Österreicher im MAK – Wien – Österreich

Das Mak ist ein zentral gelegenes Restaurant. Früher war es in Wien immer mein Lieblingsrestaurant, aber jetzt hat sich einiges geändert. Wir bekamen dort relativ zügig einen Platz ganz hinten durch. Unsere Kellnerin war nicht gerade freundlich. Und als ich dann in der Karte rumblätterte und kein Schnitzel entdeckte ….. ihr müsst wissen, das Schnitzel im Mak war immer mein liebstes. Naja, auf jeden Fall hab ich dann eine Rindersuppe bestellt. Ja und dann sah ich dieses kleine Schüsselchen vor mir stehen und dachte mir, seh´ ich etwa so aus als würde ich Diät machen? Nein, von dieser Schüssel wurde ich nicht satt. Und auch nicht von dem Brot, dass ich dazu gegessen habe. Meine Eltern hatten sich das Kochbuch zum Ansehen bestellt. Und das nicht nur einmal. Nein, sogar 3 oder vielleicht auch 4 mal danach gefragt. Nur leider hatten wir eine nicht ganz so nette Kellnerin. Und verdammt nochmal, nur weil diese verdammte Kellnerin es nicht auf die Reihe kriegt freundlich zu sein, macht sie dieses wunderbare Restaurant zunichte. Also, wenn ihr ein leckeres Schnitzel wollt, würde ich nicht ins Mak gehen, weil es dort vermutlich eh keins gibt (weil wieder ausverkauft). Danke fürs lesen, tschüss!

© bei Vega

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Oesterreicher_im_mak_wien_oesterreich_2Dim Sums von heimischen Fischen.

Oesterreicher_im_mak_wien_oesterreich_4Curry Linsen.

Oesterreicher_im_mak_wien_oesterreich_5Zwiebelröstbraten.

 

Österreicher im MAK
Adresse: Stubenring 5
1010 Wien
Österreich
Telefon: +43 1 7140121

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Portugal

Niepoort Ruby Port

Wein · Portwein · Douro · Portugal

Niepoort Ruby Port ist ein rubinroter, konfitürenhafter Portwein. Er wird stets aus mehreren Grundweinen verschiedener Jahrgänge zusammengestellt und lagert zwei bis vier Jahre im Fass. Er schmeckt frisch und fruchtig und ist immer ein jüngerer, zugänglicher Port.


Douro

Port stammt aus dem Douro-Tal in Portugal, einer der ältesten geschützten Weinbauregionen der Welt. Auf kargen Schieferböden gedeihen die autochthonen Rebsorten, aus denen der aufgespritete Süßwein entsteht. Niepoort zählt zu den traditionsreichsten und renommiertesten Portweinhäusern.

Rebsorten und Ausbau

Cuvée aus Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cão, Tinta Francisca, Tinta Amarela und Sousão. Die Gärung wird durch Zugabe von Weinbrand gestoppt, wodurch die natürliche Restsüße erhalten bleibt. Die Reifung über zwei bis vier Jahre im Fass bewahrt die frische, jugendliche Frucht und die rubinrote Farbe.

Im Glas

Tiefes Rubinrot. In der Nase konfitürige rote und dunkle Beerenfrucht – Kirsche, Brombeere, Himbeere – mit einem Hauch Würze. Am Gaumen süß, saftig und fruchtbetont, mit weicher Struktur und rundem Abgang.

Zum Genießen

Leicht gekühlt bei 14–16 °C servieren – als Dessert- oder Digestifwein.

Passt zu: Schokoladendesserts, roten Früchten, Beerendesserts und kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: D.O.C. Douro / Porto (Portugal); Niepoort
Klassifikation: Ruby Port – aufgespriteter Süßwein, Cuvée aus Touriga Nacional, Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cão, Tinta Francisca, Tinta Amarela & Sousão
Ausbau: 2–4 Jahre Fasslager (Verschnitt verschiedener Jahrgänge)

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Spanien

Barbadillo Sherry Fino

Trockener Sherry von strohgelber Farbe mit einem Alkoholgehalt zwischen 15 und 18 Volumenprozent (durch Aufspritung nach der Gärung). Die Farbe erhält er durch die mindestens dreijährige Fasslagerung, wo der Sherry unter einem Hefeflor reift.

