzt sind. Die kargen Schieferböden und steilen Lagen sorgen für eine langsame, ausgewogene Reifung und prägen die Tiefe und Frische des Weins.

Assemblage und Ausbau

Feldblend aus über 30 autochthonen Douro-Sorten, gemeinsam gelesen und vinifiziert. Namensgebend ist die traditionelle Verarbeitung in den Lagares – den steinernen Tretbottichen, in denen die Trauben sanft mit den Füßen gestampft werden. Der Ausbau im Holz bewahrt Finesse und Klarheit. Trocken ausgebaut, mit großem Reifepotenzial.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase vielschichtige dunkle und rote Frucht, mediterrane Kräuter, feine Würze und ausgeprägte Schiefermineralität. Am Gaumen kraftvoll und dennoch geschmeidig, mit Finesse, Frische und Tiefe, fein gewobenen Tanninen, präziser Struktur und sehr langem Abgang.

Am Tisch

Vor dem Genuss großzügig dekantieren und bei 16–18 °C servieren – ein großer Wein für besondere Anlässe.

Passt zu: geschmortem Lamm, Wild, Rind, herzhaften Schmorgerichten und gereiftem Käse.


Lage: D.O.C. Douro, Einzellage (Portugal); Niepoort
Rebsorten: Feldblend aus über 30 autochthonen Douro-Sorten (uralte Reben), trocken
Ausbau: Vinifikation in traditionellen Lagares; Reifung im Holz
Jahrgang: 2019

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Hacienda Lopez de Haro Crianza

Rotwein · Rioja · Spanien

Der Hacienda López de Haro Crianza ist ein Rioja-Rotwein der Bodega Classica aus San Vicente de la Sonsierra – eine Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Sie reift 16 Monate in Eichenfässern und zeigt sich im klassischen Rioja-Stil. Im Bouquet reife Waldfrüchte, am Gaumen elegant und samtig mit Röstnoten aus dem Fass. Veilchen, etwas Tabak und weiche Tannine geben dem Wein Balance.


Rioja Alta – San Vicente de la Sonsierra

Die Bodega Classica liegt in San Vicente de la Sonsierra in der Rioja Alta, oberhalb des Ebro. Gegründet 2003, setzt das Gut auf alte Reben aus verschiedenen Lagen der Rioja, viele davon auf kargen Böden der Ebro-Terrassen. Das Klima der Rioja Alta verbindet kontinentale, mediterrane und atlantische Einflüsse – Voraussetzung für eine ausgewogene Reife.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Garnacha und Graciano. Nach der Gärung und einer zweiwöchigen Maischestandzeit reift der Wein 16 Monate in Eichenfässern aus französischer und amerikanischer Eiche, gefolgt von weiterer Flaschenreife. Enthält Sulfite.

Im Glas

Intensives Kirschrot. In der Nase ein dichtes Bouquet reifer Waldfrüchte, dazu Veilchen, etwas Tabak und Röstnoten aus dem Fass. Am Gaumen elegant und samtig, mit weichen, reifen Tanninen und guter Balance. Der Abgang bleibt lang und harmonisch.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Schmorgerichte und gereifter Käse. Auch zu Tapas, Wurst und Grillgerichten. Serviertemperatur 16–18 °C.


Lage San Vicente de la Sonsierra, Rioja Alta (Spanien), alte Reben auf Ebro-Terrassen
Klassifikation DOCa Rioja (Crianza)
Ausbau Cuvée Tempranillo/Garnacha/Graciano, 2 Wochen Maischestandzeit, 16 Monate in französischer und amerikanischer Eiche, anschließend Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Champagne Frederic Savart Ecueil Trépail Blanc de Blancs 1er Cru

Chardonnay aus zwei Premier-Cru-Orten vereint der Frédéric Savart Blanc de Blancs 1er Cru der Montagne de Reims: Écueil und Trépail. Gefüllt wurden genau 13.532 Flaschen. Er beweist, dass Chardonnay auch abseits der Côte des Blancs straff und genau sein kann.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft: Zitrus, gelber Apfel, Blüten und ein wenig bittere Mandel. Im Mund seidig und straff zugleich, mit reifer Säure, zarten Hefenoten und einer feinen Salzspur. Ein langes, kreidiges Finale.

