Harry´s Beaumont Restaurant – Maastricht – Niederlande

Gastronomie Konzepte ändern sich im Laufe der Jahre genauso wie die Gewohnheit gutes Essen aufzunehmen. So wurde im Beaumont in der niederländischen Grenzstadt Maastricht über 100 Jahre eine deftige, vom Elsass geprägte, Küche gekocht. Heutzutage wollen die meisten Menschen allerdings nicht mehr steif in überdekorierten Räumen sitzen und Kalorien- und Cholesterin Bomben verspeisen. So wurde aus dem Restaurant ein Bistro mit offener Küche in lockerer, lauter und stimmungsvoller Atmosphäre geschaffen. Die Speisen werden frisch à la minute zubereitet, erfreuen sich guter Zutaten und werden handwerklich ohne Schnörkel auf die Teller drapiert und von einem bemerkenswert kompetenten und freundlichen Personal auf die Tische balanciert.

Auch das Preis- Leistungs Verhältnis erfreut sich, so wie es sich für ein Bistro gehört, einer außergewöhnlich guten Wertigkeit. Musikalisch wird hier nicht nur Chilliges, sondern auch Jazziges geboten. Ein Ort, wo man nicht nur einen Abend verbringen möchte.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_11

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_1

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_2 Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_3

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_4Tagliata vom heimischen Rind, Ruccola, grüner Spargel, Parmesan und Limone.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_5Scampi und Linsen Salat.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_6Kürbis- Kokos- Curry Suppe mit Lachs.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_7Rehkeule, Rosenkohl, Waldpilze und Kartoffeln.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_8Schokoladenmousse, Banane und Pflaumen.

Harrys_beaumont_maastricht_Niederlande_10Harry’s
Wycker Brugstraat 2
6221 EC Maastricht
the Netherlands
Telefon: 0031 (0)43 325 44 33
www.harrysrestaurant.nl

Blog per E-Mail abonnieren

Keine Beiträge mehr verpassen.

Entdecke unsere Weine

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Frankreich

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits St. Georges Clos de la Marechale 1er Cru 2023

Rotwein · Nuits-Saint-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Nuits-Saint-Georges Premier Cru Monopol, 9,76 ha Älteste Reben aus den 1910ern 100 % entrappt Offene Holzgärbottiche 18 Monate Pièce ca. 15 % neues Holz

Jacques-Frédéric Mugnier Nuits-Saint-Georges 1er Cru Clos de la Maréchale 2023 kommt aus dem einzigen Weinberg des Guts außerhalb von Chambolle-Musigny: einem ummauerten Premier Cru in Premeaux-Prissey, der seit 1902 der Familie Mugnier allein gehört. Fünf Jahrzehnte lang bewirtschaftete ein anderes Haus den Clos. Seit dem Jahrgang 2004 vinifiziert ihn Frédéric Mugnier selbst, mit der gleichen Zurückhaltung wie seine Musigny und Amoureuses. 2023 hat er die schwächer strukturierten Fässer als Clos des Fourches ausgesondert – der Premier Cru bleibt so ganz auf seinen Kern konzentriert.


Clos de la Maréchale: Monopol zwischen Premeaux und Comblanchien

Der Clos liegt an der alten Nationalstraße zwischen Premeaux und Comblanchien, am südlichen Ende der Côte de Nuits. Mit 9,76 Hektar ist er nach Angaben des Guts das größte Monopol der Côte d'Or. Die Rebzeilen sind nach Osten ausgerichtet, der Boden ist ein Ton mit Kieseln aus oolithischem Kalk. In der Nordwestecke stehen rund 0,6 Hektar Chardonnay für den weißen Clos de la Maréchale, der übrige Clos ist mit Pinot Noir bepflanzt. Die Kalkschicht unter dem Clos taucht wenige hundert Meter weiter südlich unter die Oberfläche ab. Erst zwischen Puligny und Chassagne tritt sie wieder zutage.