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Länder/Regionen

Domaine Sylvain Cathiard Nuits Saint Georges Aux Thorey 1er Cru 2023

Rotwein · Nuits-St-Georges 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Nuits-St-Georges 1er Cru Côte de Nuits 2023 Aux Thorey · 0,43 ha

Der Nuits-St-Georges 1er Cru Aux Thorey 2023 der Domaine Sylvain Cathiard et Fils ist ein eleganter, betont parfümierter Pinot Noir von alten Reben aus einer kühlen Höhenlage am Vosne-Ende von Nuits – seit jeher einer der Favoriten im Keller des Guts.


Aux Thorey – kühle Höhenlage am Vosne-Ende von Nuits

Aux Thorey liegt im nördlichen Teil von Nuits-St-Georges, nahe der Vosne-Grenze an der Mündung der Combe – eine südost-exponierte Lage, deren Ausrichtung mit dem berühmten Clos St-Jacques in Gevrey verglichen wird. Die höhere, kühlere und mineralischere Position gibt dem Wein ein markantes Parfüm und eine Eleganz, die man mit Nuits sonst seltener verbindet.

Cathiards Parzelle umfasst 0,43 Hektar mit Reben aus dem Jahr 1953. Die Familie bewirtschaftete sie lange en métayage für Moillard und kaufte den Weinberg 2006.

Jahrgang 2023 – Côte de Nuits

2023 brachte im Burgund eine gesunde und großzügige Ernte. Ein warmer Sommer wurde durch Septemberregen ausbalanciert, sodass die Trauben reif, aber nicht überreif gelesen wurden.

Sébastien Cathiard begann am 13. September zu lesen; die Weine kamen natürlich auf 12–13 % Alkohol. Ein Jahr für saftige, balancierte und frische Pinots mit feinem Tannin.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2023.

Vollständig entrappt nach sorgfältiger Selektion, anschließend Spontangärung mit langer Maischestandzeit. Der Ausbau dauert 15–18 Monate im Fass, beim 1er Cru mit 50 % neuem Holz und 50 % einjährigem Holz. Abgefüllt wird ungeschönt und unfiltriert; Bewirtschaftung ohne Herbizide (nicht zertifiziert).

Im Glas

Helleres Karmesinrot. In der Nase reife Frucht, am Gaumen deutlich mehr Gewicht als bei den Village-Weinen, mit Tiefe an dunkler Erdbeere und Himbeere. Eine ausreichende Säure und gut gezähmte Tannine geben Struktur, ein markantes Parfüm und feine Eleganz prägen den Stil; guter, klarer Abgang.

Markantes Parfüm und feine Eleganz – Tiefe und Struktur aus einer kühlen Höhenlage.

Braucht etwas Zeit; Trinkfenster etwa 2030–2036. Bei 16 °C servieren.

Am Tisch

Reh, Ente, Wildgeflügel oder Gerichte mit Pilzen und dunklen Saucen. Ein eleganter Begleiter für die festliche Küche.


Lage: Nuits-St-Georges „Aux Thorey" (Côte de Nuits); südost-exponierte Höhenlage am Vosne-Ende, 0,43 ha, Reben von 1953
Klassifikation: Nuits-St-Georges 1er Cru
Ausbau: Pinot Noir; 100 % entrappt, Spontangärung, 15–18 Monate Fass, 50 % neues Holz (+ 50 % einjährig), ungeschönt und unfiltriert · ohne Herbizide (nicht zertifiziert)

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Feinkost

Tagliatelle all uovo con limone Eiernudeln mit Zitrone

Feinkost · Pasta · Eiernudeln · Zitrone

Il Caruggiu Tagliatelle all'uovo con limone sind italienische Eiernudeln mit Zitrone vom ligurischen Familienbetrieb Il Caruggiu. Die Bandnudeln aus Hartweizengrieß und Ei sind mit Zitrone aromatisiert. Das gibt der Pasta eine frische, mediterrane Note.