Mach was draus

Austern, Langustinen, feiner Fisch, Jakobsmuscheln oder Geflügel. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas und gib ihm eine Viertelstunde Luft. Er hat Reserven für einige Jahre.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Zwei Dörfer, zwei Böden, ein Blanc de Blancs mit Spannung. Ein Geheimtipp für Chardonnay-Fans.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Warum Écueil und Trépail? Écueil hat sandige Böden mit Kalkadern, die dem Chardonnay Fülle und eine feine Textur geben. Trépail, auf der Ostseite der Montagne, steht auf Kreide und bringt Kühle und Spannung.

Wie wird er gemacht? Je nach Parzelle im Edelstahl oder im Holz ausgebaut, der Säureabbau läuft nicht vollständig. Dosiert als Extra Brut.

100 % Chardonnay · Premier-Cru-Orte Écueil und Trépail · Sand mit Kalk, Kreide · Edelstahl und Holz · teils ohne Malo · Extra Brut, Restzucker 1,6 g/l · 13.532 Flaschen · Champagne Frédéric Savart, Écueil · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Ungarn

Oremus Tokaji Eszencia 2010

Edelsüßer Weißwein · Tokaji Eszencia · Furmint-Cuvée

Furmint-Cuvée Tokaji Eszencia Tokaj-Hegyalja · Ungarn Oremus (Vega Sicilia) freilaufender Saft (jus de goutte) über 500 g/l Restzucker jahrelange Gärung 2010

Die Oremus Tokaji Eszencia 2010 gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt – der freilaufende Saft edelfauler Aszú-Beeren, von sagenhafter Konzentration. Bernstein bis Rotgold im Glas, mit Aromen von Rumtopf, getrockneter Aprikose und Rosine, klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen.


Eszencia – die Seele des Tokaj

Die Eszencia des Tokaji gilt als einer der besten und lagerfähigsten Süßweine der Welt. Sie entsteht nur in herausragenden Jahren, in denen die Edelfäule (Botrytis cinerea) besonders reichlich auftritt. Tokaj-Hegyalja im Nordosten Ungarns – seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe – bietet am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza mit herbstlichem Nebel und sonnigen Nachmittagen die idealen Bedingungen dafür.

Das Weingut Tokaj-Oremus wurde 1993 von der Familie Álvarez, Eigentümerin der spanischen Ikone Vega Sicilia, gegründet und trägt den Namen der historischen Lage Oremus – jener Wiege des Tokaji Aszú. Die Eszencia entsteht aus den edelsten, am stärksten von Botrytis konzentrierten Beeren der Sorten Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

Jahrgang 2010 – Tokaj-Hegyalja

Eine Eszencia wird nur dann erzeugt, wenn die Ernte an edelfaulen Beeren außergewöhnlich reich ausfällt – sie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern hängt ganz vom Wohlwollen der Natur ab. Der Jahrgang 2010 brachte die Voraussetzungen für diesen legendären Nektar, der seine Tiefe und Konzentration über viele Jahre langsamer Gärung und Reife gewinnt.

Herstellung und Ausbau

Edelsüßer Tokaji Eszencia aus dem Jahrgang 2010 – eine Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály.

An jedem Erntetag werden die edelsten, von Botrytis durchdrungenen Beeren Stück für Stück gesammelt. Allein durch ihr Eigengewicht tritt der dickflüssige, hochkonzentrierte Saft – die „jus de goutte" – aus, ganz ohne Pressung. Dieser Most gärt extrem langsam, zunächst über Monate in 50-Liter-Glasballons; aufgrund der enormen Zuckerkonzentration (oft über 500 g/l) vergärt nur ein winziger Teil, sodass der Wein nur sehr wenig Alkohol entwickelt. Nach rund einem Jahr reift die Eszencia in kleinen 68-Liter-Átalag-Fässern weiter, ehe sie eine jahrzehntelange Flaschenreife antritt. Aufgrund ihrer Konzentration und ihres Extraktreichtums wurden diesem Nektar früher gar medizinische Wunderdinge zugesagt.

