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19. Mai 2014

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Frankreich

Domaine Pierre Vincent Bourgogne Aligoté 2023

Weißwein · Bourgogne · Aligoté

Aligoté Auxey-Duresses Bourgogne (Frankreich) 2023 Biodynamie · 12,50 % vol

Der Pierre Vincent Bourgogne Aligoté 2023 ist ein wegweisender Aligoté von der neuen Domaine des langjährigen Leflaive- und Vougeraie-Winemakers – frisch und mineralisch, mit lebhaftem Säurespiel und feiner Cremigkeit im Nachhall.


Aligoté aus Auxey-Duresses

Der Aligoté stammt aus zwei Parzellen in Auxey-Duresses an der Côte de Beaune. Auf kalkgeprägten Böden zeigt die oft unterschätzte Rebsorte hier eine klare, saline und präzise Stilistik – weit entfernt vom einfachen Schankwein früherer Tage.

Pierre Vincent übernahm 2023 die frühere Domaine des Terres de Velle und keltert seither unter eigenem Namen. Er arbeitet biodynamisch und im Keller bewusst zurückhaltend, um Frucht und Terroir in Reinform abzubilden.

Jahrgang 2023 – Côte de Beaune

2023 brachte an der Côte de Beaune sehr gelungene Weißweine.

Ein Rahmen für reife, aromatische Trauben bei zugleich erhaltener Frische – ideal für einen lebendigen, spannungsreichen Aligoté.

Ausbau

Reinsortiger Aligoté aus dem Jahrgang 2023, 12,50 % vol.

Ausgebaut im kleinen Holzfass und im Edelstahltank, ergänzt um einen Anteil Tonamphore. So vereinen sich warme und kühle Elemente; der Neuholzeinsatz bleibt gering, ganz im minimalistischen Stil der Domaine.

Im Glas

Grüner Apfel, Limette, Orangenzeste, Frühlingsblumen und Rauchmandeln im genialen Zusammenspiel. Die Säure zeigt sich deutlich am Gaumen und spielt wie spritziges Gischtwasser um Aufmerksamkeit im Mund. Im Nachhall gesellt sich eine feine Cremigkeit hinzu; mit etwas Luft entwickelt der Wein beeindruckende Länge und zunehmend mehr Ausdruck.

Ein wegweisender Aligoté – frisch, salzig und spannungsreich, mit cremigem Nachhall.

Bei 10–12 °C servieren.

Am Tisch

Zu Austern, Meeresfrüchten, gebratenem Fisch, Ziegenkäse oder als spritziger Aperitif. Ein frischer, vielseitiger Begleiter.


Lage: Zwei Parzellen in Auxey-Duresses, Côte de Beaune, Bourgogne (Frankreich); Kalkböden
Klassifikation: Bourgogne Aligoté AOC, Aligoté (trocken)
Ausbau: Aligoté; kleines Holzfass, Edelstahl und Tonamphore; geringer Neuholzanteil; biodynamisch; 12,50 % vol

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Spanien

Tentenublo Escondite del Ardacho Abundillano 2018

Rotwein · Rioja Alavesa · Garnacha (Single Parcel)

Garnacha · Tempranillo · Malvasía Escondite del Ardacho · Abundillano Single Parcel DOCa Rioja (Alavesa) Tentenublo (Roberto Oliván) sandiger Kalk · 90–105 J. Reben ungeschönt & unfiltriert nur 1.333 Flaschen · 2018

Der Tentenublo Escondite del Ardacho „El Abundillano" 2018 ist ein Rotwein, wie ihn die spanische Weinwelt so noch nicht im Glas hatte: Garnacha-dominiert, aus einer einzigen Parzelle mit rund 100 Jahre alten Reben. Er hat die Kraft eines wilden Priorat, ohne rosiniert oder überkonzentriert zu sein – ungeschminktes Terroir, intensivste Frucht und grandioses Finale.


El Abundillano – eine einzige alte Parzelle

Tentenublo ist das Projekt von Roberto Oliván aus der Rioja Alavesa, dem baskischen Teil der Region. Die Escondite-del-Ardacho-Reihe versammelt seine Single-Parcel-Weine, die das jeweilige Mikroterroir mit größter Detailtreue übersetzen.

