Doros WeinSinn: Weingut Bilton – Stellenbosch – Südafrika

Auf eine Empfehlung im Weingut Vergelegen hin, habe ich das Weingut Bilton aufgesucht. Schön gelegen, weit von der üblichen Touristenroute, in Stellenbosch, am Fuße des Heldenbergs. Man biegt irgendwo von der „Hauptstraße“ ab, fährt irgendwohin in die Natur hinein, man hat Probleme auszuweichen, wenn ein Auto entgegen kommt, man möchte die Natur nicht zerstören; man hat den Eindruck, man fährt in die Berge rein und man ist sich nicht sicher, ob dort tatsächlich Menschen wohnen; dafür wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Das Tor der Kellerei steht offen und, wie schon auf den letzten 2–3 Kilometern, wird man auch auf den letzten Metern von weißen, blauen und lila Blumen begleitet. Am Ende erscheint das Haus. Es liegt auf einem Hügel, davor sind die Hofanlagen ebenso hügelig, und alles wird von Bäumen gesäumt. So kann jeder für sich eine Nische finden, um Wein, Ausblick und Ruhe zu genießen. Im Hintergrund sieht man den Heldenberg.

Man merkt, das hier ein Oldtimer Fan wohnt, denn die alten Autos passen zu dieser Anlage; die Weinberge sind gepflegt und die eher seltenen Besucher werden nett empfangen; man nimmt sich Zeit für sie.

Die Weine können gegen einen kleinen Obolus (wie in allen Weingüter in Stellenbosch) solo oder in Begleitung von Schokolade verkostet werden. (die „Schoko-Wein-Mode“ ist also auch hier angekommen); die Weine gefielen mir sehr gut.

Mein Mitbringsel für mich war:

2005 Bilton Sir Percy, Classic blend

(65% Cabernet Sauvignon, 18% Merlot, 17% Petit Verdot), Alk. 13,5%

In der Farbe schwarzrot. Vollmundig, gut ausbalanciert. Sowohl in der Nase wie auf dem Gaumen harmonieren dunkle, reife Beeren mit Schokoladeneis und Kräutern.

Die Früchte geben langsam ihren Saft an das Schokoladeneis ab, die warme zartbittere Schokolade macht die Konsistenz weicher; Thymian, Rosmarin, schwarzer Pfeffer und Teer erhöhen das Ganze noch. Die Aromen von Princessa (polnische Schokowaffel, frisch ein Hochgenuss) erfreut zusätzlich den Gaumen. Ein Hauch von Leder, ein Hauch von Vanille, weiche Tannine und verhaltene Säure runden das Ganze ab. Lang im Abgang. Auch Schokoladenkuchen mit Kirschen schmeckt dazu.

Ein Tag später wirkt der Wein schlanker, eleganter. Ein sehr gut gelungener Blend, der auch einige Bordeaux locker in den Schatten stellt.

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Weine

Saxum James Berry Vineyard 2012 MAGNUM

Rotwein · James Berry Vineyard · Rhône-Cuvée

Grenache-dominierte Cuvée James Berry Vineyard Willow Creek District Paso Robles · Kalifornien Saxum (Justin Smith) Kalkstein · fossiler Meeresboden Magnum 1,5 l 2012

Der Saxum James Berry Vineyard 2012 in der Magnum (1,5 l) ist der Flaggschiff-Rotwein des Kult-Erzeugers Saxum – eine Grenache-basierte Rhône-Cuvée aus der Heimatlage der Familie Smith. Reich, vielschichtig und seidig texturiert, mit rotfruchtigem Charakter, herzhafter Würze und der mineralischen Prägung des Kalksteins. Mit der Reife des Jahrgangs 2012 zeigt er heute zusätzliche Tiefe – im Großformat besonders langlebig.


James Berry Vineyard – auf einem alten Meeresboden

Saxum wurde 2000 von Justin Smith gegründet und zählt heute zu den gefragtesten Rhône-Erzeugern Kaliforniens. Das James Berry Vineyard ist die Heimatlage der Familie Smith im Willow Creek District westlich von Paso Robles, rund zehn Meilen vom Pazifik entfernt und auf etwa 1.200 Fuß Höhe. Eine Reihe von Hängen mit dünnem, lehmig-kalkigem Oberboden bedeckt einen uralten Meeresboden – komplett mit versteinerten Muscheln und Haizähnen. Der Name Saxum ist lateinisch für „Stein" und verweist auf diesen kalkreichen Untergrund.