Die ältesten Stöcke pflanzten Mugniers Vorfahren um die Zeit des Ersten Weltkriegs. 1950 verpachtete die Familie den Clos langfristig an die Domaine Faiveley in Nuits, der Vertrag lief 53 Jahre. Am 1. November 2003 kehrte die Lage zurück, und das Gut wuchs über Nacht von 4 auf 14 Hektar. Beim Aufstellen des neuen Torbogens über der Einfahrt montierte der Handwerker das erste „a“ in „Maréchale“ spiegelverkehrt. Mugnier ließ es so, und das Etikett übernahm den Fehler. In alten Karten hieß der Weinberg noch 1855 „Clos des Fourches“, 1892 „Clos Maréchal“. Woher der heutige Name stammt, ist bis heute nicht geklärt.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

Mugnier nennt 2023 einen komplizierten Jahrgang. Bis Juli glich die Saison dem trockenen Vorjahr: früher Vegetationsschub ab Mai, anhaltendes Wasserdefizit. Dann setzte Regen ein, der 2022 ausgeblieben war. Die Beeren nahmen Wasser auf, das Traubengewicht stieg, die Erträge lagen deutlich über denen der Vorjahre. Ende August folgte eine Hitzephase mit über 35 °C, die bis in die erste Septemberwoche anhielt.

Am 7. September begann die Lese im Clos. Mugnier setzt keinen Sortiertisch ein. Seine Lesehelfer entfernen unreife, faule oder sonnenverbrannte Beeren direkt am Stock. Um die großen Beeren auszugleichen, zog er bei den meisten Cuvées vor der Gärung einen Teil des Saftes ab. Die üppige Ernte machte es möglich, erstmals seit 2008 wieder einen Clos des Fourches abzutrennen.

Offene Holzbottiche, 18 Monate Pièce, Tank vor der Abfüllung

Die Trauben werden vollständig entrappt, Stiele verwendet Mugnier nicht. Gegoren wird spontan in offenen Holzbottichen, die Maische bleibt 15 bis 20 Tage auf den Schalen. Die malolaktische Gärung war 2023 bereits vor dem Winter abgeschlossen.

Der Wein reift 18 Monate in Burgunderfässern, etwa 15 Prozent davon neu, und wird in dieser Zeit zweimal abgestochen. Im April des zweiten Jahres kommt er in Edelstahltanks und ruht dort weitere drei Monate. Abgefüllt wird im Juni oder Juli. Mugnier, ausgebildeter Ingenieur und früher Linienpilot, führt das 1863 gegründete Gut seit 1985 im Château de Chambolle-Musigny.

Im Glas: Nuits ohne rustikales Tannin

Seit 1902 im Besitz der Familie, 53 Jahre verpachtet, seit 2004 wieder im eigenen Keller – der Clos de la Maréchale ist Mugniers Nuits-Saint-Georges.

Mittleres bis dunkles Rubin. Die Tonböden mit Oolithkalk geben dem Wein mehr Dichte und Gerüst als die Chambolle-Lagen des Hauses, die großzügige Ernte 2023 und der Mostabzug sorgen für Konzentration. In der Nase dunkle Kirsche, Cassis und Himbeere, dazu Veilchen und feine Würze. Durch das Entrappen bleibt die Frucht klar, das neue Holz tritt kaum hervor. Am Gaumen mittel- bis vollgewichtig, das Tannin reif und feinkörnig, die Säure frisch. Das Gut beschreibt den Clos als geradlinigen Nuits ohne die Härte der Lagen im Zentrum des Ortes, der nach einigen Jahren Flaschenreife florale Töne entwickelt.

Am Tisch: Rind, Wild, Trüffel

Dichte und Struktur tragen kräftige Gerichte: Rinderfilet mit Rotweinjus, Rehrücken mit Sellerie, geschmorte Ochsenbacke oder Kalbsbries mit Trüffel. Zum Käse Époisses mit mittlerer Reife oder Langres. In den ersten Jahren eine Stunde vorher dekantieren, Serviertemperatur 16 °C.


Produzent Domaine Jacques-Frédéric Mugnier, Château de Chambolle-Musigny

Rebsorte Pinot Noir

Lage Clos de la Maréchale (Monopol, 9,76 ha), Premeaux-Prissey; Ton mit oolithischen Kalkkieseln, Ost-Exposition

Klassifikation Nuits-Saint-Georges Premier Cru AOC

Jahrgang 2023

Vinifikation Handlese ab 7. September, Selektion im Weinberg, 100 % entrappt, Saignée, Spontangärung in offenen Holzbottichen, 15–20 Tage Maischestandzeit

Ausbau 18 Monate Pièces (ca. 15 % neu), zweimal abgestochen, anschließend 3 Monate Edelstahltank, Abfüllung Juni/Juli

Trinkreife 2030–2045

Rebenalter Älteste Reben aus den 1910er-Jahren, Durchschnitt ca. 45 Jahre (Stand 2008)

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Australien

Noon Reserve Shiraz 2014

Rotwein · Langhorne Creek · Shiraz

Shiraz Langhorne Creek Reserve „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962) Drew Noon MW 18 Monate Barrique (30–40 % neu) 2014

Der Noon Reserve Shiraz 2014 ist die kultige Shiraz-Spitze des Hauses – ein vollmundiger, generös fruchtbetonter Wein aus dem alten „20 Rows"-Block in Langhorne Creek, mit dunkler Beere, Mokka und einem erstaunlich unaufdringlichen, eleganten Tanningerüst.


