Rubia Gallega

Fleisch ist nicht gleich Fleisch, und bei den meisten angebotenen Massenprodukten sollte man tatsächlich zum Vegetarier werden, da es weder für das Tier noch für den Menschen einen Sinn ergibt sich entweder zu Tode oder geschmackstechnisch zu quälen. Es gibt aber natürlich Ausnahmen, wie unlängst bei Freunden kurz und knapp auf den Tisch gezaubert. Ein Stück Buey-Filet (Ochsenfleischfilet) von dem Metzger Txogitxu aus San Sebastian. Dieser verarbeitet aus den spanischen Provinzen Pais Vasco, Asturien, Galizien und Nordportugal verschiedene Rinderrassen. Auf die Teller kam ein Stück der Rinderrasse Rubia Gallega. Diese wachsen frei und artgerecht über 10 Jahre in freier Natur auf, bevor sie vor dem baskischen Metzger den Gourmettod sterben müssen.

Das Stück Fleisch wurde in zwei Gängen gereicht. Einmal als rohes Carpaccio nur mit gutem Olivenöl, Limette, Salz und Pfeffer gewürzt, und einmal kurz medium angebraten. Von der Marmorierung erinnert das Stück Fleisch fast an das berühmte Kobe-Rind, auch wenn die Farbe hier wesentlich dunkler und rotfarbender ist; der Geschmack ist wie ein Stück unberührtes Stück Almlandschaft, weisst Säure auf, hat einen stark nussigen, sehr langen Nachgeschmack und bleibt minutenlang sehr angenehm an allen Geschmacksknospen hängen, ohne je aufdringlich oder dominant zu wirken. Es ist wie die Offenbarung des perfekten Stück Fleisches und zugleich auch die bittere Erkenntnis, das man sehr, sehr häufig nur minderwertige Ware vorgesetzt bekommt. Im nachhinein das beste Stück Ochse des Jahres, mit Suchtfaktor.

Rubia Gallega als Carpaccio mit Olivenöl, Limette, Salz und Pfeffer.
Als Zwischengang: Gebratene Gänseleber mit Vin Santo Reduktion.
Sieht einfach aus, ist geschmacklich aber nicht zu toppen!

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spanien

Vina Bosconia Reserva tinto 2013

Rotwein · Rioja · Tempranillo-Cuvée

Tempranillo-Cuvée Rioja DOCa Viña Bosconia · El Bosque Reserva 2013 13,50 % vol

Der R. López de Heredia Viña Bosconia Reserva 2013 ist klassischer Rioja der alten Schule – mittelschwer, erdig-würzig und nach fünf Jahren im Barrique von zeitloser Eleganz. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlässt – und das jeden Schluck belohnt.


Viña Tondonia – Tradition aus Haro

R. López de Heredia, 1877 im Barrio de la Estación von Haro gegründet, ist eine der letzten konsequent traditionell arbeitenden Kellereien der Rioja und bis heute in Familienhand. Hier ignoriert man den Zeitgeist und lässt die Weine sehr lange im Fass und in der Flasche reifen. Das Gut keltert ausschließlich aus eigenen Lagen, vinifiziert in alten Holzgärständern und unterhält als einziges Weingut Spaniens eine eigene Böttcherei, in der sämtliche Fässer von Hand gefertigt werden.

Die Cuvée Bosconia stammt aus dem Weinberg El Bosque, gut einen Kilometer vom Keller entfernt am Ufer des Ebro auf rund 465 Metern Höhe. Die nach Süden ausgerichteten Hänge der Sierra Cantabria und tonig-kalkige Böden geben perfekte Reifebedingungen. Stilistisch ist Bosconia der burgundisch inspirierte Wein des Hauses – daher auch die Burgunderflasche.

Jahrgang 2013 – Rioja

2013 war in der Rioja ein kühlerer, regnerischer Jahrgang. Gerade dieser klassische Charakter kommt dem traditionellen Stil des Hauses entgegen: Der Bosconia 2013 zeigt einen runden Körper bei moderaten 13,50 % vol, mit lebhafter Säure, feiner Frische und klar konturierter Frucht – ein Wein mit Spannung und langem Entwicklungspotenzial.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus rund 80 % Tempranillo, 15 % Garnacha sowie je etwa 5 % Mazuelo und Graciano, Jahrgang 2013, 13,50 % vol.