Die kargen Kalkböden geben den Weinen Mineralität, Frische und Tiefe; kühle Brisen vom nahen Pazifik mildern die sonnigen Tage und bewahren Säure und Aromatik. Bewirtschaftet wird organisch, von Hand gelesen und im Keller minimalistisch gearbeitet. Die James-Berry-Cuvée ist rotfruchtbetont und Grenache-basiert, mit einem großen Anteil Mourvèdre für Textur und Syrah als würzige Stütze.

Jahrgang 2012 – Paso Robles

2012 gilt an der kalifornischen Central Coast als großzügiger, klassischer Jahrgang mit reifer, vollmundiger Frucht bei guter Balance. Mit über einem Jahrzehnt Flaschenreife zeigt sich der James Berry 2012 heute in einer ersten Reifephase: Die primäre Frucht weicht zunehmend vielschichtigen, würzig-erdigen Sekundäraromen, während die feine Säure und die Kalksteinmineralität für anhaltende Frische sorgen. Im Magnumformat verläuft diese Reife langsamer und behutsamer.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah und 10 % Counoise, Jahrgang 2012, trocken, gefüllt in der Magnum (1,5 l).

Grenache gibt dem Wein das rotfruchtige, parfümierte Rückgrat und seine Großzügigkeit; Mourvèdre Struktur, Erdigkeit und herzhafte Tiefe; Syrah dunkle Frucht, Pfeffer und Würze; Counoise floralen Lift und Frische. Der Ausbau dauert 18 bis 20 Monate in unterschiedlichen Gebinden: Der Grenache-Anteil reift in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre und Syrah in kleineren französischen Fässern mit hohem Neuholzanteil. Der Wein wird nie von der Hefe abgezogen und unfiltriert sowie ungeschönt gefüllt.

Im Glas

Aus der Grenache-basierten Cuvée und dem kalkreichen Meeresboden lebt dieser Wein von Tiefe und Würze: rote und dunkle Frucht wie Himbeere, Brombeere und Cassis, dazu mediterrane Kräuter (Herbes de Provence), weißer Pfeffer, florale Anklänge und eine herzhaft-würzige Note von geräuchertem Fleisch. Mit der Reife treten erdige, leicht wildwürzige Sekundärnoten hinzu. Am Gaumen vollgewichtig, reich und vielschichtig, mit einer nahtlosen, seidigen Textur, dichtem, feinem Tannin und einer mineralischen Frische, die in einen langen, würzigen Nachhall mündet.

Himbeere, Brombeere und Cassis, mediterrane Kräuter, weißer Pfeffer und Würze – reich und seidig, mit dichtem Tannin und mineralischer Länge.

Jetzt in schöner Reife; vor dem Genuss dekantieren. Im Magnumformat mit besonders langem Atem. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu gegrilltem und geschmortem Rind, zu kräftig gewürzten mediterranen Schmorgerichten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: James Berry Vineyard, Willow Creek District, Paso Robles (Kalifornien, USA); Hänge mit dünnem lehmig-kalkigem Oberboden über fossilem Meeresboden, ~1.200 ft, ~10 Meilen vom Pazifik; organisch bewirtschaftet
Klassifikation: Paso Robles Willow Creek District; Cuvée aus 43 % Grenache, 29 % Mourvèdre, 18 % Syrah, 10 % Counoise (trocken); Magnum 1,5 l
Ausbau: 18–20 Monate; Grenache in Betontank und größeren Puncheons, Mourvèdre/Syrah in kleinen französischen Fässern (hoher Neuholzanteil); nie von der Hefe abgezogen, ungeschönt und unfiltriert

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Rebsorten

J.J. Prüm Graacher Himmelreich Spätlese 2021

Weißwein · Graach (Mosel) · Riesling

Riesling Graacher Himmelreich Spätlese · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen VDP.Große Lage Blau- & Grauschiefer Steillage · Süd-Südwest 2021

Die J.J. Prüm Graacher Himmelreich Riesling Spätlese 2021 stammt aus einer der prestigeträchtigsten Einzellagen der Mittelmosel. Ein feinfruchtiger Moselklassiker – elegant, saftig und glockenklar, mit perfektem Spiel aus Süße und Säure und großem Reifepotenzial.


