Gastwirtschaft Huth – Wien – Österreich

Ganz in der Nähe vom Palais Coburg liegt die Gastwirtschaft Huth. Hier wird eine traditionelle Wiener Küche gehegt und gepflegt wie sie schon seit Urzeiten gekocht wird. Tafelspitz, Wiener Schnitzel vom Kalb, Rouladen, und und und … . Leicht kann man diese Kochart wirklich nicht nennen, aber schmackhaft ist sie allemal und es ist schön, dass es noch Häuser gibt, die diese Traditionen bewahren und auf ihre eigene subtile Art zelebrieren. Gut gemacht, wie hier, ist sie eine grosse Bereicherung in der Gastronomie.

huth_wien_oesterreich_1 huth_wien_oesterreich_2 huth_wien_oesterreich_3

Hausgemachte Leberpastete.

huth_wien_oesterreich_4

Rindsroulade mit Spätzle.

huth_wien_oesterreich_5

Wiener Schnitzel.

huth_wien_oesterreich_6

Tafelspitz.

Gastwirtschaft Huth
Schellinggasse 5
1010 Wien
Telefon: 0043 1 513 56 44
www.zum-huth.at

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Maxim Crotet Bourgogne Blanc Olivia 2025

Weißwein · Bourgogne AOC · Chardonnay

Chardonnay Bourgogne AOC 2025 Maranges und Remigny Reben Ø 45 Jahre 10 Monate gebrauchtes Eichenfass SO₂ nur bei der Füllung

Der Bourgogne Blanc Olivia 2025 von Maxime Crotet ist ein Chardonnay aus zwei Parzellen am Südende der Côte de Beaune – je zur Hälfte aus Maranges und aus Remigny, von Reben mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren. Crotet arbeitet seit 2021 als Négociant-Vinificateur in Beaune, nach acht Jahren bei Frédéric Cossard in Saint-Romain. Eigene Weinberge besitzt er nicht; er kauft Trauben von Winzern, deren Arbeitsweise er kennt, und vinifiziert selbst.


Maranges und Remigny – zwei Parzellen am Südende der Côte

Die Cuvée setzt sich je zur Hälfte aus zwei Herkünften zusammen. Der Anteil aus Maranges stammt aus der südlichsten Appellation der Côte de Beaune, dort wo der Hang nach Südwesten abknickt. Der Untergrund ist jurassisch: blauer Ton und Mergel, durchsetzt mit Kalksteinschutt, ausgeprägt fossilreich. Die Rebflächen liegen zwischen 240 und 400 Metern und sind süd- bis südostexponiert – mehr Nachmittagssonne als in den nach Osten schauenden Gemeinden weiter nördlich.

Remigny liegt wenige Kilometer östlich davon an der Dheune, mit 2,45 Quadratkilometern eine der zehn kleinsten Gemeinden der Saône-et-Loire und mit gut vierhundert Einwohnern kaum mehr als ein Dorf. Weinbaulich ist die Gemarkung bemerkenswert: Ein Teil ihres Gebiets fällt in die AOC Santenay. Das Klima ist ozeanisch geprägt mit rund 1.900 Sonnenstunden und etwa 850 Millimetern Jahresniederschlag bei einer Jahresmitteltemperatur um 10,6 °C – kühler und feuchter als die Zahlen der Côte-d'Or-Kernzone.

Beide Parzellen liegen damit in unmittelbarer Nachbarschaft von Villages-Appellationen, tragen aber das regionale Etikett Bourgogne. Das Rebenalter von durchschnittlich 45 Jahren ist für diese Klassifikationsstufe ungewöhnlich hoch: Alte Reben regulieren ihren Ertrag selbst, wurzeln tiefer und kommen mit Trockenphasen besser zurecht – ein Vorteil, der sich 2025 unmittelbar ausgezahlt hat.

Jahrgang 2025 – Côte de Beaune

2025 war im Burgund ein ausgesprochen frühes Jahr. Milder Winter, warmer Frühling, trockener und sonniger Sommer – der Vegetationszyklus lief durchgehend vor dem Kalender. Eine Hitzewelle Mitte August beschleunigte die Reife noch einmal, ohne die Säure abzubauen; das Zucker-Säure-Verhältnis blieb intakt, der Gesundheitszustand der Trauben war durchweg gut, Krankheitsdruck spielte kaum eine Rolle.

