Zur Rose – Herbert Hintner – Südtirol – Italien

In dem besonders für seine feinen Weine bekannten Dorf St. Michael kocht das Team von Herbert Hintner eine kräftige, landestypische Küche mit französischen und mediterranen Einflüssen. Das Essen ist schmackhaft und mächtig zugleich und setzt voll auf die herausragende Produktvielfalt der Südtiroler Region. Hier kann man aus dem Vollen schöpfen und nach mehreren Stunden der „Kauwerktätigkeit“  kann der Speisende zufrieden und gestärkt, aber auch sehr satt nach Hause wanken.

Rindertartar mit Kapern und Kalbsragout im Blätterteig.
Variationen von der Bio-Gänseleber.
Tartar von Kastanien und Steinpilzen,  Salatherzen.
Entenspeck auf Apfel-Selleriesalat mit Walnussdressing.
Variationen vom Kalbskopf mit Senfeis.
Tortelloni gefüllt mit Steinpilzen.
Soufflierter Käseknödel auf Cremespinat.
Kaiserschmarrn auf Apfel-Holunderbeeren mit Sauerrahmeis.
Süße Nascherei zum Espresso.

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Weine

Dönnhoff Niederhäuser Hermannshöhle Riesling GG 2025

Weißwein · VDP.Großes Gewächs · Riesling trocken

100 % Riesling Niederhäuser Hermannshöhle VDP.Große Lage · Großes Gewächs 2025 Tonschiefer · Porphyr · Kalk Reben bis 75 Jahre 6 Monate Vollhefe

Der Dönnhoff Hermannshöhle Riesling GG 2025 stammt aus der Lage, an der sich der Weinbau an der Nahe seit über hundert Jahren misst: der Niederhäuser Hermannshöhle, VDP.Große Lage. Reiner Südhang, schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, Rebstöcke von bis zu 75 Jahren. Selektive Handlese in mehreren Durchgängen, Ausbau im großen Holzfass mit langem Hefekontakt.


Niederhäuser Hermannshöhle – ältestes Gestein der Gemarkung

Die Hermannshöhle liegt auf 130 bis 175 Metern über dem Meer in reiner Südausrichtung, als steiler Hang über der Nahe. Der Untergrund ist geologisch ungewöhnlich vielschichtig: dunkelgrauer bis schwarzer Tonschiefer, durchsetzt mit vulkanischem Porphyr und Einlagerungen von Kalk. Es ist das älteste Gestein der Niederhäuser Gemarkung, über 300 Millionen Jahre alt und ins Karbon zurückreichend.

Diese Mischung erklärt den Wein besser als jede Verkostungsnotiz: Der Schiefer liefert die salzige, feingliedrige Ader, der Porphyr die Wärme und den rauchigen Zug, der Kalk die Zugkraft der Säure. Weil die drei Gesteine kleinräumig wechseln, entsteht kein einheitlicher Bodentyp, sondern ein Mosaik – und daraus die Vielschichtigkeit, für die die Lage steht. Die bis zu 75 Jahre alten Rebstöcke haben Zeit gehabt, dieses Gefüge zu durchwurzeln; ihr Ertrag ist gering, ihre Versorgung in Trockenphasen dafür stabil.

Der Rang der Lage ist keine Marketingzuschreibung, sondern historisch dokumentiert: Die Hermannshöhle trug über ein Jahrhundert lang die höchste Steuerbewertung aller Nahe-Lagen und diente als Maßstab, an dem die übrigen Lagen der Region eingestuft wurden. Innerhalb des Dönnhoff-Portfolios ist sie der Fixpunkt – dort, wo der Felsenberg Rauch und Substanz gibt und der Krötenpfuhl Fülle, verbindet die Hermannshöhle Kraft und Feinzeichnung.

