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28. März 2014

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Weine

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum

Weißwein · Riesling · trocken · Magnum · Pfalz

Metzger Riesling Am Hesselbrunnen trocken -A- Magnum ist ein rassiger, mineralischer Lagen-Riesling der Familie Metzger aus der Pfalz – hier in der 1,5-Liter-Magnum. Die Selektion stammt aus dem Filetstück „Am Hesselbrunnen" im Mühlheimer Sonnenberg, wo die Reben tief im Kalkfels wurzeln. Frisch, knackig, säurebetont und steinig, mit langem Abgang. Ein puristischer Riesling mit innerer Kraft.


Mühlheimer Sonnenberg – Am Hesselbrunnen

Die Gewanne „Am Hesselbrunnen" ist ein kleines Filetstück innerhalb der Top-Lage Mühlheimer Sonnenberg in der Pfalz. Die Wurzeln der Riesling-Rebstöcke bohren sich tief in den puren Kalkfels; eine leichte, lockere Auflage aus Löss und Lehm steuert den Wasserhaushalt während des Vegetationszyklus. Daraus entsteht ein karger, mineralisch-salziger Riesling.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Riesling, selektiv und per Hand gelesen. Nach einer Maischestandzeit von 12 Stunden wurde der Most über 8,5 Stunden sehr sanft in der Korbpresse gepresst und ohne Vorklärung ins Halbstück-Fass gelegt. Es folgten Spontangärung und über neun Monate Reife auf der Vollhefe. Vor der Abfüllung nur eine leichte, grobe Filtration. Die Magnum lässt den Wein besonders langsam und harmonisch reifen.

Im Glas

In der Nase Duftwolken von unreifem Pfirsich, frisch geschältem Apfel und Limette, dazu Meeresgischt und nasser Stein. Am Gaumen rassig, frisch, knackig und straff, säurebetont, mineralisch-salzig und steinig. Facettenreich, mit langem, zügigem Abgang.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren. Mit Luft entfaltet der Wein zusätzliche Tiefe. Das Magnum-Format eignet sich für die große Tafel und zum Reifen im Keller.

Klassische Begleitung: Austern, Sushi, gegrillter Fisch, Meeresfrüchte und Spargel.


Lage: Mühlheimer Sonnenberg – Gewann „Am Hesselbrunnen", Pfalz
Klassifikation: Pfalz – Riesling, trocken (Lagenwein)
Ausbau: Spontangärung, Halbstück-Fass, über 9 Monate auf der Vollhefe; 1,5-l-Magnum

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USA

Margerum M5 White 2019

Wein · Weißwein · Santa Barbara · USA

Grenache Blanc · Marsanne · Roussanne · Viognier · Picpoul Blanc Santa Barbara County Los Olivos District neutrales französisches Holz trocken

Margerum M5 White ist eine weiße Rhône-Cuvée der Margerum Wine Company aus dem Santa Barbara County, im Stil eines Châteauneuf-du-Pape Blanc. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne, Geißblatt und etwas Orangenschale, verwoben mit feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert – mit feinem Schmelz statt Öligkeit.


Los Olivos District – Kalk und Schotter im Santa Barbara County

Die Margerum Wine Company (gegründet von Doug Margerum) arbeitet im Santa Barbara County (Los Olivos District) an Kaliforniens Central Coast. Kühle Pazifik-Einflüsse sowie die Kalk- und Schotterböden des Estate-Weinbergs, der ausschließlich mit Rhône-Sorten bepflanzt ist, sorgen für Frische und Spannung.

Assemblage und Ausbau

„M" für Margerum, „5" für fünf weiße Rhône-Sorten: Grenache Blanc (Basis), Marsanne, Roussanne, Viognier und Picpoul Blanc. Der Ausbau erfolgt überwiegend in neutralem französischem Holz (Barriques und Puncheons), das dem Wein Schmelz verleiht, ohne die Frucht zu überdecken. Trocken ausgebaut.

Im Glas

Helles Gold. In der Nase weißer Pfirsich, Mirabelle, Birne und Nashibirne, dazu Geißblatt, Zitrus und etwas Orangenschale über feiner Mineralität. Am Gaumen klar und fokussiert, nicht breit, mit einem Hauch Honigschmelz und einem leicht walnussigen Griff. Der Abgang ist lang und nachhallend, eigenständig zwischen Rhône und Kalifornien.