Herkunft

Il Caruggiu ist ein Familienbetrieb im Hinterland der ligurischen Provinz Imperia, der neben Olivenöl auch typische italienische Spezialitäten anbietet. Die Zitrone ist im sonnenreichen Süden und an den Küsten Italiens fest verwurzelt und prägt diese aromatisierte Pasta.

Anbau und Verarbeitung

Die Bandnudeln werden aus Hartweizengrieß und Ei hergestellt und mit Zitrone aromatisiert, anschließend getrocknet. Der Eieranteil gibt Biss und Farbe, die Zitrone sorgt für die frische Note.

Geschmack

Goldgelbe Bandnudeln mit feinem Eiergeschmack und einer frischen Zitrusnote. Al dente gekocht bleiben sie schön bissfest.

Am Tisch

Ideal zu leichten Saucen, Fisch und Meeresfrüchten, mit Olivenöl, Butter oder einer Zitronen-Sahne-Sauce. In reichlich Salzwasser al dente kochen.


Hersteller: Il Caruggiu (Imperia, Ligurien)
Produkt: Tagliatelle all'uovo con limone (Eiernudeln mit Zitrone)
Art: Bandnudeln aus Hartweizengrieß und Ei, mit Zitrone
Herkunft: Italien
Verarbeitung: getrocknete Eierteigwaren, mit Zitrone aromatisiert
Mindesthaltbarkeit (MHD): 20.06.2028

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Spanien

La Mula de la Quietud 2020

Rotwein · DO Toro · Tinta de Toro

100 % Tinta de Toro Einzellage La Mula DO Toro · Zamora Reben über 80 Jahre kalkreicher Boden französisches Eichenfass

Quinta de la Quietud La Mula ist die erste Einzellage des Weinguts, die separat gelesen und vinifiziert wird. Der Name geht auf den Parzellenbesitzer zurück, der jedes Jahr mit seinem Esel – „la Mula" – zur Lese erscheint. Tinta de Toro von über 80 Jahre alten Reben auf kalkreichem Boden, ausgebaut im französischen Eichenfass: ein Toro mit ungewöhnlich mineralischer Ader und langer Zukunftsperspektive.


La Mula – Kalk in einer Sandregion

Die DO Toro liegt in der Provinz Zamora auf einer Hochebene am Duero, zwischen rund 620 und 750 Metern. Das Klima ist extrem kontinental: heiße, sehr trockene Sommer, kalte Winter, kaum Niederschlag. Die Höhe sorgt für kühle Nächte, und die großen Tag-Nacht-Unterschiede halten die Säure, die ein Wein dieser Dichte braucht.

Der Untergrund der Region besteht überwiegend aus sandig-tonigem Lehm, oft mit Quarzitsteinen an der Oberfläche. La Mula fällt aus diesem Rahmen: Die Parzelle hat einen deutlich höheren Kalkanteil. Kalk hält die Wurzelzone kühler, bremst den Wuchs und liefert Weine mit strafferer Säure und einer salzig-steinigen Kontur – genau die mineralische Note, durch die diese Lage im Betrieb schon immer auffiel, lange bevor sie separat abgefüllt wurde.

Dazu kommt das Rebalter. Stöcke mit über 80 Jahren tragen wenig, wurzeln tief und reagieren weniger empfindlich auf Trockenstress – in einer Region mit 350 bis 400 Millimetern Jahresniederschlag der entscheidende Faktor. Der hohe Sandanteil Toros ist zugleich der Grund, warum die Reblaus hier nie richtig Fuß fasste: Alte, wurzelechte Anlagen sind in der Region keine Seltenheit. Tinta de Toro, der lokale Tempranillo-Klon, bringt kleinere und dickschaligere Beeren als anderswo – daher Farbtiefe und Gerbstoffdichte.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus Tinta de Toro von den alten Reben der Parzelle. Der entscheidende Schritt liegt vor dem Keller: Die Lage wird erstmals getrennt gelesen und getrennt vinifiziert, statt in die Cuvées des Guts einzufließen. Nur so lässt sich zeigen, was der Kalkboden dieser Parzelle vom Rest der Region unterscheidet.

Ausgebaut wird in französischen Eichenfässern – nicht in amerikanischer Eiche, die in Toro traditionell verbreitet ist und mit Vanille und Kokos deutlich stärker ins Aroma eingreift. Französisches Holz liefert feinkörnigere Gerbstoffe und tritt zurück, was bei einem Wein, dessen Argument die Mineralität ist, die konsequente Wahl ist.