Jahrgang 2025 – Nahe

Das Jahr begann an der Nahe mit ausreichenden Niederschlägen und leicht überdurchschnittlichen Temperaturen, der Behang war dicht; Spätfröste und örtlicher Hagel nahmen einzelnen Lagen Menge. Der Charakter des Jahrgangs entschied sich im warmen, trockenen August: Die Zuckerreife beschleunigte sich stark, die Mostgewichte erreichten schon Anfang September hohe Werte – und die Säure blieb dennoch erhalten. Alte Reben mit tiefem Wurzelwerk hatten in dieser Phase den Vorteil, weil sie die Wasserversorgung stabil hielten, statt die Reife abzubrechen.

Die Lese gehörte zu den frühesten und schnellsten in der Geschichte des Anbaugebiets und begann Anfang September. Der Regen am 23. und 24. September teilte den Jahrgang: davor makelloses Lesegut, danach Selektionsarbeit. Anfang Oktober war praktisch alles im Keller. Die Erntemenge lag bei 246.000 Hektolitern – drei Prozent unter dem Vorjahr und rund 21 Prozent unter dem langjährigen Mittel. Ein Jahrgang mit hohen Mostgewichten, tragfähiger Säure und kleiner Menge; in der Hermannshöhle wurde in mehreren Durchgängen gelesen, um genau diesen Termindruck zu umgehen.

Assemblage und Ausbau

100 Prozent Riesling aus dem Jahrgang 2025, selektiv von Hand gelesen in mehreren Durchgängen. In einer Steillage dieser Art ist jeder Arbeitsgang Handarbeit; die mehrfachen Lesedurchgänge sind der Grund, warum in einem schnellen Jahr wie 2025 trotzdem jede Parzelle zu ihrem eigenen Zeitpunkt geholt werden konnte. Nach schonender Pressung reift der Wein im großen Eichenholzfass – gebrauchtes Holz, das Sauerstoff durchlässt, aber keine Aromen abgibt.

Der Hefekontakt ist zweistufig: mindestens sechs Monate auf der Vollhefe, anschließend zwei Monate auf der Feinhefe. Die lange Vollhefephase gibt dem Wein die dichte, cremig unterlegte Textur, ohne die Klarheit zu nehmen. In einem reifen Jahr ist sie das Gegengewicht, das die Kraft in Struktur überführt.

Im Glas

Helles Gelb mit grünen Reflexen. In der Nase weißer Pfirsich, Zitrusschale und Quitte, dahinter Feuerstein, Kräuter und ein kühler, steiniger Ton. Am Gaumen kristallin und präzise gezeichnet, mit reifer, feiner Säure und einer salzigen Ader aus dem Tonschiefer, die den Wein trägt statt ihn zu schärfen. Der Abgang bleibt lang und kühl.

Schiefer gibt die Salzigkeit, Porphyr die Wärme, Kalk den Zug – die Hermannshöhle ist kein Bodentyp, sondern ein Mosaik aus dreien.

Jung noch verschlossen und auf Zurückhaltung gebaut. Die Entwicklung setzt ab 2030 ein und läuft über die folgenden zehn Jahre; die geringe Erntemenge 2025 und das Alter der Reben sprechen für Reifepotenzial bis 2045. Frühe Flaschen mindestens eine Stunde dekantieren, bei 11–13 °C im großen Glas servieren. Nicht zu kalt – unter 10 °C bleibt die Mineralität stumm.

Am Tisch

Zu Steinbutt oder Loup de mer aus der Pfanne, zu Hummer mit Zitrusbutter, zu Kalbsbries und Bresse-Poularde mit Morcheln. Ebenso zu Saibling, zu Wachtel und zu gereiftem Bergkäse. Ein GG dieser Lage verträgt anspruchsvolle Gerichte – wer es als Aperitif öffnet, verschenkt es.