Graacher Himmelreich – VDP.Große Lage der Mittelmosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Das Graacher Himmelreich, hoch über Graach gelegen, ist eine VDP.Große Lage: steile, süd- bis südwestlich ausgerichtete Weinberge (45–65 % Neigung, 110–260 m), teils noch in traditioneller Einzelpfahlerziehung. Der Boden aus leicht erwärmbarem, verwittertem Blau- und Grauschiefer mit hohem Tonanteil verleiht den Weinen prägnante Mineralität, Finesse und Tiefe; Wasseradern sichern eine kontinuierliche Versorgung der Reben. Die klassifizierte Fläche von 66,56 Hektar ist ausschließlich mit Riesling bestockt.

Jahrgang 2021 – Mosel

2021 war an der Mosel ein klassischer, kühler Jahrgang mit langem, sonnigem Herbst und kühlen Nächten. Diese Bedingungen bewahrten enorme Mineralität, rassige Säure und eine präzise, filigrane Frucht – ideale Voraussetzungen für eine feingliedrige, spannungsreiche Spätlese mit großem Reifepotenzial.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüße Riesling-Spätlese (Prädikatswein) aus der VDP.Großen Lage Graacher Himmelreich, Jahrgang 2021; 100 % Riesling vom Blau- und Grauschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur rassigen Säure erhalten bleibt. So entsteht eine filigrane, langlebige Spätlese mit klarer Schiefermineralität.

Im Glas

Ein feinfruchtiger Moselklassiker: Aromen von Pfirsich und Zitrus, weißen Blüten und einem Hauch Kräuterwürze über einer klaren Schiefermineralität. Am Gaumen elegant, saftig und glockenklar, mit einem perfekten Spiel aus feiner Süße und rassiger Säure und einem langen, mineralischen Nachhall.

Pfirsich, Zitrus und weiße Blüten mit einem Hauch Kräuterwürze – elegant, saftig und glockenklar, mit perfektem Spiel aus Süße und Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein filigraner, sehr langlebiger Mosel-Riesling. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Graacher Himmelreich (VDP.Große Lage), Graach, Mosel; steile Süd-Südwest-Lage (45–65 %, 110–260 m); verwitterter Blau- und Grauschiefer mit hohem Tonanteil
Klassifikation: Riesling Spätlese, Prädikatswein, VDP.Große Lage, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche

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Frankreich

Jean Chartron Puligny Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Clos du Cailleret · 1er Cru (Monopole) Puligny-Montrachet grenzt an Montrachet & Chevalier 2022

Der Puligny-Montrachet Clos du Cailleret 1er Cru 2022 der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an die Grand Crus Montrachet und Chevalier-Montrachet. Ein kraftvoller, mineralischer Chardonnay mit klarer Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang.


Clos du Cailleret – Nachbar der großen Grand Crus

Die Grand Crus Chevalier-Montrachet und vor allem Montrachet gelten als die besten Weißweinlagen der Welt. Die Premier-Cru-Lage Clos du Cailleret der Domaine Jean Chartron grenzt direkt an diese beiden Toplagen; die kalksteinreichen Böden geben dem Chardonnay innere Kraft und mineralische Tiefe.

Der Clos du Cailleret ist eine Monopol-Lage von Jean Chartron. Die Domaine ist in Puligny-Montrachet ansässig und bewirtschaftet einige der renommiertesten Lagen der Gemeinde.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Energie – ein gehaltvoller Jahrgang, der zur inneren Kraft dieses Clos du Cailleret passt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022.

Der Wein reift im Holzfass, im Stil des Guts – mit maßvollem Holzeinsatz, ganz auf Kraft, Mineralität und Frische ausgerichtet.

Im Glas

Eine Fülle von Zitrusfrüchten vermählt sich mit steiniger Mineralität zu einem besonderen Ganzen. Innere Kraft trifft auf klare Frische: vielschichtig, vollmundig, vibrierend und sehr lang im Abgang.

Ein Berg aus Zitrus und Gestein, vibrierend und sehr lang – innere Kraft trifft auf klare Frische.