Noon – Kult aus McLaren Vale

Noon gehört zu den absoluten Old-School-Weingütern – schon immer handgemacht. Drew Noon, einer der wenigen Masters of Wine Australiens, übernahm das Gut 1996 und gibt zu jeder Ernte ganz klar an, was „Mother Nature" ihm beschert hat. Sein Ansatz: Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit manueller Stampfung, Korbpresse, minimaler Eingriff im Keller, ungeschönt und ungefiltert.

Während der Eclipse von den estate-eigenen Grenache-Reben in McLaren Vale stammt, kommt der Reserve Shiraz seit dem ersten Jahrgang 1997 zu 100 % vom „20 Rows"-Block des Borrett-Vineyards in Langhorne Creek. Die wurzelechten Reben (gepflanzt 1962) wachsen auf der Bremer-River-Flutebene auf tiefem, alluvialem Lehm – ein einzigartiges Terroir, das seit Mitte des 19. Jahrhunderts bewirtschaftet wird und kleine, tiefschwarze, aromatische Beeren hervorbringt.

Jahrgang 2014 – Langhorne Creek

Der Reserve Shiraz ist bewusst ein vollmundiger, generös aromatischer Wein – wer elegante, leichte bis mittelkräftige Rotweine bevorzugt, ist hier nicht richtig. Der 2014er zeigt diese Handschrift mit großer Tiefe, getragen jedoch von einem überraschend feinen, eleganten Tanningerüst, das ihn zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lässt.

Ausbau

Reinsortiger Shiraz aus dem Jahrgang 2014, trocken.

Handlese, Gärung in kleinen offenen Bottichen mit Handstampfen zur schonenden Farb- und Tanninextraktion, anschließend Pressung von Hand in der Korbpresse. Reife über 18 Monate in kleinen 300-Liter-Fässern aus französischer und amerikanischer Eiche, davon rund 30–40 % neu – für Komplexität und Struktur, ohne die Frucht zu dominieren. Auf dem Gut vinifiziert und abgefüllt, ungeschönt und ungefiltert.

Im Glas

Fast blickdichte kirschschwarze Farbe mit leichten Purpurreflexen und beeindruckenden „Kirchenfenstern" im Glas. In der Nase sehr kräftig nach dunklen Beeren, etwas Mokka und Kakao, recht jung wirkend – was sich mit etwas Geduld und dem richtigen Glas gibt. Am Gaumen eine Mischung aus reifer Schlehe, Brombeere und Zwetschge, dann Tabak, Kakao, Mokka, leichte Röstnoten, würzig und mit schön eingebundenem Barrique. Langer, komplexer Abgang mit dezenten rauchigen Noten und Süßholz. Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

Erstaunlich das unaufdringliche, elegante Tanningerüst, das diesen Wein zu einem Klassiker-Shiraz heranreifen lassen wird.

(Verkostungsnotiz: Christina Mordhorst.) Mit großem Reifepotenzial; profitiert deutlich vom Dekantieren und dem richtigen Glas. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu kräftigem rotem Fleisch und Steak vom Grill, zu Wild und Schmorgerichten, zu würzigen BBQ-Spezialitäten sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Langhorne Creek (South Australia, Australien); Borrett-Vineyard, „20 Rows"-Block (gepflanzt 1962), Bremer-River-Flutebene, tiefer alluvialer Lehm, wurzelecht
Klassifikation: Langhorne Creek, Shiraz (Reserve), trocken
Ausbau: 100 % Shiraz; Handlese, Gärung in offenen Bottichen mit Handstampfen, Korbpresse, 18 Monate 300-l-Barrique (franz./amerik., ~30–40 % neu); ungeschönt, ungefiltert

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Primitivo pur Probierpaket 12 Flaschen

Geniessen Sie die fruchtig-samtigen Primitivos aus dem sonnigen Italien im 12er Probierpaket. Zur Auswahl stehen je zwei Flaschen:

I Muri Primitivo (13,0%, 2024), Cielo Primitivo (13,5%, 2024), San Donaci Primitivo (13,5%, 2023), Cielo e Terra Maestro Primitivo (14,5%, 2021), Zolla Primitivo (15%, 2024), Campiano Primitivo (14,5%, 2023) aus Apulien. Versandkostenfreie Lieferung.