In der Côte de Beaune wurden die weißen Sorten ab dem 23. bis 25. August gelesen – rund 20 Tage früher als im historischen Mittel und auf dem Niveau von 2022. Die Sommertrockenheit hielt die Beeren klein, was die Erträge deutlich drückte und regional stark schwanken ließ; in einzelnen Parzellen kam nur die halbe Ernte ein. Ältere Rebanlagen zeigten dabei erkennbar mehr Widerstandskraft gegen die Hitze als junge. Für die Weißweine zeichnet sich ein Jahrgang mit reifer, aber nicht überreifer Frucht und tragender Säure ab – bei knapper Menge.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay, Jahrgang 2025, als Cuvée aus zwei Parzellen in Maranges und Remigny. Maxime Crotet gründete sein Projekt 2021, nachdem er acht Jahre bei Frédéric Cossard gearbeitet hatte – zunächst im Keller, zuletzt als dessen rechte Hand. Sein Modell als Négociant-Vinificateur gibt ihm Zugriff auf Parzellen, die er als Quereinsteiger ohne Familienbesitz nie hätte erwerben können.

Vergoren wird spontan mit den Hefen der Traube, ohne Reinzuchthefe und ohne Enzyme. Der Ausbau erfolgt über zehn Monate in großen gebrauchten Eichenfässern – gebraucht und großvolumig, damit das Holz Sauerstoff reguliert, statt Aroma beizusteuern. Schwefel wird ausschließlich bei der Abfüllung zugegeben, in minimaler Menge, damit der Wein transportfähig bleibt. Während des gesamten Ausbaus bleibt er ungeschwefelt.

Im Glas

Helles Strohgelb mit grünlichem Reflex. In der Nase Zitrone, weißer Pfirsich und grüner Apfel, dazu ein feuersteiniger Ton und ein Anklang von Haselnuss aus dem Hefekontakt – kein Vanille- oder Röstaroma, weil kein neues Holz beteiligt ist. Am Gaumen geradlinig und salzig-mineralisch, mit klarer Säurelinie und mittlerem Körper. Der Abgang bleibt trocken und zitrusbetont statt cremig.

Ein Teil der Gemarkung Remigny liegt in der AOC Santenay – die Parzellen dieser Cuvée grenzen an Villages-Lagen, tragen aber das regionale Etikett.

Servieren bei 11 bis 13 °C, nicht kälter – zu kalt verschließt sich die Mineralität. Der Wein ist jung zugänglich und entwickelt über die nächsten Jahre mehr Breite. Bei minimaler Schwefelung empfiehlt sich konstant kühle Lagerung; angebrochen hält er sich gut verschlossen zwei bis drei Tage im Kühlschrank.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch, Jakobsmuscheln und Austern, zu Geflügel in heller Sauce, zu Ziegenkäse und jungem Comté. Auch zu Spargel und zu Gemüsegerichten mit Zitrone und Kräutern. Ein Bourgogne Blanc, der eher als Essensbegleiter funktioniert als solo – die Säure verlangt nach einem Gegenüber auf dem Teller.


Produzent Maxime Crotet, Négociant-Vinificateur, Beaune
Rebsorte Chardonnay
Herkunft Je zur Hälfte Maranges und Remigny, südliche Côte de Beaune
Klassifikation Bourgogne AOC
Jahrgang 2025
Rebenalter Durchschnittlich 45 Jahre
Vinifikation Spontangärung mit Wildhefen · keine Reinzuchthefe · keine Enzyme
Ausbau 10 Monate in großen gebrauchten Eichenfässern · kein neues Holz
Schwefelung Ausschließlich bei der Abfüllung, minimal
Trinkempfehlung 2026–2032
Boden Blauer Ton und Mergel mit Kalksteinschutt

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Weingut Metzger Pinot Noir Fleur de Rose brut nature

Der Weingut Metzger Pinot Noir Fleur de Rose Brut Nature ist ein Rosé-Sekt aus der Pfalz ganz ohne Zucker: zartrosa, fein und mit Kalk im Rücken. Für den Aperitif, der nicht süß sein soll.