Im Glas

Tiefes, dichtes Rot von hoher Viskosität – das Glycerin läuft langsam an den Glaswänden herab. Die Nase braucht Zeit und öffnet sich erst nach Stunden: dunkle Beerenfrucht, Lakritz, Gewürze und ein steiniger, kühler Ton, der in Toro selten ist.

Am Gaumen breit und mundfüllend, mit hintergründiger Kraft statt vordergründiger Wucht, festen, reifen Gerbstoffen und einer mineralischen Achse, die den Wein trägt. Ein ursprünglich und ehrlich gebauter Toro mit großer Reifeperspektive.

Kalk statt Sand, achtzig Jahre alte Reben, französisches statt amerikanisches Holz – drei Abweichungen vom Toro-Standard in einer Flasche.

Bei 16–18 °C servieren. Eine lange Belüftung im Dekanter ist ausdrücklich zu empfehlen – dieser Wein braucht Stunden, nicht Minuten. Trinkreif, aber über viele Jahre haltbar.

Am Tisch

Klassische Begleitung: Lamm, Rind, Wild und kräftige Schmorgerichte. In der Region steht dazu Lechazo, das Milchlamm aus dem Holzofen; ebenso passen Oxtail, geschmorte Rippe und gereifter Manchego. Zu leichten Gerichten ist der Wein zu dicht.


Produzent Quinta de la Quietud, DO Toro
Rebsorte 100 % Tinta de Toro
Lage Einzellage La Mula, Toro (Zamora, Kastilien-León) · kalkreicher Boden
Klassifikation DO Toro · Einzellage · trocken
Vinifikation getrennte Lese und getrennte Vinifikation der Parzelle
Ausbau französisches Eichenfass
Rebenalter über 80 Jahre
Trinkempfehlung jetzt und über viele Jahre

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Weine

Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020

Weißwein · Roxheim (Nahe) · Riesling (Großes Gewächs)

Riesling Höllenpfad im Mühlenberg VDP.Großes Gewächs Dönnhoff Roxheim · Nahe roter Sandstein (Rotliegendes) · Fels älteste Reben trocken · 2020

Der Dönnhoff Höllenpfad im Mühlenberg Riesling GG 2020 stammt aus dem besten Stück der Steillage Höllenpfad – von den ältesten Rieslingreben des Guts. Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling von großer Eleganz.


Höllenpfad im Mühlenberg – das beste Stück des Weinbergs

Das Weingut Dönnhoff in Oberhausen zählt zu den weltweit renommiertesten Rieslingerzeugern der Nahe. Der Höllenpfad liegt in Roxheim, in einem kühlen Seitental hinter Bad Kreuznach.

Im mittleren Teil der Ersten Lage Höllenpfad liegt das beste Stück des Weinbergs mit den ältesten Reben. Aufgrund der außerordentlichen Qualität wurden diese Gewanne unter dem historischen Namen „Höllenpfad im Mühlenberg" gesetzlich eingetragen und vom VDP als Große Lage klassifiziert. Der Boden aus rotem Sandstein des Rotliegenden mit viel purem Fels ist ein hervorragendes Rieslingterroir.

Jahrgang 2020 – Nahe

2020 war an der Nahe ein ausgewogener Jahrgang mit reifer, gesunder Frucht und frischer, präziser Säure. Der wärmespeichernde rote Sandstein und die alten Reben bewahrten Reife und Fülle, während die kargen Felspartien für Frische, feine Würze und Spannung sorgten.

Ausbau

Trockener Riesling, VDP.Großes Gewächs aus dem Höllenpfad im Mühlenberg (Roxheim), Jahrgang 2020; 100 % Riesling von rotem Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels.

Nach selektiver Handlese der hochreifen Trauben wird der Wein schonend verarbeitet und reift teils im Edelstahltank, teils in großen Holzfässern. Das Große Gewächs kommt erst im September des Folgejahres in den Verkauf.