Vinifikation nach ältesten Methoden der Rioja: natürliche Hefen, alkoholische Gärung in alten Holzgärständern, manuelle Abstiche. Anschließend fünf Jahre Reife in Fässern aus amerikanischer Eiche, dabei rund zehnmal von Hand abgestochen, mit frischem Eiweiß geschönt und unfiltriert gefüllt. Als „coupage"-Reserva wird der Bosconia in jedem Jahrgang erzeugt.

Im Glas

Mittelschwer und klassisch, mit erdigen, würzigen Komponenten – reife rote Frucht, getrocknete Blüten, feine Kräuter und dezent vanillige Fassnoten. Am Gaumen elegant und subtil, sauber und komplex, mit polierten Tanninen und sehr guter, lebendiger Säure. Ein Geschmackserlebnis, auf das man sich einlassen muss.

Ein zeitloser Rioja der alten Schule – jeder Schluck, den man genießt, ist extraordinär.

Schon jetzt zugänglich, mit weiterem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert von Luft bzw. einer Karaffe. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Schmorgerichten und gebratenem Fleisch, zu Lamm und Wild, zu Pilzgerichten sowie zu gereiften Hartkäsen.


Lage: Rioja DOCa, Weinberg Viña Bosconia / El Bosque, Haro (Spanien); Ebro-Ufer, ~465 m Höhe, Südhang der Sierra Cantabria, Ton-Kalk-Böden
Klassifikation: Rioja DOCa Reserva (trocken)
Ausbau: Tempranillo-Cuvée; 5 Jahre amerikanische Eiche, manuelle Abstiche, Eiweiß-Schönung, unfiltriert; traditionelle Vinifikation

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Domaine Francois Raveneau Chablis Montée de Tonnerre Premier Cru 2023

Weißwein · Chablis Premier Cru · Chardonnay

Chardonnay Chablis · 1er Cru Montée de Tonnerre rechtes Serein-Ufer · 2,5 ha Kimmeridgium · blauer Ton 2023

Der Chablis 1er Cru Montée de Tonnerre 2023 der Domaine François Raveneau ist ein reinsortiger Chardonnay aus einer der größten Premier-Cru-Lagen von Chablis – auf Grand-Cru-Niveau. Energiegeladen und mineralisch, von einer der legendärsten und rarsten Adressen der Region.


Montée de Tonnerre – Premier Cru auf Grand-Cru-Niveau

Montée de Tonnerre liegt am rechten Serein-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft der Chablis Grand Crus und gilt als einer der besten Premier Crus überhaupt. Raveneaus Parzelle umfasst 2,5 Hektar in Westausrichtung; die Reben stammen zu je einem Drittel aus den 1950er-, 1970er- und 1990er-Jahren. Der Boden besteht aus kimmeridgischem Mergelkalk und blauem Ton – Grundlage für energiegeladene, mineralreiche Weine.

Die Domaine François Raveneau, 1948 gegründet (die Familie ist mit den Dauvissat verbunden), zählt zu den ikonischen Erzeugern von Chablis. Auf 8,9 Hektar wächst ausschließlich Chardonnay; gesetzt wird auf 100 % Ganztraubenpressung, Ausbau im Holzfass mit nur 10–15 % jährlich erneuerten Fässern und ohne technische Eingriffe. Die Weine sind rar und über Jahrzehnte lagerfähig.

Jahrgang 2023 – Chablis

2023 brachte in Chablis einen gesunden, großzügigen Jahrgang. Ein kühl-feuchtes Frühjahr verlangte Wachsamkeit, ab Mitte Mai wurde es trockener und wärmer; eine Hitzewelle im August konzentrierte die Aromen, Niederschläge Mitte September brachten Frische zurück.

Für Chablis steht 2023 für reife, aromatische Frucht bei klarer Säure – ein harmonischer, klassischer Jahrgang, der die energiegeladene, mineralische Art des Montée de Tonnerre trägt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, mit 100 % Ganztraubenpressung.

Gärung und Ausbau erfolgen im Holzfass, von dem jährlich nur 10–15 % erneuert werden – auf der Hefe und ohne technische Eingriffe. So bleiben Frucht und mineralische Linie klar erhalten.