Im Glas

Es ist in jedem Fall ein einmaliges Erlebnis, so einen bombastischen Edelsüßwein einmal im Glas gehabt zu haben: in der Farbe Bernstein und Rotgold; er duftet nach Rumtopf und getrockneten Früchten wie Aprikose und Rosinen. Im Mund scheint sich ein Sirup auszubreiten, jedoch schmeckt die Essenz klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen – mit Anklängen von Fichtenhonig, Schwarzbrot und gedörrtem Obst. Im filigranen Abgang wirkt er noch lange und intensiv nach.

Bernstein und Rotgold, Rumtopf, Aprikose und Rosine – klar und konzentriert nach Karamell, Honig und Gewürzen, mit endlos langem Nachhall.

Ein Wein für besondere Anlässe und mit jahrzehntelangem, ja jahrhundertelangem Reifepotenzial. In winzigen Mengen gut gekühlt bei rund 8 °C genießen.

Am Tisch

Vor allem solo als meditativer Nektar im Glas – löffel- oder schluckweise. Daneben zu Foie gras, zu kräftigem Blauschimmelkäse sowie zu Desserts mit getrockneten Früchten, Karamell oder Honig.


Lage: Tokaj-Oremus, Tolcsva, Tokaj-Hegyalja (Ungarn); vulkanische Böden am Zusammenfluss von Bodrog und Tisza; UNESCO-Weltkulturerbe
Klassifikation: Tokaji Eszencia (edelsüß); freilaufender Saft edelfauler Aszú-Beeren; Cuvée aus Furmint, Hárslevelű, Zéta und Sárga Muskotály; über 500 g/l Restzucker
Ausbau: spontane, jahrelange Langsamgärung in 50-l-Glasballons, Reife im 68-l-Átalag-Fass, anschließend lange Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

That Boutique-Y Gin Hernö Distillery

Gin · Hernö · Schweden

That Boutique-y Gin Company x Hernö Distillery ist eine Gin-Kooperation zwischen der schwedischen Hernö Distillery und der That Boutique-y Gin Company. Die Etiketten sind auffällig designt und handgemacht. Das Ergebnis ist ein heller, komplexer Gin mit üppiger Textur.


Schweden / Hernö

Die Hernö Distillery zählt zu den renommiertesten Gin-Brennereien Schwedens (High Coast). In Zusammenarbeit mit der That Boutique-y Gin Company – einer für ihre handgemachten, auffälligen Etiketten bekannten Abfüllerei – entstand dieser besondere Gin.

Herstellung und Botanicals

Der Gin verbindet klassische und florale Botanicals zu einem hellen, komplexen Stil mit üppiger, seidiger Textur. Wacholder bildet das Rückgrat, ergänzt um florale und beerige Noten.

Im Glas

In der Nase ein Blumenstrauß aus Rosen und Kiefernblütenhonig. Am Gaumen eine seidig-glatte Textur mit Aromen von Wacholder, frischen Beeren und Sahne. Im Finish ist schwarzer Pfeffer schmeckbar.

Zum Genuss

Pur, auf Eis oder im Gin & Tonic genießen; ein neutrales Tonic und etwas Beerenfrucht oder Pfeffer als Garnitur unterstreichen den Charakter.

Klassische Begleitung: Gin & Tonic, Martini und florale Cocktails.