Im Glas

Zartes Rosa, feine Perlen, die lange halten. Rote Frucht vom Pinot Noir, fein und nie aufdringlich, darunter eine kalkige Struktur. Trocken, frisch und klar, mit einem schönen, langen Ende. Der Kalk sorgt dafür, dass er trotz Frucht immer schlank bleibt.

Mach was draus

Lachstatar, Vitello tonnato, Sushi oder ein Dessert mit Himbeeren. Schön auch für den Sommerabend auf dem Balkon mit ein paar Oliven. Ein Rosé-Sekt, den du auch Champagner-Fans ohne Erklärung einschenken kannst. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Ich mag ihn zu Lachs in allen Varianten. Und zum Dessert mit roten Früchten ist er eine schöne Überraschung, weil er gar nicht süß ist.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Ist er süß? Nein. Brut Nature heißt: keine Dosage. Rosé beschreibt hier die Farbe, nicht die Süße.

Ist das ein Champagner? Nein, ein Winzersekt aus der Pfalz. Er entsteht aber wie Champagner, mit zweiter Gärung in der Flasche.

Pinot Noir · Pfalz, Kalkböden · traditionelle Flaschengärung · Brut Nature · Weingut Metzger, Grünstadt-Asselheim · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Italien

Montevertine Pian del Ciampolo 2020

Rotwein · Toscana IGT · Sangiovese

Sangiovese mit Canaiolo & Colorino Toscana IGT Pian del Ciampolo Radda in Chianti Montevertine 12 Monate slawonische Eiche 2020

Der Montevertine Pian del Ciampolo 2020 ist der zugängliche, samtige Einstiegswein der Kult-Adresse aus Radda – aus 90 % Sangiovese mit Canaiolo und Colorino. Vollmundig, saftig und sehr fein, mit Veilchen und reifer Sauerkirsche. Ein „kleiner Montevertine" von großer Trinkfreude.


Pian del Ciampolo – der zugängliche Montevertine

Montevertine liegt rund 3 km südlich von Radda in Chianti, auf einem 425 Meter hohen Hügel mit steinigen Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese). Sergio Manetti verließ 1981 das Chianti-Classico-Konsortium, weil er keinen Trebbiano in den Verschnitt geben wollte; seither etikettiert das Gut konsequent als Toscana IGT. Heute führt Martino Manetti das Weingut im traditionellen Stil weiter.

Der Pian del Ciampolo ist der Einstiegswein des Guts – die jünger trinkbare, charmante Visitenkarte des Montevertine-Stils. Die Trauben stammen aus den Lagen des Hauses; in der Machart folgt der Wein konsequent denselben Prinzipien wie die großen Crus.

Jahrgang 2020 – Toscana

2020 brachte in der Toskana einen ausgewogenen, eher klassisch gefärbten Sangiovese-Jahrgang mit reifer Frucht und feiner Frische. Im Pian del Ciampolo ergibt das einen saftigen, samtigen Wein mit viel Trinkfluss und feiner Balance.

Assemblage und Ausbau

90 % Sangiovese mit kleinen Anteilen Canaiolo und Colorino, aus dem Jahrgang 2020, Toscana IGT, trocken.

Spontane Gärung im Betontank (rund 25 Tage), danach Ausbau über 12 Monate in Fässern aus slawonischer Eiche, anschließend Reife in Beton und Flasche. Abfüllung traditionell, unfiltriert.

Im Glas

Die Farbe begeistert durch ihr rubinrotes Kleid. Im Duft volle, dunkle Fruchtaromen; im Geschmack Veilchen und reife Sauerkirschen. Am Gaumen vollmundig, saftig, aber sehr fein. Als guter Essensbegleiter gewinnt der Wein noch an Struktur und Glanz.

Vollmundig, saftig, aber sehr fein – mit Veilchen und reifer Sauerkirsche.