Im Glas

Helles Strohgelb. In der Nase Zitrus, Austernschale und Feuerstein über feuchtem Stein. Am Gaumen dicht und straff, energiegeladen und mineralreich, mit salziger Mineralität, klarer Säure und langem Abgang.

Zitrus, Austernschale und Feuerstein über dichter, salziger Mineralität – energiegeladen und mit großem Reifepotenzial.

Schon zugänglich, mit großem Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Austern und Plateau de fruits de mer, gegrillter Fisch, Geflügel in heller Sauce, dazu gereifter Comté. Die salzige Säure passt besonders zu Schalentieren.


Lage: Montée de Tonnerre (1er Cru), Chablis; rechtes Serein-Ufer nahe den Grand Crus; kimmeridgischer Mergelkalk & blauer Ton, Westlage, 2,5 ha, Reben aus den 1950er/1970er/1990er-Jahren
Klassifikation: Chablis Premier Cru
Ausbau: Chardonnay; 100% Ganztraubenpressung; Holzfass (nur 10–15% jährlich erneuert) auf der Hefe, ohne technische Eingriffe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

USA

Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018

Rotwein · Walla Walla Valley · Cabernet Sauvignon

Cabernet Sauvignon Walla Walla Valley Estate Washington State Todd Alexander 2018 15,00 % vol

Der Force Majeure Walla Walla Estate Cabernet Sauvignon 2018 ist ein magischer, kraftvoller und zugleich eleganter Kult-Cabernet aus Washington State – tiefdunkel, opulent und vielschichtig, mit blauer Frucht, Cassis, Veilchen und Bleistiftmine. Der Debütjahrgang dieser Estate-Lage.


Force Majeure – Kult aus dem Walla Walla Valley

Force Majeure ist ein Ultra-Premium-Weingut im Walla Walla Valley (Washington State), spezialisiert auf estate-eigene Einzellagen-Weine im Stil von Bordeaux und Rhône. Die Weine entstehen unter Kellermeister Todd Alexander, der zuvor das kalifornische Kultweingut Bryant Family Vineyard verantwortete und an der Seite von Größen wie David Abreu und Michel Rolland arbeitete. Gearbeitet wird kompromisslos: Spontangärung mit eigenen Hefen, unfiltriert und ungeschönt.

Neben dem ursprünglichen Estate auf der berühmten Red Mountain AVA kamen zuletzt Lagen im Walla Walla Valley hinzu. Die an die Kellerei angrenzende Estate-Lage wurde Ende der 1990er Jahre bepflanzt; ihre tiefgründigen, lehmigen Böden sind durchsetzt von kleinen Gesteinsbrocken aus zerbrochenem Basalt, verfestigter Asche und Granit – ein Erbe der eiszeitlichen Missoula-Fluten. 2018 markiert den ersten Jahrgang dieses Cabernet.

Jahrgang 2018 – Walla Walla Valley

2018 gilt in Washington State als herausragender Jahrgang mit großer Tiefe und Konzentration bei gleichzeitig fast schwereloser Balance. Force Majeure gelang hier ein außergewöhnlicher Cabernet, der Kraft und Opulenz mit bemerkenswerter Eleganz verbindet – einer der gefeiertsten Weine des Jahrgangs.

Ausbau

Cabernet Sauvignon (mit kleinen Anteilen Merlot und Petit Verdot) aus dem Jahrgang 2018, 15,00 % vol.

Lange, warme Gärung mit verlängerter Schalenstandzeit bei ausgewählten Partien, anschließend rund 22 Monate Reife in nahezu vollständig neuer französischer Eiche. Trotz des hohen Neuholzanteils bleibt der Wein perfekt ausbalanciert – das Holz tritt geschmacklich völlig in den Hintergrund.

Im Glas

Tiefes Purpur-Rubin. Aus dem Glas steigen blaue Frucht, Cassis, Veilchen, Bleistiftmine und Tabak – ergänzt um eine reiche, komplexe Erdigkeit, die sich mit Luft im Glas entfaltet. Am Gaumen vollmundig, tief und opulent, mit großer Eleganz, seidigen Tanninen, einem großartigen Mittelgaumen und einem beeindruckend langen Finale. Ein selten gelungenes Zusammenspiel von Fülle und Kraft.

Ein magischer, unglaublicher Cabernet Sauvignon – perfekt ausbalanciert, mit seidigen Tanninen und einem beeindruckenden Finale.