Im Glas

Ein tiefgründiger, feinwürziger Riesling: reife gelbe Frucht und Aprikose, dazu Zitrus, ein Hauch weißer Pfeffer und eine warme, eisig-steinige Mineralität. Am Gaumen konzentriert und zugleich elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure, feiner Struktur und einem langen, mineralischen Nachhall.

Reife gelbe Frucht und Aprikose über Zitrus, weißem Pfeffer und warmer, steiniger Mineralität – konzentriert und elegant, mit salzigem Grip, lebendiger Säure und langem, mineralischem Nachhall.

Ein tiefgründiger, langlebiger Nahe-Riesling; jung gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in Rahmsauce, zu würziger asiatischer Küche sowie zu gereiftem Hartkäse.


Lage: Höllenpfad im Mühlenberg (VDP.Große Lage), Roxheim, Nahe; steile Südlage; roter Sandstein (Rotliegendes) mit viel Fels; älteste Reben des Guts
Klassifikation: Riesling, VDP.Großes Gewächs, Nahe (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: selektive Handlese, schonende Verarbeitung, Reife teils im Edelstahltank, teils im großen Holzfass

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Weine

Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet Les Houillères 2023 BIO

Weißwein · Chassagne-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Chassagne-Montrachet Les Houillères Côte de Beaune Morey-Coffinet Bio / Biodynamie (FR-BIO-01) 2023

Der Morey-Coffinet Chassagne-Montrachet „Les Houillères" 2023 stammt aus einer winzigen, biodynamisch bewirtschafteten Parzelle mit alten Reben – ein komplexer, gehaltvoller Chardonnay mit großer Finesse und langem Nachhall. Großes Gaumenkino mit viel Potenzial.


Les Houillères – kleine Parzelle, großes Potenzial

Die Domaine Morey-Coffinet zählt zu den Referenz-Adressen von Chassagne-Montrachet. Heute führt Thibault Morey – ein „rising star" der Appellation, aus den großen Familiennamen Pillot, Morey und Coffinet – das Gut und arbeitet seit 2015 biodynamisch zertifiziert (FR-BIO-01). Seine Weißweine treffen die Essenz von Chassagne: duftige Aromatik, getragen von kraftvoller Mineralität.

Die Parzelle „Les Houillères" ist eine kleine, rund 0,50 Hektar große Weinparzelle, die biodynamisch bewirtschaftet wird. Sie wurde in den 1950er Jahren mit Chardonnay-Reben angelegt und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Premiers Crus Encégnières und Vide-Bourse. Es handelt sich zwar nicht um einen offiziellen Premier Cru, doch die Qualität dieser Parzelle steht dem in nichts nach. Die kalkreichen Böden im Norden von Chassagne bringen einige der angesehensten Chardonnays der Welt hervor.

Jahrgang 2023 – Chassagne-Montrachet

2023 brachte an der Côte de Beaune eine gesunde, großzügige Weißwein-Ernte mit reifer, klar definierter Frucht und animierender Frische. Im Les Houillères ergibt das einen Chardonnay mit Gehalt, Balance und feiner mineralischer Spannung – schon zugänglich, aber mit Potenzial zur Reife.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2023, trocken.

Nach händischer, selektiver Lese reift der Wein über ein Jahr in 228- und 350-Liter-Fässern aus bester französischer Eiche, wobei sowohl neue als auch ältere Barriques zum Einsatz kommen. Biodynamischer Anbau, FR-BIO-01.

Im Glas

Komplexität, gehaltvoller Charakter, große Finesse und ein langer Nachhall mit viel Potenzial sind beim „Les Houillères" die Garanten für ein großes Gaumenkino. Ein Chardonnay, der die duftige Aromatik und kraftvolle Mineralität von Chassagne-Montrachet auf Villages-Ebene mustergültig verkörpert – mit Tiefe, Spannung und Länge.

Komplexität, große Finesse und ein langer Nachhall – großes Gaumenkino mit viel Potenzial.

Schon jetzt zugänglich, gewinnt aber mit Kellerreife; profitiert vom Dekantieren oder einem großen Glas. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu gebratenem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Risotti sowie zu reiferem Hartkäse.