Jung schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Gegrillter Steinbutt und edler Fisch, Krustentiere, Geflügel in heller Sauce, Kalbsbries. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Clos du Cailleret (1er Cru, Monopole Jean Chartron), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); grenzt an Montrachet & Chevalier-Montrachet, kalksteinreich
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru (Monopole)
Ausbau: Chardonnay; Holzfassausbau

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Whisky

Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt

Single Malt Scotch Whisky · Highland (Speyside) · Sherryfass-Reifung

Single Malt Scotch Whisky Highland (Speyside) Glenfarclas 25 Jahre Oloroso-Sherryfass 43 % vol 0,7 l

Der Glenfarclas 25 Jahre Highland Single Malt ist einer der großen Klassiker der Familienbrennerei – ein Vierteljahrhundert Reife in Sherryfässern schenkt ihm eine reiche, würzige Sherry-Prägung mit Trockenfrüchten, Nuss und feiner Eichenwürze. Ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.


Glenfarclas – Highland-Brennerei der Familie Grant

Glenfarclas liegt in Ballindalloch im Herzen der Speyside und wird seit 1865 ununterbrochen von der Familie Grant geführt – heute in sechster Generation und damit eine der wenigen wirklich unabhängigen Brennereien Schottlands. Der Name bedeutet „Tal des grünen Grases".

Die Brennblasen von Glenfarclas sind die größten der Speyside und werden – eine Seltenheit – noch direkt mit Gasflammen befeuert. Aus diesem kraftvollen, öligen Destillat entsteht ein traditioneller Highland-Malt mit ausgeprägter Sherry-Prägung. Auf dem Gelände lagern rund 68.000 Fässer in klassischen Dunnage-Warehouses, mit Beständen aus jedem Jahrgang seit 1953.

Sherry-Stil aus dem Dunnage-Warehouse

Der Charakter von Glenfarclas entsteht im Fass: Gereift wird vorrangig in Sherryfässern (Oloroso), in feuchten, kühlen Dunnage-Lagerhäusern, in denen die Fässer nur wenige Lagen hoch gestapelt liegen. Diese langsame, gleichmäßige Reife über ein Vierteljahrhundert verleiht dem 25-Jährigen seine reiche, vielschichtige Sherry-Würze bei perfekter Balance zwischen Frucht, Nuss und Eiche.

Reifung – 25 Jahre im Sherryfass

Single Malt Scotch Whisky, mindestens 25 Jahre gereift, 43 % vol, 0,7 l.

Vermählung sorgfältig ausgewählter, mindestens 25 Jahre alter Sherryfässer aus den Lagerhäusern der Brennerei, abgefüllt mit 43 % vol in der klassischen Ausstattung der Glenfarclas-Range.

Im Glas

In der Nase reiche Sherry-Süße mit Rosinen, Sultaninen und Feigen, dazu Toffee, Walnuss und Haselnuss, warme Gewürze und ein Hauch alter Eiche und Leder. Am Gaumen vollmundig und ölig, mit Trockenfrüchten und dunkler Schokolade, Orangenmarmelade, Nuss und feiner Würze – getragen von einer ruhigen, gereiften Eichenstruktur.

Ein Vierteljahrhundert im Sherryfass – reich, würzig und perfekt ausbalanciert, ein Inbegriff des Glenfarclas-Stils.

Der lange, warme Abgang klingt mit Sherry, Nuss und sanfter Gewürzwürze aus.

Zum Genuss

Pur bei Raumtemperatur in einem tulpenförmigen Nosing-Glas genießen, ohne Eis. Ein paar Tropfen stilles Wasser können die Aromatik zusätzlich öffnen. Ein Whisky für den besonderen Moment – als Digestif oder zur Zigarre.


Brennerei / Region: Glenfarclas, Ballindalloch, Highland (Speyside), Schottland; familiengeführt seit 1865
Kategorie: Single Malt Scotch Whisky, 25 Jahre; 43 % vol, 0,7 l
Reifung: mindestens 25 Jahre in Oloroso-Sherryfässern, Dunnage-Warehouse; direkt befeuerte Brennblasen

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Spirituosen

Schwebebahn Gin

Spirituose · Gin · Wuppertal · Deutschland

Schwebebahn Gin ist ein super fruchtiger Gin im New Western Style. Zitrus, Grapefruit und Orange spielen mit floralen Noten von Rose und Veilchen; im Abgang sehr weich, mit einer leichten Anisnote.