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Weine

Mirada Organic rosé BIO

Roséwein · Bio-Cuvée · Castilla-La Mancha · Spanien

Hammeken Cellars Mirada Organic Rosé ist ein trockener Bio-Roséwein aus Spanien. Die Cuvée aus Bobal und Tempranillo zeigt sich hellrosa, mit Aromen von Erdbeere, Zitrus und Rosenblüten und einer feinen Harmonie aus Frucht und Mineralität.


Castilla-La Mancha

Hammeken Cellars mit Sitz in Jávea (Alicante) keltert moderne spanische Weine aus Lagen im ganzen Land, zunehmend in Bio-Qualität. Der Mirada stammt aus Castilla-La Mancha (Vino de la Tierra de Castilla). Wein aus biologischem Anbau, ES-ECO-002.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Bobal und Tempranillo aus ökologischem Anbau. Die handgelesenen Trauben werden temperaturkontrolliert im Edelstahl vergoren; anschließend reift der Wein einige Monate auf der Feinhefe, was ihm Schmelz und Textur verleiht.

Im Glas

Hellrosa. In der Nase Erdbeere, Zitrusfrüchte und ein Hauch Rosenblüten. Am Gaumen frisch und seidig, mit einer feinen Harmonie zwischen roter Frucht und Mineralität.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 8–10 °C servieren – als Aperitif oder leichter Speisenbegleiter.

Klassische Begleitung: Salate, Gemüsegerichte, leichte Pasta und Sommerküche.


Lage: Castilla-La Mancha (Spanien)
Klassifikation: Vino de la Tierra de Castilla – Roséwein (trocken)
Ausbau: Edelstahl, Reifung auf der Feinhefe

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Länder/Regionen

Hensel Aufwind Cuvée rot

Rotwein · Cuvée · Pfalz · Deutschland

Hensel Aufwind Cuvée Rot ist ein trockener Rotwein vom Weingut Thomas Hensel aus der Pfalz. Die Komposition aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent reifte kurze Zeit in gebrauchten Barriques – dunkelrot, mit Aromen von Paprika, Cassis und schwarzem Pfeffer.


Pfalz

Thomas Hensel führt das Familienweingut in Bad Dürkheim (Pfalz) seit 1990 und zählt heute zu den besten Rotweinerzeugern Deutschlands. Die „Aufwind"-Linie – benannt nach Hensels Leidenschaft fürs Fliegen – ist die zugängliche Hausmarke. Die Reben stehen auf Böden aus Lehm, Sand und Mergel.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus 70 % Cabernet Sauvignon und 30 % St. Laurent. Die handgelesenen Trauben stehen lange auf der Maische für intensive Farb- und Aromaextraktion. Ein Teil des Weins reift kurze Zeit in gebrauchten Barriques, was ihm sanfte Holznoten verleiht, ohne die Frucht zu überlagern.

Im Glas

Dichtes Purpurrot. In der Nase die typische Cabernet-Aromatik mit Cassis und roter Paprika, unterlegt von feiner Pfefferwürze, dazu dunkle Kirsche und ein Hauch Räucherspeck. Am Gaumen kraftvoll und geschmeidig, fruchtbetont und gut ausbalanciert, mit langem Nachhall.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren, etwas Luft im Glas tut dem Wein gut. Ein unkomplizierter, kraftvoller Begleiter für herzhafte Küche.

Klassische Begleitung: Steak, Lamm, BBQ, Pasta mit Fleischsauce und Hartkäse.


Lage: Pfalz (Deutschland)
Klassifikation: Qualitätswein – Rotwein-Cuvée (trocken)
Ausbau: lange Maischestandzeit, teils in gebrauchten Barriques

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Weingut Andres 6670 Rosé brut

Spätburgunder und Chardonnay aus biologischem Anbau ergeben den Weingut Andres 6670 Rosé brut. Hinter der Zahl verbergen sich die Geburtsjahre von Mutter Petra und Vater Matthias. Die Trauben wachsen auf Löss und verwittertem Buntsandstein an der Mittelhaardt.

Im Glas

Zartes Rosé mit feinem, cremigem Mousseux. Im Duft rote Beeren und Kirsche, dazu helle Zitrusnoten und ein Hauch Brioche von der langen Hefereife. Im Mund frisch und gut strukturiert, die Frucht klar, das Ende trocken und lebendig.