Schon jetzt ein Genuss, aber mit großem Reifepotenzial über viele Jahre; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und gereiftem Steak, zu Lamm und Wild, zu Schmorgerichten sowie zu reifen Hartkäsen.


Lage: Walla Walla Valley, Estate-Lage angrenzend an die Kellerei bei Milton-Freewater (Washington State, USA); tiefgründige Lehmböden mit Basalt-, Asche- und Granitgestein
Klassifikation: Walla Walla Valley AVA, Cabernet Sauvignon (trocken)
Ausbau: Cabernet Sauvignon (kl. Anteile Merlot/Petit Verdot); ~22 Monate nahezu komplett neue franz. Eiche; Spontangärung, unfiltriert/ungeschönt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Marco Felluga Collio Chardonnay

Wein · Weißwein · Collio · Italien

Marco Felluga Collio Chardonnay zeigt sich hellgelb mit grünlichen Reflexen. Aromatisch, intensiv und sehr fruchtig – ein Korb voll weißer und tropischer Früchte. Am Gaumen sortentypisch und samtig, mit knackiger Säure, die dem Chardonnay eine schöne Frische verleiht.


Collio / Friaul

Das Weingut Marco Felluga (gegründet 1956) zählt zu den Pionieren des Collio DOC im Friaul-Julisch Venetien nahe der slowenischen Grenze. Die Reben wachsen auf den typischen Ponca-Böden (Flysch aus Sandstein, Mergel und Kalk); kühle Brisen von Adria und Alpen sorgen für eine langsame, aromatische Reife.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Chardonnay. Nach Handlese und sanfter Pressung vergärt der Wein im temperaturkontrollierten Edelstahltank und reift anschließend auf der Feinhefe, was die fruchtbetonte Aromatik bewahrt und ihm samtigen Schmelz verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Hellgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase aromatisch und intensiv, mit weißen und tropischen Früchten. Am Gaumen sortentypisch und samtig, getragen von einer knackigen Säure, die für schöne Frische und einen langen Abgang sorgt.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremiger Pasta und mildem Käse.


Lage: Collio DOC, Friaul-Julisch Venetien (Italien); Marco Felluga
Klassifikation: Collio DOC – 100 % Chardonnay, trocken
Ausbau: Edelstahltank, Reife auf der Feinhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023

Weißwein · Chassagne-Montrachet 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes Côte de Beaune Bio 2023 13,00 % vol

Der Thomas Morey Chassagne-Montrachet Les Chenevottes 1er Cru 2023 ist ein eleganter, tiefgründiger Chardonnay vom Fuße des Mont-Rachet-Hügels – straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet.


Les Chenevottes – am Fuße des Mont-Rachet-Hügels

Les Chenevottes liegt am Fuße des Mont-Rachet-Hügels und zählt mit rund 11 Hektar zu den bedeutenden Premier-Cru-Lagen der Appellation. Der Weinberg ist vollständig mit Chardonnay bepflanzt und profitiert von einem kiesig-kalkhaltigen Boden, der den Weinen eine feine, mineralische Prägung verleiht. Die südöstliche Ausrichtung sorgt für optimale Sonneneinstrahlung, während kühle Nächte die Frische bewahren. Der Name geht vermutlich auf das französische „chanvre" (Hanf) zurück – ein Hinweis auf die Pflanzen, die hier einst wuchsen.

Thomas Moreys Parzelle liegt in einem relativ flachen, kühlen, aber gut drainierten Abschnitt am östlichen Zipfel von Montrachet. Der kalkreiche, steinige Boden sorgt für Spannung und Mineralität, während das Mikroklima Frische und aromatische Finesse bewahrt.

Burgund 2023 – Harmonie, Frische und Klasse

Der Jahrgang 2023 im Burgund zeigt sich als außerordentlich gelungen und überzeugt sowohl in Bezug auf Qualität als auch endlich einmal wieder auf die Menge. Nach einem milden Winter folgte ein Frühling mit kühlen und feuchten Bedingungen, immer wieder durchbrochen von warmen Tagen; eine intensive Hitzewelle im August beschleunigte die Reife und konzentrierte die Aromen, bevor der Regen Mitte September für zusätzliche Balance sorgte.