Der Abundillano stammt aus der sandigen, stark kalkhaltigen Parzelle gleichen Namens, bestockt mit 90 bis 105 Jahre alten Reben. Aus diesem kargen, alten Weinberg entsteht ein Wein von der Eleganz eines Garnacha aus Méntrida oder von Madrid – dabei aber farbintensiver, frischer und vollmundiger.

Jahrgang 2018 – Rioja

2018 war an der Rioja ein eher kühler, klassischer Jahrgang mit ausgewogener Reife und lebendiger Säure. Die Höhenlage mit ihren kühlen Nächten und der kompromisslos handwerkliche Stil von Roberto Oliván bewahrten Frische und die mineralische Prägung des sandigen Kalkbodens – reife Frucht und Spannung im Gleichgewicht. Mit einigen Jahren Flaschenreife zeigt sich der Wein heute in einer schönen, zugänglichen Phase.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit ein wenig Tempranillo und Malvasía, Jahrgang 2018, trocken; von 90 bis 105 Jahre alten Reben aus der Einzelparzelle Abundillano.

Der Wein wird kompromisslos natürlich vinifiziert und ungeschönt sowie unfiltriert abgefüllt. So bleibt das ungeschminkte Terroir der alten Parzelle unverfälscht erhalten. Gesamtproduktion: nur 1.333 Flaschen.

Im Glas

Farblich undurchdringlich, im Geschmack ein Korb voller reifer Früchte, insbesondere Himbeeren und Brombeeren. Laktische Noten gesellen sich dazu (Joghurt), sowie Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch runden die Geschmacksfacetten ab. Er hat die Kraft wie ein wilder Wein aus dem Priorat, ohne dass er rosiniert, überreif oder zu konzentriert wäre. Ein minutenlanger Nachhall setzt diesem Rotwein noch die Königskrone auf!

Ein Korb voller reifer Himbeeren und Brombeeren, dazu laktische Noten, Lakritze, dunkle Schokolade und ein mineralischer Touch – Priorat-Kraft ohne Überreife, mit minutenlangem Nachhall.

Braucht noch viel Luft und sollte vor dem Genuss großzügig dekantiert werden. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Lamm und Wild, zu geschmortem und gegrilltem Rind, zu kräftigen Schmorgerichten sowie zu Pilzgerichten und gereiftem Käse.


Lage: Einzelparzelle Abundillano, Rioja Alavesa (Spanien); sandige, stark kalkhaltige Böden; 90 bis 105 Jahre alte Reben
Klassifikation: DOCa Rioja; Single-Parcel-Cuvée aus hauptsächlich Garnacha mit Tempranillo und Malvasía (trocken)
Ausbau: kompromisslos natürliche Vinifikation, ungeschönt und unfiltriert abgefüllt; 1.333 Flaschen

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Frankreich

Dujac Echézeaux Grand Cru 2022

Rotwein · Echézeaux Grand Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Echézeaux · Grand Cru Flagey-Echézeaux Côte de Nuits 2022

Der Echézeaux Grand Cru 2022 der Domaine Dujac ist ein reinsortiger Pinot Noir aus einer der großen Lagen der Côte de Nuits. Echézeaux liegt am vollmundigen Ende des Burgunder Spektrums: rote Frucht, Würze und Unterholz, feines Tannin und Tiefe – im Stil dieser Ikone.


Echézeaux – Grand Cru in Flagey-Echézeaux

Echézeaux liegt an den Hängen oberhalb des Clos de Vougeot in der Gemeinde Flagey-Echézeaux, nördlich von Vosne-Romanée. Mit rund 37 Hektar ist das Climat groß für einen Grand Cru und in elf Lieux-dits mit etwa 80 Eigentümern aufgeteilt; größter Besitzer ist die Domaine de la Romanée-Conti. Die besten Terroirs – etwa Echézeaux du Dessus, Les Poulaillères und En Orveaux – liegen mit steinigen, dünnen Böden am oberen Mittelhang.