Mach was draus

Ein schöner Aperitif, aber auch ein guter Begleiter zu Lachs, Sushi, Geflügel, hellem Fleisch oder einem Dessert mit roten Früchten. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C, gern im Weißweinglas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„6670 ist ein Rosé mit Stil und Familiengeschichte. Ich verschenke ihn gern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er gemacht? Wilde Hefen vergären den Grundwein im großen Holzfass. Auf die Flaschengärung folgen wenigstens anderthalb Jahre Hefelager.

Wer steht dahinter? Thomas und Michael Andres, zwei Brüder aus Deidesheim. Der eine studierte Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn, der andere Weinbau in Geisenheim. Ende 2015 übernahmen sie gemeinsam die Verantwortung.

Ist er bio? Ja. Kontrollstelle DE-ÖKO-039; zusätzlich arbeiten die Brüder nach biodynamischen Ideen.

Spätburgunder, Chardonnay · Pfalz, Mittelhaardt · Löss, Buntsandsteinverwitterung · bio (DE-ÖKO-039) · Grundwein spontan im großen Fass vergoren · Flaschengärung · Hefelager ab 18 Monaten · Rosé · brut · Weingut Andres, Deidesheim · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Rebsorten

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 trocken

Wein · Weißwein · Pfalz · Deutschland

Schwedhelm Wotan Kalkfels Riesling 2021 spiegelt das Zellertal wie kaum ein anderer. Aus den selektierten Trauben dieser sehr kalkhaltigen Lage zaubern die Brüder Schwedhelm einen kargen, aber straffen Riesling, der nur so vor Mineralität strotzt.


Pfalz / Wotan Kalkfels

Das Weingut Schwedhelm ist im Zellertal in der Nordpfalz beheimatet. Die Lage Wotan Kalkfels am Zeller Kreuzberg ist sehr kalkhaltig und prägt Rieslinge von kargem, straffem Charakter und ausgeprägter Mineralität.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Riesling. Aus selektierten Trauben spontan vergoren, was dem Wein seine karge, straffe Prägung und salzige Mineralität verleiht. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Grüngelb. In der Nase klar und mineralisch. Am Gaumen karg und straff, mit salzigen Noten und einer knackigen Säure, die dem Wein das gewisse „Etwas" verleihen; langer, mineralischer Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, hellem Fleisch, Spargel und asiatischer Küche.


Lage: Pfalz, Zellertal, Wotan Kalkfels (Deutschland); Weingut Schwedhelm
Klassifikation: Lagenwein – 100 % Riesling, trocken
Ausbau: Spontangärung; kalkgeprägt, karg und straff
Jahrgang: 2021

Mehr erfahren ...

Mehr erfahren ...
Produkt Bild

Schaumweine

Clandestin Les Semblables Austral 2022

Der ClanDestin Les Semblables Austral 2022 Brut Nature ist das Gegenstück zum Boréal: Pinot Noir von nach Süden ausgerichteten Lagen rund um Buxières-sur-Arce. Ausgewählt werden nur Parzellen mit ähnlicher Ausrichtung und ähnlichem Boden – daher der Name „Les Semblables“, die Ähnlichen.

Im Glas

Helles Gold, feine Perlen. Der Duft ist wild und fein zugleich: helle rote Früchte, kühler Kalk, etwas Kräuter und Zitrus. Im Mund straff, voller Energie und gerade, mit langem, trockenem Finale. Trotz der Südlage bleibt er kühl und präzise.

Mach was draus

Brathähnchen, Perlhuhn, Lachs vom Grill, Garnelen oder ein milder Ziegenkäse. Er hat etwas mehr Frucht als Boréal und begleitet gut ein ganzes Menü. Ideal für ein Essen mit Freunden, die Champagner ohne Zucker kennenlernen wollen. Servier ihn bei 8 bis 10 °C.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Austral ist der zugänglichere der beiden Pinot Noirs. Ich trinke ihn gern zu Geflügel mit Kräutern.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Was heißt Austral? Austral bedeutet „südlich“. Die Trauben stammen von Lagen mit Südausrichtung.

Wie wird er ausgebaut? Jede Parzelle gärt für sich spontan in großen, neutralen Eichenfässern. Ungeschönt und ungefiltert, nach zwei Jahren in der Flasche ohne Dosage abgefüllt.

100 % Pinot Noir · Südlagen um Buxières-sur-Arce, Côte des Bar · Kalk · parzellenweise Spontangärung · großes, neutrales Eichenfass · ungeschönt, unfiltriert · 2 Jahre Flaschenreife · Jahrgang 2022 · Brut Nature, ohne Dosage · Champagne ClanDestin, Landreville · Stand: Oktober 2026

Mehr erfahren ...