Produzent Weingut Dönnhoff, Oberhausen an der Nahe
Rebsorte 100 % Riesling
Lage Niederhäuser Hermannshöhle – reiner Südhang, 130–175 m
Klassifikation VDP.Große Lage · Großes Gewächs, trocken
Jahrgang 2025
Vinifikation Selektive Handlese in mehreren Durchgängen · schonende Pressung
Ausbau Großes Eichenholzfass · mindestens 6 Monate Vollhefe · 2 Monate Feinhefe
Trinkempfehlung 2030–2045
Boden Schwarzgrauer Tonschiefer mit Porphyr und Kalkeinlagerungen, ältestes Gestein der Gemarkung
Rebenalter Bis zu 75 Jahre

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Weine

Christian Ottenbreit Silvaner O wir fliegen 2025

Weißwein · Franken · Winzerwein

100 % Silvaner Deutscher Qualitätswein Franken Edelstahltank

Der Silvaner „O wir fliegen" 2025 ist der Gutssilvaner von Christian Ottenbreit aus Franken, ausgebaut zu 100 % im Edelstahltank. Der Wein balanciert klare Frucht und eine erdige Tiefe und präsentiert sich frisch, saftig und komplex, mit schwungvoller Säure. Leuchtende, strohgelbe Farbe, in der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Trocken, mit Trinkfluss und eigenständigem Charakter.


Obernbreit – Maindreieck, Franken

Das Weingut Ottenbreit liegt in Obernbreit im fränkischen Maindreieck, auf kalk- und tongeprägten Böden. Das „O" steht für Ottenbreit und Obernbreit. Christian Ottenbreit lernte bei fränkischen Winzern sowie den Südtiroler Kellereien Manincor und Muri Gries, studierte Weinbautechnik und vinifiziert seit 2017 unter eigenem Etikett. Der Wein ist als Deutscher Qualitätswein eingestuft, Herkunft Franken.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Silvaner. Nach der Selektion wird der Wein zu 100 % im Edelstahltank ausgebaut, ohne Holz, was Frucht und Frische in den Vordergrund stellt.

Im Glas

Leuchtende, strohgelbe Farbe. In der Nase eine feine, elegante Fruchtfülle. Am Gaumen deutlicher Druck, ohne opulent zu wirken, getragen von mineralischer Würze und herber Frucht. Die schwungvolle Säure gibt Spannung, der Abgang zeigt schöne Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Spargel, gebratener Fisch, Geflügel, helle Saucen und frische Käse. Ein vielseitiger Esstischwein, der auch fränkische Küche begleitet. Jung und frisch genießen, am besten in den nächsten ein bis zwei Jahren. Serviertemperatur 12–14 °C.


Lage Franken (Maindreieck)
Klassifikation Deutscher Qualitätswein
Ausbau Edelstahltank
Inhalt 0,75 l · Schraubverschluss

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Rebsorten

Fratelli Revello Barbera d Alba

Rotwein · Barbera d'Alba DOC · Barbera

Barbera Barbera d'Alba DOC Lage Annunziata (La Morra) Revello Fratelli Kalk-Ton-Boden Reben seit 1995 reiner Stahlausbau

Der Revello Fratelli Barbera d'Alba wurde nur im Stahltank ausgebaut und bewahrt so seinen ureigenen Traubengeschmack: eigenständige balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht, vollmundig, aber nicht überladen. Ein vornehmer Essensbegleiter.


Barbera aus La Morra – Frucht pur aus dem Stahl

Die Trauben stammen aus den Weinbergen Annunziata in La Morra. Die 1,8 Hektar große Parzelle ist nach Osten (270 m) und Westen (240 m) ausgerichtet; die Barbera-Reben wurden 1995 gepflanzt. Der Boden aus Kalk und Ton gibt dem Wein Struktur und Frische.

Barbera ist neben Nebbiolo und Dolcetto die wichtigste Rotweinsorte des Piemont – bekannt für saftige, dunkle Frucht und eine lebendige, erfrischende Säure bei moderatem Tannin. Im reinen Stahlausbau, ganz ohne Holz, zeigt sie ihren ureigenen, fruchtbetonten Charakter besonders klar.