Die Weine sind reinsortiger Pinot Noir mit roter Frucht, Würze, Unterholz, guten Tanninen und Lagerfähigkeit. Die Domaine Dujac aus dem benachbarten Morey-Saint-Denis zählt zu den Ikonen der Côte de Nuits und arbeitet biologisch.

Jahrgang 2022 – Côte de Nuits

2022 war eines der wärmsten, trockensten und sonnenreichsten Jahre im Burgund. Ein milder Winter brachte einen frühen Austrieb, Aprilfröste richteten nur begrenzten Schaden an, und ein regenreicher Juni füllte vor dem trockenen Sommer die Wasserreserven.

Für die roten Burgunder steht 2022 für reife, konzentrierte Frucht bei überraschender Frische und Balance – ein starker Jahrgang, der dem Echézeaux Tiefe und Struktur gibt.

Assemblage und Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2022.

Im Stil von Dujac wird ein Teil als ganze Traube vergoren; die Gärung verläuft langsam in den kühlen Kellern. Anschließend reift der Wein im Holzfass – ganz auf Finesse und Lagenausdruck ausgerichtet.

Im Glas

Rote Frucht, feine Würze und Unterholz prägen die Nase. Am Gaumen vollmundig und zugleich elegant, mit feinem Tannin, Tiefe und langem Abgang.

Rote Frucht, Würze und Unterholz über feinem Tannin – ein Echézeaux mit Tiefe und Eleganz.

In der Jugend zugänglich, entfaltet der Wein sein Potenzial über viele Jahre Flaschenreife. Bei 16 °C servieren; eine Belüftung im Dekanter lohnt sich.

Am Tisch

Wild und Federwild, Ente, Rind, Gerichte mit Trüffel oder Pilzen, dazu gereifter Käse. Ein Wein für den großen Anlass.


Lage: Echézeaux, Flagey-Echézeaux (Côte de Nuits); rund 37 ha, oberhalb des Clos de Vougeot
Klassifikation: Echézeaux Grand Cru
Ausbau: Pinot Noir, teils Ganztraube; Holzfassausbau

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Rebsorten

Robert Weil Riesling Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese 2016

Weißwein edelsüß · Rheingau · Riesling

Riesling Rheingau Kiedrich Gräfenberg Trockenbeerenauslese edelsüß 2016

Die Robert Weil Kiedrich Gräfenberg Riesling Trockenbeerenauslese 2016 ist eine große, edelste Trockenbeerenauslese mit hochfeiner Botrytis – sehr konzentriert und dennoch von feinstem Spiel aus Säure und hohem natürlichem Restzucker. Ein Wein für die Ewigkeit.


Kiedrich Gräfenberg – „Berg des Rheingrafen"

Das Weingut Robert Weil in Kiedrich zählt zu den weltweit renommiertesten Adressen für Riesling und ist berühmt für seine edelsüßen Raritäten, die zu den begehrtesten Weinen der Welt gehören. Höchste Präzision im Weinberg und kompromisslose Selektion bei der Lese sind die Grundlagen dieser Qualität.

Diese Rheingauer Spitzenlage wurde erstmals Ende des 12. Jahrhunderts als „mons Rhingravii" (Berg des Rheingrafen) erwähnt. Es ist eine mittel- bis tiefgründige Südwestlage mit steinig-grusigen Böden, hohem Anteil an Phylliten und Steigungen bis zu 60 %. Ihr besonderes Mikroklima begünstigt die Edelfäule (Botrytis) und schafft die idealen Voraussetzungen für eine Trockenbeerenauslese von höchster Konzentration und enormer Langlebigkeit.

Jahrgang 2016 – Rheingau

2016 brachte im Rheingau nach feuchtem Frühjahr einen sonnigen, trockenen Spätsommer und Herbst mit reiner, hochfeiner Botrytis. Für edelsüße Spitzenweine waren das ideale Bedingungen – die Grundlage für eine Trockenbeerenauslese von außergewöhnlicher Konzentration bei zugleich präziser, lebendiger Säure.

Ausbau

Reinsortiger Riesling aus dem Jahrgang 2016, Prädikat Trockenbeerenauslese, edelsüß.