Fünf Rhône-Sorten von Kalk und Schotter, ausgebaut in neutralem Holz: Steinobst, Geißblatt und Schmelz ohne Breite.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 10–12 °C servieren – als Aperitif oder zum Essen.

Passt zu: Fisch, Meeresfrüchten, Geflügel, cremigen Gerichten und mittelreifem Käse.


Produzent Margerum Wine Company, Santa Barbara County
Rebsorte Grenache Blanc, Marsanne, Roussanne, Viognier, Picpoul Blanc
Lage Los Olivos District, Santa Barbara County, Kalifornien, USA · Kalk und Schotter
Klassifikation weiße Rhône-Cuvée · trocken
Ausbau überwiegend neutrales französisches Holz · Barriques und Puncheons

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Schaumweine

Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut

Der Guy Charbaut Écho des Enracinés 1er Cru Brut – das „Echo der Verwurzelten“ – ist eine Cuvée aus 60 % Pinot Noir und 40 % Chardonnay. Die Trauben wachsen in drei Premier-Cru-Dörfern im Marnetal: Mareuil-sur-Aÿ, Avenay Val d'Or und Bisseuil. Ihr Kennzeichen: mindestens sieben Jahre Hefelager.

Im Glas

Hellgold, feine Perlen. Der Duft zeigt die lange Reife: geröstete Früchte, getrocknete Feige und ein Hauch alter Rosen. Im Mund voll und seidig, weich und doch präsent, mit Apfel und eingekochten roten Beeren. Ein langer, runder, warmer Abgang.

Mach was draus

Geflügel, Kalb, edler Fisch, Krustentiere oder reifer Hartkäse. Ein Champagner für ein gutes Abendessen – oder für den ruhigen Ausklang. Serviere ihn bei 8 bis 10 °C im großen Glas.

Janus FenskeJanus empfiehlt

„Écho des Enracinés zeigt, was Zeit aus Champagner macht. Ich liebe ihn zu gebratenem Geflügel.“

Mehr über Janus, unseren Sommelier

Kurz gefragt

Wie wird er ausgebaut? Die Grundweine reifen im Edelstahl, dazu kommen 30 % Reserveweine. Danach liegt der Champagner mindestens sieben Jahre auf der Hefe.

Wie trocken ist er? Brut mit 5,6 g/l Dosage – sie stützt die Frucht, ohne süß zu wirken.

60 % Pinot Noir, 40 % Chardonnay · Mareuil-sur-Aÿ, Bisseuil, Avenay Val d'Or (Premier Cru) · Edelstahl · Reserveanteil 30 % · Hefelager mind. 7 Jahre · Brut, 5,6 g/l · Champagne Guy Charbaut, Mareuil-sur-Aÿ · Stand: Oktober 2026

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Italien

Lenotti Colle dei Tigli

Wein · Weißwein · Veneto IGT · Italien

Lenotti Colle dei Tigli ist ein körperreicher Weißwein vom Gardasee. Eine Cuvée aus Cortese und Garganega – strohgelb mit grünlichen Reflexen, mit sehr fruchtigem Bukett nach Pfirsich, reifen Äpfeln und Sommerblumen.


Gardasee / Veneto

Die Cantine Lenotti liegen mitten in Bardolino am Gardasee (Veneto); die Familie ist dort seit 1906 im Weinbau. Die Trauben für den Colle dei Tigli – benannt nach dem von Linden gesäumten Rebhügel – wachsen auf moränischen Hügeln mit steinigem Boden glazialen Ursprungs.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Cortese und Garganega. Die Trauben werden leicht gepresst, die Schalen entfernt; die Gärung erfolgt temperaturkontrolliert (15–16 °C) im Edelstahl. So bleibt der Wein frisch und fruchtbetont, mit klarer Struktur – jung zu genießen.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase sehr fruchtig, mit Pfirsich, reifem Apfel und Sommerblumen. Am Gaumen körperreich, saftig und harmonisch, mit guter Frische und feinem Schmelz.