Charakter und Lese – Langhe

Als fruchtbetonte, im Stahl ausgebaute Barbera zeigt dieser Wein klare, frische Frucht ohne Holzeinfluss. Die Lese erfolgt Anfang Oktober bei voller Reife – das bewahrt die vollreife Kirschfrucht, die balsamische Würze und die saftige, lebendige Art des Weins.

Vinifizierung und Ausbau

Reinsortige Barbera, Barbera d'Alba DOC, trocken.

Die Maischegärung erfolgt in horizontalen Rotationsfermentern über etwa acht bis zehn Tage mit den Traubenschalen, gefolgt von einer alkoholischen Gärung in Edelstahltanks über rund 10 Tage; auch die malolaktische Gärung findet im Stahl statt. Anschließend reift der Wein 10 Monate im Edelstahl – ganz ohne Holz, um die reine, ureigene Frucht in den Vordergrund zu stellen. Abfüllung im Juli.

Im Glas

Dieser Barbera wurde nur im Stahltank ausgebaut und hat somit seinen ureigenen Traubengeschmack bewahrt. Er besticht zudem durch eigenständige balsamische Noten und eine vollreife Kirschfrucht. Vollmundig, aber nicht überladen am Gaumen und im Abgang. Ein vornehmer Essensbegleiter, bei dem Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie übereinstimmen.

Balsamische Noten und vollreife Kirschfrucht – vollmundig, aber nicht überladen, mit Kraft und Frucht in wunderbarer Harmonie.

Schon jung zugänglich; bei 16–17 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftiger Pasta und Risotto, zu gegrilltem und geschmortem Fleisch, zu Salami und Hartwurst sowie zu mittelreifem Käse.


Lage: Weinberge Annunziata, La Morra (Piemont, Italien); 1,8 ha, Ost- (270 m) und West-Ausrichtung (240 m); Kalk-Ton-Boden; Reben gepflanzt 1995
Klassifikation: Barbera d'Alba DOC, Barbera (trocken)
Ausbau: Maischegärung in Rotationsfermentern (8–10 Tage), Gärung in Edelstahl (~10 Tage), Malo in Stahl; 10 Monate Edelstahl (ohne Holz)

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Rebsorten

J.J. Prüm Bernkasteler Badstube Riesling Kabinett 2022

Weißwein · Bernkastel (Mosel) · Riesling

Riesling Bernkasteler Badstube Kabinett · fruchtig süß J.J. Prüm · Wehlen dunkler Tonschiefer Südwest-Lage Prädikatswein 2022

Der J.J. Prüm Bernkasteler Badstube Riesling Kabinett 2022 ist ein eleganter, feingliedriger Moselriesling mit typischer Leichtigkeit und präziser Ausstrahlung – schlank, glockenklar und typisch für den Stil von J.J. Prüm, mit großem Reifepotenzial.


Bernkasteler Badstube – kleinste Großlage der Mosel

Das Weingut J.J. Prüm in Wehlen zählt zu den weltberühmten Namen der Mosel – Inbegriff langlebiger, fruchtsüßer Rieslinge von großer Finesse. Der Stil ist unverkennbar: kühle Gärung, dezente Spontannote in der Jugend, geringe Alkoholgrade und ein filigranes Spiel aus Frucht, Süße und rassiger Säure.

Mit nur rund 50 Hektar ist die Bernkasteler Badstube die kleinste Großlage an der Mosel – und eine der spannendsten. Die südwestlich exponierten Weinberge ruhen auf dunklem Tonschiefer mit Feinerde und Humus, was den Weinen Saftigkeit, Volumen und einen eleganten Schmelz verleiht. Der Name geht auf mittelalterliche Heilquellen zurück.

Jahrgang 2022 – Mosel

2022 war an der Mosel ein warmer, trockener Jahrgang; ein später Wetterumschwung mit kühlen Nächten bewahrte Frische und Säure. Diese Bedingungen ergaben einen fruchtbetonten, zugleich rassigen Kabinett mit klarer Schiefermineralität – Saftigkeit und Frische im Gleichgewicht.