Selektive Lese einzelner, vollständig edelfaul (botrytis) eingeschrumpfter Beeren von Hand, in mehreren Durchgängen – die höchste und aufwendigste Stufe der Prädikatsweine. Schonende Gärung, die einen sehr großen Teil der natürlichen, hochkonzentrierten Fruchtsüße im Wein belässt. Aufgrund der winzigen Erntemenge eine der seltensten Raritäten überhaupt.

Im Glas

Tiefes, leuchtendes Goldgelb. In der Nase ein betörendes, hochkonzentriertes Bukett von kandierter Aprikose, Quitte und Mango, Honig und Karamell, Dörrfrüchten (Feige, Rosine) und Orangenmarmelade, untermalt von der edlen, hochfeinen Botrytis-Würze und mineralischer Tiefe. Am Gaumen von dichter, fast öliger Fülle und enormer Konzentration, die dennoch von einer rassigen, lebendigen Säure getragen und ausbalanciert wird – ein feinstes Spiel von Süße und Säure.

Große, edelste Trockenbeerenauslese mit hochfeiner Botrytis – ein Wein für die Ewigkeit.

Der lange, vielschichtige Nachhall klingt minutenlang nach. Ein Wein mit praktisch unbegrenztem Reifepotenzial. Bei 8–10 °C servieren.

Am Tisch

Als großer Solist nach dem Essen, zu Foie gras, zu Desserts mit Aprikose oder Karamell sowie zu kräftigem Blauschimmelkäse.


Lage: Rheingau, Kiedrich Gräfenberg (Deutschland); mittel- bis tiefgründige Südwestlage, steinig-grusige Böden mit hohem Phyllit-Anteil, Steigung bis 60 %; VDP.Grosse Lage (Monopol)
Klassifikation: Rheingau, Riesling Trockenbeerenauslese (Prädikatswein), edelsüß
Ausbau: Riesling; selektive Handlese edelfauler Beeren, schonende Gärung, natürliche Restsüße

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Whisky

Ardbeg Scorch

Single Malt Whisky · Islay · Schottland

Single Malt Scotch Islay ohne Altersangabe stark verkohlte Ex-Bourbon-Fässer non chill-filtered  Sonderabfüllung Ardbeg Day 

Der Ardbeg Scorch ist eine limitierte Sonderabfüllung der Islay-Destillerie Ardbeg, veröffentlicht zum Ardbeg Day im Juni 2021 unter dem Motto eines feuerspeienden Drachen. Die Besonderheit: Der Whisky reifte in besonders stark verkohlten Ex-Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – „drachengebrannt". Das verstärkt rußig-rauchige und würzige Noten. Non chill-filtered abgefüllt


Islay

Islay ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands und steht für rauchige, torfgeprägte Single Malts. Die Destillerie Ardbeg liegt seit über 200 Jahren an der Südküste der Insel und zählt zu den am stärksten getorften Brennereien Schottlands. Atlantische Lage, Torf und Meeresluft prägen den maritim-rauchigen Charakter ihrer Whiskys.

Assemblage und Ausbau

Der Scorch reift in besonders stark verkohlten ehemaligen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche – Ardbeg knüpft damit an die intensive Verkohlung früherer Abfüllungen an. Die tiefe Char-Schicht im Fass gibt dem Whisky ausgeprägte Ruß-, Teer- und Würznoten. Er trägt keine Altersangabe und ist ohne Kältefiltration abgefüllt. Entwickelt hat ihn Dr. Bill Lumsden.

Im Glas

Bernsteinfarben im Glas. In der Nase intensiver Ruß, Asche und Lagerfeuerrauch, dazu Brandung, Weihrauch, Anis und Patschuli; mit Wasser kommen Kräuter, Salbei und Kiefer hinzu. Am Gaumen ölig und würzig: Teer, Lakritz, Nelke und Pfeffer treffen auf süßen Rauch von Sandelholz, dazu eine herzhaft-salzige Note. Der Nachhall ist lang, rußig und teerig.