Herkunft: Schweden (Hernö Distillery)
Art: Gin (Kooperation mit That Boutique-y Gin Company)
Botanicals: Wacholder, florale und beerige Noten

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Noon Eclipse 2019

Rotwein · McLaren Vale · Grenache-Cuvée

88 % Grenache · 7 % Shiraz · 5 % Graciano McLaren Vale Eclipse alte Buschreben (1934/1943) Drew Noon MW 18 Monate Holz 2019

Der Noon Eclipse 2019 ist ein kultiger, old-school gemachter Grenache-Blend von uralten Buschreben aus McLaren Vale – durch die kleine Ernte besonders konzentriert, mit beeindruckender Frische und fester Tanninstruktur. Ein Wein für die lange Reife.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon ist ein winziges Kult-Weingut in McLaren Vale, das Drew Noon – einer der wenigen Masters of Wine Australiens – 1996 von seinen Eltern übernahm. Sein Ansatz ist konsequent old school: Trockenanbau, Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse und minimaler Eingriff im Keller. Zu jeder Ernte gibt Drew klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat.

Der Eclipse ist die Grenache-dominierte Cuvée des Guts, im Geist der großen Châteauneuf-du-Pape gemacht. Die Trauben stammen von uralten, wurzelechten Grenache-Buschreben, die bereits 1934 und 1943 gepflanzt wurden, ergänzt um etwas Shiraz und Graciano – alles estate-grown aus den drei „Home"-Weinbergen rund um das Gut in McLaren Vale.

Jahrgang 2019 – McLaren Vale

Das warme, trockene Wachstumsjahr 2019 ergab eine kleine Ernte – nur etwa die Hälfte von 2018 – und damit einen besonders konzentrierten Eclipse. Frische und feste Tanninstruktur sind in diesem Jahr besonders beeindruckend und erinnern an den von Drew hochgeschätzten 2018er, bei vielleicht noch höherer Fruchtkonzentration.

Drew Noor selbst sagt zum Jahrgang: „Grenache von unseren alten Reben, bei voller Reife gelesen, ergibt einen exotischen und besonderen Wein – und dies ist ein gutes Beispiel dafür. Der 2019er ähnelt sehr dem 2018er, den ich zu unseren besten zähle, daher bin ich sehr zufrieden mit ihm." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 88 % Grenache, 7 % Shiraz und 5 % Graciano, Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Pressung von Hand in kleinen Korbpressen. Reife über rund 18 Monate in kleinen französischen und amerikanischen Fässern sowie großen Holzgebinden (Demi-muid, Foudre) – fast ausschließlich gebrauchtes Holz, nur ein kleiner Anteil neue Eiche für den Shiraz-Teil. Minimal-invasiv ausgebaut.

Im Glas

Ein exotischer, konzentrierter Grenache-Blend: üppige reife rote Frucht – Himbeere, Cranberry, rote Johannisbeere – mit Anklängen von Gewürzen, getrockneten Kräutern und einer würzig-erdigen Note. Am Gaumen vollmundig und reich, dabei von bemerkenswerter Frische und einer festen, gut strukturierten Tanninlinie getragen, die dem Wein Halt und große Länge gibt.

Grenache von alten Reben, bei voller Reife gelesen – ein exotischer und besonderer Wein.

Schon jetzt schön zu trinken, aber als besonders langlebiger Eclipse für viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftig gewürzten Gerichten, zur Ente und zu Wild, zu geschmortem rotem Fleisch und reich gewürzten Casseroles sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: McLaren Vale (South Australia, Australien); estate-eigene Blocks, wurzelechte Grenache-Buschreben (gepflanzt 1934/1943), Trockenanbau
Klassifikation: McLaren Vale, Grenache-Cuvée (Eclipse), trocken
Ausbau: 88 % Grenache, 7 % Shiraz, 5 % Graciano; ~18 Monate in überwiegend gebrauchtem Holz (Barrique/Demi-muid/Foudre)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Escondite del Ardacho San José 2022 BIO

Rotwein · Rioja Alavesa · gemischter Satz (Single Parcel)

40 % Tempranillo · 30 % Malvasía · 30 % Viura Escondite del Ardacho · San José gemischter Satz · Erstjahrgang DOCa Rioja · Lanciego Tentenublo (Roberto Oliván) Mergel & Sandstein · 560 m · 1952 gebrauchtes Barrique · BIO nur 995 Flaschen · 2022

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „San José" 2022 ist der erste Jahrgang aus einem winzigen, 1952 gepflanzten Wingert in Lanciego. Ein gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura, gemeinsam vergoren – ein Wein, bei dem Terroir und Einzigartigkeit schmeckbar werden.