Am Tisch

Gut gekühlt bei 9–10 °C servieren – als Aperitif ebenso wie zum Essen.

Passt zu: Vorspeisen, Sushi, Fisch, Meeresfrüchten und hellem Fleisch.


Lage: Bardolino, moränische Hügel am Gardasee, Veneto (Italien)
Klassifikation: Veneto IGT Bianco – Cuvée aus Cortese und Garganega
Ausbau: temperaturkontrollierte Gärung im Edelstahl

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Länder/Regionen

Jean-Marc Vincent Puligny Montrachet Corvées des Vignes 2021

Weißwein · Puligny-Montrachet · Chardonnay

Chardonnay Puligny-Montrachet (Village) Einzellage Corvées des Vignes Jean-Marc Vincent Reben > 40 Jahre Schlicksand über Kalkstein nur 0,25 ha 2021

Eine winzige Parzelle, ein großer Wein: Der Jean-Marc Vincent Puligny-Montrachet „Corvées des Vignes" 2021 stammt von gerade einmal 0,25 Hektar mit über vierzig Jahre alten Chardonnay-Reben. Würzig, präzise salzig-mineralisch und mit unendlicher Dichte am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.


Corvées des Vignes – salzige Präzision aus Puligny

Puligny-Montrachet liegt an der Côte de Beaune und ist weltberühmt für seine Weißweine aus Chardonnay; vier Grand-Cru- und 17 Premier-Cru-Lagen haben hier ihre Heimat. Der Ruf der Appellation gründet auf dem Terroir: kalksteinreiche Böden und ein spezifisches Klima verleihen den Weinen eine feine Mineralität und feste Struktur, die sie klar von den Nachbardörfern Chassagne-Montrachet und Meursault unterscheidet.

Die Lage „Corvées des Vignes" ist eine kleine Village-Parzelle am Rand der Appellation. Der Rebbestand aus über vierzig Jahre alten Chardonnay-Stöcken gedeiht auf feinem Schlicksand über Kalkstein – die Grundlage für die salzig-mineralische Präzision und die Dichte dieses Weins.

Jahrgang 2021 – Puligny-Montrachet

2021 war an der Côte de Beaune ein kühler, anspruchsvoller Jahrgang, der bei sorgfältiger Arbeit besonders klar gezeichnete, frische Weißweine mit lebendiger Säure und kühler Eleganz hervorbrachte. Auf dem feinen Schlicksand über Kalkstein und im präzisen Ausbau ergibt das einen dichten, salzig-mineralischen und zugleich frischen Chardonnay mit ausgeprägter Säurespannung und großer Länge.

Ausbau

Reinsortiger Chardonnay aus dem Jahrgang 2021, Puligny-Montrachet (Village), trocken.

Jean-Marc Vincent arbeitet im Weinberg von Hand, mit konsequent niedrigen Erträgen und manueller, selektiver Lese. Im Keller vergärt der Wein spontan mit den weinbergseigenen Hefen und reift anschließend auf der Feinhefe im Holzfass – ein Ausbau, der die mineralische Präzision der Lage bewahrt und ihr Tiefe und Textur verleiht.

Im Glas

Würzig, präzise salzig-mineralisch, fest in der Traubenfrucht und lang und frisch im Nachhall sind seine primären Merkmale. Dieser Puligny hat eine unendliche Dichte und ist am Gaumen unwiderstehlich, fein, gleichzeitig kraftvoll und lang anhaltend. Ein kleines Meisterwerk!

Unendliche Dichte, salzige Präzision, unwiderstehlich am Gaumen – ein kleines Meisterwerk.

Im jugendlichen Stadium bei 11–12 °C servieren; bei guter Lagerung gewinnt der Wein über mehrere Jahre.

Am Tisch

Ein klassischer Begleiter zu edlem Fisch und Meeresfrüchten – Jakobsmuscheln, Steinbutt oder Hummer –, ebenso zu Geflügel in heller Sauce oder gereiftem Hartkäse.