Am Tisch

Pur bei Zimmertemperatur genießen; einige Tropfen Wasser holen die Kräuter- und Süßnoten hervor. Passt zu geräuchertem Fleisch und Fisch, über Holzkohle Gegrilltem, reifem Hartkäse und dunkler Schokolade. Ein intensiver Begleiter für Liebhaber kräftig rauchiger Malts.



Lage: Islay, Schottland
Klassifikation: Single Malt Scotch Whisky (ohne Altersangabe, limitiert, Ardbeg Day 2021)
Ausbau: besonders stark verkohlte ehemalige Bourbon-Fässer aus amerikanischer Eiche

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Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release

Rotwein · Cuvée · Appassimento · Italien

Farnese Edizione Vino Rosso Limited Release ist eine kraftvolle Rotwein-Cuvée der Fantini Group aus Süditalien. Eine Selektion aus fünf autochthonen Rebsorten – Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera – aus angetrockneten Trauben, 18 Monate im Barrique gereift. Tiefes Granatrot, vollmundig und füllig.


Süditalien

Hinter dem Wein steht Fantini by Farnese, einer der bekanntesten Erzeuger Süditaliens. Die „Edizione"-Cuvée vereint fünf typische Rebsorten aus Apulien und den Abruzzen zu einem kraftvollen Stil – hier als limitierte Abfüllung.

Assemblage und Ausbau

Cuvée aus Montepulciano, Sangiovese, Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera. Nach der Ernte werden die Trauben angetrocknet (Appassimento), was Zucker und Aromen konzentriert. Die malolaktische Gärung und die 18-monatige Reife finden im Barrique statt – für Tiefe, Struktur und Röstnoten.

Im Glas

Tiefes Granatrot. In der Nase eine verschwenderische Fülle aus reifen Backpflaumen, Amarenakirschen, schwarzer Johannisbeere und geröstetem Brot. Am Gaumen vollmundig und dicht, mit guter Struktur und schmeichelnden Tanninen. Langer Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren; eine Karaffe öffnet den Wein. So gehaltvoll, dass er auch solo überzeugt – fast eine Weinmahlzeit für zwischendurch.

Klassische Begleitung: Schmorgerichte, Wild, reifer Käse und dunkle Schokolade.


Lage: Süditalien (Italien)
Klassifikation: Rotwein-Cuvée (Vino d'Italia, trocken)
Ausbau: angetrocknete Trauben (Appassimento), 18 Monate im Barrique

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Rebsorten

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch

Rotwein · Blaufränkisch · Carnuntum · gereift

Trapl Spitzerberg Blaufränkisch ist ein trockener Rotwein vom Weingut Johannes Trapl aus dem Carnuntum in Österreich. Der reinsortige Blaufränkisch von der Ried Spitzerberg zeigt sich mit deutlicher Flaschenreife – ein eleganter, mineralischer Wein auf dem Höhepunkt seiner Trinkreife.


Spitzerberg

Der Spitzerberg in Prellenkirchen zählt zu den großen Blaufränkisch-Lagen Österreichs. Die kargen Kalk- und Schieferböden in den Ausläufern der Karpaten, kühle Winde und das kontinental-pannonische Klima bringen finessenreiche, mineralische Weine hervor. Johannes Trapl prägt diesen Stil im Carnuntum wie kaum ein anderer.

Rebsorte und Ausbau

Reinsortiger Blaufränkisch. Trapl arbeitet konsequent terroirbetont und mit minimalem Eingriff: spontane Gärung, Ausbau ohne Schönung und Filtration. Blaufränkisch baut langsam aus und gewinnt über Jahre an Komplexität – dieser Wein zeigt nun, wie viel Reifepotenzial in der Lage steckt.

Im Glas

Dunkles Rubingranat mit violetten Reflexen und zartem Wasserrand – die Farbe zeigt die einsetzende Reife. In der Nase reife Brombeere und Kirsche, dazu blättrige Würze, getrocknete Kräuter und mineralische Nuancen. Am Gaumen elegant und frisch, mit saftiger Kirsch- und Zwetschkenfrucht und feinem, gut eingebundenem Tannin. Voll harmonisch und auf dem Punkt, mit rotbeerig-zitrischem Abgang.