San José – ein Kleinod in Lanciego

In der Weinwelt gibt es immer wieder kuriose Geschichten. Eine davon handelt vom kleinen, 0,95 Hektar großen Wingert San José im Rioja-Alavesa-Weindorf Lanciego. Roberto Oliván war schon immer von dieser Parzelle bezaubert und beneidete den Eigentümer um dieses Kleinod. Bereits 1952 wurden hier die Rebstöcke in Buscherziehung gepflanzt: 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura. Auf 560 Metern Höhe begegnen sich hier – neben einigen Weinbergpfirsichbäumen und einer maroden Steinmauer – hauptsächlich Wildschweine, Regenwürmer und der ein oder andere Raubvogel.

Als der Eigentümer das Rentenalter erreichte, wollte er seine geliebte Parzelle nicht abgeben. Eines Abends bot er Roberto an, sie ihm zu schenken – unter der Bedingung, dass die Weinbergpfirsichbäume erhalten bleiben und er deren Früchte erhält. Ein Händedruck besiegelte den Besitzerwechsel einer der spannendsten Parzellen der Rioja. Der Boden präsentiert sich als Mosaik aus Mergel und Sandstein mit flacher, wenig tiefer Struktur; die Reben wurzeln tief und extrahieren die ganze Mineralität aus den unteren Bodenschichten.

Jahrgang 2022 – Rioja (Erstjahrgang)

2022 war der allererste Jahrgang des San José. Die Ernte fand am 28. September statt. In der warmen, trockenen Saison bewahrten die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der minimalistische Stil von Roberto Oliván Frische, Würze und die mineralische Prägung des Mergel-/Sandsteinbodens.

Assemblage und Ausbau

Gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía und 30 % Viura, Jahrgang 2022, trocken; von 1952 in Buscherziehung gepflanzten Reben.

Alle Rebsorten wurden – ganz im Sinne des historischen gemischten Satzes – gemeinsam vergoren. Nach der Handlese wurde der Wein spontan vergoren und reifte anschließend neun Monate in gebrauchten Barrique-Fässern aus französischer Eiche. Die Bewirtschaftung erfolgt nachhaltig und von Hand. Gesamtproduktion: nur 995 Flaschen.

Im Glas

Der Duft betört mit Würze, Erde und einer zarten Duftigkeit, die ohne Frage der Malvasía-Traube zuzuordnen ist. Im Geschmack folgen gelbe Früchte, ein paar laktische Noten, Unterholz und Gewürze. Der Spannungsbogen von Gerbstoffen, Säure und Frucht ist perfekt ausbalanciert und mündet in einer grandiosen Länge. Mit zunehmendem Luftkontakt wird dieser gemischte Satz immer vielschichtiger und feiner – ein Wein, bei dem Terroir und Einzigartigkeit schmeckbar werden.

Würze, Erde und eine zarte, malvasía-typische Duftigkeit, dazu gelbe Früchte, laktische Noten, Unterholz und Gewürze – Gerbstoffe, Säure und Frucht perfekt ausbalanciert, mit grandioser Länge.

Mit Luftkontakt wird er immer vielschichtiger – ruhig dekantieren. Bei 15–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu Geflügel und hellem Fleisch, zu Schmorgerichten und Wild, zu Pilz- und Gemüsegerichten sowie zu gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle San José (0,95 ha), Lanciego, Rioja Alavesa (Spanien); Mosaik aus Mergel und Sandstein, 560 m; 1952 in Buscherziehung gepflanzt
Klassifikation: DOCa Rioja; gemischter Satz aus 40 % Tempranillo, 30 % Malvasía, 30 % Viura (trocken)
Ausbau: gemeinsame Spontangärung aller Sorten, ~9 Monate in gebrauchten Barrique-Fässern aus französischer Eiche, nachhaltige Handarbeit; biologisch (ES-ECO-026-VAS); 995 Flaschen

Mehr erfahren ...