Schon jung mit viel Trinkfreude; spielt am Tisch seine ganze Saftigkeit aus. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Salumi und Antipasti, zu Pasta mit Fleischsugo, zu gegrilltem Fleisch und Geflügel sowie zu mittelreifem Pecorino.


Lage: Toscana IGT, Radda in Chianti (Toskana, Italien); hochgelegene Kalk-Mergel-Böden (Galestro/Alberese); Trauben aus den Lagen des Guts
Klassifikation: Toscana IGT, Sangiovese mit Canaiolo und Colorino (trocken)
Ausbau: Gärung im Betontank, 12 Monate in slawonischer Eiche, Reife in Beton und Flasche, unfiltriert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Farnese Primo Sangiovese Merlot

Rotwein · Cuvée · Italien

Farnese Primo Sangiovese Merlot ist eine herrlich vollmundige Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Italien. Die Komposition aus Sangiovese und Merlot zeigt typische Aromen von Kirsche, Himbeere und Vanille – weich, mit samtigen Tanninen und unkompliziert zu genießen.


Italien

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Die Linie „Primo" steht für zugängliche, fruchtbetonte Weine im modernen Stil aus dem warmen, mediterranen Klima.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Sangiovese und Merlot. Der Sangiovese bringt Frucht und Struktur, der Merlot Weichheit und Fülle. Eine dezente Holznote unterlegt die Frucht mit Vanille, ohne sie zu überdecken.

Im Glas

Rubinrot. In der Nase typische Aromen von Kirsche, Himbeere und Vanille. Am Gaumen vollmundig und weich, mit samtigen Tanninen, saftiger Frucht und rundem, zugänglichem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Ein unkomplizierter, vollmundiger Begleiter zur italienischen Küche.

Klassische Begleitung: Pasta mit Fleischsauce, Pizza, Gegrilltes und Hartkäse.


Lage: Italien
Klassifikation: IGT – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: mit dezenter Holznote

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Deutschland

Metzger Rivaner trocken Liter -C-

Weißwein · Rivaner · trocken · Pfalz

Metzger Rivaner trocken Liter -C- ist ein fruchtbetonter Weißwein vom Weingut Metzger aus der Pfalz. Er zeigt Noten von kleinen, saftigen Birnen und etwas Waldmeister. Am Gaumen trocken, im Nachhall bleiben würzige Apfelnoten. Ein unkomplizierter Literwein für jeden Tag.


Pfalz

Das Weingut Metzger liegt in der Pfalz im Südwesten Deutschlands. Der Rivaner – auch Müller-Thurgau – gedeiht hier zu einem fruchtbetonten, unkomplizierten Weißwein.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Rivaner (Müller-Thurgau). Der Ausbau bewahrt die fruchtbetonte Frische und den trockenen Charakter.

Im Glas

Helles, transparentes Gelb. Sehr fruchtbetont, mit Noten von kleinen, saftigen Birnen und etwas Waldmeister. Am Gaumen trocken, im Nachhall würzige Apfelnoten.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–11 °C servieren.

Klassische Begleitung: kräftige Gemüsesuppe oder frisches Bauernbrot mit Zwiebelschmalz und Radieschen.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Pfalz – Weißwein, trocken
Ausbau: reinsortig Rivaner (Müller-Thurgau)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Spirituosen

Valverde Liquore di Limone Zitronenlikör

Spirituose · Likör · Zitrone · Italien

Valverde Liquore di Limone ist ein italienischer Zitronenlikör, hergestellt aus frischem Zitronensaft, Alkohol und Zucker. Intensiver Zitronengeschmack mit einer dezenten Süße – pur, auf Eis oder als Schuss in den Prosecco. Der Sommer kann kommen!


Herkunft / Italien

Zitronenliköre im Stil des Limoncello gehören zu den beliebtesten Spezialitäten Italiens, besonders im sonnigen Süden. Der Liquore di Limone von Valverde stellt die frische Zitrone in den Mittelpunkt – ein sommerlich-spritziger Genuss.