Lage: Puligny-Montrachet, Einzellage Corvées des Vignes (Côte de Beaune, Burgund, Frankreich); ca. 0,25 ha, feiner Schlicksand über Kalkstein; Reben > 40 Jahre
Klassifikation: AOC Puligny-Montrachet (Village), Chardonnay (trocken)
Ausbau: Spontangärung mit weinbergseigenen Hefen, Reifung auf der Feinhefe im Holzfass; handwerklicher Weinbau

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Rebsorten

Tramin Moriz Pinot Bianco

Weißwein · Südtirol · Weißburgunder

Weißburgunder / Pinot Bianco Kellerei Tramin Lage Söll oberhalb Tramin Südtirol · Alto Adige DOC 400–600 m kalkhaltiger Lehm & Schotter Edelstahl, Teil im Holz trocken

Der Tramin Moriz Pinot Bianco ist ein frisch-fruchtiger Weißburgunder der Kellerei Tramin aus Südtirol. Er zeigt Aromen von grünem Apfel, Laub und Nüssen und präsentiert sich harmonisch und ausgewogen. Die Trauben stammen aus der Höhenlage Söll oberhalb von Tramin.


Weißburgunder aus der Lage Söll oberhalb Tramin

Die Reben wachsen in der kleinen Ortschaft Söll oberhalb von Tramin auf 400 bis 600 Metern Meereshöhe. Kalkhaltige Lehm- und Schotterböden prägen das Terroir und geben dem Weißburgunder Frische und mineralische Kontur.

Der Name Moriz verweist auf den heiligen Mauritius, den Schutzpatron von Söll. Die Kellerei Tramin zählt zu den renommiertesten Erzeugern Südtirols.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortig aus 100 % Weißburgunder. Der Ausbau erfolgt überwiegend im Edelstahltank, ein kleiner Teil der Trauben wird im Eichenholz vinifiziert – das verbindet klare Frucht mit etwas Schmelz.

Der Wein ist trocken ausgebaut, mit eingebundener Säure und klarer Struktur.

Im Glas

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. In der Nase grüner Apfel, Laub und Nüsse, dazu Anklänge von Birne, Zitrus und Trockenfrüchten mit feiner Butternote. Am Gaumen frisch und saftig, mit Fülle, eingebundener Säure, frischer Mineralität und langem Finale.

Grüner Apfel, Laub und Nüsse, getragen von Fülle, frischer Mineralität und einem langen Finale.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren; jung zu genießen, mit einem Reifepotenzial von einigen Jahren.

Am Tisch

Zu leichten Vorspeisen, zu Fisch und weißem Fleisch sowie zu mild-cremigem Käse.


Lage: Söll oberhalb Tramin (400–600 m); kalkhaltiger Lehm und Schotter
Klassifikation: Südtirol/Alto Adige DOC, trocken
Ausbau: überwiegend Edelstahl, kleiner Teil im Eichenholz

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Weine

Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling GG 2022

Weißwein · Brauneberger Juffer (Mosel) · Riesling

Riesling Brauneberger Juffer Brauneberg · Mittelmosel Schloss Lieser (Thomas Haag) blauer Devonschiefer Südsteillage · alte Reben Großes Gewächs · trocken 2022

Der Schloss Lieser Brauneberger Juffer Riesling Großes Gewächs 2022 stammt von einer der berühmtesten Steillagen der Mittelmosel – einer reinen Südlage auf blauem Devonschiefer mit teils über 100 Jahre alten Reben. Ein trockener Riesling von feiner Eleganz, moderatem Alkohol und lebhaft-spannender Säure, geprägt von der rauchigen Mineralität des Schiefers.


Brauneberger Juffer – Südlage auf Devonschiefer

Thomas Haag – ältester Sohn von Wilhelm Haag (Weingut Fritz Haag) – übernahm 1992 mit seiner Frau Ute das Weingut Schloss Lieser an der Mittelmosel und führte es in die absolute Spitze des deutschen Weinbaus. Aus einem Portfolio großer Steillagen keltert er klassische, feine und elegante Moselrieslinge – ohne Herbizide bewirtschaftet, mit strengster selektiver Handlese und konsequent niedrigen Erträgen.