Am Tisch

Bei 16–18 °C servieren. Als gereifter Wein trinkfertig und jetzt auf dem Höhepunkt – Dekantieren ist nicht nötig, schadet aber nicht.

Klassische Begleitung: Wild, Lamm, Geflügel und kräftige Schmorgerichte.


Lage: Ried Spitzerberg, Carnuntum (Österreich)
Klassifikation: Carnuntum – Blaufränkisch (trocken)
Ausbau: spontane Gärung, ohne Schönung und Filtration

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Frankreich

Groffier Chambolle Musigny Sentiers 1er Cru 2019

Rotwein · Chambolle-Musigny 1er Cru · Pinot Noir

Pinot Noir Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers 2019 13,50 % vol

Der Robert Groffier Chambolle-Musigny Les Sentiers 1er Cru 2019 stammt von rund 80 Jahre alten Reben am nördlichen Rand von Chambolle, direkt an der Grenze zu Morey – im reifen Jahrgang 2019 der opulenteste der Groffier-Crus, dicht und würzig, mit der Finesse von Chambolle.


Les Sentiers – die Lage

Les Sentiers ist der nördlichste Premier Cru von Chambolle-Musigny, rund 500 Meter nordöstlich des Dorfes gelegen, unterhalb des Grand Cru Bonnes-Mares und unmittelbar an der Grenze zu Morey-Saint-Denis (Les Ruchots). Auf 4,9 Hektar zeigt sich das Terroir eher mit Morey verwandt und ergibt eine kräftigere Stilistik als die feingliedrigen Chambolle-Lagen.

Wo Chambolle sonst für leichte, steinige Böden bekannt ist, liegt hier ein höherer Tonanteil über dem Kalkstein, was dem Boden seine braune Färbung und dem Wein Dichte und Kraft gibt. Groffier bewirtschaftet rund 80 Jahre alte Reben, erzogen im seltenen Cordon-Royat-System für niedrige Erträge und konzentrierte Trauben.

Jahrgang 2019 – Côte de Nuits

2019 war in der Côte de Nuits ein warmer, trockener Jahrgang mit kleinen Erträgen und hoher Konzentration.

Trotz der Reife blieb eine bemerkenswerte Frische erhalten – die Weine zeigen dichte, reife Frucht, festes Tannin und gutes Reifepotenzial.

Ausbau

Reinsortiger Pinot Noir aus dem Jahrgang 2019, 13,50 % vol.

Vergoren mit hohem Ganztrauben-Anteil (rund 80–90 %), ausgebaut in etwa 20–25 % neuem Holz. Ganztrauben- und Neuholzanteil werden jahrgangsweise angepasst – die Stilistik zielt auf Konzentration aus der Traube, nicht aus dem Keller.

Im Glas

Sattes Purpur. In der Nase Kirsch und Orangenzeste über reifer roter Beerenfrucht. Am Gaumen mittelgewichtig und sehr saftig, mit gutem Gewicht und – für einen Chambolle – muskulöser Statur; reichlich schwarzer Pfeffer hebt das Finale, während die Ganztrauben dem Abgang Frische verleihen.

Opulent und reif, würzig und muskulös – der dichteste der Groffier-Crus, getragen von frischer Ganztrauben-Würze.

Jung noch etwas stämmig: profitiert von Luft und langer Kellerzeit. Bei 16–18 °C servieren.

Am Tisch

Zu Reh, Taube, Ente und Rind, zu Gerichten mit Pilzen oder Trüffel sowie zu gereiftem Weichkäse. Ein eleganter Begleiter für festliche Küche.


Lage: Chambolle-Musigny 1er Cru Les Sentiers, Côte de Nuits, Bourgogne (Frankreich); eisenreicher Ton über Kalkstein, alte Reben (~80 J.), 4,9 ha (Cru gesamt)
Klassifikation: Chambolle-Musigny 1er Cru AOC (Les Sentiers), Pinot Noir (trocken)
Ausbau: Pinot Noir; ~80–90 % Ganztrauben; ~20–25 % Neuholz

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