Herstellung und Ausbau

Fruchtsüßer Riesling-Kabinett (Prädikatswein) aus der Bernkasteler Badstube, Jahrgang 2022; 100 % Riesling vom dunklen Tonschiefer.

Der Wein wird im typischen, kühlen Stil des Hauses vinifiziert und in seiner Gärung so geführt, dass eine feine, natürliche Restsüße im Gleichgewicht zur knackigen Säure erhalten bleibt. So entsteht ein schlanker, glockenklarer und sehr langlebiger Kabinett.

Im Glas

In der Nase kühle, feine Aromen von alten Apfelsorten, Aprikosen und frischen Kräutern, dazu ein Hauch Zitrus und leicht reduktive Noten. Am Gaumen zart süß, mit Apfeltee, weißem Steinobst und einem Hauch Honig; eine knackige Säure sorgt für Frische und Balance, der Nachhall ist klar und lang. Schlank, glockenklar und typisch J.J. Prüm.

Alte Apfelsorten, Aprikose und frische Kräuter, dazu Apfeltee, weißes Steinobst und ein Hauch Honig – zart süß, mit knackiger Säure, glockenklar und lang.

Ein schlanker, sehr langlebiger Mosel-Kabinett. Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als Aperitif, zu würziger asiatischer und thailändischer Küche, zu leicht scharfen Currys sowie zu Obst-Desserts und mildem, cremigem Käse.


Lage: Bernkasteler Badstube (Großlage, ~50 ha), Bernkastel, Mosel; südwestlich exponiert; dunkler Tonschiefer mit Feinerde und Humus
Klassifikation: Riesling Kabinett, Prädikatswein, Mosel (fruchtig süß); 100 % Riesling
Ausbau: kühle Vinifikation im Stil des Hauses, feine natürliche Restsüße

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Spirituosen

Cognac Seguinot VSOP 1er Cru de Cognac

Spirituose · Cognac · Grande Champagne · Frankreich

Seguinot Cognac VSOP ist ein 1er-Cru-Cognac aus der Grande Champagne. Seine bernsteinfarbene Erscheinung mit goldenen Reflexen offenbart delikate Aromen von getrockneten Früchten, Mandeln und Haselnüssen, begleitet von ausgeprägter Sanftheit und Finesse – mehrfach international ausgezeichnet.


Herkunft / Grande Champagne

Der VSOP stammt aus der Grande Champagne, dem 1er Cru und besten Cru der Cognac-Region. Das Haus Seguinot steht für Tradition und handwerkliche Qualität. Die kalkreichen Böden der Grande Champagne bringen besonders feine, langlebige Eaux de Vie hervor.

Herstellung und Reifung

Aus Eaux de Vie der Grande Champagne (1er Cru). Nach der Destillation reift der Cognac zunächst ein Jahr in neuen Eichenholzfässern, wodurch er kräftige Tannine aufnimmt, bevor er nahezu vier Jahre in älteren Fässern weiter ausgebaut wird. Mehrfach international ausgezeichnet.

Im Glas

Bernstein mit goldenen Reflexen. In der Nase und am Gaumen delikate Aromen von getrockneten Früchten, Mandeln und Haselnüssen, getragen von ausgeprägter Sanftheit und Finesse; harmonischer, langer Abgang.

Pur und im Drink

Pur bei Zimmertemperatur im Cognac-Schwenker genießen – oder als Basis für gehobene Cocktails.

Ideal: pur als Digestif, zu Schokolade oder in klassischen Cognac-Cocktails.


Herkunft: Grande Champagne, 1er Cru (Frankreich); Maison Seguinot
Art: Cognac Grande Champagne VSOP
Reifung: 1 Jahr in neuen Eichenfässern, anschließend knapp 4 Jahre in älteren Fässern
Auszeichnungen: mehrfach international prämiert

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Spirituosen

Hochstrasser Haselnussschnaps

Edelbrand · Haselnuss · Tirol · Österreich

Hochstrasser Haselnussschnaps ist ein Haselnussbrand der Destillerie Hochstrasser aus Tirol. Geröstete Haselnüsse werden in Kornbrand angesetzt und anschließend destilliert. Das Ergebnis ist eine sehr intensive Nusswürze. Ein aromatischer Spezialitätenbrand.