Die Lage Brauneberger Juffer erstreckt sich am Südufer der Mosel um die Gemeinde Brauneberg – ein steiler Weinberg in ausschließlicher Südausrichtung auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer. Ihr ungewöhnlicher Name geht auf das Jahr 1790 zurück und die drei unverheirateten „Juffern" (Jungfern), die Töchter des kurpfälzischen Kammerherrn Wunderlich. Schon historisch zählte der Brauneberg zu den gerühmtesten Weinen der Mosel.

Jahrgang 2022 – Mosel

Die Riesling Großen Gewächse von Schloss Lieser aus dem Jahr 2022 sind das Ergebnis eines bemerkenswerten Wachstumsjahres, das durch seine extreme Trockenheit in Erinnerung bleibt. Nach einem regnerischen Mai setzte eine lange Hitze- und Dürreperiode ein, die die bis zu über 100 Jahre alten Reben bis an ihre Grenzen forderte. Dank ihrer tiefen Verwurzelung und ausgezeichneter Wasserreserven konnten die Reben diesen Bedingungen jedoch standhalten. Der späte Wetterumschwung kurz vor der Ernte – kühle Nächte und regnerische Tage – half, die Frische und Zartheit der Trauben zu bewahren. Durch akkurate Selektion und hundertprozentige Handarbeit entstand ein GG mit moderatem Alkoholgehalt, feiner Eleganz und einer lebhaften, spannenden Säurestruktur.

Ausbau

Trockenes Riesling Großes Gewächs aus der Lage Brauneberger Juffer, Jahrgang 2022; 100 % Riesling von teils über 100 Jahre alten Reben.

Nach strengster, selektiver Handlese in mehreren Durchgängen gelangen nur vollreife, gesunde Trauben in den Keller. Der Wein wird spontan mit den eigenen Hefen vergoren und schonend auf der Feinhefe ausgebaut, um das Terroir der Lage unverfälscht zur Geltung zu bringen. So entsteht ein präziser, glasklarer und tiefgründiger Riesling mit ausgeprägter Schiefermineralität.

Im Glas

Aus der reinen Südlage auf blauem Devonschiefer lebt dieser Riesling von Präzision und Mineralität: gelbe Steinfrucht wie Pfirsich und Aprikose, dazu Zitrus, Apfel und Quitte, untermalt von floralen Anklängen und einer rauchig-feuersteinigen, salzigen Schiefermineralität. Am Gaumen trocken, vollmundig und doch elegant, mit moderatem Alkohol und einer lebhaften, präzisen Säure, die dem Wein Spannung und Länge verleiht – ein glasklarer, mineralischer Nachhall.

Gelbe Steinfrucht, Zitrus und Quitte über rauchig-salziger Schiefermineralität – trocken, elegant und moderat im Alkohol, mit lebhafter, präziser Säure und langem Nachhall.

Ein großer Mosel-Riesling mit jahrzehntelangem Reifepotenzial; in der Jugend gern dekantieren. Bei 11–13 °C servieren.

Am Tisch

Zu edlem Fisch und Meeresfrüchten, zu Geflügel und Kalb in heller Sauce, zu cremigen Gerichten sowie zu würziger asiatischer Küche und gereiftem Hartkäse.


Lage: Brauneberger Juffer, Brauneberg an der Mittelmosel; reine Südsteillage auf verwittertem blauem und grauem Devonschiefer; teils über 100 Jahre alte Reben; VDP.GROSSE LAGE
Klassifikation: VDP.GROSSES GEWÄCHS (trocken); 100 % Riesling
Ausbau: strengste selektive Handlese, Spontangärung mit eigenen Hefen, schonender Ausbau auf der Feinhefe

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Spanien

TX Txomin Etxaniz

Weißwein · Getariako Txakolina · Hondarrabi Zuri

100 % Hondarrabi Zuri D.O. Getariako Txakolina Getaria, Gipuzkoa Reben über 80 Jahre 6 Monate Akazienfass eigene Hefen · Feinhefe

TX Txomin Etxaniz ist die Spitzenabfüllung der ältesten Kellerei der D.O. Getariako Txakolina. Die Familie Txueka-Etxaniz keltert ihn ausschließlich aus Hondarrabi Zuri von den über 80 Jahre alten Rebstöcken, die der Großvater Pedro Txueka über der Kantabrischen Küste gepflanzt hat. Vergoren mit eigenen Hefen und sechs Monate im Akazienfass gereift, verbindet TX die salzige Frische Getarias mit Rundung und Tiefe.