Lage: Chassagne-Montrachet, Lieu-dit Les Houillères, Côte de Beaune (Burgund, Frankreich); ~0,50 ha, kalkreiche Böden, nahe den 1ers Encégnières und Vide-Bourse; Reben aus den 1950ern
Klassifikation: Chassagne-Montrachet AOC (Villages), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Chardonnay; Handlese, über 1 Jahr in 228- und 350-l-Fässern (franz. Eiche, neu und gebraucht); biodynamisch, FR-BIO-01

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Weine

Rémi Jobard Meursault 1er Cru Les Charmes blanc 2022 BIO

Weißwein · Meursault 1er Cru · Chardonnay

Chardonnay Meursault 1er Cru Côte de Beaune 2022 Les Charmes · Bio (Ecocert)

Der Meursault 1er Cru Les Charmes 2022 der Domaine Rémi Jobard ist ein mineralischer, kraftvoll-eleganter Bio-Chardonnay – eine der schönsten Ausdrucksformen des weißen Burgunders, mit großem Spannungsbogen zwischen Frische, Fülle und Komplexität.


Les Charmes – Südhang unter Genevrières und Perrières

Der 1er Cru Les Charmes gehört zu den größten und bekanntesten Premier-Cru-Lagen Meursaults und steht sinnbildlich für die kraftvolle Eleganz, die die Weine weltberühmt gemacht hat. Die Parzelle liegt am sanften Südhang unterhalb der Toplagen Genevrières und Perrières. Die kalkhaltigen, teils steinigen und gut durchlässigen Böden zwingen die Reben zu tiefem Wurzelwachstum – ideal für Tiefe, Struktur und mineralische Finesse.

Viel Morgensonne und kühlere Nachmittage sorgen für eine langsame, gleichmäßige Reife. Besonders begehrt ist der höher gelegene Teil (Les Charmes-Dessus), der zu den feinsten Premier Crus Meursaults zählt – ein Wein mit großem Lagerpotenzial.

Jahrgang 2022 – Côte de Beaune

2022 war im Burgund ein warmer, sonnenreicher und trockener Jahrgang. Dank Wasserreserven aus dem Frühjahr kamen die Reben gut durch den heißen Sommer, sodass eine gesunde und großzügige Ernte eingebracht wurde.

Trotz der Wärme bewahren die Weißweine ihre Rasse: reife, großzügige Frucht, getragen von erhaltener Spannung und Frische.

Vinifikation und Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2022, biodynamisch erzeugt (Ecocert, FR-BIO-01).

Handlese bei kontrollierten Erträgen, Spontangärung mit Naturhefen. Der Ausbau erfolgt rund zwölf Monate in großen Stockinger-Demi-Muids (600 l, österreichische Eiche) und gebrauchten Pièces – maximal 20 % neues Holz –, gefolgt von etwa sechs Monaten im Edelstahltank. Abgefüllt wird unfiltriert, mit minimalem Schwefel.

Im Glas

Ein großzügiges Bouquet aus gelbem Apfel, Zitronenblüte und Mandarine über einer salzigen Mineralität, dazu Brioche, gesalzene Butter, geröstete Haselnuss und feine Kräuternoten. Am Gaumen reich und vollmundig, zugleich sehnig und straff strukturiert; eine vertikale Säure und ein mineralisches Gerüst geben präzise Definition, der Abgang ist lang und salzig. Kraftvoll und agil zugleich.

Spannung zwischen Opulenz und Präzision – kraftvoll und agil, mit langer, salziger Länge.

Profitiert von Reife; Trinkfenster etwa 2026–2035. Bei 12–13 °C servieren.

Am Tisch

Hummer in Buttersauce, gebratene Jakobsmuscheln, Steinbutt, Kalb in Rahm oder gereifter Comté. Ein großer Weißwein für die festliche Küche.


Lage: Meursault „Les Charmes" (Côte de Beaune); Südhang unter Genevrières und Perrières, kalkhaltig-steinige Böden
Klassifikation: Meursault 1er Cru
Ausbau: Chardonnay; Spontangärung, ~12 Monate in Stockinger-Demi-Muids (600 l) und gebrauchten Pièces, max. 20 % neues Holz, +6 Monate Edelstahl, unfiltriert · biodynamisch (Ecocert, FR-BIO-01)

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