Tirol

Die Destillerie Hochstrasser ist ein traditionsreicher Brennereibetrieb aus Tirol in Österreich, bekannt für hochwertige Edelbrände und Spezialitäten.

Herstellung und Reifung

Für den Haselnussschnaps werden geröstete Haselnüsse in Kornbrand angesetzt (mazeriert) und anschließend destilliert. So gehen die intensiven Röst- und Nussaromen in den Brand über.

Im Glas

In der Nase und am Gaumen eine sehr intensive Nusswürze, dazu Nougat, Karamell, Schokolade und Anklänge, die an eine Manner-Schnitte erinnern. Aromatisch, dicht und lang im Abgang.

Zum Genuss

Gut gekühlt oder bei Zimmertemperatur pur als Digestif genießen. Auch ein Highlight zu Desserts und Kaffee.

Klassische Begleitung: Schokoladendesserts, Gebäck, Eis und Kaffee.


Herkunft: Tirol (Österreich)
Art: Haselnussbrand / Spezialitätenbrand
Herstellung: geröstete Haselnüsse in Kornbrand angesetzt, destilliert

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Rebsorten

Le Moine Clos Saint Denis Grand Cru 2021

Rotwein · Clos Saint-Denis Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Clos Saint-Denis Grand Cru Morey-Saint-Denis · Côte de Nuits Lucien Le Moine Élevage auf Vollhefe 100 % neues Holz unfiltriert 2021

Der Lucien Le Moine Clos Saint-Denis Grand Cru 2021 stammt aus dem aromatischsten und feinsten Grand Cru von Morey-Saint-Denis – ein eleganter, parfümierter Pinot Noir von großer Finesse. Lange auf der Vollhefe ausgebaut, vom Fass unfiltriert gefüllt. Eine echte Rarität in winziger Stückzahl.


Clos Saint-Denis – feinster Grand Cru von Morey

Clos Saint-Denis ist ein Grand-Cru-Weinberg am Mittelhang von Morey-Saint-Denis in der Côte de Nuits, rund 6,6 Hektar groß, ausschließlich mit Pinot Noir bepflanzt. Seine Weine gelten als aromatischer und feiner als die des benachbarten Clos de la Roche – die Lage steht für Eleganz, Parfüm und Finesse. Der Name reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als ein religiöser Orden den Weinberg anlegte; 1927 gab er dem Dorf Morey seinen Namenszusatz.

Der Boden aus dem Mitteljura ist kalksteinbasiert, steinig und tonhaltig mit dünner, gut durchlässiger Oberschicht – mit etwas mehr wasserhaltendem Ton als im Clos de la Roche. Die östliche Ausrichtung bringt Morgensonne und Schutz vor Westwinden: Das lässt die Trauben volle Reife erreichen und zugleich ihre Säure bewahren – die Basis für balancierte, langlebige Weine.

Jahrgang 2021 – Côte de Nuits

2021 war an der Côte de Nuits ein klassischer, kühler Jahrgang mit feiner, klar definierter Frucht, lebendiger Säure und großer aromatischer Präzision. In einer feinen, aromatischen Lage wie Clos Saint-Denis ergibt das einen besonders eleganten, parfümierten Grand Cru mit kühler Frische und feinkörnigem Tannin – im reinen, texturbetonten Stil des Hauses.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2021, Clos Saint-Denis Grand Cru, trocken.

Lucien Le Moine ist ein reiner Élevage-Spezialist: Der fertig vergorene Wein wird von einem ausgesuchten Erzeuger übernommen und lange auf der Vollhefe ausgebaut – ohne Abstich, mit später, hinausgezögerter malolaktischer Gärung und minimalem Schwefel; Mounir Saouma lässt dem Élevage gern „zwei Sommer" Zeit. Ausbau in 100 % neuem Holz (feinporige Jupilles-Eiche), Abfüllung direkt vom Fass ohne Schönung und Filtration. Die Mengen sind winzig: oft nur ein einziges Fass je Cru.