Getaria – die Altreben der Familie Txueka über dem Kantabrischen Meer

Die Geschichte des Hauses reicht bis zu Domingo de Echaniz im Jahr 1649 zurück. Heute führt die Familie Txueka-Etxaniz die Kellerei, die als älteste der D.O. Getariako Txakolina gilt und die Gründung der Herkunftsbezeichnung 1989 mitgetragen hat. Die Familie hat sich stets für den Erhalt der alten Hondarrabi-Reben eingesetzt und bewirtschaftet heute rund 70 Hektar an den Hängen um Getaria.

Das Anbaugebiet ist so eng mit dem Meer verbunden wie kaum ein anderes in Spanien: Der Großteil der Weinberge der D.O. liegt weniger als einen Kilometer von der Küste entfernt. Die Reben stehen an steilen, zum Kantabrischen Meer geneigten Hängen, erzogen am Drahtrahmen, und werden von Hand in kleinen Kisten gelesen. Die ständige Meeresbrise hält die Trauben gesund und hinterlässt im Wein eine feine salzige Note.

Für TX verwendet die Familie ausschließlich die ältesten Parzellen des Betriebs: Weinberge mit über 80 Jahre alten Stöcken, gepflanzt von Pedro Txueka und bis heute vollständig in Handarbeit gepflegt. Die alten Reben reifen ausgewogener und bringen etwas mehr Zuckergehalt als die jüngeren Anlagen. Aus ihnen schneidet die Familie auch das Pflanzmaterial für neue Weinberge – sie sind das genetische Archiv des Hauses.

Eigene Hefen und Akazienfass

TX ist ein reinsortiger Hondarrabi Zuri, die autochthone Weißweintraube der baskischen Küste. Vergoren wird mit den eigenen Hefen und auf der eigenen Feinhefe – eine Arbeitsweise, die an historische Txakoli-Bereitung anknüpft.

Anschließend reift der Wein sechs Monate in Fässern aus französischer Akazie. Die Holzwahl ist das Ergebnis mehrjähriger Versuche: Die Familie testete Limousin-Eiche, amerikanische Eiche und Kastanie, bevor sie sich für Akazie entschied. Anders als Eiche gibt Akazie kaum Röst- oder Vanillenoten ab. Sie erhält die Feinheit, Frische und Frucht der Hondarrabi Zuri und verleiht dem Wein dennoch Rundung, Körper und bessere Haltbarkeit. Die feine, natürliche Kohlensäure bleibt erhalten.

Im Glas

Strohgelb mit feinem Perlen. In der Nase Weißdorn und Zitronenblüte, dazu Ananas, Passionsfrucht und eine steinige, salzige Ader. Am Gaumen rund und saftig, mit mehr Schmelz als klassischer Txakoli, getragen von der straffen Säure der Hondarrabi Zuri bis in den langen, leicht salzigen Abgang.

Über 80 Jahre alte Hondarrabi Zuri, eigene Hefen und sechs Monate Akazie: Txakoli mit Rundung und Tiefe, ohne die salzige Frische Getarias zu verlieren.

Gut gekühlt bei 8 bis 10 °C servieren. Anders als leichter Basis-Txakoli entwickelt sich TX über einige Jahre in der Flasche weiter.

Am Tisch

Klassisch zu Meeresfrüchten, Pintxos, Kokotxas und gebratenem Fisch wie Seehecht oder Steinbutt. Die Fasstextur trägt auch weißes Fleisch, Federwild, Pilzrisotto und würzige Küche.


Produzent Txomin Etxaniz, Getaria (Gipuzkoa)
Rebsorte 100 % Hondarrabi Zuri
Lage Altreben-Parzellen der Familie Txueka, Getaria, Baskenland · Hanglagen über dem Kantabrischen Meer · Handarbeit
Klassifikation D.O. Getariako Txakolina
Vinifikation Gärung mit eigenen Hefen auf der Feinhefe
Ausbau 6 Monate im Fass aus französischer Akazie · natürliche Kohlensäure
Rebenalter über 80 Jahre
Trinktemperatur 8–10 °C

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