Herkunft / Wuppertal

Der Schwebebahn Gin trägt das Wahrzeichen Wuppertals im Namen. Im New Western Style tritt der Wacholder etwas zurück und macht Platz für andere Botanicals – hier vor allem für eine ausgeprägt fruchtig-zitrische und florale Aromatik.

Botanicals und Destillation

Im New Western Style stehen Zitrusfrüchte (Grapefruit, Orange) und florale Botanicals (Rose, Veilchen) im Vordergrund, während der Wacholder dezent eingebunden ist. Eine leichte Anisnote rundet das Profil ab.

Im Glas

Klar. In der Nase fruchtig-zitrisch mit Grapefruit und Orange, dazu florale Noten von Rose und Veilchen. Am Gaumen sehr fruchtig und weich, mit floraler Eleganz und einer leichten Anisnote im sanften Abgang.

Pur und im Drink

Empfohlen wird ein klassisches, trockenes Tonic Water, das die fruchtig-florale Aromatik schön zur Geltung bringt.

Ideal: im Gin & Tonic mit trockenem Tonic Water, garniert mit Grapefruit- oder Orangenzeste.


Herkunft: Wuppertal (Deutschland); Weinhandlung Oellingrath
Art: Gin (New Western Style)
Botanicals: Wacholder, Zitrus (Grapefruit, Orange), Rose, Veilchen, Anis u. a.
Serviertipp: mit klassischem, trockenem Tonic Water

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Rebsorten

Jean Chartron Bourgogne Chardonnay Vieilles Vignes 2022

Weißwein · Bourgogne · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC · Vieilles Vignes Puligny · Ton-Kalk · 2,14 ha Reben ab 1944 2022

Der Bourgogne Chardonnay Vieilles Vignes 2022 der Domaine Jean Chartron stammt von einer 2,14 Hektar kleinen Parzelle in Puligny mit Ton-Kalk-Böden; die ältesten Reben wurden bereits 1944 gepflanzt. Ein cremiger, eleganter Chardonnay mit salzigem Finish und langem Nachhall.


Alte Reben in Puligny

Die 2,14 Hektar große Parzelle liegt in Puligny und ist von Ton-Kalk-Böden geprägt – die Grundlage für die hohe Qualität dieses Chardonnays. Die ältesten Reben stammen aus dem Jahr 1944, was dem Wein Tiefe und Konzentration gibt.

Die Domaine Jean Chartron ist in Puligny-Montrachet ansässig; dieser regionale Bourgogne aus alten Reben weist deutlich über seine Stufe hinaus.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, aromatische Frucht bei überraschender Frische und Energie – die Grundlage für die cremige, salzig-frische Art dieses Chardonnay.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von Reben ab 1944.

Die Gärung erfolgt zu 100 % in ein- bis fünfjährigen Barriques; anschließend ruht der Wein acht Monate auf der Feinhefe und verbleibt bis zur Abfüllung noch drei Monate im Edelstahltank. Das gibt cremige Textur und Frische zugleich.

Im Glas

Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase frische Blüten, Nussmix, frisches Brot und Artischocke. Am Gaumen cremig und elegant, mit einem salzigen Finish und langem Nachhall.

Frische Blüten, Nuss und frisches Brot über cremiger Textur – elegant, mit salzigem, langem Finish.

Jung schon zugänglich und sehr trinkfreudig, über einige Jahre lagerfähig. Bei 11–12 °C servieren.

Am Tisch

Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel in heller Sauce, Kalb, dazu Ziegenkäse – oder solo als Aperitif. Ein vielseitiger, eleganter Begleiter.


Lage: Puligny (Côte de Beaune); Ton-Kalk-Boden, 2,14 ha, Reben ab 1944
Klassifikation: Bourgogne AOC (Chardonnay, Vieilles Vignes)
Ausbau: Chardonnay; 100% Gärung in 1–5-jährigen Barriques, 8 Monate Feinhefe, 3 Monate Edelstahl

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Weine

Poggiotondo Chianti DOCG Organic BIO

Wein · Rotwein · Chianti · Italien

Poggiotondo Chianti DOCG ist ein fruchtbetonter, biozertifizierter Chianti aus den Rebsorten Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Granatrot in der Farbe, bestechen in Duft und Geschmack Aromen von reifen, dunklen Kirschen und Oregano – mit samtiger Struktur bis in den Nachhall.