Die Weißweine des Jahrgangs 2023, insbesondere Chardonnay und Aligoté, präsentieren sich reif, aromatisch und sehr ausgewogen, mit intensiven Fruchtnoten von Birne, Pfirsich und weißer Aprikose. In ihrer noch jungen Phase zeigen sie sich ausgesprochen harmonisch und von ihrer klassischen Seite – Frische, Reife und Struktur auf beeindruckende Weise vereint.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, 13,00 % vol.

Spontangärung mit eigenen, indigenen Hefen in einer Kombination aus neutralem Fass und Tank, natürliche malolaktische Gärung, Reife auf der Feinhefe ohne Bâtonnage – in klassischen 350-Liter-Fässern über 16 bis 18 Monate. Der Neuholzanteil beträgt rund 20 %; geschwefelt wird minimal. Eine puristische, terroirbetonte Vinifikation. Bio-zertifiziert.

Im Glas

Elegant und tiefgründig zugleich: Aromen von weißen Blüten, Zitrus, reifen Birnen und einem Hauch Feuerstein treffen auf eine fein abgestimmte Textur. Am Gaumen straff, präzise und doch cremig, mit jener subtilen Salzigkeit, die große Chassagne auszeichnet – ein Wein von großer Balance.

Straff, präzise, cremig und salzig – Les Chenevottes trägt die Handschrift Thomas Moreys unverkennbar.

Schon jetzt zugänglich, mit deutlichem Reifepotenzial. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Jakobsmuscheln, zu gebratenem Fisch (Steinbutt, Seezunge), zu Geflügel oder Poularde in Rahmsauce sowie zu jungem Comté oder gereiftem Ziegenkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet 1er Cru Les Chenevottes, Côte de Beaune (Frankreich); ~11 ha, südöstlich am Fuße des Mont-Rachet-Hügels, kiesig-kalkhaltiger, steiniger Boden
Klassifikation: Chassagne-Montrachet 1er Cru AOC, Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; ~20 % Neuholz, neutrales Fass/Tank, 350-L-Fässer, 16–18 Monate, Feinhefe ohne Bâtonnage; minimaler Schwefel; Bio

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Faude feine Brände Blutorangen aus Sizilien / Geist

Spirituose · Geist · Baden · Deutschland

Faude Blutorange aus Sizilien ist ein vollaromatischer Blutorangengeist aus der Hausbrennerei Faude am Kaiserstuhl. Aus der biologisch angebauten Sorte Tarocco di Catania – die Blutorange im Glas, umspielt von floralen Noten und einer Ahnung von Vanille.


Herkunft

Hergestellt von Florian Faude in seiner Hausbrennerei in Bötzingen am Kaiserstuhl (Baden). Die Blutorangen der Sorte Tarocco di Catania stammen aus biologischem Anbau in Sizilien, von Florians Erzeuger Giancarlo – vollreif und intensiv im Aroma.

Mazeration und Destillation

Als Geist hergestellt: Die vollreifen Blutorangen werden in reinem Getreidealkohol mazeriert und nach kurzer Zeit abdestilliert, sodass nur die feinsten, klarsten Zitrusaromen ins Destillat gelangen. Ohne Zusatz von Aromen, Zucker oder Farbstoff.

Im Glas

Klar und kristallrein. In der Nase vollfruchtig nach reifer Blutorange, mit feinen floralen Noten und einer Ahnung von Vanille. Am Gaumen saftig-fruchtig und duftig-fein, mit klarer Zitrusfrucht und langem, aromatischem Nachhall.

Pur und im Drink

Gut gekühlt pur aus dem Glas, als Digestif – oder als aromatische Basis für Longdrinks und Cocktails.

Klassisch: pur, als Digestif, im Longdrink oder Cocktail.


Herkunft: Bötzingen am Kaiserstuhl, Baden (Deutschland)
Art: Blutorangengeist (Zitrus-Geist), Bio-Blutorange Sorte Tarocco di Catania aus Sizilien (Italien)
Herstellung: Mazeration in Getreidealkohol, kurze Destillation; ohne Zucker oder Farbstoff

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Weingut Andres Blanc de Noir BIO

Weißwein · Pfalz · Spätburgunder (Blanc de Noir)

Spätburgunder (Blanc de Noir) Gutswein Mittelhaardt · Pfalz Weingut Andres Buntsandstein trocken · frisch-herb BIO (DE-ÖKO-039) 2025

Der Weingut Andres Blanc de Noir trocken 2025 ist ein weiß gekelterter Spätburgunder aus der Vorlese von Buntsandstein-Trauben. Ein frisch-herber Blanc de Noir, der durch seine feine, klassische Burgunder-Frucht und ein powervolles Finish besticht.