Zutaten und Herstellung

Hergestellt aus frischem Zitronensaft, Alkohol und Zucker. Der frische Saft sorgt für das klare, intensive Zitronenaroma, während der Zucker die dezente Süße beisteuert.

Im Glas

Leuchtendes Gelb. In der Nase intensive, frische Zitrone. Am Gaumen spritzig und fruchtig, mit klarer Zitronenfrucht, dezenter Süße und animierendem, frischem Abgang.

Pur und im Drink

Eisgekühlt genießen, am besten direkt aus dem Tiefkühlfach.

Ideal: eisgekühlt pur, auf Eis, als Schuss im Prosecco oder Sekt sowie in sommerlichen Cocktails und über Zitronensorbet.


Marke: Valverde (Italien)
Art: Zitronenlikör (Liquore di Limone)
Zutaten: frischer Zitronensaft, Alkohol, Zucker
Geschmack: intensiv zitronig, dezent süß

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Vite Colte Villalta Roero Arneis

Wein · Weißwein · Roero · Italien

Vite Colte Villalta Roero Arneis ist ein eleganter Weißwein aus der heimischen Piemont-Sorte Arneis. Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen; in der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten, am Gaumen trocken mit einer feinen grasigen Note.


Roero / Piemont

Heimat der alteingesessenen Rebsorte Arneis ist das Roero mit seinen Hügeln links des Flusses Tanaro im Piemont. Die kalk- und kieselhaltigen Böden dieser Zone bringen elegante, feingliedrige Weißweine hervor. Erzeuger ist die renommierte piemontesische Genossenschaft Vite Colte (vormals Terre da Vino).

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Arneis. Nach einer sanften Pressung folgt die rund zehntägige Gärung bei kontrollierten 16–18 °C im Edelstahl. Eine kurze Flaschenreife rundet den Wein ab und entwickelt Struktur und Duft weiter. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Intensives Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase aromatisch, mit intensivem Duft nach reifen Früchten und einem floralen Anklang. Am Gaumen trocken und saftig, mit einer feinen grasigen Note und sauberem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Antipasti, hellem Fleisch und frischem Käse.


Lage: Roero (Piemont, Italien); Vite Colte (Terre da Vino)
Klassifikation: Roero Arneis DOCG – 100 % Arneis, trocken
Ausbau: ~10 Tage Gärung im Edelstahl bei 16–18 °C, kurze Flaschenreife

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2021

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben · ~30–40 hl/ha trocken · 2021

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2021 stammt aus dem felsigen Kernstück der Roxheimer Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling von großer Eleganz.


Höllenpfad im Mühlenberg – rotes Gestein in Roxheim

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach – anders als die Schiefer- und Vulkanlagen an der mittleren Nahe.

Die steile Lage ist von rotem Sandstein des Rotliegenden geprägt; die rötliche Erde speichert Wärme und gab dem „Höllenpfad" seinen Namen. Das GG stammt aus dem felsigen Kernstück „im Mühlenberg", wo die ältesten Rieslingreben des Guts stehen. Der karge, eisenhaltige Fels bringt kleine, dickschalige Beeren mit intensiver, feinwürziger Aromatik hervor; die Erträge liegen bei rund 30–40 hl/ha.

Jahrgang 2021 – Nahe

2021 war an der Nahe ein kühler, klassischer Jahrgang mit lebendiger Säure und präziser Frucht. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während das kühle Jahr für Frische, Würze und Spannung sorgte.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2021; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach 100 % selektiver Handlese wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: rote und gelbe Frucht nach Erdbeere, Johannisbeere und saftigem Pfirsich, dazu Quitte, ein Hauch Rosmarin und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen mit salzigem Grip, druckvoll und spannungsgeladen, mit weicher Textur, lebendiger Säure und einem langen, mineralischen Nachhall.

Erdbeere, Johannisbeere und saftiger Pfirsich über Quitte, Rosmarin und warmer, steiniger Mineralität – mit salzigem Grip, druckvoll und spannungsgeladen, weicher Textur und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels, eisenhaltig; älteste Reben des Guts, ~30–40 hl/ha
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: 100 % selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

Mehr erfahren ...