Im Glas

Aus dem kalk-tonigen, ostexponierten Hang von Morey lebt dieser Grand Cru von Finesse und Parfüm: helle rote Frucht wie Kirsche und Himbeere, florale Anklänge von Veilchen und eine feine, würzige Tiefe von Unterholz und Gewürz. Der kühle Jahrgang 2021 hält ihn fein und frisch, während das lange Vollhefelager und das neue Holz eine seidige, vielschichtige Textur und feine Röstwürze einbinden. Am Gaumen elegant und fein gezeichnet, mit feinkörnigem Tannin, lebendiger Säure und langem, kühl-mineralischem Nachhall.

Parfümiert und fein – helle rote Frucht, Veilchen und Waldbodenwürze, seidig und elegant mit kühl-mineralischer Länge.

Benötigt Zeit; in der Jugend großzügig dekantieren. Großes Reifepotenzial über viele Jahre. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Ente und Wildgeflügel, zu Reh und Lamm in feiner Sauce, zu Trüffel- und Pilzgerichten sowie zu gereiftem Weichkäse.


Lage: Clos Saint-Denis Grand Cru, Morey-Saint-Denis, Côte de Nuits (Burgund, Frankreich); Mittelhang, ~6,6 ha; kalksteinbasierter, steinig-toniger Boden (Mitteljura), Ostausrichtung
Klassifikation: Grand Cru, Pinot Noir (trocken)
Ausbau: reiner Élevage (Micro-Négoce); lange auf der Vollhefe ohne Abstich, späte Malo, minimaler Schwefel, 100 % neues Holz (Jupilles), unfiltriert vom Fass; winzige Menge

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Weine

El Rey Pasa tinto

Rotwein · Extremadura · Spanien

Der El Rey Pasa Tinto ist ein Rotwein der Bodega Coop. La Soledad aus der Extremadura – eine eigenständige Cuvée aus Tempranillo, Macabeo und den autochthonen Sorten Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird vor der Verarbeitung rosiniert (angetrocknet), anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Opulent und vielschichtig im Duft, weich und samtig am Gaumen, mit fruchtiger Süße im Abgang.


Extremadura – Tierra de Barros

Die Bodega Coop. La Soledad liegt in der Tierra de Barros in der Extremadura im Westen Spaniens. Die Weinberge liegen auf 300 bis 600 Metern Höhe; das atlantisch geprägte Klima sorgt für heiße Tage und kühle Nächte sowie ausreichende Niederschläge. Für ihre Selektionslinie kombiniert die Genossenschaft bewährte Sorten mit den autochthonen Reben Pardina und Cayetana.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Tempranillo, Macabeo, Pardina und Cayetana. Ein Teil der Trauben wird rosiniert (angetrocknet), was Konzentration und süße Fruchttiefe bringt. Anschließend reift der Wein einige Monate im kleinen Barrique. Enthält Sulfite.

Im Glas

Tiefdunkles Rot. In der Nase opulent und vielschichtig: weiße Schokolade, Milchcreme, Rosinen, Feigen und Mokka. Am Gaumen Rumtopf, Hagebutte, Schokolade und Rosine, weich, samtig und rund. Der Abgang ist harmonisch, mit fruchtiger Süße und guter Länge.

Am Tisch

Klassische Begleitung: kräftiges, dunkles Schmorfleisch, Wild und reifer Käse. Auch zu dunkler Schokolade und Desserts ein spannender Begleiter. Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren.


Lage Tierra de Barros, Extremadura (Spanien), 300–600 m
Klassifikation Vino de la Tierra de Extremadura
Ausbau Cuvée Tempranillo/Macabeo/Pardina/Cayetana, teils aus rosinierten Trauben, einige Monate im Barrique

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