Blanc de Noir – weiß gekelterter Spätburgunder

Das Weingut Andres in Deidesheim wird von den Brüdern Michael und Thomas Andres geführt, die ihre Lagen an der Pfälzer Mittelhaardt ökologisch, ergänzt durch biodynamische Grundsätze, bewirtschaften. Der Blanc de Noir ist ihr weiß gekelterter Spätburgunder – ein Weißwein aus roten Trauben.

Die Basis bildet die Vorlese von Spätburgunder-Trauben aus den Buntsandsteinlagen. Die frühe Lese sichert eine lebendige Säure, während der Buntsandstein dem Wein Frische und eine feine mineralische Prägung verleiht.

Jahrgang 2025 – Pfalz

Der Blanc de Noir 2025 zeigt eine klare, frische Frucht bei lebendiger Säure. Die frühe Vorlese und der schonende Kellerstil bewahren die frisch-herbe Art und die feine Burgunder-Frucht – Frische und Struktur im Gleichgewicht.

Herstellung und Ausbau

Trockener Blanc de Noir aus Spätburgunder, Jahrgang 2025; weiß gekeltert von Buntsandstein-Trauben aus der Vorlese.

Die roten Spätburgunder-Trauben werden schonend und ohne Maischestandzeit zu Weißwein gepresst, sodass ein heller, klarer Wein mit lebendiger Frische und feiner Burgunder-Frucht entsteht. Bewirtschaftet wird biologisch (DE-ÖKO-039), ergänzt durch biodynamische Grundsätze.

Im Glas

Ein frisch-herber Blanc de Noir: feine, klassische Burgunder-Frucht mit hellen Beeren-, Steinobst- und Zitrusanklängen, untermalt von einer buntsandsteingeprägten Mineralität. Am Gaumen klar und lebendig, mit rassiger Säure und einem powervollen, langen Finish.

Frisch-herb, mit feiner klassischer Burgunder-Frucht und heller Beeren-Steinobst-Aromatik über buntsandsteiniger Mineralität – klar, lebendig und mit powervollem Finish.

Ein frischer, gehaltvoller Weißwein aus roten Trauben. Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und hellem Fleisch, zu Spargel und Gemüsegerichten sowie zu mildem Käse.


Lage: Buntsandsteinlagen der Mittelhaardt, Pfalz; Weingut Andres, Deidesheim
Klassifikation: Blanc de Noir, Pfalz (trocken); 100 % Spätburgunder
Ausbau: Vorlese, schonende Weißweinpressung ohne Maischestandzeit; biologisch/biodynamisch, DE-ÖKO-039

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Noon Reserve Shiraz 2019

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2019

Der Noon Reserve Shiraz 2019 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös aromatischer Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, der dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance zeigt.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2019 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2019er zeigt diese Handschrift mit großer Fülle, getragen von einer festen Gaumenstruktur, die ihm trotz seiner Größe eine ausgezeichnete Balance verleiht.

Drew Noon selbst sagt zum 2019er: „Der 2019 Reserve Shiraz stammt vollständig vom ‚20 Rows'-Block der Familie Borrett in Langhorne Creek. Er ist groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs, besitzt aber dank seiner festen Gaumenstruktur eine ausgezeichnete Balance." (Verkostungsnotiz: Drew Noon.)

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2019, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Ein großer, generös aromatischer Shiraz: tiefdunkle Frucht (Brombeere, Zwetschge), ergänzt um würzige Noten, etwas Mokka und feine Röstaromen vom gut eingebundenen Barrique. Am Gaumen vollmundig und konzentriert, dabei keineswegs überladen – die feste, reife Gaumenstruktur gibt dem Wein Halt, Balance und großes Reifepotenzial.

Groß und aromatisch im Stil des Jahrgangs – mit ausgezeichneter Balance dank fester Struktur.

Schon jetzt zugänglich, aber für die lange Reife über viele Jahre gebaut; profitiert deutlich vom Dekantieren. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

Mehr erfahren ...