Toskana / Chianti

Die Reben gedeihen auf kalkhaltigen Böden im Chianti (Toskana). Erzeuger ist das Weingut Poggiotondo im milderen Westen der Region, das biologisch arbeitet (IT-BIO-004). Sangiovese ist die klassische Leitsorte, traditionell ergänzt um heimische Sorten wie Canaiolo und Colorino.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino. Sangiovese bringt Frucht und Struktur, Canaiolo Weichheit, Colorino Farbe und Tiefe. Der Ausbau betont die fruchtbetonte, zugängliche Stilistik. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Granatrot. In der Nase reife dunkle Kirsche und Oregano. Am Gaumen fruchtbetont und saftig, mit reifer Kirschfrucht, mediterraner Würze und samtiger Struktur, die bis in den Nachhall trägt.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren – ein vielseitiger Begleiter der italienischen Küche.

Passt zu: Lammfleisch, Pasta mit Fleischsauce, Pizza, gegrilltem Fleisch und mittelreifem Käse.


Lage: Chianti, westliche Toskana (Italien); Poggiotondo
Klassifikation: Chianti DOCG – Cuvée aus Sangiovese, Canaiolo & Colorino, trocken
Ausbau: fruchtbetonter Ausbau

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Länder/Regionen

Sylvain Bzikot Puligny-Montrachet 1er Cru Les Folatieres blanc 2022

Weißwein · Puligny-Montrachet Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Les Folatières · 1er Cru Puligny-Montrachet alte Reben 2022

Der Puligny-Montrachet Les Folatières 1er Cru 2022 von Sylvain Bzikot stammt aus einer der renommiertesten Premier-Cru-Lagen von Puligny-Montrachet. Geprägt von alten Reben, zeigt sich dieser Chardonnay als mineralisches, elegantes Kraftpaket mit großem Reifepotenzial.


Les Folatières – Premier Cru über Clavoillon

Les Folatières ist eine angesehene Premier-Cru-Lage von Puligny-Montrachet, ein hochgelegenes Terroir oberhalb des 1er Cru Clavoillon. Alte Reben auf kalksteinreichem Boden bringen einen der vielschichtigsten und mineralischsten Weißweine hervor.

Puligny-Montrachet an der Côte de Beaune beherbergt vier Grand Crus und 17 Premier Crus. Die kalksteinreichen Böden geben feine Mineralität und feste Struktur; wegen des frühen Frühlings und der Frostgefahr ist besondere Aufmerksamkeit nötig. Die Domaine Bzikot Père & Fils hat ihren Sitz in Puligny-Montrachet.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven. Die Lese begann sehr früh, schon im August.

Für die weißen Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische – ein gehaltvoller Jahrgang, der die satte Substanz der Folatières trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, von alten Reben.

Der Wein reift im Holzfass auf der Hefe, im Stil der Domaine – auf Balance zwischen Schmelz, mineralischer Linie und reifer Säure ausgerichtet.

Im Glas

In der Nase breit und sinnlich, mit kraftvollen Eindrücken, dazu Macadamianüsse, reife Äpfel, Birnen und würzige Akzente. Am Gaumen cremig, mit reifer, fein ausbalancierter Säure, die die satte Substanz trägt und in ein langes, berührendes Finish überführt – mit Schmelz, Mineralität und Kraft.

Macadamia, reifer Apfel und Würze über cremigem Schmelz und mineralischer Kraft – ein Einzellagen-Chardonnay mit langem Finish.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer und Krustentiere, Fisch in heller Sauce, Bresse-Geflügel, Kalbsbries, dazu reifer Weichkäse. Ein Wein für die große weiße Küche.


Lage: Les Folatières (1er Cru), Puligny-Montrachet (Côte de Beaune); kalksteinreiche Böden, Oberhang über Clavoillon
Klassifikation: Puligny-Montrachet Premier Cru
Ausbau: Chardonnay, alte Reben; Holzfassausbau auf der Hefe

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